DE1772741A1 - Einrichtung fuer die Durchfuehrbarkeit von Roentgenfeinstrukturmessungen mit Diffraktometern mit offener Eulerwiege - Google Patents
Einrichtung fuer die Durchfuehrbarkeit von Roentgenfeinstrukturmessungen mit Diffraktometern mit offener EulerwiegeInfo
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Description
Einrichtung für die Durchführbarkeit von Rontger.feinstrukturmessungen
mit Diffraktometern mit offener Bulerwiege
Die Verwendung von Goniometerköpfen als Halter für einkristalle
ist bei Röntgenfeinstrukturmeßgeräten (Hüntgenkamera,
Einkristalldiffraktometer) bekannt. Die Gonior.eterköpfe
erlauben es, den Kristall in zwei zueinander senkrechten Richtungen um einen mehr oder weniger großen Winkel
zu schwenken und gleichzeitig in ebenfalls swei Richtungen
parallel zu verschieben. Diese Einstellungen haben den Zweck,
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Gl/Rid
Gl/Rid
24.6.68 ../.
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den Kristall in den euzentrisehen Punkt dea Einkris-fcall-.
diffraktometers mit Eulerwiege zu orientieren.
In Fällen, bei denen-Kristalle mit anomal streuenden Zentren
zu untersuchen sind und "bei denen das Friedel'sche Gesetz
durchbrochen wird, ist es nützlich, eine Vorrichtung vorzusehen,' mit der der Kristall zusätzlich-um 160° zu verschwenken
ist. Mit einer solchen Vorrichtung besteht die Mögliehkeit,
in einem Einkristalldiffraktometer mit offener Eulerwiege
den gesamten reziproken Raum zu vermessen (statt nur eines halbkugelförmigen Ausschnittes). Diese Erfassung des
gesamten reziproken Raumes iat insofern wichtig, da - bei
beliebiger Orientierung des Einkristalles - der Effekt
der anomalen Streuung mitvermessen werden kann. Besitzt die vorzuschlagende Vorrichtung diese Fähigkeit, so können mit
einem Einkristaildiffraktcmeter mit offener JEulerwiege alle Daten gemessen werden, deren Erfassung sonst lediglich Rentgenf
einstrukturgerät en mit geschlossenen Eulerwiegen vorbehalten war, wobei zusätzlich die Vorteile der offenen Eulerwiege
gegenüber der geschlossenen Eulerwiege (weniger Abschottungen,
geringere Beschränkungen der mechanischen Bewe£ungen) erhalten bleiben.
Die Erfindung sieht eine Vorrichtung für die Durchführbarkeit -von Rb'ntgenfeinstrukturrcessungen εη einem cr.omal streuenden
Einkristall, der auf einem Drehbewegungen ausführenden Ccniometerkopf
befestigt ist, mit Diffrektcicetern mit offener Eulerwiege
vor. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Basisflache des Goniometerkopfes um eine
!Sehachse, die in einer zur Basisilache parallel verlaufenden
?läc!ie liegt und durch den euzentrisehen Punkt hindurchgeht,
schwenkbar gelagert ist.
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Bei einer der möglichen AusfüT.rungsformen der erfindungs-
«emäßen Vorrichtung ist der Gcniometerkopf derart ausgebildet,
daß die Basisflache des Goniometerkopfes auf einem zu
einem Vollkreis ausgebildeten Innenring befestigt ist, der auf einem ebenfalls zu einem Tollkreis ausgebildeten Außenring
auf einer Kreisbahn in einer Ebene drehbar gelagert ist., Der Außenring ist an der eine Drehbewegung um den Eulerwinkel
f. ausführenden Achse befestigt.
Eine weitere mögliehe Ausführungsform der erfindungsgeinäßen Vorrichtung
sieht vor, daß die Basisfläche des Goniometer- | kopfes auf dem einen Sehenkel eines ersten Winkels befestigt
ist, dessen anderer Sehenkel mechanisch mit einem weiteren
Schenkel eines zweiten Winkels über eine kuppelnde Drehachse verbunden ist, dessen zweiter Schenkel wiederum an der
die Drehbewegung um den Eulerwinkel Ψ ausführenden Achse des
Goniometerkopfes angeordnet ist. ~
Die Erfindung wird anhand zweier Ausführungsbeispiele mit Hilfe der Piguren 1 bis 3 im folgenden näher erläutert.
Zur'Erklärung des Prinzips ist zunächst in Figur 1 schematised
ein üblicher Goniometerkopf dargestellt. Auf einem Halter 1, der eine Drehbewegung ausführen kann ( ^-Bewegung um den ' I
Eulerwinkel Ψ ) ist der eigentliche Gonicrceterkopf 2 be- ·
festigt, der in der üblichen Ausführung aus zwei zueinender
senkrechtstehenden Bogensehlitten und zwei zueinender senkrechtstehenden
Parallelschlitten besteht (nicht naher dargestellt). Mit diesen Schlitten ist es möglich» das auf dem
Träger (z* B, einem dünnen Slasstäbchen 3) befestigte Kr'iställchen
4 winkelmäßig zu orientieren und in die Drehachse des Instrumentes zu bringen. (Justierung in den euzentrischen
Punkt)»
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Figur 2 stellt eine Ausführungsform, einer im weiteren als
Kristallumsetzer bezeichneten Vorrichtung dar. Am Halter 1
ist ein Ringlager befestigt, welches aus dein Außenring 5 und
dem Innenring β besteht. Auf dein Innenring 6 befindet sich,
mit seiner Basisfläche B am Innenrand des Innenringes 6 be-* festigt, der eigentliche Goniometerkopf 2 mit Kristallträger 3 und Krictauchen 4. Es ist günstig, diesen Goniometer-■kopf
2 als euzentrischen Gonioneterkopf auszubilden, um das
Kristallenen 4 nicht nur in die Drehaohse des Instrumentes,
sondern auch in das Zentrum des Ringlagers 5» 6 bringen zu können. Durch Drehen des Innenringes 6 läßt sich nun das
Kriställchen 4 beliebig schwenken.
Bei einer besonderen Ausbildung dieser Vorrichtung werden zwei Stellungen des Innenringes 6 arretierbar ausgeführt■
(z. B. mit Hilf6 der Arretierungen A 1 und A 2). Die erete
Stellung entspricht der Stellung, die in Pigur 2 dargestellt ist, während sich die zweite Stellung durch eine
Drehung des Innenringes um 180 ergibt. Wie hier nicht
näher ausgeführte geometrische Überlegungen zeigen, können in der zweiten Stellung die bei der offenen Eulerwiege nicht
zugänglichen Ketzebenen vermessen werden. Um Abschattungen der γόη dem Sinkristall 4 ausgehenden Röntgenstrahlen durch
die Ringe 5 und 6 weitgehend zu verhindern, kenn der Kristallträger 3 oi Goniometerkopf 2 drehbar gelagert sein, irach Verdrehen
des Kriställchens 4 können somit auch Reflexe vermessen werden, für die in einer vorangegejigenen Justierung entweder
der Primärstrahl {Röntgenstrahl von der Rb'ntgenstrahlenciuelle
ausgehend und auf Kriställchen 4 gerichtet) oder der Streustrahl (Röntgenstrahlung von Krietällchen 4 gestreut
ausgebend) durch den Außenring 5 und Innenring 6 abgeschattet
war. - - ,
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Im Gegensatz au den Abschattungen, welche "bei einer vollkommen
geschlossenen Eulerv/iege. (!Teile der Eule.rwiege blenden
den Primär- oder Streustrahl aus), auftreten, "brauchen
"bei den von den Singers 5 und 6 abgeschalteten Stellen keine
mechanischen Behinderungen von Geräteteilen auftreten= Die
Ringe 5, 6 können so klein ausgeführt werden, daß sie sowohl vor dem Priir.ärstrahll:ollimator wie vor der 7orbler.de eines "
'- Zählrohres bei einem Einlcristallcliff raktaseter (beide nicht
näher dargestellt) ;vorbeigleiten kennen«, Dieser Torteil ist g
von erheblicher Bedeutung, da -nicht- nur die Gefahr einer
mechanischen Beschädigung is Betrieb'vermieden wird, sondern
' auch die bei Eulerwiegen mit vollem Eulerkreis sonst er-■
forderlichen Uir.montag.eii der Sulerwiege ■ bei den beiden verschiedenen Betriebsarten (Ebene der-Sulerv/iege innerhalb'"
des Winkels zwischen PrisilLrstrahl. und-Streustrahl., Ebene
der Eulerwiege außerhalb dieses Winkels} "überflüssig macht.
An die Stelle dieser"Uonontage tritt bis zn einem gewissen
Grad die Verdrehung des KriställcliCHS 49- welche ±n einer auszuführenden
Keßser-ie die abgeschatteten Reflexe zu erfassen
gestattet» Diese Verdrehung bedingt aber keine tiefgreifenden
Eingriffe in das instrument selbst»
für automatisch betriebene Keßgeräte keim die Verdrehung des
Innenringes 6 mit Hilfe eines kleinen Κοϊοιέ Η vorgenommen
werden. Sr ist am Außenring 5 befestigt und treibt über eine Achse A und ein Schneckenrad G- ein Zahnrad Z an3 welches
ebenfalls am Außenring 5 gelagert ist-mid über sine Untersetzung
den über die Eerandung des AuSearinges.5 hinausragenden und mit, einen !Sahnkranz K versehenen Teil des
Innenringes β bewegt? Dieser Motos? H rr.ui3 dann.,gegen zwei
Anschläge A 1 und A 2 arbeiten,.weiche-die beiden um 180°
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verschiedenen Stellungen des Innenringes 6 definieren. Die Ansciiläge A 1 und A 2 können dabei am Außenring 5 befestigt
sein, während am Innenring 6 ein Kocken Ii angebracht ist,
die gegen diese Anschläge A 1 bzw. A 2 anstößt..Wird ein
Motor H siit Schneckengetriebe verwendet, so ist der Antrieb
"selbsthecmend. Is-ist dabei von Torteil, die langsame
Achse de-s Schneckengetriebes mit dem Antrieb des Innenringea
6 elastisch zu kuppeln.. In diesem Pail definieren die Anschlags A 1 und A 2 des Innenringes 6 die beiden lagen
™ in sehr genauer V/else. Eine geringe tlberdrehung des Motors H
ist damit nicht nur unschädlich (für die Definition der
Stellung des Kristälichens 4) sondern sogar nützlich, da
die elastische Verdrehung "der Kupplung den Ir.nenring 6
fest gegen den jeweiliger. Anschlag A 1 bzw. A 2 preßt. Es
kann ein Hotjr H verwendet werden, dessen Laufrichtung umschaltbar,
ista lür die Automatisierung der Keßvorgänge ist es dann
pmfctisQä,, die "beiden Hndetellungen des Motors H durch eine
einfach® Ja- !Tsrlii-Sntscheidung aufruibar zu machen. Der Auf-W1T1Ifd
as. ni;ge"-iöriger Elektronik (nicht näher dargestellt) kann
a*«:s äiQses ;"ruaae sehr gering gehalten v/erden.
\ Ih figur 3 "ist eine zweite Ausführungsform der erfindungegemäßsji
Yorsichtung dargestellt. Auf dem Halter 1, dar
ebenfalls um. den Sulerwinkel /' drehbar ist, ist ein L-förmiger
Träger (Winkel 7) befestigt, der aus zwei Schenkeln S 1 und
S 2 "besteht, Über ein lager 8 (Drehachse für die Bewegung
der Basisfläche 3 äes Goniometerkopfes 2) ist ein ebenfalls
drehbar angeordneter 2v;eiter I-förmiger Träger (Winkel 9
mit clsn Sclisiikeln S 3 unä S.) angebracht. Dieser Winkel 9»
•insbesosäers der Schenkel S 4» trägt den Gonicjieterkopf 2
mit Kffisitälltoäger 3 und Kristallenen 4. Das aus den I-fb'rmigeii
¥i::];sln 7 und 9 gebildete Leger entspricht in 3einer
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Funktion fast völlig dem von den Eingen 5 und 6 nach Figur
gebildeten linglager. So ist der innere Winkel 9 gegenüber
dem zweiten Winkel. 8 bis zu mit Arretiervorrichtungen (nicht f näher dargestellt) versehenen Stellungen schwenkbar, irorma-1
erweise ist eine Schwenkung des Schenkels S 4 unö. scmit der
Basis B des Goniometerköpfes 2 von 0° bi3 180° notwendig.
Die Ausführungsform nach Figur 3 besitzt einen weiteren Vorteil,
der darin besteht, daß die gesamte Vorrichtung in den beiden Arbeitsstellungen räumlich weniger aufwendig ist als *
die Ringanordnung nach Figur 2* so daß es möglich wird, mit
den Kollimatoren (nicht näher dargestellt) für "den Priinärstrahl
bzw. Streustrahl naher an das Kristallenen 4 heranzurücken*
Die Abschattungsverhältnisse bei dieser Ausführungsform
sind ebenfalls verschieden von den Absehattungsverhä^tnissen
bei der ersten Ausführur.gsform. Dabei wirken
sieb die Abscliattungsverhältnicae bei der Vorrichtung nach
Figur 3 wesentlich; günstiger aus, da nur der Bereich um das-Lager
8 entweder mit dem Primäretrahl oder mit clssi Streustralil
in Kollision geraten kann. Diese offenere Bauweise ermöglicht es, mit einer einzigen (von Hand oder motorisch
durchzuführenden) Verdrehung des Kriställchens 4(für die
Vermessung abgeschatteter Beflexe) aufdem Goniometerkopf 2 (
auszukommen. Bs ist somi*t keine zusätzliche Drehung um die
Achse des Halters 1 notwendig.
Ein besonderer gemeinsamer Vorteil der beiden Ausführungsformen
nach Figur 2 und nach. Figur 3 ist der, daß die Drehbarkeit
des Goniometerkopfes 2 mit den Kristalluaaetzern bereite
eine Verechwenkungsmöglicßkeit des Kriställchens 4 in
Richtung eines €er Bogenschlitten (nicht näher dargestellt)
de» Goniometerkopf es' 2 übernimmt, so daß - wenn eine zusätzliche
Justierbare Verstellung de» Innenringes 6 bzw. *
des Winkels 9 vorgesehen ist - sich dieser Bogenschlitten
.»-,.' .·■■■■.-.■
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am. G'önieniei-terkepf 2 einsparen Läßt. Diese justierbare Yer
: des Innenrißges 6 Iszw* des Inneren Win&els S.
verseiijtedene. Irt mnd feise erzeugt werden. .So. ist es
! ,die toseiiläge Ä T bzw. 12» welclie- die. 0Θ-die
180^-SteIl-Xing markieren, um einen Windel yqr. +,
|ioC. - der ¥estellli.erei.cii der Gonicneterkopf"fcGgeKSGlilitten}
zm maciien. . : · I( , . ·
fatenrtansprüene
Seicfinmngen
Seicfinmngen
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BAD ORIGINAL
Claims (9)
1. Vorrichtung für die Durchführbarkeit von Röntgenfeinstruktürmessungen
an einem anomal streuenden Einkristall, der auf einem Drehbewegungen ausführenden Goniometerkopf
befestigt ist, mit Diffraktometern mit offener Eulerwiege, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisfläche
(B) des Gcnicff.eterkopfes (2). um eine Drehachse, die in einer zur Basisfläche (B) parallel verlaufenden
Fläche liegt und die durch den euzentrischen Funkt
'hindurchgeht, schwenkbar gelagert ist.
2. Vorrichtung für die Durchführbarkeit von Eöntgenfeinstrukturmessungen
an einem anomal streuenden Einkristall, der auf einem Drehbewegungen ausführenden Goniometerkopf
befestigt ist, mit Diffraktometern mit offener Eulerwiege, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisfläche (B)
des Goniome.terkopfes (2) auf einem zu einem Vollkreis
ausgebildeten Innenring (6) befestigt ist, der auf einem ebenfalls zu einem Vollkreis ausgebildeten Außenring
(5) auf einer Kreisbahn in einer Ebene drehbar gelagert
ist. · ·
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Außenring (5) an der Drehbewegungen um den Eulerwinkel
{ψ) ausführenden Achse befestigt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenring (6) von einem elektrisch betriebenen Motor (M) innerhalb des Außenringes (5) bewegbar ist
und der Ilotor (M) gegen zwei Anschläge (A 1 taw. A 2) arbeitet,
welche die beiden um 1C0° voneinander versc] iedenen
Stellungen des Innenringes (6) definiert festlegen.
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BADORfGINAU
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5· Vorrichtung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, daß l
der Motor (M) über eine elastische Antriebswelle (A) den Innenring (β] antreibt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 4} dadurch gekennzeichnet/
daß die beiden arretierten Stellungen des Innenringes (6) ■ bei ,einer Automatisierung der Eewegungsvorgünge durch eine
mit elektronischen Mitteln steuerbare Ja- ITein-Entscheidung
über den Motor (M) aufrufbar-sind.
7· Vorrichtung nach Anspruch .1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Basisfläche (B) des Goniometerkopfes (2) auf dem einen Schenkel (S 4) eines ersten W/inkels (9) befestigt ist,
dessen anderer Schenkel.(S3) mechanisch mit einem weiteren
Schenkel (S 2) eines zweiten Winkels (7) über eine kuppelnde Drehachse (8) verbunden ist, und daß der zweite Schenkel
(S i) des Winkels (7) an dem Drehbewegungen um die Achse (C) ausführenden Kalter (1) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisfläche (B) des Goniometerkopfes (2) auf einer
\ Kreisbahn in einer zur Drehachse (8)senkrechtstehenden Itene
drehbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß ε.η der Drehachse (8) ein die Drehbewegung der Drehachse (8) betätigender Motor befestigt ist.
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Ik
Lee rs eile
Priority Applications (5)
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DE19681772741 DE1772741A1 (de) | 1968-06-27 | 1968-06-27 | Einrichtung fuer die Durchfuehrbarkeit von Roentgenfeinstrukturmessungen mit Diffraktometern mit offener Eulerwiege |
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GB1266386D GB1266386A (de) | 1968-06-27 | 1969-06-26 |
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Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE19681772741 DE1772741A1 (de) | 1968-06-27 | 1968-06-27 | Einrichtung fuer die Durchfuehrbarkeit von Roentgenfeinstrukturmessungen mit Diffraktometern mit offener Eulerwiege |
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Publication Number | Publication Date |
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DE1772741A1 true DE1772741A1 (de) | 1971-06-03 |
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ID=5701377
Family Applications (1)
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DE19681772741 Pending DE1772741A1 (de) | 1968-06-27 | 1968-06-27 | Einrichtung fuer die Durchfuehrbarkeit von Roentgenfeinstrukturmessungen mit Diffraktometern mit offener Eulerwiege |
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DE (1) | DE1772741A1 (de) |
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EP3933390A1 (de) * | 2020-07-02 | 2022-01-05 | Merck Patent GmbH | Werkzeughalter zum manipulieren kleiner gegenstände |
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-
1968
- 1968-06-27 DE DE19681772741 patent/DE1772741A1/de active Pending
-
1969
- 1969-06-09 US US831646A patent/US3631240A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
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