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DE3823630A1 - Verfahren fuer den zusammenbau eines kolben-zylinderaggregats mit einem kraftuebertragungselement - Google Patents

Verfahren fuer den zusammenbau eines kolben-zylinderaggregats mit einem kraftuebertragungselement

Info

Publication number
DE3823630A1
DE3823630A1 DE3823630A DE3823630A DE3823630A1 DE 3823630 A1 DE3823630 A1 DE 3823630A1 DE 3823630 A DE3823630 A DE 3823630A DE 3823630 A DE3823630 A DE 3823630A DE 3823630 A1 DE3823630 A1 DE 3823630A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
pressure
force
spacers
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE3823630A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Dieter Reinartz
Helmut Steffes
Holger Von Hayn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ITT Automotive Europe GmbH
Original Assignee
Alfred Teves GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Teves GmbH filed Critical Alfred Teves GmbH
Priority to DE3823630A priority Critical patent/DE3823630A1/de
Priority to US07/367,156 priority patent/US5014514A/en
Priority to FR8909264A priority patent/FR2634255B1/fr
Priority to GB8915836A priority patent/GB2222214B/en
Publication of DE3823630A1 publication Critical patent/DE3823630A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T11/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
    • B60T11/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting by fluid means, e.g. hydraulic
    • B60T11/16Master control, e.g. master cylinders
    • B60T11/20Tandem, side-by-side, or other multiple master cylinder units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren für den Zusammenbau eines Kolben-Zylinderaggregats mit einem Kraftüber­ tragungselement, beispielsweise einem Druckstück, wobei das Aggregat mindestens einen Druckkolben mit einem Ventilelement, das den dem Kolben zugeordneten Druckraum in Abhängigkeit von der Bewegung des Druckkolbens öffnet oder schließt, aufweist. Derartige Ventilelemente werden beispielsweise in der Deutschen Offenlegungsschrift 36 29 564 beschrieben. Durch diese Schrift wird eine Bremsan­ lage mit Schlupfregelung, bestehend im wesentlichen aus einem pedalbetätigten, vorzugsweise Hilfskraft unter­ stützten Bremsdruckgeber, an den über Druckleitungen die Radbremsen angeschlossen sind, aus einem hydraulischen Hilfsdruck-Versorgungssystem mit einer Hydraulikpumpe, mit einem Druckausgleichs- und Druckmittel-Vorratsbehälter und mit einem Hilfsdruck-Regelventil, sowie aus Radsensoren und elektronischen Schaltkreisen zur Ermittlung des Rad­ drehverhaltens und zur Erzeugung von elektrischen Brems­ druck-Steuersignalen, mit denen zur Schlupfregelung in die Druckmittelleitungen eingefügte elektromagnetisch betätigbare Druckmittel-Einlaßventile und -Auslaßventile steuerbar sind, beschrieben.
Der Gegenstand der genannten Offenlegungsschrift ist gekennzeichnet durch einen in die Druckleitung der Hilfs­ kraftquelle eingeschalteten Schalter, der nach Erreichen eines vor­ bestimmten hydraulischen Drucks schaltet und damit ein elektrisches Signal an die Signalverarbeitungs- und Verknüpfungsschaltung gibt, die für einen Prüfzyklus ein Ein- bzw. Ausschalten des Motors der Pumpe bewirkt und die damit dem Fahrzeugführer über eine optische oder akustische Anzeige die Funktionsbereitschaft der Motor-Pumpeneinheit signalisieren kann.
Bei Kombinationen von Hauptzylindern und Vakuumbremskraft­ verstärkern, wie sie in der genannten Offenlegungsschrift beschrieben werden, sowie generell beim Zusammenbau eines Kolben-Zylinderaggregats mit einem Kraftübertragungsele­ ment, wobei in einem Kolben des Aggregats ein Ventil angeordnet ist, treten die nachfolgend beschriebenen Nachteile auf, die anhand des Zentralventils des Gegen­ stands der oben genannten Offenlegungsschrift erläutert werden.
Der Zentralventilschließweg des Druckstangenkolbenkreises und der damit verbundene Tothub wird durch den Zusammenbau zu groß. Dieser zu große Tothub resultiert aus den vielen sich addierenden Toleranzen der einzelnen Bauteile des Tandemhauptzylinders. Multipliziert man diesen Schließweg mit der Pedalübersetzung, kommt es zu Nachteilen bei der Betätigung des Pedals.
Nach dem Stand der Technik wird der Tandemhauptzylinder bis auf die Distanzscheiben und das Druckstück zusammenge­ baut, sodann wird das Maß ermittelt, das als Abstand zwischen einerseits der Fläche des Flanschs des Hauptzy­ linders, der zum Anschluß des Vakuumbremskraftverstärkers dient, und andererseits der Bohrungstiefe des Druckstücks liegt. In einem weiteren Schritt wird dann die Anzahl der Distanzscheiben bestimmt. Die Distanzscheiben und das Druckstück mit Sicherungsring werden anschließend zusammengebaut.
Auf diese Weise wird zwar beim Stand der Technik ein spielfreier Zusammenbau des Tandemhauptzylinders mit dem Vakuumverstärker erreicht. Andererseits gehen aber in sehr nachteiliger Weise sämtliche Toleranzen der einzelnen Bauteile voll in den Zentralventilschließweg ein. Der Tothub des Zentralventils wird entsprechend groß. Er multipliziert sich, wie oben dargestellt, in nachteiliger Weise mit der Pedalübersetzung.
Der Erfindung liegen folgende Aufgaben zugrunde:
Die geschilderten Nachteile des Standes der Technik sollen vermieden werden. Der Zentralventilschließweg soll verkürzt werden. Es soll ein Idealschließweg erreicht werden. Es soll vermieden werden, daß sich die Toleranzen der einzelnen Bauteile addieren und in den Zentralven­ tilschließweg eingehen.
Der Kostenaufwand für die Montage des Zylinders soll reduziert werden. Das Einstellen des Schließwegs des Zentralventils soll im Rahmen der Einstellung des gesamten Zylinders durchgeführt werden.
Es soll möglich werden, Bauteile mit gröberen Toleranzen einzusetzen. Hierdurch soll der Endpreis des Produktes gesenkt werden.
Die gestellten Aufgaben werden erfindungsgemäß durch ein besonderes Verfahren für den Zusammenbau des Kolben- Zylinderaggregats und des Kraftübertragungselements gelöst. Nach diesem Verfahren wird vorgesehen, daß zur Reduzierung des Tothubs des federbelasteten Schließkörpers und/oder des federbelasteten Ventilsitzes des Ventilele­ ments, der Druckkolben entgegen einer Federkraft mit einer zu messenden Kraft bewegt wird, die aufgrund des Schließvorgangs des Ventilelements eine markante Steige­ rung erfährt, daß der Weg des Kolbens von seiner Ausgangs­ position bis zur markanten Steigerung (Meßweg) als Infor­ mation für die Dimensionierung eines oder mehrerer Distanzstücke, die zur Reduzierung des Tothubs zwischen dem Kraftübertragungselement und dem Kolben anzuordnen sind, genutzt wird.
Alternativ kann vorgesehen werden, daß zur Reduzierung des Tothubs des Schließkörpers und/oder des Ventilsitzes des Ventilelements, das Ventilelement, insbesondere als integrales Bestandteil des Druckkolbens, mit diesem in Richtung Druckerhöhung bewegt wird, daß gleichzeitig der dem Druckkolben zugeordnete Druckraum mit einem Meß­ medium, insbesondere Luft, mit einem zu messenden Druck beaufschlagt wird, der aufgrund des Schließvorgangs des Ventilelements eine markante Steigerung erfährt, daß der Weg des Ventilelements von seiner Ausgangsposition bis zur markanten Steigerung (Meßweg) als Information für die Dimensionierung eines oder mehrerer Distanzstücke, die zur Reduzierung des Tothubs zwischen dem Kraftübertra­ gungselement und dem Kolben anzuordnen sind, genutzt wird.
Weiterhin wird vorgeschlagen, daß zur Reduzierung des Tothubs des Ventilelements, insbesondere des Hubs des Schließkörpers und/oder des Ventilsitzes des Ventilele­ ments, der Druckkolben mit einer zu messenden Kraft bewegt wird, die aufgrund des Schließvorgangs des Ventil­ elements eine markante Steigerung erfährt, daß der Weg des Kolbens von seiner Ausgangsposition bis zur markanten Kraftsteigerung (erster Meßweg) als erste Information für die Dimensionierung eines oder mehrerer Distanzstücke genutzt wird, und daß das Ventilelement, insbesondere als integrales Bestandteil des Druckkolbens, mit diesem in Richtung Druckerhöhung bewegt wird, daß gleichzeitig der dem Druckkolben zugeordnete Druckraum mit einem Meß­ medium, insbesondere Luft, mit einem zu messenden Druck beaufschlagt wird, der aufgrund des Schließvorgangs des Ventilelements eine markante Steigerung erfährt, daß der Weg des Ventilelements von seiner Ausgangsposition bis zur markanten Drucksteigerung (zweiter Meßweg) als zweite Information für die Dimensionierung eines oder mehrerer Distanzstücke, die zur Reduzierung des Tothubs zwischen dem Kraftübertragungselement und dem Druckkolben anzuordnen sind, genutzt wird.
Bei dem Zusammenbau eines Hauptzylinders eines hydrau­ lischen Bremssystems, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem Kraftübertragungselement, insbesondere einem Druckstück, das die Kraft, insbesondere eines Bremskraft­ verstärkers, auf mindestens einen Kolben des Hauptzylin­ ders übertragen soll, kann vorgesehen werden, daß zur Reduzierung des Tothubs des, insbesondere im Druckstangen­ kolben angeordneten Zentralventils, insbesondere des Hubs des Schließkörpers und/oder des Ventilsitzes des Zentralventils, der Kolben mit einer zu messenden Kraft bewegt wird, die aufgrund des Schließvorgangs des Zentralventils eine markante Steigerung erfährt, daß der Weg des Kolbens von seiner Ausgangsposition bis zur markanten Steigerung (Meßweg) als Information für die Dimensionierung eines oder mehrerer Distanzstücke, insbe­ sondere Distanzscheiben, die zwischen dem Kraftübertra­ gungselement, insbesondere dem vom Bremskraftverstärker beaufschlagten Druckstück, und dem Kolben anzuordnen sind, genutzt wird.
Eine alternative Ausführung zum soeben beschriebenen Verfahren besteht darin, daß zur Reduzierung des Tothubs des, insbesondere im Druckstangenkolben angeordneten Zentralventils, vorzugsweise des Hubs des Schließkörpers und/oder des Ventilsitzes des Zentralventils, das Zentral­ ventil, insbesondere als integrales Bestandteil des Kolbens, mit diesem in Richtung Druckerhöhung bewegt wird, daß gleichzeitig der dem Kolben zugeordnete Druck­ raum mit einem Meßmedium, insbesondere Luft, mit einem zu messenden Druck beaufschlagt wird, der aufgrund des Schließvorgangs des Ventilelements eine markante Steige­ rung erfährt, daß der Weg des Zentralventils von seiner Ausgangsposition bis zur markanten Steigerung (Meßweg) als Information für die Dimensionierung eines oder mehre­ rer Distanzstücke, insbesondere Distanzscheiben, die zwischen dem Kraftübertragungselement, insbesondere dem vom Bremskraftverstärker beaufschlagten Druckstück, und dem Kolben anzuordnen sind, genutzt wird.
Die beiden soeben beschriebenen Verfahren können zu einem Verfahren für den Zusammenbau zusammengefaßt werden. Dieses zusam­ mengefaßte Verfahren sähe so aus, daß zur Reduzierung des Tothubs des insbesondere im Druckstangenkolben ange­ ordneten Zentralventils, vorzugsweise des Hubs des Schließkörpers und/oder des Ventilsitzes des Zentralven­ tils, der Kolben mit einer zu messenden Kraft bewegt wird, die aufgrund des Schließvorgangs des Zentralventils eine markante Steigerung erfährt, daß der Weg des Kolbens von seiner Ausgangsposition bis zur markanten Kraftsteige­ rung (erster Meßweg) als erste Information für die Dimen­ sionierung eines oder mehrerer Distanzstücke, insbesondere Distanzscheiben, die zwischen dem Kraftübertragungsele­ ment, insbesondere dem vom Bremskraftverstärker beauf­ schlagten Druckstück, und dem Kolben anzuordnen sind, genutzt wird und daß gleichzeitig der dem Kolben zugeord­ nete Druckraum mit einem Meßmedium, insbesondere Luft, mit einem zu messenden Druck beaufschlagt wird, der aufgrund des Schließvorgangs des Ventilelements eine markante Steigerung erfährt, daß der Weg des Zentralven­ tils von seiner Ausgangsposition bis zur markanten Druck­ steigerung (zweiter Meßweg) als zweite Information für die Dimensionierung eines oder mehrerer Distanzstücke, insbesondere Distanzscheiben, die zwischen dem Kraftüber­ tragungselement, insbesondere dem vom Bremskraftverstärker beaufschlagten Druckstück, und dem Kolben anzuordnen sind, genutzt wird.
Ein besonders elegantes und automatisierungsgerechtes Verfahren besteht darin, daß in den Druckraum Druckmedium, insbesondere Druckluft, eingeblasen wird, die zunächst durch das Zentralventil in den zum Bremsflüssigkeitsvor­ ratsbehälter führenden Kanal gelangt, daß der Kolben des Hauptzylinders, bei einem Tandemhauptzylin­ der, insbesondere der Druckstangenkolben, in Richtung vom Bremspedal fort bewegt wird, daß während der Bewegung des Kolbens der Luftdruck im Druckraum gemessen wird, daß der durch die während des Schließvorgangs des Zentral­ ventils eintretende markante Erhöhung des Luftdrucks definierte Meßweg des Kolbens ermittelt wird, daß der Meßweg als Information für die Dimensionierung einer oder mehrerer Distanzstücke, insbesondere Distanzscheiben, die zwischen dem Krafübertragungselement und dem Kolben anzuordnen sind, genutzt wird.
Bei dem soeben beschriebenen Verfahren kann vorgesehen werden, daß ein meßtechnischer Triggerpunkt festgelegt wird, der sich im letzten Abschnitt der die markante Druckerhöhung über den Weg des Zentralventils beschrei­ benden Linie, insbesondere Grade, eines Druck-über-Weg-Diagramms befindet und den Meßweg begrenzt.
Ein Hauptzylinder-Bremskraftverstärkeraggregat mit einem Druckstück, das die Kraft des Bremskraftverstärkers auf mindestens einen Kolben des Hauptzylinders überträgt, zusammengebaut nach einem der beschriebenen Verfahren kann derart ausgestaltet sein, daß eine oder mehrere Distanzstücke, insbesondere Distanzscheiben, zwischen dem Kolben des Hauptzylinders und dem Druckstück angeord­ net sind, das beziehungsweise die aufgrund mindestens eines Meßwegs dimensioniert wurden.
Für die Durchführung der beschriebenen Verfahren wird eine Vorrichtung vorgeschlagen, bei der vorgesehen ist, daß eine Meßeinrichtung für den Kolbenweg und eine Meßeinrich­ tung für die auf den Kolben wirkende Kraft vorgesehen sind, daß eine Informationsverarbeitungseinheit vorgesehen ist, die den Verlauf der Kraft über den Kolbenweg und den Meßweg bis zum markanten Kraftanstieg ermittelt.
Eine alternative Ausgestaltung der Vorrichtung besteht darin, daß eine Meßeinrichtung für den Kolbenweg und eine Meßeinrichtung für den im Druckraum des Hauptzylin­ ders herrschenden Druck, insbesondere Luftdruck, vorgese­ hen sind, daß eine Informationsverarbeitungseinheit vorge­ sehen ist, die den Verlauf des Drucks über den Kolbenweg und den Meßweg bis zum markanten Druckanstieg ermittelt.
Die beiden soeben beschriebenen Vorrichtungen können vereinigt werden zu einer Vorrichtung, die sich dadurch auszeichnet, daß je eine Meßeinrichtung für den Kolbenweg, die auf den Kolben wirkende Kraft, den im Druckraum herrschenden Druck und eine Informationsverarbeitungsan­ lage für die Verarbeitung des Verlaufs der Kraft und des Drucks über den Kolbenweg und für die Ermittlung eines Meßwegs, der Maßstab für die Dimensionierung des oder der Distanzstücke ist, vorgesehen sind.
Es wird weiterhin eine Vorrichtung vorgeschlagen, die so aufgebaut ist, daß eine Meßeinrichtung für den Kolbenweg und eine Meßeinrichtung für den im Druckraum des Hauptzylinders herrschenden Drucks vorgesehen ist, daß eine Informationsverarbeitungseinheit vorgesehen ist, die den Verlauf des Drucks über den Kolbenweg, einen Triggerpunkt im Verlauf des Druckan­ stiegs, insbesondere im letzten Bereich des Druckanstiegs, und den Meßweg des Kolbens bis zum Triggerpunkt ermit­ telt.
Es kann weiterhin eine Einrichtung vorgesehen werden, die aufgrund des Meßwegs die Dimensionierung und/oder Anzahl der Distanzstücke, insbesondere Distanzscheiben, ermittelt und anzeigt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele zu entnehmen. Diese Ausführungsbeispiele werden anhand von drei Figuren erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Hauptzylinder, der für den Zusammenbau mit einem Vakuumbremskraftverstärker vorgesehen ist.
Fig. 2 zeigt ein Kraft-Weg-Diagramm.
Fig. 3 zeigt ein Luftdruck-Weg-Diagramm.
Der in Fig. 1 gezeigte Hauptzylinder besteht aus einem Gehäuse 1 und zwei im Gehäuse untergebrachte Kolben, dem Druckstangenkolben 2 und dem schwimmenden Kolben 3. Der Druckstangenkolben nimmt in seinem Innern ein Zentralventil auf. Die Funktion des Zentralventils wird in der oben genannten Offenlegungsschrift beschrieben, sowie in der Offenlegungsschrift 37 31 603 und im Bremsen­ handbuch der Alfred Teves GmbH, 8. Auflage 1984, siehe u.a. Seite 74. Das im Druckstangenkolben 2 befindliche Zentralventil weist einen Ventilsitz 4 und den Ventil­ schließkörper 5 auf. Die Gesamtheit des Zentralventils trägt die Bezugsziffer 6.
Pedalseitig ist der Druckstangenkolben 2 mit einer Sack­ lochbohrung 7 versehen. Die Sacklochbohrung weist die Bodenfläche 33 auf. Die Bohrung nimmt ein Distanzstück 8 und ein Druckstück 9 auf. Anstelle des Distanzstücks können mehrere Distanzscheiben eingebaut werden.
Im Bereich der Flanschfläche 10 wird der Tandemhauptzylin­ der während der Montage mit einem nicht dargestellten Vakuumbremsksraftverstärker verbunden, siehe hierzu die oben genannten Offenlegungsschriften.
Nach dem Stand der Technik werden Tandemhauptzylinder und Vakuumbremskraftverstärker wie folgt zusammengebaut:
Zuerst wird das Maß (Einstellmaß) ermittelt, das zwischen Flanschfläche 10 und dem Boden 33 der Sacklochbohrung (Druckstückbohrungstiefe) besteht. Danach wird dann insbe­ sondere die axiale Ausdehnung des Distanzstücks 8 oder die Anzahl der Distanzscheiben bestimmt.
Das Distanzstück, beziehungsweise die Distanzscheiben, dienen zur Übertragung der translatorischen Kraft, die vom Vakuumbremskraftverstärker auf das Druckstück 9 aufge­ prägt wird. Das Distanzstück, beziehungsweise die Distanz­ scheiben, leiten diese Kraft weiter auf den Druckstangen­ kolben 2.
Das durch das Verfahren des Standes der Technik ermittelte Einstellmaß erlaubt einen spielfreien Zusammenbau des Tandemhauptzy­ linders und des Vakuumbremskraftverstärkers. Der Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß sämtliche Toleranzen der einzelnen Bauteile voll in den Zentralventilschließweg eingehen. Am Pedal multipliziert sich dabei der große Tothub des Zentralventils mit dem Pedalübersetzungsver­ hältnis, was zu Nachteilen bei der Betätigung des Bremspe­ dals führt.
Nachfolgend die Beschreibung der erfindungsgemäßen Verfah­ ren, bei denen beim geschlossenen Zustand des Zentralven­ tils das Maß von der Flanschfläche 10 bis zum Boden 33 der Druckstückbohrung 7 ermittelt wird.
Der Tandemhauptzylinder wird bis auf das Distanzstück 8, beziehungsweise die Distanzscheiben, und bis auf das Druckstück 9 zusammengebaut. Das Maß zwischen Flansch­ fläche 10 und Boden 33 der Druckstückbohrung wird beim ersten Ausführungsbeispiel unter Zuhilfenahme der Messung einer Kraft ermittelt. Im einzelnen geschieht folgendes:
Der Druckstangenkolben 2 wird unter Messung der Kraft in das Zylindergehäuse 1 gedrückt. Die Kraft steigt konti­ nuierlich und linear an, siehe Gerade 11 des Kraft-Weg-Diagramms gemäß Fig. 2. Die Gerade 11 zeigt den Anstieg der Kraft der Druckstangenkolbenfeder 12 minus der Kraft der Feder 13 des Zentralventils 6, denn die Feder 13 wirkt im Vergleich zur Feder 12 in entgegen­ gesetzte Richtung auf den Druckstangenkolben 2. Der Druck­ stangenkolben 2 wird in Fig. 1 so weit nach links ver­ schoben, bis der Ventilsitz 4 des Zentralventils auf den Schließkörper 5 des Zentralventils aufsitzt. Das Zentralventil ist nach Beendigung dieses Vorgangs geschlossen. In diesem Augenblick ist ein deutlicher Kraftsprung meßbar. Im Kraft-Wege-Diagramm der Fig. 2 wird dies durch die Gerade 14 verdeutlicht, die im wesentlichen parallel zur Ordinate 15 des Diagramms verläuft.
Die Ordinate trägt die Maßeinheiten der gemessenen Kraft, während die Abzisse 16 die Maßeinheiten des Wegs des Druckstangenkolbens aufweist.
Der deutliche Kraftsprung im Punkte 34, und zwar nach Überwindung des Meßwegs 35 auf der Abzisse, ist dadurch erklärbar, daß die Kraft der Feder 13, die den Ventil­ schließkörper 5 des Zentralventils belastet, im Punkt 34 ausgeschaltet wird. Es wirkt von diesem Punkt an nur noch die Feder 12, die den Druckstangenkolben in Richtung zum Bremspedal beaufschlagt. Die Gerade 17 zeigt den weiteren Anstieg der Kraft nach Schließen des Zentralven­ tils.
Die Größe des Meßwegs 35 wird zur Bestimmung der axialen Ausdehnung des Distanzstücks 8 oder der Anzahl der Distanzscheiben herangezogen. Dieses Distanzstück, bezie­ hungsweise die Distanzscheiben, werden anschließend zwischen Druckstück 9 und Druckstangenkolben 2 am Boden 33 anliegend eingelegt.
Das zweite Ausführungsbeispiel wird anhand des Diagramms nach Fig. 3 erläutert.
Die Abzisse trägt die Maßeinheiten des Wegs des Zentral­ ventils, beziehungsweise des Druckstangenkolbens, in dem das Zentralventil als integraler Bestandteil unterge­ bracht ist.
Auf der Ordinate sind Maßeinheiten eines Luftdrucks ange­ geben, der beim Meßvorgang im Druckraum 18 herrscht.
Nach dem zweiten Ausführungsbeispiel wird Druckluft in den Druckraum 18 eingeblasen. Hierzu wird der Druckan­ schluß des Tandendemhauptzylinders für den druckstangen­ kolbenseitigen Druckraum benutzt. Dieser Druckanschluß ist schematisch in Fig. 1 durch den Pfeil 19 dargestellt. Die Richtung des Pfeils gibt die Richtung der eingebla­ senen Druckluft wieder. Die in den Druckraum 18 eingebla­ sene Druckluft entweicht bei geöffentem Zentralventil 6 zwischen dem Schließkörper 5 des Zentralventils und dem Ventilsitz 4 des Zentralventils, über die radial angeordneten Bohrungen 20, 21, den Ringraum 22, den Kanal 23, über den Anschluß 24 für den Vorratsbehälter nach außen.
Der Anfangsluftdruck ist im Diagramm nach Fig. 3 im Punkt 25 eingetragen. Nunmehr wird der Druckstangenkolben 2 in Fig. 1 nach links bewegt. Der Luftdruck bleibt zunächst annähernd konstant, siehe Gerade 26 der Fig. 3. Beim Punkt 27 auf der Abzisse ist die Bewegung des Druckstangenkolbens so weit fortgeschritten, daß der Schließvorgang des Zentralventils beginnt.
Der Durchströmquerschnitt für die Luft zwischen Ventilkör­ per 5 und Ventilsitz 4 wird reduziert. Das heißt, der Luftdruck im Druckraum 18 steigt an. Dies wird deutlich gemacht in Fig. 3 durch die ansteigende Linie, die, wie aus Fig. 3 ersichtlich, in einem größeren Bereich als Gerade 28 ausgebildet ist. Schließlich ist das Zen­ tralventil geschlossen und im Druckraum 18 hat sich ein erhöhter Druck eingestellt. Dies wird im Diagramm durch die Gerade 29 wiedergegeben.
Während der Bewegung des Druckstangenkolbens 2 nach links wird fortlaufend der Druck im Druckraum 18 gemessen. Im letzten Stück der Geraden 28 wird ein Triggerpunkt 30 meßtechnisch festgelegt. Mit Hilfe dieses Triggerpunkts wird der Punkt 31 auf der Abzisse bestimmt. Die Entfernung zwischen dem Null-Punkt und dem Punkt 31 auf der Abzisse ist der Meßweg 32. Dieser Meßweg, das heißt, der Weg des Zentralventils, beziehungsweise des Druckstangenkol­ bens, bis zum Triggerpunkt wird als Information für die Dimensionierung des Distanzstücks 8 oder einer oder mehre­ rer Distanzscheiben benutzt.
Die beiden Verfahren Kraftmessung über den Weg des Zen­ tralventils/Druckstangenkolbens und Luftdruckmessung über den Weg des Zentralventils/Druckstangenkolbens können miteinander kombiniert werden.
Liste der Einzelteile:
 1 Gehäuse
 2 Druckstangenkolben
 3 Schwimmkolben
 4 Ventilsitz
 5 Ventilschließkörper
 5 Zentralventil
 7 Sacklochbohrung, Druckstückbohrung
 8 Distanzstück
 9 Druckstück, Kraftübertragungselement
10 Flanschfläche
11 Gerade
12 Feder
13 Feder
14 Gerade
15 Ordinate
16 Abzisse
17 Gerade
18 Druckraum
19 Pfeil, Druckanschluß
20 Bohrung
21 Bohrung
22 Ringraum
23 Kanal
24 Anschluß
25 Punkt
26 Gerade
27 Punkt
28 Gerade
29 Gerade
30 Triggerpunkt
31 Punkt
32 Meßweg
33 Boden
34 Punkt
35 Meßweg

Claims (14)

1. Verfahren für den Zusammenbau eines Kolben-Zylinder­ aggregats mit einem Kraftübertragungselement, beispiels­ weise einem Druckstück, wobei das Aggregat mindestens einen Druckkolben mit einem Ventilelement, das den dem Kolben zugeordneten Druckraum in Abhängigkeit von der Bewegung des Druckkolbens öffnet oder schließt, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Reduzierung des Tothubs des federbelasteten Schließkörpers und/oder des federbe­ lasteten Ventilsitzes des Ventilelements, der Druckkolben entgegen einer Federkraft mit einer zu messenden Kraft bewegt wird, die aufgrund des Schließvorgangs des Ventil­ elements eine markante Steigerung erfährt, daß der Weg des Kolbens von seiner Ausgangsposition bis zur markanten Steigerung (Meßweg) als Information für die Dimensionie­ rung eines oder mehrerer Distanzstücke, die zur Reduzie­ rung des Tothubs zwischen dem Kraftübertragungselement und dem Kolben anzuordnen sind, genutzt wird.
2. Verfahren, insbesondere nach Anspruch 1, für den Zusam­ menbau eines Kolben-Zylinderaggregats mit einem Kraftüber­ tragungselement, insbesondere einem Druckstück, wobei das Aggregat mindestens einen Druckkolben mit einem Ventilelement, das den dem Kolben zugeordneten Druckraum in Abhängigkeit von der Bewegung des Druckkolbens öffnet oder schließt, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Reduzierung des Tothubs des Schließkörpers und/oder des Ventilsitzes des Ventilelements, das Ventilelement, insbesondere als integrales Bestandteil des Druckkolbens, mit diesem in Richtung Druckerhöhung bewegt wird, daß gleichzeitig der dem Druckkolben zugeordnete Druckraum mit einem Meßmedium, insbesondere Luft, mit einem zu messenden Druck beaufschlagt wird, der aufgrund des Schließvorgangs des Ventilelements eine markante Steige­ rung erfährt, daß der Weg des Ventilelements von seiner Ausgangsposition bis zur markanten Steigerung (Meßweg) als Information für die Dimensionierung eines oder mehre­ rer Distanzstücke, die zur Reduzierung des Tothubs zwischen dem Kraftübertragungselement und dem Kolben anzuordnen sind, genutzt wird.
3. Verfahren, insbesondere nach den Ansprüchen 1 und/ oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Reduzierung des Tothubs des Ventilelements, insbesondere des Hubs des Schließkörpers und/oder des Ventilsitzes des Ventilele­ ments, der Druckkolben mit einer zu messenden Kraft bewegt wird, die aufgrund des Schließvorgangs des Ventil­ elements eine markante Steigerung erfährt, daß der Weg des Kolbens von seiner Ausgangsposition bis zur markanten Kraftsteigerung (erster Meßweg) als erste Information für die Dimensionierung eines oder mehrerer Distanzstücke genutzt wird, und daß das Ventilelement, insbesondere als integrales Bestandteil des Druckkolbens, mit diesem in Richtung Druckerhöhung bewegt wird, daß gleichzeitig der dem Druckkolben zugeordnete Druckraum mit einem Meß­ medium, insbesondere Luft, mit einem zu messenden Druck beaufschlagt wird, der aufgrund des Schließvorgangs des Ventilelements eine markante Steigerung erfährt, daß der Weg des Ventilelements von seiner Ausgangsposition bis zur markanten Drucksteigerung (zweiter Meßweg) als zweite Information für die Dimensionierung eines oder mehrerer Distanzstücke, die zur Reduzierung des Tothubs zwischen dem Kraftübertragungselement und dem Druckkolben anzuordnen sind, genutzt wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche für den Zusammenbau eines Hauptzylinders eines hydraulischen Bremssystems, insbesondere für Kraftfahr­ zeuge, mit einem Kraftübertragungselement, insbesondere einem Druckstück, das die Kraft, insbesondere eines Brems­ kraftverstärkers, auf mindestens einen Kolben des Hauptzy­ linders übertragen soll, dadurch gekennzeichnet, daß zur Reduzierung des Tothubs des, insbesondere im Druck­ stangenkolben (2) angeordneten Zentralventils (6), insbe­ sondere des Hubs des Schließkörpers (5) und/oder des Ventilsitzes (4) des Zentralventils, der Kolben (2) mit einer zu messenden Kraft bewegt wird, die aufgrund des Schließvorgangs des Zentralventils eine markante Steige­ rung erfährt, daß der Weg des Kolbens (2) von seiner Ausgangsposition bis zur markanten Steigerung (Meßweg) (35) als Information für die Dimensionierung eines oder mehrerer Distanzstücke (8), insbesondere Distanzscheiben, die zwischen dem Kraftübertragungselement, insbesondere dem vom Bremskraftverstärker beaufschlagten Druckstück (9), und dem Kolben (2) anzuordnen sind, genutzt wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche für den Zusammenbau eines Hauptzylinders eines hydraulischen Bremssystems, mit einem Kraftübertragungs­ element, insbesondere einem Druckstück, das die Kraft, insbesondere eines Bremskraftverstärkers, auf mindestens einen Kolben des Hauptzylinders übertragen soll, dadurch gekennzeichnet, daß zur Reduzierung des Tothubs des, insbesondere im Druckstangenkolben (2) angeordneten Zentralventils (6), vorzugsweise des Hubs des Schließkör­ pers (5) und/oder des Ventilsitzes (4) des Zentralventils, das Zentralventil, insbesondere als integrales Bestandteil des Kolbens (2), mit diesem in Richtung Druckerhöhung bewegt wird, daß gleichzeitig der dem Kolben zugeordnete Druckraum (18) mit einem Meßmedium, insbesondere Luft, mit einem zu messenden Druck beaufschlagt wird, der auf­ grund des Schließvorgangs des Zentralventils (6) eine markante Steigerung erfährt, daß der Weg des Zentralven­ tils von seiner Ausgangsposition bis zur markanten Stei­ gerung (Meßweg) (32) als Information für die Dimensionie­ rung eines oder mehrerer Distanzstücke (8), insbesondere Distanzscheiben, die zwischen dem Kraftübertragungsele­ ment, insbesondere dem vom Bremskraftverstärker beauf­ schlagten Druckstück (9), und dem Kolben (2) anzuordnen sind, genutzt wird.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche für den Zusammenbau eines Hauptzylinders eines hydraulischen Bremssystems, mit einem Kraftübertragungs­ element, insbesondere einem Druckstück, das die Kraft, insbesondere eines Bremskraftverstärkers, auf mindestens einen Kolben des Hauptzylinders übertragen soll, dadurch gekennzeich­ net, daß zur Reduzierung des Tothubs des insbesondere im Druckstangenkolben angeordneten Zentralventils, vor­ zugsweise des Hubs des Schließkörpers und/oder des Ventil­ sitzes des Zentralventils, der Kolben mit einer zu messenden Kraft bewegt wird, die aufgrund des Schließvor­ gangs des Zentralventils eine markante Steigerung erfährt, daß der Weg des Kolbens von seiner Ausgangsposition bis zur markanten Kraftsteigerung (erster Meßweg) als erste Information für die Dimensionierung eines oder mehrerer Distanzstücke, insbesondere Distanzscheiben, die zwischen dem Kraftübertragungselement, insbesondere dem vom Brems­ kraftverstärker beaufschlagten Druckstück, und dem Kolben anzuordnen sind, genutzt wird und daß gleichzeitig der dem Kolben zugeordnete Druckraum mit einem Meßmedium, insbesondere Luft, mit einem zu messenden Druck beauf­ schlagt wird, der aufgrund des Schließvorgangs des Ventil­ elements eine markante Steigerung erfährt, daß der Weg des Zentralventils von seiner Ausgangsposition bis zur markanten Drucksteigerung (zweiter Meßweg) als zweite Information für die Dimensionierung eines oder mehrerer Distanzstücke, insbesondere Distanzscheiben, die zwischen dem Kraftübertragungselement, insbesondere dem vom Brems­ kraftverstärker beaufschlagten Druckstück, und dem Kolben anzuordnen sind, genutzt wird.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche für den Zusammenbau eines Hauptzylinders eines hydraulischen Bremssystems, mit einem Kraftübertragungs­ element, insbesondere einem Druckstück, das die Kraft, insbesondere eines Bremskraftverstärkers, auf mindestens einen Kolben des Hauptzylinders übertragen soll, dadurch gekennzeich­ net, daß in den Druckraum (18) Druckmedium, insbesondere Druckluft, eingeblasen wird, die zunächst durch das Zen­ tralventil (6) in den zum Bremsflüssigkeitsvorratsbehälter führenden Kanal gelangt, daß der Kolben des Hauptzylin­ ders, bei einem Tandemhauptzylinder, insbesondere der Druckstangenkolben (2), in Richtung vom Bremspedal fort bewegt wird, daß während der Bewegung des Kolbens der Luftdruck im Druckraum (18) gemessen wird, daß der durch die während des Schließvorgangs des Zentralventils (6) eintretende markante Erhöhung des Luftdrucks definierte Meßweg des Kolbens (2) ermittelt wird, daß der Meßweg (32) als Information für die Dimensionierung einer oder mehrerer Distanzstücke (8), insbesondere Distanzscheiben, die zwischen dem Krafübertragungselement (9) und dem Kolben (2) anzuordnen sind, genutzt wird.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein meßtechnischer Triggerpunkt (30) festge­ legt wird, der sich im letzten Abschnitt der die markante Druckerhöhung über den Weg des Zentralventils beschreiben­ den Linie, insbesondere Gerade (28), eines Druck-über-Weg-Diagramms befindet und den Meßweg (32) begrenzt.
9. Hauptzylinder-Bremskraftverstärkeraggregat mit einem Druckstück, das die Kraft des Bremskraftverstärkers auf mindestens einen Kolben des Hauptzylinders überträgt, zusammengebaut mittels eines Verfahrens nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Distanzstücke (8), insbesondere Distanz­ scheiben, zwischen dem Kolben (2) des Hauptzylinders und dem Druckstück (9) angeordnet sind, das beziehungswei­ se die aufgrund mindestens eines Meßwegs (32, 35) dimen­ sioniert wurden.
10. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Meßeinrichtung für den Kolbenweg und eine Meßeinrichtung für die auf den Kolben wirkende Kraft vorgesehen sind, daß eine Informationsverarbeitungs­ einheit vorgesehen ist, die den Verlauf der Kraft über den Kolbenweg und den Meßweg bis zum markanten Kraftan­ stieg ermittelt.
11. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Meßeinrichtung für den Kolbenweg und eine Meßeinrichtung für den im Druckraum des Hauptzy­ linders herrschenden Druck, insbesondere Luftdruck, vorge­ sehen sind, daß eine Informationsverarbeitungseinheit vorgesehen ist, die den Verlauf des Drucks über den Kol­ benweg und den Meßweg bis zum markanten Druckanstieg ermittelt.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegange­ nen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Meßein­ richtung für den Kolbenweg, die auf den Kolben wirkende Kraft, den im Druckraum herrschenden Druck und eine Infor­ mationsverarbeitungsanlage für die Verarbeitung des Verlaufs der Kraft und des Drucks über den Kolbenweg und für die Ermittlung eines Meßwegs, der Maßstab für die Dimensionierung des oder der Distanzstücke ist, vorge­ sehen sind.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegange­ nen Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Meßeinrichtung für den Kolbenweg und eine Meßeinrichtung für den im Druckraum des Hauptzy­ linders herrschenden Druck, insbesondere Luftdruck vorge­ sehen sind, daß eine Informationsverarbeitungseinheit vorgesehen ist, die den Verlauf des Drucks über den Kolbenweg, einen Triggerpunkt im Verlauf des Druckan­ stiegs, insbesondere im letzten Bereich des Druckanstiegs, und den Meßweg bis zum Triggerpunkt ermittelt.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorangegange­ nen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrich­ tung vorgesehen ist, die aufgrund des Meßwegs die Dimen­ sionierung und/oder Anzahl der Distanzstücke, insbesondere Distanzscheiben, ermittelt und anzeigt.
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