DE2100026A1 - Stabilisierte Klebstoffe - Google Patents
Stabilisierte KlebstoffeInfo
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Description
SCHERING AG
Patentabteilung
Axen/Bu
Gegenstand der Erfindung sind stabilisierte Klebstoffe auf der Basis von anionisch leicht polymerisierbaren monomeren
substituierten Olefinen der allgemeinen Formel I
^X
CH2 = Ο' (I),
CH2 = Ο' (I),
wobei X sein kann -CiT oder -COOR und Y sein kann -CN,
-Halogen, -SO^R oder -COOR und wobei R eine Alkyl-Gruppe
mit 1 bis 20 C-Atomen, eine Cycloalkyl-Gruppe oder der Phenyl-Rest
sein kann, insbesondere von monomeren Estern der a-Cyan-acrylsäure, dargestellt durch die allgemeine
Formel II
I Il . . CH2 = C - C - OR (II),
worin R die obengenannte Bedeutung hat, wobei diese Klebstoffe durch einen Zusatz einer stabilisierenden V/irkmenge
eines stark sauren Kationen-Austauschers gekennzeichnet sind.
Eine besondere Ausführungsform der erfindungsgemäß stabilisierten
Klebstoffe ist dadurch gekennzeichnet, daß der Kationen-Austauscher auf der Basis von Sulfonsäure-Gruppen
enthaltenden vernetzten Polystyrolen, Phenol-Harzen oder Tinyl-Harzen aufgebaut ist.
Gegenstand der Erfindung sind ferner stabilisierte Klebstoffe, die durch einen zusätzlichen Gehalt an Inhibitoren
der radikalischen Polymerisation gekennzeichnet sind.
Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Verfahren zum Stabi lisieren von Klebstoffen auf der Basis von anionisch leicht
polymerisierbaren monomeren substituierten Olefinen der
BAD ORIGINAL
SCHERING AG
Patentabteilung
Axen/Bu -2-
allgemeinen Formel I
JL
CH2 = C (^ (I),
wobei X sein kann -ClT oder -COOR und Y sein kann -CN,
-Halogen, -SO^R oder -COOR und wobei R eine Alkyl-Gruppe
mit 1 bis 20 C-Atomen, eine Cycloalkyl-Gruppe oder der
Phenyl-Rest sein kann, insbesondere von monomeren Estern
der a-Cyan-aerylsäure, dargestellt durch die allgemeine
Formel II ßN Q
CH2 = C - C - OR (II),
worin R die obengenannte Bedeutung hat, welches Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß eine stabilisierende Wirkmenge
eines stark sauren Kationen-Austauschers zum Klebstoff zugesetzt wird.
Besondere Ausführungsformen des erfxndungsgemäßen Verfahrens
sind dadurch gekennzeichnet, daß zum Stabilisieren des Klebstoffs ein Kationen-Austauscher auf Basis von Sulfonsäure-Gruppen
enthaltenden vernetzten Polystyrolen, Phenol-Harzen oder Vinyl-Harzen verwendet wird und/oder daß zum stabilisierten
Klebstoff ein Anteil an Inhibitoren der radikalischen Polymerisation hinzugefügt wird.
—3—
209831/0821
SCHERING AG
Patentabteilung
Axen/jBu -3-
Es ist bekannt, daß monomere Cyan-acrylsäure-ester durch
geringe Mengen saurer Gase, z.B. SOp, und Radikalfänger,
z.B. Hydrochinon, gegen Polymerisation stabilisiert werden, wie es in den US-Patentschriften 2 794 788 und
2 765 332 beansprucht wird.
Schwefel(IV)-oxid, SO2* ist der bisher am häufigsten eingesetzte
Stabilisator, der die anionische Polymerisation, (0 d.h. eine solche, die durch Basen katalysiert wird,
hemmt. Jedoch weist die Verwendung von SOp eine Reihe von gravierenden Nachteilen auf:
Es muß eine Konzentration von 0,001 bis 0,01 Gew.-^ eingehalten
werden. Bei höherer SOp-Konzentration nimmt die Abbinde-Geschwindigkeit der Cyan-acrylate rasch ab. Bei
niederer Konzentration werden die Cyan-acrylate·nicht hinreichend
stabilisiert. Wegen des gasförmigen Zustandes des Stabilisators und der geringen Konzentration desselben
läßt sich die Menge sehr schlecht einstellen und analytisch erfassen. M
Die monomeren Cyan-acrylate werden üblicherweise durch
Depolymerisation von Poly-cyanacrylaten gewonnen. Bei
dieser HersteLlung wird zweckmäßxgerweise in der Gasphase
mehr von dem sauren Stabilisatorgas zugefügt, als zur Stabilisierung notwendig ist. Nach dem Abkühlen muß mittels
zeitraubender Operationen überschüssiges SOp entfernt werden, um ein Produkt benötigter Ausgewogenheit in Stabilität
und Abbinde-Geschwindigkeit zu erhalten, laufende Bestimmungen des SOp-Gehaltes sind unumgänglich.
Schließlich gibt das aus solcherart stabilierten Monomeren
erhaltene Polymerprodukt unter bestimmten Bedingungen Gas (SOp) ab, was oft lästig und unerwünscht ist.
4 209831/0821
Patentabteilung
Axen/Bu -4-
Um die genannten Nachteile zu vermeiden, wird in der
deutschen Offenlegungsschrift 1 807 895 die Verwendung
von propan-sulton als Stabilisator beansprucht.
Dieser Stabilisator ist laut Merkblatt der Shell AG vom Juli 1968 ein starkes Kanzerogen, so daß die Verwendung
eines Sultons als Stabilisator äußerst fragwürdig, im technischen Bereich gar gefährlich ist und sich für chirurgischen
Gebrauch verbietet.
Es wurde gefunden, daß unter Vermeidung aller genannten Mängel und Gefahren die monomeren Cyan-acrylsäure-ester
durch Zusetzen von stark sauren Kationen-Austauschern stabilisiert werden.
Die als Klebstoffe verwendeten monomeren Ester der Cyanacrylsäure werden durch Depolymerisation von Poly-eyanacrylsäure-ester
gewonnen. Die Poly-cyanacrylsäure-ester
werden nach bekannten Verfahren durch Kondensation von Formaldehyd und Cyansäure-ester in Gegenwart von Katalysatoren,
z.B. Piperidin, hergestellt.
Die monomeren Ester der a-Cyanacrylsäure werden einzeln
oder in Kombinationen als Klebstoff verwendet. Bevorzugt werden für diesen Zweck oc-Cyan-acrylsäure-ester
der allgemeinen Formel II, in der R eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 C-Atomen oder die CjeLohexyl-Gruppe ist,
wpbei sich als besonders vorteilhaft der Methyl-ester
der a-Cyan-acrylsäure (R = Methyl) anbietet.
Die Ionenaustauscher, die erfindungsgemäß für die Klebstoffe als Stabilisator Verwendung finden, sind wohl-
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SCHERING AG
Patentabteilung
Axen/Bu -5~
feil im Handel erhältlich. Im allgemeinen handelt es sich
dabei um in Wasser und einer Vielzahl anderer chemischer
Substanzen unlösliche Kondensations- und Polymerisationsprodukte
mit für Ionen austausch-aktiven Gruppen. Als stark saure Kationen-Austauscher finden bevorzugterweise
vernetzte Polystyrole, Phenol-Harze oder Vinyl-Harze mit
Sulfonsäure-Gruppen Verwendung (siehe dazu TJllmanns Enzy- ^
klopädie der technischen Chemie, Band 8 (1957), 816).
Die große Überlegenheit der erfindungsgemäßen Stabilisatoren kommt durch folgende aufgeführten Eigenschaften
und Handhabungsmögliehkeiten zum Ausdruck. Die Kationen-Austauscher, die für die erfindungsgemäße Stabilisierung
der Klebstoffe verwendet werden, sind feste Stoffe und werden in einfacher Weise den Monomeren zugesetzt. Zeitraubende
Operationen, wie sie für die Beseitigung überschüssiger SOp-Mengen erforderlich sind, und aufwendige Analysenmethoden
entfallen. Der Klebstoff kann von dem Stabilisator einfach abgegossen oder abgehebert werden*
Die Ilartungsgeschwindiglteit der Cyan-acrylate bei der
praktischen Anwendung des Klebers wird bei der erfindungsgemäßen Stabilisierung in keiner V/eise beeinflußt.
Da sich die Ionenaustauscher nicht im Cyan-acrylat lösen,
zeigen die erfindungsgemäß stabilisierten Klebstoffe die Abbinde-Geschwindigkeit eines völlig unstabilisierten
Produktes. Die Abbinde-Geschwindigkeit liegt wesentlich hoher als bei Cyan-acrylaten, die den Stabilisator in
gelöster Form enthalten. Dem Wunsch der Anwender nach sehr schnell abbindenden Cyanacrylat-Klebstoffen kann so in
einfacher Weise entsprochen werden*
BAD ORIGINAL —6—
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SCHERING AG
Patentabteilung
Axen/Bu _6-
Physiologisch sind die über Kationenaustauscher gelagerten
Cyan-acrylate völlig unbedenklich, da sie in reiner Form ohne jegliche Zusätze eingesetzt werden können.
Diese Möglichkeit dürfte für Verklebungen in der chirurgischen Praxis sehr vorteilhaft sein.
Als erfindungsgemäße Stabilisatoren eignen sich alle
stark sauren Kationen-Austauscher. Diese kann man entweder bei Raumtemperatur oder aber bevorzugt bei höheren Temperaturen,
die jedoch unter der vom Hersteller angegebenen maximalen Temperatur liegen, trocknen und den Cyanacryiaten
zusetzen, gegebenenfalls auch ungetrocknet verwenden.
Im allgemeinen besteht, wenn der monomere Ester in der oben beschriebenen V/eise über die Destillation des Monomeren
hergestellt wird, das praxisgerechte Arbeiten darin, die Kationen-Austauscher direkt in den Behälter zu geben,
in dem der kondensierte,monomere Ester gesammelt wird. Der
Ester wird auf diese V/eise sofort stabilisiert, eine mögliche Polymerisation wird unterbunden.
Zur sicheren Handhabbarkeit und der Verlängerung der Lagerstabilität
von Cyan-acrylaten in angebrochenen Vorratsbehältern kann der Ionenaustauscher zusätzlich im Ausgußteil
bzw. Verschluß des Behälters deponiert werden. Die dem Cyan-aerylsäure-ester zugesetzte Ionenaustauschermenge
ist unkritisch und in weiten Grenzen variabel. Ein Zusatz von 5 Gew.-$ ist in den meisten Fällen voll ausreichend.
In vielen Fällen genügt auch ein geringerer Zusatz, um die gewünschte Haltbarkeit des Klebers zu erzielen.
Zusammenfassend ergibt sich, daß die erfindungsgemäßen
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SCHERING AG
Patentabteilung
Axen/Bu
Stabilisatoren sich, beträchtlich verläßlicher, vielseitiger,
einfacher und gefahrloser als die bisher bekannten Stabilisatoren für die Stabilisierung von Cyan-acrylaten
einsetzen lassen. Die auf die erfindungsgemäße Weise stabilisierten Cyan-acrylate sind beständiger und auch rascher
härtend als die bisher bekannten Cyanacrylat-Stabilisator-Gemische.
M
Ohne absolut notwendig zu sein, ist es im allgemeinen erwünscht,
den Cyan-acrylaten einen Inhibitor für die radikalische Polymerisation zuzusetzen, da die Cyan-acrylate
auch zu radikalischer Polymerisation befähigt sind. Solche Inhibitoren sind z.B. Chinon, Hydrochinon, p-Methoxyphenol
u.a. Man kann diese Inhibitoren in Konzentrationen von etwa 0,001 bis 1 $ vom Gewicht der Klebstoffmasse zusetzen.
Modifizierungen der Klebstoffe zur Erzielung bestimmter Eigenschaften wie z.B. Erhöhung der Viskosität durch den
Einsatz eines Dickungsmittels lassen sich natürlich ebenfalls
durchführen. Diese Möglichkeiten sind in der Literatur hinreichend beschrieben.
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SCHERING AG
Patentabteilung
Axen/Bu -8-
100 g des durch Depolymerisation von Poly-cyanacrylsäuremethylester
hergestellten ct-Cyan-acrylsäure-methylesters,
der 0,01 Gew.-$ Hydrochinon enthält, werden mit 5 g getrocknetem "Ionenaustauscher I" (Firma Merck, Darmstadt)
versetzt.
Die mit dem Ionenaustauscher versehene Flüssigkeit erweist
sich bei den folgenden Prüfungen als ein wirksamer, stabilisierter Klebstoff.
Zur Prüfung der Abbinde-Geschwindigkeit trägt man auf das Schnittende eines Profilgummis (iJitril-Kautschuk) einen
Tropfen des Klebers auf, setzt dann an das behandelte Ende ein zweites Schnittende an und hält die beiden Enden
etwa 3 see. mit ihren Flächen aneinandergepreßt. Nach Ablauf
dieser Zeit sind die Gummiteile fest miteinander verbunden.
Die Langzeitbeständigkeit des Klebstoffes wird geprüft, indem man eine Probe des stabilisierten Produktes in einem
auf 550C erhitzten Ofen lagert. Der erfindungsgemäß stabilisierte
Klebstoff behält hierbei selbst nach einer Lagerungszeit von mehr als 40 Tagen die Form einer klaren Flüssigkeit
und ergibt bei der oben beschriebenen Prüfung der Abbinde-Geschwindigkeit rasch feste Bindungen.
Der aus der gleichen Charge stammende Oyan-acrylsäure-ester,
der aber ohne ionenaustauscher gelagert wurde, zeigte bei
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SCHERING AG
Patentabteilung
Axen/Bu -9-
550C nur eine Beständigkeit von wenigen Stunden, bei
Raumtemperatur eine Beständigkeit von 3 Tagen.
Analog dem Beispiel 1 wird der α- Cyan-acrylsäure-methylester
ganz oder teilweise durch einen Cp- "bis Cng-Alkyl-,
Phenyl- oder Cyclohexylester der Cyanacrylsäure oder
eine Mischung solcher Ester ersetzt. Dabei werden im wesentlichen ähnliche Ergebnisse erhalten} die anfallenden
Klebstoffe sind bei Raumtemperatur mindestens 3 Monate
beständig und liefern auf Gummi-, Metall- und zahlreichen anderen flächen rasch feste Verbindungen.
Der im Beispiel 1 eingesetzte "ionenaustauscher I"(Merck)
wird durch andere ionenaustauscher, z.B. „Permutit RS"
(Permutit AG, Berlin-Duisburg) oder „Dowex 50 WX 2" (Dow Chemical Comp., Midland, Michigan), ersetzt. Dabei
werden im wesentlichen die gleichen Ergebnisse erhalten wie in Beispiel Ij die Klebstoffe sind bei Raumtemperatur
und auch bei 550C lange Zeit beständig und liefern auf Gummi, Metall und zahlreichen anderen Flächen rasch
feste Bindungen.
Claims (6)
1. Stabilisierte Klebstoffe auf der Basis von anionisch leicht polymerisierbaren monomeren substituierten
Olefinen der allgemeinen Formel I
wobei X sein kann -CN oder -COOR und γ sein kann -ClT,
-Halogen, -SO-zR oder -COOR und wobei R eine Alkyl-Gruppe
mit 1 bis 20 C-Atomen, eine Cycloalkyl-Gruppe oder der Phenyl-Rest sein kann, insbesondere von monomeren
Estern der a-Cyan-acrylsäure, dargestellt durch die allgemeine Formel II
CN 0
I K
CH2 = C - C - OR (II),
CH2 = C - C - OR (II),
worin R die obengenannte Bedeutung hat, gekennzeichnet durch einen Zusatz einer stabilisierenden Wirkmenge
eines stark sauren Kationen-Austauschers.
2. Stabilisierte Klebstoffe gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kationen-Austauscher auf der Basis von Sulfonsäure-Gruppen enthaltenden vernetzten
Polystyrolen, Phenol-Harzen oder Vinyl-.iarzen aufgebaut
ist.
3. Stabilisierte Klebstoffe gemäß Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet
durch einen zusätzlichen Gehalt an Inhibitoren der radi*. ' i_ -hen P xLym ο rib a tion.
-'LU
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SCHERING AG
Patentabteilung
Axen/Bu -11-
4. Verfahren zum Stabilisieren von Klebstoffen auf der
Basis von anionisch leicht polymerisierbaren monomeren substituierten Olefinen der allgemeinen Formel I
CH2 = C^ (I),
wobei X sein kann -CN -oder -COOR und Y sein kann -CN,
-Halogen, -SO,R oder -COOR und wobei R eine Alkyl-Gruppe
mit 1 bis 20 C-Atomen, eine Cycioalkyl-Gruppe ™
oder der Phenyi-Rest sein kann, insbesondere von monomeren Estern der a-Cyan-acrylsäure, dargestellt durch
die allgemeine Formel II
ClT 0
ι -j
CH2 = C - C - OR (II),
worin R die obengenannte Bedeutung hat, dadurch gekennzeichnet, daß eine stabilisierende V/irkmenge eines
stark sauren Kationen-Austuaschers zum Klebstoff zugesetzt wird.
5. Verfahren zum Stabilisieren von Klebstoffen gemäß ^
Anspruch 41 dadurch gekennzeichnet, daß zum Stabilisieren
des Klebstoffes ein Kationen-Austauscher auf Basis von Sulfonsäure-Gruppen enthaltenden vernetzten Polystyrolen,
Phenol-Harzen oder Vinyl-Harzen verwendet wird.
6. Verfahren zun Stabilisieren von Klebstoffen gemäß Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum stabilisierten
Klebstoff ein zusätzlicher Gehalt an Inhibitoren der radilcalischen Polymerisation hinzugefügt wird.
BAD ORIGINAL 209831/0821
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- 1972-01-03 FR FR7200027A patent/FR2120183B1/fr not_active Expired
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