DE2330197A1 - Spanneinrichtung - Google Patents
SpanneinrichtungInfo
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B5/00—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
- G01B5/0002—Arrangements for supporting, fixing or guiding the measuring instrument or the object to be measured
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/02—Chucks
- B23B31/10—Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
- B23B31/117—Retention by friction only, e.g. using springs, resilient sleeves, tapers
- B23B31/1175—Retention by friction only, e.g. using springs, resilient sleeves, tapers using elastomer rings or sleeves
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Description
758 Bühl/Raden
Industriestr. 3
Industriestr. 3
Die Erfindung betrifft eine Spanneinrichtung, insbesondere zur Vermessung von rotationssyrametrischen Teilen» wie z.B.
Hohlkörpern, Buchsen, Schraubendruckfedern oder dergleichen
zur Halterung dieser Teile gegen eine Messbasis.
Bei der Vermessung von rotationssymmetrischen Teilen, z.B. von Schraubendruckfedern in bezug auf ihre Länge, auf die
Planparallelität ihrer kreisringfSrmigen Stirnflächen, die
Achsabuieichungen zur Senkrechten zu den Stirnflächen, die
Lage der einzelnen Windungen zueinander, d.h. zur Vermessung der Qxadlinigkeit ihrer Mantelfläche und zur Messung der
Hohe wurden solche Federn bisher von Hand gegen eine Messbasis gehalten und mit den verschiedenen Meßgeräten, wie z.B. auf
Stativen befestigten Messuhren, Geräten zur Messung der Achsabweichung
usw. geprüft. Durch das manuelle Halten sind Fehler sowohl bei der Auflage als auch bei der Messung solcher
Prüflinge nicht zu vermeiden. Der vorliegenden Erfindung leg die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und eine
Einrichtung zua Spannen derartiger Prüflinge zu schaffen, die sich durch exakte Auflage und Halterung solcher Prüflinge
gegen eine Ptessbasis auszeichnet, sodaß alle erforderlichen
Meßvorgange einwandfrei und auch rasch durchgeführt werden können.
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Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß ein zumindest
In aeinem Durchmesser In Richtung auf die zur Flessbasis
verlaufenden Konturen des Prüflings veränderbares Spannmittel gleichzeitig eine Haltekraft in Richtung auf die Fiessbasis zu
ausübt. Eine derartige Spanneinrichtung kann - falls z.B. lediglich die Höhe, die Plenparallelität der kreisförmigen
Stirnflachen und die Achsabueichung zur Senkrechten zu den Stirnflachen vermessen werden soll, derart ausgebildet sein,
daß das Spannmittel an den AuQenkonturen des Prüflings angreift. In den weitaus meisten Fallen wird es jedoch zweckmäßig sein,
die Spanneinrichtung derart auszubilden, daß das Spannmittel an den Innenkonturen des Prüflings angreift.
Eine zumindest in seinem Durchmesser in Richtung auf die zur Mantelfläche verlaufenden Konturen des Prüflings veränderbares
Spannmittel, welches gleichzeitig eine Haltekraft in Richtung auf die Plessbasis zu ausübt, kann als elastisches Spannmittel
ausgebildet sein, welches von einem in Richtung auf die Flessbasis
zu bewegbaren Spannteil beaufschlagbar ist. Als Spannmittel können z.B. mindestens drei über den Umfang des
Spannteiles verteilte stabartige Federelemente verwendet werden, die einerseits an einem Anschlag des Spannteiles anliegen und
die andererseits ortsunveränderlich zur Hessbasis festgelegt sind.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich, wenn
das Spannmittel ein plastisch verformbares Teil ist, beispielsweise
aus einem GummihohlkBrper besteht, der einerseits an einem
Anschlag des Spanntsiles anliegt und mit seiner dem Anschlag
gegenüberliegenden Seite an einer zur fiassbasis^rtsunveränderlichsn
Auflage anlisgt.
.3. 509808/04,08
Derartige, durch ein auf die flessbasis zu bewegbares Spannteil beaufschlagte Spannmittel heben nicht nur den Vorteil, daO eie
eich in Richtung auf die zur Flessbasis weisenden Außen- oder
Innenkonturen des Prüflings zu bewegen und sich dort anlegen, sondern den weiteren Vorteil, daß dadurch gleichzeitig eine
Festhaltekraft in Richtung auf die Flessbasis oder- falle der
Prüfling auf einer gesonderten Auflage aufliegt - die Festhaltekraft auf die Auflage zu ausgeübt bzw. aufgebracht wird.
Die Bewegung des Spannteiles in Richtung auf die ftessbasis bzw.
die Auflage kann bei einer Aufnahme des Prüflings von innen her z.B. durch eine unterhalb der flessbasis vorgesehene Kipphebelspannung
erfolgen oder aber beispielsweise über ein Gewinde. Bei den den Prüfling von außen angreifenden Spannmitteln'kann
ein ringförmiger Anschlag verwendet werden, der sich gegen das Spannmittel anlegt und über geeignete Mittel in Richtung zur
Auflage bzw. zur Hessbasis zu bewegt wird«
Ein besonderer Vorteil ergibt sich, wenn das Spannmittel und / oder die Auflage für den Prüfling drehbar gelagert ist, sodaß
der Prüfling von feststehenden Fleßgeräten vermessen werden kann.
Das Spannmittel kann aber auch ein in seinem Volumen veränderbares
Spannmittel sein, beispielsweise ein hydraulisch oder pneumatisch aufpumpbarer Gummiringkörper, der zum Spnnen des
Prüflinge aufgepumpt oder aufgeblasen wird und sich an den Innen- oder AuQenkonturen anlegt.
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Dabei kenn ein solches Spannmittel derart ausgebildet sein,
daß eine Ausdehnung desselben auch in Richtung auf die Auflage bzw. auf die Fleesbasis zu erfolgt und somit gleichzeitig eine
Haltekraft in dieser Richtung erzeugt wird.
Anhand der Figuren 1 und 2 sei die Erfindung naher erläutert.
Dabei zeigt Figur 1 den Prüfling in lose aufgelegter Position, wahrend Figur 2 den Prüfling in festgehaltener Position darstellt.
In die Ebene einer Clessbasis 1 ist ein Axialkugellager 2 eingelegt»
wobei der untere Ring 2 a in der Hessbasia 1 festgelegt
ist, wahrend der Außenring 2 b drehbar gegenüber der flessbasia
ist und die Auflage für den Prüfling - hier in Form einer Schraubenfeder 3 - bildet.
Konzentrisch innerhalb des Prüflings 3 ist das Spannmittel in Form einer Gummihülse 4 mit entsprechend niedriger Shore-Härte die
so bemessen ist, daQ eine Verformung dee Prüflings nicht
auftritt - vorgesehen. . »
Ein Spannteil 5 ist als Hohlschraube mit Innengewinde 6 ausgebildet
und liegt mit dem als Anschlag wirkenden Kopf 7 am Gummikörper auf. Mit seinem unteren Ende liegt der GummikBrper 4 am drehbar
vorgesehenen Lagerring 2 b auf. In die Gewindebohrung 6 des Spannteiles ragt ein Gawinctezapfen 8, der eich als ein in einer
Gleitführung 9 gelagerter, Bolzen 10 fortsetzt und der unterhalb der Standflache 11 «ine Keilriemenscheibe bzw. ein Schnurrad
trBgt. Zum Festspannen der Schraubenfeder 3 kann nun entweder das Rädchen 12.von Hand gedroht werden oder aber es uird von
einem Elektromotor in Drehung vasatzt, dessen Drehmoment ein-
stellbar ist. ι
-S- 509808/0 4,0 8
• III· ·
Dadurch wird - wie dies in Figur 2 ersichtlich ist - das Spannmittel
5 Ober den Gewindezapfen 8 nach unten gezogen, wobei das als GummihohlkSrper ausgebildete Spannmittal seinen Durchmesser
in Richtung auf die Innenkonturen der Schraubenfeder 3 zu bewegt und sich an Windungen derselben anlegt. Hierfür
braucht der Prüfling lediglich von Hand fest gegen den Lagerring 2 b gehalten zu werden, bis das z.B. durch den Elektromotor
aufgebrachte Moment erreicht wird.
Das übertragbare Moment wird dabei zweckmaßigerweise so gewählt»
daß keine Deformation des Rüflings durch den sich nach außen
zu erweiternden Gummikörper 4 entsteht.
Durch weiteres Drehen von Hand oder Ober den langsam laufenden Elektromotor können nunmehr alle erforderlichen Me3vorgSnga Über
feststehend angeordnete Messeinrichtungen durchgeführt werden.
werden, ao braucht lediglich der Prüfling wiederum von Hand festgehalten zu werden und über den nunmehr in anderer Richtung
laufenden Motor wird das Spannteil 5 mit seinem Kopf 7 souiit
in Achsrichtung bewegt, daß sich der GummikBrper 4 wieder entspannt
und die Einrichtung ist für den nächsten Prüfling frei.
Es ist ersichtlich, daß eine derartige Einrichtung durch die Vorspannung
des Prüflings nicht nur in radialer Richtung, sondern auch in axialer Richtung eine einwandfreie Auflag· des Prüflings
und eine Halterung deaselben gewahrleistet, wodurch eine
einwandfreie Vermessung ermöglicht wird.
-S-
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Dabei ist es insbesondere bei leicht verformbaren Prüflingen vorteilhaft, wenn geringe Verspannkrafte angewendet
werden und/oder die Spannmittel an den untersten» der Auflage zugekehrten Bereichen des Prüflings angreifen,
sodaQ z.B. ueder eine Längenänderung noch eine
Veränderung der Achslage, der Konturen oder der Stirnflachen zueinander auftreten kann.
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Claims (9)
1./Spanneinrichtung, insbesondere zur Vermessung von rotationesymmetrischen
Prüflingen, z.B. Hohlkörpern, wie Buchsen, Schreubenfedern oder dergleichen zur Heiterung dieser Prüflinge
gegen eine fleeebasie bzw. Auflage, dadurch gekennzeichnet,
daß ein zuminfeet in seinem Durchmesser in Richtung
auf die zur flessbasis (1) verlaufenden Konturen des PrQflings
(3) veränderbares Spannmittel (4)'gleichzeitig eine Haltekraft
in Richtung auf die Clessbasis (1) bzw. Auflage (2 b)
zu ausübt.
2. Spanneinrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,
daß des Spannmittel an den Außenkonturen des Prüflings angreift
3· Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Spannreittal (4) an den Innenkonturen des Prüflings (3) angreift.
4. Spanneinrichtung nach einen der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet,
daß ein elastisches Spannmittel (4) durch ein in Richtung auf die ftessbasis zu bewegbares Spannteil (5)
beaufschlagbar iet.
5. Spanneinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Spannmittel aus mindestens drei Ober den Umfang da« Spanntellee verteilten stabartigen Fedarelementen besteht*
die einerseits an einem Anschlag des Spannteiles anliegen und andererseits ortsunveranderlich zur Pleesbaaie festgelegt
eind.
509 808/0 40 8
6. Spanneinrichtung-nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet.
daS das Spannmittel (4) ein plastisch verformbares Teil
ist, welches einerseits an einen Anschlag (7) des Spannteiles (S) anliegt und mit seiner dem Anschlag gegenüberliegenden
Seite on Diner zur Nessbasis (1) ortsunveränderlichen Auflege (2 b) '
7. Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Spannmittel (4) drehbar zur Wessbasis (1) gelagert ist.
8. Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der für den Prüfling (3) vorgesehene fluflagebereich (2 b) gegenüber der flessbasis (1) drehbar gelagert
ist.
9. Spanneinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche» gekennzeichnet durch ein in seinem Uolunen veränderbares
Spannmittel.
509808/0408
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19732330197 DE2330197A1 (de) | 1973-06-14 | 1973-06-14 | Spanneinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19732330197 DE2330197A1 (de) | 1973-06-14 | 1973-06-14 | Spanneinrichtung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2330197A1 true DE2330197A1 (de) | 1975-02-20 |
Family
ID=5883912
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19732330197 Pending DE2330197A1 (de) | 1973-06-14 | 1973-06-14 | Spanneinrichtung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2330197A1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0270721A1 (de) * | 1986-12-09 | 1988-06-15 | Erowa AG | Messvorrichtung zur Ermittlung der Abmessungen eines Gegenstandes in drei Dimensionen |
-
1973
- 1973-06-14 DE DE19732330197 patent/DE2330197A1/de active Pending
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0270721A1 (de) * | 1986-12-09 | 1988-06-15 | Erowa AG | Messvorrichtung zur Ermittlung der Abmessungen eines Gegenstandes in drei Dimensionen |
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