DE2329176C3 - Aufzugs- und Stelleinrichtung für Uhrwerke - Google Patents
Aufzugs- und Stelleinrichtung für UhrwerkeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Aufzugs- und Stelleinrichtung für Uhrwerke mit einem rrtit der Aufzugswelle fest
verbundenen Ritzel, das in dem Werkkäfig zwischen seiner Aufzugsstellung, in der es mit einem das Ratschenrad
antreibenden Kronenrad, und seiner Stellstellung, in der es mit einem Stellrad kämmt, axial verschieblich
und in diesen Stellungen durch eine sich auf die Aufzugswelle abstützende Feder gehalten ist.
Bei einer aus der GH-PS 3 11 289 bekannten Einrichtung
dieser Art wird in der Aufzugsstellung die Antriebsverbindung zwischen dem mit der Aufzugswelle
verbundenen Ritzel und dem Ratschenrad durch ein Klinkengetriebe hergestellt, das aus einer Scheibe mit
elastischen Zungen, die fest mit einem Rad vernietet und relativ zu diesem in der Weise drehbar ist, daß die Zungen
je nach Drehrichtung der Scheibe'in Öffnungen des Rades greifen oder über diese hinweggleiten können.
Bei der Drehung der Aufzugswelle in Aufzugsrichtung Wird das Aufzugsdrehmoment von der Aufzugs-,
welle dadurch auf das Ratschenrad übertragen, daß die
Zungen in die Öffnungen des Rades greifen und dieses mitnehmen. Während der Drehung der Aufzugswelle
entgegen der Aufzugsrichtung gleiten die Zungen über die Öffnungen des Rades. Dieses bekannte, durch federnde
Zungen gebildete Klinkengetriebe unterliegt nicht nur wegen des federnden Andrucks der Zungen
gegen das mit Öffnungen versehene Rad einem erheblichen Verschleiß, es ist zudem auch aus einer Vielzahl
komplizierter Teile aufgebaut, deren Montage einen zusätzlichen Arbeitsaufwand bedingt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine einfach aufgebaute Aufzugs- und Stelleinrichtung für
Uhrwerke zu schaffen, die sich schnell montieren läßt. ' Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Aufzugs-
und Stelleinrichtung der eingangs angegebenen Art dadurch gelöst, daß das Kronenrad mit so großem
Spiel auf einem flachen, käfigfesten, kreisförmigen Kern gelagert ist, daß es bei einer Drehung durch das in der
Aufzugsstellung mit ihm kämmende Ritzel entgegen der Aufzugsrichtung durch seitliche Verschiebung außer
Eingriff mit dem Ratschenrad gelangt, und daß das Kronenrad in der Aufzugsstellung durch eine tangential zu
ihm und parallel zur Ebene des Ritzels verlaufende Kante einer zum Werkkäfig gehörenden Brücke in Eingriff
mit diesem gehalten ist. Die erfindungsgemäße Einrichtung zeichnet sich nicht nur durch eine einfache und
sichere Funktion aus, sie besteht zudem auch aus weniger Teilen als bekannte Einrichtungen.
Bei einer aus der CH-PS 2 94 399 bekannten Aufzugsund
Stelleinrichtung wird ein seitlich verschiebbares Kronenrad durch den Aufzugstrieb in und außer Eingriff
mit einem Sperrad bewegt. Wenn das Kronenrad außer Eingriff mit dem Sperrad durch Rückdrehung der
Aufzugswelle bewegt wird, kommt seine Verzahnung mit einer Klinke in Eingriff, so daß es blockiert wird.
Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnung beispielhaft erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht,
F i g. 2 eine Schnittansicht längs der Achse der Aufzugswelle,
Fig.3 eine Schnittansicht nach der LinieΊΙΙ-ΙΙΙ der
F i g. 1 und
F i g. 4 und 5 Schnittansichten nach den Linien IV-IV
bzw. V-V der F ig. 1,
Die wesentlichen Elemente der Aufzugs- und Stelleinrichtung
nach den Zeichnungen sind in F i g. 2 sichtbar. In dieser Figur ist ein Teil der Platine 1 eines Uhrwerks
sichtbar und oberhalb dieser Platine die Federbrücke 2 und der Unruhkloben 3. Zwischen diesen EIe-
menten des Kiifigs sind die Aufzugselemente angeordnet, eine Aufzugswelle 4, welche den Innenteil eines
Steuerteils von dem Typ bildet, der als »mit gebrochener Aufzugswelle« bezeichnet wird und dessen verschiedene
Teile später beschrieben werden, ein bewegliches Kronenrad 5, ein Stellrad 6 und eine Federplatte
7,die die Positionierung der Aufzugswelle in axialer Richtung sicherstellt und gleichzeitig die Funktion einer'
Rasterfeder erfüllt, wie später gezeigt wird. Der Unruhkloben 3 ist auf der Platine durch eine Säule 8 und eine
Schraube 38 (Fig.5) nach üblicher Anordnung befestigt.
Das gleiche gilt für die Federbrücke 2. Die Befestigungssäule 9 ist dabei mit der Dreheinrichtung des Rasters
iO verbunden. Letzterer wirkt auf das Ratschenrad 11. Der Ünruhkloben 3 liegt auf einem etwas tieferen
Niveau als das der Federgehäusebrücke 2. Zwischen dem Unruhkloben und der Platine einerseits und zwischen
dem Federgehäusebrückenteil und der Platine andererseits sind zwei geschnittene Platten angeordnet,
die den Abstand dieser Elemente des Gehäuses sicherstellen und die einen äußeren Aufzugswellenklöben 12
und einen inneren Aufzugswellenklöben 13 bilden. Diese beiden geschnittenen Platten, welche in der Draufsicht
in den Fig.3 und 4 sichtbar sind, sind an ihrem
oberen Teil und'tfnihrern unteren Teil mit Wülsten versehen,
wobei die NVulst 14 am oberen Teil des inneren Aufzugswcllenklobens 13 einen quadratischen Querschnitt
hat, wie in Fig. 1 zu sehen ist. Die genannte Wulst dringt mit ihrem oberen Teil in eine in der Feder1
gehäusebrücke 2 angebrachte Öffnung ein und mit ihrem
unteren Teil schließt sich die genannte Wulst an einen planen Teil des Aufzugswellenklobens 13 an, welcher
zwei Schultern 15 und 16 bildet. Die genannten Schultern tragen einenKronenkern 17, der ein abgestochenes
Werkstück in Kreisform ist, das an seiner Basis einen flachen Hals aufweist und an seinem Zentrum eine
kreisförmige Nabe, die in das Innere der Öffnung des beweglichen Kronenrades 5 eingeschoben ist. Der
Durchmesser der Öffnung des Rades 5 ist dabei größer als der der Auflage des Kerns 17; das Kronenrad kann
sich seitlich verschieben, je nach den Beanspruchungen, welche auftreten. Die Nabe des Kerns 17 bildet an ihrem
oberen Ende eine leichte Ringwülsl, die sich etwas höher erstreckt als das Niveau des Kronenrades 5 und
auf der unteren Fläche der Brücke 2 ruht. Auf diese Weise ist das Kronenrad.mit einem Spiel montiert, welches
eingestellt werden kann und welches es ihm ermöglicht, sich nicht nur zu drehen, sondern auch seitlich
zu verschieben. Der Aufzugswellenklöben 13 weist außerdem eine längliche Öffnung 13;i auf, in'die sich das
zapfenfönnigc Ende 18 der Aufzugswelle 4 erstreckt.
In F i g. 4 ist der äußere Aufzugswellenklöben 12, der
ebenfalls in einer Metallplatte ausgeschnitten ist, zwischen dem Unruhkloben 3 und der Platine 1 durch Wülste
19, 20 und 21 fixiert. Einer der Ausschnitte dieser Platte schafft unter der unteren Fläche des ■Unruhklobens
3 ein Spiel, in das ein hakenförmiger Teil eingeschoben
wird, den die elastische Platte 7 aufweist. Der genannte Teil 22 sichert das Einhaken der Platte 7, die
auf der anderen Seite eine ringförmige, offene Stelle 23 aufweist, welche um die Säule 8 herum auf einer Abschrägung
dieser Säule ruht. So ist die Platte 7 unterhalb des Unruhklobens 3 in einer zum Werk parallelen Ebene
befestigt, und zwar so, daß die seitliche Zunge 24, die sie ungefähr in der Mitte aufweist und die leicht nach
unten gebogen ist, sich in die eine oder andere der beiden Nuten 25 und 26 einschiebt, welche offene V-Form
aufweisen und die in die Aufzugswelle 4 eingedreht sind.
Auf diese Weise sichert die Zunge 24 das Positionieren der Aufzugswelle in axialer Richtung. Die Federplatte 7
weist außerdem einen langen Arm 27 auf, welcher sich in Richtung der Säule 9 erstreckt und gegen einen Teil
des Rasters 10 drückt. Wie in Fig. 1 zu sehen ist, ist letzterer auch in einer Metallplatte ausgeschnitten und
weist eine Nase 28 auf, die in eine Verzahnung des Ratschenrades 11 eingeschoben ist und wobei ein Abstützelement
29 vorhanden ist, das direkt auf die Verzahnung des Rades 11 drückt, um sie zu blockieren. Wenn dieses
Rad in Pfeilrichtung 30 mitgenommen wird,1 wird die Verrastung durch Druck auf den Arm 27 aufgehoben,
während das von der Antriebsfeder auf'den-Raster
übertragene Drehmoment, sobald das Ratschenrad freigegeben wird, dahin tendiert, daß es in die andere Richtung
gedreht wird und die Nase 28 wieder in seiner Verzahnung erfaßt, um den Raster in die in der Zeichnung
dargestellte Blockierlagc zu bringen.
In Fig.2 ist ersichtlich, daß die Platine einen ersten
2ü Ausschnitt 31 für das Erfassen eines Teils des Auf/.ugsritzels
aufweist, was später beschrieben wird, und eine zweite Öffnung 32, in die das Ende des Drehzapfens 33
eingeschoben wird, welcher einen flachen Kopf aufweist, der das Drehen des Stellrades 6 sicherstellt. Letzteres
ist in einer Auskehlung 31 angeordnet, die — wie vorher gesagt — an einer solchen Stelle vorgesehen ist.
daß das Aufzichritzel passieren kann.
Das Aufziehritzel 34, das oben erwähnt wurde, ist ein mit der Aufzugswelle fest verbundener Teil. Die Verzahnung
kann direkt bei der Herstellung der Aufzugswelle so gefräst werden, daß sie mit letzterer ein Stück
bildet. Wie insbesondere in F i g. 2 zu sehen ist, befindet sich das Ritzel 34 in der Nähe der beiden Nuten 25 Und
26 auf der Innenseite der Aufzugswelle 4. Jenseits dieses Ritzels 34 weist die Aufzugswelle 4 eine zylindrische
Aufnahme auf, die in einer flachen Schulter mündet, über die der Zapfen 18 herausragt.
Zur Vervollständigung der Beschreibung der Aufzugswelle 4 sei noch bemerkt, daß sie auf der entgegengesetzten
Außenseite eine zweite zylindrische Auflagefläche besitzt, die sich gleichfalls an die beiden Nuten 25
und 26 nach außen anschließt. 35 ist eine Kupplungsverbindung zum Anschluß an das Außenteil der Aufzugswelle
4. Die Anordnung des geschilderten Mechanismus
4r> beinhaltet die Verwendung eines Systems mit einer unterbrochenen
Aufzugswelle, welches eine innere Aufzugswelle 4 besitzt, die im Innern des Werkes liegt,
wenn dieses montiert ist, und eine (nicht dargestellte) äußere Aufzugswelle, die am Gehäuse montiert wird
so und die Krone trägt und welche beim Zusammenfügen
mit der inneren Aufzugswelle 4 verbunden wird. Diese bei aus einem Gehäuseteil bestehenden Uhren übliche
Art, welche eine gute Abdichtung der Aufzugswelle mühelos ermöglicht, ist an sich bekannt und wurde bei
zahlreichen klassischen Werken bereits verwendet.
Bei der beschriebenen Anordnung liegt das Stellrad 6 auf der Außenfläche der Platine 1. Es ist mit einem
Zwischcnvorgelegc 36 in Eingriff, das in Fig. 1 sichtbar
ist und das direkt mit dem Minutenrad im Eingriff steht.
ω) Um das Eingreifen des Kronenrades mit dem Ritzel 34 und mit dem Ratschenrad M sicherzustellen, weist
die Brücke 3 eine seitliche Verlängerung 37 auf, deren geradlinige Kante die Verzahnung des Kronenrades abstützt.
In Fig. 1 ist ersichtlich, daß dieser geradlinige
es Rand sich tangential zum Kronenrad erstreckt und es
daran hindert, sich in der Richtung der Achse der Aufzugswelle zu verschieben. So bleibt das Kronenrad ständig
mit dem Ritzel 34 im Eingriff. Es erfaßt das Rat-
schenrad 11 oder löst sich von ihm, je riach der Richtung,
in die die Aufzugswelle 4 gedreht wird. Das Kronenrad 5 könnte auch durch eine Verlängerung des Federgehäusebrückenteils
gehalten werden, die leicht gebogen wäre, so daß sie sich auf der Höhe seiner Verzahnung
befände und sich tangential zu letzterer erstrecken würde. ~ ;■
Zur Erläuterung der Funktion des beschriebenen Mechanismus
wird auf die Fig. 1 und 2 Bezug genommen. In diesen Figuren ist der Mechanismus in Aufzugsstellung
dargestellt, d. h., daß sich die Aufzugswelle 4 in ihrer Innenlage befindet. Das Ritzel 34 ist mit dem beweglichen
Kronenrad 5 im Eingriff, welches ebenfalls mit dem Ratschenrad 11 im Eingriff steht. Der Raster 10
sichert das Blockieren des letzteren Rades. In axialer Richtung wird die Aufzugswelle durch die Zunge 24
festgehalten, die sich im Eingriff mit der Außennut 25 befindet. Wenn in dieser Lage die Aufzugswelle um ihre
Achse so gedreht wird, daß das Kronenrad in entgegengesetzte Uhrzeigerrichtung gedreht wird, sichert das
Eingreifen der Verzahnung des Ritzels 34 in die Verzahnung des Kronenrades sowie der Eingriff des letzteren
in die Verzahnung des Ralschenrades die Übertragung eines Rotationsmomentes, das Ratschenrad wird in
Pfeilrichlung 30 angetrieben und hebt den Raster, was ein Aufziehen der Antriebsfeder bewirkt. Sobald die
Aufzugswelle losgelassen wird, hat das Ratschenrad die Tendenz, sich in entgegengesetzter Pfeilrichtung 30 zu
drehen, aber der Raster kommt in eine Blockierlagc, wie oben erklärt. Wenn dagegen mittels der Aufzugswelle
das Kronenrad 5 in der Uhrzeigerrichtung gedreht wird, stützt sich der Teil der Verzahnung, der mit dem Ratschenrad
11 in Verbindung steht, auf dieses Rad, so daß die Zentralöffnung des Kronenrades sich auf dem Kern
verschiebt und die Verzahnung des Ritzels 34 schiebt diejenige des Rades 5 in der Weise zurück, daß ein
Ausklinken bewirkt wird. So ist also die Rotation der Aufzugswelle ohne Wirkung auf das Ratschenrad.
Um die Aufzugswelle in die Stellung zu bringen, genügt es, sie nach außen zu ziehen. Die Zunge 24 gelangt
dann aus der Nut 25 heraus und in die Nut 26 hinein und sichert wiederum die Positionierung der Aufzugswelle.
Durch diese Verschiebung nach außen verläßt die Ritzelverzahnung 34 die Verzahnung des Kronenrades 5
und greift in das Stellrad 6 ein. In dieser Lage bewirkt jede der Aufzugswelle übertragene Rotation eine Mitnähme
des Stellrades des Zwischenvorgeleges, des Minutenrades, und dementsprechend der Uhrzeiger in der
entsprechenden Richtung.
So werden mit dieser äußerst vereinfachten Einrichtung sämtliche Funktionen einer normalen Aufzugs-
und Stelleinrichtung ausgeführt.
Es darf darauf hingewiesen werden, daß die verschiedenen Bauelemente der Einrichtung sehr einfach herzustellen
sind und bequem1 montiert werden können. Insbesondere ist keinerlei Schraube einzusetzen, was die
Montage beträchtlich erleichtert. Die Anzahl der Bauelemente der Einrichtung ist stark herabgesetzt. Sie
weist 7 Bauelemente weniger auf als bekannte Einrichtungen, wobei folgende weggelassen wurden: der Zughebel,
der Kipphebel, die Zughebell'edcr, die Kipphebelleder, die Zughebelschraube, das Aufzugsritzel und das
bewegliche Ritzel.
Schließlich wird bemerkt, daß bei einer anderen Ausführungsl'orm
die Bauelemente 12 und 13. welche den Aufzugswcllenkloben bilden, auch durch Austragungen
ersetzt werden könnten, die in der Platine und in der Brücke vorgenommen werden, wobei letztere in Form
von dicken Werkstücken hergestellt werden und nicht in Form von flachen Werkstücken, wie bei der Ausfiihrungsform
nach der Beschreibung.
Eine letzte Vereinfachung ist dadurch zu erhalten, daß der untere Aufzugswellcnkloben vom Federbrükkenteil
gehalten wird, während der äußere Aufzugswellcnklobcn
durch ein anderes Gehäuscelcment gehalten wird, beispielsweise durch den Unruhkloben. Diese
J5 Anordnung erleichtert gleichfalls die Montage, da es bei
der Anbringung der Federgehäusebrücke ausreicht, darauf zu achten, den äußeren Aul'zugswellenkloben mit
dem Kronenkern aufzulegen, ebenso wie das Kronenrad; aber die eigentliche Aufzugswelle, ebenso wie die
Rastcrl'eder, können bei der Montage des Unruhklobcns
angebracht werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Aufzugs- und Stelleinrichtung für Uhrwerke mit einem mit der Aufzugswelle fest verbundenen Ritzel,
das in dem Werkkäfig zwischen seiner Aufzugsstellung, in der es mit einem das Ratschenrad antreibenden
Kronenrad, und seiner SteÜstellung, in der es mit einem Stellrad kämmt, axial verschieblich und in
diesen Stellungen durch eine sich auf die Aufzugswelle abstützende Feder gehalten ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kronenrad (5) mit so
großem Spiel auf einem flachen, käfigfesten, kreisförmigen Kern (17) gelagert ist, daß es bei einer
Drehung durch das in der Aufzugsstellung mit ihm kämmende Ritzel (34) entgegen der Aufzugsrichtung durch seitliche Verschiebung außer Eingriff mit
dem Ratschenrad (11) gelangt, und daß das Kronenrad (5) in der Aufzugsstellung durch eine tangential
zu ihm und parallel zur Ebene des Ritzels (34) verlaufende Kante (37) einer zum Werkkäfig gehörenden
Brücke (3) in Eingriff mit diesem gehalten ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Federplatte (7) vorhanden ist, die
eine Positionierungszunge (24) für die Aufzugswelle (4) aufweist und einen Arm (27), der auf den Raster
(10) des Ratschenrades (11) einwirkt, und die Federplatte (7) am Käfig des Werkes befestigt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Aufzugswellenkloben (12, 13) vorhanden
ist, der durch zwei geschnittene Platten gebildet ist, welche einen äußeren Aufzugswellenkloben
(12) und einen inneren Aufzugswellenkloben (13) bilden und die beiden Platten jeweils zwischen
der Platine und einem dritten Teil des Werkes liegen.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Aufzugswellenkloben (13)
eine Bohrung (13a) für die Aufnahme des Zapfens (18) der Aufzugswelle (4) und eine Wulst (14) in
Rechteckform aufweist, die die Fixierung des kreisförmigen Kerns (17) sicherstellt und die in eine Öffnung
der Brücke eingeschoben ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Aufzugswellenkloben (12)
einerseits Wülste (19,20), die in Öffnungen der Platine
und einer Brücke eingeschoben sind, und andererseits einen Führungsausschnitt für die Aufzugswelle
(4) aufweist.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Federplatte (7) einerseits
an dem äußeren Aufzugswellenkloben (12) und andererseits an einer Säule (8) befestigt ist, die
die Befestigung eines der Brückenteile an der Platine sichern.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Aufzugswellenkloben
(13) zwischen dem Federbrückenteil (2) und der Platine (1) befestigt ist, während der äußere
Aufzugswellenkloben (12) zwischen dem Unruhkloben (3) und der Platine (1) befestigt ist, und
daß das Kronenrad (5) durch einen Teil des Unrühklobens (3) mit dem Aufziehritzel (34) in Eingriff
gehalten ist.
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DE1217284B (de) | Rueckereinrichtung fuer Uhren |
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Date | Code | Title | Description |
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8281 | Inventor (new situation) |
Free format text: BACHMANN, PETER, BETTLACH, SOLOTHURN, CH |
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C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |