[go: up one dir, main page]

DE2329176C3 - Aufzugs- und Stelleinrichtung für Uhrwerke - Google Patents

Aufzugs- und Stelleinrichtung für Uhrwerke

Info

Publication number
DE2329176C3
DE2329176C3 DE2329176A DE2329176A DE2329176C3 DE 2329176 C3 DE2329176 C3 DE 2329176C3 DE 2329176 A DE2329176 A DE 2329176A DE 2329176 A DE2329176 A DE 2329176A DE 2329176 C3 DE2329176 C3 DE 2329176C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding shaft
winding
wheel
elevator
bridge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2329176A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2329176A1 (de
DE2329176B2 (de
Inventor
Peter Bettlach Solothurn Bachmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ebauches Bettlach SA
Original Assignee
Ebauches Bettlach SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ebauches Bettlach SA filed Critical Ebauches Bettlach SA
Publication of DE2329176A1 publication Critical patent/DE2329176A1/de
Publication of DE2329176B2 publication Critical patent/DE2329176B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2329176C3 publication Critical patent/DE2329176C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B27/00Mechanical devices for setting the time indicating means
    • G04B27/02Mechanical devices for setting the time indicating means by making use of the winding means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Aufzugs- und Stelleinrichtung für Uhrwerke mit einem rrtit der Aufzugswelle fest verbundenen Ritzel, das in dem Werkkäfig zwischen seiner Aufzugsstellung, in der es mit einem das Ratschenrad antreibenden Kronenrad, und seiner Stellstellung, in der es mit einem Stellrad kämmt, axial verschieblich und in diesen Stellungen durch eine sich auf die Aufzugswelle abstützende Feder gehalten ist.
Bei einer aus der GH-PS 3 11 289 bekannten Einrichtung dieser Art wird in der Aufzugsstellung die Antriebsverbindung zwischen dem mit der Aufzugswelle verbundenen Ritzel und dem Ratschenrad durch ein Klinkengetriebe hergestellt, das aus einer Scheibe mit elastischen Zungen, die fest mit einem Rad vernietet und relativ zu diesem in der Weise drehbar ist, daß die Zungen je nach Drehrichtung der Scheibe'in Öffnungen des Rades greifen oder über diese hinweggleiten können.
Bei der Drehung der Aufzugswelle in Aufzugsrichtung Wird das Aufzugsdrehmoment von der Aufzugs-, welle dadurch auf das Ratschenrad übertragen, daß die
Zungen in die Öffnungen des Rades greifen und dieses mitnehmen. Während der Drehung der Aufzugswelle entgegen der Aufzugsrichtung gleiten die Zungen über die Öffnungen des Rades. Dieses bekannte, durch federnde Zungen gebildete Klinkengetriebe unterliegt nicht nur wegen des federnden Andrucks der Zungen gegen das mit Öffnungen versehene Rad einem erheblichen Verschleiß, es ist zudem auch aus einer Vielzahl komplizierter Teile aufgebaut, deren Montage einen zusätzlichen Arbeitsaufwand bedingt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine einfach aufgebaute Aufzugs- und Stelleinrichtung für Uhrwerke zu schaffen, die sich schnell montieren läßt. ' Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Aufzugs- und Stelleinrichtung der eingangs angegebenen Art dadurch gelöst, daß das Kronenrad mit so großem Spiel auf einem flachen, käfigfesten, kreisförmigen Kern gelagert ist, daß es bei einer Drehung durch das in der Aufzugsstellung mit ihm kämmende Ritzel entgegen der Aufzugsrichtung durch seitliche Verschiebung außer Eingriff mit dem Ratschenrad gelangt, und daß das Kronenrad in der Aufzugsstellung durch eine tangential zu ihm und parallel zur Ebene des Ritzels verlaufende Kante einer zum Werkkäfig gehörenden Brücke in Eingriff mit diesem gehalten ist. Die erfindungsgemäße Einrichtung zeichnet sich nicht nur durch eine einfache und sichere Funktion aus, sie besteht zudem auch aus weniger Teilen als bekannte Einrichtungen.
Bei einer aus der CH-PS 2 94 399 bekannten Aufzugsund Stelleinrichtung wird ein seitlich verschiebbares Kronenrad durch den Aufzugstrieb in und außer Eingriff mit einem Sperrad bewegt. Wenn das Kronenrad außer Eingriff mit dem Sperrad durch Rückdrehung der Aufzugswelle bewegt wird, kommt seine Verzahnung mit einer Klinke in Eingriff, so daß es blockiert wird.
Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnung beispielhaft erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht,
F i g. 2 eine Schnittansicht längs der Achse der Aufzugswelle,
Fig.3 eine Schnittansicht nach der LinieΊΙΙ-ΙΙΙ der F i g. 1 und
F i g. 4 und 5 Schnittansichten nach den Linien IV-IV bzw. V-V der F ig. 1,
Die wesentlichen Elemente der Aufzugs- und Stelleinrichtung nach den Zeichnungen sind in F i g. 2 sichtbar. In dieser Figur ist ein Teil der Platine 1 eines Uhrwerks sichtbar und oberhalb dieser Platine die Federbrücke 2 und der Unruhkloben 3. Zwischen diesen EIe-
menten des Kiifigs sind die Aufzugselemente angeordnet, eine Aufzugswelle 4, welche den Innenteil eines Steuerteils von dem Typ bildet, der als »mit gebrochener Aufzugswelle« bezeichnet wird und dessen verschiedene Teile später beschrieben werden, ein bewegliches Kronenrad 5, ein Stellrad 6 und eine Federplatte 7,die die Positionierung der Aufzugswelle in axialer Richtung sicherstellt und gleichzeitig die Funktion einer' Rasterfeder erfüllt, wie später gezeigt wird. Der Unruhkloben 3 ist auf der Platine durch eine Säule 8 und eine Schraube 38 (Fig.5) nach üblicher Anordnung befestigt. Das gleiche gilt für die Federbrücke 2. Die Befestigungssäule 9 ist dabei mit der Dreheinrichtung des Rasters iO verbunden. Letzterer wirkt auf das Ratschenrad 11. Der Ünruhkloben 3 liegt auf einem etwas tieferen Niveau als das der Federgehäusebrücke 2. Zwischen dem Unruhkloben und der Platine einerseits und zwischen dem Federgehäusebrückenteil und der Platine andererseits sind zwei geschnittene Platten angeordnet, die den Abstand dieser Elemente des Gehäuses sicherstellen und die einen äußeren Aufzugswellenklöben 12 und einen inneren Aufzugswellenklöben 13 bilden. Diese beiden geschnittenen Platten, welche in der Draufsicht in den Fig.3 und 4 sichtbar sind, sind an ihrem oberen Teil und'tfnihrern unteren Teil mit Wülsten versehen, wobei die NVulst 14 am oberen Teil des inneren Aufzugswcllenklobens 13 einen quadratischen Querschnitt hat, wie in Fig. 1 zu sehen ist. Die genannte Wulst dringt mit ihrem oberen Teil in eine in der Feder1 gehäusebrücke 2 angebrachte Öffnung ein und mit ihrem unteren Teil schließt sich die genannte Wulst an einen planen Teil des Aufzugswellenklobens 13 an, welcher zwei Schultern 15 und 16 bildet. Die genannten Schultern tragen einenKronenkern 17, der ein abgestochenes Werkstück in Kreisform ist, das an seiner Basis einen flachen Hals aufweist und an seinem Zentrum eine kreisförmige Nabe, die in das Innere der Öffnung des beweglichen Kronenrades 5 eingeschoben ist. Der Durchmesser der Öffnung des Rades 5 ist dabei größer als der der Auflage des Kerns 17; das Kronenrad kann sich seitlich verschieben, je nach den Beanspruchungen, welche auftreten. Die Nabe des Kerns 17 bildet an ihrem oberen Ende eine leichte Ringwülsl, die sich etwas höher erstreckt als das Niveau des Kronenrades 5 und auf der unteren Fläche der Brücke 2 ruht. Auf diese Weise ist das Kronenrad.mit einem Spiel montiert, welches eingestellt werden kann und welches es ihm ermöglicht, sich nicht nur zu drehen, sondern auch seitlich zu verschieben. Der Aufzugswellenklöben 13 weist außerdem eine längliche Öffnung 13;i auf, in'die sich das zapfenfönnigc Ende 18 der Aufzugswelle 4 erstreckt.
In F i g. 4 ist der äußere Aufzugswellenklöben 12, der ebenfalls in einer Metallplatte ausgeschnitten ist, zwischen dem Unruhkloben 3 und der Platine 1 durch Wülste 19, 20 und 21 fixiert. Einer der Ausschnitte dieser Platte schafft unter der unteren Fläche des ■Unruhklobens 3 ein Spiel, in das ein hakenförmiger Teil eingeschoben wird, den die elastische Platte 7 aufweist. Der genannte Teil 22 sichert das Einhaken der Platte 7, die auf der anderen Seite eine ringförmige, offene Stelle 23 aufweist, welche um die Säule 8 herum auf einer Abschrägung dieser Säule ruht. So ist die Platte 7 unterhalb des Unruhklobens 3 in einer zum Werk parallelen Ebene befestigt, und zwar so, daß die seitliche Zunge 24, die sie ungefähr in der Mitte aufweist und die leicht nach unten gebogen ist, sich in die eine oder andere der beiden Nuten 25 und 26 einschiebt, welche offene V-Form aufweisen und die in die Aufzugswelle 4 eingedreht sind.
Auf diese Weise sichert die Zunge 24 das Positionieren der Aufzugswelle in axialer Richtung. Die Federplatte 7 weist außerdem einen langen Arm 27 auf, welcher sich in Richtung der Säule 9 erstreckt und gegen einen Teil des Rasters 10 drückt. Wie in Fig. 1 zu sehen ist, ist letzterer auch in einer Metallplatte ausgeschnitten und weist eine Nase 28 auf, die in eine Verzahnung des Ratschenrades 11 eingeschoben ist und wobei ein Abstützelement 29 vorhanden ist, das direkt auf die Verzahnung des Rades 11 drückt, um sie zu blockieren. Wenn dieses Rad in Pfeilrichtung 30 mitgenommen wird,1 wird die Verrastung durch Druck auf den Arm 27 aufgehoben, während das von der Antriebsfeder auf'den-Raster übertragene Drehmoment, sobald das Ratschenrad freigegeben wird, dahin tendiert, daß es in die andere Richtung gedreht wird und die Nase 28 wieder in seiner Verzahnung erfaßt, um den Raster in die in der Zeichnung dargestellte Blockierlagc zu bringen.
In Fig.2 ist ersichtlich, daß die Platine einen ersten
2ü Ausschnitt 31 für das Erfassen eines Teils des Auf/.ugsritzels aufweist, was später beschrieben wird, und eine zweite Öffnung 32, in die das Ende des Drehzapfens 33 eingeschoben wird, welcher einen flachen Kopf aufweist, der das Drehen des Stellrades 6 sicherstellt. Letzteres ist in einer Auskehlung 31 angeordnet, die — wie vorher gesagt — an einer solchen Stelle vorgesehen ist. daß das Aufzichritzel passieren kann.
Das Aufziehritzel 34, das oben erwähnt wurde, ist ein mit der Aufzugswelle fest verbundener Teil. Die Verzahnung kann direkt bei der Herstellung der Aufzugswelle so gefräst werden, daß sie mit letzterer ein Stück bildet. Wie insbesondere in F i g. 2 zu sehen ist, befindet sich das Ritzel 34 in der Nähe der beiden Nuten 25 Und 26 auf der Innenseite der Aufzugswelle 4. Jenseits dieses Ritzels 34 weist die Aufzugswelle 4 eine zylindrische Aufnahme auf, die in einer flachen Schulter mündet, über die der Zapfen 18 herausragt.
Zur Vervollständigung der Beschreibung der Aufzugswelle 4 sei noch bemerkt, daß sie auf der entgegengesetzten Außenseite eine zweite zylindrische Auflagefläche besitzt, die sich gleichfalls an die beiden Nuten 25 und 26 nach außen anschließt. 35 ist eine Kupplungsverbindung zum Anschluß an das Außenteil der Aufzugswelle 4. Die Anordnung des geschilderten Mechanismus
4r> beinhaltet die Verwendung eines Systems mit einer unterbrochenen Aufzugswelle, welches eine innere Aufzugswelle 4 besitzt, die im Innern des Werkes liegt, wenn dieses montiert ist, und eine (nicht dargestellte) äußere Aufzugswelle, die am Gehäuse montiert wird
so und die Krone trägt und welche beim Zusammenfügen mit der inneren Aufzugswelle 4 verbunden wird. Diese bei aus einem Gehäuseteil bestehenden Uhren übliche Art, welche eine gute Abdichtung der Aufzugswelle mühelos ermöglicht, ist an sich bekannt und wurde bei zahlreichen klassischen Werken bereits verwendet.
Bei der beschriebenen Anordnung liegt das Stellrad 6 auf der Außenfläche der Platine 1. Es ist mit einem Zwischcnvorgelegc 36 in Eingriff, das in Fig. 1 sichtbar ist und das direkt mit dem Minutenrad im Eingriff steht.
ω) Um das Eingreifen des Kronenrades mit dem Ritzel 34 und mit dem Ratschenrad M sicherzustellen, weist die Brücke 3 eine seitliche Verlängerung 37 auf, deren geradlinige Kante die Verzahnung des Kronenrades abstützt. In Fig. 1 ist ersichtlich, daß dieser geradlinige
es Rand sich tangential zum Kronenrad erstreckt und es daran hindert, sich in der Richtung der Achse der Aufzugswelle zu verschieben. So bleibt das Kronenrad ständig mit dem Ritzel 34 im Eingriff. Es erfaßt das Rat-
schenrad 11 oder löst sich von ihm, je riach der Richtung, in die die Aufzugswelle 4 gedreht wird. Das Kronenrad 5 könnte auch durch eine Verlängerung des Federgehäusebrückenteils gehalten werden, die leicht gebogen wäre, so daß sie sich auf der Höhe seiner Verzahnung befände und sich tangential zu letzterer erstrecken würde. ~ ;■
Zur Erläuterung der Funktion des beschriebenen Mechanismus wird auf die Fig. 1 und 2 Bezug genommen. In diesen Figuren ist der Mechanismus in Aufzugsstellung dargestellt, d. h., daß sich die Aufzugswelle 4 in ihrer Innenlage befindet. Das Ritzel 34 ist mit dem beweglichen Kronenrad 5 im Eingriff, welches ebenfalls mit dem Ratschenrad 11 im Eingriff steht. Der Raster 10 sichert das Blockieren des letzteren Rades. In axialer Richtung wird die Aufzugswelle durch die Zunge 24 festgehalten, die sich im Eingriff mit der Außennut 25 befindet. Wenn in dieser Lage die Aufzugswelle um ihre Achse so gedreht wird, daß das Kronenrad in entgegengesetzte Uhrzeigerrichtung gedreht wird, sichert das Eingreifen der Verzahnung des Ritzels 34 in die Verzahnung des Kronenrades sowie der Eingriff des letzteren in die Verzahnung des Ralschenrades die Übertragung eines Rotationsmomentes, das Ratschenrad wird in Pfeilrichlung 30 angetrieben und hebt den Raster, was ein Aufziehen der Antriebsfeder bewirkt. Sobald die Aufzugswelle losgelassen wird, hat das Ratschenrad die Tendenz, sich in entgegengesetzter Pfeilrichtung 30 zu drehen, aber der Raster kommt in eine Blockierlagc, wie oben erklärt. Wenn dagegen mittels der Aufzugswelle das Kronenrad 5 in der Uhrzeigerrichtung gedreht wird, stützt sich der Teil der Verzahnung, der mit dem Ratschenrad 11 in Verbindung steht, auf dieses Rad, so daß die Zentralöffnung des Kronenrades sich auf dem Kern verschiebt und die Verzahnung des Ritzels 34 schiebt diejenige des Rades 5 in der Weise zurück, daß ein Ausklinken bewirkt wird. So ist also die Rotation der Aufzugswelle ohne Wirkung auf das Ratschenrad.
Um die Aufzugswelle in die Stellung zu bringen, genügt es, sie nach außen zu ziehen. Die Zunge 24 gelangt dann aus der Nut 25 heraus und in die Nut 26 hinein und sichert wiederum die Positionierung der Aufzugswelle.
Durch diese Verschiebung nach außen verläßt die Ritzelverzahnung 34 die Verzahnung des Kronenrades 5 und greift in das Stellrad 6 ein. In dieser Lage bewirkt jede der Aufzugswelle übertragene Rotation eine Mitnähme des Stellrades des Zwischenvorgeleges, des Minutenrades, und dementsprechend der Uhrzeiger in der entsprechenden Richtung.
So werden mit dieser äußerst vereinfachten Einrichtung sämtliche Funktionen einer normalen Aufzugs- und Stelleinrichtung ausgeführt.
Es darf darauf hingewiesen werden, daß die verschiedenen Bauelemente der Einrichtung sehr einfach herzustellen sind und bequem1 montiert werden können. Insbesondere ist keinerlei Schraube einzusetzen, was die Montage beträchtlich erleichtert. Die Anzahl der Bauelemente der Einrichtung ist stark herabgesetzt. Sie weist 7 Bauelemente weniger auf als bekannte Einrichtungen, wobei folgende weggelassen wurden: der Zughebel, der Kipphebel, die Zughebell'edcr, die Kipphebelleder, die Zughebelschraube, das Aufzugsritzel und das bewegliche Ritzel.
Schließlich wird bemerkt, daß bei einer anderen Ausführungsl'orm die Bauelemente 12 und 13. welche den Aufzugswcllenkloben bilden, auch durch Austragungen ersetzt werden könnten, die in der Platine und in der Brücke vorgenommen werden, wobei letztere in Form von dicken Werkstücken hergestellt werden und nicht in Form von flachen Werkstücken, wie bei der Ausfiihrungsform nach der Beschreibung.
Eine letzte Vereinfachung ist dadurch zu erhalten, daß der untere Aufzugswellcnkloben vom Federbrükkenteil gehalten wird, während der äußere Aufzugswellcnklobcn durch ein anderes Gehäuscelcment gehalten wird, beispielsweise durch den Unruhkloben. Diese
J5 Anordnung erleichtert gleichfalls die Montage, da es bei der Anbringung der Federgehäusebrücke ausreicht, darauf zu achten, den äußeren Aul'zugswellenkloben mit dem Kronenkern aufzulegen, ebenso wie das Kronenrad; aber die eigentliche Aufzugswelle, ebenso wie die Rastcrl'eder, können bei der Montage des Unruhklobcns angebracht werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

29 Patentansprüche: ,
1. Aufzugs- und Stelleinrichtung für Uhrwerke mit einem mit der Aufzugswelle fest verbundenen Ritzel, das in dem Werkkäfig zwischen seiner Aufzugsstellung, in der es mit einem das Ratschenrad antreibenden Kronenrad, und seiner SteÜstellung, in der es mit einem Stellrad kämmt, axial verschieblich und in diesen Stellungen durch eine sich auf die Aufzugswelle abstützende Feder gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Kronenrad (5) mit so großem Spiel auf einem flachen, käfigfesten, kreisförmigen Kern (17) gelagert ist, daß es bei einer Drehung durch das in der Aufzugsstellung mit ihm kämmende Ritzel (34) entgegen der Aufzugsrichtung durch seitliche Verschiebung außer Eingriff mit dem Ratschenrad (11) gelangt, und daß das Kronenrad (5) in der Aufzugsstellung durch eine tangential zu ihm und parallel zur Ebene des Ritzels (34) verlaufende Kante (37) einer zum Werkkäfig gehörenden Brücke (3) in Eingriff mit diesem gehalten ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Federplatte (7) vorhanden ist, die eine Positionierungszunge (24) für die Aufzugswelle (4) aufweist und einen Arm (27), der auf den Raster (10) des Ratschenrades (11) einwirkt, und die Federplatte (7) am Käfig des Werkes befestigt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Aufzugswellenkloben (12, 13) vorhanden ist, der durch zwei geschnittene Platten gebildet ist, welche einen äußeren Aufzugswellenkloben (12) und einen inneren Aufzugswellenkloben (13) bilden und die beiden Platten jeweils zwischen der Platine und einem dritten Teil des Werkes liegen.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Aufzugswellenkloben (13) eine Bohrung (13a) für die Aufnahme des Zapfens (18) der Aufzugswelle (4) und eine Wulst (14) in Rechteckform aufweist, die die Fixierung des kreisförmigen Kerns (17) sicherstellt und die in eine Öffnung der Brücke eingeschoben ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Aufzugswellenkloben (12) einerseits Wülste (19,20), die in Öffnungen der Platine und einer Brücke eingeschoben sind, und andererseits einen Führungsausschnitt für die Aufzugswelle (4) aufweist.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Federplatte (7) einerseits an dem äußeren Aufzugswellenkloben (12) und andererseits an einer Säule (8) befestigt ist, die die Befestigung eines der Brückenteile an der Platine sichern.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Aufzugswellenkloben (13) zwischen dem Federbrückenteil (2) und der Platine (1) befestigt ist, während der äußere Aufzugswellenkloben (12) zwischen dem Unruhkloben (3) und der Platine (1) befestigt ist, und daß das Kronenrad (5) durch einen Teil des Unrühklobens (3) mit dem Aufziehritzel (34) in Eingriff gehalten ist.
DE2329176A 1972-06-30 1973-06-07 Aufzugs- und Stelleinrichtung für Uhrwerke Expired DE2329176C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH989772A CH586417B5 (de) 1972-06-30 1972-06-30

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2329176A1 DE2329176A1 (de) 1974-01-24
DE2329176B2 DE2329176B2 (de) 1975-11-13
DE2329176C3 true DE2329176C3 (de) 1983-12-22

Family

ID=4356866

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2329176A Expired DE2329176C3 (de) 1972-06-30 1973-06-07 Aufzugs- und Stelleinrichtung für Uhrwerke

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3827235A (de)
CH (2) CH586417B5 (de)
DE (1) DE2329176C3 (de)
FR (1) FR2191167B1 (de)
IT (1) IT989476B (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2829856A1 (de) * 1978-07-07 1980-01-17 Dieter Kaltenbach Verfahren zum ausschalten des spieles innerhalb mechanischer vorschubmittel fuer eine kaltkreissaege
US4363554A (en) * 1981-01-16 1982-12-14 Eta S.A., Fabriques D'ebauches Setting mechanism for an analog display watch
DE3113019C1 (de) * 1981-04-01 1982-10-07 Gebrüder Junghans GmbH, 7230 Schramberg Stellwellen-Stellvorrichtung fuer Minuten- und Stundenzeiger einer elektronischen Armbanduhr
JPS6455478U (de) * 1987-10-02 1989-04-05
EP1353245B1 (de) * 2002-04-09 2008-07-16 Girard-Perregaux S.A. Betätigungsmechanismus für eine Uhr
EP2124112A1 (de) * 2008-05-22 2009-11-25 CT Time S.A. Uhrmechanismus und diesen Mechanismus umfassendes Modul

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US523169A (en) * 1894-07-17 Norman t
US870109A (en) * 1907-06-06 1907-11-05 Gustav Bunzl Stem winding and setting watch.
US946906A (en) * 1909-06-10 1910-01-18 Philadelphia Watch Case Company Watch.
CH281802A (fr) * 1950-05-10 1952-07-01 Schmitz Otto Mouvement de montre à remontage automatique à double effet par masse oscillante.
CH294399A (fr) * 1951-04-14 1953-11-15 Schmitz Otto Dispositif d'entraînement pour mécanisme de remontage d'une montre.
CH311289A (fr) * 1953-06-12 1955-11-30 Baumgartner Freres Sa Mécanisme de remontoir et de mise à l'heure pour mouvement d'horlogerie.
CH1705068A4 (de) * 1968-11-15 1970-06-30

Also Published As

Publication number Publication date
DE2329176A1 (de) 1974-01-24
US3827235A (en) 1974-08-06
DE2329176B2 (de) 1975-11-13
FR2191167A1 (de) 1974-02-01
CH989772A4 (de) 1974-07-31
IT989476B (it) 1975-05-20
FR2191167B1 (de) 1977-09-09
CH586417B5 (de) 1977-03-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3605821C2 (de)
EP0663334A1 (de) Mehrfachzahnkranz für Fahrrad-Kettenschaltungen
DE2329176C3 (de) Aufzugs- und Stelleinrichtung für Uhrwerke
DE2650612A1 (de) Vorrichtung zur befestigung von fahrzeugraedern an einer auswuchtungsanordnung
DE69701136T2 (de) Uhr
DE69406738T2 (de) Uhr
DE2705615A1 (de) Steuertaste fuer bandgeraete
DE2750988B1 (de) Elastische Kupplung fuer Wellen
CH372983A (de) Uhr mit Datumscheibe
DE8131321U1 (de) Verbindungsvorrichtung für mehrteilige Leuchten, insbesondere Leuchten mit einer Leuchtstofflampe
DE2056755C3 (de) Drehmoment-Sicherung für den Antrieb von Ventilen u.dgl
DE2329176C2 (de)
DE69714700T2 (de) Anzeigevorrichtung mit springendem Sekundenzeiger
DE3723432C2 (de) Weckmechanismus
DE3047680C2 (de) Nockenschalter
DE1703613C3 (de) Uhrwerks-Zeitzünder
DE1107609B (de) Drehmomentsteckschluessel
DE498779C (de) Kupplungsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2746293C3 (de) Zeichenträger für Druckmaschinen
DE3008046C2 (de) Vorrichtung zum Verstellen der Neigung der Lamellen einer Lamellenjalousie
DE611036C (de) Nummernschalter fuer Selbstanschlussanlagen
AT401550B (de) Plattenventil, insbesondere für verdichter
CH335163A (de) Klinkeneinrichtung in einer Uhr mit automatischem Aufzug
DE2903185C3 (de) Drehbegrenzungseinrichtung für ein am Ende eines Manipulatorarms angeordnetes Drehgelenk
DE1217284B (de) Rueckereinrichtung fuer Uhren

Legal Events

Date Code Title Description
8281 Inventor (new situation)

Free format text: BACHMANN, PETER, BETTLACH, SOLOTHURN, CH

C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee