DE2544350B2 - Antriebsvorrichtung fuer mechanische uhrwerke - Google Patents
Antriebsvorrichtung fuer mechanische uhrwerkeInfo
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Description
)ie Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für chanische: Uhrwerke mit einer Federtrommel, einer
lerbrücke, einer zu der Trommel koaxialen Welle, die <\s
der Brücke verdrehbar ist, einem an der Welle estigten und neben der Brücke angeordneten
:rrad und einem einstückigen Sperrkegel, der aus einem um die genannte Welle zwischen einer Sperrstel
lung und einer Freigabestellung verdrehbaren starrei Abschnitt und einem federnden Arm besteht, dessei
freies Ende einen Sperrschnabel aufweist, der in di< Zahnung des Sperrades einzugreifen vermag.
Dei derartigen Vorrichtungen führt bekanntlich dei Sperrkegel, der zwischen der Sperrstellung und de
Freigabestellung verschwenkbar ist, einen verhältnis mäßig großen Rücklauf am Ende der Aufzugsbewegunj
der Triebfeder aus, wodurch vermieden werden kann daß die letztere mit einem nahe dem Höchstwer
liegenden Spannungsgrad arbeitet, das heißt, mit einen
Drehmoment, das sich schnell ändert. Jedoch hat dei Sperrkegel dieser bekannten Vorrichtungen verhältnis
mäßig große Abmessungen, und sein federnder Arn verläuft konzentrisch zu dem Sperrad. Ein am hinterer
Ende, das heißt, ar. dem mit dem starren Tei verbundenen Ende des federnden Armes befindliche:
Anlageelement wirkt mit einem von der Außenseite de; Sperrades ausgehenden feststehenden Anschlag zusam
men, um die Freigabestellung zu bestimmen, währenc der äußere Teil des Sperrschnabels mit einer Schrägfüh·
rungsfläciie zusammenwirkt, die ihn in die Zahnung des
Sperrr.des führt und die Sperrstellung bewirkt. Die Sperrung des Sperrades und damit der Welle erfolgt
wegen dieser Schrägfläche unter Bedingungen, die die Gefahr der Klemmung des Sperrschnabels in der
Sperrsteüung nicht ausschließen. Außerdem ist, weil der
die Freigabestellung bestimmende Anschlag nach ober bis in ein Niveau reicht, das dem Zahnungsniveau des
Sperrades entspricht, die Winkelverlagerung des Sperrkegels von der Sperrstellung aus durch die Anwesenheil
des Kronrades begrenzt, das bekanntlich ständig im Eingriff mit dem Sperrad steht und die Bewegung des
Sperrades beim Aufziehen von Hand bewirkt.
Der Rücklaufwinkel hat demzufolge bei der bekannten Vorrichtung eine genau bestimmte obere Genze, die
bei ungefähr 20° liegt. Man weiß aber inzwischen, daß es zweckmäßig ist, Triebfedern großer Länge mit schwachem
Antriebsmoment zu benutzen, um die Ganggenauigkeit mechanischer Uhrwerke zu verbessern. Die
Verwendung derartiger Federn macht außerdem Sperrkegel mit einem über 20° und sogar bis 300°
reichenden Rücklauf wünschenswert.
Mit der Herabsetzung der Abmessungen der bekannten Sperrkegel mit weitem Rücklauf, was eine
Maßnahme zur Vergrößerung des Rücklaufwinkels darstellt, soll eine Herabsetzung der Breite des
federnden Arms einhergehen, damit dieser sich in der Freigabestellung leichter verbiegen läßt und infolgedessen
den Sperrschnabel aus der Zahnung herausholen kann. Unter diesen Umständen ist der federnde Arm als
ein anfälliges Bauteil anzusehen, das beim Zusammenbau oder im Betrieb durch das in der Sperrstellung auf
ihn einwirkende Moment leicht verbogen werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Antriebsvorrichtungen der eingangs genannten Art in
der Weise zu verbessern, daß sie einen Rücklaufwinkel bis zu 300" erreichen und mit einem verkleinerten
Sperrkegel versehen werden können, der leicht montierbar ist und einwandfrei und sicher arbeitet.
Zur Lösung dieser Aufgabe isl die Vorrichtung der obengenannten Art erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß der Sperrkegel in einer Einf.iefung der Federbrücke zwischen dieser und dem Sperrad liegt,
daß an dem freien Ende des federnden Armes ein Anlageelement vorgesehen ist, das sich am Innenkreis
des Sperrades befindet, und daß die Flanken der
genannten Eintiefung Anschlagelemerite aufweisen, von
denen in der Sperrstellung das eine mit dem genannten Anlageelement und das andere mit dem Sperrschnabel
zusammenwirkt und die Sperrstellung bestimmen.
Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel der >
Erfindung dar. Es zeigt
Fig. 1 den Schnitt durch ein Uhrwerk in Form eines Teilschnitts längs der Linie 1-1 in Fi g. 2 und
Fig.2 bis 4 je eine Teildraufsicht auf das Uhrwerk.
Dabei zeigt F i g. 2 das Gesperr in Sperrstellur.g bei der Montage, und Fig.3 und 4 zeigen einerseits den
Sperrkegel in zwei Arbeitsstellungen und lassen andererseits den Vorgang erkennen, mit dem der
Sperrkegel in Betrieb genommen wird.
In F i g. 1 ist die Werkplatte 1 und die Federbrücke 2 ι s
eines Uhrwerks zu sehen. Zwischen diesen beiden Gesteilteilen ist das Federhaus 3 angeordnet, dessen
Welle 4 sich in den Lagern 5 bzw. 6 dreht, die mit der Werkplatte 1 bzw. mit der Fed<*xbrücke 2 starr
verbunden sind. Die Welle 4 reicht über die Federbrücke :o
hinaus und trägt an ihrem Außenviereck 7 das mit der Schraube 9 befestigte Sperrad 8. Das Sperrad 8 kämmt
mit dem Kronrad 10, das durch eine nichtgezeichnete Aufzugsmechanik angesehen wird. Die Federbrücke 2
weist einerseits um das Lager 6 herum die profilierte :s
Eintiefung 11 auf, in der die Sperrkegelfeder 12 angeordnet ist. Im Boden der Eintiefung 11 befinden
sich andererseits die beiden aus F i g. 2 erkennbaren Löcher 13 und 14, die den Boden ganz durchsetzen.
Die Sperrkegelfeder 12 ist ein Stan^teil aus Stahlblech und befindet sich im tiefsten Abschnitt der
Eintiefung 11. Es besteht aus dem fast kreisrunden starren Abschnitt 12a, in dessen Mitte eine Kreisöffnung
geschnitten ist, die frei um die Welle 4 spielt, und den beiden untereinander verbundenen Fortsätzen 126 und
12c/, von denen der Fortsatz 126 gleichzeitig ein Anlageelement und die Basis des die beiden Fortsätze
126 und 12c/ untereinander verbindenden Armes 12c bildet, der gegenüber einem der Ränder des starren
Abschnitts 12a mit einem gewissen Abstand von diesem 4c
verläuft. Das andere Ende des Arms 12c ist mit dem zweiten Fortsatz 12c/ durch den schmalen Steg 12e
verbunden der eine Sollbruchstelle bildet. Der Arm 12c weist außerdem den Schnabel 12/auf, der senkrecht zur
Ebene des Sperrkegels längs einer Radiallinie abgebo- 4;
gen ist, sowie das in der Ebene des Sperrkegels liegende Anlageelement 12g. Die Form der in Fig. 2 wiedergegebenen
Sperrkegelfeder 12 erhält man durch einen einfachen Stanz- und Biegevorgang. Die Montage ist
sehr einfach durchzuführen, weil man den Sperrkegel 5c nur über die Welle 4 zu streifen und das Sperrad 8
aufzusetzen braucht und schließlich das Sperrad 8 mit der Schraube 9 festlegen muß. Beim Aufsetzen des
Sperrades 8 umfassen zwei von den Zähnen das innere Ende des umgebogenen Teils 12/, so daß die s:
Sperrkegelfeder 12 beim Zusammenbau drehfest mit dem Sperrad 8 verbunden wird. Das Anlageelement 12g
stützt sich am Anschlag 15 ab, der von einem Abschnitt der Flanke der das Loch 14 begrenzenden Eintiefung 11
gebildet wird. Wie aus der Zeichnung zu entnehmen ist, verläuft der Anschlag 15 fast radial. Der Anschlag
wird von einem anderen Abschnitt der Flanke der Eintiefung 11 gebildet, der sich ebenfalls radial über den
Teilkreis des Sperrades 8 hinaus erstreckt, und arbeitet mit dem äußeren Ende des abgewinkelten Teils 12/
< zusammen.
Nach dem Einbau der beschriebenen Vorrichtung wird die Triebfeder zum ersten Male aufgezogen. Das
Sperrad 8 wird dabei in F i g. 2 bis 4 im Uhrzeigersinn bewegt, so daß die Sperrkegelfeder 12 infolge des
Einrastens de« abgewinkelten Teils 12/ in die in F i g. 3 gezeichnete Stellung gelangt, von der der Anlageabschnitt
126 in Kontakt mit dem Anschlag 17 gerät, der
gleichfalls einen Teil der Flanke der Eintiefung 11 bildet Der Anschlag 17 liegt den Anschlägen 15 und 16 hier
praktisch diametral gegenüber, doch könnte er sich bei einer anderen Ausführungsforni der Erfindung auch an
einer anderen Stelle befinden. Wo immer er auch angebracht ist, die Sperrkegelfeder 12 kann zwischen
den in Fig.2 und 3 angegebenen Stellungen einen Drehwinkel α (Fig.3) durchlaufen, und dieser Winkel
kann je nach Bedarf zwischen beispielsweise 20° und 300° gewählt werden. Während der Drehbewegung
verhält sich die Sperrkegelfeder 12 weiterhin wie ein starres Bauteil.
Beim Fortsetzen der Aufzugsbewegung wird das Ende des Anns 12c mit dem Aniageelement 12g und
dem abgewinkelten Teil 12/info)ge Brechens des Sieges 12e vom starren Abschnitt 12a abgetrennt, nachdem die
in Fig.3 gezeichnete Stellung erreicht ist. Dieser Zustand ist in Fig.4 wiedergegeben, in der man die
Endstellung der Sperrkegelfeder 12 sieht. Das abgewinkelte Teil 12/hebt nun unter Ausbiegung des Armes 12c
von der Zahnung des Sperrades 8 ab; die Ausbiegung findet während der gesamten weiteren Drehbewegung
des Sperrades 8 statt. Der bei diese·· Bewegung durchlaufene Winkelweg ist in Fig.4 als Winkel β
angegeben. Der mögliche Rücklaufwinkel entspricht dann der Summe der Winkel « und ß. Vom Augenblick
an, in dem die in F i g. 4 gezeichnete Stellung erreicht ist, bleiben bei jeder dem Sperrad 8 erteilten weiteren
Drehbewegung das Ende des federnden Armes 12c und i das Teil 12/außer Eingriff. Umgekehrt ergreift, sobald
das Sperrad 8 freigegeben wird und zurücklaufen soll, einer der Zähne die Innenkante des Teils 12/, und die
Sperrkegelfeder schwenkt mit dem Sperrad 8 zusammen in die Sperrstellung zurück (F i g. 2).
j Die beiden vom Teil 12/und vom Anlageelement 12g der Sperrkegelfeder 12 gebildeten Anlageelemente
legen sich in dieser Stellung gegen die Anschläge 15 und 16 und befinden sich auf je einer Seite des von dem
inneren Ende des umgebogenen Teils 12/ gebildeten 5 Sperrelements. Das Sperrad 8 ist durch dieses
Sperrelement somit zuverlässig gesperrt, ohne daß die Gefahr einer Verbiegung des Arms 12 besteht.
Bei der beschriebenen Ausführungsform zeigt die Flanke der Eintiefunjj 11 vom Anschlag 16 ausgehend
0 den rechtwinklig dazu vei iifenden Abschnitt 18, der
ein Halteelement bildet, daran anschließend den schräg verlaufenden Abschnitt 19, der ein Spannelement bildet,
und dann den kreisbogenförmigen Abschnitt 20, der ein Freigabeelement bildet. Bei der Rücklaufbewegung des
5 Rades legt sich die Außenkante des Teils 12/ in das Freigabeelement 20, so daß der Zahn, der das Teil 12/
mitnimmt, unter dessen Innenkante vorbeiläuft.
Das Teil 12/greift dann in den folgenden Zahnzwischenraum
ein und wird, wenn es dem Spannelement IS ■ο und dann dem Haltelement 18 folgt, in dieserr
Zahnzwischenraum an den Zahnfuß herangeführt bevor es an den Anschlag 16 stößt. Das Eingreifen de;
Teils 12/zwischen jeweils zwei Zähnen wird außerderr durch die Federwirkung des Arms 12c begünstigt. Da;
Halteelement 18 spielt somit die Rolle eines Riegels unc verhindert jede ungewollte Freigabe der Sperrkegelfe
der 12 in radialer Richtung. Das von dem Teil 12 gebildete Sperrelement ist tatsächlich frei, weil es mi
dem starren Abschnitt der Sperrkegelfeder 12 nur durch
den Arm 12c verbunden ist, der infolge seines Aufbaus außerordentlich biegsam ist.
Man erkennt, daß die Sperrkegelfeder 12 in der Sperrstellung das Sperrad 8 in absolut sicherer Weise
sperrt und blockiert, weil ein Zahn des Sperrades 8 sich jeweils gegen die rechte Kante des Teils 12/" legt,
während die linke Kante des Teils \2f bzw. das Anlageelement 12^ jeweils gegen einen der Anschläge
16 bzw. 15 geführt sind, so daß jede Verformung oder jede Drehbewegung dieses Kopfes des federnden Arms
12c ausgeschlossen ist. Außerdem wird bei jeder auf das Sperrad 8 ausgeübten Aufzugsbewegung die Sperrkegelfedern,
obwohl der Steg 12e durchgebrochen ist, zunächst mit dem Sperrad 8 zusammen in Drehrichtung )S
versetzt, als ob es sich um ein einheitliches starres Bauteil handele, und diese drehende Antriebsbewegung,
während der das Teil i2f weiterhin in der Zahnung des Sperrades 8 gefangen bleibt, setzt sich fort, bis das
Anlageelement 126 den Anschlag 17 berührt. Von diesem Augenblick an tritt die Federkraft des Armes 12c
in Erscheinung, und die Drehbewegung des Sperrades 8 läßt das Teil 12/"aus der Zahnung heraustreten.
Die obenbeschriebene Verriegelung bietet zahlreiche Vorteile, die hierunter zusammengefaßt werden:
a) Der starre und der federnde Abschnitt der Sperrkegelfeder lassen sich durch Stanzen und
Biegen aus einem einzigen Stück herstellen;
b) der Rücklaufwinkel läßt sich nach Bedarf festlegen und kann einen großen Wert annehmen, er kann ^0
beispielsweise zwischen 20° und 300° liegen;
c) trotz der Größe des Rücklaufwinkels bleibt die Verbiegung der Feder gering, wodurch sich
günstige Betriebsbedingungen ergeben;
d) zur Montage der Sperrkegelfeder ist weder eine Schraube noch ein anderes Befestigungsmittel
erforderlich;
e) die Herstellung der Sperrkegelfeder durch Stanzen ist sehr einfach, da das Ende des federnden Arms
mit dem starren Abschnitt beim Stanzvorgang durch einen schmalen Steg verbunden bleibt. Beim
Stanzen entsteht somit ein starres Gebilde, das sich beim Lagern und bei der Montagevorbereitung
nicht mit anderen Bauteilen verhaken kann. Die Abtrennung des freien Endes vom federnden Arm
erfolgt erst beim ersten Aufziehen der Triebfeder, das heißt, wenn die Montage abgeschlossen ist.
Auch die Herstellung der Federbrücke 2 erfordert nur einfache Fertigungsvorgänge. Die abgestufte
Eintiefung 11 kann durch Stanz- und/oder Fräsvorgänge
hergestellt werden. Die öffnungen 13 und 14, deren Ränder die Anschläge 15 und 16 bilden, sowie
die Elemente 18, 19 und 20 können gestanzt werden;
g) schließlich läßt sich noch ein letzter Vorteil anführen, nämlich die Tatsache, daß mit ein und
demselben Sperrkegel Uhren mit unterschiedlichem Rücklauf hergestellt werden können. Der
Rücklaufwinkel hängt nämlich nur von der gegenseitigen Lage der Anschläge 15 und 17 ab.
Somit bestimmt nur die Bauweise der Federbrücke den Rücklaufwinkel. Diese letztgenannten Besonderheit
bedeutet eine Vereinfachung der Auftragsvorbereitung und der Organisation der Serienfabrikation
der Uhrwerke.
Hierzu 4 HkUt Zeichnungen
Claims (6)
1. Antriebsvorrichtung für mechanische Uhrwerke mit einer Federtrommel, einer Federbrücke, einer zu
der Trommel koaxialen Welle, die in der Brücke verdrehbar ist, einem an der Welle befestigten und
neben der Brücke angeordneten Sperrad und einem einstückigen Sperrkegel, der aus einem um die
genannte Welle zwischen einer Sperrstellung und einer Freigabesteliung verdrehbaren starren Abschnitt
und einem federnden Arm besteht, dessen freies Ende einen Sperrschnabel aufweist, der in die
Zahnung des Sperrades einzugreifen vermag, d a durch gekennzeichnet, daß der Sperrkegel
(12) in einer Eintiefung (11) der Federbrücke (2) zwischen dieser und dem Sperrad (8) Hegt, daß an
dem freien Ende des federnden Armes (12e) ein Anlageelement (12g) vorgesehen ist, das sich am
Innenkreis des Sperrades (8) befindet, und daß die Flanken der genannten Eintiefung (11) zwei
Anschlagelemente (15, 16) aufweisen, von denen in der Sperrstellung das eine (15) mit dem genannten
Anlageelement (i2g) und das andere (16) mit dem Sperrschnabe! (12/? zusammenwirkt und die Sperrstellung
bestimmen.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fi cigaucMciiung durch
einen dritten Anschlag (17) bestimmt ist, der ebenfalls durch einen Abschnitt der Flanke der
genannten Eintiefung (11) bestimmt wird und mit p'nem Anlageelement (126? zusammenwirkt, das sich
am starren Abschnitt (12a) des Sperrkegels (12) befindet und in den Umriß des Sperrades (8)
hineinragt.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrschnabel durch ein am
Ende dei; federnden Arms (12a) des Sperrkegels (12) rechtwinklig abgebogenes Teil (12/? gebildet ist,
dessen um Kante (links) mit dem anderen Anschlag (16) und dessen andere Kante (rechts) mit der
Zahnung des Sperrades (8) zusammenwirkt.
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet
durch ein Halteelement (18), ein Spannelement (19) und ein Freigabeelement (20), die an der
Flanke der genannten Eintiefung (11) ausgebildet sind und mit dem Sperrschnabel (12/? radial
zusammenwirken.
5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der starre Abschnitt (12a) und
das freie Ende des federnden Arms (12c) des Sperrkegels (12) durch eine Sollbruchstelle bildenden
Steg (12e) untereinander verbunden sind.
6. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Anschläge (15,
16,17) durch Randabschnitte von öffnungen (13,14)
gebildet werden, die in die Federbrücke (2) geschnitten sind.
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH1357474 | 1974-10-09 | ||
CH1357474A CH583931B5 (de) | 1974-10-09 | 1974-10-09 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2544350A1 DE2544350A1 (de) | 1976-04-15 |
DE2544350B2 true DE2544350B2 (de) | 1977-06-16 |
DE2544350C3 DE2544350C3 (de) | 1978-02-02 |
Family
ID=
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CN103827756A (zh) * | 2011-09-15 | 2014-05-28 | 布朗潘有限公司 | 具有小的芯部直径的钟表发条盒 |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CN103827756A (zh) * | 2011-09-15 | 2014-05-28 | 布朗潘有限公司 | 具有小的芯部直径的钟表发条盒 |
CN103827756B (zh) * | 2011-09-15 | 2016-08-17 | 布朗潘有限公司 | 具有小的芯部直径的钟表发条盒 |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
IT1042882B (it) | 1980-01-30 |
DE2544350A1 (de) | 1976-04-15 |
US3974639A (en) | 1976-08-17 |
GB1519204A (en) | 1978-07-26 |
FR2287717A1 (fr) | 1976-05-07 |
CH1357474A4 (de) | 1976-08-13 |
JPS5164961A (de) | 1976-06-04 |
CH583931B5 (de) | 1977-01-14 |
FR2287717B1 (de) | 1978-04-07 |
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