DE663846C - Einrichtung zum Mischen von Ton, Lehm und aehnlichen Stoffen - Google Patents
Einrichtung zum Mischen von Ton, Lehm und aehnlichen StoffenInfo
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- DE663846C DE663846C DE1930663846D DE663846DD DE663846C DE 663846 C DE663846 C DE 663846C DE 1930663846 D DE1930663846 D DE 1930663846D DE 663846D D DE663846D D DE 663846DD DE 663846 C DE663846 C DE 663846C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28C—PREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28C5/00—Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
- B28C5/08—Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions using driven mechanical means affecting the mixing
- B28C5/18—Mixing in containers to which motion is imparted to effect the mixing
- B28C5/26—Mixing in containers to which motion is imparted to effect the mixing rotating about a vertical or steeply inclined axis during the mixing, e.g. comprising a flat bottomplate rotating about a vertical axis, co-operating with blades or stirrers
- B28C5/28—Mixing in containers to which motion is imparted to effect the mixing rotating about a vertical or steeply inclined axis during the mixing, e.g. comprising a flat bottomplate rotating about a vertical axis, co-operating with blades or stirrers without independent stirrers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)
Description
- Einrichtung zum Mischen von Ton, Lehm und ähnlichen Stoffen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Mischen von Ton, Lehm und ähnlichen Stoffen, die aus einem 'unter einem Naßkollergang angeordneten, mit einer radial liegenden Austragschnecke versehenen, von anderen das Gut beeinflussenden Einbauten freien Füllrumpf, dessen Innendurchmesser erheblich größer ist als der äußere Durchmesser der Rostbahn des Kollerganges, und aus einem den Boden des Füllrumpfes bildenden drehbaren Sammelteller besteht.
- Bei dieser bekannten Einrichtung unterscheidet sich die minutliche Umlaufzähl des Sammeltellers nicht sehr wesentlich von der minutlichen Umlaufzahl des Kallerganges. Infolgedessen findet ein Ansammeln von Gut auf :dem Teller in zahlreichen dünnen Schichten nicht statt. Ferner sind Einrichtungen bekannt, bei denen der Querschnitt des von dem Füllrumpf umschlossenen Gehäuses von der Rostbahn des Kollerganges nach dem drehbaren Sammelteller zu verkleinert und auf dem Sammelteller eil. Schaber und über diesem ein mit dem Teller umlaufendes mehrflügeliges Treibmesser angeordnet ist. Die Quersclmittsverjüngung des Gehäuses nach unten hat zur Folge, daß sich das Gut nach seinem Durchtritt durch die Rostbahn des Kollerganges in den Füllrumpf allmählich lagenweise aufeinander ansammelt, wobei ein gewisser Ausgleich der Feuchtigkeit zwischen benachbarten, verschieden feuchten, teilweise zu verschiedenen Zeiten :durch die Rostbahn hindurchgetretenen Gutteilchen ci.ngeleitet wird. Das im unteren Gehäuseteil sich drehende Treibmesser verhindert, daß das Gut fest auf dem Sammelteller aufsitzt. Das Gut bildet vielmehr infolge seiner durch die Feuchtigkeit verursachten guten Haftwirkung eine zusammenklebende Masse, die durch Reibung an den Wänden des Füllrumpfes in hängender Lage gehalten wird- und von der mittels des Treibmessers in einer waagerechten Ebene, also immer annähernd in der gleichen Schicht, Gutteilchen abgeschnitten werden. Die abgeschnittenen Gutteilchen gelangen auf den Sammelteller und durch dessen Drehbewegung in den Bereich des Schabers. Schließlich sind Einrichtungen bekannt, bei denen der unter dem Naßkollergang angeordnete Füllrumpf mit dem feststehenden Sammelteller eile Gehäuse bildet, in welchem Werkzeuge umlaufen. Durch diese wird das gesamte von dem Kollergang einfallende Gut zwecks Mischung in Bewegung gehalten, bis es von dem über dem Gehäuseboden sich bewegenden Abstreicher entfernt wird. Das aus .dem Gehäuse abgeführte Gut ist hierbei zwar aus Gutteilchen zusammengesetzt, die zu verschiedenen Zeiten durch die Rostbahn des K ollerganges hindurchgetreten sind; jedoch hat das Gut nach dem Durchgang durch den Kollergang keine Möglichkeit, in ruhendem Zustand einen Ausgleich seiner Feuchtigkeit einzuleiten.
- Gemäß der Erfindung wird der Naßkollergang mit einer minutlichen Umlaufzahl von etwa 15 bis 2o, der unter diesem angeordnete, den Boden des Füllrumpfes bildende Sammelteller dagegen finit einer minutlicben Umlaufzahl von etwa o,o66 bis o,i angetrieben, wobei sämtliche bei einem Umlauf des Sammeltellers übereinander angesammelten Gutschichten jeweils gleichzeitig in ruhender Lage in .den Wirkungsbereich der radial in dem Füllrumpf liegenden Austragschnecke gelangen und von dieser alle gemeinsam abgefördert werden. Für die sichere Bildung regelmäßiger Gutschichten ist außer der im Vergleich zu der Drehzahl des Kollerganges sehr geringen Umlaufzahl des Sammeltellers Voraussetzung, daß der Innendurchmesserdes über dem Sammelteller angeordneten Füllrumpfes, wie an sich bekannt, erheblich größer ist als der äußere Durchmesser der Rostbahn des Kollerganges, weil sich das Gut nur dann unter seinem Böschungswinkel frei aufschichten kann, und daß der Füllrumpf, abgesehen von der Austragschnecke, keine anderen .das Gut beeinflussenden Einbauten enthält.
- Durch die Erfindung soll bei geringem Kraftbedarf ein gewisser Feuchtigkeitsausgleich zwischen zu verschiedenen Zeiten durch die Rostbahn des Kollerganges hindurchgetretenen Gutteilchen in ruhender Lage -derselben und gleichzeitig ein gutes Mischen von zu verschiedenen Zeiten durch die Rostbahn des Kollerganges hindurchgetretenen Gutteilchen erreicht werden, nämlich .durch senkrechte Radialschnitte, die fortlaufend mittels einer ortsfesten als Fräser arbeitenden Austragschnecke durch das auf dem langsam umlaufenden Sammelteller in sehr zahlreichen ,dünnen Schichten aufgestapelte Gut gelegt werden.
- In .der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Einrichtung, Abb. 2 eine Ansicht von oben auf die Einrichtung.
- - Über dem ;großen Sammelteller a befindet sich der Füllrumpf b; letzterer ist fest an dem Maschinengestell angebracht. in ihm ist drehbar gelagert die Austragschnecke c. Die Bewegung der Austragschnecke erfolgt ebenso wie ,die Bewegung des Sammeltellers über das Getriebe d. Über dem Sammelteller und ;dem Füllrumpf befindet sich .der Naßkollergang. Der Innerkdurchmesser :des Füllrumpfes ist erheblich größer als der äußere Durchmesser der Rostbahn. e des Naßkollerganges. Der Teller a läuft im Vergleich zum Kollergang so langsam, daß sich das durch die Schlitze der Rostbahn. fallende Gut auf dem Teller in sehr zahlreichen dünnen Schichten ansammeln kann, bevor .der betreffende Teil des Tellers bei dessen Drehbewegung in den Bereich der Austragschnecke c gelangt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Mischen von Ton, Lehm und ähnlichen Stoffen, bestehend aus einem unter einem Naßkollergang angeordneten, mit einer radial liegenden Austragschnecke versehenen, von anderen .das Gut beeinfiussenden Einbauten freien Füllrumpf, dessen Innendurchmesser erheblich größer ist als der äußere Durchmesser der Rostbahn des Kollerganges, und aus einem Aden Boden des Füllrumpfes bildenden drehbaren Sammelteller, da-,durch gekennzeichnet, daß der Naßkollergang mit einer minutlirhen Umlaufzahl -von etwa 15 bis 2o, der Sammelteller (a) dfagegen mit einer minutlichen Umlaufzahl von etwa, 0,o66 bis o,r angetrieben wird, wobei sämtliche bei einem Umlauf des Sammeltellers übereinander angesammelten Stoffschichten jeweils gleichzeitig in ruhender Lage in .den Wirkungsbereich der Austragschnecke (c) gelangen und von dieser alle gemeinsam abgefördert werden.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE663846T | 1930-01-12 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE663846C true DE663846C (de) | 1938-08-15 |
Family
ID=6589323
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1930663846D Expired DE663846C (de) | 1930-01-12 | 1930-01-12 | Einrichtung zum Mischen von Ton, Lehm und aehnlichen Stoffen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE663846C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE873058C (de) * | 1950-05-27 | 1953-04-09 | Wenzel Herbring | Misch- und Ausgleichvorrichtung fuer Ton, Lehm und aehnliche Stoffe |
-
1930
- 1930-01-12 DE DE1930663846D patent/DE663846C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE873058C (de) * | 1950-05-27 | 1953-04-09 | Wenzel Herbring | Misch- und Ausgleichvorrichtung fuer Ton, Lehm und aehnliche Stoffe |
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