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DE69901775T2 - Kosmetische Zusammensetzung mit einer kontinuierlichen lipophilen Phase enthaltend ein Bismuth Vanadat Pigment - Google Patents

Kosmetische Zusammensetzung mit einer kontinuierlichen lipophilen Phase enthaltend ein Bismuth Vanadat Pigment

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DE69901775T2
DE69901775T2 DE69901775T DE69901775T DE69901775T2 DE 69901775 T2 DE69901775 T2 DE 69901775T2 DE 69901775 T DE69901775 T DE 69901775T DE 69901775 T DE69901775 T DE 69901775T DE 69901775 T2 DE69901775 T2 DE 69901775T2
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LOreal SA
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft kosmetische Zusammensetzungen mit kontinuierlicher lipophiler Phase, die ein neues Gelbpigment von intensiver und gesättigter Farbe enthalten, das keine freien Radikale bildet; sie bezieht sich insbesondere auf Zusammensetzungen zum Schminken der Haut sowohl des Gesichts als auch des menschlichen Körpers, der Lippen und der Hautanhangsgebilde, wie der Nägeln, der Wimpern, der Augenbrauen oder der Haare.
  • Zusammensetzungen zum Schminken, beispielsweise lose oder gepreßte Puder, Make-up, Wangenrouge, Lidschatten, Lippenstifte, Produkte gegen Augenringe, Rouge, Mascara, Eyeliner, Lippenkonturenstifte, Lidstrichstifte oder Produkte zum Schminken des Körpers, bestehen aus einem geeigneten Träger und Farbmitteln unterschiedlichster Art, die den Zusammensetzungen vor und/oder nach dem Auftragen auf die Haut, die Lippen und/oder die Hautanhangsgebilde eine bestimmte Farbe geben sollen.
  • Bei den Farbmitteln kann es sich um Lacke, anorganische oder organische Pigmente und/oder Perlglanzpigmente oder Farbstoffe handeln. Im Bereich der Gelbpigmente verfügen die mit der Kosmetik befaßten Fachleute über Pigmente anorganischer Herkunft, wie gelbe Eisenoxide, und Pigmente organischer Herkunft. Die anorganischen Pigmente und insbesondere die anorganischen Oxide haben den Vorteil, daß sie relativ stabil sind, sie weisen jedoch den Nachteil auf, daß sie zu Farben führen, die eher matt und blaß sind. Die organischen Lacke haben den Vorteil, daß sie zu Zusammensetzungen mit kräftigen Farben führen, sie sind jedoch meistens nicht stabil gegenüber Licht, Temperatur oder dem pH-Wert. Einige dieser Lacke haben auch den Nachteil, daß sie nach dem Auftragen durch Farbstoffabsonderung häßliche Flecken auf der Haut oder den Nägeln verursachen. Mit den Perlglanzpigmenten können unterschiedliche Farben, die jedoch nie intensiv sind, mit irisierenden Effekten erzeugt werden, die meistens jedoch ziemlich schwach sind.
  • Einige dieser Farbmittel weisen im übrigen den Nachteil auf, daß sie freie Radikale in den Formulierungen der Schminke bilden, die die Farbwiedergabe und die Stabilität der Zusammensetzungen verändern, und außerdem nach dem Auftragen in der Haut, wodurch die Hautalterung gefördert wird (Auftreten von Falten, Fältchen, Gelbwerden der Haut). Insbesondere oxidieren die gelben Eisenoxide oft mehrfach ungesättigte Öle (beispielsweise Pflanzenöle), wodurch die Palette der Formulierungen eingeschränkt wird. Von den Farbmitteln, die diesen Nachteil aufweisen, können insbesondere die Gemische von gelben Eisenoxiden (CI:77492), die unter der Handelsbezeichnung "Sicovit Jaune 10 E 172" von BASF verkauft werden, die Pigmente organischer Herkunft; und der Lack von Aluminiumtartrazin und Aluminiumoxid (20/80) (CI:19140, CI:77002), der unter der Handelsbezeichnung FD & C Yellow 5 von Warner Jenkinson im Handel erhältlich ist, angegeben werden.
  • Um diesem Nachteil abzuhelfen, werden derzeit Antioxidationsmittel, wie beispielsweise Ethoxyquin, verwendet. Da in den Zusammensetzungen zum Schminken eine Vielzahl von Bestandteilen vorliegt, ist es leider oft schwierig, ein 100%ig wirksames Antioxidationsmittel zu finden. Außerdem führen die Antioxidationsmittel oft selbst zu Zersetzungsprodukten (Oxidation des Antioxidationsmittels), die stören können.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, ein neues stabiles Gelbpigment von intensiver und gesättigter Farbe in einer Zusammensetzung zur topischen Anwendung zu verwenden, das den Vorteil hat, daß es wesentlich weniger freie Radikale bildet als die herkömmlich verwendeten Pigmente und insbesondere die herkömmlich zur Erzeugung einer gelben Farbe verwendeten Pigmente.
  • Die Anmelderin hat in überraschender Weise festgestellt, daß mit Bismutvanadat der Formel BiVO&sub4; die Erzeugung von freien Radikalen beschränkt werden kann, da es die Eigenschaft aufweist, sehr wenige freie Radikale zu bilden, und auf diese Weise die Verwendung von Antioxidantien in den Zusammensetzungen zu vermindern. Mit diesem Pigment kann außerdem eine intensive und insbesondere zitronengelbe, sehr lebhafte und intensive Farbe von sehr großer Farbreinheit erzeugt werden, die sich nicht auf Keratinsubstanzen überträgt und gegenüber Licht, pH-Wert und Temperatur stabil ist. Mit diesem Pigment ist es möglich, den Farbbereich in der Kosmetik zu erweitern und im Gemisch mit Blautönen leuchtende Grüntöne und kräftige Orangetöne zu kreieren. Mit diesem Pigment kann ferner die im Stand der Technik verwendete Pigmentmenge vermindert werden, wobei der Glanz der Zusammensetzung und der Glanz des abgeschiedenen Films erhalten bleibt; dies ist für Produkte zum Schminken der Lippen von besonderem Interesse.
  • Die Erfindung betrifft genauer eine farbige Zusammensetzung zur topischen Anwendung mit kontinuierlicher lipophiler Phase und genauer eine kosmetische Zusammensetzung zum Schminken mit kontinuierlicher lipophiler Phase, die als Farbmittel und genauer als Pigment Bismutvanadat (BiVO&sub4;) enthält.
  • Die Herstellung dieses Pigments ist insbesondere in den Druckschriften EP-A-551 637 und EP-A-632 110 von BASF beschrieben. Es weist insbesondere eine Größe von etwa 0,3 um auf.
  • Das Bismutvanadat kann in unterschiedlichen Formen kristallisieren und auf diese Weise verschiedene Gelbtöne entfalten:
  • - Kristallsystem monoklin; Fergusonit: glänzendes Gelb, Dichte 6,959
  • - Kristallsystem tetragonal; Zircon: blasses Gelb, Dichte 6,127
  • - Kristallsystem tetragonal; Scheelit: glänzendes Gelb, Dichte 6,929
  • - Kristallsystem orthorhombisch; Pulcherit: blasses Gelb.
  • Es kann in reiner Form vorliegen oder auf einem Substrat abgeschieden werden. Es liegt insbesondere in reiner Form vor; dieses Pigment ist unter der Referenz Sicopal Gelb L1100 von der Firma BASF im Handel erhältlich.
  • Die Anmelderin hat einen Test mit Ethylen nach dem Verfahren durchgeführt, das in dem Artikel "Ethylene formation from methionine as a method to evaluate oxygen free radical scavenging and metal inactivation by cosmetics", J.-B. Galey, F. Millecamps und Q.-L. Nguyen, International Journal of Cosmetic Science 13, 65-78, 1991 beschrieben ist, um zu zeigen, daß Bismutvanadat keine freien Radikale bildet.
  • Ziel ist es, das erfindungsgemäße anorganische Pigment in einem Test zur Photooxidierung unter Verwendung von Eisen zur Bildung von freien Radikalen mit den herkömmlichen Pigmenten zu vergleichen.
  • In dem Test mit Ethylen wird das Eisenchlorid, das zur Aktivierung der Bildung von freien Radikalen verwendet wird, jeweils durch die zu testenden Pigmente ersetzt. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle angegeben.
  • Die Vergleichsverbindung FeCl&sub3; ergibt bei 0,005% einen Mittelwert von 9000 (willkürliche Einheiten - relative Bestimmung).
  • Je höher die Ethylenmenge ist, desto mehr freie Radikale werden gebildet.
  • Das gelbe Eisenoxid (CI:77492) ist nicht inert. In geringen Dosen aktiviert es bis zu einer bestimmten Konzentration, ab der die Schutzwirkung des Pigments Bedeutung erlangt, wohingegen für das Bismutvanadat die gebildete Ethylenmenge sehr gering ist und sich in Abhängigkeit von der Konzentration nicht verändert. Das Pigment kann also vorteilhaft in Zusammensetzungen zum Schminken und farbigen Sonnenschutzmitteln verwendet werden, die insbesondere zum Schutz der Haut und/oder der Schleimhäute, wie der Lippen, vorgesehen sind, ohne daß freie Radikale gebildet werden; auf diese Weise werden die Haut und/ oder die Lippen weniger beeinträchtigt.
  • Das in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung vorliegende Pigment hat im Vergleich mit den häufig in der Kosmetik verwendeten gelben Eisenoxiden außerdem den Vorteil, daß es eine größere Farbsättigung besitzt und lebhafter und in der Farbe kräftiger ist, wodurch bei gleicher Farbwiedergabe geringere Mengen verwendet werden können. Im Folgenden sind die colorimetrischen Parameter von Bismutvanadat (von der Firma BASF unter der Marke Sicopal Gelb L1100 im Handel erhältlich) im Vergleich mit gelbem Eisenoxid (CI:77492) angegeben.
  • Je höher der Wert c ist, desto gesättigter ist die Farbe: Das Bismutvanadat hat eine lebhaftere und intensivere Farbe als das Eisenoxid, so daß eine kosmetische Zusammensetzung mit einer geringen Pigmentmenge stark gefärbt werden kann. Auf diese Weise sind auch die Probleme hinsichtlich der Rheologie (schwieriges Aufbringen, heterogene Schminke), die mit einer zu großen Pigmentmenge zusammenhängen und die in den Zusammensetzungen des Standes der Technik auftreten, deutlich geringer ausgeprägt.
  • Im Vergleich mit einem organischen Lack hat das Bismutvanadat bei gleicher Pigmentmenge eine größere Deckkraft.
  • Das erfindungsgemäße Pigment kann in kosmetische oder dermatologische Zusammensetzungen mit kontinuierlicher lipophiler Phase und insbesondere Zusammensetzungen zum Schminken in einer Menge eingearbeitet werden, die der Fachmann auf der Basis seiner allgemeinen Kenntnisse leicht bestimmen kann; die Menge kann insbesondere im Bereich von 0,01 bis 50 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, und vorzugsweise in einem Bereich von 0,5 bis 25 Gew.-% liegen. Auch bei hoher Konzentration zerstört das Pigment die Struktur der Zusammensetzung nicht.
  • Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann insbesondere als Produkt vorliegen, das auf die Lippen, die Augen, die Haut und/oder die menschlichen Hautanhangsgebilde aufgetragen wird. Sie enthält daher ein kosmetisch akzeptables Medium, d. h. ein Medium, das mit allen Keratinsubstanzen kompatibel ist, wie beispielsweise der Haut sowohl des menschlichen Körpers als auch des Gesichts, der Nägel, der Haare, der Wimpern und der Augenbrauen.
  • Gemäß der Erfindung enthält das Medium eine kontinuierliche lipophile Phase, d. h. ein Gemisch von einer oder mehreren Fettsubstanzen oder einem oder mehreren organischen Lösungsmitteln, die nicht mit Wasser mischbar sind und die bei Raumtemperatur (im allgemeinen 25ºC) flüssig, pastös oder fest sein können. Das Medium kann insbesondere eine Suspension, Dispersion oder Lösung in einer Ölphase oder einem lipophilen organischen Lösungsmittel gegebenenfalls in dickflüssiger Form oder sogar in Gelform; eine Suspension oder Dispersion in einer Wachsphase; eine Wasser-in-Öl- Emulsion (W/O) oder multiple Emulsion (O/W/O) in Form einer Creme, Paste oder sogar als Feststoff; ein wasserfreies Gel oder einen öligen Schaum; ein emulgiertes Gel; eine zweiphasige oder mehrphasige Lotion; ein Spray; ein loses, gepreßtes oder gegossenes Pulver; oder eine wasserfreie Paste enthalten oder in einer solchen Form vorliegen. Der Fachmann kann die geeignete galenische Form sowie ihr Herstellungsverfahren auf der Basis seiner allgemeinen Kenntnisse auswählen, wobei er natürlich einerseits die Art der verwendeten Bestandteile, insbesondere ihre Löslichkeit in dem Träger, und andererseits die für die Zusammensetzung vorgesehene Anwendung berücksichtigen wird.
  • Die Zusammensetzung enthält also eine kontinuierliche lipophile Phase, die bei Raumtemperatur und Atmosphärendruck flüssige Fettsubstanzen, die auch als Öle bezeichnet werden, nicht mit Wasser mischbare organische Lösungsmittel, Wachse, Gummis, pastöse Fettsubstanzen oder Gemische dieser Bestandteile umfassen kann. Die kontinuierliche Phase kann 0,5 bis 99,99% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung ausmachen.
  • Wenn die Zusammensetzung als Emulsion vorliegt, kann sie gegebenenfalls ferner einen grenzflächenaktiven Stoff vorzugsweise in einer Menge von 0 bis 30% und insbesondere 0,01 bis 30 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten.
  • In Abhängigkeit von der gewünschten Anwendung kann die Zusammensetzung außerdem ein filmbildendes Polymer (beispielsweise Polyurethane, Polyacrylverbindungen, Polyurethan- und Polyacrylhybride, Polyester, Nitrocellulose, Kohlenwasserstoffharze und/oder. Siliconharze) enthalten. Dies trifft insbesondere zu, wenn eine Zusammensetzung vom Typ Nagellack, Mascara, Eyeliner, Lack für die Lippen oder eine Zusammensetzung für das Haar in Form von Lack hergestellt werden soll. Diese Polymere können in dem kosmetisch akzeptablen Medium gelöst oder dispergiert vorliegen und gegebenenfalls mit Koaleszenzmitteln und/oder Weichmachern kombiniert werden.
  • Von den Ölen, die erfindungsgemäß verwendbar sind, kommen in Betracht: Kohlenwasserstofföle tierischer Herkunft, wie Perhydrosqualen; pflanzliche Kohlenwasserstofföle, wie die flüssigen Triglyceride von Fettsäuren mit 4 bis 10 Kohlenstoffatomen, beispielsweise die Triglyceride von Heptansäure oder Octansäure, oder Sonnenblumenöl, Maisöl, Sojaöl, Traubenkernöl, Sesamöl, Aprikosenkernöl, Macadamiaöl, Ricinusöl, Avocadoöl, die Triglyceride von Capryl/Caprinsäure, Jojobaöl, Sheabutter; geradkettige oder verzweigte Kohlenwasserstoffe mineralischer oder synthetischer Herkunft, wie die Paraffinöle und ihre Derivate, Vaseline, Polydecene, hydriertes Polyisobuten, wie Parleam; die synthetischen Ester und Ether insbesondere von Fettsäuren oder Fettalkoholen mit 8 bis 26 Kohlenstoffatomen, beispielsweise Purcellinöl, Isopropylmyristat, 2-Ethylhexylpalmitat, 2-Octyldodecylstearat, 2-Octyldodecylerucat, Isostearylisostearat; Ester von hydroxylierten Fettsäuren oder Fettalkoholen, wie Isostearyllactat, Octylhydroxystearat, Octyldodecylhydroxystearat, Diisostearylmalat, Triisocetylcitrat, Heptanoate, Octanoate und Decanoate von Fettalkoholen; Polyolester; wie Propylenglykoldioctanoat, Neopentylglykoldiheptanoat, Diethylenglykoldiisononanoat; Ester von Pentaerythrit; Fettalkohole mit 12 bis 26 Kohlenstoffatomen, wie Octyldodecanol, 2-Butyloctanol, 2-Hexyldecanol, 2-Undecylpentadecanol, Oleylalkohol; fluorierte Öle, die teilweise kohlenwasserstoffhaltig und/ oder siliconhaltig sind; Siliconöle, wie Polydimethylsiloxane (PDMS), die flüchtig oder nicht flüchtig, geradkettig oder cyclisch, bei Raumtemperatur flüssig oder pastös vorliegen können, beispielsweise die Cyclomethicone, Dimethicone, die gegebenenfalls Phenylgruppen enthalten, wie die Phenyltrimethicone, Phenyltrimethylsiloxydiphenylsiloxane, Diphenylmethyldimethyltrisiloxane, Diphenyldimethicone, Phenyldimethicone, Polymethylphenylsiloxane; und deren Gemische.
  • Die Öle können 0 bis 99,99 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Fettphase, ausmachen.
  • Die kontinuierliche lipophile Phase der erfindungsgemäßen Zusammensetzung kann auch ein oder mehrere organische, kosmetisch akzeptable (Verträglichkeit, Toxikologie und akzeptable sensorische Empfindung) organische Lösungsmittel enthalten. Die organischen Lösungsmittel können 0 bis 90% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung ausmachen und sie können unter den lipophilen organischen Lösungsmitteln, amphiphilen Lösungsmitteln und deren Gemischen ausgewählt werden. Von den in der erfindungsgemäßen Zusammensetzung verwendbaren organischen Lösungsmitteln sind zu nennen: die Ester von Essigsäure, wie Methylacetat, Ethylacetat, Butylacetat, Amylacetat und 2-Methoxyethylacetat; die Ketone, wie Methylethylketon, Methylisobutylketon und Isopropylacetat; die Kohlenwasserstoffe, wie Toluol, Xylol, p-Xylol, Hexan und Heptan; die Aldehyde mit 5 bis 10 Kohlenstoffatomen; und die Ether mit mindestens 3 Kohlenstoffatomen und deren Gemische.
  • Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann außerdem eine zusätzliche Partikelphase enthalten, die 0 bis 30% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung und vorzugsweise 0,05 bis 20% ausmachen kann; die Partikelphase kann Pigmente und/oder Perlglanzpigmente und/oder Füllstoffe umfassen, die in kosmetischen Zusammensetzungen verwendet werden.
  • Unter den Pigmenten sind weiße oder farbige, anorganische oder organische, in der flüssigen Fettphase unlösliche Partikel zu verstehen, die die Zusammensetzung färben und/oder trüben sollen. Unter Füllstoffen werden farblose oder weiße, anorganische oder synthetische, lamellare oder nicht lamellare Partikel verstanden. Unter Perlglanzpigmenten sind irisierende Partikel zu verstehen, die insbesondere von verschiedenen Mollusken in ihrer Schale produziert werden oder die synthetisiert werden. Die Füllstoffe und Perlglanzpigmente dienen insbesondere dazu, die Textur der Zusammensetzung zu modifizieren.
  • Die Pigmente, die von Bismutvanadat verschieden sind, können in der Zusammensetzung in einer Menge von 0 bis 25% des Gewichts der fertigen Zusammensetzung und vorzugsweise in einer Menge von 2 bis 15% vorliegen. Von den erfindungsgemäß verwendbaren anorganischen Pigmenten können die Oxide von Titan, Zirconium oder Cer sowie die Oxide von Zink, Eisen oder Chrom und Eisenblau angegeben werden. Von den erfindungsgemäß verwendbaren organischen Pigmenten kommen Ruß und die Lacke von Barium, Strontium, Calcium und Aluminium oder auch die Diketopyrrolopyrrole (DPP) in Betracht, die in den Druckschriften EP-A-542 669, EP-A-787 730, EP-A-787 731 und WO 96/08537 beschrieben sind.
  • Die Perlglanzpigmente können in der Zusammensetzung in einer Menge von 0 bis 20% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung und vorzugsweise in einer Menge in der Größenordnung von 1 bis 15% vorliegen. Von den erfindungsgemäß verwendbaren Perlglanzpigmenten können mit Titanoxid, Eisenoxid, Perlmutt oder Bismutoxidchlorid überzogener Glimmer, wie beispielsweise farbiger Titanglimmer, angegeben werden.
  • Die Füllstoffe können in einer Menge von 0 bis 30% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung und vorzugsweise 0,5 bis 15% vorliegen. Es sind insbesondere Talk, Zinkstearat, Glimmer, Kaolin, Nylonpulver (insbesondere Orgasol), Polyethylenpulver, Teflon, Stärke, Bornitrid, Mikrokugeln von Copolymeren, wie Expancel (Nobel Industrie), Polytrap (Dow Corning) und Siliconharzmikrokugeln (beispielsweise Tospearl von Toshiba) zu nennen.
  • Die Zusammensetzung kann vorteilhaft eine feste oder pastöse Fettphase enthalten, die einen oder mehrere Gummis und/oder ein oder mehrere Wachse und/oder eine oder mehrere pastöse Fettsubstanzen enthält. Die Wachse und pastösen Fettsubstanzen können kohlenwasserstoffhaltig, fluoriert und/oder siliconiert und pflanzlicher, mineralischer, tierischer und/oder synthetischer Herkunft sein. Die Wachse weisen insbesondere eine Schmelztemperatur über 45ºC und die pastösen Fettsubstanzen einen Schmelzpunkt im Bereich von 25 bis 45ºC auf.
  • Von den Wachsen, die in der erfindungsgemäß Zusammensetzung verwendbar sind, können Bienenwachs, Carnaubawachs, Candelillawachs, Paraffin, die mikrokristallinen Wachse, Ceresin oder Ozokerit; die synthetischen Wachse, wie die Polyethylenwachse oder durch Fischer-Tropsch-Synthese hergestellten Wachse und die Siliconwachse, wie die Alkyl- oder Alkoxydimethicone mit 16 bis 45 Kohlenstoffatomen genannt werden.
  • Bei den Gummis handelt es sich im allgemeinen um PDMS mit hohem Molekulargewicht; die pastösen Fettsubstanzen sind im allgemeinen Kohlenwasserstoffe, beispielsweise Lanoline und deren Derivate oder auch PDMS.
  • Die Art und die Menge der festen Substanzen hängen von den gewünschten mechanischen Eigenschaften und Eigenschaften hinsichtlich der Textur ab. Die Zusammensetzung kann 0 bis 50 Gew.-% Wachse, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, und besser 1 bis 30% enthalten, wobei dieser Mengenanteil als Beispiel für die Größenordnung angegeben ist.
  • Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann außerdem beliebige herkömmlich in den jeweiligen Bereichen und insbesondere in der Kosmetik und Dermatologie verwendete Bestandteile enthalten. Diese Bestandteile sind insbesondere unter den Konservierungsmitteln, Verdickungsmitteln für die wäßrige Phase (Polysaccharid-Biopolymere, synthetische Polymere) oder Verdickungsmitteln für die Fettphase, Parfums, hydrophilen oder lipophilen Wirkstoffen und deren Gemischen ausgewählt. Die Mengenanteile der verschiedenen Bestandteile sind so, wie sie herkömmlich auf den jeweiligen Gebieten verwendet werden; sie liegen beispielsweise im Bereich von 0 bis 20% und insbesondere 0,01 bis 15% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung. Die Art der Bestandteile und ihre Mengenanteile müssen so sein, daß sie mit der Herstellung von stabilen, dickflüssigen und glänzenden erfindungsgemäßen Zusammensetzungen kompatibel sind.
  • Die Zusammensetzung kann eine wäßrige, alkoholische oder wäßrigalkoholische Phase als Dispersion oder Emulsion in der kontinuierlichen Phase enthalten. Diese Phase kann Wasser, Alkohole, Gemische von Wasser und Alkoholen oder Aceton enthalten. Die Alkohole sind insbesondere geradkettige oder verzweigte niedere Monoalkohole mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen, wie Ethanol oder Propanol, Polyole, wie Glycerin, Diglycerin, Propylenglykol, Sorbit, Panthenol, Pentylenglykol und Polyethylenglykole. Die wäßrige Phase kann 0 bis 70% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung ausmachen. Sie kann außerdem C&sub2;-Ether und C&sub2;&submin;&sub4;-Aldehyde enthalten.
  • Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann das Aussehen einer Creme, Pomade, fluiden Lotion oder weichen Paste mit einer dynamischen Viskosität in der Größenordnung von 1 bis 40 Pas bei 25ºC, einer Salbe und insbesondere eines als Stift oder in Form von Tiegelchen gegossenen oder geformten Feststoffes haben.
  • Die Zusammensetzung kann in Abhängigkeit von der Art der verwendeten Bestandteile vorteilhaft zum Schminken der Haut und/oder der Lippen und/oder der Hautanhangsgebilde verwendet werden. Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann insbesondere ein Lippenstift, ein Lack für die Lippen oder ein Lippenglanz (in angelsächsischer Terminologie Lipgloss) sein, der als solcher verwendbar ist oder auf einen Lippenstiftfilm aufgetragen werden kann, insbesondere um seinen Glanz zu erhöhen und/ oder seine Farbe zu verbessern (in angelsächsischer Terminologie Topcoat). Es kann sich auch um ein festes Make-up, Produkte gegen Augenringe oder zur Verstärkung der Augenkonturen, Eyeliner, Mascara, Lidschatten, gepreßtes Pulver, Rouge oder Nagellack handeln. Die Zusammensetzungen können außerdem kosmetische oder dermatologische Wirkstoffe enthalten, insbesondere um der Zusammensetzung pflegende oder behandelnde Eigenschaften zu geben. Die Zusammensetzung kann daher Vitamine und weitere lipophile Wirkstoffe (Lanolin, UV- A-Filter) oder hydrophile Wirkstoffe (Hydratisierungsmittel wie Glycerin) enthalten.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die kosmetische Verwendung der oben beschriebenen Zusammensetzung zur Pflege und/oder zum Schminken und/oder zum Schutz der Haut und/oder der Lippen und/oder der Hautanhangsgebilde des Menschen sowie die Verwendung dieser Zusammensetzung zur Herstellung einer Salbe, die zur Behandlung und/oder zum Schutz der Haut und/oder der Lippen oder der Hautanhangsgebilde vorgesehen ist. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur kosmetischen Behandlung der Haut und/oder der Lippen und/oder der Hautanhangsgebilde, das darin besteht, auf die Haut und/oder die Lippen und/oder die Hautanhangsgebilde die oben definierte Zusammensetzung aufzutragen.
  • Die Erfindung betrifft genauer ein Produkt für die Lippen, ein Make- up oder einen Nagellack.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können nach herkömmlich in der Kosmetik oder Dermatologie angewandten Herstellungsverfahren erhalten werden.
  • Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung eines oben beschriebenen Farbmittels zur Herstellung einer farbigen kosmetischen oder dermatologischen Zusammensetzung, um die Haut und/oder die Lippen und/oder die Hautanhangsgebilde gegen die schädlichen Wirkungen von freien Radikalen zu schützen und/oder die Anzeichen insbesondere der lichtinduzierten Hautalterung zu bekämpfen. Bei den Anzeichen der Alterung handelt es sich insbesondere um Falten, Fältchen und schlaffe und/oder gelbe Haut.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein nicht therapeutisches Verfahren zum Schutz der Haut und/oder der Lippen und/oder der Hautanhangsgebilde gegen die Anzeichen der lichtinduzierten Hautalterung, das darin besteht, auf die Haut und/oder die Lippen und/oder die Hautanhangsgebilde die oben definierte Zusammensetzung aufzubringen.
  • Im Folgenden werden zur Erläuterung Beispiele für Zusammensetzungen angegeben. Die Mengenangaben bedeuten Gewichtsprozent.
  • Beispiel 1: Make-up vom Typ W/O
  • - Zusammensetzung:
  • -- Cyclopentasiloxan 25,05%
  • -- Dimethiconcopolyol in Cyclopentasiloxan 6,00%
  • -- Isododecan 4,55%
  • -- Pigmente
  • rotbraunes Eisenoxid 0,67%
  • schwarzes Eisenoxid 0,25%
  • Titandioxid 7,63%
  • Bismutvanadat (Sicopal Gelb L1100) 0,75%
  • -- Nylonpulver 8,00%
  • -- Parfum 0,60%
  • -- Magnesiumsilicat 0,60%
  • -- Cellulosegummi 3,50%
  • -- Diglycerylisostearylsuccinat 2,00%
  • -- Wasser ad. 100%
  • - Vorgehensweise:
  • Die Pigmente werden in dem Cyclomethicongemisch vorab dispergiert; anschließend wird die Fettphase (grenzflächenaktive Stoffe und Öle) bei 40-50ºC homogenisiert. Es wird abkühlen gelassen, dann werden die dispergierten Pigmente eingearbeitet. Die gesamte vorab homogenisierte wäßrige Phase wird unter Rühren in die Fettphase gegeben. Es wird bis zur Emulgierung mit mittlerer Geschwindigkeit gerührt.
  • Man erhält ein Make-up von beiger Farbe, das sehr gut deckt, lichtstabil ist und nach dem Abschminken keinerlei Spuren (oder Rückstände) hinterläßt.
  • Beispiel 2: wasserfreier Lippenstift
  • - Zusammensetzung:
  • -- Ester von C&sub8;&submin;&sub1;&sub0;-Fettalkoholen 30,0%
  • -- C&sub1;&sub0;-Fettalkohol 7,0%
  • -- Aluminiumstärkeoctylsuccinat 10,0%
  • -- Ozokerit 10,0%
  • -- Carnaubawachs 4,0%
  • -- Bienenwachs 3,0%
  • -- Titandioxid 3,0%
  • -- Bismutvanadat (Sicopal Gelb L1100) 1,0%
  • -- Flaming Rot (CI12085) 1,0%
  • -- Parfum 0,5%
  • -- Ricinusöl ad. 100%
  • - Vorgehensweise:
  • Die Pigmente werden in dem Gemisch von Fettalkoholen, Estern von Fettalkoholen und Ricinusöl zerkleinert. Der Ozokerit, das Carnaubawachs und das Bienenwachs werden getrennt in einem Behälter geschmolzen und unter ständigem Rühren in das Gemisch eingearbeitet. Das Aluminiumstärkeoctylsuccinat wird unter Vakuum zugegeben, dann wird das Parfum eingearbeitet. Das Ganze wird zur Herstellung eines Stifts in eine geeignete Form gegossen und schließlich bis auf Raumtemperatur abkühlen gelassen.
  • Man erhält einen Lippenstift von oranger Farbe, der stabil ist und gut deckt.
  • Beispiel 3: wasserfreier Nagellack
  • - Zusammensetzung:
  • -- Nitrocellulose 10,9%
  • -- Toluolsulfonamid-Formaldehyd-Harz (Ketjenflex MS80 von AKZO) 10,7%
  • -- Cetyltributylcitrat (Citroflex A4 von PFIZER) 6,5%
  • -- Toluol 31,0%
  • -- Butylacetat 21,6%
  • -- Ethylacetat 9,3%
  • -- Isopropylalkohol 7,7%
  • -- Stearalkonium Hectorite 1,3%
  • -- Bismutvanadat (Sicopal Gelb L1100) 1,0%
  • -- Citronensäure 0,1%
  • - Vorgehensweise:
  • Alle Bestandteile der Zusammensetzung werden bei Raumtemperatur vermischt.
  • Man erhält einen leuchten gelben, glänzenden und lichtstabilen Nagellack.

Claims (15)

1. Farbige Zusammensetzung zur topischen Anwendung mit kontinuierlicher lipophiler Phase, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Farbmittel Bismutvanadat enthält.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbmittel in einer Menge von 0,01 bis 50 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung, vorliegt.
3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbmittel in einer Menge von 0,5 bis 25 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Zusammensetzung, vorliegt.
4. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die als Produkt zum Schminken der menschlichen Haut, Lippen und/oder Hautanhangsgebilde vorliegt.
5. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die als Mascara, Eyeliner, Zusammensetzung für das Haar vom Typ Lack, Produkt für die Lippen, Lippenglanz, Make-up, Produkt gegen Augenringe, Wangenrouge, Lidschatten, Schminkprodukt für den Körper, Puder oder Nagellack vorliegt.
6. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die kontinuierliche Fettphase mindestens eine Fettsubstanz enthält, die unter den Ölen, Wachsen, Gummis, pastösen Fettsubstanzen, lipophilen organischen Lösungsmitteln und deren Gemischen ausgewählt ist.
7. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die außerdem mindestens eine wäßrige, alkoholische oder wäßrig-alkoholische Phase enthält, die in der lipophilen Phase dispergiert oder emulgiert ist.
8. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie außerdem eine zusätzliche Partikelphase enthält, die in einer Menge von 0 bis 30% des Gesamtgewichts der Zusammensetzung vorliegen kann.
9. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die als Emulsion oder Dispersion in einer Ölphase, Wachsphase oder einem lipophilen organischen Lösungsmittel, als wasserfreies Gel oder als wasserfreie Paste vorliegt.
10. Kosmetische Verwendung der Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche zum Schinken der Haut und/oder der Lippen und/oder der Hautanhangsgebilde.
11. Verwendung einer Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 zur Herstellung einer Salbe, die zur Behandlung und/oder zum Schutz der Haut und/oder der Lippen und/oder der Hautanhangsgebilde vorgesehen ist.
12. Verwendung von Bismutvanadat zur Herstellung einer farbigen kosmetischen Zusammensetzung oder einer farbigen dermatologischen Zusammensetzung zum Schutz der Haut und/oder der Lippen und/oder der Hautanhangsgebilde gegen die Anzeichen der Hautalterung.
13. Nicht therapeutisches Verfahren zum Schutz der Haut und/oder der Lippen und/oder der Hautanhangsgebilde gegen die Anzeichen der lichtinduzierten Hautalterung, das darin besteht, auf die Haut und/oder die Lippen und/oder die Hautanhangsgebilde eine Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 aufzutragen.
14. Kosmetische Verwendung von Bismutvanadat in einer farbigen kosmetischen Zusammensetzung als Mittel, um die Bildung von freien Radikalen einzuschränken oder die Haut und/ oder die Lippen und/ oder die Hautanhangsgebilde gegen freie Radikale zu schützen.
15. Kosmetische Verwendung einer Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 zur Behandlung der Anzeichen von Hautalterung.
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