DE199281C - - Google Patents
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- DE199281C DE199281C DENDAT199281D DE199281DC DE199281C DE 199281 C DE199281 C DE 199281C DE NDAT199281 D DENDAT199281 D DE NDAT199281D DE 199281D C DE199281D C DE 199281DC DE 199281 C DE199281 C DE 199281C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q9/00—Pilot flame igniters
- F23Q9/02—Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Decoration By Transfer Pictures (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-.'Μ 199281 KLASSE
Ad. GRUPPE
WILHELM OTTO WERNER in HAMBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Dezember 1905 ab.
Es ist bekannt, Schaltwerke für den Gashahn o, dgl. mittels eines 24-stündigen Uhrwerks
innerhalb 24 Stunden je einmal zum Zünden und zum Löschen auszulösen. Dasselbe mit Hilfe eines gewöhnlichen 12-Stundenwerks
ist bisher noch nicht erreicht worden. Bei Anwendung eines solchen gewöhnlichen Uhrwerks mußte die Löschung und
Zündung alle 12 Stunden erfolgen, so daß Einrichtungen dieser Art für Beleuchtungsanlagen,
bei welchen es nur darauf ankommt, des Abends einige Stunden Licht zu geben, nicht verwendbar sind. Nach der Erfindung
wird ein gewöhnliches 12-Stundenwerk für den genannten Zweck dadurch verwendbar
gemacht, daß für das Schaltwerk eine besondere vom Uhrwerk bewegte Sperrvorrichtung
in Anwendung kommt, welche die Bewegung des Gehwerks für die Umschaltvorrichtung
unabhängig von der jeweilig nach 12 Stunden sich wiederholenden Auslösung
und Sperrung der Umschaltvorrichtung abwechselnd 12 Stunden lang verhindert und
zuläßt. .
Fig. I zeigt die Vorrichtung mit der Umschaltvorrichtung in Seitenansicht und Fig. 2
in vorderer Ansicht mit abgenommenem Zifferblatt. '
Die Zeiger α und b zum Einstellen der Vorrichtung auf die Zeit, in welcher die
Zündung und die Löschung vor sich gehen soll, weisen zu diesem Zweck' auf kleine
Zifferblätter auf der Scheibe c und sitzen auf Wellen d, d1. Letztere werden in bekannter
Weise durch Reibung gehalten und haben je eine seitliche Zunge /bzw./1, gegen
welche die Nabe des die Welle d bzw. d1 lose umgebenden, sich einmal in 12 Stunden
umdrehenden Rades j bzw. jl drückt, das
mittels eines Getriebes i von dem das Stundenrad g der Uhr drehenden Trieb h bewegt
wird. Die Nabe k bzw. k[ ist mit einem Einschnitt k2 versehen, so daß, wenn dieser
sich bei der Drehung des Rades j bzw. j1 der Zunge f, f1 darbietet, eine achsiale Ver-Schiebung
des Rades j bzw. jl möglich ist. Auf jedes Rad j,jl wirkt ein unter der Einwirkung
der Feder I stehender Arm m bzw. in1 ein, welcher mit einem zweiten
Arm η bzw. nl einen Winkelhebel bildet und
drehbar auf dem Zapfen ο sitzt. Der Arm η ist durch eine Stange ρ mit einem Sperrhebel
q und der Arm n1 mit einem ähnlichen
Sperrhebel ql verbunden, welcher in bestimmter
Stellung den Windfang r des Gehwerks s für die Umschaltvorrichtung festzuhalten vermag.
An jedem Sperrhebel q bzw. q1 befindet sich ein seitlicher Stift t bzw. t1, welcher
gegen den Rand einer Scheibe u bzw. M1 unter Einwirkung der Feder ν
bzw. v1 drückt. Die beiden Scheiben u und u1
sitzen auf der Welle eines Zahnrades w und sind mit je einem Ausschnitt χ bzw. x1 versehen,
in welchen der Stift t bzw. i1 sich
einzulegen vermag, wenn er gegenüber diesem Ausschnitt gelangt.
Die Federn ν und
umgeben die Stangen ρ und p1 und drücken
einerseits gegen Ansatz p2 dieser Stangen und andererseits gegen Ansatzq2 der Hebel q, q'.
Sie ragen durch die letztgenannten Ansätze q2 durch und tragen an ihren freien Enden
einen Bund oder eine Mutter^3, so daß eine
zwangläufige Bewegung der Hebel q, ql durch die Stangen p, p1 nur möglich ist, wenn diese
einen Zug ausüben, während bei der Aus-Übung eines Druckes die Stangen p, p1 nur
unter Spannung der Federn v, vl eine Bewegung auf die Hebel übertragen können. Für
gewöhnlich, d. h. solange ein Ausschnitt k2 der Naben k, k' sich den Zungen/,/1 nicht
darbietet, halten die Räder j bzw. j1 die
Hebel η, m und n1, m1 in einer solchen Stellung,
daß die Stangen ρ und p1 vorwärts geschoben und die Federn v, v1 gespannt sind.
Demzufolge drücken die beiden Stifte t und tl
gegen die Umfange der Scheiben u und ul,
und derjenige Ausschnitt χ oder x1, welcher
zurzeit gegenüber seinem zugehörigen Stift t bzw. t1 sich befindet, nimmt diesen auf, so
daß der ihn tragende Hebel q bzw. ql in
eine solche Lage gelangt, daß er einen Armj^
des Windfangs festhält.
Die Wirkungsweise der soweit beschriebenen Einrichtung ist folgende: Angenommen,
die Vorrichtung nimmt eine solche Stellung ein, daß nach kurzer Zeit eine Zünduug erfolgen
soll, und daß der Zeiger α den Zündungs- und der Zeiger b den Löschungspunkt bestimmt, so wird nach Ablauf der
genannten kurzen Zeit das Rad j sich so weit gedreht haben, daß die an der Welle des
Zeigers α sitzende Zunge / gegenüber dem Ausschnitt k2 gelangt. Der Spannung der
Feder / folgend, wird der Hebel m, η so weit gedreht, wie der genannte Ausschnitt k2
und die Zunge/ dies gestatten, wodurch auf die Stange ρ ein Zug ausgeübt und der
zurzeit dem Arm y des Wind fangs r haltende Hebel q in eine solche schwingende
Bewegung versetzt wird, daß er den Arm y freigibt und das Gehwerk s sich in Gang
setzt. Hierbei dreht sich das Rad w, und durch weitere Getriebe wird der Gashahn
oder der elektrische Schalter o. dgl. so bewegt, daß die Zündung erfolgt. Das Über-Setzungsverhältnis
des Getriebes ist so gewählt, daß zur Ausführung dieser Umschaltung eine halbe Umdrehung des Rades n>
und der mit diesem verbundenen Scheiben u und u1 genügt, worauf sich der Ausschnitt x1
der Scheibe ux dem Stift it1 darbietet und
der Hebel ql eine solche Schwingung erhält, daß sein Ende in die Bahn des Armes y
gelangt und der Windfang r und somit das Gehwerk s angehalten wird. Bei der weiteren
Bewegung der Räder j, jl wird das Rad j ■ infolge einer schrägen Fläche seines Nebenausschnittes
k2 durch die Zunge / in die ursprüngliche Stellung zurückgebracht, so
daß die Stange ρ wieder vorgeschoben wird und der Hebel q mit seinem Stift t sich
gegen den Rand der Scheibe u legen kann. Die Vorrichtung nimmt jetzt eine Stellung
ein, die dem Zeitraum zwischen Zünden und Löschen entspricht. Erreicht der Zeiger b
die Stellung, in welcher das Licht gelöscht werden soll, so befindet sich die Zunge/1
gegenüber dem Nebenausschnitt des Rades j1,
so daß dieses sich unter der Einwirkung der Feder / vorwärts und das zugehörige Gestänge
Ot1, n1, p\ q1 so bewegt, daß der Windfang
r wieder freigegeben wird. Das Gehwerk s setzt sich wieder in Bewegung, und
unter Zuhilfenahme des Getriebes wird die Umschaltvorrichtung so bewegt, daß das
Licht erlischt. Hat die Scheibe u wieder eine halbe Umdrehung ausgeführt, so legt
sich der Stift t wieder in den Ausschnitt χ ein, und der Hebel q bewirkt eine Sperrung
des Windfangs r.
Die Teile nehmen jetzt wieder die in Fig. 2 gezeigte Stellung ein. Der beschriebene Vorgang
würde sich also alle 12 Stunden wiederholen , wenn nicht Vorkehrung getroffen
wird, die Bewegungen während 12 Stunden des Tages zu verhindern. Dies geschieht mit
Hilfe eines besonderen Sperrhebels 1, welcher sich zeitweilig in die Bahn des Armesy
legen kann. Der Hebel 1 steht unter der Einwirkung einer Feder 2 und wird durch
diese mit seinem Arm 3 gegen Stifte 4 eines in der Nähe des Stundenrades g der Uhr
gelagerten Sternrades 5 gedrückt. Das Sternrad hat vier Zähne und wird durch einen
federnden Arm 6 in der jeweilig eingestellten Lage elastisch gehalten. Ein Zahn greift
jeweilig in die Bahn eines Stiftes 7 am Stundenrad g ein, so daß bei jeder Umdrehung
des Rades g, also alle 12 Stunden, der Zahn 7 eine Vierteldrehung des Sternrades
S bewirkt. Infolgedessen wird abwechselnd alle 12 Stunden ein Stift 4 den
Hebel 1 in die in vollen Linien gezeichnete Stellung bringen und wieder freigeben, so
daß er in die strichpunktierte Stellung unter der Einwirkung der Feder 2 gelangt. In
ersterem Falle hält der Hebel 1 den Arm y. des Windfangs fest, so daß unabhängig von
dem Einfallen und Zurückziehen der Hebel q1 und q das Gehwerk s sich nicht bewegen
kann und infolgedessen während der Morgenstunden kein Aufleuchten des Lichtes erfolgt. Hat sich dagegen das Sternrad 5
so eingestellt, daß die Stifte 4 in einer Ebene liegen parallel zur Anschlagfläche des Armes
3, so nimmt der Hebel 1 die strichpunktierte Stellung ein und gibt den Windfang
frei, so daß in den Abendstunden das
rechtzeitige Aufleuchten und Erlöschen des Lichtes erfolgen kann.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:
5I. Vorrichtung zum selbsttätigen Umschalten von Schaltern für Beleuchtungsanlagen zu vorherbestimmten Zeiten mittels eines Uhrwerks und eines von diesemίο auszulösenden Getriebes für den Schalter, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Getriebes für den Schalter unabhängig von der sich jeweilig nach 12 Stunden wiederholenden Auslösung und Sperrung der Umschaltyorrichtung durch eine besondere vom Uhrwerk bewegte Sperrvorrichtung abwechselnd 12 Stunden lang verhindert und zugelassen wird. - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus einem Sperrhebel besteht, der mittels eines vom Stundenrade bei jeder Umdrehung um eine Teildrehung gedrehten Sternrades in der einen oder anderen Richtung ausschwingt und hierbei das Gehwerk der Umschaltvorrichtung gesperrt hält oder frei läßt, wobei das Sternrad in seinen Ruhestellungen durch eine Feder (6) elastisch gehalten wird. ·Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE199281C true DE199281C (de) |
Family
ID=462015
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT199281D Active DE199281C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE199281C (de) |
-
0
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