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DE442718C - Verfahren zur Herstellung von Eisencarbonyl - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Eisencarbonyl

Info

Publication number
DE442718C
DE442718C DEB117449D DEB0117449D DE442718C DE 442718 C DE442718 C DE 442718C DE B117449 D DEB117449 D DE B117449D DE B0117449 D DEB0117449 D DE B0117449D DE 442718 C DE442718 C DE 442718C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
iron carbonyl
production
iron
temperature
carbonyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB117449D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Martin Mueller-Cunradi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IG Farbenindustrie AG filed Critical IG Farbenindustrie AG
Priority to DEB117449D priority Critical patent/DE442718C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE442718C publication Critical patent/DE442718C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G49/00Compounds of iron
    • C01G49/16Carbonyls

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Iron (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Eisencarbonyl. Bei Reaktionen, bei welchen Gase über erhitzte feste -lassen geleitet «-erden, wird im allgemeinen die Erhitzung dieser Massen, sei es, daß diese unmittelbar, sei es, daß sie durch \,'orwärinung der Gase erfolgt, unter Anwendung sehr heißer Wärmequellen, also erlieblicher Temperaturdifferenzen, vorgenommen, was durch wirtschaftliche Rücksichten im Hinblick auf einen vorteilhaften Wärmeübergang bedingt ist.
  • Bei der Anwendung dieser Arbeitsweise auf die Herstellung von Eisencarbonyl aus Eisen und Kohlenoxyd unter Druck zeigt sich nun, daß sehr erhebliche Störungen auftreten können. Es erfolgen mitunter ganz plötzlich auf bisher nicht ganz aufgeklärte Weise Temperatursteigerungen von mehreren hundert Graden, die nicht nur zu einer völligen Störung des Reaktionsverlaufes führen, sondern naturgemäß auch Gefahren mit sich bringen.
  • Es wurde nun gefunden, daß man diese Übelstände vermeiden kann, wenn man dafür Sorge trägt, daß innerhalb des Systems, d. h. überall «-o Eisencarbonyl - auch in Verdünnung - vorhanden ist oder gebildet wird, keine Temperaturen auftreten, die erheblich über den günstigen, je nach dem benutzten Druck veränderlichen Bildungstemperaturen des Eisencarbonyls liegen, wodurch eine mit starker Wärmeentwickelung verbundene Zersetzung des Kohlenoxydes hervorgerufen werden könnte. Für den die Eisenmasse enthaltenden Hochdruckbehälter beträgt die zulässige Überhitzung im allgemeinen etwa 5o bis 8o°. Man verhindert ein Überschreiten dieser Differenz beispielsweise durch Anwendung einer Wärmequelle, die an sich keine höhere Temperatur liefern kann, wie etwa gesättigter Wasserdampf entsprechenden Druckes oder ein Heizbad von der gewünschten Temperatur. Jedoch lassen sich auch beliebige Wärmequellen von höherer Temperatur verwenden, sofern nur durch die Art ihrer Anwendung - Schaffung von Kühlung oder Abstrahlungsmögliclikeit - oder durch Sicherung der richtigen Bedienung, z. B. zuverlässige Temperaturmessung evtl. in Verbindung mit Alarmvorrichtungen oder automatische Temperaturregulierung, das Überschreiten der zulässigen Übertemperatur verhindert wird. Die gleichen Maßnahmen komnien außer für das Reaktionsgefäß selbst auch für andere Apparaturteile in Betracht, bei denen eine Heizung in Frage kommt, beispielsweise für den Gasvorwärmer, falls die Heizung ganz oder teilweise durch Vorwärmen der einzuführenden frischen Gase erfolgt. Hier kann die zulässige Temperaturdifferenz größer sein, jedoch muß. sie noch beträchtlich niedriger sein, als es sonst allgemein in ähnlichen Fällen üblich ist. Wenn aber beim Arbeiten im Kreislauf das zurückgeführte nicht in Reaktion getretene Kohlenoxyd, das nach Abtrennung der Hauptmenge des Eisencarbonyls solches noch enthält, wieder erhitzt wird, ist die zulässige Temperaturdifferenz geringer, als wenn frisches Kohlenoxyd durch den Vorwärmer in den Ofen eingeführt wird. Anscheinend sind die geringen Mengen nicht abgeschiedenen Eisencarbonyls die Ursache, daß im ersten Falle die genannten Störungen leichter als im zweiten Falle auftreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Eisencarbonyl durch Einwirkung von Kohlenoxyd auf Eisen unter Druck, dadurch gekennzeichnet, daß die Überschreitung einer Temperatur, welche erheblich über den günstigen Bildungstemperaturen des Eisencarbonyls liegt, so daß eine Zersetzung desKohlenoxyds eintreten könnte, in denjenigen Teilen der Apparatur, in welchen Eisencarbonyl vorhanden ist oder gebildet wird, vermieden wird. .
DEB117449D 1925-01-06 1925-01-06 Verfahren zur Herstellung von Eisencarbonyl Expired DE442718C (de)

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DE442718C true DE442718C (de) 1927-04-02

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