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DE481479C - Elektrisches Kleinschaltwerk mit zwei in- oder nebeneinander angeordneten Schaltgliedern zur Ein- und Ausschaltung von Hand und mit einer Einrichtung fuer Selbstausschaltung - Google Patents

Elektrisches Kleinschaltwerk mit zwei in- oder nebeneinander angeordneten Schaltgliedern zur Ein- und Ausschaltung von Hand und mit einer Einrichtung fuer Selbstausschaltung

Info

Publication number
DE481479C
DE481479C DEN24560D DEN0024560D DE481479C DE 481479 C DE481479 C DE 481479C DE N24560 D DEN24560 D DE N24560D DE N0024560 D DEN0024560 D DE N0024560D DE 481479 C DE481479 C DE 481479C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching
hand
self
small electrical
electrical switchgear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN24560D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEN24560D priority Critical patent/DE481479C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE481479C publication Critical patent/DE481479C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/22Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electrothermal release and no other automatic release
    • H01H73/30Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electrothermal release and no other automatic release reset by push-button, pull-knob or slide

Landscapes

  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

  • Elektrisches Kleinschaltwerk mit zwei in- oder nebeneinander angeordneten Schaltgliedern zur Ein- und Ausschaltung von Hand und mit einer Einrichtung für Selbstausschaltung Die Erfindung bezieht sich auf ein elektrisches Kleinschaltwerk mit zwei in- oder nebeneinander angeordneten Schaltgliedern zur Ein- und Ausschaltung von Hand und mit einer Einrichtung für Selbstausschaltung. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Heizwiderstand eines die Selbstausschaltung bewirkenden Bimetallkörpers durch ein den Wärmezustand des Stromverbrauchers überwachendes Relais im normalen Betriebszustande kurzgeschlossen ist, bei Eintritt des Gefahrenzustandes jedoch in Serie -mit dem zu schützenden Stromverbraucher geschaltet wird. Dadurch, daß der Bimetallstreifen nicht einer dauernden Erwärmung ausgesetzt ist, wird der Vorteil erreicht, daß die Selbstausschaltung in bezug auf den richtigen Zeitpunkt zuverlässiger wird.
  • Bei den bisher bekannten Selbstschaltern mit einem dauernd beheizten bimetallischen Auslöseorgan erfährt nämlich auch der ganze Schalter schon während des normalen Betriebszustandes durch den Heizleiter eine Erwärmung, die mit der Zeitdauer steigt. Da der-Zeitpunkt der Auslösung von der Erreichung eines bestimmten Wärmezustandes des bimetallischen Auslöseorgans abhängt, wird eine Auslösung im erwärmten Zustande des Schalters stets früher erfolgen als im kalten. Bei erwärmter Schaltvorrichtung, wo das Auslöseorgan beinahe die Grenzstellung erreicht hgt, kann demnach eine kurzzeitige, ganz ungefährliche Überlastung _ des zu schützenden Stromverbrauchers (Motor, Heizeinrichtung o. dgl.) eine vorzeitige Ausschaltung bewirken, während andrerseits bei einem wirklichen Gefahrenzustand, der schon nach kurzer Betriebsdauer eintritt, wo also der Schalter noch wenig erwärmt ist, die Auslösung zu spät erfolgen kann. Mit der Beseitigung der dauernden Erwärmung des Bimetallstreifens wird noch der weitere Vorteil erreicht, daß nach erfolgter Auslösung die Wiedereinschaltung schneller erfolgen kann, da die Abkühlung bzw. die Rückbewegung des Auslöseorgans durch andere miterwärmte Schalterteile nicht mehr behindert wird.
  • Die Vorteile, daß das Auslöseorgan im normalen Betriebszustande keine Grenzstellung einnehmen kann, bei der eine Auslösung auch schon bei einer Erschütterung erfolgen könnte, und daß das -Schaltwerk nie so warm wird, daß dadurch die Handbetätigung behindert wird, ermöglichen eine Ausführungsform des neuen Schaltwerks auch für Einbauzwecke an Stromverbrauchern, in Anschluß- und Abzweigorganen oder sonstigen Schaltvorrichtungen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Der als Griff und Schaltkörper ausgebildete Teil b ist um die hohle, im Sockel h befestigte Achse d drehbar angeordnet. Der Schaltkörper b wird durch eine in seinem unteren Teile angeordnete Schaltfeder m, die mit einem Ende am Schaltkörper und mit dem anderen Ende am Sockel lt befestigt ist, beeinflußt. An dem Sockel A befinden sich zwei um ißo° versetzte, etwas federnd ausgebildete Schaltkontakte g, die im eingeschalteten Zustande sich gegen die herausstehenden Enden eines im Schaltkörper b eingelassenen Stromschlußstückes f legen. Der Leitungsanschluß zu den Schaltkontakten g erfolgt durch die beiden Anschlußschrauben i und i'. Im eingeschalteten Zustande wird der Schaltkörper b durch den Sperrhebel y gehalten, dessen Arm o sich in eine im unteren Teil des Schaltkörpers befindliche zahnartig ausgebildete Raste n legt. An dem Sockel lt ist ein mit einer Heizwicklung l versehener Bimetallstreifen q befestigt, dessen freies U-förmig gebogenes Ende über den Sperrhebel y greift. In der hohlen Achse d ist ein Schaltstift e angeordnet mit einem am oberen Ende sitzenden Druckknopf a, gegen den eine Schraubenfeder c. drückt.
  • Das Ausschalten von Hand geschieht durch Drücken auf den Druckknopf a, wobei der Schaltstift e mit seinem unteren Ende auf den Sperrhebel y stößt und diesen so weit nach unten bewegt, bis der Arm o aus der Raste n freikommt. Dann schnellt der Schaltkörper b unter dem Einfluß der Schaltfeder m in die Ausschaltstellung. Zum Einschalten wird der griffartige Schaltkörper b nach rechts gedreht, bis das Stromschlußstück f sich gegen die Schaltkontakte g legt, wobei gleichzeitig der Arm o unter dem Einfluß der Spannung der Feder k in die Rasten springt.
  • Der Vorgang bei der selbsttätigen Ausschaltung vollzieht sich in folgender Weise: Solange die Temperatur des Stromverbrauchers P die zulässige Grenze nicht überschreitet, wird - wie aus dem Schaltungsschema ersichtlich - der Bimetallstreifen q nicht erwärmt. Steigt jedoch die Temperatur des Stromverbrauchers über das zulässige Maß, so erfolgt zunächst eine Trennung des Kontaktes an dem wärmeempfindlichen Steuerorgan s, was zur Folge hat, daß dann der Verbrauchsstrom auch durch die Heizwicklung 1 fließt und den Bimetallstreifen q erwärmt. Dieser erfährt dabei eine Krümmung nach unten, wobei sein U-förmig gebogenes Ende den Sperrhebel y mitnimmt, bis der Arm o aus der Raste n freikommt. Dann schnellt der Schaltkörper b in die Ausschaltstellung und unterbricht damit die Stromzufuhr nach dem Stromverbraucher t und der Heizwicklung l des Bimetallstreifens. Ist die Temperatur im Stromverbraucher t wieder normal, dann kann das Schaltwerk, wie beschrieben, wieder eingeschaltet werden.
  • Die Art und die Form der Handbetätigung und des Schaltorgans sowie des Bimetallkörpers sind ohne Einfluß auf den Erfindungsgedanken. So können die beiden Organe für Handbetätigung anstatt ineinander auch nebeneinander angeordnet werden, das Schaltwerk kann mehrfach Unterbrechung besitzen und auch für Regelschaltung ausgebildet sein. Der Bimetallstreifen kann auch eine gekrümmte Form erhalten und an Stelle der Heizwicklung bei entsprechend hohem Eigenwiderstand direkt mittels ihn durchfließenden Stromes beheizt werden.
  • Für die Verwirklichung des Erfindungsgedankens ist es unerheblich, ob der beheizte Bimetallkörper mit den übrigen Schaltteilen zu einer Einheit zusammengebaut oder getrennt von diesen angeordnet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrisches Kleinschaltwerk mit zwei in- oder nebeneinander angeordneten Schaltgliedern zur Ein- und Ausschaltung von Hand und mit einer Einrichtung für Selbstausschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizwiderstand (t) eines die Selbstausschaltung bewirkenden Bimetallkörpers (q) durch ein den Wärmezustand des Stromverbrauchers (t) überwachendes Relais (s) im normalen Betriebszustande kurzgeschlossen ist, bei Eintritt des Gefahrenzustandes jedoch in Serie mit dem zu schützenden Stromverbraucher geschaltet wird.
DEN24560D 1925-05-10 1925-05-10 Elektrisches Kleinschaltwerk mit zwei in- oder nebeneinander angeordneten Schaltgliedern zur Ein- und Ausschaltung von Hand und mit einer Einrichtung fuer Selbstausschaltung Expired DE481479C (de)

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DE481479C true DE481479C (de) 1929-08-24

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