DE3537465C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3537465C2 DE3537465C2 DE19853537465 DE3537465A DE3537465C2 DE 3537465 C2 DE3537465 C2 DE 3537465C2 DE 19853537465 DE19853537465 DE 19853537465 DE 3537465 A DE3537465 A DE 3537465A DE 3537465 C2 DE3537465 C2 DE 3537465C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- seat belt
- belt buckle
- buckle according
- locking device
- button
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B11/00—Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts
- A44B11/25—Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts with two or more separable parts
- A44B11/2503—Safety buckles
- A44B11/2507—Safety buckles actuated by a push-button
- A44B11/2523—Safety buckles actuated by a push-button acting parallel to the main plane of the buckle and in the same direction as the fastening action
Landscapes
- Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
- Buckles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Sicherheitsgurtverschluß
zur Aufnahme und Verriegelung einer Einsteckzunge
mit einem Gehäuse und einem darin angeordneten, einen
unter Federwirkung stehenden Auswerfer enthaltenden
Einschubweg für die Einsteckzunge, mit einem im Ver
schluß geführten und mit der Zungenausnehmung im
Verriegelungsfall zusammenwirkenden Riegel, der die
Einsteckzunge in einer zugeordneten Ausnehmung des
Verschlusses hält, und einer quer zur Bewegungsrichtung
des Riegels geführten, federbelasteten Schiebetaste
zur Aufhebung der Verriegelung, die zur Schocksicherung
des Verschlusses mittels einer Riegelvorrichtung
arretierbar ist.
Sicherheitsgurtverschlüssen ist allgemein das Problem
zu eigen, daß sich der Riegel unter extremen Be
dingungen, insbesondere unter der Wirkung von auf
den Verschluß im Einzelfall einwirkenden Beschleuni
gungskräften selbsttätig öffnet, wenn die den Riegel
betätigenden Bedienungs- oder Sicherungsteile oder
Riegel sich selbst aufgrund Masseträgheit aus ihrer
für den Verriegelungsfall vorgesehenen Stellung be
wegen und so letztlich der Riegel aus einer Ver
riegelungsstellung freikommt.
Ein gattungsgemäßer Sicherheitsgurtverschluß mit
einer Schiebetaste ist aus der GB 21 04 141 A bekannt,
bei dem zusätzlich zu der auf das Sperrglied wirkenden
Schiebetaste ein weiteres Betätigungsglied mit einer
gleichgerichteten Bewegungsrichtung angeordnet ist,
welches mit der Schiebetaste über eine Riegelvor
richtung so gekoppelt ist, daß ohne eine Betätigung
des Betätigungsgliedes die Schiebetaste nicht bewegt
werden kann. Mit dem bekannten Vorschlag soll dabei
die Schiebetaste gegen eine unbeabsichtigte Betätigung
gesichert werden, zusätzlich aber auch gegen eine
schockartige Beanspruchung, weil die Masse des zusätz
lichen Betätigungsgliedes gegenüber der Schiebetasten
masse kleiner ist. Mit diesem Vorschlag ist aber
der Nachteil verbunden, daß zunächst die zweiteilige
Ausführung einer Bauweise der Schiebetaste mit zu
sätzlichem Betätigungsglied in Herstellung und gegen
seitiger Abstimmung aufwendig und zusätzlich eine
sichere Festlegung der Schiebetaste bei Schockbe
anspruchung des Verschlusses nicht gegeben ist, weil
eine durch einwirkenden Schock hervorgerufene Be
wegung des Betätigungsgliedes nicht ausgeschlossen
ist.
Bei einer anderen Bauart eines Schiebetastenverschlusses,
wie er in der EP 00 52 160 A1 beschrieben ist, ist
der die Einsteckzunge verriegelnde Riegel in der
Verriegelungsposition durch einen Schwenkhebel senkrecht
zur Bahn für die Einsteckzunge gesichert, so daß
in der Schwenkebene des Riegels auf den Verschluß
einwirkende Schläge oder Beschleunigungskräfte auch
bei dieser Bauart des Verschlusses keine Entriegelung
herbeiführen können. Da jedoch die Verschwenkebene
des den Riegel sichernden Schwenkhebels ebenfalls
in Richtung der Schiebetastenebene wirkender Be
schleunigungskräfte angeordnet ist, kann die gleicher
maßen wirkende Masseträgheit des Schwenkhebels gemein
sam mit derjenigen der Schiebetaste auch bei diesem
Verschluß eine Freigabe des Riegels aus seiner Ver
riegelungsstellung bewirken. Eine Schocksicherung
dieses Verschlusses in Wirkungsrichtung der Schiebe
taste ist somit nicht gegeben.
Zwar ist in der EP 00 52 160 A1 auf in der Wirkungs
ebene der Schiebetaste wirkende Stöße Bezug genommen
und es ist vorgeschlagen, einen gewissen Masseausgleich
durch die Abstützung des Schwenkhebels in seiner
Lagerung am Gehäuse zu verwirklichen, jedoch läßt
diese Lösung die Masseträgheit der den Riegel be
tätigenden Schiebetaste völlig außer acht. Hierzu
kommt, daß der Masseausgleich an der Lagerung des
Schwenkhebels selbst den zu erwartenden Beschleuni
gungskräften nicht ausreichend sicher entgegenwirken
kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen
Schiebetastenverschluß der eingangs genannten Gattung
so zu verbessern, daß die Schocksicherung des Ver
schlusses bei gleichzeitig einfacher und unkompli
zierter Bauweise des Verschlusses im Hinblick auf
die Betätigung des Riegels verbessert ist.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ergibt
sich aus dem Hauptanspruch; vorteilhafte Ausge
staltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen angegeben.
Mit der Erfindung ist der Vorteil verbunden, daß
die Schocksicherung in Betätigungsrichtung der Schiebe
taste im wesentlichen ohne eine das Gewicht des Ver
schlusses erhöhende Zusatzmasse sichergestellt ist,
so daß an den bekannten Verschlüssen im Hinblick
auf deren Funktionsablauf keine konstruktiven Änderungen
vorzunehmen sind. Somit sind alle Arten von Schiebe
tastenverschlüssen mit der erfindungsgemäßen Schock
sicherung auszurüsten, indem der Überhub der Schiebe
tastenführung und eine dadurch betätigte Riegelvor
richtung vorgesehen werden. Da die Steuerung der
Schocksicherung durch die Schiebetaste selbst geschieht,
handelt es sich ferner um eine sichere Maßnahme,
da eine Fehlauslösung der Schocksicherung im Normal
betrieb nicht eintreten kann, die zu einer Sperrung
der Schloßfunktionen führen würde. Schließlich kommt
hinzu, daß die benötigten zusätzlichen Teile sämtlich
aus Kunststoff herstellbar und im wesentlichen sogar
einteilig zusammen mit den anderen Teilen des Schlosses,
insbesondere im Kunststoff-Spritzguß, herstellbar
sind.
Soweit nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung
die Verwendung einer Zusatzmasse vorgesehen ist,
ergibt sich aus der DE 28 18 712 A1 bereits die Ver
wendung einer Zusatzmasse für die Schocksicherung
eines Sicherheitsgurtverschlusses, jedoch weist
der dort beschriebene Sicherheitsgurtverschluß eine
andere Bauweise mit Drucktaste auf, so daß sich bei
in Längsrichtung des Verschlusses auftretender Bean
spruchung eine Öffnungsgefahr nicht ergibt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der
Erfindung wiedergegeben, welche nachstehend beschrieben
sind. Es zeigt
Fig. 1 einen Sicherheitsgurtverschluß
mit Schocksicherung im teilweisen
Längsschnitt,
Fig. 2-5 in schematischer Darstellung die Schock
sicherung bei verschiedenen Bewegungszu
ständen des Verschlusses,
Fig. 6-9 entsprechend den Fig. 2-5 ein anderes
Ausführungsbeispiel der Schocksicherung,
Fig. 10 ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Schocksicherung entsprechend Fig. 6.
Ein Sicherheitsgurtverschluß 10 besteht aus einer
einteiligen Schloßplatte 11, welche im Bereich
ihrer Befestigung an einem Verankerungsteil 12
zu zwei gleich langen Schenkeln 13, 14 umgebogen
ist, zwischen denen eine Schloßzunge 15 gegen die
Wirkung eines Auswerfers 16 einführbar ist. In
zwei im hinteren Bereich der Schloßplatte 11 hochge
bogenen Lappen 17 ist ein Verriegelungsteil 18
senkrecht zur Einsteckebene für die Schloßzunge
15 drehbar in einem Gelenk 19 gelagert, wobei die
konstruktive Ausbildung des Verriegelungsmechanismus
nicht Gegenstand der Erfindung ist. Parallel zur
Schloßplatte 11 ist eine Schiebetaste 20 mit einer
Ausnehmung 21, einen gehäuefesten Führungsstift
22 übergreifend, längs verschiebbar geführt, wobei
sie aufgrund einer Druckfeder 23 in ihrer vorderen
Stellung gehalten ist. Die Schiebetaste 20 betätigt
bei ihrer Öffnungsbewegung in Richtung auf das
Verankerungsteil 12 zu das Verriegelungsteil 18
im Sinne einer Öffnungsbewegung mit Freigabe der
Schloßzunge 15.
Die Führung der Schiebetaste 20 ist derart ausge
bildet, daß die Schiebetaste 20 aufgrund von noch
zu erläuternden Beschleunigungen eine Bewegung
entgegen ihrer Betätigungsrichtung ausführen kann
und dabei einen Überhub 24 zurücklegt. Die Schiebe
taste 20 weist innenseitig einen in Betätigungs
richtung abstehenden Ansatz 25 auf, der an seinem
vorderen freien Ende mit einem eingezogenen Anschlag
26 und dadurch gebildeter Sperrkante 27 versehen
ist. Gehäusefest ist schwenkbar ein Winkelhebel
28 als Riegel so angeordnet, daß er mit seinem
einen Arm 29 bei normalen Schiebetastenbewegungen
auf dem Ansatz 25 gleitet und in dieser Stellung
durch eine Druckfeder 31 gehalten ist; gleichzeitig
ist die Länge des Winkelhebelarms 29 so bemessen,
daß der Arm 29 bei Überhub-24-Stellung der Schiebe
taste 20 in den Anschlag 26 des Ansatzes 25 einfallen
kann.
Der nach unten abstehende zweite Arm 30 des Winkel
hebels 28 ist federnd ausgebildet und gleitet mit
seinem freien Ende auf einem ebenfalls federnden
Mitnehmer 3, der entsprechend der Überhub-24-Stellung
der Schiebetaste 20 eine hakenförmige Gestaltung
33 aufweist. Schließlich hat die Schiebetaste 20
an ihrer Unterseite zur Begrenzung ihrer Normal
stellung noch einen Nocken 34, der vor einem unter
der Wirkung einer Druckfeder 36 stehenden Anschlag
35 angeordnet ist.
Die Schocksicherung des Verschlusses, wie in Fig. 1
beschrieben, arbeitet gemäß der Darstellung in
den Fig. 2-5 wie nachstehend erläutert. Dabei
ist ausgegangen von einem Einsatz des Verschlusses
gemeinsam mit einem Gurtstrammer, den der Veschluß
im Auslösefall über das Verankerungsteil 18 in
Betätigungsrichtung der Schiebetaste 20 bis auf
einen Anschlag, beispielsweise einen Umlenkblock
oder den Fahrzeugboden, zieht.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, wird dabei auf den
Verschluß 10 zunächst eine Beschleunigungskraft
in Richtung des Pfeils 37 ausgeübt. Aufgrund der
Masseträgheit der Schiebetaste 20 verharrt diese
gegenüber den weiteren Verschlußteilen und will
sich in Form einer Relativbewegung zu dem Verschluß
in Richtung des Pfeils 38 bewegen.
Nach Überwinden der federnden Sperre 34, 35 voll
zieht die Schiebetaste 20 so eine Verlagerung ent
gegen ihrer normalen Betätigungsrichtung, bis sie
nach Durchmessen des Überhubes 34 die in Fig. 3
gezeigte Stellung erreicht. Dabei hat nun einerseits
der Anschlag 25 den Riegelarm 29 freigegeben und
andererseits hat der Mitnehmer 32 mit seinem Haken
33 das freie Ende des zweiten Riegelarms 30 überfahren.
Wenn nun der Verschluß 10 aufgrund der Beendigung
der Strammbewegung auf den Endanschlag trifft,
kommt es zu einer Beschleunigung des Verschluß
körpers in Richtung des Pfeils 39, wobei jedoch
die Schiebetaste 20 aufgrund der ihr eigenen Masse
trägheit nun einer Bewegung in Richtung des Pfeils
40 folgen will, wie aus Fig. 4 ersichtlich. Dabei
drückt nun der Haken 33 des Mitnehmers 32 gegen
den Hebelarm 30 des Riegels 28 und verschwenkt
diesen gegen die Wirkung der Druckfeder 31 so,
daß der Arm 29 sich auf den Anschlag 26 des Ansatzes
25 der Schiebetaste 20 legt und sich mit der Sperr
kante 27 verhakt. Damit ist eine weitere Bewegung
der Schiebetaste 20 in Richtung des Pfeils 40,
welche ja der normalen Öffnungsbewegung mit Freigabe
der Schloßzunge entspricht, unterbunden; der Ver
schluß ist in dieser Stellung gegen eine Öffnung
gesichert.
In Fig. 5 ist schließlich das Ende des Schock
sicherungsablaufes dargestellt, wobei der federnde
Arm 36 des Riegels 28 verbogen und dadurch vorge
spannt ist. Durch die Verformung des Hebelarms
29 kommt dieser außer Eingriff mit dem Haken 33
und schnappt über. Mit dem Ausklingen der Wirkung
der Massenkräfte, wobei die Schiebetaste nun noch
eine kleine Bewegung in Richtung der Betätigungs
richtung vollzogen und dabei die Schiebetasten
feder 23 leicht gespannt hat, wird die Schiebetaste
20 durch die Feder 23 wieder gegen die Sperre 34,
35 gedrückt. Parallel dazu verläuft die Rückstellung
des Riegels 28 durch die Feder 36, so daß nach
Beendigung dieses durch die Strammung des Gurtbandes
bedingten Bewegungsablaufes das Schloß wieder frei
betätigbar, insbesondere lösbar ist.
In den Fig. 6 bis 9 ist entsprechend dem zu
den Fig. 2 bis 5 geschilderten Bewegungsablauf
ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung darge
stellt. Hierbei ist ein Riegel 41 um einen gehäuse
festen Lagerpunkt schwenkbar angeordnet und im
wesentlichen U-förmig mit zwei U-Schenkeln 42,
43 ausgebildet, zwischen denen bei normalen Betätigungs
bewegungen der Schiebetaste 20 deren Ansatz 25
geführt ist. Der Riegel 41 steht unter der Wirkung
einer einseitig gehäusefest eingespannten Blattfeder 44.
Zur Auslenkung des Riegels 41 ist ein Betätigungs
hebel 45 vorgesehen, welcher im wesentlichen recht
winklig zur Ruhelage der Blattfeder 44 an dieser
befestigt ist und mit seinem oberen Ende bis an
die Unterfläche der Schiebetaste 20 heranreicht.
An seinem anderen freien Ende trägt der Hebel 45
eine Zusatzmasse 46, die in ihrer Auslenkung zusammen
mit der Masse des Hebels 45 geringer als die Masse
der Schiebetaste 20 ist.
Die Schiebetaste 20 weist in Festlegung ihrer Normal
stellung einen Mitnehmernocken 47 auf, der mit
dem freien Ende des Hebels 45 zusammenwirkt.
In Fig. 6 ist zunächst die normale Ausgangsstellung
dargestellt. Kommt es nun, wie schon beschrieben,
zu einer Beschleunigung des Schlosses in Richtung
des Pfeils 37, so vollzieht die Schiebetaste die
Überhubbewegung in Richtung des Pfeils 38 bis
in die in Fig. 7 gezeigte Position. Dabei stößt
der Mitnehmernocken 47 gegen das Ende des Hebels
45 und verschwenkt diesen, wodurch die Blattfeder
44 und damit der Bügel 41 nach unten verbogen bzw.
verschwenkt wird. Aufgrund dieses Bewegungsablaufes
kommt nun der eine U-Schenkel 42 des Riegels vor
den Ansatz 25 der Schiebetaste 20 zu liegen, so
daß die Schiebetaste 20 entsprechend Fig. 8 bei
in Richtung des Pfeils 39 wirkenden Beschleunigungs
kräften in ihrer Öffnungsbewegung gemäß Pfeil 40
blockiert ist, wobei der U-Schenkel 42 durch die
ebenfalls in Richtung des Pfeiles 40 nachwirkende
Zusatzmasse 46 in der Verriegelungsstellung gehalten
ist.
Nach dem Abklingen der Beschleunigung wird, wie
in Fig. 9 angedeutet, der Riegel 41 sowie die
Schiebetaste 20 durch die Blattfeder 44 wieder
in die Ausgangsposition entsprechend Fig. 6 zurück
geführt, in welcher eine freie Betätigung des Schlosses
wiederum möglich ist.
Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform
der Erfindung, bei der die Feder 44 und die Zusatz
masse 46 so ausgelegt und aufeinander abgestimmt
sind, daß die dadurch gebildete Eigenfrequenz der
Teile 44, 46 etwa halb so groß ist, wie die sich
aus der Gurtstrammung ergebende Anregungsfrequenz,
welche sich aus der Länge des Strammweges und der
dafür benötigten Zeit ergibt. Dadurch kann die
Zusatzmasse 46 insbesondere geringer als die Masse
der Schiebetaste 20 gewählt sein, was Vorteile
bezüglich des Gewichtes des gesamten Gurtschlusses
mit sich bringt.
In Abwandlung des Ausführungsbeispiels entsprechend
den Fig. 6-9 kann gemäß Fig. 10 vorgesehen
sein, den Riegel 41 schwenkbar am Gehäuse anzuordnen
und die Zusatzmasse 46 über einen Hebelarm 48 im
Drehpunkt des Riegels unmittelbar mit dem Riegel
41 zu verbinden, was vorzugsweise in einstückiger
Ausbildung von Riegel 41, Hebelarm 48 und Zusatz
masse 46 geschehen kann. Hierbei reicht dann der
Ansatz 25 im normalen Hub der Schiebetaste 20 ständig
so weit zwischen die Schenkel 42, 43 des Riegels
41, daß der Ansatz 25 erst bei Erreichen des Überhubes
24 der Schiebetaste 20 den zwischen den Schenkeln
42, 43 gebildeten Raum verläßt. Dadurch ist sicherge
stellt, daß im Normalhub der Schiebetaste 20 etwaige
auf die Zusatzmasse 46 wirkende Beschleunigungen
nicht zu einer Sperrung der Schiebetaste bzw. des
Verriegelungsteils führen. Vollzieht allerdings
die Schiebetaste 20 aufgrund einer auf sie einwirken
den Beschleunigung in Richtung des Pfeils 38 die
Überhubbewegung bis in die vorderste Überhubstellung
der Schiebetaste 20, so gibt der Ansatz 25 den
Riegel 41 frei und die ebenfalls auf die Zusatz
masse 46 einwirkende Beschleunigung führt dann
eine Schwenkung des Riegels 41 mit der beschriebenen
Sperrung der Schiebetaste 20 herbei.
Nach der Erfindung kann auch vorgesehen sein, daß
die Sperrbewegung des durch die Überhubbewegung
der Schiebetaste entsperrten Riegels 41 nicht auf
die Schiebetaste 20 wirkt, sondern zur Sperrung
des Verriegelungsteils 18 des Sicherheitsgurtver
schlusses 10 unmittelbar heranziehbar ist, insbesondere
zur Sperrung eines im Verschluß angeordneten Servo
riegels.
Weiterhin ist zur Sicherung der Schiebetaste 20
im Normalhub bei allen Ausführungsbeispielen zweck
mäßig eine federnde Widerlagergestaltung 34, 35
vorgesehen, die erst bei den Überhub 24 der Schiebetaste
20 herbeiführenden Beschleunigungen überwunden
wird.
Die in der vorstehenden Beschreibung, den Patentan
sprüchen, der Zusammenfassung und der Zeichnung
offenbarten Merkmale des Gegenstandes dieser Unter
lagen können sowohl einzeln als auch in beliebigen
Kombinationen untereinander für die Verwirklichung
der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungs
formen wesentlich sein.
Claims (13)
1. Sicherheitsgurtverschluß zur Aufnahme und Ver
riegelung einer Einsteckzunge mit einem Gehäuse
und einem darin angeordneten, einen unter Feder
wirkung stehenden Auswerfer enthaltenden Einschub
weg für die Einsteckzunge, mit einem Ver
schluß geführten und mitder Zungenausnehmung
im Verriegelungsfall zusammenwirkenden Riegel,
der die Einsteckzunge in einer zugeordneten
Ausnehmung des Verschlusses hält, und einer
quer zur Bewegungsrichtung des Riegels geführten,
federbelasteten Schiebetaste zur Aufhebung
der Verriegelung, die zur Schocksicherung des Verschlusses mittels einer Riegel
vorrichtung arretierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die
Schiebetaste (20) einen Überhub
(24) entgegen ihrer Betätigungsrichtung
aufweist, durch den die Riegelvorrichtung (28, 41)
vorbereitet wird zum Angriff an der Schiebetaste (20).
2. Sicherheitsgurtverschluß nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schiebetaste (20) einen
in Betätigungsrichtung vorstehenden Ansatz
(25) aufweist, der im Arretierfall mit der
federbelasteten (31, 44) Riegelvorrichtung (28, 41) zusammen
wirkt.
3. Sicherheitsgurtverschluß nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Riegelvorrichtung als schwenkbar
gelagerter Winkelhebel (28) ausgebildet ist,
dessen einer Arm (29) als Sperrhebel für den
Ansatz (25) der Schiebetaste (20) wirkt und
dessen anderer Arm (30) über einen an der Schebe
taste (20) angeordneten Mitnehmer (32) im Sinne
einer Schwenkbewegung beaufschlagbar ist.
4. Sicherheitsgurtverschluß nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (32) federnd
ausgebildet ist und an seiner mit dem Arm (30)
der Riegelvorrichtung (28) zusammenwirkenden Fläche eine
hakenförmige Gestaltung (33) aufweist.
5. Sicherheitsgurtverschluß nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Arm (30) der Riegelvorrichtung
(28) federnd ausgebildet ist.
6. Sicherheitsgurtverschluß nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Riegelvorrichtung (41) im wesent
lichen U-förmig ausgebildet ist, zwischen deren
U-Schenkeln (42, 43) der Ansatz (25) der Schiebe
taste (20) im Normalhub gleitet.
7. Sicherheitsgurtverschluß nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Riegelvorrichtung (41) am Gehäuse
schwenkbar gegen die Wirkung einer einseitig
eingespannten Blattfeder (44) befestigt und
über einen Betätigungshebel (45) verschwenk
bar ist.
8. Sicherheitsgurtverschluß nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (45) zweiarmig ausgebildet ist,
mit einem an der Schiebetaste (20) angeordneten
Mitnehmer (47) zusammenwirkt und an seinem
anderen Ende eine Zusatzmasse (46) trägt.
9. Sicherheitsgurtverschluß nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zusatzmasse (46) einschließ
lich Riegelvorrichtung (41) geringer ausgelegt ist als
die Masse der Schiebetaste (20).
10. Sicherheitsgurtverschluß nach einem der Ansprüche
6-9, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder
(44) und die Zusatzmasse (46) so aufeinander
abgestimmt ist, daß ihre Eigenfrequenz etwa
halb so groß ist wie die sich aus der Anregung
durch den Gurtstrammer ergebende Frequenz.
11. Sicherheitsgurtverschluß nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet,
daß die schwenk
bar am Gehäuse angeordnete Riegelvorrichtung (41) über
eine mit ihr über einen Hebelarm (48) ver
bundene Zusatzmasse (46) auslenkbar ist.
12. Sicherheitsgurtverschluß nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Eingriff des
Ansatzes (25) zwischen den U-Schenkeln (42,
43) der Riegelvorrichtung (41) etwas geringer ist als
der Überhub (24) der Schiebetaste (20).
13. Sicherheitsgurtverschluß nach einem der Ansprüche
2-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebe
taste (20) an ihrer Unterseite einen den Normal
hub begrenzenden Nocken (34) aufweist, dem
ein federnd (36) am Gehäuse gelagerter Anschlag (35) zuge
ordnet ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19853537465 DE3537465A1 (de) | 1985-10-22 | 1985-10-22 | Sicherheitsgurtverschluss |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19853537465 DE3537465A1 (de) | 1985-10-22 | 1985-10-22 | Sicherheitsgurtverschluss |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3537465A1 DE3537465A1 (de) | 1987-04-23 |
DE3537465C2 true DE3537465C2 (de) | 1989-04-20 |
Family
ID=6284112
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19853537465 Granted DE3537465A1 (de) | 1985-10-22 | 1985-10-22 | Sicherheitsgurtverschluss |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3537465A1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE4002463A1 (de) * | 1990-01-28 | 1991-08-08 | Autoflug Gmbh | Schocksicherer sicherheitsgurtverschluss |
Families Citing this family (14)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3833483A1 (de) * | 1988-10-01 | 1990-04-05 | Autoflug Gmbh | Gurtschloss mit massenausgleich |
DE3835508A1 (de) * | 1988-10-19 | 1990-05-03 | Autoliv Kolb Gmbh & Co | Schloss fuer ein kraftfahrzeug-sicherheitsgurtsystem |
GB2227513B (en) * | 1988-11-08 | 1993-02-10 | Gen Engineering | Improvements in or relating to a safety belt buckle |
DE3842453A1 (de) * | 1988-12-16 | 1990-06-21 | Autoliv Kolb Gmbh & Co | Schloss fuer ein kraftfahrzeug-sicherheitsgurtsystem |
DE4004701A1 (de) * | 1990-02-15 | 1991-08-22 | Autoflug Gmbh | Sicherheitsgurtverschluss mit schocksicherung |
DE4015235C1 (en) * | 1990-05-13 | 1991-11-21 | Autoflug Gmbh & Co Fahrzeugtechnik, 2084 Rellingen, De | Safety belt lock - has built-in sprung ejector and bolt to engage slot in tongue and hold until release by slide in housing |
DE4027684C2 (de) * | 1990-08-31 | 1999-04-08 | Trw Repa Gmbh | Gurtschloß für ein Sicherheitsgurtsystem, das mit einer Rückstrammeinrichtung versehen ist |
DE9014374U1 (de) * | 1990-10-17 | 1992-02-20 | Autoliv GmbH, 2200 Elmshorn | Sicherheitsgurtschloß mit zweigeteilter Schloßtaste |
DE9014634U1 (de) * | 1990-10-24 | 1992-02-27 | Autoliv GmbH, 2200 Elmshorn | Sicherheitsgurtschloß mit Verriegelungssperre |
ES2032369T3 (es) * | 1990-11-15 | 1995-09-16 | Trw Repa Gmbh | Cerradura para sistemas de cinturon de seguridad en vehiculos. |
DE9202527U1 (de) * | 1992-02-27 | 1992-04-16 | Autoliv Development AB, Vårgårda | Sicherheitsgurtschloß mit Verriegelungssperre |
DE4215563A1 (de) * | 1992-05-12 | 1993-11-18 | Trw Repa Gmbh | Schloß für Fahrzeug-Sicherheitsgurtsysteme |
DE19732071A1 (de) * | 1997-07-25 | 1998-03-12 | Daimler Benz Ag | Gurtschloß für ein Sicherheitsgurtsystem |
DE20010535U1 (de) * | 2000-06-14 | 2000-10-26 | TRW Occupant Restraint Systems GmbH & Co. KG, 73553 Alfdorf | Strafferfestes Gurtschloß |
Family Cites Families (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR1127998A (fr) * | 1955-06-17 | 1956-12-28 | Fermeture à largage rapide pour dispositif d'attache | |
BE709329A (de) * | 1967-01-14 | 1968-05-16 | ||
DE2818712C2 (de) * | 1978-04-28 | 1984-06-14 | Autoflug Gmbh, 2084 Rellingen | Verschluß für Kraftfahrzeug-Sicherheitsgurte |
ATE8566T1 (de) * | 1980-11-18 | 1984-08-15 | Autoflug Gmbh | Schnalle fuer einen sicherheitsgurt. |
JPS6228890Y2 (de) * | 1981-06-22 | 1987-07-24 |
-
1985
- 1985-10-22 DE DE19853537465 patent/DE3537465A1/de active Granted
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE4002463A1 (de) * | 1990-01-28 | 1991-08-08 | Autoflug Gmbh | Schocksicherer sicherheitsgurtverschluss |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3537465A1 (de) | 1987-04-23 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE3537465C2 (de) | ||
EP0212507B2 (de) | Sicherheitsgurtverschluss | |
EP0083752B1 (de) | Schnalle für einen Sicherheitsgurt | |
DE102004030563B4 (de) | System zum Verriegeln eines ersten Elementes bezüglich eines zweiten Elementes und mit solch einem Verriegelungssystem ausgestatteter Sitz | |
DE3414649C2 (de) | ||
DE102004030562B4 (de) | System zum Verriegeln eines ersten Elementes bezüglich eines zweiten Elementes und mit solch einem Verriegelungssystem ausgestatteter Sitz | |
DE4015235C1 (en) | Safety belt lock - has built-in sprung ejector and bolt to engage slot in tongue and hold until release by slide in housing | |
DE4004701C2 (de) | ||
DE3010388C2 (de) | ||
EP1694932A1 (de) | Türaussengriff und verfahren zum automatischen sperren der schwenkbewegung eines türaussengriffs bei einem seitenaufprall | |
DE2634107B2 (de) | Zeitschloß | |
DE4007916C2 (de) | ||
DE3342783C2 (de) | Sicherheitsgurtverschluss mit drehbarer Sperrklinke | |
DE2933157C2 (de) | ||
DE19815671B4 (de) | Treibstangenverschluß | |
DE19831142B4 (de) | Treibstangenbeschlag für einen Reinigungsflügel | |
DE6915727U (de) | Muenzschloss. | |
EP1024240B1 (de) | Verriegelungsvorrichtung | |
DE8523708U1 (de) | Sicherheitsgurtverschluß | |
DE8529869U1 (de) | Sicherheitsgurtverschluß | |
DE3842363C2 (de) | ||
DE3815707C2 (de) | Verriegelung einer horizontal geteilten Tür, insbesondere für Wohnwagen und dergleichen | |
DE60133486T2 (de) | Anpassbares antipanikschloss | |
DE1053350B (de) | Bolzenschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeugtueren | |
DE2816040A1 (de) | Pfandschloss |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
D2 | Grant after examination | ||
8364 | No opposition during term of opposition | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |