DE1910967U - Verpackungskorper aus faltbarem karton oder ahnlichem werstoff. - Google Patents
Verpackungskorper aus faltbarem karton oder ahnlichem werstoff.Info
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- DE1910967U DE1910967U DE1964K0049835 DEK0049835U DE1910967U DE 1910967 U DE1910967 U DE 1910967U DE 1964K0049835 DE1964K0049835 DE 1964K0049835 DE K0049835 U DEK0049835 U DE K0049835U DE 1910967 U DE1910967 U DE 1910967U
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Description
u . ■ . M138019 15.12J
Heinz hüben Berlin, 15, den 15. Dez. 1964
Patentingenieur .
lBeHim5.KonrtcM3rStra6e4 Büroakte 8149 Hu./S
Tel (03 11) 91 39 49
: K a u f h ο f Aktiengesellschaft
Köln/Rhein, Leonhard-Tietz-Str. 1
"Verpackungskörper aus faltbarem Karton oder ähnlichem Werkstoff."
Die Neuerung bezieht sich auf einen Verpackungskörper aus faltbarem Karton oder ähnlichem Y/erkstoff, dessen Zuschnitt
Boden-,Dach- und Seitenflächen, die durch vorbereitete Faltkanten miteinander verbunden sind, und einen Randstreifen aufweist, der
die einzige Klebeverbindung des Verpackungskörpers darstellt, dessen stirnseitige Verschlüsse durch beiderseitige mit Schlitz
und Zunge verriegelte Randflächen des Zuschnitts gebildet werden.
Die Neuerung bezweckt, einen bezüglich der verpackten Ware einsehbaren Verpackungskörper zu schaffen, der für zu verpackendes
Gut bestimmt ist, das an seinen Enden Vorsprünge aufweist oder eine an sich langgestreckte Form besitzt.
Zur Erreichung dieses sowie weiterer später erörterter Ziele ist die Neuerung da.durch gekennzeichnet, dass die Boden- und
Dachflächen mit aLisgestanzten Flächen versehen sind, die lediglich
an ihren äusseren Rändern durch vorbereitete Faltkanten mit ihren Boden- und Dachflächen verbunden sind, wobei die paarweise einander
zugeordneten Flächen Ausnehmungen besitzen, die nach dem rechtwinkeligen Einwärtsbiegen der Flächen paarweise einander
überdecken und zur Aufnahme der Vorsprünge oder der Endteile der verpackten Ware dienen.
- 2
Die an den paarweise einander zugeordneten Flä,chen vorgesehenen Ausnehmungen können kreisförmige oder kreissegmentartige
Ausstanzungen des Zuschnitts sein.
Eine zweckmässige Alisführungsform der Neuerung sieht vor,
dass an die eine ausgestanzte Fläche der Bodenfläche und an die andere ausgestanzte Fläche der Dachfläche je eine Stützfläche
mit Hilfe einer vorbereiteten Faltkante angeschlossen sind.
Zur Vermeidung jeglichen unnötigen Verschnitts entspricht die Höhe der aus der Dach- und der Bodenfläche ausgestanzten
Flächen der Breite der Zuschnitte für die Seitenwände der Verpackung. Zu gleichem Zwecke ist vorgesehen, dass die Höhe der
erwähnten Stützflächen dem Randabstand zwischen den Faltkanten der ausgestanzten Flächen und den Stirnwänden des geschlossenen
Verpackungskörpers entspricht.
Die Neuerung wird an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Bs stellen dar:
Fig. 1 einen Zuschnitt mit den vorbereiteten Faltkanten, wobei Ausschnitte und Einschnitte mit ausgezogenen Linien,
vorbereitete Faltkanten dagegen mit gestrichelten Linien dargestellt sind,
Fig. 2 eonen Längsschnitt durch den geschlossenen Verpackungskörper
in Strichmanier und Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des die Ware enthaltenden
Verpackungskörpers.
G-emäss Fig. 1 besteht der Zuschnitt aus den Boden- und
Dachflächen 1, 2 und den Seitenwänden 3, 4. Diese Flächen sind durch vorbereitete Faltkanten miteinander verbunden, so dass sie
zu eisern geschlossenen Verpackungskörper mit rechteckigem
Querschnitt zusammengefaltet werden können, wo"bei der Randstreifen
3k einen Klebestreifen "bildet, der unter die Fläche 2k
geklebt wird, und die einzige bei dem Verpackungskörper verwendete Klebestelle bildet.
An die Flächen 1, 2, 3 und 4- schliessen sich auf der einen
Seite Verschlusslaschen la, 2a., 3a und 4a an, während sich
an der anderen Seite Verschlusslaschen Ib,2b,3b und 4b anschliessen.
Nach dem Falten der Verschlusslaschen greift jeweils eine Zunge ζ in den ihr zugeordneten Schlitz s.
Aus den Boden- und Dachflächen 1, 2 sind die Flächen 5 und 6
ι t
sowie 7 bzw. 5 und 6 und 7' ausgestanzt. Die Flächen 6, 6!,
welche Stützflächen bilden, sind mittels der vorbereiteten Faltkanten r-, , r mit den anschliessenden Flächen 5 bzw. 7' verbunden.
Zunächst werden die Flächen 5 und die vielter abgewinkelte
Fläche 6 um die vorbereitete Faltkante x-, in den Verpackungskörper hineingefaltet, wonach die Fläche 5' auf die Fläche 5
heraufgefaltet wird. In entsprechender \7eise werden zunächst
die Flächen 7' mit der weitergefalteten Fläche 6 um die vorbereitete
Faltkante Vp nach einwärts gefaltet, wonach die Fläche 7 auf die Fläche 7' heraufgefaltet wird. Diese Faltvorgänge
werden vorgenommen, nachdem der Verschluss mit Hilfe der Klebeleisten 2k, 3k bewirkt wurde.
Die Flächen 5? 5' haben kreisförmige Ausnehmungen 8, 8',
die nach Vollendung der Faltvorgänge einander überdecken. Die Flächen Ί, 71 haben kreisförmige Ausnehmungen 9, 9' und kreissegmentartige
Ausnehmungen 19, 19', die sich nach Beendigung des
Faltteorganges ebenfalls paarweise überdecken.
Damit "bei der Herstellung der Ausstanzungen aus den Boden- und
Dachflächen 1, 2 jeglicher Verschnitt vermieden wird, wird die Höhe h der Flächen 5, 7 und 5', 7' der Breite b der Zuschnitte für
die Seitenwände 3 und 4 angepasst. Des weiteren wird die Höhe h1
der Stützflächen 6, 6' der Randbreite h1' zwischen den Faltkanten
χ-, , y-, und Xp, y? und den Stirnwänden des geschlossenen Verpackungs
körpers angepasst. Dadurch reichen die freien Stirnränder der Stützflächen 6 und 6' bis an die stirnseitigen Bndverschlüsse des
Verpackungskörpers heran, so dass sie sich dort abstützen,wodurch
die Steifigkeit des Verpackungskörpers erhöht wird.
Fig. 2 zeigt in Strichmanier einen Längsschnitt durch den Verpackungsiörper, der erkennen lässt, dass durch die Endverschlüsse
la, 2a, 3a und 4-a sowie durch die ausgestanzten Flächen 7,
7' auf der einen Seite des Verpackungskörpers und durch die Bndverschlüsse
Ib,2b,3b, 4b sowie durch die ausgestanzten Flächen 5,
5! auf der anderen Seite des Verpackungskörpers im Querschnitt
kastenartige Hohlräume R' und R" gebildet werden, die einerseits der Versteifung des Verpackungskörpers dienen und andererseits
durch die paarweise einander überdeckenden Ausnehmungen 8, 8',
sowie 9, 9' und 19, 19' in den Flächen 5, 5' und 7, 7' Öffnungen
bilden, in die die stirnseitigen Enden oder endständige Vorsprünge der verpackten Ware hineinragen und ihre Halterung finden. Der
aus Fig. 2 ersichtliche Schnitt ist aus serhalb der Ausnehmungen 8, 9, 19 gelegt.
Fig. 3 zeigt den neuerungsgemässen Verpackungskörper in perspektivischer
Ansicht, wobei als. verpackte Ware die beiden miteinander verschraubbaren Teile einer Autobürste erkennbar sind.
Der Bürstenteil hat ein Ansatzstück verhältnismässig grossen Durchmessers,
welches in die durch die Ausnehmungen 9, 9' gebildete grössere Öffnung hineinragt. Der an den Bürstenteil anzuschraubende
handgriffartige Teil greift mit s einem einen Ende in die durch
die Ausnehmungen 8, 8' gebildeten kleineren Öffnungen und legt sich mit seinem anderen Ende gegen die kreissegmentartigen Ausnehmungen
19, 19', wodurch beide Teile innerhalb des Verpackungskörpers eine bestimmte Lage einnehmen, die auch dann nicht aufgehoben
wird, wenn man den Verpackungskörper ergreift, um die Ware zu besichtigen.
Die Vorteile des neuerungsgemässen Verpackungskörpers
bestehen zunächst darin, dass ein Zuschnitt mit ausserordentlich geringem Verschnitt verwendet werden kann. Es ist nur eine
Klebestelle vorhanden. Der Verpackungskörper zeichnet sich durch grosse Steifigkeit-aus, so dass er gewichtsmässig verhältnismäßig
schwere Verpackungsgüter aufzunehmen vermag. Die verpackte Ware ist weitgehend der Einsichtnahme zugängig. Die Kosten des Verpackungskörpers
sind gering und das Einbringen der V/are kann mühelos erfolgen.
Der neuerungsgemässe Verpackungskörper lässt sich auch für
anderes Verpackungsgut anwenden, wobei jeweils die Ausnehmungen in den Flächen 5, 5' bzw. 1, 71 den Abmessungen der VorSprünge
oder Endteile der verpackten Ware anzupassen sind. Wie sich aus dem Ausführungsbeispiel ergibt, können beispielsweise zwei körperliche
Gegenstände in dem Verpackungskörper untergebracht werden. Es ist aber verständlich, dass auch einzelne Gegenstände oder
mehr als zwei einzelne Gegenstände in dem Verpackungskörper untergebracht werden können, wobei dann die Ausnehmungen, in den
Wänden 5, 5' und 7, 7' der Zahl und der Beschaffenheit der verpackten
Gegenstände anzupassen sind.
- Schutzansprüche -
Claims (5)
1. Verpackungskörper aus faltbarem Karton oder ähnlich-im
Werkstoff, dessen Zuschnitt Boden-,Dach- und Seitenflächen, die durch vorbereitete Faltkanten miteinander verbunden sind,
und einen Randstreifen aufweist, der die einzige Klebeverbindung
des Verpackungskörpers darstellt, dessen stirnseitige Verschlüsse durch beiderseitige mit Schlitz und Zunge verriegelte
Randflächen des Zuschnitts gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Boden- und Dachflächen (1,2) mit
ausgestanzten Flächen (5,6,7; 5',6',7') versehen sind, die
lediglich an ihren äusseren Rändern (x-, , y-,; x?, y2) durch
vorbereitete Faltkanten mit ihren üoden- Lind Dachflächen verbunden
sind, wobei die paarweise einander zugeordneten Flächen (5,5'; 7,7') Ausnehmungen (8,8'; 9,9'; 19,19') besitzen,
die nach dem rechtwinkeligen Einv/ärtsbiegen der
Flächen (5,5'", 1,1') paarweise einander überdecken und zur
Aufnahme von Vorsprüngen oder 2nd teilen der verpackzen Y/are dienen.
2. Verpackungskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (8,8'; 9j9'>
19>19') kreisförmige oder kreissegmentartige Alis stanzung en des Zuschnitts sind.
3. Verpackungskörper nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass an die eine ausgestanzte Fläche (5) der Boden-
fläche (l) und an die andere ausgestanzte Fläche (71) der !Dachfläche
(2) je eine Stützfläche (6,6') mit Hilfe einer vorbereiteten
Faltkante (r-, ; r^) angeschlossen ist.
4· Verpackungskörper nach Anspruch 1 bis 3j dadurch gekennzeichnet,
dass die Höhe (h$ der Flächen ά557; 5'9 7') der
Breite (b) des Zuschnitts für die Seitemvände (3? 4) entspricht.
5. Verpackungskörper nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Höhe (h1) der Stützflächen (6; 6') dem
Randstreifen (h") zwischen den ϊ1: ltkanten (:-,, j-, ; Xp, y9)
und den Stirnwänden des geschlossenen Varpacliungslcörpers entspricht.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1964K0049835 DE1910967U (de) | 1964-12-15 | 1964-12-15 | Verpackungskorper aus faltbarem karton oder ahnlichem werstoff. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1964K0049835 DE1910967U (de) | 1964-12-15 | 1964-12-15 | Verpackungskorper aus faltbarem karton oder ahnlichem werstoff. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1910967U true DE1910967U (de) | 1965-02-25 |
Family
ID=33349038
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1964K0049835 Expired DE1910967U (de) | 1964-12-15 | 1964-12-15 | Verpackungskorper aus faltbarem karton oder ahnlichem werstoff. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1910967U (de) |
-
1964
- 1964-12-15 DE DE1964K0049835 patent/DE1910967U/de not_active Expired
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