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DE732919C - Flugzeugtragfluegel - Google Patents

Flugzeugtragfluegel

Info

Publication number
DE732919C
DE732919C DEA92193D DEA0092193D DE732919C DE 732919 C DE732919 C DE 732919C DE A92193 D DEA92193 D DE A92193D DE A0092193 D DEA0092193 D DE A0092193D DE 732919 C DE732919 C DE 732919C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wing
spar
ribs
web
profile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA92193D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Paul Krekel
Dipl-Ing Ernst Muehlberg
Werner Schnepfe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Arado Flugzeugwerke GmbH
Original Assignee
Arado Flugzeugwerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Arado Flugzeugwerke GmbH filed Critical Arado Flugzeugwerke GmbH
Priority to DEA92193D priority Critical patent/DE732919C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE732919C publication Critical patent/DE732919C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

  • Flugzeugtragflügel Die Erfindung bezieht sich auf einen Flugzeugflügel,dessen Hauptbestandteile zwei oder mehr für sich herstellbare Schalen bilden, die auch die Gurte des zugehörigen Holinsteges oder mehrere solcher tragen.
  • Bei einem bekannten Flugzeugflügel ähnlicher Art sind an Stelle von Holmstegen in der Flügellängsrichtung verlaufende Verstärkungsprofile für die beiden Schalen vorgesehen, die ohne Verwendung von Holmstegen miteinander und mit dem Flugzeugrumpf verbunden sind; dabei werden die längs laufenden Verstärkungsprofile von den Flügelrippen in gewissem Abstand umgriffen, ohne einen tragfähigen, unmittelbaren Verband mit diesen zu bilden. Mangels Holme ist diese Bauweise nur für verhältnismäßig kleine Flügel verwendbar und bereitet auch Schwierigkeiten für den Anschluß der Flügel an den Rumpf. Demgegenüber bezweckt die Erfindung ,gerade die besonderen Probleme zu lösen, die sich bei der Schalenbauweise bei Verwendung eines Holnies oder mehrerer insbesondere hinsichtlich der Verbindung des IIölmes mit den Schalen beim Zusammenbau ergeben.
  • Bei einer bekannten Bauweise der letztgenannten Art .ist das Problem der Verbindung der Holme mit den Flükelschalen dadurch umgangen, daß die Holmstege mittels einer Vielzahl von Winkelprofilen an der im wesentlichen glatten Innenseite der Flügelschalen befestigt sind, während die Flügelrippen in Form von Profilleisten auf die Außenseite der Flügelschalen. verlegt sind. Diese Bauweise umgeht die bei der Verbindung _ von Flügelrippen, Holmgurten und Holmsteg im Innern einer Flügelschale auftretenden Schwierigkeiten aber nur auf Kosten des durch die Flügelrippen an der Außenseite der Flügelschalen hervorgerufenen Luftwiderstands, also durch eine Bauweise, die für neuzeitliche, schnelle Flugzeuge untragbar ist: Überdies macht der Zusammenbau der Holmstege an den unzugänglichen Stellen des Flügelinnern und die Verwendung einer Vielzahl-von Verbindungswinkelprotilen weitere Schwierigkeiten, die einen iiberniiißigen Zeitaufwand beim Zusammenbau bedingen. Demgegenüber bezweckt die Erfindung gerade eine Vereinfachung des Zusainnienbaues der Flügelschalen und eine wesentliche Zeitersparnis gegenüber den bekannten Bauweisen.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die auch im Bereich des Holmsteges ununterbrochen durchlaufenden, als flache Flügelprofilleisten ausgebildeten Rippen die Holm uzte zwischen sich und die Flügelhaut aufnehmen, und daß die Holm-urte beim Zusammenbau der Schalen an den zugehörigen Holmsteg unter Umgreifen der Flügelrippen unmittelbar anschließhar sind. Die Erfindung macht also bereits von dem als bekannt erw ähnten a und auch bei einer Holzflügelbau- L' weise an sich bekannten -Merkmal Gebrauch, daß die Flügelrippen die Holmgurte umgreifen. Die bekannten Bauweisen lehren aber nichts für den Fall der bei der Erfindung vorausgesetzten Schalenbauweise, bei der durch die Erfindung ein besonders einfacher Zusammenbau im Verein mit einem festen Verband des Holmsteges finit den Rippen und mit den Holmgurten erzielt wird, der bei den bekannten Bauweisen nicht gegeben ist.
  • Für den Zusammenbau ermöglicht der erfindungsgemäße Flugzeugflügel eine besonders vereinfachte Flugzeugbauart in der Weise, daß die Holmgurte zunächst lose zwischen Flügelhaut und Rippen eingeschoben «-erden und dann die Verbindung der Holingurte finit den Schalen zugleich mit der Verbindung mit dem zugehörigen Holmsteg erfolgt.
  • Der Holinsteg kann zwischen den Rippen Flansche besitzen, die sich unmittelbar an den Holmgurt anschließen lassen, der zweckmäßig flaches Rechteckprofil aufweist. In einer bevorzugten Ausführungsforen besitzt derHolmsteg im wesentlichen ein U-Profil mit Ausnehinungen für die Rippen und beiderseits der Rippen von oben nach unten durchlaufende Ouersicken. In dieser Form ist der Holmste.g zweckmäßig als einstückiger Preß- bzw. Formstanzteil ausgebildet, eine Ausbildung, die an sich für einen Längswellen bildenden Holmsteg bekannt ist, der nur in der Nähe der Ober und Unterkante kurze, senkrecht verlaufende Ouersicken besitzt.
  • Die erfindungsgemäße Flügelbauweise ermöglicht den Zusammenbau der Schalen und ihre Verbindung finit dem Holm mit sehr geringem Zeitaufwand, vorzugsweise sogar die Anwendung eines Nietautomaten oder einerelektrischen Widerstandsschweißmaschine zur Herstellung einer Teilschale. Der Zusammenbau kann dabei im Gegensatz zu den bekannten Bauweisen von außen her, z. B. durch Nie- , tung, erfolgen, wenn z. E. der Flügel h:ntur dem Holm erst nach dein Zu.sainnienbau eine Stoffbespannung erhält oder «-erul die Ztigäna@ic keit des Flügels durch Deckel gesiährleistet ist, letzteres vor allein im Falle eines mehrholmigen Tragflügel. Der gesamte Flügel kann bei dieser Bauweise aus nur wenigen, z B. 5 Bauteilen zusammengesetzt werden, nämlich aus einer Oberschale und einer Unterschale; die je einen zugehörigen Holmgurtenthalten, einen Holmsteg und zwei L asenleisten.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Fig. i schaubildlich die Hauptteile des Flügels in der Stellung, die sie kurz vor dein Zusaminenbau einnehmen, wobei `heile «-eggebrochen sind; Fig. 2 in kleinerem -Maßstab und sclieniatisch einen Ouersclinitt durch den zusammengebauten Flügel; Fig. 3 in größerem 1lal.istab einen Schnitt durch den Holni, und zwar im oberen Teil zwischen den Rippen und im unteren Teil beim Rippendurchgang in zusammengebautem Zustand.
  • Gemäß Fig. i und 2 sind die Hauptteile dc.s Flügels eine Oberschale i, eine Unterschale 2, eine eine obere .4 und -"Z ein. asenleiste einstückiger 3, eine Holmsteg untere -Nasen- ;. jede der Flügelschalen besitzt Rippen t, die Flügelprofilformleisten von offenem A- oder U-Profil bilden. An den Flanschen dieser Profile ist die Metallbehäutung ; des Flügels befestigt.
  • Die Rippen 6 besitzen Eindrückungen 8 an der nach außen offenen Seite, die die 9 zwischen den Rippen und der Flügelhaut aufnehmen. Die Holmgurte bilden flache Rechteckprofile und -werden als Teile der oberen und unteren Flügelscliaie vor dein 7_usaininenbau in diese eingeschoben.
  • Diesem Rechteckprofil der Holmgurte eiltspricht der Steg 5 mit U-förmigem Profil, der Ausnehmungen io zur Aufnahme der Rippen,-> aufweist. Die Flansche i i des U-Profils legen sich beim Zusammenbau gegen die Holingurte 9. Zur Verstärkung sind in den Hohn-Steg an den Durchtrittstellen der Rippen beiderseits der Rippen bzw. beiderseits der Ausnehmungen io Quersicken 12 eingepreßt. Der Holmsteg wird -zusammen mit diesen Quersicken einstückig aus Blech gepreßt.
  • Der hintere Flügel hinter dem Holniste- 5 besitzt eine Stoffbespannung 15 an der oberen Flügelschale und 16 an der unteren Flügelschale.
  • Die unteren Flügelrippen 6 sind bei 1; mit den oberen Flügelrippen -zugleich finit einem Verkleidungsforniteil 21 verbunden. Das Flügeiende tvird durch eine Flügelendleiste i8 gebildet, die auf die Rippen 6 aufgeschoben wird.
  • Der Aufbau bzw. Zusammenbau des Flügels geschieht auf folgende Weise: Zunächst werden die Flügelschalen i und -2 als Ganzes, abgesehen von der Stoffbespannung, aus der Haut 7 und den Rippen 6 aufgebaut. Ferner werden die Nasenleisten 3 und .a. und der Holmsteg 5 als einstückige Preßteile fertiggestellt. Hierauf wird jeder der Holmgurte 9 lose in die zugehörige Schale i bzw. z eingeschoben. Die 'Nasenleisten 3 und 4 werden mit Anschlußnocken 13 in die offenen l-nden der Rippen 6 eingeschoben und mit diesen vernietet oder verschraubt. Ferner wird die Haut 7 mittels Nieten mit den Nasenleisten 3 und .4 verbunden. Hierauf kann der Zusammenbau der oberen Flügelschale mit der unteren Flügelschale unter Vermittlung des Holmsteges 5 erfolgen, wobei die Rippen 6 in die Ausnehmungen io eingepaßt werden. Nuninehrerfolgt die Vernietung bzw. Verschraubung der Holingurte 9 mit den Flanschen i i des Holmsteges mittels Nieten i9 bzw. Schrauben :2o, und zwar von außen her durch die Haut 7 hindurch. Auf dieser Stufe des Zusammenbaus ist ja der Holmsteg an den Nietstellen noch leicht von außen her zugänglich, da die Bespannung 15 bzw. 16 noch nicht aufgebracht worden ist. Diese Stoffbespannung wird nach Beendigung des Zusammenbaus auf die Rippen 6 und über die Endleiste 18 hinweg aufgebracht und endigt an dem mit den Rippen 6 verbundenen Verkleidungsformteil -z.
  • An Stelle eines Holinsteges 5 können ,an jedem Flügel mehrere solcher Stege vorgesehen sein, ohne daß sich an dem Aufbau und dem Zusammenbau Wesentliches ändert. Das Gurtprofil der Holmgurte braucht nicht rechteckig zu sein. Es könnte z. B. auch ein T-Profil verwendet werden, wenn entsprechend tiefe Eindrückungen in den Rippen vorgesehen werden, oder wenn der in das Flügelinnere abstehende T-Steg an den Stellen der Rippen unterbrochen wird. Im Falle der Verwendung T-förmiger Holmgurte können diese von vornherein zwischen Haut und Flügel eingebaut «-erden und brauchen nicht erst nachträglich eingeschoben werden. In diesem Falle erübrigt sich die Ausbildung der Flansche (i i) am Holmsteg, da die nach innen abstehenden Stege bzw. Flansche des T-Profils des Gurtes unmittelbar an einen flachen Holmsteg angenietet öder angeschraubt werden können; jedoch wird die von oben und außen durchführbare Art der Befestigung des Holmgurtes bevorzugt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flugzeugflügel, dessen Hauptbestandteile zwei oder mehr für sich herstellbare Schalen bilden, die auch die Gurte des zugehörigen Holmsteges oder mehrere solcher tragen, dadurch gekennzeichnet, daß die auch im Bereich des Holmsteges (5) ununterbrochen durchlaufenden, als flache Flügelprofilleisten ausgebildeten Rippen (6) die zugehörigen Holmgurte (9) zwischen sich und die Flügelhaut aufnehmen und daß die Holingurte beim Zusammenbau der Schalen an den zugehörigen Holmsteg unter Umgreifen der Flügelrippen (h) unmittelbar anschließbar sind.
  2. 2. Flugzeugflügel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Holms'teg (5) oder der Holriigurt (9) zwischen den Rippen (6) Flansche (i i) aufweist, deren Form der Form der Holmgurte bzw. des Holmsteges für den unmittelbaren Anschluß entspricht.
  3. 3. Flugzeugflügel nach Anspruch i und 2, .dadurch gekennzeichnet, d-aß die Holmgurte (9) flaches Rechteckprofil aufweisen und der Holmsteg (5) im wesentlichen U-Profil mit Ausnehmungen (io) für die Rippen (6) besitzt. .1 .. Flugzeugflügel nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß d-er Holmsteg (5) beiderseits der Rippen (6) von oben nach unten durchlaufende Quersicken (12) besitzt und als einstöckiger Preß- bzw. Formstanzteil ausgebildet ist. 5. Flugzeugflügel nach einem der Ansprüche i bis .I, dadurch gekennzeichnet, daß die als U- oder A-Profil ausgebildeten, mit der offenen Seite an die Flügelhaut (;) anliegenden Rippen (6) an dieser Seite mit Eindrückungen (8) für die Holingurte (9) versehen sind. 6. Flugzeugbauart für die Herstellung eines Flügels nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Holmgurte zunächst lose zwischen Flügelhaut und Rippen eingeschoben werden und dann die Verbindung der Holmgurte mit den Schalen zugleich mit der Verbindung mit dem zugehörigen Hölinsteg erfolgt.
DEA92193D 1940-10-22 1940-10-22 Flugzeugtragfluegel Expired DE732919C (de)

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DE732919C true DE732919C (de) 1943-03-15

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ID=6951089

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DEA92193D Expired DE732919C (de) 1940-10-22 1940-10-22 Flugzeugtragfluegel

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