DE123598C - - Google Patents
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- DE123598C DE123598C DENDAT123598D DE123598DA DE123598C DE 123598 C DE123598 C DE 123598C DE NDAT123598 D DENDAT123598 D DE NDAT123598D DE 123598D A DE123598D A DE 123598DA DE 123598 C DE123598 C DE 123598C
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L21/00—Use of working pistons or pistons-rods as fluid-distributing valves or as valve-supporting elements, e.g. in free-piston machines
- F01L21/04—Valves arranged in or on piston or piston-rod
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B9/00—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
- F04B9/08—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid
- F04B9/12—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid the fluid being elastic, e.g. steam or air
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSEHg-.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1899 ab.
Die Erfindung betrifft eine doppeltwirkende Pumpe mit combinirter Schieber- und Kolbensteuerung,
welche die Eigenschaft besitzen soll, in jeder Kolbenstellung selbstthätig anzugehen,
wenn vorher der Stillstand der Pumpe entweder durch Absperren des Dampfes bezw. der Prefsluft oder durch Vergröfserüng des.
Druckes auf der Flüssigkeitssäule erfolgt ist.
Ebenso kann die Absperrvorrichtung entfernt von der Pumpe angeordnet werden;
beim Oeffnen der ersteren erfolgt selbstthätiges Anlassen, ohne irgend welche Manipulation an
der Pumpe vorzunehmen.
Dieser Zweck wird erreicht durch die eigenartig construirte Steuerung mit Vorsteuerung,
deren Ventile durch eine Auslösvorrichtung bethätigt werden, welche so arbeitet, dafs stets
die eine oder die andere Seite des Betriebskolbens mit der Betriebskraft in Verbindung
steht.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in
Längs- und Querschnitt dargestellt.
Die Steuerung ist derart eingerichtet, dafs der die Betriebswege zum Kraftcylinder verbindende
Grundschieber s durch einen besonderen Steuerkolben k zwangsläufig verschoben
wird. Dieser Steuerkolben ist nach den Oeffnungen der Ventilgehäuse für die Ventile ν
und v1 zu mit konischen Zapfen versehen, um bei erfolgter Verschiebung des Steuerkolbens k
nach der einen oder anderen Seite hin ein Abschliefsen dieses Weges zu bewirken. Es ist
also dadurch ein doppelter Verschlufs für den Dampfaustritt aus dem Steuercylinder erzielt,
nämlich einmal in der eben geschilderten Ausführung und andererseits durch die Ventile ν
und v1.
Die Pumpe besteht aus dem Betriebscylin- dery und dem Arbeitscylinder %, in welchen
sich die starr gekuppelten Kolben bewegen. Der Arbeitscylinder ist mit gewöhnlichen
Druck - und Saugventilen verbunden. Die Vertheilung des Dampfes oder der Prefsluft
geschieht durch den einen Muschelschieber s, welcher axial mit den beiden Steuerkolben k
verbunden ist. Dieser Steuerkolben ist an jedem Ende mit Absperrventilen versehen,
welche je nach der Stellung, in welcher er sich befindet, das Druckmittel von einem Ventil
ν und vl absperrt. Gleichzeitig wird durch
diese Ventile der Hub des Schiebers bestimmt begrenzt. Die Kolben sind lose in dem Steuercylinder,
so dafs stets der Dampf oder die Prefsluft hinter die Kolben treten kann.
In den Ventilkammern befinden sich die beiden Ventilchen ν und v1, welche durch die
Sitzöffnungen mit dem Steuercylinder in Verbindung stehen, wenn der Kolben bezw. die
Ventile desselben nicht die Verbindung aufheben. Aufser im Moment der Umsteuerung
schliefsen die Ventile nach aufsen dicht ab; die unter denselben befindlichen Federn, welche
auch durch geeignete Gewichte ersetzt werden können, bewirken den festen Sitzauflag. Die
beiden Winkelhebel d und d1, welche so
montirt sind, dafs sie im arretirten Zustande
die Ventile nicht berühren (zwischen den Ventilkegeln und den Daumen des Winkelhebels
mufs immer etwas Spiel vorhanden sein) sind nach rechts und links um ihren Dreh- j
punkt beweglich und werden durch die Auslösungshebel c und c1 arretirt.
Durch den Hebel a, welcher zwangsläufig durch die Kolbenstange bewegt wird, wird
auch die Steuerstange b in entgegengesetzter Richtung verschoben. Auf derselben befindet
sich der Nocken n, zwischen diesen und den Winkelhebeln, sowie zwischen den Winkelhebeln
und den festen Scharnierstützen der Auslösungshebel befinden sich justirte Federn.
Die Wirkungsweise der Steuerung ist folgende:
Tritt, wie gezeichnet, das Druckmittel auf der rechten Seite des Kolbens ein, so bewegt
dasselbe die Kolben nach links, gleichzeitig wird mittelst des Hebels α die Steuerstange b
entgegengesetzt nach rechts verschoben. Dadurch wird die Feder gespannt, bei weiterer
Bewegung der Hebel c1 gehoben, um am Ende
des Hubes (oder nahezu am Ende) den Winkelhebel d1 auszulösen. Die Feder wird so stark
gespannt, dafs sie jetzt so kräftig auf den Winkelhebel wirkt, dafs das Ventil geöffnet
wird. Der hinter dem Kolben befindliche Druck entweicht entweder ins Freie, oder bei
Dampfkraft durch eine geeignete Rohrleitung in die Auspuffleitung. Durch diese einseitige
Entlastung wird der Kolben und der Schieber nach rechts bewegt. Der Ventilkegel bewirkt am Ende des Hubes den Abschlufs,
zugleich auch die genaue Schieberstellung, so dafs nun die rechte Seite des Arbeitskolbens
mit dem Auspuff, die linke Seite mit der Betriebskraft in Verbindung steht. Dieser Vorgang
wiederholt sich bei jedem Hubwechsel.
Claims (2)
1. Steuerung für Dampfpumpen oder dergl.,
dadurch gekennzeichnet, dafs die die Hauptsteuerung beeinflussenden Vorsteuerventile
durch eine Auslösvorrichtung bethätigt werden.
2. Ausführungsform der Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs der
Steuerkolben am Ende seines Hubes den Austritt abschliefst, wodurch auch bei Nichtdichthalten der Ventile ein Functioniren
erreicht wird, aufserdem im letzteren Falle ein Kraftverlust nicht eintritt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE123598C true DE123598C (de) |
Family
ID=392440
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
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Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE123598C (de) |
-
0
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