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DE666305C - Schaltungsanordnung fuer Signalanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Signalanlagen

Info

Publication number
DE666305C
DE666305C DEL76645D DEL0076645D DE666305C DE 666305 C DE666305 C DE 666305C DE L76645 D DEL76645 D DE L76645D DE L0076645 D DEL0076645 D DE L0076645D DE 666305 C DE666305 C DE 666305C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
contact
earth
relay
magnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL76645D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG, C Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL76645D priority Critical patent/DE666305C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE666305C publication Critical patent/DE666305C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details
    • H04L12/16Arrangements for providing special services to substations
    • H04L12/18Arrangements for providing special services to substations for broadcast or conference, e.g. multicast
    • H04L12/1804Arrangements for providing special services to substations for broadcast or conference, e.g. multicast for stock exchange and similar applications

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Accounting & Taxation (AREA)
  • Finance (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Signalanlagen Vorliegende Erfindung stellt eine Verbesserung und Weiterbildung des in dein Hauptpatent 655 853 unter Schutz gestellten Gedankens dar. Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Signalanlagen, bei welcher Stromstoßreihen zur Einstellung der für die Kennzeichnung der Signale erforderlichen Schaltwerke ausgesandt werden. Die Signale können optisch und unter Umständen vergrößert kenntlich gemacht werden. Der Erfindungsgedanke des Hauptpatents besteht darin, daß bei der gleichzeitigen Einstellung der für die Einstellung 'eines Signals erforderlichen Schaltwerke die Stromstoßbegrenzung für die einzelnen Schaltwerke durch einen Wähler in der Weise ausgeführt wird, daß, wenn der Schaltarm des Wählers seine Kontaktbank einmal überstrichen hat, die Einstellung der S_haltwerke beendet ist und das Zeichen erscheint.
  • Gemäß der Ausführung des Hauptpatents sind mit den einzelnen Kontakten der Kontaktbank des Wählers Tasten in Verbindung, durch deren Drücken entsprechend dem einzustellenden Signal Stromkreise für bestimmte Relais vorbereitet werden. Beim Überstreichen der Kontaktbank werden dieselben erregt, und die Stromkreise für die entsprechenden Magnete der Schaltwerke werden dadurch unterbrochen.
  • Durch vorliegende Erfindung wird es erreicht, daß die Prüfrelais, die bei der Anordnung des Hauptpatents notwendig sind, erspart werden. An Stelle des Wählers mit nur einer Kontaktbank und einem Schaltarm tritt in vorliegender Erfindung ein Wähler mit mehreren Schaltarmen und Kontaktbänken; an den Schaltarmen sind die Einstellmagnete der für die Einstellung eines Signals erforderlichen Schaltwerke angeschlossen. Mit den Kontaktbänken des Wählers sind die Tastaturen verbunden.
  • Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens. Mittels der Schaltwerke Z1 bis Z5 wird ein bestimmtes Signal gekennzeichnet, indem- jedes Schaltwerk auf eine bestimmte Zahl eingestellt wird. Für die Einstellung des Schaltwerkes ist ein besonderer Einstellmagnet D, bis D5 erforderlich. Zur Rückstellung der eingestellten Schaltwerke sind Rückstellmagnete Ml bis M; vorgesehen. Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß ein und derselbe Magnet das Schaltwerk, z. B. Z1, einstellt und auch in die Ruhestellung zurückbringt. Der Wähler mit den Schaltarmen W, W, bis W;, ist ein Drehwähler bekannter Bauart, und mit den einzelnen Schaltarmen ist ein bestimmter Einstellmagnet verbunden, so z. B. ist der Einstellmagnet D, des Schaltwerkes Z1 an dem Schaltarm W1 angeschlossen. Im Ausführungsbeispiel zeigt das SchaltwerkZl die Zehntausender-, das Schaltwerk Z2 die Tausender-, das Schaltwerk Z3 die Hunderter-, das Schaltwerk Z4 die Zehner- und das Schaltwerk Z5 die Einerziffer einer bestimmten mehrstelligen Zahl an. Diese Anordnung kann beliebig oft wiederholt werden. Dementsprechend sind die zu den einzelnen Schaltwerken Z1 bis Z., gehörigen Drehmagnete Dl bis D, mit der Zehntausender-, Tausendertastatur usw. verbunden. In der Abbildung steht die Zehntausendertastatur, bestehend aus zehn Tasten, wovon der Einfachheit haber nur vier gezeichnet sind, über dem Schaltarm W1 mit dem Einstellungsmagneten Dl in- Verbindung, und die Tausendertastatur ist an der Kontaktbank, über welche der Schaltarm W2 streicht, angeschlossen. Durch Öffnen bestimmter Tasten in den einzelnen Tastaturgruppen wird eine bestimmte Nummer gekennzeichnet, und. die entsprechenden Schaltwerke werden entsprechend den gedrückten Tasten gleichzeitig eingestellt, wobei die Schaltarme des Wählers W, W1 bis W5 nur einmal ihre Kontaktbände zu überstreichen haben.
  • Im folgenden werden die Schaltvorgänge beschrieben, die bei der Einstellung eines Signals zur Wirkung kommen. Es sei angenommen, daß in der Zehntausendertastatur der Schalter4. geöffnet wird und in der Tausendertastatur der Schalter 3'. Durch Schließen der Taste ET entsteht folgender Stromkreis: Erde, Schaltarm W, Auslösetaste A T, Einschalttaste ET, Ruhekontakt 6 b, Schaltraum W1, Wicklung des Drehmagnets Dl, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht der Drehmagnet Dl an und schaltet das Schaltwerk Z1 um einen Schritt weiter. Ein weiterer Stromkreis ist für den Drehmagneten D des Wählers mit den Schaltarmen W, W1 bis W5 gebildet. Derselbe verläuft über Erde, Schaltraum W, Auslösetaste AT, Einschalttaste ET, Wicklung des Drehmagnets D, Batterie, Erde. Dadurch werden die Schaltarme W, W1 bis W,5 um einen Schritt weiter geschaltet. Dadurch ensteht folgender Stromkreis fürdasRelaisA2: Erde, Schaltarm W, Ruhekontakt 3a1, Wicklung des Relais A2, Batterie, Erde. Das Relais A2 spricht in diesem Stromkreise an, und durch Umlegen des Kontaktes ia, wird ein Stromkreis für das Relais A3 über Erde, Arbeitskontakt ia2, Wicklung des Relais A3, Batterie, Erde gebildet. Das Relais A3 bewirkt durch Umlegen des Kontaktes 2a3 .eine Erregung des Relais Al. Durch Ansprechen des Relais A1 wird der beschriebene Stromkreis für das Relais A2 über den Kontakt 3a,. unterbrochen, so daß dieses abfällt. Durch das Abfallen des Relais A2 wird das Relais A3 aberregt, und letzteres bewirkt die Aberregung des Relais Al, wodurch wiederum das Relais A2 erregt wird. Die drei Relais Al, A2 und A3 wirken als Unterbrechungseinrichtung. Dadurch, daß parallel zur Wicklung des Relais Al und in Reihe mit derselben Widerstände geschaltet sind, wird erreicht, daß der Kontakt 4a1 in einem bestimmten Rhythmus geöffnet und geschlossen wird. Durch Schließen des Kontaktes 4a, wird für den Drehmagneten Dl ein Stromkreis wie folgt gebildet: Erde, Schaltraum W, Stromstoßkontakt 4a1, Ruhekontakt 6 b, Taste i, Schaltraum W1 (zweiter Kontakt), Wicklung des Drehmagnets Dl, Batterie, Erde. Durch Öffnen und Schließen des Kontaktes 4a, wird der Drehmagnet Dl stromstoßweise erregt und dadurch das Schaltwerk-Z, eingestellt.
  • Zu gleicher Zeit wird das Öffnen und Schließen des Kontaktes 4a1 der Drehmagnet D des Wählers mit den- Schaltarmen W, TV, bis W;, erregt. Ebenso erhalten die Drehmagnete D2, D3, D4 und D,; Strom, da die Tastaturen und somit die Drehmagnete Dl bis D, parallel geschaltet sind. Die Weiterschaltung des Drehmagnets Dl erfolgt so lange, bis der Schaltarm Wl auf einen Kontakt auftrifft, an welchen eine geöffnete Taste angeschlossen ist. Dies ist, wie oben angenommen, die Taste 4. Durch Öffnen derTaste4 wird der Stromstoßkreis für denDrehmagneten Dl unterbrochen. Dasselbe gilt auch für die übrigen Drehmagnete D2 bis D;;. Der Drehmagnet D des Wählers mit den Schaltarmen W, W1 bis W5 erhält so lange Strom, bis derselbe wieder in seiner Ruhelage sich befindet. Während dieses Vorganges ist die Lampe L über Erde, Schaltarm W, Lampe L, Batterie, Erde eingeschaltet, und dadurch weiß der Aufsichtsbeamte, daß die Einstellung der Schaltwerke Z1 bis Z; noch nicht beendet ist. Befindet sich der Wähler mit den Schaltarmen W, W1 bis W, in seiner Ruhestellung, so ist der Stromkreis für die Lampe L unterbrochen, ebenso der Stromkreis für das Relais A2. Dadurch fallen auch die übrigen Relais Al und A3 ab. Der Aufsichtsbeamte kann, nachdem die Lampe L wiederum erloschen ist, die gedrückten Tasten der Tastaturen in ihre Anfangslage zurückbringen.
  • Sollen die eingestellten Schaltwerke Z1 bis Z,; wiederum in ihre Ruhelage zurückgebracht werden, so ist die Auslösetaste AT umzulegen, wodurch folgender Stromkreis gebildet wird: Das Relais B spricht über Erde, Batterie, Wicklung I des Relais B, Taste A T, Schaltarm W, Erde an. Das Relais B legt den Kontakt 6b um, wodurch Stromkreise für die Magnete Ml bis M5 gebildet werden. Der Stromkreis für den Magneten Ml ist folgender: Erde, Schaltarm W, umgelegte Taste A T, Arbeitskontakt 6 b, geschlossener Kontakt k1, Wicklung des Magnets Ml, Batterie, Erde. Parallel zu dem Magneten Ml sind die Magnete-M2 bis M,5 geschaltet. Der Drehmagnet D des Wählers mit den Schaltarmen W, W1 bis W,; erhält Strom über Erde, Batterie, Wicklung des Drehmagnets D, Auslösetaste A T, Schaltarm W, Erde. Der Wähler mit den Schaltarmen W, W1 bis W5 wird um einen Schritt weiter geschaltet. Der Stromkreis für das Relais B ist dadurch unterbrochen, ebenso der Stromkreis für den Drehmagneten D. Das Relais B ist in folgendem Haltestromkreis erregt: Erde, Schaltarm W, Arbeitskontakt 5b, Wicklung Il des Relais B, Batterie, Erde. Das Relais A2 wird, wie schon beschrieben, zum Ansprechen gebracht. Dadurch kommt die Unterbrechereinrichtung, bestehend aus den Relais Ai, A2 und A3, zur Wirkung. Die Lampe L leuchtet zum zweiten Male auf und zeigt dem Aufsichtsbeamten an, daß die eingestellten Schaltwerke Z1 bis Z;, in ihre Ruhelage zurückgebracht werden. Der Drehmagnet D erhält Strom über Erde, Schaltarm W, Stromstoßkontakt 4ai, Wicklung des Drehmagnets D, Batterie, Erde. Durch Öffnen und Schließen des Kontaktes q.ai wird der Drehmagnet D stromstoßweise weitergeschaltet, ebenso die Magnete M, bis M;. Dieselben erhalten wie folgt Strom - Erde, Schaltarm W, Stromstoßkontakt q. av umgelegter Kontakt 6 b, Kontakt k1, Wicklung des Magnets M" Batterie, Erde. Parallel zu dem Magneten M, sind die Magnete M2 bis M5 gelegt. Die Stromkreise für die Magnete M, bis M5 werden unterbrochen, wenn die Schaltwerke Z, bis Z5 in ihrer Ruhelage sich befinden, wodurch die Kontakte k1 bis k5 geöffnet werden. Der Wähler mit den Schaltarmen W, W, bis W5 weist mehr Kontakte auf als die Kontaktbänke der Einstellschaltwerke, um ein sicheres Zurückstellen der Einstellschaltwerke in ihre Ruhelage zu erzielen. Befindet sich der Wähler mit den Schaltarmen W, Wi bis W5 wiederum in seiner Ruhelage, so sind die Stromkreise für die Lampe L und das Relais A2 unterbrochen. Dadurch werden auch die Relais A1 und A3 außer Wirksamkeit gesetzt. Die Tasten ET und AT sind derart ausgebildet, daß sie, nachdem sie betätigt sind, innerhalb einer gewissen Zeit selbsttätig in ihre Ruhestellung zurückkehren.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r, Schaltungsanordnung für Signalanlagen, bei welcher zur Einstellung der für die Kennzeichnung der Signale erforderlichen Schaltwerke Stromstoßreihen verwendet werden nach Patent 655 853, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmagnete (D, bis D5) für die zur Einstellung eines Signals erforderlichen Schaltwerke (Zi bis Z5) mit den Schaltarmen (W, bis W5) eines Wählers verbunden sind, an dessen Kontaktbänke die Tastaturen angeschlossen sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch r, dadurch- gekennzeichnet, daß die Schaltwerke (Z, bis Z5) gleichzeitig mit dem Wähler (Schaltarme W, Wl bis W5) weitergeschaltet werden.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß .der Einstellmagnet (z. B. Dl) eines Schaltwerkes (z. B. Z,) keinen Strom mehr erhält, wenn der Schaltarm (z. B. W1), an welchem der Einstellmagnet angeschlossen ist, sich auf demjenigen Kontakt seiner Kontaktbank befindet, dessen zugehörige Taste (z. B. q.) geöffnet ist.
DEL76645D 1929-04-15 1929-11-05 Schaltungsanordnung fuer Signalanlagen Expired DE666305C (de)

Priority Applications (1)

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DEL76645D DE666305C (de) 1929-04-15 1929-11-05 Schaltungsanordnung fuer Signalanlagen

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE334351X 1929-04-15
DEL76645D DE666305C (de) 1929-04-15 1929-11-05 Schaltungsanordnung fuer Signalanlagen

Publications (1)

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DE666305C true DE666305C (de) 1938-10-15

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ID=25816066

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL76645D Expired DE666305C (de) 1929-04-15 1929-11-05 Schaltungsanordnung fuer Signalanlagen

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