[go: up one dir, main page]

DE324194C - Aus zwei gegeneinander verstellbaren Fluegeln bestehender Objektivverschluss fuer Kinematographen - Google Patents

Aus zwei gegeneinander verstellbaren Fluegeln bestehender Objektivverschluss fuer Kinematographen

Info

Publication number
DE324194C
DE324194C DE1914324194D DE324194DD DE324194C DE 324194 C DE324194 C DE 324194C DE 1914324194 D DE1914324194 D DE 1914324194D DE 324194D D DE324194D D DE 324194DD DE 324194 C DE324194 C DE 324194C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disks
disk
cinematographs
gear
mutually adjustable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1914324194D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MESSTERS PROJECTION GmbH
Original Assignee
MESSTERS PROJECTION GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MESSTERS PROJECTION GmbH filed Critical MESSTERS PROJECTION GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE324194C publication Critical patent/DE324194C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung1 bildet eine besondere Ausgestaltung eines Drehverschlusses für Kinematographen; dieser Verschluß, der wohl auch »Blende« genannt wird, soll beim Aufnehmen lebender Bilder jederzeit geschlossen oder geöffnet werden können. Er besteht aus zwei' Scheiben oder Flügeln, deren Fläche je gleich einem Teil einer Kreisfläche ist; sie sind gegeneinander drehbar, so daß
ίο der von ihnen eingeschlossene Öffnungswinkel, durch welchen die von dem Objektiv kommenden Strahlen hindurchtreten, verkleinert oder vergrößert werden kann. Solche Verschlüsse sind an sich bekannt. Nach der Erfindung soll nur der eine Flügel in bekannter Weise mit seiner Achse fest verbunden sein, der andere aber von ihm durch Reibung mitgenommen werden. Außerdem ist zwischen beide Flügel eine ausschaltbare Räder-Übersetzung geschaltet, welche mit dem Kinowerk gekuppelt werden kann und dann den losen Flügel in bezug auf den. festen dreht. Die Irisblende eines Kinematographenobjektivs mit dem Triebwerk so zu kuppeln, daß sie sich allmählich öffnet oder schließt, wird als bekannt vorausgesetzt.
In der Zeichnung, durch welche die Erfindung beispielsweise veranschaulicht ist, ist Fig. ι ein Aufriß, Fig·. 2 ein Grundriß dazu, Fig. 3 ein seitlicher Aufriß zu Fig. i, und zwar ist Fig. ι im Schnitt nach der Linie X-X, Fig. 2 im Schnitt nach der Linie Y-Y, Fig. 3 im Schnitt nach der Linie Z-Z gezeichnet. Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 3 bei anderer Stellung der den Verschluß bildenden Scheiben,
Auf einem Zapfen 1, der fest mit einer Gehäusewand 2 verbunden ist, sind zwei Scheiben oder Flügel 3, 4 angeordnet, von denen jede zweckmäßig eine etwas größere Fläche als einen Halbkreis hat. Die· Bewegungsbahn dieser den Verschluß bildenden Scheiben erstreckt sich zwischen das Objektivs ur>d das auf das Bildband 6 führende Fenster 7 der Gehäusewand 2.
Die Scheibe 3 ist an einer auf dem Zapfen 1 drehbar gelagerten Muffe 8 befestigt. Diese hat zwei Zahnkränze 9, 10. Mit der Scheibe 3 und der Muffe 8 ist ein Kegelrad 11 fest verbunden, mit dem ein Kegelrad 12 kämmt. Wie Fig. 2 zeigt, ist die Welle des Rades 12 in einer Gehäusewand 13 sowie einem zur Befestigung des Zapfens 1 an der Gehäusewand 2 dienenden verstärkten Teil dieses Zapfens gelagert; außerhalb der Wand 13 ist die Welle des Rades 12 durch einen Trieb 14 mit dem Antrieb des Apparates verbunden. Die Scheibe 4 ist an einer die Muffe 8 drehbar umschließenden Muffe 15 befestigt, die einen neben dem Zahnkranz 10 liegenden Zahnkranz 16 hat.
Mit jeder der Scheiben 3,4 ist ein halb-
kreisförmiger Ring 17 starr verbunden. Die Scheiben 3, 4 sind durch eine Gummiplatte 33 o. dgl. voneinander getrennt, welche an einer von ihnen befestigt ist und die andere Scheibe berührt. Ein senkrecht verstellbares Gleitstück 18 trägt oberhalb der Zahnkränze 10, 16 ein aus zwei fest miteinander verbundenen Scheiben 19,20 bestehendes Zahnrad und unterhalb der Zahnkränze 10, 16 ein gleiches Scheibenpaar. Die Scheiben 19 dienen zum Eingriff mit dem Zahnkranz 10, die Scheiben 20 zum Eingriff mit dem Zahnkranz 16; die Scheiben 20 sind um ein weniges kleiner als die Scheiben 19. Die Achse jedes Scheibenpaares ist in dem Gleitstück 18 befestigt, z. B. als Schraubenbolzen, während die Scheibenpaare sich auf diesem Bolzen drehen können. Die Scheibenpaare 19, 20 sind so weit voneinander entfernt, daß sie beide gleichzeitig außer Eingriff mit den Zahnkränzen 10, 16 sein können, wie dies gezeichnet ist. Das Gleitstück 18 führt sich mittels zweier Schlitze 21 auf je einem Zapfen 22, der z.B. als Bolzen einer Kopf schraube in je einem [
Arm 23 der Gehäusewand 2 eingeschraubt ist. ; Zum Verstellen des Gleitstückes 18 dient eine , zwischen zwei Armen 24 desselben angeordnete, diese berührende Daumenscheibe 25, deren Welle mit einer außerhalb des Appa- ' rates befindlichen Kurbel 26 versehen ist. Die für die verschiedenen Wirkungen der Daumenscheibe erforderlichen drei Kurbelstellun- ; gen sind auf einer an dem Gehäuse des Appa- \ rates angebrachten Scheibe 27 angegeben, ι nämlich eine Stellung, in der das untere Schedbenpaar 19, 20 mit den Zahnkränzen io, 16 kämmt, eine, in der das obere Scheibenpaar in diesem Eingriff steht, und eine, die gezeichnete Mittelstellung, in der keine der Scheibenpaare in die Zahnkränze 10, 16 eingreift.
Der Zahnkranz 16 steht im Eingriff mit , einem Stirnrad 28. Dieses ist auf einer Welle 29 befestigt, die in einem an der Gehäusewand 13 angebrachten Winkelstück 30 drehbar gelagert ist.
Der Zahnkranz 9 ist durch ein von dem Winkelstück 30 getragenes Rad 31 mit einem Stirnrad 32 verbunden, das lose auf der Welle
go 29 angeordnet ist. Das Rad 32 bildet ein Stück mit einem Kegelrade 34, welches durch ein Kegelrad 35 mit einem auf der Welle 29 befestigten Kegel 36 verbunden ist. Das Kegelrad 35 sitzt lose drehbar auf einem Zapfen 37 einer auf der Welle 29 lose drehbar angeordneten Hülse 38. Diametral gegenüber dem Zapfen 37 hat die Hülse 38 einen zweiten Zapfen 37. Die Zapfen 37 stützen sich in einer Gabel 39, welche ein Stück mit einem · Kegelrade 40 bildet und mit diesem lose dreh- , bar auf der Welle 29 gelagert ist. Das Kegelrad 40 kämmt mit einem Kegelrade 41, dessen Welle in dem Winkelstück 30 gelagert ist.
Durch die Räder 28 und 31, 32 sind also die Zahnkränze 9 und 16 und mithin die Scheiben 3, 4 an ein Differentialgetriebe angeschlossen, welches mittels der Welle des Kegelrades 41 zu einem später erläuterten Zweck mit einer Anzeigevorrichtung verbunden ist. Diese besteht aus einer am Apparat außen angebrachten, in Fig. 2 angedeuteten Kreisteilung 42 und einem Zeiger 43, welcher auf der Welle des Rades 41 befestigt ist. Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Befindet sich das Gleitstück 18 in der gezeichneten Mittelstellung, in der die Schei- : benpaare 19, 20 außer Eingriff mit denZahnkränzen 10, 16 sind, so drehen sich die Schei- ; ban 3, 4 unter dem Einfluß der Räder I2S 11, , ohne daß ihre gegenseitige Stellung sich andert. Die Scheibe 3 nimmt hierbei die Scheibe 4 und die mit dieser verbundenen Teile durch Reibung mit, welche hauptsäch-[ lieh durch die Gummiplatte o. dgl. 33 bewirkt : wird. Die halbkreisförmigen Ringe 17 ver- ; leihenden Scheiben 3,4 eine gewisse Schwungkraft und versteifen sie zugleich. In den Fig. ι bis 3 der Zeichnung ist angenommen, daß die Scheiben einander abdecken.
Wird aber eins der Scheibenpaare ig, 20 durch Stellen dar Kurbel 26 in Eingriff mit den Zahnkränzen ro, 16 gebracht, so setzt der Zahnkranz 10 die Scheibe 19 in Bewegung, während die an dieser befestigte Zahnscheibe 20 den Zahnkranz 16 bewegt. Dieser dreht sich also in gleicher Richtung wie der Zahnkranz 10, aber mit etwas geringerer Geschwindigkeit, weil die Scheibe 20 ein wenig kleiner als die Scheibe 19 ist. Dadurch bleibt der Zahnkranz 16 hinter dem.Zahnkranz 10, also-ioo auch die mit ihm fest verbundene Scheibe 4 hinter der Scheibe 3 zurück, so daß der öffnungswinkel α zwischen beiden Scheiben, der in Fig. 4 angegeben ist, sich allmählich verkleinert, bis die Scheiben sich zu einem vollen Kreise ergänzen, also keine Öffnung mehr zwischen sich lassen und so das Objektiv 5 gegen das Fenster 7 abschließen. Das allmähliche Verkleinern des Öffnungswinkels a hat zur Folge, daß die auf dem Bildband 6 erzeugten Bilder allmählich schwächer werden. Das erwähnte Differentialgetriebe bewirkt, daß der öffnungswinkel α der Scheiben 3,4 von der Anzeigevorrichtung 42, 43 angegeben wird, so daß man das Arbeiten des verstellbaren Verschlusses stets verfolgen kann.
Je nachdem man mittels der Kurbel 26· das obere oder untere Scheibenpaar 19, 20 mit den Zahnkränzen 10,16 in Eingriff bringt, wird der Öffnungswinkel α der - Scheiben 3, 4 zu
einer beliebigen Zeit vergrößert oder verkleinert, d. h. die Verschlußöffnung vergrößert oder verkleinert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Aus zwei gegeneinander verstellbaren Flügeln bestehender Objektiwerschluß für Kinematographen, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem in bekannter Weise an das Kinowerk angeschlossenen Flügel (3) ein zweiter Flügel (4) durch Reibung verbunden ist, der vom Kinowerk aus durch eine ein- und ausrückbare Räderübersetzung mit Bezug auf den ersten Flügel (3) verstellt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1914324194D 1914-04-01 1914-04-01 Aus zwei gegeneinander verstellbaren Fluegeln bestehender Objektivverschluss fuer Kinematographen Expired DE324194C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE324194T 1914-04-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE324194C true DE324194C (de) 1920-08-23

Family

ID=6178015

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1914324194D Expired DE324194C (de) 1914-04-01 1914-04-01 Aus zwei gegeneinander verstellbaren Fluegeln bestehender Objektivverschluss fuer Kinematographen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE324194C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE324194C (de) Aus zwei gegeneinander verstellbaren Fluegeln bestehender Objektivverschluss fuer Kinematographen
CH705039B1 (de) Uhrwerk.
DE1673648B2 (de) Stellmechanismus fuer kalenderuhren
DE19649362B4 (de) Gangreserveanzeiger für mechanische Uhr
DE970410C (de) Umlaufverschluss fuer Filmbildwerfer
DE519590C (de) Vorrichtung zum Anzeigen der Blenden- und Geschwindigkeitseinstellung bei Kameras mit ueber der Aufnahmekamera angeordnetem und gemeinsam mit dieser einstellbarem Mattscheibensucher
DE927364C (de) Belichtungseinstellvorrichtung fuer photographische Kameras
DE627187C (de) Entfernungsmesser fuer photographische Zwecke
DE453261C (de) Klappenverschluss mit sich um 180íÒ drehenden Klappen
DE745399C (de) Schaerfentiefeanzeiger an photographischen Kameras
DE531941C (de) Selbsttaetiger Aufzug an Uhren mit zweiteiliger Schutzkapsel
DE2158728C (de) Einrichtung zum sprungweisen Weiter schalten von Kalenderinformationen in Uhren
DE609963C (de) Einrichtung zur Bildstricheinstellung an Kinoprojektoren
DE914097C (de) Schaltwerk fuer die Schaltwelle eines Staubfilters u. dgl.
DE198965C (de)
AT80576B (de) Vorrichtung zum Messen insbesondere kleiner WinkelVorrichtung zum Messen insbesondere kleiner Winkelgeschwindigkeiten. geschwindigkeiten.
AT207245B (de) Photographische Kamera
DE522685C (de) Einrichtung zur mechanischen Einstellung beliebiger Glieder in Abhaengigkeit von Messgeraeten
DE1143337B (de) Winkelmesser
DE417355C (de) Antrieb fuer die UEberblendevorrichtung an kinematographischen Aufnahmeapparaten
DE248333C (de)
DE321961C (de) Fluessigkeitsmesser mit Einrichtung zum Entnehmen bestimmter Fluessigkeitsmengen
DE928313C (de) Schwenkgetriebe fuer Luefter
DE1096744B (de) Vollautomatischer Belichtungsregler fuer fotografische und kinematografische Kameras
DE443071C (de) Kinematograph mit ununterbrochener Abwickelung des Films