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DE3421960A1 - Gurtaufroll- und sperrmechanismus - Google Patents

Gurtaufroll- und sperrmechanismus

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DE3421960A1
DE3421960A1 DE19843421960 DE3421960A DE3421960A1 DE 3421960 A1 DE3421960 A1 DE 3421960A1 DE 19843421960 DE19843421960 DE 19843421960 DE 3421960 A DE3421960 A DE 3421960A DE 3421960 A1 DE3421960 A1 DE 3421960A1
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DE
Germany
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locking
toothing
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teeth
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DE19843421960
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English (en)
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DE3421960C2 (de
Inventor
Horst Dr.-Ing. 8025 Unterhaching Neubert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Autoliv Kolb GmbH and Co
Original Assignee
Britax-Kolb & Co GmbH
Britax Kolb & Co 8065 Erdweg GmbH
Britax Kolb GmbH and Co
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Publication date
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Publication of DE3421960A1 publication Critical patent/DE3421960A1/de
Application granted granted Critical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/34Belt retractors, e.g. reels
    • B60R22/36Belt retractors, e.g. reels self-locking in an emergency

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description

  • Gurtaufroll- und Sperrmechanismus
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Gurtaufroll- und Sperrmechanismus, insbesondere für einen Sicherheitsgurt, mit einem Wickelspulenkörper und einem Stützkörper für das lagernde Abstützen des Wickelspulenkörpers, wobei der Wickelspulenkörper einerseits und/oder der Stützkörper andererseits eine mehrere Rastzähne aufweisende Verzahnung, die im ersten Fall zumindest teilweise miteinander in Eingriff bringbar sind und im zweiten Fall der andere Körper Rastausnehmungen aufweist, und wobei beide Körper in radialer Richtung relativ zueinander bewegbar und dadurch mittels des Eingriffs der genannten Rastmittel in ein den Wickelspulenkörper an einer Relativdrehung gegenüber dem Stützkörper hindernden Zustand bringbar sind.
  • Derartige Gurtaufroll- und Sperrmechanismen sind in der Technik bekannt, jedoch mit dem Nachteil, daß beim Ineinandergreifen der beiden Verzahnungen nach erfolgter radialer Relativbewegung jeweils nur ein Zahn tatsächlich trägt und die gesamte Sperrkraft aufzunehmen hat. Dadurch kann es gegebenenfalls zu einem Zahnbruch führen. Bei dem Vorhandensein mehrerer Zähne wird dann allerdings der nächste Zahn in Eingriff gelangen. Dieser Eingriff erfolgt dann allerdings derart ruckhaft, daß möglicherweise der ganze Sperrmechanismus ausfällt und somit die gewünschte Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Gurtaufroll- und Sperrmechanismus zu schaffen, welcher einen sicheren Eingriff bei einfachem Aufbau und möglichst leichter Bauweise gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der die Rastmittel tragende Teil des Wickelspulenkörpers und/oder des Stützkörpers verformbar ist, wenn mindestens ein Rastzahn eines Körpers unter Krafteinwirkung auf einen Rastzahn oder Rastausnehmung des anderen Körpers einwirkt.
  • Durch diese Verformung folgt dem Eingreifen des ersten Rastzahnes ein Einrasten zumindest eines Teiles der weiteren Rastzähne, so daß tatsächlich die auftretenden Sperrkräfte in eine Vielzahl von Rastzähnen eingeleitet werden. Die dabei bewirkte Weiterbewegung des Wickelspulenkörpers im Sperrzustand ist sehr klein und kann sich nicht nachteilig auswirken.
  • Dies wird auf einfache bauliche Weise so bewirkt, daß eine leichte und raumsparende Konstruktion des Gurtaufroll- und Sperrmechanismus gewährleistet ist.
  • Insbesondere weist der Stützkörper und/oder der Wickelspulenkörper im Bereich der Verzahnung oder der Rastausnehmungen eine Querschnittsschwächung auf, welche eine gezielte Verformung und Relativbewegung zwischen den Rastmitteln zuläßt, damit dadurch mehrere Rastzähne'gleichzeitig in Eingriff gelangen können. Zweckmäßigerweise wird diese Querschnittsschwächung von einem Durchgangsschlitz gebildet, der bevorzugt einen zum Verlauf der Rastzähne oder der Rastausnehmungen parallelen Verlauf nimmt. Als Querschnittsschwächung kann auch das die Verzahnung oder die Rastausnehmung tragende Bauteil des Wickelspulenkörpers oder des Stützkörpers als gewelltes Wandelement ausgebildet sein. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Querschnittsschwächung als eine Reihe von nichtzusammenhängenden Durchbrechungen zu bilden.
  • Entsprechend einer besonders einfachen Ausgestaltung der erfindungsg emäßen Lösung kann ein die Verzahnung oder die Rastausnehmungen tragendes Bauteil zumindest eines der Körper zumindest teilweise als in begrenztem Umfang elastisch verformbares, zungenförmiges Fangteil ausgebildet sein. Dieses Fangteil selbst kann sich dann bei dem Erfassen eines Rastmittels so verformen, daß letztlich mehrere Rastmittel, d.h.
  • mehrere Zähne die Sperrkräfte aufnehmen.
  • Entsprechend einer besonderen Ausführungsform kann der Wickelspulenkörper mit einer die Verzahnung am Umfang tragenden Kreisscheibe ausgebildet sein, wobei das elastisch verformbare, zungenförmige Fangteil an seiner der Kreisscheibe zugewandten Seite ebenfalls eine Verzahnung aufweist und dabei der Kreis form der Kreisscheibe angepaßt im geringen radialen Abstand zu dieser angeordnet ist. Dabei kann der der Kreisscheibe zugewandte Innenumfang des Stützkörpers in Verlängerung des freien Endes des zungenförmigen Fangteiles eine ergänzende Verzahnung aufweisen. Dadurch gelangen durch die Verformung des zungenförmigen Fangteils nicht nur die daran befindlichen Rastzähne mit Zähnen der Kreisscheibe in Eingriff, sondern auch mindestens ein Zahn der ergänzenden Verzahnung oder mehrere dieser Verzahnung, wenn der benachbarte Bereich ebenfalls in begrenztem Umfang elastisch verformbar ist.
  • Entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist das zungenförmige Fangteil um eine zur Wickelspulenachse parallele Achse drehbar am freien Ende eines freikragenden, in begrenztem Umfang elastisch verformbaren, eine Verzahnung tragenden Bauteils des Stützkörpers angebracht, wobei am freien Ende des Fangteiles mindestens ein Fangzahn ausgebildet ist.
  • Weiterhin kann zur Einleitung einer gezielten radialen Relativbewegung zwischen den Körpern eine besondere Vorsperrklinke in die Verzahnung des beweglichen Bauteils, insbesondere des Wickelspulenkörpers eingreifen.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in den Zeichnungen rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele. Es zeigt: Fig. la eine erste Ausführungsform eines Gurtaufroll und Sperrmechanismus im nichtsperrenden Zustand, Fig. lb eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht, jedoch mit der Darstellung des Sperrzustandes, Fig. 2a eine andere Ausführungsform eines Gurtaufroll- und Sperrmechanismus im nichtsperrenden Zustand, Fig. 2b eine der Fig. 2a ähnliche Ansicht, jedoch mit der Darstellung eines Zwischensperrzustandes, Fig. 2c eine der Fig. 2a entsprechende Ansicht, jedoch mit der Darstellung des Endsperrzustandes, Fig. 3a eine weitere Ausführungsform der Erfindung im nichtsperrenden Zustand, Fig. 3b eine der Fig. 3a ähnliche Ansicht, jedoch mit der Darstellung des Sperrzustandes, Fig. 3c eine Schnittansicht durch die Ausführungsform gemäß Fig. 3a entlang der Linie 3c-3c, Fig. 4a eine weitere Ausführungsform eines Gurtaufroll- und Sperrmechanismus der Erfindung im nichtsperrenden Zustand, Fig. 4b eine der Fig. a ähnliche Ansicht, jedoch mit der Darstellung des Sperrzustandes, Fig. 5a eine schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines Gurtaufroll- und Sperrmechanismus mit der Darstellung des nichtsperrenden Zustandes und Fig. 5b eine Darstellung gemäß Fig. 5a, jedoch im Sperrzustand.
  • Die Zeichnungen zeigen nur schematisch die wesentlichen Teile des Gurtaufroll- und Sperrmechanismus, und zwar in Fig. 3c den mit einer Zahnscheibe 12 drehfest verbundenen Wickelspulenkörper 10 und der zugehörigen Welle 14 und den diese Anordnung abstützenden Stützkörper 16, welcher normalerweise fest und unbeweglich angebracht ist. Die Teile 12, 14 und 16 sind in schematischer Darstellung auch den übrigen Figuren deutlich zu entnehmen.
  • Wie der Fig. la und lb zu entnehmen ist, ist die Zahnscheibe 12 innerhalb des Stützkörpers 16 zusammen mit dem dort nicht ersichtlichen Wickelspulenkörper 10 und der zugehörigen Welle 14 in Radialrichtung zur Wickelspulenachse 18 bewegbar, welche Bewegung durch einen bestimmten Steuermechanismus eingeleitet wird.
  • Die Bewegung erfolgt dabei in eine bestimmte, gezielte Richtung, und zwar gemäß Fig. la und lb in Richtung des Doppelpfeiles 20.
  • Die Zahnscheibe 12 ist in diesem Beispiel über den gesamten Umfang mit einer Vielzahl von Rastzähnen 22 versehen. Gegebenenfalls reicht es aber auch aus, nur über einen Teil des Umfangs derartige Rastzähne vozusehen. Dabei befindet sich die Kreisscheibe 12 in einer nahezu kreisförmigen Ausnehmung 24 des Stützkörpers 16, die hier beispielsweise über einen Teil ihres Umfanges mit. einer Reihe von Gegenrastzähnen 26 versehen ist. Im Bereich dieser Gegenrastzähne befindet sich ein bogenförmig gekrümmter Durchgangsschlitz 28, so daß sich die Gegenrastzähne 26 auf einem bogenförmig gekrümmten Steg 30 befinden, welcher in begrenztem Umfang verformbar und bevorzugt elastisch verformbar ist. Dies hat zufolge, daß, wenn die Rastzähne 22 der Zahnscheibe 12 gemäß Fig. lb mit den Gegenrastzähnen 26 in Eingriff gelangen, nicht nur ein, sondern mehrere Zähne gleichzeitig tragend in Eingriff gelangen, da sich dabei der Steg 30 unter Verringerung des Schlitzes 28 verformt. Dieser Sperrzustand ist in Fig. lb dargestellt.
  • Bei der alternativen Ausführungsform gemäß Fig. 2a, b, c öffnet sich der Schlitz 28 in die im wesentlichen kreisförmige Ausnehmung 24, so daß der Stützkörper 16 eine freikragende, vorzugsweise elastisch verformbare Zunge 31 bildet, die an ihrer der Zahnscheibe 12 zugewandten Seite die Gegenrastzähne 26 aufweist. In Verlängerung des freien Endes 32 der Zunge 31 befinden sich am Innenumfang der Ausnehmung 24 weitere Gegenrastzähne 27. Die Zunge 31 ist so ausgebildet, daß sie sich zum freien Ende 32 hin verjüngt und dabei in Richtung des in Fig. 2a angegebenen Pfeiles 34 verläuft, in welcher Richtung die Zahnscheibe 12 gedreht ist, wenn der Gurt bestrebt ist, von dem Wickelspulenkörper 10 abgezogen zu werden.
  • Wenn durch die genannte Relativbewegung in Radial-l richtung die Rastzähne 22 mit den Gegenrastzähnen 26 des zungenförmigen Fangteiles 31 in Eingriff gelangen, wie dies in Fig. 2b dargestellt ist, so verformt sich das Fangteil 31 zunächst so, daß gleich mehrere Zähne tragend in Eingriff miteinander gelangen. Bei weiterer Drehung und Bewegung der Zahnscheibe 12 bewegt sich das Fangteil 31 aus der in Fig. 2b dargestellten Lage, die in Fig. 2c gestrichelt dargestellt ist, in die in Fig. 2c ausgezogen dargestellte Lage derart, daß entsprechende Rastzähne 22 der Zahnscheibe 12 mit den Gegenrastzähnen 27 des Stützkörpers 16 in Verlängerung des zungenförmigen Fangteiles ebenfalls in Eingriff gelangen. Dabei kann im Bereich dieser Gegenrastzähne 27 ebenfalls ein Verformungsschlitz vorgesehen sein, so daß dort mehrere Zähne zum Tragen kommen können. So zeigt die Fig. 2b einen Zwischensperrzustand und die Fig. 2c einen Endsperrzustand. Dabei kann die Bewegungsrichtung der Zahnscheibe 12 noch dadurch gezielt eingeleitet und durchgeführt werden, daß sich am Stützkörper 16 drehbar eine Vorsperrklinke 34 befindet, die beim Eingriff mit einem Zahn 22 der Zahnscheibe 12 einen ortsveränderlichen Drehpunkt bildet, um den sich die Zahnscheibe 12 entsprechend der Darstellung in Fig. 2b und 2c gezielt drehen und bewegen kann.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3a bis c ist der Zahnkranz 12 mit einem etwas größeren Durchmesser versehen und ist ebenfalls mit einer Vorsperrklinke 34 in Eingriff bringbar. An der Unterseite des Stützkörpers 16 befindet sich eine elastisch verformbare Zunge 31', in der sich Rastausnehmungen 33 befinden, und zwar derart, daß gemäß Fig. 3b nach dem entsprechenden Eingriff mehrere Zähne gleichzeitig in kraftübertragenden Sperreingriff gelangen. Der Vollständigkeit halber sei noch darauf hingewiesen, daß das Lager 36 des Stützkörpers 16 mit einer in Kreisform angeordneten Reihe von Durchbrechung en 38 ebenso versehen ist wie der Wickelspulenkörper 10 mit Durchbrechungen 39, so daß sich die diesbezüglichen Teile derart verformen können, daß eine Radialverschiebung des Spulenkörpers 10 und somit des Zahnkranzes 12 in radialer Richtung bewirken läßt, was aus Fig. 3b ersichtlich ist.
  • Eine weitere Ausführungsform ist aus Fig. 4a und 4b ersichtlich. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Schaukelsperrenanor.dnung, indem nämlich die Umfangswand 40 des Stützkörpers 16, welche die genannte Ausnehmung 24 begrenzt, in Abzugsdrehrichtung 42 des Zahnkranzes 12 zu einem freien Ende 44 sich verjüngend ausgebildet ist, wobei innerhalb der Umfangswand, d.h. der Ausnehmung 24 die Gegenrastzähne 26 ausgebildet sind. An dem genannten, freien Ende 44 ist ein Fanghebel 46 drehbar angebracht, so daß er um die Schwenkachse 48 sich in Richtung auf den Zahnkranz 12 zu und von diesem weg bewegen kann, wobei zunächst einmal dieser Fanghebel 46 durch eine Feder 50 vom Zahnkranz weggehalten wird. Diese Bewegung ist durch den Pfeil 52 in Fig. 4a angedeutet. Am freien Ende 54 des Fanghebels 46 befinden sich zwei Fangzähne 56. Bei dem Auftreten von normalen Verzögerungs kräften in einem Kraftfahrzeug, wenn das System für einen Sicherheitsgurt verwendet wird, und bei geringen Gurtabzugskräften greifen die Fangzähne 56 in die Rastzähne 22 des Zahnkranzes 12 ein und sperren somit die weitere Ablaufbewegung des Zahnkranzes und des Wickelspulenkörpers. Erst beim Auftreten größerer Kräfte dreht sich der Zahnkranz 12 um einen geringen Betrag weiter, und zwar aus der in Fig. 4b gestrichelten Lage und verformt dabei den sich verjüngenden Umfangswandabschnitt 40 derart, daß zusätzlich ein Großteil der an diesem sich verjüngenden Wandabschnitt 40 befindlichen Gegenrastzähne 26 in übrige Rastzähne 22 des Zahnkranzes 12 eingreifen, so daß ebenfalls wieder eine Vielzahl von Zähnen tragend eingreifen.
  • Bei dem in Fig. 5a und 5b dargestellten Ausführungsbeispiel ist um die in etwa kreisförmige, die Zahnscheibe 12 in sich aufnehmende Ausnehmung 24 des Stützkörpers 16 eine geschlossene Reihe von Durchbrechungen 58 angeordnet, die nicht miteinander in Verbindung stehen. Diese Durchbrechungen 58 bilden zwischen sich und der innenliegenden Verzahnung 26 schmale, deformierbare Stege 30, die, wie bei den anderen Ausführungsbeispielen, einen Mehrfachzahneingriff ermöglichen. Die Durchbrechung 60, wo der Zahneingriff insbesondere erfolgen soll, ist als gekrümmter Längsschlitz ausgebildet. Die übrigen Durchbre- chungen 58 sind in Form eines Trapezes ausgebildet, von dem eine Seitenkante 62 im wesentlichen radial zur Zahnscheibenachse und zwei weitere 64 im wesentlichen in Umfangsrichtung verlaufen. Die vierte Seitenkante 66 verläuft in Richtung der Gurtabzugsdrehrichtung 42 der Zahnscheibe 12 von innen nach außen schräg zum Radiusstrahl.

Claims (10)

  1. Gurtaufroll- und Sperrmechanismus Patentansprüche 1. Gurtaufroll- und Sperrmechanismus mit einem Wickelspulenkörper und einem Stützkörper für den Wickelspulenkörper, wobei der Wickelspulenkörper einerseits und/oder der Stützkörper andererseits eine mehrere Rastzähne aufweisende Verzahnung, die im ersten Falle zumindest teilweise miteinander in Eingriff bringbar sind und im zweiten Falle der andere Körper Rastausnehmungen aufweist, und wobei beide Körper in radialer Richtung relativ zueinander bewegbar und dadurch mittels des Eingriffs der genannten Rastmittel in ein den Wickelspulenkörper an eine Relativdrehung gegenüber dem Stützkörper hindernden Zustand bringbar sind, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der die Rastmittel tragende Teil des Wickelspulenkörpers (lO)und/oder des Stützkörpers (16) in begrenztem Umfang verformbar ist, wenn mindestens ein Rastzahn (22) eines Körpers unter Krafteinwirkung auf einenRast-zahn (26) oder Rastausnehmung (33) des anderen Körpers einwirkt.
  2. 2. Mechanismus nach Anspruch 1, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Stützkörper (16) und/oder der Wickelspulenkörper (10) im Bereich der Verzahnung oder der Rastausnehmungen eine Querschnittsschwächung aufweist.
  3. 3. Mechanismus nach Anspruch 2, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Querschnittsschwächung von einem Durchgangsschlitz (28) gebildet ist, der dem Verlauf der Rastzähne oder Rastausnehmungen und dadurch einen verformbaren Steg (30) bildet, an dem die Rastzähne (26) ausgebildet sind.
  4. 4. Mechanismus nach Anspruch 2, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß als Querschnittsschwächung das die Verzahnung oder die Rastausnehmungen tragende Bauteil des Wickelspulenkörpers (10) oder des Stützkörpers (16) als gewelltes Wandelement ausgebildet ist.
  5. 5. Mechanismus nach Anspruch 1 und 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß ein die Verzahnung oder die Rastausnehmungen tragendes Bauteil zumindest eines Körpers zumindest teilweise als in begrenztem Umfang elastisch verformbares, zungenförmiges Fangteil (31) ausgebildet ist.
  6. 6. Mechanismus nach Anspruch 5, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Wickelspulenkörper (10) mit einer die Verzahnung (22) am Umfang tragende Kreisscheibe (12) ausgebildet ist,- und daß das elastisch verformbare, zungenförmige Fangteil (31) an seiner der Kreisscheibe zugewandten Seite ebenfalls eine Verzahnung (26) aufweist und dabei der Kreisform der Kreisscheibe (12) angepaßt und im geringen, radialen Abstand zu dieser angeordnet ist.
  7. 7. Mechanismus nach Anspruch 6, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß der der Kreisscheibe (12) zugewandte Innenumfang (24) des Stützkörpers (16) in Verlängerung des freien Endes (32) des zungenförmigen Fangteiles (31) eine ergänzende Verzahnung (27) aufweist.
  8. 8. Mechanismus nach Anspruch 2, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Querschittsschwächung von einer Reihe von nichtzusammenhängenden Durchbrechungen (58) gebildet ist.
  9. 9. Mechanismus nach Anspruch 5 und 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das zungenförmige Fangteil (46) um einen zur Wickelachse parallele Achse drehbar am freien Ende (44) eines freikragenden, in begrenztem Umfang elastisch verformbaren, eine Verzahnung tragenden Bauteils (40) des Stützkörpers (16) angebracht ist, wobei am freien Ende des Fangteiles (46) mindestens ein Fangzahn (56) ausgebildet ist.
  10. 10. Mechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß zur Einleitung einer gezielten, radialen Relativbewegung eine gesonderte Vorsperrklinke (34) in die Verzahnung (22) des beweglichen Bauteils, insbesondere des Wickelspulenkörpers (10) eingreift.
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