DE3101315C3 - Durch Keilwirkung betätigtes Backenfutter für eine Werkzeugmaschine - Google Patents
Durch Keilwirkung betätigtes Backenfutter für eine WerkzeugmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein durch Keilwirkung betätigtes Backenfutter
für eine Werkzeugmaschine mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruchs 1.
Es ist ein Backenfutter der genannten Art durch die ältere
DE-Patentanmeldung entsprechend der nachveröffentlichten
DE-OS 29 03 904 bekannt, bei welchem der Backenträger im Bereich des
Keiles mit einer solchen Ausnehmung versehen ist, daß die Keilnut im
Backenträger im gesamten Bereich des Keiles wegfällt. Um diesen
Bereich, in dem die Klemmbacke nicht geführt ist, klein zu halten,
verläuft der Steg parallel zur Backenfutterachse, und er hat eine sehr
kleine radiale Abmessung, weshalb der Flansch vergleichsweise stark
ausgebildet werden muß, um eine ausreichende Festigkeit des Futters
zu erhalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Backenfutter der
eingangs genannten Art zu schaffen, das bei vergleichsweise leichter
Ausführung eine relativ große Festigkeit des Futters und eine relativ
große Klemmkraft ermöglicht.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Oberbegriffsmerkmalen
erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1
gelöst.
Die erreichbare Klemmkraft hängt wesentlich von der Festigkeit
des Keiles und von der Führung des Keiles in der Keilnut des
Backenträgers ab. Bei dem erfindungsgemäßen
Backenfutter wird die Festigkeit des
Keiles durch eine radiale Vergrößerung
der Abmessung
der Rippe ganz wesentlich erhöht, da die Biegespannungen bei
Vergrößerung der radialen Abmessung der Rippe stark herabgesetzt
werden. Da nach der Erfindung die Rippen in die Schlitze im Boden
der Führungsnuten eingreifen, wird durch die Vergrößerung der
radialen Abmessung der Rippen die Führung der Spannbacken im
Spannbackenträger nicht beeinträchtigt. Durch die Erfindung wird es
ermöglicht, den Keil insgesamt bei hoher Festigkeit verhältnismäßig
leicht auszubilden, wobei die Führung der Klemmbacken im
Backenträger sogar verbessert wird. Insgesamt wird eine verbesserte
Klemmkraftübertragung erreicht. Durch die mögliche Vergrößerung der
radialen Abmessung der Rippe kann eine hohe Festigkeit des Keiles
auch bei geringerer Stärke des Flansches erreicht werden, was eine
Vergrößerung der Mittelbohrung im Futterkolben ermöglicht. Dies
ermöglicht die Durchführung von Stangenmaterial mit größerem
Durchmesser.
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung an Ausführungs
beispielen näher erläutert. In der schematischen Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen Teilquerschnitt durch ein bekanntes Spannfut
ter, woraus sich die besondere Eingriffsart des Kei
les auf jeder Klemmbacke in den Druckkolben ergibt,
Fig. 2 einen axialen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes
Spannfutter,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Backenträgers in
dem Spannfutter nach Fig. 2, und zwar in vergrößer
tem Maßstab,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer der Backenbasen
mit dem Keil in dem Spannfutter nach Fig. 2, und zwar
im vergrößerten Maßstab,
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie 5-5 in Fig. 2, aus
dem die Anordnung jedes Keiles in bezug auf den Backen
träger und den Druckkolben ersichtlich ist, und zwar
in einem vergrößerten Maßstab,
Fig. 6 eine perspektivische Teilansicht des Druckkolbens
in dem Spannfutter nach Fig. 2, im vergrößerten
Maßstab,
Fig. 7 eine Ansicht ähnlich derjenigen nach Fig. 6, die
aber eine Abwandlung des Druckkolbens zeigt,
Fig. 8 eine Teil-Schnittansicht eines weiteren abgewandel
ten Druckkolbens und
Fig. 9 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 8 eines weiteren abgewandelten
Druckkolbens.
Jede Klemmbacke 10 des in Fig. 1 schematisch dargestell
ten, bekannten Spannfutters besitzt ein Ende, das in einen
Keil 12 mit T-förmigem Querschnitt geformt ist, der gleitend
in eine hinterschnittene Keilnut 14 in einem Druckkolben (Futterkolben) 16
eingreift. Dieser Druckkolben ist gleitend in einem ringförmi
gen Backenträger (Futterkörper) 18 gelagert, welcher die Backen 10 trägt und
deren Gleitbewegung entlang radialer Führungsnuten 20 er
möglicht.
Wie ersichtlich, besitzt der Druckkolben 16 ein Paar gegenüber
liegender, überstehender Teile 22, die durch jede hinterschnittene
Keilnut 14 gebildet werden. Wenn ein Werkstück gehalten wird,
erhalten die Klemmbacken 10 Kräfte in einer radial nach aus
wärts zum Backenträger 18 gerichteten Richtung, wie es durch
den Pfeil A angedeutet ist. Somit übt der Keil 12 jeder Backe
ein Biegemoment B auf die überstehenden Teile 22 des Druckkol
bens 16 aus, wodurch diese um ihre Punkte C der Berührung mit
den Kanten des Backenträgers 18 gebogen werden. Die nach auswärts
gerichteten Kräfte A und das Biegemoment B vergrößern
sich proportional zu der Rotationsgeschwindigkeit des Spann
futters. Deshalb können die überstehenden Teile 22 des Druck
kolbens (16) im Bereich D brechen.
Es folgt nun eine Beschreibung eines bevorzugten Ausführungs
beispiels der Erfindung, wie es in den Fig. 2 bis 6 schematisch dargestellt
ist.
Unter besonderem Bezug auf Fig. 2 enthält das durch Keilwir
kung betätigte Backenfutter gemäß der Erfindung folgende Teile:
- 1. einen ringförmigen Backenträger (Futterkörper) 24 mit mehreren, vorzugs weise drei hinterschnittenen Führungsnuten 26, die in ra dialer Richtung verlaufen;
- 2. Klemmbacken 28, die gleitend in die entsprechenden Führungs nuten 26 im Backenträger 24 eingreifen und Keile 30 aufweisen, die mit ihnen aus einem Stück bestehen;
- 3. einen Druckkolben (Futterkolben) 32, der gleitend im Backenträger 24 ge lagert ist und sich in axialer Richtung bewegen kann, um die radiale Bewegung der Klemmbacken 28 durch Keilwirkung hervorzurufen.
In der folgenden Beschreibung des Ausführungsbeispieles und
in den Ansprüchen bedeuten die Richtungsausdrücke "Vorder-"
und "Rück-" sowie "nach vorn" und "nach rückwärts" die Rich
tungen nach rechts bzw. nach links in dem Spannfutter, wie es
in Fig. 2 gezeigt ist. Somit besitzt beispielsweise der Backen
träger 24 die hinterschnittenen Führungsnuten 26 in seiner
Vorderfläche, und es springen die Keile 30 von den Klemmbacken
28 nach rückwärts vor. Ferner werden die Ausdrücke "innere"
und "äußere" sowie "einwärts" und "auswärts" in bezug auf die
Achse des Spannfutters als innerste Lage verwendet. Die Keile
30 sind deshalb an den inneren Enden der Klemmbacken 28 angeord
net.
Der Backenträger 24 besitzt
drei hinterschnittene Führungsnuten 26, die in seiner Vorder
fläche 34 mit konstanten Winkelabständen in radialer Richtung
vorgesehen sind, vgl. auch Fig. 3. Außerdem besitzt der Backenträger 24 je Führungsnut 26 einen
Schlitz 36, der im Boden 38 jeder Führungsnut 26 so angeordnet
ist, daß er sich vom inneren Ende radial nach auswärts er
streckt und kurz vor dem äußeren Ende endet.
Jede Klemmbacke 28 ist als geteilte Backe dargestellt, die gemäß Fig. 2
aus einer Aufsatzbacke 40 und einer Grundbacke 42 besteht, wobei die Teile 40, 42 durch
Bolzen oder in irgendeiner anderen Art zusammengehalten sind.
Die Klemmbacken können natürlich auch aus einem einzigen Stück
bestehen. Wie im einzelnen in Fig. 4 dargestellt, weist jede
Klemmbacke 28 bzw. der Grundbacke 42 einen T-förmigen Quer
schnitt auf, so daß sie gleitend in eine der hinterschnittenen
Führungsnuten 26 im Backenträger 24 eingreifen kann. Der vom
inneren Ende jeder Grundbacke 42 nach rückwärts vorspringende
Keil 30 besitzt ebenfalls T-förmigen Querschnitt. Dieser Keil 30
besteht aus einer sich radial vom Backenträger 24 erstrecken
den Rippe 44 und aus einem Flansch 46 am inneren Ende der
Rippe. Der Flansch 46 verläuft unter einem Winkel zur Achse
des Spannfutters, um so als Keil zu wirken. Der äußere Teil
der Rippe 44 greift bewegbar oder gleitbar in jeden Schlitz
36 im Backenträger 24 ein.
Es wird darauf hingewiesen, daß das äußere Ende der Rippe 44
nach einwärts geneigt ist, während sie sich von der Grundbacke
42 nach rückwärts erstreckt. Fig. 2 zeigt, daß das äußere
Ende jedes Schlitzes 36 im Backenträger 24 radial auswärts
in bezug auf das geneigte äußere Ende der darin enthaltenen
Rippe 44 endet. Wie sich ferner aus Fig. 5 ergibt, sollte die
Breite E des Schlitzes 36 so nahe wie möglich der Breite F
der Rippe 44 entsprechen.
Gemäß Fig. 2 und 6 besitzt der Druckkolben 32
die Form eines hohlen, mit einem Flansch versehenen Zylinders.
In dem Flansch des Druckkolbens 32 sind hinterschnittene Keil
nuten 48 vorgesehen, und zwar mit konstanten Umfangsabständen,
die die Flansche 46 und Teile der Rippen 44 der Keile 30 glei
tend aufnehmen. Jede Keilnut 48 ist in bezug auf die Achse
des Druckkkolbens 32 oder des gesamten Spannfutters geneigt. Somit
bewegen sich bei Bewegung dieses Druckkolbens 32 in axialer Rich
tung des Backenträgers 24 alle Klemmbacken 28 durch Keilwir
kung in radialer Richtung des Backenträgers. Die Außenfläche
50 des Druckkolbens 32 befindet sich im Gleitkontakt mit der
Innenfläche 52 des Backenträgers 24, und zwar mit einem
kleinstmöglichen Spiel (vgl. auch Fig. 5).
Fig. 2 zeigt ferner eine Haltevorrichtung 54 in Form eines
Hohlzylinders, dessen rückwärtiges Ende in den Druckkolben
32 eingepaßt ist. Ein Flansch 56 auf dem Vorderende dieser
Haltevorrichtung 54 ist bei 58 am Backenträger 24 festgeschraubt,
und er befindet sich im Eingriff mit den inneren Enden der
Grundbacken 42.
In dem durch Keilwirkung betätigten Backen-Spannfutter der
vorbeschriebenen Konstruktion erhalten die Klemmbacken 28 radial
nach auswärts gerichtete Kräfte, wenn sie ein Werkstück auf
einer Werkzeugmaschine halten. Wie sich aus Fig. 5 ergibt,
sind es die gegenüberliegenden überstehenden Teile 60 des
Druckkolbens 32, die paarweise durch jede hinterschnittene Keilnut 48
in diesem gebildet sind, welche die nach auswärts gerichteten Kräfte
der Klemmbacken 28 über die Flansche 46 ihrer Keile 30 aufneh
men, um die Klemmbacken 28 in ihrer Stellung auf dem Backenträger 24
zu halten. Da die Außenfläche 50 des Druckkolbens 32 sich
in gleitendem Kontakt mit der Innenfläche 52 des Backenträgers
24 befindet, erhalten die überstehenden Teile 60 des Druckkol
bens 32 praktisch keine Biegespannungen, sondern nur Druckspan
nungen. Dies trifft auch dann zu, wenn die Spannbacken
bei ansteigender Drehgeschwindigkeit
des Spannfutters einer größeren
Zentrifugalkraft ausgesetzt sind, so daß die überstehenden
Teile 60 des Druckkolbens 32 wirksam gegen Bruch oder Verformung
aufgrund von Biegespannungen geschützt sind.
Um die hinsichtlich Festigkeit und Klemmkraft gewünschten Ergebnisse zu verwirk
lichen, müssen gewisse vorgeschriebene Abmessungsverhältnisse
zwischen den Schlitzen 36 im Backenträger 24, den hinterschnit
tenen Keilnuten 48 im Druckkolben 32 und den Keilen 30 der
Klemmbacken 28 bestehen. So sind bei dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 5 folgende Voraussetzungen gegeben:
- 1. Die Breite G des Flansches 46 jedes Keiles 30 ist größer als der Abstand H zwischen jedem Paar gegenüberliegender, überstehender Teile 60 des Druckkolbens 32.
- 2. Der Abstand H ist nur geringfügig größer als die Breite F der Rippe 44 jedes Keiles 30.
- 3. Die Breite E jedes Schlitzes 36 im Backenträger 24 ist geringer als die Breite G des Flansches 46.
- 4. Die Breite E des Schlitzes 36 ist für beste Ergebnisse ungefähr gleich dem Abstand H zwischen dem Paar überstehender Teile 60 des Druckkolbens 32.
Nicht weniger wichtig als die Starrheit und Festigkeit des
Druckkolbens 32 sind die Starrheit und Festigkeit der Klemm
backen 28 und des Backenträgers 24. Die maximale radiale Ab
messung I (Fig. 4) des Keiles 30 auf jeder Grundbacke
42 sollte etwa die Hälfte der radialen Abmessung J der Grundbacke 42
nicht überschreiten. Ein größerer Keil ist in bezug auf
das größere Gewicht der Backe und auch im Hinblick auf ihre
größere Zentrifugalverschiebung im Betrieb des Spannfutters
ungünstig. Die verhältnismäßig kleine Abmessung I des
Keiles 30 macht es auch möglich, die Länge K (Fig. 3) jedes
Schlitzes 36 auf einem gewissen Minimum zu halten und somit einen unzu
lässigen Abfall in der Festigkeit des Backenträgers 24 zu ver
meiden. Es ist auf diese Weise auch möglich,
die Backen 28 in dem sehr seltenen Fall eines Bruches des Druck
kolbens 32 oder der Keile 30 vor einem Herausschleudern zu bewahren.
Es soll noch darauf hingewiesen werden, daß die T-förmige
Ausbildung jedes Keiles 30 wohl berechnet ist, um in Verbin
dung mit dem Druckkolben 32 die Klemmbacken 28 an ihrer Stelle
auf dem Backenträger 24 zu halten, auch wenn auf sie im Betrieb
nach auswärts gerichtete radiale Kräfte ausgeübt werden.
Bei einer zweckmäßigen Wahl der Breiten F und G der Rippe
44 und des Flansches 46 an der Grundbacke 42 kann der Außendurchmesser des Druck
kolbens 32 auf ein gewisses Minimum reduziert werden, und es kann der
Durchmesser einer Bohrung 62 in der Haltevorrichtung 54, die
für das Einsetzen einer zu bearbeitenden Werkstoffstange vor
gesehen ist, auf ein Maximum vergrößert werden. Das geneigte
äußere Ende der Rippe 44 jedes Keiles 30 dient dazu, sein Ge
wicht zu verringern und die Festigkeit des Backenträgers 24
zu erhöhen.
Fig. 7 zeigt eine geringfügige Abwandlung des vorhergehend beschriebenen
Ausführungsbeispiels, wobei diese Abwandlung Abfasungen 64 an einem Paar der
vorderen Außenecken des Druckkolbens 32 aufweist, die durch jede hinter
schnittene Keilnut 48 im Druckkolben gebildet sind. Diese Ab
fasungen 64 bewirken eine Erhöhung der Biegsamkeit der überstehenden
Teile 60 des Druckkolbens 32. Da ferner der Backenträger 24
nach Fig. 3 bei 36 geschlitzt ist, wird der Kontakt zwischen
den Lagerflächen 50 und 52 des Druckkolbens 32 und des Backenträgers
24 immer enger, wenn die Druckkräfte auf die überstehenden
Teile 60 ansteigen.
Vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise, ist der Abstand
L zwischen den gegenüberliegenden Enden jedes Paares der Ab
fasungen 64 kleiner als die Breite G des Flansches 46 jedes
Keiles 30. Die Anordnung von Abfasungen 64 ist deshalb vorzu
ziehen, weil die Abfasungen 64 zu einer weicheren Gleitbewegung der Lagerflächen 50, 52
und zu einer höheren Spannwirkung beitragen.
Die Fig. 8 und 9 sind Querschnittsdarstellungen unterschied
lich abgewandelter hinterschnittener Keilnuten 48a und 48b
im Druckkolben 32. In Fig. 9 ist die Unterfläche jedes überstehenden Teiles 60b
so geneigt, daß die Dicke jedes überstehenden Teiles allmählich
in Richtung auf seine Spitze abnimmt. Der zugehörige Flansch 46 des Keiles
30 ist so geformt, daß er in diese hinterschnittene Keilnut 48b
paßt. Eine solche Ausbildung trägt zu der erhöhten Festigkeit
der überstehenden Teile 60b und des Flansches 46 des Keiles 30
bei.
Es ist selbstverständlich, daß die in die
se Keilnuten 48a und 48b einzupassenden Keile eine entsprechen
de Form haben. Diese Abwandlungen zeigen aber nur zwei Bei
spiele zahlreicher solcher möglichen Abwandlungen, die dazu
bestimmt sind, die Starrheit zu vergrößern und/oder eine
Spannungskonzentration zu vermeiden.
Claims (10)
1. Durch Keilwirkung betätigtes Backenfutter für eine
Werkzeugmaschine zum Klemmen eines zu bearbeitenden
Werkstückes mit einem ringförmigen Backenträger mit mehreren in
seiner Vorderfläche radial angeordneten Führungsnuten, mit
mehreren jeweils in einer Führungsnut des Backenträgers in
radialer Richtung gleitend geführten Klemmbacken zum Klemmen
und Lösen des Werkstückes und mit einem im Backenträger
gleitend gelagerten, in axialer Richtung bewegbaren Kolben,
wobei jede Klemmbacke mit einem Keil versehen ist, der eine sich
radial in bezug auf den Backenträger erstreckende Rippe und einen mit
der Rippe aus einem Stück bestehenden Flansch aufweist, der
sich in einer senkrecht zur Rippe verlaufenden Richtung
erstreckt, wobei ferner der Kolben mehrere Keilnuten enthält,
welche die jeweiligen Keile aufnehmen, um eine Bewegung der
Klemmbacken in radialer Richtung des Backenträgers durch
Keilwirkung bei einer Bewegung des Kolbens in seiner axialen
Richtung zu bewirken, wobei der Kolben gegenüberliegende,
überstehende Teile aufweist, die paarweise durch jede Keilnut
gebildet sind und die zwischen dem Backenträger und dem
Flansch jedes Keiles liegen, wobei bei geklemmtem Werkstück die
Außenfläche jedes überstehenden Teiles zu dessen Abstützung an
der Innenfläche des Backenträgers anlegbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Backenträger (24) im Boden (38) jeder
Führungsnut (26) einen Schlitz (36) enthält, der sich vom
inneren Ende jeder Führungsnut (26) radial nach außen
erstreckt, daß jeder Schlitz (36) so ausgebildet ist, daß er
den äußeren Teil jeder Rippe (44) aufnehmen kann und dieser
äußere Teil der Rippe (44) somit in radialer Richtung in dem
Schlitz (36) bewegbar ist.
2. Backenfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Klemmbacke (42) eine dem Boden jeder Führungsnut (26)
gegenüberliegende Haupt-Führungsfläche aufweist und daß diese
Haupt-Führungsfläche an den gegenüberliegenden Seiten der Rippe
(44) ein Paar Ausschnitt-Teile aufweist, um so ein Paar
zusätzlicher Führungsflächen am inneren Teil der Klemmbacke
(42) zu bilden.
3. Backenfutter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Paar äußerer, vorderer Ecken der überstehenden Teile
(60) mit Abfasungen (64) versehen ist.
4. Backenfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Schlitz (36) enger ist als jede Führungsnut (26).
5. Backenfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das äußere Ende der Rippe (44) jedes sich von einer Klemmbacke
(42) nach rückwärts erstreckenden Keiles (30) nach einwärts
geneigt ist.
6. Backenfutter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das äußere Ende jedes Schlitzes (36) im Backenträger (24)
parallel zum äußeren Ende der darin enthaltenden Rippe (44)
orientiert ist.
7. Backenfutter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die maximale Abmessung jedes Keiles (30) in radialer Richtung
des Backenfutters kleiner ist als etwa die halbe radiale
Abmessung jeder Klemmbacke (28).
8. Backenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Schlitz (36) in dem Backenträger (24)
eine Breite aufweist, die etwa gleich dem Abstand zwischen jedem
Paar gegenüberliegender, überstehender Teile (60) des Kolbens
(32) ist.
9. Backenfutter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Keilnut (48) an beiden seitlichen Enden
im Querschnitt kreisförmige Ausweitungen aufweist, in die
entsprechend ausgebildete Teile des Flansches (46) eingreifen
(Fig. 8).
10. Backenfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
inneren Begrenzungen der gegenüberliegenden, überstehenden
Teile (60b) des Kolbens (32) dachförmig abgeschrägt sind
(Fig. 9).
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