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DE433892C - OElabdichtungsring - Google Patents

OElabdichtungsring

Info

Publication number
DE433892C
DE433892C DEH97278D DEH0097278D DE433892C DE 433892 C DE433892 C DE 433892C DE H97278 D DEH97278 D DE H97278D DE H0097278 D DEH0097278 D DE H0097278D DE 433892 C DE433892 C DE 433892C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
oil
bearing
sealing ring
oil sealing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH97278D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH97278D priority Critical patent/DE433892C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE433892C publication Critical patent/DE433892C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/40Sealings between relatively-moving surfaces by means of fluid
    • F16J15/406Sealings between relatively-moving surfaces by means of fluid by at least one pump
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/72Sealings
    • F16C33/76Sealings of ball or roller bearings
    • F16C33/78Sealings of ball or roller bearings with a diaphragm, disc, or ring, with or without resilient members
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/32Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
    • F16J15/3284Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings characterised by their structure; Selection of materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)
  • Sealing Of Bearings (AREA)

Description

  • Ölabdichtungsring. Um bei Lagern von Kraftwagen und Flugzeugmotoren das Öl am Austritt nach außen zu hindern, hat man bisher meistens Filzringe verwendet, die ihren Zweck aber nur sehr mangelhaft erfüllen. Die Zusammensetzung aus Baumwollfasern bringt es mit sich, daß die Ringe schon nach kurzer Betriebsdauer, besonders bei großer Umlaufzahl, auf der an der Welle anliegenden Fläche verkohlen bzw. verbrennen. Dadurch wird das im Innern des Motorgehäuses von. Kraftfahrzeugen und Flugzeugen befindliche heiße Öl sowie das im Getriebekasten und Kardangetriebe von Kraftfahrzeugen liegende dünnflüssige Fett achsial nach außen geschleudert, und die Lager werden nicht nur dem Heißlaufen, größeren Störungen und Erneuerungen ausgesetzt, sondern auch die benachbarten Teile, wie Räder, Wagenkasten usw., im Verein mit Staubablagerungen erheblich beschmutzt und beschädigt, derart, daß meist zeitraubende und kostspielige Instandsetzungen und Auflackierungen nötig werden.
  • Es ist nun schon vorgeschlagen worden, die Abdichtung ölführender Gehäuse gegen eine diese durchsetzende Welle mittels Asbestringen vorzunehmen, da solche nicht dem Verkohlen oder dem Verbrennen ausgesetzt sind. Trotzdem vermögen, wie die Erfahrung gezeigt hat, solche einfachen Asbestringe nicht den Ölaustritt zu verhindern. Sie sind dazu nicht genügend dicht, erhärten leicht, so daß sie sich der Welle nicht dauernd dichtend anlagern, und greifen außerdem die Welle stark an.
  • Die Erfindung geht von der Verwendung von Dichtringen aus einem Gewebe von Asbest oder einem anderen unverkohlbaren und unverbrennbaren Stoff aus, indem sie dabei die zuverlässige Ölabdichtung dadurch gewährleistet, daß die Dichtungsringe auf der Lauffläche einen Drall zur Ringebene aufweisen, derart, daß die Faserzwischenrillen das nach außen drängende Schmiermittel, bei entsprechender Einlagerung des Ringes mit Bezug auf das Lager und die Wellendrehrichtung, in das Lagerinnere zurückführen.
  • Zur Erreichung dieses Ziels gehört in Übereinstimmung mit dem, was oben über die Nichtverwendbarkeit einfacher Asbestringe gesagt wurde, daß die einzelnen Faseranlagen des Öldichtungsringes durch eine von Öl oder Fett nicht angreifbare Gummierung miteinander verbunden sind.
  • Es ergibt sich so eine hervorragend gute Abdichtung. Der Ring schwillt im Schmiermittel schwammig auf, bleibt dauernd, auch bei Ölmangel, geschmeidig und lagert sich leicht federnd an die Welle an, die er in keiner Weise angreift.
  • An sich ist es bereits bekannt, Asbestfasern mit Gummi zur Gewinnung eines Dichtungsmaterials zur Dampfabdichtung zu verbinden. Ebenso ist es bekannt, bei Lagern das Ausfließen des Öls durch an den Lagerenden angeordnete Dichtungsringe zu verhindern, die aus Faserstoff mit einer verbindenden Gummierung bestehen.
  • Es ist bisher aber nicht erkannt worden, daß man durch den Drall der Ringfaser, in Verbindung mit der Herstellung des Ringes aus Asbest ' und Gummi, erst eine vollwirksame Dichtung erzielt, welche die eingangs der Beschreibung genannten Schäden mit Sicherheit ausschließt. Asbest an sich bringt diesen Erfolg nicht zustande, ebensowenig an sich die Verbindung von Asbest mit Gummi oder Textilfaser mit Gummi. Letztere Kombination ist naturgemäß ebenfalls dem Verkohlen ausgesetzt.
  • Angesichts des schon Bekannten wird das wesentlich Neue der die Erfindung ausmachenden Kombination in dem mehrfach genannten Faserdrall, zusammen mit der entsprechenden Einlagerung des Ringes mit Bezug auf das Lager und die Wellendrehrichtung, erblickt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in schematischer Darstellung die Anwendung des neuen Öldichtungsringes.
  • Abb. z zeigt einen durch die eine Hinterradachse gelegten Teilschnitt des Kardangehäuses. Abb. 2 einen Teilschnitt durch das Motorgehäuse eines Kraftwagens.
  • Gemäß Abb. z lassen die in der senkrechten Ebene der Achse a aufgeschnitten gezeichneten, an den Enden des Kardanteilgehäuses c in dort vorgesehenen Ringnuten festliegenden Dichtungsringe b auf dem hinter der Welle liegenden Teil der Ringlauffläche eine schräge Richtung der Fasern bzw. Faserbündel zur Ringebene erkennen. Das aus dem Innern des Gehäuses c achsial nach außen drängende, der Achse anhaftende Schmiermittel wird in den teils ausgezogen, teils gestrichelt gezeichneten Zwischenrillen der Fasern, wie ersichtlich, stets wieder nach dem Lagerinnern gedrückt. Bei umgekehrter als der gezeichneten Umlaufrichtung der Welle müßten die beiden Dichtringe, um in gleicher Weise wirksam. zu sein, ohne sonstige Änderung ihrer Lage gegeneinander ausgewechselt werden. Nach Abb. 2 ist die Lagerung der Dichtringe b ganz entsprechend.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ölabdichtungsring, bestehend aus einem unverkohlbaren und unverbrennbaren Stoff, insbesondere Asbestgewebe, dessen einzelne Faserlagen durch eine von Öl oder Fett nicht angreifbare Gummierung miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (b) auf der Lauffläche einen Faserdrall zur Ringebene aufweist, derart, daß die Faserzwischenrillen das nach außen drängende Schmiermittel, bei entsprechender Einlagerung des Ringes mit Bezug auf das Lager und die Wellendrehrichtung, in das Lagerinnere zurückführen.
DEH97278D 1924-05-14 1924-05-14 OElabdichtungsring Expired DE433892C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH97278D DE433892C (de) 1924-05-14 1924-05-14 OElabdichtungsring

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH97278D DE433892C (de) 1924-05-14 1924-05-14 OElabdichtungsring

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE433892C true DE433892C (de) 1927-05-18

Family

ID=7167770

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH97278D Expired DE433892C (de) 1924-05-14 1924-05-14 OElabdichtungsring

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE433892C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE903878C (de) * 1951-12-25 1954-02-11 Iaweseria Ag Stopfbuchsendichtung
DE907725C (de) * 1952-06-19 1954-03-29 Esslingen Maschf Abdichtung an drehenden Teilen
DE937800C (de) * 1953-02-17 1956-01-12 Wilhelm Lorch Lager-OEl-Dichtung
DE956187C (de) * 1953-12-15 1957-01-17 Ringfeder Gmbh Loesbare, schweiss- und loetlose Rohrverbindung
US4018302A (en) * 1974-04-04 1977-04-19 Mount Hope Machinery Company, Incorporated Liquid-lubricated roll with anti-flooding barriers

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