DE3535438A1 - Elektromagnetisch betaetigbares ventil - Google Patents
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Description
Die Erfindung geht aus von einem elektromagnetisch betätig
baren Ventil nach der Gattung des Hauptanspruchs. Es ist
bereits ein solches Ventil bekannt, bei dem ein Ventil
teil mit einem Flachanker verbunden ist, welcher als Dreh
teil ausgeführt ist. Derartige Drehteile, bei kleinen Serien
relativ preisgünstig herzustellen, verlangen bei der Groß
serienfertigung einen sehr hohen Fertigungs- und damit
Kostenaufwand, welcher sich bei Anwendung anderer Ferti
gungsverfahren - wie etwa Stanzen - deutlich vermindern
läßt.
Das erfindungsgemäße Ventil mit den kennzeichnenden Merk
malen des Anspruchs 1 oder 4 hat demgegenüber den Vorteil,
durch fertigungsgerechte Gestaltung von Anker und Ventil
glied sowie der Verbindung beider Teile auch bei sehr
großen Stückzahlen mit günstigen Produktionskosten herge
stellt werden zu können.
Vorteilhaft ist es, die Auflage der Druckfeder auf dem
Anker oder auf dem Ventilglied so zu gestalten, daß jeder
zeit eine stabile Lage von Anker und Ventilglied mit einer
auf den Ventilsitz ausgerichteten Kraftwirkung gewährlei
stet ist.
Durch die in den Unteransprüchen 2 und 3 aufgeführten Maßnah
men sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen
des im Anspruch 1 angegebenen Ventiles möglich.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
vereinfacht dargestellt und in der nachfolgenden Beschrei
bung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 ein erstes Aus
führungsbeispiel des erfindungsgemäßen Ventiles,
Fig.
2 bis 4 zeigen weitere Ausführungsformen eines erfindungs
gemäßen Ventiles.
Das in der Fig. 1 als Beispiel eines Ventiles darge
stellte Kraftstoffeinspritzventil für eine Kraftstoffein
spritzanlage dient beispielsweise zur Einspritzung von
Kraftstoff in das Saugrohr von gemischverdichtenden, fremd
gezündeten Brennkraftmaschinen. Dabei ist mit 1 ein erstes
Ventilgehäuseteil bezeichnet, das ebenso wie ein zweites
Ventilgehäuseteil 2 durch ein spanendes Fertigungsverfahren
hergestellt wird. Die Ventilgehäuseteile 1, 2 übergreifen
einander teilweise und sind in bekannter Weise, beispiels
weise durch eine Bördelung bei 3, miteinander verbunden und
axial verspannt. In das Ventilgehäuseteil 2 ist ein als
Anschlußstutzen ausgebildeter Kraftstoffstutzen 4 dichtend
eingesetzt, der aus ferromagnetischem Material gebildet
gleichzeitig als Innenkern des elektromagnetisch betätig
ten Ventiles dient. Der konzentrisch zur Ventilachse ver
laufende Kraftstoffstutzen 4 weist eine Innenbohrung 6 auf,
in der eine Verstellhülse 7 mit einer Durchgangsbohrung 8
fixiert ist. Das aus dem Ventilgehäuseteil 2 ragende Ende
des Kraftstoffstutzens 4 steht mit einer Kraftstoffquelle,
beispielsweise einer Kraftstoffverteilerleitung in Verbin
dung. In einen Innenraum 9 des Ventils ragt das andere
Ende des Kraftstoffstutzens 4 und trägt einen isolierenden
Trägerkörper 11, der mindestens teilweise eine Magnetspule
12 umschließt. An der Stirnfläche 18 des Ventilgehäusetei
les 2 liegt ein Distanzring 19 an, an den sich eine Füh
rungsmembran 20 anschließt. Andererseits der Führungsmem
bran 20 greift ein Bund 21 des ersten Ventilgehäuseteiles
1 an, so daß hierdurch eine axiale Spannkraft zur Lagefixie
rung von Distanzring 19 und Führungsmembran 20 gegeben ist.
Das Ventilgehäuseteil 1 hat eine koaxiale Aufnahmebohrung
25, in der ein Düsenkörper 26 eingesetzt und z.B. durch
Schweißen oder Löten befestigt ist. Der Düsenkörper 26
weist eine sacklochförmig, beispielsweise zylindrisch aus
gebildete Aufbereitungsbohrung 28 auf, an deren Lochboden
30 mindestens eine der Kraftstoffzumessung dienende Kraft
stofführungsbohrung 29 mündet. Die Kraftstofführungsboh
rung 29 mündet vorzugsweise derart am Lochboden 30 der Auf
bereitungsbohrung 28, daß kein tangential gerichtetes Ein
strömen in die Aufbereitungsbohrung 28 erfolgt, sondern
der Kraftstoffstrahl zunächst ohne Wandberührung aus den
Kraftstofführungsbohrungen 29 austritt und danach auf die
Wandung der Aufbereitungsbohrung 28 aufprallt, um über
diese filmförmig verteilt etwa in Form einer Parabel zum
Düsenkörperende 31 zu strömen. Die Kraftstofführungsboh
rungen 29 verlaufen gegenüber der Ventilachse geneigt und
gehen von einem im Düsenkörper 26 ausgebildeten Kalotten
raum 32 aus, stromaufwärts dessen im Düsenkörper 26 ein
gewölbter Ventilsitz 33 ausgebildet ist, mit dem ein Ven
tilschließteil 34 zusammenwirkt. Dem Ventilsitz 33 abgewandt
ist das Ventilschließteil 34 mit einem Flachanker 35 ver
bunden. Das Ventilschließteil 34 kann die Grundform einer
Kugel aufweisen, mit einer koaxialen Abflachung 50 auf der
dem Ventilsitz 33 zugewandten Seite, deren Durchmesser klei
ner ist als der Durchmesser des Ventilsitzes 33. Weiterhin
verfügt das Ventilschließteil 34 über einen Ring 51, wel
cher, in Richtung auf den Kraftstoffstutzen 4 betrachtet,
sich am oder geringfügig oberhalb des Kugeläquators befin
det. Ventilschließteil 34 und Ring 51 können aus einem Teil
bestehen oder, zweiteilig ausgeführt, durch Kleben, Schweis
sen oder Löten miteinander verbunden sind. Die dem Kraft
stoffstutzen 4 zugewandte Seite des Ringes 51 ist als Flach
seite 52 ausgebildet, während die entgegengesetzte Seite
des Ringes 51 so gestaltet sein kann, daß die Dicke des
Ringes 51 sich, vom Innendurchmesser zum Außendurchmesser
betrachtet, vermindert. Der Außendurchmesser des Ringes 51
ist größer als der Durchmesser einer zentralen Durchgangs
bohrung 55 des Flachankers 35. Das Ventilschließteil 34 ist,
mit der Flachseite 52 des Ringes 51 an jenem Bereich des
Flachankers 35, welcher die Durchgangsbohrung 55 umgibt,
anliegend, mit dem Flachanker 35 durch ein Lötverfahren
oder ein Schweißverfahren verbunden. Für die Großserienfer
tigung bietet sich besonders eine Laserschweißung an.
Bei Anwendung der Schweißung wird diese zum einen in dem
Winkel zwischen Durchgangsbohrung 55 des Flachankers 35
und Flachseite 52 des Ringes 51, zum anderen in dem Winkel
zwischen Außenrand 53 des Ringes 51 und der dem Ventilsitz
33 zugewandten Flachseite des Flachankers 35 durchgeführt.
Es ist ebenfalls möglich, nur eine dieser Schweißungen aus
zuführen.
Der Flachanker 35 kann als Stanz- oder Preßteil ausgebildet
sein und beispielsweise einen ringförmigen Führungskranz 36
aufweisen, der erhaben ausgebildet ist und an einem ring
förmigen Führungsbereich 38 der Führungsmembran 20 auf der
dem Ventilsitz 33 abgewandten Seite der Führungsmembran 20
anliegt. Durchströmöffnungen 39 in dem Flachanker 35 und
Strömungsaussparungen 40 in der Führungsmembran 20 erlauben
eine ungehinderte Umströmung von Flachanker 35 und Führungs
membran 20 durch den Kraftstoff. Die an ihrem Außenumfang
an einem Einspannbereich 41 zwischen dem Distanzring 19
und dem Bund 21 eingespannte Führungsmembran 20 weist ei
nen Zentrierbereich 42 auf, der eine Zentrieröffnung 43 um
schließt, durch die das bewegliche Ventilschließteil 34 mit
geringem Spiel ragt und in radialer Richtung zentriert wird.
Die Einspannung der Führungsmembran 20 zwischen dem Di
stanzring 19 und dem Bund 21 erfolgt in einer Ebene, die
bei am Ventilsitz 33 anliegendem Ventilschließteil 34 durch
den Mittelpunkt bzw. möglichst nahe am Mittelpunkt des Ven
tilschließteiles 34 verläuft. Durch den am Führungskranz
36 des Flachankers 35 angreifenden Führungsbereich 38 der
Führungsmembran 20 wird der Flachanker 35 möglichst paral
lel zur Stirnfläche 18 des Ventilgehäuseteiles 2 geführt,
die er mit einem äußeren Wirkungsbereich 44 teilweise über
ragt. In der Innenbohrung 6 des bis nahe an den Flachanker
35 verlaufenden Kraftstoffstutzens 4 ist eine Druckfeder 45
geführt, die einerseits am Ventilschließteil 34 und anderer
seits an der Verstellhülse 7 angreift und bestrebt ist, das
Ventilschließteil 34 in Richtung zum Ventilsitz 33 hin zu
beaufschlagen. Der als Innenkern dienende Kraftstoffstutzen
4 ist insbesondere so weit in das Ventilgehäuseteil 2 ein
geschoben, daß zwischen seiner dem Flachanker 35 zugewand
ten Stirnfläche 46 und dem Flachanker 35 dann noch ein klei
ner Luftspalt bleibt, wenn bei erregter Magnetspule 12 der
Flachanker mit seinem äußeren Wirkungsbereich 44 gegen die
Stirnfläche 18 des Ventilgehäuseteiles 2 gezogen wird, wäh
rend bei nichterregter Magnetspule 12 der Flachanker durch
die Druckfeder 45 in Richtung zum Ventilsitz 33 beaufschlagt
wird. Der Magnetkreis verläuft außen über das Ventilgehäuse
teil 2 und innen über den Kraftstoffstutzen 4 und schließt
sich über den Flachanker 35.
Bei der Montage des Ventiles werden die Magnetspule 12, der
Distanzring 19, der Flachanker 35 sowie die Führungsmembran
20 eingesetzt und die Ventilgehäuseteile 1, 2 durch Börde
lung 3 miteinander verbunden und axial verspannt, wodurch
die Führungsmembran 20 an ihrem Einspannbereich 41 in axialer
Richtung eingespannt wird.
Die Fig. 2 bis 4 zeigen weitere Ausführungsformen der
Erfindung. Die in gleicher Weise wirkenden Bauteile sind
dabei mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Bei einer Ausführungsform entsprechend Fig. 2 ist im Gegen
satz zu der Ausführungsform nach Fig. 1 der nicht inner
halb des Ringes 51 gelegene, dem Kraftstoffstutzen 4 zuge
wandte Teil des Ventilschließteiles 34 in Form eines koaxia
len Führungszapfens 60 ausgeführt. Dieser Führungszapfen 60
führt die Druckfeder 45 an ihrem Innendurchmesser, die
Druckfeder 45 liegt direkt auf einer, in der gleichen Ebene
wie die Flachseite 52 des Ringes 51 liegenden Fläche 61 auf.
Ventilschließteil 34, Ring 51 und Führungszapfen 60 können
sowohl als ein Teil ausgeführt sein als auch bei Anwendung
eines der bereits beschriebenen Verbindungsverfahren zwei-
oder dreiteilig aufgebaut sein.
Beide bisher beschriebenen Ausführungsformen besitzen den
Vorteil, daß die Schweißung im Bereich des Außendurchmes
sers des Ringes 51 durchgeführt wird. Hierdurch wird eine
hohe Biegesteifigkeit des Systems Flachanker 35 - Ventil
schließteil 34 erreicht. Selbstverständlich ist bei Ausfüh
rung des Ventilschließteiles 34 auch eine von der Kugel ab
weichende Form möglich.
Fig. 3 zeigt eine dritte Ausführungsform der Erfindung.
Das Ventilschließteil ist hier ersetzt durch eine zweitei
lige Vorrichtung, bestehend aus einer Druckfederauflage 63
und einem Ventilkörper 64. Die Druckfederauflage 63 ist als
rotationssymmetrischer Körper aufgebaut und besteht aus
einem dem Kraftstoffstutzen 4 zugewandten, sich in der dem
Ventilsitz 33 zugewandten Richtung erweiternden konischen
Teil 65, welches unter Beibehaltung des Durchmessers in ei
nen kurzen zylindrischen Abschnitt 66 übergeht und zusammen
mit diesem einen Führungszapfen 62 bildet und zwei sich
daran anschließenden kurzen zylindrischen Abschnitten 67,
68 jeweils zunehmenden Durchmessers. Den Abschluß der Druck
federauflage 63 bildet ein sich verjüngender konischer Teil
69, dessen größter Durchmesser geringfügig kleiner ist als
der Durchmesser der zentralen Durchgangsbohrung 55 des Flach
ankers 35, welche besagten konischen Teil 69 der Druckfeder
auflage 63 aufnimmt. Auf der dem Kraftstoffstutzen 4 zuge
wandten Seite des Flachankers 35 befindet sich eine koaxiale
Sackbohrung 71, welche einen größeren Durchmesser aufweist
als die Durchgangsbohrung 55 und an deren Boden die Druck
federauflage 63 mit ihrem zylindrischen Abschnitt 68, mit
geringem Spiel durch die Sackbohrung 71 radial umfaßt, an
liegt. Die Tiefe der Sackbohrung 71 ist dabei größer als
die Länge des zylindrischen Abschnittes 68 der Druckfeder
auflage 63. Der Ventilkörper 64 ist als Kugelabschnitt aus
gebildet und liegt mit seiner Flachseite 72 an einer dem
Ventilsitz 33 zugewandten Flachseite des Flachankers 35
koaxial zur Durchgangsbohrung 55 und diese überdeckend an.
Der Ventilkörper 64 wird in bekannter Weise in der Zen
trieröffnung 43 der nicht dargestellten Führungsmembran
20 radial zentriert.
Die Fertigung der Vorrichtung, bestehend aus Flachanker 35,
Druckfederauflage 63 und Ventilkörper 64 erfolgt in der Weise,
daß zunächst Flachanker 35 und Ventilkörper 64 miteinander
durch Schweißen oder Löten verbunden werden. Bei Anwendung
eines Schweißverfahrens wird eine erste Schweißnaht im Win
kel zwischen Flachseite 72 des Ventilkörpers 64 und Durch
gangsbohrung 55 des Flachankers 35, eine zweite Schweißnaht
zwischen dem Außenrand des Ventilkörpers 64 und der dem Ven
tilsitz 33 zugewandten Flachseite des Flachankers 35 gezo
gen. In einer zweiten Fertigungsstufe werden Druckfederauf
lage 63 und Flachanker 35 durch Schweißen in der durch die
zylindrischen Abschnitte 67 und 68 der Druckfederauflage 63
und durch die Sackbohrung 71 des Flachankers 35 begrenzten
Rille miteinander verbunden. Auch hier bietet sich die Ver
wendung eines Laserschweißverfahrens an.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung zeigt die Fig. 4.
Vorteilhaft ist hier insbesondere die tiefe Auflage für
die Druckfeder 45. Als Ventilschließteil dient ein Form
körper 79. Dieser Formkörper 79 besitzt einen Führungsbe
reich 80, etwa in Form eines Kugelsegmentes, und einen
Schließbereich 81, etwa in Form eines dem Ventilsitz 33 zu
gewandten Kugelabschnittes, wobei der Radius des Schließbe
reiches 81 kleiner als der Radius des Führungsbereiches 80
ist. Die Radien sowohl von Führungsbereich 80 als auch von
Schließbereich 81 können auf den gleichen Bezugsmittelpunkt
bezogen sein. Der Schließbereich 81 übernimmt im Zusammen
wirken mit dem Ventilsitz 33 die Aufgabe, das Ventil zu öff
nen und zu schließen, während der Führungsbereich 80, von
der Führungsmembran 20 mit geringem Spiel umfaßt, den Form
körper 79 radial zentriert. Im Formkörper 79, sich zum Kraft
stoffstutzen 4 hin öffnend, befindet sich ein koaxiales
Sackloch 82 mit möglichst großer Tiefe, welches, von grös
serem Durchmesser als der Durchmesser der Druckfeder 45,
einen Teil der Druckfeder 45 aufnimmt. Der Formkörper 79
liegt mit einer dem Ventilsitz 33 abgewandten Flachseite
87 an der dem Ventilsitz 33 zugewandten Flachseite des
Flachankers 35 koaxial an. Die Durchgangsbohrung 55 des
Flachankers 35 ist größer als der Durchmesser des Sacklo
ches 82, so daß die Möglichkeit besteht, im Winkel zwischen
Flachseite 87 des Formkörper 79 und Durchgangsbohrung 55
des Flachankers 35 eine Schweißnaht zu ziehen. Eine zweite
Naht kann im Winkel zwischen Führungsbereich 80 des Form
körpers 79 und der dem Ventilsitz 33 zugewandten Flachseite
des Flachankers 35 gezogen werden. Auch hier bietet sich
die Anwendung eines Laserschweißverfahrens an.
Claims (4)
1. Elektromagnetisch betätigbares Ventil, insbesondere
Kraftstoffeinspritzventil für Kraftstoffeinspritzanlagen
von Brennkraftmaschinen mit einem Ventilgehäuse, einer
auf einem Kern aus ferromagnetischem Material aufgebrach
ten Magnetspule und einem Flachanker, der mit einem mit
einem festen Ventilsitz zusammenwirkenden, durch eine Druck
feder mit Schließdruck beaufschlagten Ventilschließteil fest
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilschließ
teil (34) in einer parallel zum Flachanker (35) gelegenen
Ebene von einem Ring (51) umfaßt wird, welcher mit einer
der Magnetspule (12) zugewandten Flachseite (52) an der dem
Ventilsitz (33) zugewandten Seite des mit einer koaxialen
Durchgangsbohrung (55) versehenen Flachankers (35) koaxial
befestigt ist.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
der Magnetspule (12) zugewandte, nicht innerhalb des Rin
ges (51) gelegene Teil des Ventilschließteiles (34) als
Führungszapfen (60) ausgebildet ist, welcher die Druck
feder (45) an ihrem inneren Durchmesser führt.
3. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß,
die Funktion von Ventilschließteil und Ring übernehmend,
ein Formkörper (79) Verwendung findet, welcher erstens
über einen koaxial auf den Ventilsitz (33) ausgerichteten
und mit diesem zusammenwirkenden Schließbereich (81) sowie
über einen, den Schließbereich (81) mit dem Flachanker (35)
verbindenden, ringförmigen Führungsbereich (80) verfügt,
und welcher zweitens ein koaxiales, in Richtung auf die
Magnetspule (12) sich öffnendes Sackloch (82) aufweist,
welches, von geringerem Durchmesser als die Durchgangsboh
rung (55) des Flachankers (35), die Druckfeder (45) an
ihrem Außendurchmesser führt.
4. Elektromagnetisch betätigbares Ventil, insbesondere
Kraftstoffeinspritzventil für Kraftstoffeinspritzanlagen
von Brennkraftmaschinen mit einem Ventilgehäuse, einer
auf einem Kern aus ferromagnetischem Material aufgebrach
ten Magnetspule und einem Flachanker, der mit einem mit
einem festen Ventilsitz zusammenwirkenden, durch eine Druck
feder mit Schließdruck beaufschlagten Ventilschließteil fest
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf der der
Magnetspule (12) zugewandten Seite des Flachankers (35)
eine in einer koaxialen Sackbohrung (71) des Flachankers
(35) sitzende, fest mit dem Flachanker (35) verbundene
Druckfederauflage (63) befindet, welche andererseits einen
die Druckfeder (45) an ihrem Innendurchmesser führenden
Führungszapfen (62) aufweist, und daß an der dem Ventil
sitz (33) zugewandten Seite des Flachankers (35) das Ventil
schließteil (64) anliegt und mit dem Flachanker (35) fest
verbunden ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19853535438 DE3535438A1 (de) | 1985-10-04 | 1985-10-04 | Elektromagnetisch betaetigbares ventil |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19853535438 DE3535438A1 (de) | 1985-10-04 | 1985-10-04 | Elektromagnetisch betaetigbares ventil |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3535438A1 true DE3535438A1 (de) | 1987-04-09 |
Family
ID=6282742
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19853535438 Withdrawn DE3535438A1 (de) | 1985-10-04 | 1985-10-04 | Elektromagnetisch betaetigbares ventil |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3535438A1 (de) |
Cited By (9)
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1985
- 1985-10-04 DE DE19853535438 patent/DE3535438A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |