DE1439318A1 - Verfahren zum Kaschieren von Kondensatorbaendern - Google Patents
Verfahren zum Kaschieren von KondensatorbaendernInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01G—CAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
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Description
- Verfahren zum Kaschieren von Kondensatorbändern Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbinden mehrerer als Kondensatorbänder zu verwendender Kunst-«« Storfolien iiiteinander oder mit Trägerfolien durch Kaschieren,unter Anwendung von Wärme.
- -Bei der Berntelluhs..elektrischer.Wickelkondensatoren ist es oft zweckmäßig, zur Verminderung der Anzahl der aufzuwickelnden Blinder oder auch aus anderen Gründen die aufzuwickelnden Bänder'oder einen Teil derselben vor dem Wickeln miteinander zu, Die Verbindung dieser Bänder kann entweder-durch Klebemittel oder-aber auch durch'Anlösen de«r zu verbindenden Bänder mit Hilfe einen Lösungsmittels oder durch Erwürmung der zu verbindenden Bänder auf eine solche_ Temperatur erfolgent bei der das Material mindest eines der Bänder erweicht- und. klebrig wird.
- Es ist an anderer Stelle schon vorgeschlagen i7orden-'zur Herstellung von elektrischen Wickelkondensatoren zu verwendende Dünnfolienbänder, die durch Auftragen eines Lacke auf geeiÜnete Trägerfolien und Ablösen von-diesen Träg'erfolien hergestellt sind, dadurch miteinander zu verbinden, daß die zu verbindenden Bänder über beheizte Trommeln geführt werden,. Dies.es,Verfahren erfordert jedoch besondere Kaschiervorrichtungen. WeiL terhin sind bei diesem Verfahren der Arbeitsgeschwin-digkeit, Grenzen gesetzt infolge der Trägheit der Wärmeübertragung.
- Um auf besondere Vorrichtungen verzichten zu können, werdenerfindungsgemäß die miteinander# zu verbindenden- Folien übereinanderliegend zusammen, aufgewickelt und die aufgewinkelt.en., Folien codänn während einer Zeit, die ausreicht, -um. die- Folien, vollständig zu erwärmen.auf eine Temperatur gebracht, die wenige Grad unte'rhalb des-Schmelzpunktes- derjenigen.-,Polie #bzvie deajenigen Teile einer. -der, Polien..,liegt die den.niedrigsten-, Schmelzpunkt aufweist.-Besonders einfachUßt sich die Kaschie:rüng von solchen Bändern durchfühlen de ren beide Seiten ve-rgehiedene,!Schmelzpu-#*te ha -ben und die mit der -Seite,- auf -'der sich der Stoff. mit den niedrigen Schmelzpunkt-befindet, au±kaschiert werdensollen..14an erwärmt dann die'zuaammen -einer Rolle aufgeWickeltehr--Bender- auf eine Temperatur, die weinige-Grad unterhalb dieses Schmelz.Wi#-punkten liegt. Bänder, deren beide Seiten verschiedene Schmelzpunkte habeng. können z.B. Dünnfolienbänder sein" die aus lackschichten verschiedener-Zusammensetzung, z.B. aus Polystyrol' und Acetyleellulose, b estehen. Es können aber auch Trägerbänder sein# die z.B. nur-pLuf einer Seite mit einem Imprägnie=ittel versehen sitid. Ähnlich verhalten sich Bänder, die auf einer Seite metallisiert sind.oder bei denen eine Seite aufgerauht' ist. Auch hier tritt bevorzugt eine Kaschierung nur auf der einen Seite auf. Bei-allen übrigen zu kaschierenden Bändern sind in der Regel Maßnahmen zu treffen, die verhindern, daß beide Seiten eine Kaschierung eingehen. Dies'wird z.B. dadurch er-reicht, daß man die nicht #u kaschierende Seite einen Bandes mit einem geeigneten Trennmittel wie z.B. Silikondl vor den Aufwickeln benetzt. Man kann auch, insbesondere, wenn Trenn- « mittel wie Bilikonöl störend wirken, eine zusätzliche Trennfolie an der.Stelle einlegen, an der keine Kaschierung eintreten soll. Als-eine solche Trennfolie kann beispielswche Papier verwendet *erden.
- Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch zur Verbesserung der Kaschierung bereite miteinander verbundener Bänder bzw. zur Umkaschierung, Z.B. einer auf ein Trägerband aufkaschierten Po' lie auf ein anderen Trägerband, benützt werden. Beispielsweise konnte die Haftung zwischen einer auf ein mit hochsehmelzenden Kohlenwasserstoffen imprägniertem Papier durch lackieren aufgebrachten dünnen Folie und dem Trägerband durch Aufwickeln der Dünnfolie zusammen mit dem Trägerbend und anschließenden Tempern wesentlich verbessert werden. So wurde z.B. eine solche dünne Folie in.einer Stärke von 5,m, die'auf ein Trägerband
auflackiert ivarg. das aue einem Papierband begtahdt das'mit 0 einen Gcmisch aus 40 /o Polyäthylen oder Polypropylen mit einem Molekulargewicht von ca. 1000 3000, 44D/o Ziartv'ia'c--ho'-ün'»d. 16%*Polybutylen, Ilolyisobutylen oder PolyvinyliaobutylUther m it deinem Molekulargewitht von 1000'-,3000 impri' niert --,war, hei:- « .einer Temperatur von 6000 16 Stunden gelagert und hier#durch--*eine außerordentliche Erhöhung der Haftfestigkeit erreicht.-Es..hät. sich als vorteilhaft erwiesen, diese Temperungsbehändlulig nach dem Bedam'pfen der Dünnfolie mit Metall zur.Herntellüng elektri--- - scher Kondensatorbelegungen durchzuführen'. Eine solche-Nachbe-- handlung zur Erhöhung'der Haftfestigkeit-ermöglicht es".den' Ausschuß, der'dadurch entsteht, daß sich-ein Teil-d.er-.DUnnfolien .vorzeitig vom Träger ablöst, außerordentlich herabzusetzen#;." Diese Verbesserung der Haftfestigkeit.istbesondere . vorteilhaft bei Dünnfolien in einer Stärke-von über 4/u- da hi-er die. Haf t-' festigkeit o;t nicht ausreicht. Nach dem erfindungbgemäßen Verfahren kann.man auch dünne, auf einen Träger',aufkaschierte oder durch Auflackieren-aufgebrächte Polien in zusammenhängender Porm auf einen-anderen'Träger um-- kaschieren bzNi. mit einer weiteren dünnen Polie durch Kaschie- -ren-verbinden, wenn man das auf das erste Trägerband-aufka-..*-- schierte Dünnfolienband zusammen mit dem Bandg auf dad-dan-. Dünnfolienband übertragen werden soll,-.zu einer Rolle auf- wickelt und durch Wärmebehandlung auf'das neue Trägerband bzrl. DUnnfolie nband-überträgt. Dies setzt allerdings vo.raus,.daß die bei der Erwäemung der aufgewickelten Bänder entstehende Haftung zwischen den neuen Träger bzw.-der neuen Dünhfolie und der hiermit zu'verbindenden Dünnfolie-größer-ist-'ala die
Claims (2)
- Patentans prüche Verfahren züm Verbinden mehrerer als Kondensatorbänder zu verwendender Kunst stoffolien miteinander oder mit Trägerfolien durch Kaschieren, bei dem die Folien aufeinandergelegt und min-' destens an einem der miteinander zu verbindenden Foliente-ile auf eine hinreichend hohe Temperatur erhitzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander zu verbindenden Bänder übereinanderliegend miteinander aufgewickelt werden und die aufgewickelten Bänder sodann während einer Zeit, die ausreicht, um die Bänder vollständig zu erwärmen, auf eine Temperatur gebracht werden, die wenige Grade unterhalb des Schmelzpunktes derjenigen Folien bzw. derjenigen Teile der Folien liegt, die den niedrigsten Schmelzpunkt aufweisen.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht zu kaschierende Seite eines der Bänder mit einem Trennmittel versehen wird. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, M zwisehen nicht zu verbindende Lagen eine Trennfolie eingelegt wird. 4. Verfahren nach Anspruch 1 - 39 dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der miteinander zu kaschierenden Bänder auf seinen beiden Oberflächen unterschiedliche Erweichungspunkte aufweist. 5. Verfahren nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß von bereits miteinander verbundenen Bändern ausgegangen wird und
durch die Wärmebehandlung die Haftung verstärkt wird.#-. 6. Verfahren nach Anspruch 1 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein bereite auf einen Träger aufkas»chierten dünnes Band zusammen". mit einem weiter.en Band, z.B. einen Trägerband, aufgeivicke,lt",-..-. wird.und durch %Yärmebehandlun«.auf diese-umkaschiert Wird,
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1963
- 1963-12-20 DE DE19631439318 patent/DE1439318B2/de active Pending
Also Published As
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