DE665066C - Nutz- und Widerstandsbremsung mit Fremderregung und nachfolgender selbsterregter Kurzschlussbremsung - Google Patents
Nutz- und Widerstandsbremsung mit Fremderregung und nachfolgender selbsterregter KurzschlussbremsungInfo
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- DE665066C DE665066C DEA79547D DEA0079547D DE665066C DE 665066 C DE665066 C DE 665066C DE A79547 D DEA79547 D DE A79547D DE A0079547 D DEA0079547 D DE A0079547D DE 665066 C DE665066 C DE 665066C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L7/00—Electrodynamic brake systems for vehicles in general
- B60L7/003—Dynamic electric braking by short circuiting the motor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L7/00—Electrodynamic brake systems for vehicles in general
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Description
- Nutz- und Widerstandsbremsung mit Fremderregung und nachfolgender selbsterregter Kurzschlußbremsung Bei Bremsschaltungen, bei denen der fremderregten Nutz- und Widerstandsbremsung eine Kurzschlußbremsung folgt, können beim Ausbleiben der Netzspannung Schwierigkeiten .durch Un ipolung der Motorfelder eintreten. Wenn bei derartigen Schaltungen die Nutz- und Widerstandsbremsung ausfallen, ist auch eine Kurzschlußbremsung nicht mehr möglich. Dadurch wird die Sicherheit des Bahnbetriebs ganz erheblich gefährdet. Die vorliegende Erfindung schafft hier Abhilfe.
- In Abb. i ist die Verteilung der Schaltstellungen auf dem Fahrschalter schematisch dargestellt. Auf der einen Seite der mit Null bezeichneten Nullstellung liegen die Fahrstellungen für die Reihen- und die Parallelschaltung, deren Bereich mit r und p bezeichnet ist. Zwischen diesen Schaltstellungen liegen die mit ü bezeichneten Übergangsstellungen. Auf der anderen Seite der Nullstellung sind die Stellungen n für die Nutzbremsung und w für die Widerstandsbremsung angeordnet. Diese beiden Bremsverfahren werden mit Fremderregung unter Hinzuziehung beispielsweise eines Motorgenerators oder eines Stromsammlers durchgeführt. Hinter den Schaltstellungen zu liegen Übergangsstellungen iil und die Kurzschlußbremsstellungen k. Abb. 2 zeigt die fremderregteWiderstandsbremsung. Auf die Darstellung der Fahr-und Nutzbremsschaltung ist im vorliegenden Falle verzichtet worden, 'da diese Schaltungen an sich bekannt sind und mit der Erfindung nichts zu tun haben. Mit i ist das Netz, und mit 2 und 3 sind die Netzsicherungen und der Rückgewinnungsschalter bezeichnet. 4. und 3 sind die Anker, 6 und 7 die Reihenschlußfelder der Motoren, 8 und 9 die Bremswiderstände, io ein Stabilisierungswiderstand und i i eine Erregermaschine, die von einem über den Widerstand 13 vom Netz gespeisten Motor 12 angetrieben wird.
- Wenn die Widerstandsbremsung in der vorgeschriebenenWeise stattfindet, verlaufen die Str öme im Sinne der ausgezogenen Pfeile; fällt jedoch die Netzspannung aus irgendeinem Grunde aus oder ist die Erregermaschine 11 unwirksam, so wird durch den in den Motoren zunächst vorhandenen remanenten Magnetismus ein Strom in den Motorankern erzeugt, der über die in den einzelnen Stufen allmählich kurzgeschlossenen Widerstände 8 und 9 und zum Teil über den Widerstand io, zum anderen Teil durch den Stromerzeuger i i und die Felder 6 und 7 zu den Ankern fließt. Durch die Felder 6 und 7 wird dann ein Strom im Sinne der gestrichelten Pfeile getrieben. Diese Erregung ist jedoch entgegengesetzt derjenigen beim Fahren und beim Bremsen mit Fremderregung. Es findet somit ein Umpolen der Felder statt.
- Wenn die Netzspannung ausbleibt oder eine Bremsung auf den in Abb. i gekennzeichneten Schaltstellungen ii: und zu nicht eintritt, muß über die Schaltstellungen iil in die Stellungen k für Kurzschlußbremsung geschaltet werden. Beim Überschatten der Stellungen w kann jedoch die erwähnte Umpolung der Felder eintreten. Dann fehlt der remanente ,Magnetismus, der für die Selbsterregung der Motoren in der in Abb. 3 dargestellten Kurzschlußbremsung notwendig ist.
- Um diesen Mißstand zu beseitigen, ist erfindungsgemäß ein Schütz 14 (Abb. 2) vorgesehen, dessen Hauptkontakte bei erregter Zugspule den Stromkreis der fremderregten Widerstandsbremsung schließen. Zu diesem Zweck muß die Spule des Schützes 14 beispielsweise an die Ankerspannung der Erregermaschine i i oder an die Klemmen eines Stromsammlers gelegt werden. Sie kann jedoch auch von der Netzspannung erregt sein. Liegt die Spule des Schützes beispielsweise an den Klemmen der Erregermaschine i i, so erfolgt ein Öffnen der Schützkontakte sowohl bei fehlender Netzspanung als auch beim Versagen der Erregermaschine. Der Ankerstromkreis- der Fahrmotoren 4 und 5 wird dann in den Bremsstellungen vor dem Bereich ih unterbrochen, so daß eine Erregung der Felder 6 und 7 im Sinne der gestrichelten Pfeile nicht erfolgen kann. Die Hauptkontakte des Schützes 1d. können aber auch in den aus den beiden Feldern 6 und 7 sowie den Widerstand io und Stromerzeuger i i gebildeten Erregerkreis gelegt werden, wodurch ein Umpolarisieren ebenfalls vermieden wird. Beim Weiterschatten in die Schaltstellungenk wird dann dieKurzschlul3-breinssclialtung geschlossen, und die Selbsterregung tritt in üblicher Weise ohne Störun0, ein.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Nutz- und Widerstandsbremsung mit Fremderregung und nachfolgender selbsterregter Kurzschlußbremsung, insbesondere für elektrische Triebfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Vermeidung der bei aussetzender Netzspannung oder Ausfallen der Fremderregung (i i) während der fremderregten Widerstandsbremsung vor sich gehenden Umpolung der Felder (6 und 7) der Fahrinotoren (4und5) ein Schütz. (i4) vorgesehen ist, dessen Hauptkontakte bei stromdurchflossener Zugspule den Stromkreis der fremderregten Widerstandsbremsung schließen. z. Bremsschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule dieses Schützes (i4) entweder von der Netzspannung oder von der zur Erregung der Felder der Fahrmotoren dienenden Hilfsmaschine bzw. einem zum gleichen Zweck vorgesehenen Erregerstromsaniniler gespeist wirrt.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA79547D DE665066C (de) | 1936-05-31 | 1936-05-31 | Nutz- und Widerstandsbremsung mit Fremderregung und nachfolgender selbsterregter Kurzschlussbremsung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEA79547D DE665066C (de) | 1936-05-31 | 1936-05-31 | Nutz- und Widerstandsbremsung mit Fremderregung und nachfolgender selbsterregter Kurzschlussbremsung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE665066C true DE665066C (de) | 1938-09-16 |
Family
ID=6947771
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEA79547D Expired DE665066C (de) | 1936-05-31 | 1936-05-31 | Nutz- und Widerstandsbremsung mit Fremderregung und nachfolgender selbsterregter Kurzschlussbremsung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE665066C (de) |
-
1936
- 1936-05-31 DE DEA79547D patent/DE665066C/de not_active Expired
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