DE6904847U - Buch mit tonwiedergabe - Google Patents
Buch mit tonwiedergabeInfo
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- DE6904847U DE6904847U DE6904847U DE6904847U DE6904847U DE 6904847 U DE6904847 U DE 6904847U DE 6904847 U DE6904847 U DE 6904847U DE 6904847 U DE6904847 U DE 6904847U DE 6904847 U DE6904847 U DE 6904847U
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- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
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- G11B33/02—Cabinets; Cases; Stands; Disposition of apparatus therein or thereon
- G11B33/06—Cabinets; Cases; Stands; Disposition of apparatus therein or thereon combined with other apparatus having a different main function
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- Reverberation, Karaoke And Other Acoustics (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Bücher mit Tonwiedergabe und insbesondere ein Buch der genannten Art, welches wirtschaftlich
herzustellen und wirtschaftlich im Gebrauch ist. Das Buch weist eine verbesserte Tonerzeugungs- bzw. Wiedergabevorrichtung und eine Anzeigevorrichtung zur Einstellung des
Tongerätes auf. In jeder Seite des Buches ist eine öffnung
vorgesehen, in welcher ein Anzeigegerät vorgesehen ist.
O In dem US-Patent Nr. 3 086 297 ist ein Buch mit Tonwiedergabe dargestellt und beschrieben. Das Buch weist ein kofferähnliches Gehäuse auf, welches auf einear seiner Breitseiten
mit einer Befestigung für ein Buch ausgestattet ist. Ein elektrisch betriebener Plattenspieler befindet sich innerhalb des
Gehäuses und weist einen Steuerungsmechanismus mit einem Hebel auf, welcher sich nahe einer Kante des Buches durch die Oberseite des Gehäuses erstreckt. Der Hebel kann entlang dieser
einen Kante in Gleichschaltung mit einer Einstellmarke angeordnet werden, welche am angrenzenden Randbereich der Buchseiten aufgedruckt ist. Wörter sind in Abschnitten auf der
Platte, voneinander getrennt durch leere Bereiche, aufgezeichnet. Ein Glied verbindet den Hebel mit dem Abnehmerkopf,
Patentanwälte Dipl.-Ing. Martin Licht, Dipl.-Wirtsch.-lno. Axel Hanimann, Dipl.-Phys. Sebastian Herrmann
S MÖNCHEN 2, THERESIENSTRASSE 33 · TtWoni 281202 · TriegremnvAdrwMi Upatll/iUndMn
Boy«. V«r«lnibonlc MOndnn, Zw»lQtf. GikoMron-Mllltr-Rlng, Kto.-Nr. 882 4M · FottodwdcKontoi
"WO 4 847
so daß dieser bei Anheben des Hebels von der Aufzeichnung abgehoben und durch Betätigung-des Hebels seitlich über den Aufzeichnungsträger verschoben werden kann. Eine Leerlaufverbindung
ist zwischen dem Hebel und dem Tonabnehmerkopf verbunden, um dessen Bewegung zu ermöglichen, wenn sich die Platte dreht,
während der Hebel stationär verbleibt.
Bücher mit Tonwiedergabe der in dem Patent beschriebenen Art haben den Nachteil, daß sie teuer und als Spielzeug kompliziert
in ihrer Bedienung sind; zudem sind sie batteriebetrieben, d.h. sie sind teuer im Gebrauch.
Angesichte der erwähnten Faktoren und Büchern mit Tonwiedergabe eigenen Bestimmungsgrößen soll mit der vorliegenden Erfindung ein neues und verbessertes Buch mit Tonwiedergabe geschaffen
werden, welches die erwähnten Nachteile nicht aufweist und sowohl eine verbesserte Tonwiedergabevorrichtung als auch eine
verbesserte Anzeigevorrichtung aufweist, welche an die Tonerzeugungsvorrichtung angeschlossen ist, um diese einzustellen.
Es soll mit der vorliegenden Erfindung ein verbessertes Buch in Kombination mit einer verbesserten Tonwiedergabevorrichtung
geschaffen werden. Das Spielzeug der genannten Art soll insbe- _ sondere sicher und wirksam und somit geeignet zum Spielen für
Kinder sein. In dem Buch der beschriebenen Art soll dabei eine
mechanische Tonerzeugungsvorrichtung bzw. Tonwiedergabevorrichtung Verwendung finden.
Nach der vorliegenden Erfindung ist das Buch der genannten ^- Art mit bildlichen Darstellungen realistischer oder phantasievoller Ereignisse ausgestattet. Gleichfalls ist das Buch mit
Drucktext versehen, welcher jeweils den bildlichen Wiedergaben auf den einzelnen Seiten entspricht. Jede Seite ist mit einer
öffnung ausgestattet, welche sich in derselben Lage wie die öffnungen der anderen Seiten befindet·
690484?
An jeder Seite nahe ihrer zugehörigen Öffnung befindet sich
eine Kennzeichnungsvorrichtung in bestimmter Winkellage. Eine Tonerzeugungs- bzw. Wiedergabevorrichtung ist im Buch vorgesehen
und weist Aufzeichnungen in bestimmter Sequenz auf. Die Aufzeichnungen bestehen aus einer getrennten Aufzeichnung zur Wiedergabe des Drucktextes und aus Aufzeichnungen, welche den bild-*
liehen Wiedergaben zugeordnet sind. Eine Anzeigevorrichtung ist an die Tonwiedergabevorrichtung angeschlossen, um diese so einzustellen, daß eine der Aufzeichnungen abgespielt wird, wenn
die Tonerzeugungsvorrichtung eingeschaltet ist. Die Anzeigevorrichtung befindet sich innerhalb der öffnung der Seiten, so
daß sie in Fluchtung mit der Kennzeichnungsvorrichtung angeordnet sein kann. Die Winkellage der Kexmzeichnungsvorrichtunj; ist
so, daß die Tonwiedergabevorrichtung zum Abspielen der gedruckten Aufzeichnung eingestellt wird, wenn die Anzeigevorrichtung in
Fluchtung mit einer jeweiligen Kennzeichnungsvorrichtung gebracht wird· Die Tonwiedergabevorrichtung erzeugt dabei der
bildlichen Wiedergabe entsprechende Geräusche, vorausgesetzt auf der jeweiligen Seite ist die zugehörige Kennzeichnungsvorrichtung vorgesehen.
Die Tonwiedergabevorrichtung ist von mechanischer Bauart mit Federwicklung und weist einen Lautsprecherkegel mit einem
Kolbenkörper auf, welcher elastisch in Eingriff an einen Tonarm angedrückt ist. Der Kolben ist innerhalb eines Zylinders
befestigt, welcher seinerseits eixmBestandteil eines Lautsprecherkegels bildet. Der Zylinder ist mit einer Ummantelung
versehen, um den Kolben gegenüber Schmutz abzudichten, welcher sich sonst bei Verwendung durch Kinder in Spielzeug-Platten-
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Die Tonwiedergabevorrichtung weist einen Plattenspieler mit
Mehrfach-Sprachwiedergäbe auf, wie er in'dem US-Patent 3 017
beschrieben ist.
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anmeldung 452 107 vom^Ö. April 19^5 b.eöchrieben 1st, verbindet
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die Plattenspieleraufzeichnung, d.h. den Aufzeichnungsträger mit der Anzeigevorrichtung derart, daß ein das Gerät benutzendes
Kind die Anzeigevorrichtung an einem Kennzeichnungsteil einstellen kann; dabei wird gleichzeitig der Aufzeichnungsträger
des Plattenspielers so eingestellt, laß eine bestimmte Tonsequenz bei Einschalten der Tonwiedergabevorrichtung abgespielt
wird.
Die Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert.
Figur 1 der Zeichnungen ist eine Perspektivansicht eines Buches mit Tonwiedergabe nach einer Ausführungsform der Erfindung;
Figur 2 ist eine vergrösserte Teilansicht des Buches von
Figur 1;
Figur 3 ist eine Schnittansicht von Linie 3-3 in Figur 2; und
Figur 4 ist eine Draufsicht eines PlattenspielerrAufzeichnungs
trägers der in Figur 3 dargestellten Ausführungsform.
In den Zeichnungen ist ein Buch mit Tonwiedergabe nach einer
Ausführungsform der Erfindung dargestellt und mit Bezugsnummer 10 bezeichnet. Ein Buch 12 ist mit einer Abdeckung bzw. einem
Deckblatt 14 und einer Anzahl einzelner Seiten ausgestattet, so beispielsweise mit den beiden, dargestellten Seiten 16 und
18. Die Seiten 16 und 18 können mit geeigneten bildlichen Wiedergaben realistischer oder phantasieyoller Ereignisse und
mit Druckangaben für die jeweiligen Bilder ausgestattet sein. Beispielsweise geben die Seiten 16 und 18 im vorliegenden Ausführungsbeispiel,
auf welches sie nicht beschränkt sind, ein Flugzeug 20 wieder, wobei der gedruckte Hinweis bei 22
erscheint. Das Deckblatt 14 und die Seiten 16 und 18 sind jeweils mit einer Öffnung 24 ausgestattet, welche eine bestimmte
Lage am zugehörigen Deckblatt bzw. an der zugehörigen Seite aufweist. Wenn deshalb das Deckblatt 14 und die Seite 16
auf der Seite 18 geschlossen werden, liegen sich die einzelnen
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Öffnungen 24 einander gegebenüber.
Das Buch 10 mit Tonwiedergabe weist gleichfalls einen nachgeahmten
Buchteil 26 mit einer oberen Abdeckung 28, mit einer unteren Abdeckung 30 und einem Paar von Seitenwänden 32 und 34
und schllesslich mit einem Paar von Endwandungen auf, wovon eine bei 36 in Figur 1 dargestellt ist. Der nachgeahmte Buchteil
26 dient als Gehäuse für eine Tonerzeugungsvorrichtung 38 einschliesslich einer unteren Gehäusehälfte 40 mit einer
unteren Wandung 42 und einer oberen Gehäusehälfte 44 mit einer
oberen Wandung 46. Die Tonerzeugungsvorrichtung 38 ist mit einem Drehtisch 48 ausgestattet, welcher mit einer hohlen
Spindel 50 versehen ist. Die Spindel 50 ist nicht drehbar mit einer Nutenwelle 50 in Verbindung, von welcher ein Ende 54 in
einem hohlen Ansatz 56 vorgesehen ist. Der Ansatz bzw. das Lager 56 steht von der unteren Wandung 42 nach oben ab. Ein
mittlerer Bereich 57 der Welle 52 ist/iiner Büchse 58 gelagert;
diese kann aus einem Stück während des Gieß- bzw. Spritzvorganges mit der oberen Wandung 46 gefertigt werden, wodurch die obere
Gehäusehälfte 44 aus einem Stück besteht. Das obere Ende 59 der Welle 52 ist mit Nuten 60 ausgestattet, welche nicht drehbar
eine hohle Spindel 62 halten. Die Spindel 62 bildet einen Teil einer Anzeige vorrichtung^ 64, welche durch die Öffnung
24 zugänglich und damit durch ein das Buch 10 benutzendes Kind bedienbar ist.
Die Tonerzeugungs- bzw. Wiedergabevorrichtung 38 ist außerdem mit einer ersten Kupplung 66 mit Rollen ausgestattet, wie
sie bei 68 in Figur 3 dargestellt sind. Mit Hilfe der Kupplung wird eine Drehbewegung des Drehtisches 48 in einer Richtung
verhindert, so daß sich der Tisch in der anderen Richtung drehen kann, wie es ausführlicher in der US-Anmeldung Serial Nr. 452
dargestellt ist. Die Kupplung 66 weist eine Federwelle 70 auf, welche mit einer Uhrfeder 72 im Eingriff steht, und eine Fadenwelle
74, an welcher ein Zugfaden 76 angeschlossen ist. Die Feder 72 kann durch Ziehen des Zugfadens 76 gespannt werden,
um die Welle 70 in der Richtung zu drehen, welche den Dreh-
U . I * ι J ,
tisch 48 gegenüber dieser Drehung freigibt. Auf diese Weise muß der Zugfaden 76 nicht gegen den Widerstand einer Steuerungsvorrichtung
78 gezogen werden, welche mit Hilfe eines Riemens
80 mit dem Drehtisch in Verbindung steht. Die gespannte Feder 72 treibt die Welle 70 in der anderen Richtung, wenn der Zugfaden
76 freigegeben wird, wodurch seinerseits der Drehtisch 48 in Umdrehung versetzt wird. Während der Drehbewegung des
Drehtisches 48 dreht sich der Zugfaden 76 um die Fadenwelle
lh zwischen einem ersten, ringförmigen Flansch 82 und einem zweiten, ringförmigen Flansch 84 auf. Der erste Flansch 82
ist aus einem Stück mit der Welle 74 gefertigt.
Die Tonerzeugungsvorrichtung 38 weist auch eine zweite
Kupplung 86 auf. Diese ist mit einem zylindrischen Teil 88 ausgestattet, welcher die hohle Spindel 62 umgibt und mit
einem nichtkreisförmigen Flansch 90. Der Flansch 90 ist einer
passenden, nichtkreisförmigen Vertiefung 92 angeordnet, welche sich in einem Bereich 94 der unteren Wandung eines angepassten
Körpers 96 befindet} dieser ist mit der oberen Wandung 46 der
Tonwiedergabevorrichtung 38 verbunden. Die Kupplung 86 weist
Rollen auf, welche den mit Bezugsnummer 98 benannten gleichen.
Die Rollen greifen an der Spindel 62 an und verhindern die Drehbewegung der Anzeigevorrichtung 64 in einer Richtung,
. . während die Drehbewegung in der entgegengesetzten Richtung ermöglicht wird· Da ^udurch eine auf die Anzeigevorrichtung
64 ausgeübte, unzulässige Kraft bei dem Versuch, sie in einer Richtung zu drehen, der Flansch 90 aus der Vertiefung 92 verlagert
werden könnte, ist der Flansch 90 mit einem nach unten abstehenden, im wesentlichen zylindrischen Zapfen iOO versehen,
welcher in einer geeigneten Öffnung (nicht dargestellt) in der oberen Wandung 46 gehalten ist.
Das Anpassungs- bzw. Zwischenstück 96 kann an der oberen
Wandung 46 befestigt sein und ist mit einem elektrischen Flansch 102 ausgestattet, welcher in"einer passenden Öffnung 104 in
der oberen Wandung 28 eines Buchbereiches 26 eingepasst ist; der Flansch wird durch eine An4ZAhJL von Schnapp- bzw. Halte-
körpern 106 gehalten, welche sich von einem durch den Flansch
102 nach unten abstehenden Ansatz 108 nach oben erstrecken. Die obere Wandung 94 des Zwischenstückes 96 ist mit einer Anzahl
von öffnungen 110 ausgestattet, welohe. mit einer öffnung 112
in der oberen Gehäusehälfte 44 über einem Lautsprecherkegel in Verbindung stehen; der Lautsprecherkegel 114 bildet einen Teil
der Tonwiedergabevorrichtung 38.
Der Lautsprecherkegel 114 trägt einen zylindrischen Bund Il6,
in welchem ein Kolben 118 hin- und herbeweghar ist, um Schwingungen im wahrnehmbaren Frequenzbereich von einem Tonarm 120
durch Siliconfett 122 zwischen dem Kolben 118 und dem Bund zu übertragen. Der Kolben 118 wird mit Hilfe einer Druckfeder
124 elastisch an den Tonarm 120 angedrückt. Die Druckfeder umgibt einen Zapfen 126, welcher von der oberen Wandung 94
nach unten absteht und mit einem ersten Ende 128 an die obere Wandung 94 angrenzt. Das entgegengesetzte, zweite Ende 130
liegt an der unteren Wandung 132 des Kolbens 118 auf. Der Bund 116 trägt eisen nach oben stehenden Mantel 134, dessen
oberes Ende 136 eine ringförmige Rippe 138 umgibt, welche von der oberen Wandung 94 nach unten absteht. Die ümantelung 134
V6x-hindert, daß Fremdkörper f welche durch öffnungen 110 im !
Zwischenstück 96 und durch die öffnung 112 in die obere Gehäusehälfte 44 gelangen, das Silicoiu.ett zerstören.
Die Tonwiedergabevorrichtung 38 ist mit einem Aufzeichnungsträger 140 mit darauf befindlichen Aufzeichnungen in bestimmter
Reihenfolge ausgestattet. In der bestimmten Tonfolge ist ein einzelner Toneffekt bzw. ein Geräusch enthalten, welches der
bildlichen Darstellung der jeweiligen Seite zugeordnet ist. Mit Hilfe einer davon getrennten Aufzeichnung wird der gedruckte Text auf der besonderen Seite des Buches 12 wiedergegeben. Der Tonträger 140 kann einem Plattenspieler mit willkürlicher Auswahl aufweisen, wie er in dem US-Patent Nr.
3 017 187 dargestellt und beschrieben is't". Der Träger ist
dabei mit einer Einführungsnut 142 für jeweils jede Tonfolge ausgestattet. Eine Einführungsnut 142 kann unter einer Platten-
4847
"ta
spielernadel 144 (getragen durch den Tonarm 120) gelangen,
indem die Anzeigevorrichtung 64 gedreht wird, bis ein auf der Anzeigevorrichtung befindlicher Anzeigekörper 146 in Fluchtung
mit dem in bestimmter Winkellage vorgesehenen Kennzeichnungskörper 148 liegt. Der Kennzeichnungskörper ist in einer bestimmten Winkellage nahe der öffnung 24 in Seite 18 odar in
jeder anderen beliebigen Seite des Buches 12, welche der in Figur 1 für Seite 18 dargestellten Position entspricht, angeordnet.
Beispielsweise kann ein Aufzeichnungsträger 140 mit einer Tonspur 150 ausgestattet sein, welcher eine Einführungsnut
zugeordnet ist. Ein erster Tonspurbereich 154 gibt ein Flugzeuggeräusch wieder. Ein zweiter Tonspurbereich 154 dient
zur Wiedergabe des gedruckten Textes 122 und ein dritter Tonspurbereich 156 wiederum ist mit Flugzeuggeräuschen ausgestattet. Ein das Buch benutzendes Kind kann das Buch 12 bis
zu den Seiten l6 und 18 aufschlagen und den Anzeigekörper 146 mit der Kennzeichnungsvorrichtung 148 in Fluchtung bringen.
Dadurch wird die Einführungsnut 152 in eine Position gebracht, in welcher die Nadel 144 nach unten abgesenkt wird, wenn der
Zugfaden 146 gespannt wird, um den Tonarm 122 in seine rückgeführte Lage während des Aufwickeins der Feder 72 gegen einen
Haltekörper 158 zu bewegen. Wenn der Zugfaden I76 freigegeben
wird wird die Tonerzeugungsvorrichtung 38 betätigt, um ein
Flugzeuggeräusch wiederzugeben, welches von der Wiedergabe des gedruckten Textes 22 und daraufhin wiederum von Flugzeuggeräusch gefolgt wird. Jede der Seite 18 des Buches entsprechende Seite ist mit einer Kennzeichnungsvorrichtung 148
ausgestattet, welche eine bestimmte Winkellage bezüglich der zugehörigen Öffnung 24 aufweist. Wenn deshalb die Anzeigevorrichtung 64 gedreht wird, bis der Anzeigekörper 146 in Fluch- ,
tung mit einem besonderen Kennzeichnungselement 148 ist, wird die Tonerzeugungsvorrichtung 38 so eingestellt, daß der gedruckte Text (und passende Geräuscheffekte) auf der das jeweilige Kennzeichnungeelement tragenden Seite wiedergegeben
wird. Der Tonarm 120 weist Vin freies Ende 158 auf, von welchem
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eine Nadel 144 nach unten absteht. Das freie Ende 158 ist mil,
einer Querbohrung l60 zur Aufnahme des Zugfadens 76 ausgestattet,
so daß durch den Reibungseingriff des freien Endes 158 mit dem Zugfaden 76 der Tonarm 120 vom Innenumfang l62
des Tonträgers 140 zum Außenumfang 164 zurückgeführt wird, wenn der Zugfaden 76 zur Aufwicklung der Feder 74 gespannt
bzw. gezogen wird. Der Tonarm 120 trägt eine Querrippe 166,
welche an der unteren Wandung des Kolbens 118 anliegt, um Schwingungen von der Nadel 144 auf den Lautsprecherkegel
zu übertragen.
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Claims (5)
1. Gerät zur Speicherung und Vermittlung von Informationen mit einem Buoh, auf dessen Seiten in getrennten Bereichen
sichtbare Informationen vorgesehen sind« einer Tonwiedergabe-Vorrichtung
mit Tonaufzeichnungen, die entsprechend den in getrennten Bereichen des Buches vorgesehenen sichtbaren Informationen
in verschiedenen Bereichen eines Tonträgers eingespeichert sind, und einer Vorrichtung zur Auswahl der Wiedergabe
bestimmter Tonaufzeichnungen durch Einstellung einer
Anzeigevorrichtung auf eine von mehreren Kennzeichnungsvorrichtungen, die entsprechend den getrennt angeordneten sichtbaren
Informationen und Tonaufzeichnungen an getrennten Stellen
vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonwiedergabevorrichtung (38) in dem Buch angeordnet ist, daß in jeder
der Seiten des Buches eine Öffnung (24) vorgesehen ist, welche bei geschlossenem Buch mit den Öffnungen der anderen Seite
fluchtet, daß die Anzeigevorrichtung drehbar gelagert innerhalb der Öffnung (24) angeordnet ist, daß auf jeder Seite eine Kennzeichnungsvorrichtung
(148) nahe der zugehörigen Öffnung angeordnet ist, und daß jede der Kennzeichnungsvorrichtungen eine
von mehreren Winkellagen bezüglich der zugehörigen Öffnung aufweist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonwiedergabevorrichtung
einen Aufzeichnungsträger (140) aufweist, welcher am Außenrand für jede der in getrennten Bereichen vorgesehenen
Tonaufzeichnungen eine Einführungsnut (152) aufweist,
Patentanwälte Dipl.-Ing. Martin Licht, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Axel Hansmann, Dipl.-Phys. Sebastkm-Herrmann ρ
8 MÖNCHEN 2, THERESIENSTRASSE 33 · Telefon: 281202 · Telegramm-Adresse: Lipatli/München — Δ ~
Bayer. Vereinsbank München, Zweigst. Oskar-von-Miller-Ring, Kto.-Nr. 882495 ■ Postscheck-Konto^
Oppenauer Büro: PATENTANWALT DR. REINHOLD SCHMIDT I
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auf welohe die Anzeigevorrichtung (64) zur Auswahl der Tonaufzeichnung
für die Wiedergabe einstellbar ist.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonwiedergabevorrichtung eine Plattenspielernadel (144)
aufweist, welche jeweils auf eine Einführungsnut (152) einstellbar ist.
4. Gerät nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß die ;
Anzeigevorrichtung (64) mit der Tonwiedergabevorrichtung (38) über eine Kupplung (68) verbunden ist, die die Drehbewegung des
Aufzeichnungsträgers (140) in einer Richtung verhindert, während sie die Drehbewegung in der entgegengesetzten Richtung ermöglicht·
5. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonwiedergabevorrichtung
ein Gehäuse aufweist, daß eine Drehtisch-Welle (52) drehbar in dem Gehäuse gelagert ist, daß ein Drehtisch
(48) mit einer nach oben stehenden Spindel (50) auf ein Ende der Welle (52) aufgekeilt ist, daß ein Federbund (70) die
Ha h oben stehende Spindel umgibt, daß der Federbund Schlitze
aufweist, welche schmale und große Zwischenräume zwischen dem Bund und der Spindel bilden, ά. Lagerkörper (68) in den Schlitzen
angeordnet sind und unter Reibung zwischen dem Bund und der Spindel wirksam sind, wenn sich die Lagerkörper in den
schmalen Bereichen befinden, während die Spindel freigegeben wird, wenn die Lagerkörper in den großen Lagerbereichen zu liegen
kommen, daß eine Feder (72) derart mit dem Federbund verbunden ist, daß sie bei Aufwicklung des Bundes in einer ersten
Richtung gespannt wird, daß die Lagerkörper sich in Richtung der "■>
verbreiterten Raumbereiche und aus dem Reibungseingriff mit der Spindel bewegen, wenn der Bund in der ersten Richtung bewegt wird,
daß an dem Bund ein Zugfaden (76) angeschlossen ist, um den Bund in der ersten Richtung zu drehen, daß die Feder bei Loslassen
des Zugfadens (76) den Federbund in der zweiten, der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung dreht, so daß die Lagerkörper
(68) in Reibungseingriff mit dem Bund und der Spindel gelangen, wodurch der Drehtisch angetrieben ist, daß die An-
— 3 "~
Zeigevorrichtung (6k) an das andere Ende der Welle (52) aufgekeilt ist, um die Welle in der zweiten Richtung zur
Einstellung des Drehtisches zu drehen, und daß an die Welle (52) eine zweite Kupplung (86) angeschlossen ist, um die
Drehbewegung der Anzeigevorrichtung (64) in der ersten Richtung zu verhindern.
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