DE3735835A1 - Verfahren zur verringerung des prozessgasverbrauchs - Google Patents
Verfahren zur verringerung des prozessgasverbrauchsInfo
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- C21C5/28—Manufacture of steel in the converter
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Description
In den letzten Jahren haben sich eine Fülle von Anwendungsfällen für
metallurgische Prozesse ergeben, bei denen Gase in flüssiges Metall
eingeleitet werden. Dementsprechend sind auch Untersuchungen durch
geführt worden, deren Ziel es war, Hinweise für die Minimierung des
Gasverbrauches zu geben, weil der Gasverbrauch bei derartigen
Prozessen selbstverständlich von ausschlaggebender Bedeutung für die
Wirtschaftlichkeit ist. So wird beispielsweise in "Steel Research 55
(1984)" Heft 12, Seite 537-579, wissenschaftlich die Grundlage für
die Auslegung von Düsen zum Gaseinblasen in Schmelzen untersucht und
darauf hingewiesen, daß es für die praktische Durchführung
derartiger Verfahren erforderlich ist, einen Bereich zwischen einem
minimalen und maximalen Gasstrom einstellen zu können. Ein minimaler
Massenstrom von Gas darf selbstverständlich nicht unterschritten
werden, weil sich sonst das Zuleitungsrohr bzw. die Düse zusetzt.
Bisher war man der Meinung, daß das Gas bei Prozessen dieser Art in
Form eines Strahls und nicht in Form von Blasen in das Bad eindringen
sollte. Dabei wird die Grenze für den Übergang von bubling zu
jetting sehr unterschiedlich eingesetzt.
Nach einem nicht vorveröffentlichten Vorschlag wird eine Verringerung
des Gasverbrauchs bei derartigen Verfahren dadurch erzielt, daß man
im Bereich des bubbling arbeitet, aber dafür sorgt, daß eine kriti
sche Mindestmenge an zugeführtem Gas nicht unterschritten wird. Um
diese Mindestmenge des Gasstroms zu steuern, ermittelt man die
Druckschwankungen des Gases, unterzieht diese Signale einer Fre
quenzfilterung, bei der der oszillierende Anteil der Druckschwankun
gen herausgefiltert wird, und verwendet dann dieses die Druckschwan
kungen anzeigende Signal zur Steuerung des Gasstroms.
Die Erfindung befaßt sich ebenfalls mit einem Verfahren zur
Verringerung des Prozeßgasverbrauchs bei metallurgischen Prozessen,
bei denen Gase wie Argon, Sauerstoff, Luft und dergleichen in das
flüssige Metall unterhalb des Flüssigkeitsspiegels eingeleitet
werden. Zusätzlich zu dem zum nicht vorveröffentlichten Stand der
Technik gehörenden Vorschlag oder auch unabhängig von dem darin
beschriebenen Verfahren kann mit Hilfe des dieser Erfindung zugrunde
liegenden Gedankens der Gasverbrauch reduziert werden.
Bei den bekannten metallurgischen Prozessen, bei denen Prozeßgase
wie Argon, Sauerstoff, Luft und dergleichen in ein flüssiges
Metallbad unterhalb dessen Flüssigkeitsspiegels eingeleitet wird,
leitet man das Gas mit der Temperatur in die Schmelze ein, mit der
es sich im Speicher, z. B. in Gasflaschen, befindet.
Bei der Erzeugung von z. B. Edelstahl im Konverter wird technisches
Gas wie Argon oder Sauerstoff oder Stickstoff in erheblichen Mengen
verbraucht. Dementsprechend verteuert sich der Preis des in dieser
Weise behandelten Stahls. Es ist daher von erheblicher wirtschaft
licher Bedeutung, den Gasverbrauch fühlbar zu verringern. Dieses
Ziel erreicht die Erfindung auf außerordentlich einfache und
wirksame Weise dadurch, daß man das Gas vor dem Einleiten in die
Metallschmelze aufheizt. In Anwendung des bekannten physikalischen
Gesetzes, daß sich das Volumen eines Gases proportional zu dessen
Temperatur verhält, ist es möglich, den Prozeßgasverbrauch bis ca.
auf die Hälfte des bisherigen und möglicherweise noch darunter zu
senken. Für die Aufheizung des Prozeßgases stehen in einem
Schmelzbetrieb für Metalle ohne weiteres genügend Wärmequellen zur
Verfügung, die womöglich anderweitig kaum ausgenutzt werden. So kann
das aufzuheizende Prozeßgas vor dem Einleiten in das flüssige Metall
durch einen Wärmetauscher geleitet werden, in welchem seine
Temperatur, je nach den Möglichkeiten, auf mehrere hundert Grad über
die Umgebungstemperatur aufgeheizt wird.
Bei Anwendung der aus der Literatur bekannten Erörterung der
physikalischen Verhältnisse beim Gaseinblasen in Schmelzen ergeben
sich Einsparungen bei Erhöhung der Gastemperatur auf etwa 500°C
von 35% bis 50%.
Claims (3)
1. Verfahren zur Verringerung des Prozeßgasverbrauchs bei
metallurgischen Prozessen, bei denen Gase wie Argon, Sauerstoff,
Luft und dergleichen in das flüssige Metall unterhalb des
Flüssigkeitsspiegels eingeleitet werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gas vor dem Einleiten aufgeheizt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas
auf eine Temperatur von mehreren hundert Grad über die
Umgebungstemperatur aufgeheizt wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gas auf eine Temperatur von ca. 500°C aufgeheizt
wird.
Priority Applications (5)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873735835 DE3735835A1 (de) | 1987-10-20 | 1987-10-20 | Verfahren zur verringerung des prozessgasverbrauchs |
EP19880907095 EP0377597A1 (de) | 1987-08-24 | 1988-07-22 | Verfahren und vorrichtung zur minimierung des prozessgasverbrauches bei metallurgischen prozessen |
PCT/DE1988/000464 WO1989001982A1 (en) | 1987-08-24 | 1988-07-22 | Process and device for minimizing process gas consumption in metallurgical processes |
JP88506167A JPH02504651A (ja) | 1987-08-24 | 1988-07-22 | 冶金学的プロセスにおけるプロセスガスの消費を最小化する方法 |
ES8802613A ES2010323A6 (es) | 1987-08-24 | 1988-08-23 | Procedimiento y dispositivo para hacer minimo el consumo de gas de tratamiento en procesos metalurgicos. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873735835 DE3735835A1 (de) | 1987-10-20 | 1987-10-20 | Verfahren zur verringerung des prozessgasverbrauchs |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3735835A1 true DE3735835A1 (de) | 1989-05-03 |
DE3735835C2 DE3735835C2 (de) | 1989-08-03 |
Family
ID=6338888
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19873735835 Granted DE3735835A1 (de) | 1987-08-24 | 1987-10-20 | Verfahren zur verringerung des prozessgasverbrauchs |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3735835A1 (de) |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2713171A1 (de) * | 1977-03-25 | 1978-09-28 | Hoesch Werke Ag | Blasstahlverfahren |
-
1987
- 1987-10-20 DE DE19873735835 patent/DE3735835A1/de active Granted
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2713171A1 (de) * | 1977-03-25 | 1978-09-28 | Hoesch Werke Ag | Blasstahlverfahren |
Non-Patent Citations (1)
Title |
---|
Steel Research, 55, 1984, Heft 12, S. 537-579 * |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3735835C2 (de) | 1989-08-03 |
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