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DE575617C - Vorherd zur Entnahme geschmolzenen Glases - Google Patents

Vorherd zur Entnahme geschmolzenen Glases

Info

Publication number
DE575617C
DE575617C DEM118356D DEM0118356D DE575617C DE 575617 C DE575617 C DE 575617C DE M118356 D DEM118356 D DE M118356D DE M0118356 D DEM0118356 D DE M0118356D DE 575617 C DE575617 C DE 575617C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
forehearth
pockets
glass
rotating body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM118356D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHN MONCRIEFF Ltd GLAS MANUFA
Original Assignee
JOHN MONCRIEFF Ltd GLAS MANUFA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOHN MONCRIEFF Ltd GLAS MANUFA filed Critical JOHN MONCRIEFF Ltd GLAS MANUFA
Priority to DEM118356D priority Critical patent/DE575617C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE575617C publication Critical patent/DE575617C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/16Special features of the melting process; Auxiliary means specially adapted for glass-melting furnaces
    • C03B5/18Stirring devices; Homogenisation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Vorherd zur Entnahme geschmolzenen Glases Die Erfindung betrifft einen Vorherd zur Entnahme geschmolzenen Glases aus Glasschmelzöfen.
  • Es ist bereits bekannt, das geschmolzene Glas durch eine Reihe von in einer geschlossenen Bahn bewegten Taschen, z. B. eine als Drehkörper ausgebildete Fächerscheibe, mengenmäßig abzuteilen und durch die Entnahmestellung zu führen. Diese Taschen werden schrittweise durch den Entnahmebehälter so hindurchbewegt, daß sie nacheinander in eine Entnahmestellung gelangen, in der sie während der Glasentnahme verharren.
  • Es hat sich bei diesen Vorrichtungen jedoch oft ein zu Ausschußerzeugnissen führender Nachteil eingestellt, der daher rührte, daß Glasrückstände in der Tasche verbleiben, die wiederum und nicht genügend aufgeheizt -in die :Entnahmestellung gelangen.
  • Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil dadurch, daß der Glasrückstand aus der Tasche, die die Entnahmestellung verlassen hat, durch mechanische Mittel, z. B. einen außerhalb des Drehkreises der Fächerscheibe angeordneten und durch die Tasche hindurchstreichenden Wischer, zwangsläufig entfernt, wird. Diese Maßnahme läßt sich besonders einfach bei Taschen, die nach der Seite hin offen sind, anwenden.
  • Besonders vollkommen wirkt diese Vorrichtung dann, wenn die der Achse benachbarte Wand der Tasche von oben gesehen halbkreisförmig oder annähernd halbkreisförmig so ausgebildet wird, daß sie der. Umfangsbahn des Wischers entspricht: Sind die Taschen' mit einem Boden versehen, so ist es erfindungsgemäß vorteilhaft, den Taschenkörper zur Entnahme- des Glasinhaltes durch eine Saugform abwechselnd zu heben und zu senken. Man wird dadurch von der Höhe des Glasspiegels im Ofen unabhängig. Das Heben und Senken des-Taschenträgers kann durch eine auf seine Welle einwirkende Nockensteuerung erfolgen: Auch der Wischer kann in Abhängigkeit von der- Fortbewegung des Drehkörpers durch eine auf seine Welle einwirkende Hubsteuerung abwechselnd in die Taschen gesenkt und dann wieder über deren Oberkante gehoben werden.
  • Ein besonders einfacher Antrieb für die eben angegebenen Vorzüge ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Welle des Taschenkörpers durch ein auf ihr lose sitzendes Zahnsegment und der der Wischerwelle durch ein auf letzterer lose angeordnetes Zahnrad erfolgt, die beide mit einer hin und her gehenden Zahnstange in Eingriff stehen, wobei sie die von der Zahnstange empfangene Bewegung auf die Wellen durch Vermittlung je einer Einwegkupplung übertragen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. i zeigt eine Vorderansicht der Entnahmestelle eines Glasschmelzofens bei teilweise aufgebrochenem Entnahmebehälter und entferntem Behälterdeckel.
  • Abb. 2 einen waagerechten, nach Linie 2-2 von Abb. i und Abb. 3 einen nach Linie 3-3 von Abb. i geführten Schnitt.
  • Der Ofen 4 ist an der Stirnseite mit einem nach dem Ofen hin offenen Vorherd 5 versehen und außen durch eine halbkreisförmige Wand 6 begrenzt. Der Vorherd 5 erweitert sich, wie Abb. 2 zeigt, nach dem Ofen 4 hin und ist auf der einen Seite mit einem bis zum Boden reichenden Wall oder Damm 7 versehen. Die Stirnwand 8 des Walles 7 fällt schräg nach dem Boden des Vorherdes 5 ab, der von dem Querbalken g eines Rahmens io an der Stirnseite des Ofens getragen wird. Der Rahmen io trägt auch das Lager für die senkrechte Welle ii, an deren unterem Ende der die Taschen 23 enthaltende Drehkörper 12 befestigt ist. Frei drehbar auf der Welle i i ist auf dem Querbalken 13 ein Zahnsektor 14, der mit der waagerecht hin und her bewegten, mit ihren Enden in Lagern des Gestelles io geführten Zahnstange 15 in Eingriff steht. Diese Stange 15 wird durch eine nicht dargestellte Verbindung, z. B. von der ebenfalls nicht dargestellten Entnahmemaschine, derart beeinflußt, daß sie eine volle Hinundheibewegung in dem Zeitraum ausführt, in dem eine Entnahmevorrichtung über dem Entnahmebehälter 5 durch die folgende abgelöst wird. Die Stange 15 steht auch mit einem Trieb 16 in Eingriff, der auf einer senkrechten Welle 17 frei drehbar gelagert ist, die an ihrem unteren Ende den Wischer 18 trägt. Der Trieb 16 ruht auf dem Querbalken 13 auf, und die Spindel 17 wird in Lagern vom Gestell io getragen. Eine Einwegkupplung beliebiger geeigneter Bauart verbindet den Sektor 14 mit der Welle ii und eine gleiche oder ähnliche den Trieb 16 mit der Welle 17. Sie beide wirken in entgegengesetzter Richtung, so daß eine Hinbewegung der Stange 13 die Welle i i in Richtung des Pfeiles B verdreht, während die Welle 17 stillsteht, und die Bewegung der Stange 15 die Spindel 17 in der entgegengesetzten Pfeilrichtung A verdreht, während die Welle i i stillsteht. Zum Beispiel besteht eine solche Einwegkupplung aus einem Sperrzahn ig auf dem Sektor 14 bzw. auch dem Trieb 16 sowie einer Mehrzahl von Kupplungsvorsprüngen 2o, die durch auf den Wellenii und i7befestigteRinge2i hindurchführen und selbst von Gleitringen 22 getragen werden. Bei der Bewegung in der einen Richtung wird der Sperrzahn ig unter die Vorsprünge 2o greifen und sie anheben, während er in der anderen Bewegungsrichtung einen der Vorsprünge 2o vor sich her treibt und so den auf der Welle i i bzw. 17 befestigten Ring 21 mitnimmt.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform besitzt der Taschenkörper 12 drei seitlich offene Taschen 23, und die Welle i i ist infolgedessen so angeordnet, daß sie sich in Pfeilrichtung (Abb. 2) um i2o° dreht, wenn die Zahn_ -stange 15 ihre Bewegung in Pfeilrichtung B ausführt, während die Welle i7 stillsteht. Diese Welle 17 wird jedoch' so angetrieben, daß sie eine volle Umdrehung in der Pfeilrichtung (Abb. 2) ausführt, wenn die Stange 15 ihre Rückbewegung in Richtung des Pfeiles A macht, während die Welle i i stillsteht.
  • Damit nun der Wischer 18 auch den Wall 7 reinigt, wird er abwechselnd gehoben und gesenkt, beispielsweise durch eine Hubschiene 24 auf der Stange 15, die mit dem Ende des Hebels z5 zusammenarbeitet, der auf dem Bolzen 26 befestigt ist. Der Bolzen 26 trägt einen weiteren Hebel 27, der auf den-Ring 28 auf der Welle-17 einwirkt: Wenn der Wischer 18 sich nicht dreht, wird er in dieser Art und Weise frei über das Schaufelrad 12 gehoben. Während seiner Drehung nun bewegt er sich gerade an dem schrägen Wall 8 vorbei in den Vorherd 5 hinein. Die Taschen 23 im Drehkörper i2 besitzen hier einen Boden 29. Die Welle i i mit dem Drehkörper 12 kann deshalb während der absatzweisen Drehung gehoben und gesenkt werden, und zwar. durch eine feststehende Steuerungsscheibe 3o, auf welcher sich die Rolle 31 befindet, die von der Welle i i getragen wird und so angeordnet ist, daß diese durch die Steuerscheibe 3o angehoben wird, wenn die Taschen 23 sich in der Entnahmestellung eben unter einer Entnahmevorrichtung, die durch den gestrichelten Kreis C in Abb. 2 dargestellt sein soll, befindet, um die Glasmenge für jeden Entnehmer auf die gleiche Höhe zu heben.
  • Der Vorherd 5 kann durch ein Gewölbe bis auf die Öffnungen für den Durchtritt der Wellen i i und i7 sowie bis auf eine Offnung, die einer Entnahmevorrichtung den Zutritt gestattet, abgedeckt sein.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: . i. Vorherd zur Entnahme geschmolzenen Glases, in dem das Glas durch eine Reihe von in einer geschlossenen Bahn bewegten Taschen, z. B. durch eine als Drehkörper ausgebildete Fächerscheibe mengenmäßig abgeteilt, durch die Entnahmestelle geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Glasrückstand aus der Tasche, die jeweils die Entnahmestelle verlassen hat, durch geeignete mechanische Mittel, z. B. durch einen außerhalb des Drehkreises der Fächerscheibe angeordneten, durch die Tasche hindurchstreichenden Wischer (17), zwangsläufig entfernt wird.
  2. 2. Vorherd nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung mit einem Boden versehener Taschen (23) der Drehkörper (12) bei Entnahme des Glases mittels Saugform durch eine auf die Welle (11) einwirkende Nockensteuerung (30, 31) abwechselnd angehoben und gesenkt wird.
  3. 3. Vorherd nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wischer (18) in Abhängigkeit von der Fortbewegung des Drehkörpers (12) durch eine auf seine Welle (17) einwirkende Hubsteuerung (24 bis 28) abwechselnd in die Taschen (23) gesenkt und über die Oberkante der Taschen gehoben wird.
  4. 4. Vorherd nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Welle (11) durch ein auf ihr lose sitzendes Zahnsegment (14) und der der Welle (17) durch ein auf letzterer lose angeordnetes Zahnrad (16) erfolgt, die beide mit einer hin und her gehenden Zahnstange (15) in Eingriff stehen, wobei sie die von der Zahnstange, empfangene Bewegung auf die Wellen (14 bzw. 17) durch Vermittlung je einer Einwegkupplung (2o bzw.22) übertragen.
DEM118356D 1932-01-19 1932-01-19 Vorherd zur Entnahme geschmolzenen Glases Expired DE575617C (de)

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DE575617C true DE575617C (de) 1933-04-29

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