DE263216C - - Google Patents
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- DE263216C DE263216C DENDAT263216D DE263216DA DE263216C DE 263216 C DE263216 C DE 263216C DE NDAT263216 D DENDAT263216 D DE NDAT263216D DE 263216D A DE263216D A DE 263216DA DE 263216 C DE263216 C DE 263216C
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- 230000001105 regulatory Effects 0.000 claims description 4
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 claims 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B17/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B17/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
- F01B17/02—Engines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 263216 KLASSE 46 d. GRUPPE
California, V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1912 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verteilungssystem für zu Kraftzwecke benutzte Druckluft. Wie
in anderen Systemen, wird auch im vorliegenden die Druckluft im Kreislauf erhalten, d h.
die aus den Arbeitsmaschinen entweichende Luft wird wieder in den Verdichter zurückgeschickt.
In dem vorliegenden System wird nun das Druckverhältnis zwischen der Rückleitung
und der Arbeitsleitung konstant gehalten, selbst wenn die Belastung des Systems
schwankt,, und zu diesem Zwecke ist zwischen die beiden Leitungen eine Regelungsvorrichtung
eingeschaltet, die vom Druckunterschiede zwischen den beiden Leitungen derartig beherrscht
wird, daß dem Verdichter mehr Luft aus der Niederdruckleitung zugeführt wird, wenn sich die Belastung erhöht, und umgekehrt,
Luft aus der Hochdruckleitung wird dem Verdichter dann zugeführt, wenn sich die Belastung
verringert, wodurch also der Druck in der Arbeitsleitung gleichfalls geringer wird.
Soll der Druck in der Rückleitung erhöht werden, so geschieht dies durch eine an sich
bekannte Hilfsmaschine, deren Einschaltung selbsttätig durch ein in der Hochdruckleitung
vorhandenes Ventil geregelt wird, und die Einstellung dieses Ventiles wiederum hängt
vom Unterschiede im Druck in den beiden Leitungen ab.
Der Verdichter 1 wird durch irgendeine Kraftmaschine angetrieben und drückt die
Luft durch die Leitung 5 nach einem Hochdruckbehälter 4, von wo aus die Druckluft
durch die Leitung 18 zur Arbeitsmaschine befördert wird. Von dieser Hochdruckleitung
zweigt eine Röhre 6 nach einer Kammer 2 ab, welche durch die Röhren 7, 8 und 9 an die
Einlaßseite des Verdichters angeschlossen ist. Eine andere Kammer 3 steht ebenfalls durch
die Röhren 10 und 8, von welchen die letztere das Rückschlagventil 11 enthält, mit der Einlaßseite
des Verdichters in Verbindung. Andererseits ist jedoch diese Kammer 3 durch
die Röhren 14 und 15 an einen Niederdruckbehälter 4a angeschlossen, in welchen die von
der Arbeitsmaschine herkommende Rückleitung 19 einmündet.
In den Kammern 2 und 3 gleiten die Schieber 20 und 21, deren Öffnungen 22 und 23
je nach Stellung der Schieber in oder außer Deckung mit den Röhren 7 und 10 geraten.
Die Bewegung dieser Schieber erfolgt durch Hebel 24 und 25, welche bei 27 und 28 an
eine in die beiden Kammern hineingehende Stange 26 gelenkig angeschlossen sind. Die
einander zugekehrten Wandfläcben der beiden Kammern sind in Form von Diaphragmen 29
und 30 ausgebildet, welche durch Blechplatten 37 und 38 verstärkt sind und mit der Stange
26 vermittels der Muttern 33, 34 und 35, 36 verschraubt sind.
Die wirksame Oberfläche der Diaphragmen
steht im umgekehrten Verhältnis zu dem Druck, der auf beiden Seiten des Systemes
aufrechterhalten werden soll. Im dargestellten Ausführungsbeispiel verhalten sich diese
Drücke wie 2:1, und die Fläche des Druckdiaphragmas 30 ist demnach zweimal so groß
wie die des Hochdruckdiaphragmas 29.
Wird der Verdichter in Gang gesetzt und das Ventil 13 geöffnet und 12 geschlossen, so
wird Luft durch die Röhre 5 in die Hochdruckseite gefördert. Diese Luft füllt auch
die Kammer 2 durch die Zweigröhre 6, und da beim Anlassen des Systems auch das Ventil 17 in der von der Hochdruckröhre 5
nach der Niederdruckröhre 15 führenden Leitung 16 offen ist, so wird auch die Kammer 3
mit Luft von gleichem Druck gefüllt. Da das Diaphragma der Niederdruckkammer 3
beträchtlich größer ist als das der Hochdruckkammer, so wird die Stange 26 nach links
hin verschoben, so daß der Schieber 20 nach rechts bewegt wird und das Ende der Öffnung
7 abschließt, während die Bewegung des Schiebers 21 in der gleichen Richtung die
Öffnung 23 im Schieber in Deckung mit dem Ende der Röhre 10 bringt. Die Luft aus der
Kammer 3 wird dann durch Ventil 11 und 12 in den Verdichter und von da in die Hochdruckseite
entweichen, so daß der Druck in der Arbeitsleitung zunimmt, bis der gesteigerte Druck in der Kammer 2 imstande ist, den
Gegendruck des Diaphragmas 30 auszugleichen. Sobald der Druck in der Kammer 2 größer
ist als der in der Kammer 3, wird die Stange 26 nach rechts, der Schieber 21 nach links
verschoben und die Niederdruckkammer 3 gegen die Röhre 10 hin abgeschlossen. Das
Rückschlagventil 11 verhindert dann den Eintritt der Druckluft aus der Röhre 8 in die
Kammer 3. Der Verdichter läuft dann leer.
Um zusätzlich Luft einzuführen, welche
Verluste durch Undichtigkeiten usw. ersetzen soll, ist ein Hilfsverdichter 51 vorgesehen, der
durch eine zusätzliche Druckluftmaschine 50 angetrieben werden kann. Letzterer wird Luft
von der Hochdruckleitung 18 durch Röhre 52, Ventilkammer 54 und Leitung 53 zugeführt.
Der Verdichter 51 drückt dann Luft in die Leitung 59 und von dort aus in die Rückleitung
19 des Systems. Das Ventil 57 in der Kammer 54 wird durch eine Stoßstange 61
entgegen der durch die Röhre 52 in die Kammer 54 eingeführten Druckluft auf seinen Sitz
gedrückt. Die Bewegung der Stoßstange 61 findet unter Überwindung der von der Feder
63 herrührenden Kraft statt. Die Stange ist gelenkig an den Hebel 62 angeschlossen, und
die Stellung dieses Hebels hängt von dem Druck in den beiden Kammern 65 und 66 ab.
Diese Kammern sind durch Röhren 67 bzw. 68 an die Niederdruck- und Hochdruckseite
des Systems angeschlossen und sind mit Diaphragmen 69 und 70 versehen, deren Flächen
im umgekehrten Verhältnis zu dem in den beiden Seiten des Systems herrschenden Drucke stehen. Auch diese Diaphragmen sind
auf der Außenseite mit Blechplatten 71 und 72 ausgestattet. Die Diaphragmen tragen Stifte
73 und 74, deren äußere Enden auf Hebel 77 und 78 ruhen, und diese ihrerseits wirken
vermittels der Einstellmuttern 79 und 80 auf die mit dem Hebel 62 durch die Glieder 83
und 84 gelenkig verbundenen Hebel 81 und 82. Wenn in den beiden Kammern 65 und 66
nicht der Druck herrscht, welcher bei Arbeitsleistung des Verdichters 1 herrschen soll, so
schiebt die Feder 63 durch Eingriff auf den Kragen 64 die Stange 61 nach oben, und das
Ventil 57 wird angehoben. Der Hilfsverdichter 51 wird dann von der Druckluftmaschine
50 aus, welche ihr Kraftmittel aus der Hochdruckleitung erhält, angetrieben, und atmosphärische
Luft wird in die Niederdruckseite des Systems eingepumpt. Die Luft wird dann
im richtigen Verhältnis auf das ganze System verteilt, bis der auf die Diaphragmen 69 und
70 wirkende und allmählich vergrößerte Druck den Hebel 62 unter Vermittlung der Stifte
73 und 74 nach unten zieht, so daß die Stange 61 auf die Ventilspindel 58 aufschlägt
und das Ventil 57 in Schluß stellung bringt.
Claims (2)
1. Einrichtung zur Regelung der Druckluft von Kraftanlagen, in welchen der
Auspuff der Arbeitsmaschine dem Verdichter wieder zugeführt wird und wobei die Zuleitung und Rückleitung durch eine Vorrichtung
zur Regelung des Druckverhältnisses zwischen den beiden Leitungen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Regelung des Druckverhältnisses zwei mit dem Verdichter verbundene Kammern (2, 3) vorhanden sind, von denen die eine
(2) mit der Hochdruckseite, die andere mit der Niederdruckleitung in Verbindung steht,
und ein in jeder Kammer angeordneter Schieber (20, 21) je nach dem in der Kammer
herrschenden Druck die Kammer mit der Saugleitung des Verdichters (1) verbindet
oder die Kammer dagegen abschließt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, bei welcher ein Hilfsverdichter zur Erhöhung
des Druckes in der Niederdruckleitung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zuführung eines Druckmittels an diesem Hilfsverdichter durch eine Vorrichtung
geregelt wird, deren Betätigung von dem Druck in beiden Leitungen abhängt. :
3· Einrichtung nach Anspruch ι und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die die Hilfsmaschine (50) regelnde Vorrichtung zwei
Kammern (65, 66) umfaßt, welche mit den Hoch- und Niederdruckleitungen in Verbindung stehen und durch Verschiebung
von je einem vom Drucke beherrschten Gliede in diesen Kammern eine gemeinsame
Vorrichtung betätigen, die ein Ventil (57) steuert, welches in die nach der Hilfsmaschine (50) führende Leitung eingeschaltet
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE263216C true DE263216C (de) |
Family
ID=520629
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT263216D Active DE263216C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE263216C (de) |
-
0
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