DE7041459U - Schaltvorrichtung fur Wechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Schaltvorrichtung fur Wechselgetriebe, insbesondere von KraftfahrzeugenInfo
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Description
BAYERISCHE MOTOREN V/ERKE AKTIi^iGEo^LLuCnAF?, KUNCHEi. 13
y. :*ov. 1970
Schaltvorrichtung für v.echselge Iriebe, insbesondere von
Kraftfahrzeugen
Die Neuerung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung für Wechselgetriebe mit mehreren Vorwärtsgängen und mindestens
einem Rückwärtsgang, insbesondere von Kraftfahrzeugen, die eine in Schaltgassen schwenkbare und in Schaltstellungen
längsverschiebbere Schaltwelle sov/ie einen federnd nachgiebigen Anschlag aufweist, der mit der Schaltwelle in der
der Schaltgasse für äjn Rückwärtsgang entsprechenden
Schwenklage zusammenwirkt.
Eine bekannte Schaltvorrichtung dieser Bauart enthält einen federnd nachgiebig gelagerten Anschlag mit einem Rastvörsprung,
der in eine Umfangsausnehmung einer mit- der
Schaltwelle mitschwenkenden, jedoch gegen Längsverschieben gehaltenen Lagerhülse eingreift. Die Umfangsausnehmung ist
dabei in ihrer Größe und Anordnung so abgestimmt, daß der Rastvorsprung des nachgiebigen Anschlags in den beiden,
den Schaltgassen der Vorwärtsgänge entsprechenden Schwenklagen der Schaltwelle auf dem Grund der Umfangsausnehmung
anliegt und beim Schwenken der Schaltwelle in die Schaltgasse des Rückwärtsganges über eine schräge Begrenzung der
Umfangsausnehmung gegen die Kraft einer Rastfeder bewegt
wird. Dadurch wird eine am Schalthebel für den Fahrer spürbare Rastanzeige xür die nur im Stillstand, cfes Fahrzeuges
vorzunehmende Einschaltung des Rückwärtsganges erreicht. Nachteilig ist dabei, daß die Rastfeder über den
Anschlag eine erhebliche Seitenkraft auf die Lagerung der Schaltwelle ausübt und auch der Rastanschlag selbst in
seiner Führung erhebliche Seitenbelastungen beim Einschalten
des Rückwärtsganges erfährt, wodurch nicht nur das Schaltgefühl im Bereich der Mästung, sondern auch
darüber hinaus durch die auftretenden Reibungsverluste die Leichtgängigkeit der Schaltung ungünstig
beeinflußt wird=
Aufgabe der Neuerung ist es, diese Nachteile der bekannten Bauart zu vermeiden und eine leichtgängige und
dabei mit einer sicheren Rastanzeige für den Rückwärtsgang sowie mit einer bestimmten Ruhestellung in einer
Schaltgasse von Vorwärtsgängen versehene Schaltvorrichtung zu schaffen. Diese Aufgabe wird von der Neuerung
durch einen mit der Schaltwelle mitschwenkend verbundenen, jedoch gegen Längsverschieben festgehaltenen
Hebel gelöst, der in einer Schwenkrichtung mittels einer Feder in eine einer Schaltgasse von Vorwärtsgängen entsprechenden
Schwenklage gedrängt ist und der in der anderen Schwenkrichtung entgegen der Wirkung der Feder und
gegen den Widerstand des federnd nachgiebigen Anschlages in eine der Schaltgasse des Rückwärtsganges entsprechende
Schwenklage drehbar ist. Durch die Abstützung des Anschlages an der Schaltwelle über einen Hebel nur im Bereich
der Schaltgasse des Rückwärtsganges wird bei verringerter radialer Krafteinwirkung auf die Schaltwelle und
damit geringen Reibungskräften eine deutliche Rastwirkung erzielt. Auch die V/aiii der Vorwärtsgänge wird durch die von
einer Federkraft bestimmte Ruhestellung der Schaltvorrichtung in einer Schaltgasse von Vorwärtsgängen erleichtert.
Weitere Merkmale aer Neuerung enthalten die ünteransprücae,
die vorxaiihafxe bauliche Ausgestaltungen der
feuerung zum Gegenstand haben.
In der Z«ic:Ar.iunc is'·; die ..euerung anhand eines Ausführung
sceisρieJ.es darg«stellt.
Figur 1 ''.eigt e;.nen teilweisen Längsschnitt aurch
eine in einem Deckel eines Kraftfahrzeuggetriebes eingebaute Schaltvorrichtung und
Figur 2 aen Querschnitt nach der Linie H-II in Fig. 1.
Der Deckel 1 eines Kraftfahrzeuggetriebes enthält eine Schaltwelle 2 mit einem .Schaltfinger 3 zum Eingriff in
eine zangenförmige Ausnehmung 4 einer Schaltgabel oder Schaltschwinge 5 für die Betätigung von nicht dargestellten
Schaltkupplungen. Die Schaltwelle 2 ist an ihrem freien Ende koaxial mit einer gegen Längsverschieben
euren eine Schraube 6 gehaltenen schwenkbaren Lagerhülse
7 dreh- und verschiebbar gelagert. Die Laeerhülse 7 ragt in den Innenraum 8 des Getriebegehäus - 3 durchdringt
mit ihrem freien Ende 7' einen Schenke. .. · .ies
U-förmigen Bügels 10 und ist mit diesem hohlnietartig verstemmt. Der Schenkel 9 des Bügels 10 ist zu einem
Hebel 11 verlängert, άζν an seinem freien Ende eine
schräge Anlauffläche 12 für einen mit dieser zusammenwirkenden federnd nachgiebigen Anschlag 13 trägt.
Koaxial zur Lagerhülse 7 ist zwischen einer Wand 14 des Deckels 1 und dem Hebel 11 eine Schraubendrehfeder 15
angeordnet. Deren freie Enden 16 und 17 stützen sich einerseits an der Innenseite 18 des Deckels 1 und andererseits
in einer Bohrung 19 des Hebels 11 nahe dessen freiem Ende ab. Die Schraubendrehfeder 15 ist dabei derart
vorgespannt, daß sie den Hebel 11 vom Anschlag 13 abhälx.
Der U-förmige Bügel 10 weist auf seinem Mittelsteg 20 einen zur Schaltwelle 2 parallelen Längsschlitz 21 auf,
in der. ein mit dem Schaltfinger 3 einen einteiligen Doppelhebä. bildender Mitnehmerfinger 22 eingreift. Der
zweite Schenkel 23 des Bügels 10 v/eist eine Bohrung 24
-Zi.-
für den Durchtritt der Schaltwelle 2 auf, wodurch in Verbindung mit deren Befestigung an der Lagerhülse 7
die räumliche Lage des Hebels 11 bestimmt ist.
Der federnd nachgiebige Anschlag 13 ist als hohler Bolzen ausgebildet, der· sich mitteln ciücc Bundes 25 an einer
Abstufung 26 seiner Führungsbohrung 27 in seiner Ruhestellung abstützt. In den Innenraum 8 des Getriebegehäuses
ragt eine abgerundete Kegelspitze 28 des Anschlages 13. Diese Kegelspitze 28 liegt im Schwenkbereich des Hebels
11 bzw. dessen schräger Anlauffläche 12. Im Innern 29 des Anschlages 13 ist eine Schraubendruckfeder 30 angeordnet,
die sich gegen einen von außen in den Deckel 1 in einer Gewindebohrung 31 eingeschraubten elektrischen Druckschalter
32 für Rückfahrscheinwerfer des Kraftfahrzeuges abstützt. Koaxial innerhalb der Schraubendruckfeder 30 erstreckt
sich ein Schaltstift 33 des Drucksehalters 32 bis
in eine Zentrierbohrung 34 im Bereich der Kegelspitze
des Anschlages 13·
Die Arbeitsweise der beschriebenen Schaltvorrichtung ist folgende: Durch die Schraubendrehfede." 15 wird über den
Hebel 11, den Bügel 10 und den Mitnehmerfinger 22 die Schaltwelle 2 stets in eine Schwenklage gedrängt, die
einer Schaltgasse für Vorwärtsgänge des Getriebes entspricht. Bei üblicher Anordnung der Schaltstellungen
eines Viergar Getriebes handelt es sich dabei um die Schaltgasse des dritten unddes vierten Vorwärtsganges.
Damit ist eine bleibende Ruhestellung eines nicht dargestellten Gexriebeschalthebels in der Leerlaufstellung
stets in der Schaltgasse des dritten und vierten Vorwärtsganges gewährleistet. Dabei liegt der Mittelsteg 20 des
Bügels 10 an der Innenseite des Deckels 1 an (fig.1).
Die mixtlere Schaltfasse der Vorwärtsgänge I und II wira
durch Anlage der Anlauffläche 12 des Hebels 11 an den Anschlag 13 bestimmt. Die Lage dieser Schaltgasse ist
damit am Schalthebel deutlich spürbar. Zum Schwenken
der Schaltwelle 2 in die Scha. ::gasse des Rückwärtsganges
ist der Anschlag 13 gegen die Kraft der Schrai.1-1
Andrückfeder 30 zu verschieben. Durch die V.'ahl der
Federkraft läßt sich der Schaitwiderstand so bestimmen, daß eine deutliche Rastanzeige für die Schaltgasse des
Rückwärtsganges erreicht wird.
Schutzansprüche:
Claims (1)
- 9. Nov. 1970Schutzansprüche;"■'Cl'taltvorrichtung für Wechsel- 3triebe mit mehreren Vorwärtsgängen und mindestens einem Rückwärtsgang, insbesondere ton Kraftfahrzeugen, die eine in Schaltgassen schwenkbare und in Schaltstellungen längsverschiebbare Schaltwelle sowie einen federnd nachgiebigen Anschlag aufweists der mit der Schaltwelle in der der Schaltgasse für den Rückwärtsgang entsprechenden Schwenklage zusammenwirkt, gekennzeichnet durch einen mit der Schaltwelle (2) mitschwenkend verbundenen, jedoch gegen Längsverschieben festgehaltenen Hebel (11), der in einer Schwenkrichtung mittels einer Feder (Schraubendrehfeder 15) in eine einer Schaltgasse von Vorwärtsgängen entsprechenden Schwenklage gedrängt ist und der in der anderen Schwenkrichtung entgegen der Wirkung der Feder und gegen den Widerstand des federnd nachgiebigen Anschlages (13) in eine der Schaltgasse des Rückwärtsganges entsprechende Schwenklage drehbar ist.Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (11) mit einer Lagerhülse (7) fest verbunden ist, die in an sich bekannter Weise die Schaltwelle (2) längsverschiebbar aufnimmt, in einer Lagerbohrung des Getriebegehäuses (Deckel 1) schwenkbar gelagert und gegen Längsverschieben gesichert ist.Schaltvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Lagerhülse (7) in den Innenraum (8) des Getriebegehäuses erstreckt und in diesem Bereich sowohl den Hebel (11) als auch eine koaxial angeordnete Schraubendrehfeder (15) trägt, deren beide freie Enden (16 und 17) sich einerseits gegen den Hebel und andererseits gegen des Getriebegehäuse abstützen.4. Scliciltvorrichtijing nach Anspruch 3, dadurch gskennzeichnet, daß der Hebel (11) ein Schenkel (9) e^nes U-förMgsn Bügels (10) ist, dessen beide Schenkel X9 und 23) von der Schallwelle (2) in Bohrungen durchdrungen sind und dessen zur Schaltwelle paralleler Steg (20) einen Längsschlitz (21) aufweist, in den ein auf der Schaltwelle befestigter Mitnehme rf inger (22) längsverschiebbar eingreift, daß ferner der Hebel (11) als längerer Schenkel des Bügels ausgebildet, mit der Lagerhülse (7) in der von der Schaltwelle durchdrungenen Bohrung verbunden sowie im Bereich seines freien Endes mit einer Bohrung (19) für eine Endabwinkelung (17) der Schraubendrehfeder (15) und mit Anlaufflächer. (12) für den federnd nachgiebigen Anschlag (13) versehen ist.5. Schaltvorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einem federnd nachgiebigen Anschlag, d?r sich über eine innenliegende Schraubendruckfeder gegen ein von außen in das Getriebegehäuse eingeschraubtes Widerlager abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß das V/iderlager als an sich bekannter elektrischer Druckschalter (32) für Rückfahrscheinwerfer ausgebildet ist, dessen Schaltatift (33) mit dem Anschlag (13) zusammenwirkt.704H5911.2.71
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7041459U true DE7041459U (de) | 1971-02-11 |
Family
ID=1261447
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE7041459U Expired DE7041459U (de) | Schaltvorrichtung fur Wechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7041459U (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE4310450A1 (de) * | 1993-03-31 | 1994-10-13 | Daimler Benz Ag | Schaltvorrichtung für ein Zahnräderwechselgetriebe eines Kraftfahrzeuges |
DE102011082680A1 (de) * | 2011-09-14 | 2013-03-14 | Siemens Aktiengesellschaft | Anlage |
-
0
- DE DE7041459U patent/DE7041459U/de not_active Expired
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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US20130253485A1 (en) * | 2011-09-14 | 2013-09-26 | Siemens Aktiengesellschaft | Medical examination system |
DE102011082680B4 (de) * | 2011-09-14 | 2019-12-24 | Siemens Healthcare Gmbh | Anlage |
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