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DE356262C - - Google Patents

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Publication number
DE356262C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bucket wheel
shaped
slot
bucket
wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT356262D
Other languages
English (en)
Publication of DE356262C publication Critical patent/DE356262C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/18Machines for depositing quantities of seed at intervals

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

Adriaan Cornells Polman Mooy in Heemstede, Holland.
Schöpfradsämaschine mit Unterauslauf. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom i. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldungen in Holland vom 25. Januar und 27. November 1919 beansprucht.
Es sind bereits Schöpfradsämaschinen mit Unterauslauf bekannt, bei denen das Schöpfrad mit schaufeiförmigen Rippen oder mit muldenförmigen Vertiefungen versehen ist.
Das in dem vorliegenden Patent benutzte Schöpfrad zeichnet sich dem Bekannten gegenüber durch die Form seiner Schöpfzellen aus. Das Schöpfrad besitzt nämlich einen ringförmigen Abschlußrand und ist mit muschelförmigen Schöpfzellen versehen, die sowohl geneigt stehen zur .Erzeugenden, wie auch zur Tangente zum Ringrand des Schöpfrades; das Schöpfrad dreht sich dabei dicht über dem Boden des trommeiförmigen Samenbehälters. Es wird hierdurch eine strichförmige Aussaat erzielt; die Vorrichtung ist im besonderen geeignet für Gärtnereizwecke.
Eine Ausführungsform, der Erfindung besteht darin, daß unter dem Ringrand des Schöpf rades ein Schlitz in der Behälterwand vorgesehen ist ; dieser Schlitz ist durch einen Schieber abgedeckt, und er dient zur besseren Führung der Samen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt:
Abb. ι ist der Samenbehälter mit Schöpfrad in Ansicht,
Abb. 2 im Schnitt ;
Abb. 3 ist das Schöpfrad in Seitenansicht,
Abb. 4 in Vorderansicht dargestellt;
Abb. 5 ist ein Schnitt nach C-D von Abb. 4. Der Samenbehälter besteht aus einem Zylinder i, dessen obere Hälfte mit einer Klappe 2 versehen ist, die mit der Unterhälfte aufklappbar verbunden ist und mittels eines Federhakens 3 geschlossen wird. Die untere Hälfte des Samenbehälters ist mit einem Schlitz 4 versehen, der sich über ungefähr 90 ° erstreckt, und worüber ein Schieber 5 verschiebbar angeordnet ist, der mittels eines Bolzen 6 mit Flügelmuttern befestigt werden kann. Ebenso ist in der Klappe 2 ein Schlitz 7 vorgesehen, der durch einen Schieber 8 verschlossen ist.
In den Abb. 3 bis 5 ist das Schöpfrad 9 für sich dargestellt, das in dem Samenbehälter 1 drehbar gelagert ist und durch ein oder mehrere Kettenräder 10 bewegt wird, die ihren Antrieb von der Achse des Vorderrades erhalten. Dieses Schöpfrad ist mit muschelförmigen Schöpfzellen 11 versehen, die seitlich gelagert sind und die sowohl geneigt sind zur Erzeugenden, wie auch zu der Tangente, die an den Ringrand 12 des Schöpfrades gelegt wird. Es wird dabei ein strichförmiges Aussäen der Saat dadurch erzeugt, daß dieses Schöpfrad sich dicht über dem Boden des trommeiförmigen Samenbehälters bewegt. Die Samen werden durch diese Schöpfzellen an der Wand des Samenbehälters entlanggeführt und werden dann bei geöffnetem Schieber 8 über den Schlitz 7 hinaus in einen Säfuß befördert. An Stelle des geöffneten Schlitzes kann bei befestigtem Lager des Schöpfrades die Klappe 2 geöffnet werden oder ganz wegfallen, und der Samen wird dann über den Rand des unteren Samenbehälters 1 hinausbefördert. Der vorhin erwähnte Schlitz 4 im Samenbehälter bildet zusammen mit dem Schieber eine Führung für die Samen, wodurch ein Ausgleiten der Samen nach der Seite verhindert wird.
Der Boden des Samenbehälters kann auf beiden Seiten schräg nach der Mitte zu verlaufen (13, Abb. ι und 2), um eine regelmäßige Zufuhr der Samen zu ermöglichen.

Claims (2)

Paten t-An Sprüche:
1. Schöpfradsämaschine mit Unterauslauf, dadurch gekennzeichnet, daß das Schöpfrad mit ringförmigem Abschlußrand dicht über dem Boden des trommeiförmigen Behälters rotiert und seitlich mit muschelförmigen Schöpfzellen versehen ist, die sowohl geneigt zur Erzeugenden wie auch zur Tangente zum Ringrand des Schöpfrades stehen, wodurch eine strichförmige Aussaat erzielt wird.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Ringrand des Schöpfrades ein Schlitz in der Behälterwand vorgesehen ist, der durch einen Schieber abgedeckt ist zur besseren Führung der Saat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT356262D Active DE356262C (de)

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