DE2758125A1 - Vorrichtung zum veraendern der stellung der kloeppel einer kloeppelspitzenmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum veraendern der stellung der kloeppel einer kloeppelspitzenmaschineInfo
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Description
Indastria Espanola PA Wolfgang Schönherr
I 117
Anmelderin; Industria Espanola de Manufacturer Especiales S.A.
Calle Bruch, 92
Sabadell (Barcelona), Spanien
Sabadell (Barcelona), Spanien
Bezeichnung; Vorrichtung zum Verändern der Stellung der Klöppel einer Klöppelspitzenmaschine
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verändern der Stellung der Klöppel einer Klöppelspitzenmaschine.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung der genannten Art vorzuschlagen, die bei einfacher und eine
große Lebensdauer aufweisender Bauweise eine sichere und zuverlässige Änderung der Stellung der Klöppel gewährleistet.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß auf einer Achse eine Drehscheibe mit einem Kegelzahnrad, ein mit dem Kegelzahn-
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rad verbundenes Planetengetriebe mit frei drehbaren Planetenrädern
und ein Antrieb mit Antriebszahnscheibe und Kegelzahnrad frei drehbar angeordnet sind, daß parallel und im
Abstand zur Achse eine Schwenkachse angeordnet ist, die schwenkbare Arretierglieder aufweist, die der Drehscheibe
und dem Planetengetriebe zugeordnet sind, und daß an der Schwenkachse ein Arm sitzt, der mit einer Rückstellfeder und
einem von einer zugeordneten Jaquardmaschine angetriebenen Stab verbunden isto
Die vorgeschlagene Lösung hat den Vorteil einer großen mechanischen
Zuverlässigkeit, da eine einfache Drehung der Schwenkachse um wenige Grad ausreicht, damit die Arretierglieder
abwechselnd mit der Drehscheibe und dem Planetengetriebe zusammenwirken. Weiterhin sind bei der vorgeschlagenen
Vorrichtung keine in axialer Richtung verschiebbaren Vorrichtungsteile zur Freigabe und zur Arretierung vorgesehen,
so daß eine genauere Wirkungsweise der Vorrichtung erzielt wird.
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Vorteilhaft ist mit der Drehscheibe eine Nockenscheibe mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Ausnehmungen
verbunden und sitzt das Kegelzahnrad am Ende einer Verlängerung.
Vorzugsweise weist das Planetengetriebe einen röhrenförmigen Körper mit an seinem einen Ende kreuzweise angeordneten Ausnehmungen
auf, die mit den Arretiergliedern zusammenwirken, und sind die frei drehbaren Planetenräder auf einer mittleren
Stütze angeordnet, die eine Durchtrittsöffnung für die feststehende Achse aufweist.
Vorzugsweise hat der Antrieb einen zwischen der zylindrischen Zahnscheibe und dem Kegelzahnrad angeordneten Auslösenocken
und weist eine axiale Durchtrittsöffnung für die feststehende Achse auf.
Mit den diametralen Ausnehmungen der Nockenscheibe und mit den kreuzweise in dem die frei drehbaren Planetenräder tragenden
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Planetengetriebe angeordneten Ausnehmungen wirken vorteilhaft zwei Arme einer auf der Schwenkachse angeordneten Gabel
zusammen, wobei die Arme in unterschiedlicher Höhe angeordnet sind.
Vorteilhaft ist auf der die Gabel mit den zwei Armen tragenden Schwenkachse eine Auslöseklinke angeordnet, die im vorbestimmten
Zeitpunkt von dem zwischen der zylindrischen Zahnscheibe und dem Kegelzahnrad angeordneten Auslösenocken betätigbar
ist.
Vorzugsweise ist die Schwenkachse um wenige Grad mittels der vorgespannten Feder und des mit der Jaquardmaschine verbundenen
Antriebsstabes schwenkbar, so daß der eine Arm der Gabel zur Arretierung der Drehscheibe in eine der Ausnehmungen der
Nockenscheibe bringbar und der andere Arm außer Eingriff mit den Ausnehmungen des Planetengetriebes bringbar ist«
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Vorteilhaft sind auf der Schwenkachse ein Arm, mit dem die vorgespannte Feder und der mit der Jaquardmaschine verbundene
Stab verbunden sind, und eine Auslöseklinke fest angeordnet, die mit der zwischen Kegelzahnrad und Antriebszahnscheibe
angeordneten Auslöseklinke zusammenwirken.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft dargestellt.
Es zeigen;
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in auseinandergenommenem Zustand,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 einen Schnitt nach III-III durch die Vorrichtung nach
Fig. 2,
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Fig. 4 und 5 die Vorrichtung in verschiedenen Betriebsstellungen in Seitenansicht,
Figo 6 bis 8 Teilansichten der Hauptabschnitte der Vorrichtung
in arretierter Ruhestellung,
Fig. 6 bis 8 in Arbeitsstellung zur Veränderung der Stellung der Klöppel,
Fig<, 12 die Verbindung der Vorrichtung mit einer Jaquardmaschine
in schematischer Darstellung.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist auf einer Achse 13 einen röhrenförmigen Körper 1 mit einer Drehscheibe 4 und
einer Nockenscheibe 5 auf, die einander diametral gegenüberliegende Ausbuchtungen 6 hat. Am Ende einer Verlängerung 7
sitzt ein Kegelzahnrad 8O Die Drehscheibe 4 wirkt mit bikonvexen
Plättchen 9 (Fig. 12) zusammen, die die Spindeln oder
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Klöppelspitzen 10 tragen, wobei die Plättchen in bogenförmige
Ausbuchtungen 11 der Drehscheibe 4 eingreifen«, Die Drehscheibe
weist eine axiale Öffnung 12 zum Durchtritt der Achse 13 auf, die von einem geeigneten Querträger 14 der
Maschine gehalten ist.
Ein Planetengetriebe 2 weist ebenfalls einen röhrenförmigen Körper auf, an dessen einer Seite eine Ausnehmung 15 zur
Aufnahme der sich in ihr drehenden zylindrischen Verlängerung 7 und dem Kegelzahnrad 8 vorgesehen ist, während das
Planetengetriebe 2 an seiner Außenseite kreuzförmig mit vier Anschlagarmen 16 ausgebildet ist«, Weiterhin ist im Planetengetriebe
eine Achse angeordnet, auf der zwei Planetenräder 17 frei drehbar sind«, Die Achse ist von einer mittleren Stütze 18
mit einer Durchtrittsöffnung 19 zum Durchtritt der feststehenden Hauptachse 13 gehalten.
Der Antrieb 3 weist ein Kegelzahnrad 20 und eine weitere größere zylindrische Zahnscheibe 21 auf, zwischen denen ein Aus-
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lösenocken 22 angeordnet ist. Der Antrieb hat ebenfalls eine axiale Durchtrittsöffnung 23 für die Trägerachse 13„
In Figo 1 ist deutlich dargestellt, wie die Ausbuchtungen
oder Rückhalteausnehmungen 6 der Nockenscheibe 5 und wie die Anschlagarme 16 des Planetengetriebes 2 ausgebildet sind.
Die Funktion des Nockens 22 als Auslöser ist weiter unten erläuterte
Nach den Fig0 2, 4 und 5 ist die Drehscheibe 4 flächenbündig
mit der Oberfläche 23 der Klöppelspitzenmaschine angeordnet, während die übrigen beschriebenen Teile unterhalb der Oberfläche
angeordnet sind.
Parallel und im Abstand zur feststehenden Achse 13 weist die Vorrichtung eine weitere drehbare Schwenkachse 24 auf, die
ebenfalls mit den Hauptquerträgern 14 und 23 der Klöppel-Spitzenmaschine verbunden ist„ Mit der Achse 24 ist eine Gabel
oder ein Anker 25 verbunden, der zwei Arme 26 und 27 in
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unterschiedlicher Höhe aufweist, die mit der Nockenscheibe und den Anschlagarmen 16 des Planetengetriebes 2 zusammenwirken,,
Mit der Schwenkachse 24 ist weiterhin eine Auslöseklinke 28 verbunden, die mit dem Auslösenocken 22 des Antriebes
3 zusammenwirkt« Weiterhin sitzt an einem Ende der Schwenkachse 24 ein Arm 29«, Der Arm ist einmal mit einer
Zugfeder 30 verbunden, zum anderen mit einem von einer Jaquardmaschine 32 angetriebenen Stab 31„ Die Jaquardmaschine bewirkt
die selbsttätige Änderung des Musters in der Formgebung der Spitze durch Veränderung der Stellung der Klöppele
Die Zahnscheibe 21 wird ständig durch den Hauptantrieb der Maschine in eine Richtung gedreht. In Fig« 1 sind mit Pfeilen
die Stellen bezeichnet, an denen die Gabel 25 und die Auslöseklinke 28 ihre-Funktionen ausüben, und weiterhin sind
mit Pfeilen die möglichen Drehbewegungen angezeigt. Ebenso sind mit Pfeilen die möglichen Bewegungsrichtungen des Armes
29 in Verbindung mit der Feder 30 und dem Zug- und Druckstab 31 angezeigt.
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Nach den Fig. 2, 4 und 5 wirkt der Arm 26 mit dem Rand der Nockenscheibe 5 und somit mit dessen Ausbuchtungen 6 zusammen.
Der Arm 27, der unterhalb des Armes 26 angeordnet ist, ist in die Zwischenräume zwischen den Anschlagarmen 16 bewegbar.
Die über der zylindrischen Zahnscheibe 21 angeordnete Auslöseklinke 28 wirkt mit dem Auslösenocken 22 zusammen,
indem sie Über die Oberfläche des Nockens gleitet.
dem 17 wirksam verbunden und bilden so ein Differentialgetriebe.
Die Funktionsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Keine Veränderung der Stellung der Klöppelspitzen: Nach Fig. 4 ist die Gabel 25 durch die vorgespannte Feder 30f da
keine dieser entgegenwirkende Kraft von der Jaquardmaschine 32 über den Stab 31 auf den Arm 29 ausgeübt wird, in
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einer derartigen Stellung gehalten, daß der Arm 26 an der
Oberfläche der Nockenscheibe 5 anliegt und durch Eingreifen in eine der Ausbuchtungen 6 die Drehscheibe 4 verriegelt,
so daß keine Änderung der Stellung der die Klöppelspitzen 10 tragenden Plättchen 9 möglich ist.
Die konstante Drehbewegung der Zahnscheibe 21 (vgl. die Pfeile in den Fig. 1, 4 und 5) wird auf das mit ihr verbundene
Kegelzahnrad 20 übertragen, das mit den frei drehbaren Planetenrädern 17 in Eingriff ist. Da das mit der Drehscheibe
4 verbundene Kegelzahnrad 8 arretiert ist, wird das nicht arretierte Planetengetriebe 2 in die gleiche Richtung
wie die zylindrische Zahnscheibe 21 gedreht. Die Drehung des Planetengetriebes 2 wird nicht vom Arm 27 der Gabel 25 verhindert,
da dieser Arm Über die Schwenkachse 24 von der vorgespannten Feder 30 von den Anschlagarmen 16 entfernt gehalten
wird, so daß er außer Eingriff ist.
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Veränderung der Stellung der Klöppelspitzen: Nach Fig. 4 wird von der Jaquardmaschine über den Stab 31 und den Arm
eine selbsttätige Drehung der Schwenkachse 24 bewirkt, so daß der Arm 26 der Gabel 25 von der Ausbuchtung 6 der Nokkenscheibe
5 freikommt und frei über die Oberfläche der Nockenscheibe gleitet. Gleichzeitig wird der andere Arm 27
in einen Zwischenraum zwischen die Anschlagarme 16 eingeschoben, so daß das Planetengetriebe 2 arretiert wird. Die
Drehbewegung des Kegelzahnrades 20 wird nun über die frei drehbaren Planetenräder 17 wegen der Arretierung des Planetengetriebes
2 über das Kegelzahnrad 8 auf die Drehscheibe 4 übertragen, die aufgrund der Differentialwirkung des
Getriebes entgegen der Drehrichtung des Kegelzahnrades 21 gedreht wird. Somit ist die Stellung der Plättchen 9 veränderbar,
die nunmehr eine entgegengesetzte Stellung einnehmen, was zum Kreuzen der Fäden bei der Herstellung der
Spitze notwendig ist. Nach Betätigung des Stabes 31 erfolgt die Rückkehr der Vorrichtung in die Stellung nach Fig. 4
(Arretierung der Drehscheibe 4) lediglich durch die Wirkung
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der Feder 30. Zur Verhinderung von Federüberbeanspruchungen oder von sonstigen Fehlern ist zusätzlich der Auslösenokken
22 vorgesehen, der durch Schlagen gegen die Auslöseklinke 28 diese in die Rückstellrichtung bewegt und somit
die Feder 30 dabei unterstützt, die Vorrichtung von der Veränderungsphase (Fig. 5) in die Arretierungsphase der Klöppelspitzen
(Fig. 4) zu bringen.
Nach den Fig. 6 bis 8, die die oben erläuterte Arretierstellung zeigen, und nach den Fig. 9 bis 11, die die oben erläuterte
Veränderungsstellung zeigen, tritt der Arm 26 in die Ausbuchtung 6 ein (währenddessen sich das Planetengetriebe 2
dreht), wobei jedoch zu dieser Zeit der Auslösenocken 22 nicht auf die Auslöseklinke 28 einwirkt. Weiterhin ist erkennbar,
daß, wenn ein Stellungswechsel durch den Antrieb der Jaquardmaschine erfolgt, der Arm 26 von der Ausbuchtung
getrennt wird, gleichzeitig der andere Arm 27 in einen Zwischenraum des Planetengetriebes 2 eintritt und dieses arretiert.
Aufgrund der Differentialwirkung dreht sich die Dreh-
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scheibe 4 entgegengesetzt zur Zahnscheibe 21, bis eine Drehung
von 180 ausgeführt ist und die Feder 30 den Arm 26 wieder auf die Nockenscheibe 5 drückt. Sobald der Arm 26
einer Ausbuchtung 6 gegenüber steht, wird er aufgrund des Druckes der Feder 30 und des Zusammenwirkens des Nockens 22
mit der Klinke 28 in die Ausnehmung eingeschoben, so daß die Vorrichtung in ihre Grundstellung zurückkehrt.
Nach Fig. 12 sind alle Stäbe 31, die die beschriebenen Bewegungen
hervorrufen, mit der Jaquardmaschine 32 verbunden. Ebenso ist die Anordnung der Feder 30 gezeigt.
Die Antriebszahnscheibe 21 dreht sich mit der doppelten Geschwindigkeit
wie das Planetengetriebe 2, d.h. wie die Drehscheibe 4 und das Kegelzahnrad 8 bei einer 180 -Drehung. Die
Halterung der frei drehbaren Kegelräder 17 vollführt lediglieh
eine Drehung um 90 . Daher sind vier Anschlagarme 16 vorgesehen.
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Das vorteilhafte Betriebsverhalten der Vorrichtung beruht auf der Wirkung des Differentialgetriebes und den angetriebenen
und frei laufenden Zahnrädern, so daß in der Arretierungsphase lediglich das Antriebszahnrad und die frei laufenden
Planetenräder das Planetengetriebe 2 drehen, während in der Veränderungsphase das Planetengetriebe arretiert ist
und das Antriebskegelzahnrad und die Drehscheibe entgegengesetzt zueinander gedreht werden.
Weiterhin besteht keine Möglichkeit einer unzulässigen Sperre während des Übergangs aus der Klöppeländerungsstellung in die
Stellung, in der die Klöppel festgehalten sind, da die Feder durch die zusätzliche Auslöseanordnung des Auslösenockens
und der Auslöseklinke 28 unterstutzt wird.
Vorteilhaft besteht die Vorrichtung wegen der hohen Festigkeit und der großen Geräuschlosigkeit aus Kunststoff. Darüber
hinaus ist die auftretende Reibung durch die tangentiale Berührung zwischen den kreisförmigen oder zylindrischen Antriebsteilen
und den schwenkbaren Arretiergliedern sehr gering.
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Claims (1)
- Ir.dfctria Espanola pA Wolfgang Schönherr I 117Patentansprüche1„ Vorrichtung zum Verändern der Stellung der Klöppel einer Klöppelspitzenmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Achse (13) eine Drehscheibe (4) mit einem Kegelzahnrad (8), ein mit dem Kegelzahnrad verbundenes Planetengetriebe (2) mit frei drehbaren Planetenrädern (17) und ein Antrieb (3) mit Antriebszahnscheibe (21) und Kegelzahnrad (23) frei drehbar angeordnet sind, daß parallel und im Abstand zur Achse eine Schwenkachse (24) angeordnet ist, die schwenkbare Arretierglieder (25, 26) aufweist, die der Drehscheibe und dem Planetengetriebe zugeordnet sind, und daß an der Schwenkachse ein Arm (29) sitzt, der mit einer Rückstellfeder (30) und einem von einer zugeordneten Jaquardmaschine (32) angetriebenen Stab (31) verbunden ist.2« Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Drehscheibe (4) eine Nockenscheibe (5) mit zwei809828/0642Jndustria Espanola PA Wolfgang Schönherr I 11/einander diametral gegenüberliegenden Ausnehmungen (6) verbunden ist und daß das Kegelzahnrad (8) am Ende einer Verlängerung (7) sitzt.3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Planetengetriebe (2) einen röhrenförmigen Körper mit an seinem einen Ende kreuzweise angeordneten Ausnehmungen aufweist, die mit den Arretiergliedern zusammenwirken, und daß die frei drehbaren Planetenräder (17) auf einer mittleren Stütze (18) angeordnet sind, die eine Durchtrittsöffnung (19) für die feststehende Achse (13) aufweist.4o Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (3) einen zwischen der zylindrischen Zahnscheibe (21) und dem Kegelzahnrad (20) angeordneten Auslösenocken (22) aufweist und eine axiale Durchtrittsöffnung für die feststehende Achse (13) hat.5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit den diametralen Ausnehmungen (6) der809828/0642Espanola PA Weifgang Schönherr I 117Nockenscheibe (5) und mit den kreuzweise in dem die frei drehbaren Planetenräder tragenden Planetengetriebe (2) angeordneten Ausnehmungen zwei Arme (26, 27) einer auf der Schwenkachse (24) angeordneten Gabel (25) zusammenwirken, wobei die Arme (26, 27) in unterschiedlicher Höhe angeordnet sind.6o Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der die Gabel (25) mit den zwei Armen (26, 27) tragenden Schwenkachse (24) eine Auslöseklinke (28) angeordnet ist, die in vorbestimmtem Zeitpunkt von dem zwischen der zylindrischen Zahnscheibe (21) und dem Kegelzahnrad (20) angeordneten Auslösenocken (22) betätigbar ist«,7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (24) um wenige Grad mittels der vorgespannten Feder (30) und des mit der809828/064?c+ria Espanola PA Wolfgang Schönherr I 117-A-Jaquardmaschine (32) verbundenen Antriebsstabes (31) schwenkbar ist, so daß der eine Arm (26) der Gabel (25) zur Arretierung der Drehscheibe (4) in eine der Ausnehmungen (6) der Nockenscheibe (5) bringbar und der andere Arm (27) außer Eingriff mit den Ausnehmungen des Planetengetriebes (2) bringbar istc8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet daß auf der Schwenkachse (24) ein Arm (29), mit dem die vorgespannte Feder (30) und der mit der Jaquardmaschine (32) verbundene Stab (31) verbunden sind, und eine Auslöseklinke (28) fest angeordnet sind, die mit der zwischen Kegelzahnrad (20) und Antriebszahnscheibe (21) angeordnete Auslöseklinke (22) zusammenwirken.809828/0642
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