DE6915727U - Muenzschloss. - Google Patents
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Description
9.April 1969 Dr.R. jr./S./sehr.
13 461
Schloßfabrik
Schulte-Schlagbaum ag
5606 lönisheide/Rhld.
Schulte-Schlagbaum ag
5606 lönisheide/Rhld.
Velberter Str. 271
""""Münz schloß*
Die !Teuerung "betrifft ein Schloß mit durch Münzeinwurf
zu betätigender Schließfunktion, bei welchem sich die Münze zusammen mit dem Riegel oder dergleichen vorschiebt
und beim Vorschub mit ihrem Rand eine dem Siegel zugeordnete
abgefederte Sperrklinke aushebt.
Bei den nach dem Pfand- oder Kassierprinzip arbeitenden
Schlössern wirkt die eingeworfene, mit ihrer Rand.kante
die Sperrklinke auslösende Münze als Steuerungselemeni;. Insbesondere, wenn diese Sperrklinke! in der Eahe der
Münzeinwurföffnung angeordnet sind, ist die Möglichkeit gegeben, mittels eines durch die Münzeinwurföffnung
hindurchgest^eckten Drahtes oder dergleichen die Kl in.
,915727
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Sperrklinke auszuheben und das Schloß unerlaubtere is e
zu schließen« Ferner kann man bei etlichen Schlössern dieser Art mit einer falschen, im Durchmesser etwas
größeren Münze noch eine Schließung erzielen.
Aufgabe der Neuerung ist es, ein gattungsgemäßes Münzschloß in einfacher Bauform so auszubilden, daß
eine hohe Gebraussicherhe.it, insbesondere im Hinklick auf ein unbefugtes Schließen, vorliegt und welches
Schloß, unter Beibehaltung einer günstigen Bauform, mit einer Einrichtung für die Münzrückgabe ausgestattet
"werden kann.
Seuerungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daB sich oberhalb uef Sperrklinke eise fest as Siegel
sitzende, mit der Sperrklinke zuhaltungsähnlich zusammenwirkende Sperrplatte befindet,
Hierbei ist es gesäß der Heuerung vorteilhaft, daß
die Sperrplatte Mit ihrer, der Sperrklinke zugewendeten
gezahnten Unterseite mit einem abgewinkelten Ende der Sperrklinke zusammenarbeitet..
Eine günstige Baufons ist neuerungsgesäß dadurch
verwirklicht, daß die Sperrplatte sich parallel
3 13 461 g.§.1969
oberhalb der innenseitigen Führungswand des Münz-EinwurfSchlitzes
erstreck.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung wird gemäß der Neuerung dadurch erreicht, daß der die Münze
in der Zuordnung zum Riegel haltende Stift oder dergleichen aus seiner Haltestellung auslösbar ist.
!Teuerungsgemäß ist es hierbei von Vorteil, wenn der Stift oder dergleichen an einer quer zur Bewegungsrichtung
des Riegels verlagerbaren Platte sitzt, die entgegen IPede'rwirkung mit einer zur Schloßvorderseite freili§genden
Betätigungstaste gekuppelt ist.
Auch besteht ein vorteilhaftes Merkmal der Feuerung darin, daß die Betätigungstaste im Riegel gelagert ist
und in einer Schlitzführung des Schloßgehäusebodens läuft, derart, daß sie die Riegelführung bildet.
Sodann ist es neuerungsgemäß günstig, daß die druckknopfartige Betätigungstaste versenkt in. der Öffnung
eines Rahmens läuft.
Schließlich besteht ein vorteilhafter Iiösimgsvorschlag
gemäß der Neuerung itariÄ, daß die Betä-fcigungstaste bsi
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verschobenem Hiegel gegen Eindrücken gesperrt ist, vorzugsweise
dadurch, daß sie mit ihrem inneren Ende aus der Gegenüberläge zu einer Ausweichüffnung vor die Schloßdecke
tritt.
Zufolge derartiger Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßes
Münzschloß in einfacher Bauform mit äußerst hoher Gebrauchs sicherheit geschaffen. Ein unbefugtes Schließen
des Schlosses, bei welchem mittels eines durch den Münz-Einwurfschlitz
hindurchgesteckten Drahtes die Sperrklinke aus ihrer Raststellung mit dem Sperr- Siegel gebracht
wird, ist verhindert. Die Sperrklinke tritt bei einem solchen Abtasten vorteilhafterweise in eine Sperrstellung
mit der fest am Riegel sitzenden Sperrplatte. Diesem
Münzschloß braucht auch kein Miiuisprüfer \rorgeorclne1;
zu sein. Falsche, in ihrem Durchmesser zu kleine Münzen fallen durch, während von falschen, in ihrem Durchmesser
zu großen Münzen die Sperrklinke von der Sandkante: der Münze in eine Sperrstellung sit uer Sperrplatte gesteuert
wird. Die Sperrplatte lä£t si'5*' «hne» großen -&n£—
wand auch noch nachträgt ich, beispielsweise mittels
Punkt sehweiSungjaia Sperr—Siegel anbringen. Als Stanzteil
ist die mit einer gezahnten Unterseite versehene Sperrplatte preisgünstig herzustellen. Sas abgewinkelte Ende
der Sperrklinke Tojr-d zum einen von der Bandkante der
Münze aus deir Sasta-ssneiiSGng des Sperr— Siegels gestesc~t·,
wälirend susi anderen das abgewinkelte Enäe cei eines
ÄbtastveT-sxieii in Sparrstelliaig sit der· gekanntes Unterseite
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der Sperrplatte gelangt, Die diesbezügliche Sperrplatte
kam^auch mittels eines durch den Münz—Einwurf schlitz
gesteckten Gegenstandes, wie beispielsweise Scliraubenzie-ner
oder dergleichen nicht betätigt werden, da sie oberhalb der innenseitigen Führungswand des Müss-Einwurfschlitzes
liegt. Das Schloß kann vorteilhafter^eise ohne große Aufwendung mit einer Münzrüehgabee-inrichtung ausgestattet
werden. Irrtümlicherweise falsch eingeivorfene Münzen
oder beschädigte Münzen können zurückgegeben werden, indem ein sie haltender Stift aus seiner Haltestellung
auslösbar ist. Dieser Stift ist vorzugsweise an einer quer zur Bewegungsrichtung des Riegels verlagerbaren,
unter Pederwirkung stehenden Platte vorgesehen. !Letztere
trägt die zur Schloßvorderseite hin freiliegende Betätigungstaste. Durch leichten Druck auf die Taste
wird über die Platte der die Münze haltende Stift aus seiner Haltestellung gesteuert. Die im Riegel gelagerte
Taste dient auch zur Kiegelführung des Sperr-Riegels«
Sie läuft dabei in einer Schlitzführung des Schloßgehäusebodens. Es entfällt hierdurch die sonst notwendig
werdende Riegelführung, so daß das Münzschloß rait der
Münzrüchgabeeinrichtung preisgünstig hergestellt werden kann. Die bauliche Maßnahme, die druckknopfartige Betätigungstaste
versenkt in der Öffnung eines Rahmens unterzubringen, dient der weiteren Erhöhung der Gebrauchssicherheit, da ein unbeabsichtigtes Betätigen der Rückgabeeinriehtung,beispielsweise
durch sperrige Gepäckstücke, weitgehend verhindert wird. Die Rückgabefunktion
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ist ausschließlich bei volIständig ziiruekgescirOsseneia
Riegel möglich, da die Betätigungstaste nur in dieser
Stellung in Gegenüberläge zur neuerungsgeinäiß. angeordneten
Au»weichöffnung der Sehioßdecke tritt. IfI jeder
an-deren Schubstellung des Hiegels ist die Eüekgabeeinrichtung
durch die Schloßdecke blockiert, gegen welche das innere Ende der Betätigungstaste anstößt.
Der Gegenstand der Neuerung ist auf beiliegender Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Ss zeigen:
Abb. 1 eine Rückansicht des Münzschlosses bei zurückgezogenem Schließriegel,
Abb. 2 eine Vorderansicht des Münzschlosses, Abb. 3 eine gleiche Ansicht wie Abbildung 1, jedoch bei
abgenommender Schloßdecke,
Abb. 4 das Münzschloß bei eingeleitetem Schließvorgang, Abb. 5 das Münzschloß bei vollendetem SchließvoiJgang
in der Stellung, in welcher der Schlüssel abziehbar
ist,
Abb. 6 das Münzschloß bei teilweise zurückgeschlossenem Sperr-Riegel und freigeschlossener Münze,
Abb. 6 das Münzschloß bei teilweise zurückgeschlossenem Sperr-Riegel und freigeschlossener Münze,
Abb. 7 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abbildung Abb. 8 einen gleichen Schnitt wie Abbildung 7, jedoch
bei einwärtsgedrückter Betätigungstaste und Abb. 9 bis 11 in vergrößerter und vereinfachter Darstellung
die Sperrplatte in verschiedenen Stellungen des Sperr-Riegels.
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Das als Kastenschloß ausgebildete Münzsehloß besitzt den Schloßkasten 1.
Der Schloßkasten 1 weist die ύοώι Sehloßboden 2 abgewinkeltenSchloßkastenseitenwände
3, 4, 5 "and 6 auf. Das SchloßeingericJate ist von der Schloß decke 7 abgedeckt,
die mittels Bef estigungs schraub en. 8 gesichert ist.
Letztere treten in Distanzbüchsen 9 bzw. 9
Auf dem Deckel 7 ist ein Zylinderschloß 10 befestigt. Sein mittels des Schlüssels 11 betätigbarer Zylinderkern
12 ragt ins Schloßinnere. Er trägt endseitig einen Schließflügel 13» dessen Mitnehmerzapfen 14 in einen Mitnehmerschlitz
15 des Schließriegels 16 ragt.
Oberhalb des Sperr-Hiegels 16 lagert schwenkbar um die
Distanzbüchse 9% eine Sperrklinke 17. Eine um die Distanz-"büchse
9"'gelegte, haarnadelförmig gebogene Haltefeder 18
beaufschlagt die Sperrklinke 17 in Richtung der korrespondierenden Sehmallängsseite 19 des Sperr-Riegels 16.
Die Sehmallängsseite 19 ist dort mit einer Rastausnehmung
20 verseilen, in welche das abgev/inkelte Ende 17* der Sperrklinke
17 eintritt.
Der Sperrklinke 17 ist oberhalb zu ihr eine fest am Sperr-Riegel
16 sitzende Sperrplatte 21 zugeordnet, letztere weist eiae o-ggaVm-frg rJn-teysAitg mj_-fc den
22, 23 und 24 auf. *
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JDie Sperrplatte 21 ist derart im Sehloßkasten 1 am Sperr-Riegel
16 angeordnet, daß sie sich parallel oberhalb der ianeüseitigen Führungsband 25 des Mimz-Einw?irf schlifees 26
erstreckt. Der Miznz-Blnmzrfschlitz 26 geht von der Sehloßkastenwand
3 aus. Unterhalb des EinwurfSchlitzes ist am
Schloßboaen 2 ei&e TragsciiaaLter 27 vorgesehen, die zusammen
mit einem Sxift 29 die Binsrurf bewegung der Münze 28 "begrenzt.
Der Stift 29 sitzt an einer quer zur Bewegungsrichtung des
Sperr-Riegels 16 verlagbaren Platte 30 und durchsetzt eine
Öffnung 16* des Sperr-iüegels 16. Me diesbezügliche Platte
\r^' 30 wird von der Blattfeder >3 in Sichtung auf die Breitseite
Qw? des sPer:!:>-Riege3.s 16 beaufschlagt.
An der Platte 30 ist die druckknopfartige Betätigungstaste
31 befestigt, welche in einer Sücfcse 32 des Sperr-Siegels
lagert. Die Büchse 32 läuft in einen Pührungsschlitz 33
des Schloßbodens 2, wodurch die Sperr-Eiegelführung gebildet
wird. Der Führungsschlitz 33 ist in etwa entsprechend der
Schlitzkontur gerahmt. Der entsprechende Rahmen 39 v/eist eine
solche Dicke auf, daß der Kopf 31 * der Betätigungstaste 31
versenkt, und damit geschützt in der Rahmenöffnung 40 liegt.
Der Sperr-Riegel 16 steht un+er der Wirkung einer an der
Büchse 9* angeordneten Riegelfeder 34\ ·\ie den Sperr-Riegel
16 in seiner jeweiligen Anschlagstellung hält.
An der Vorderseite des Sperr-Riegels 16 ist ein Steg 35
■»
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abgebogen, der mit einer an dem Sperr-Riegel 16 sitzenden
Platte 36 die Münze 28 führt. Die von dem Steg 35 und Platte 36 gebildete Münzaufbewahrungskammer läßt sich,
je nach Stellung des Sperr-Eiegels 16 in eine deckungsgleiche
Lage mit einem Münzausfallschlitz 37 der Schloßkastenwand 4 bringen.
Etwaige zu' kleine Münzen, deren Durchmesser kleiner ist
als der Abstand χ zwischen der Tragschulter 27 und dem
Stift 29, fallen durch und aus dem Schlitz 38 heraus.
Die Wirkungsweise des Münzschlosses ist folgende: {~oTaöR dexi Abbildungen 1 bis 3 befindet sich das Schloß
in Cffnungssteilung. Der Schlüssel 11 ist in dieser
Stellung nicht abziehbar. Das abgewinkelte und in der Hastausnehmung 20 befindliche Ende 17" der Sperrklinke |
17 verhindert ein Yorsehließen des Sperr-Eiegels 16. f
Durch "ünzeinwurf und beginnen—des Yorsehließen des {
Siegels 16 wird über die M?Tnsrandkante die Sperrklinke
"1 ausser Eingriff luit der Eastausnehsung 20 gebracht,
siehe Abbildung 4- Die Münze 28 wird von dem Stift 29
über die Sragsehulter 27 vorgeschoben, bis sie von der
!Eragselmlter abgeleitet, wobei ale federnde Sperrklinke
17 ces Mmisfall se3üagaz*tig beschleunigt;. Es liegt hiernach
die in Abbildung 5 veranschaulichte Stellung vor3
in welcher sieh die Ήν^ηζΒ 2.3 in ά&τ erwähnten Münzauf—
915727
ig ■ ) · *■» · ·
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bewahrungskammer befindet. Ausschließlich in dieser Stellung kann der Schlüssel 11 vom Benutzer abgezogen
werden. Die Münze bleibt als Pfand zurück, bis der Benutzer das Fach wieder aufschließt, wobei die Münzauf
bewahrungskammer über den Münzausfallschlitz 37 gelangt und die Münze 28 ausfällt, siehe Abbildung 6.
Soll das gleiche, oben beschriebene Schloß als Kassierschloß Verwendung finden, so ist dem Münzausfallschlitζ
37· -eine Eass-ette-s-uzuordnen.
Sollte zufolge beschädigter oder irrtümlicherweise falsch eingeworfener Münzen eine Rückgabe letzterer
erfolgen, so wird die Betätigungstaste 31 gedrückt, wodurch über die Platte 30 der Stift 29 aus seiner
die Münze 28 haltenden Stellung gesteuert wird, so daß die Münze durchfällt und aus dem Schlitz 38 austritt,
siehe Abbildung 8.Bei verschobenem Riegel 16 ist die Betätigungstaste 31 gegen Eindrücken gesperrt, da letztere
mit ihrem inneren Ende gegen die Schloßdecke 7 stößt. In G-rundstellung des:'Schlosses kann jederzeit die
Geldrüekgabeeinrichtung mit Erfolg betätigt werden. In dieser Stellung befindet sich die Betätigungstaste
31 im Bereich einer Auswelchöffnung 41 der Sehloßdeeke
7 (vergl. Abb.1) so, daß die -Platte 30 um das erforderliche,
die Freigabe der Münze bewirkende Maß verlagert Ιβώ. kann.
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Die an der Unterseite mit Zahnlücken 22, 23 und 24
ausgerüstete Sperrplatte 21 stört nicht die Schließ= funktion des Schlosses bei richtig eingeworfener Münze, Eine falsche und in ihrem Durchmesser größere Münze würde beim Schließvorgang die Sperrklinke 17 in die in Abbildung 9 strichpunktiert angedeutete Stellung bewegen. Das abgewinkelte Ende 17* tritt in die Zahnlücke 22 der Sperrplatte 21. Der Schließvorgang ist zufolge dieser Sperrung nicht durchführbar. Ebenfalls verhindern diese Zahnlücken ein Schließen des Sperr-Riegels, wenn unerlaubter¥?eise die Sperrklinke 17
mittels eines durcn den Münz-Einwurfschlitz 26 hindurchgest^eckten Drahtes oder dergleichen aus der
Eingriff swirkmig mit der Sastöffnung 20 des Sperr-Riegels 16 gebracht wird und das abgewinkelte Ende
17Λ in:;die Zahnlücke 22, 23 oder 24 eintritt, siehe Abbildung 9 bis 11.
ausgerüstete Sperrplatte 21 stört nicht die Schließ= funktion des Schlosses bei richtig eingeworfener Münze, Eine falsche und in ihrem Durchmesser größere Münze würde beim Schließvorgang die Sperrklinke 17 in die in Abbildung 9 strichpunktiert angedeutete Stellung bewegen. Das abgewinkelte Ende 17* tritt in die Zahnlücke 22 der Sperrplatte 21. Der Schließvorgang ist zufolge dieser Sperrung nicht durchführbar. Ebenfalls verhindern diese Zahnlücken ein Schließen des Sperr-Riegels, wenn unerlaubter¥?eise die Sperrklinke 17
mittels eines durcn den Münz-Einwurfschlitz 26 hindurchgest^eckten Drahtes oder dergleichen aus der
Eingriff swirkmig mit der Sastöffnung 20 des Sperr-Riegels 16 gebracht wird und das abgewinkelte Ende
17Λ in:;die Zahnlücke 22, 23 oder 24 eintritt, siehe Abbildung 9 bis 11.
Claims (8)
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Ansprüche
.) . . Schloß mit durch Münzeinwurf zu be-tätigender Schließfunktion,
bei welchem sieh die Münze zusammen mit dem
Riegel oder dergleichen vorschiebt und heim "Vorschub mit ihrem Rand eine dem Siegel zugeordnete abgefederte
Sperrklinke aushebt-, dadurch gekennzeichnet, daß sich oberhalb der Sperrklinke (17) eine fest am Riegel (16)
sitzende, mit der Sperrklinke (17) zuhaltungsähnlich
zusammenwirkende Sperrplatte (21) befindet.
2.) Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrplatte (21) mit ihrer der Sperrklinke (17) zugewendeten,
gezahnten Unterseite mit einem abgewinkelten Ende (17*)-der Sperrklinke (17) zusammenarbeitet.
3.) Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrplatte (21) sich parallel oberhalb der innenseitigen
Führungswand (25) des MünzeinwurfSchlitzes (26)
erstreckt.
4.) Schloß mit durch Münzeinwurf zu betätigender Schließfunktion, bei welchem sich die Münze zusammen mit dem
Riegel oder dergleichen vorschiebt und beim Vorschub mit ihrem Rand eine dem Riegel zugeordnete^ abgefederte
Sperrklinke ausgebt, dadurch gekennzeichnet, daß der
o9io727
I I j, **« a ·
13 13 461 S.4.1969
die Münze (28) in der Zuordnung zum Riegel (16) haltende
Stift (29) oder dergleichen aus seiner Haltestellung auslösbar iot.
5.) SclU-oß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Stift (29) oder dergleichen an einer quer zur Bewegungsrichtung
des Riegels (16) verlagerbaren Platte (30) sitzt, die entgegen Pederwirkung mit einer zur
SehloBvoxderseite freiliegenden Betätigungstaste (31)
kekuppelt ist.
6..) Schloß nach den Ansprüchen 4 und 5} dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungstaste (31) im Riegel (16) gelagert
ist und in einer Sehlitzführung (33) des Schloßgehäuseb^dens
(2) läuft, derart, daß sie die Eiegelführung bildet.
7.) Schloß nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die
druclrinopfartige Betätigungstaste (31) versenkt in der
Öffnung (40) eines "Rahmens (39) liegt.
8.) Schloß nach Anspruch-* 1 und 6,dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungstaste (31) "bei vorgeschobenem Riegel
(16) gegen Eindrucken gesperrt ist, vorzugsweise dadurch, daß sie mit ihrem inneren Bnde a.~as dex Gegenüberläge
zu einer Ausv/eichöffnung (4I) Tor der Schloßdecke
(7) tritt.
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