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DE1299325B - Magnetischer Datenspeicher - Google Patents

Magnetischer Datenspeicher

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Publication number
DE1299325B
DE1299325B DE1967I0034393 DEI0034393A DE1299325B DE 1299325 B DE1299325 B DE 1299325B DE 1967I0034393 DE1967I0034393 DE 1967I0034393 DE I0034393 A DEI0034393 A DE I0034393A DE 1299325 B DE1299325 B DE 1299325B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lines
areas
ferrite
data memory
memory according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967I0034393
Other languages
English (en)
Inventor
Tsui
Dr-Ing Frank
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Priority to DE1967I0034393 priority Critical patent/DE1299325B/de
Publication of DE1299325B publication Critical patent/DE1299325B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C11/00Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor
    • G11C11/02Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor using magnetic elements
    • G11C11/06Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor using magnetic elements using single-aperture storage elements, e.g. ring core; using multi-aperture plates in which each individual aperture forms a storage element
    • G11C11/06085Multi-aperture structures or multi-magnetic closed circuits, each aperture storing a "bit", realised by rods, plates, grids, waffle-irons,(i.e. grooved plates) or similar devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Mram Or Spin Memory Techniques (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen magnetischen Datenspeicher mit einem Ferritblock, der aus wenigstens zwei Ferritschichten und einer zwischen diesen befindlichen Lage sich kreuzender, bandförmiger Leitungen besteht.
  • Es ist bereits bekannt, bei magnetischen Datenspeichern an Stelle von diskreten Speicherelementen, z. B. Ringkernen, gelochte Platten oder Blöcke aus Ferritmaterial zu verwenden, durch die die Treibleitungen gefädelt werden und in denen sich um die Löcher Magnetflußpfade ausbilden, die als Speicherelemente dienen (z. B. Proceedings of the Eastern Joint Computer Conference, 10. bis 12. Dezember 1956, S. 107 bis 115, und österreichisches Patent 189 419). Derartige Speicheranordnungen gestatten einen Koinzidenzstrombetrieb, wie er bei Ringkernmatrlzen üblich ist. Zwar wird die Fädelarbeit bei der Herstellung dieser Anordnungen gegenüber der Herstellung von Ringkernspeichermatrizen stark vereinfacht. Sie nimmt aber trotzdem noch einen erheblichen Umfang ein. Außerdem haben die Anordnungen den Nachteil, daß sie wegen der von den Speicherstellen ausgehenden Streuflüsse keine sehr hohe Speicherdichte gestatten. Dies hat wiederum zur Folge, daß das Ferritmaterial der Platten oder Blöcke nur unvollkommen ausgenutzt wird.
  • Es ist außerdem bekannt, einen magnetischen Datenspeicher dadurch herzustellen, daß zwischen zwei Ferritschichten, die aus einer aus Ferritpulver und einem geeigneten Bindemittel bestehenden Masse geformt sind, ein Gitter orthogonal verlaufender Leitungen gebracht wird und daß der so erhaltene Block gesintert wird (Proceedings of the Fall Joint Computer Conference, Vol. 24, 1963, S.77 bis 90). Ein solcher Speicher benötigt -zwei Leitungskreuzungsstellen zur Speicherung einer Binärziffer. Gegenüber bekannten Speichermatrizen, die nur einen Speicherkern pro Binärziffer verwenden, wird daher in wenigstens einer Koordinatenrichtung die doppelte Anzahl Treibleitungen benötigt. Der Speicher ist wortorganisiert, und ein Koinzidenzstrombetrieb für Einschreiben und Lesen, wie er bei Ringkernmatrizen verwendet wird, ist nicht möglich. Auch bei diesem Speicher besteht die Gefahr, daß bei enger Packungsdichte der Speicherzellen die durch die Treibströme hervorgerufenen Streuflüsse die Speicheroperationen stören.
  • Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, einen Datenspeicher der eingangs erläuterten Art anzugeben, der einen Koinzidenzstrombetrieb gestattet und von den Speicherelementen ausgehende Streulüisse weitgehend vermeidet. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, da13 von den vier Eckbereichen, die um den Kreuzpunkt zweier Leitungen liegen, zwei sich diagonal gegenüberliegende als nicht magnetisierbare Bereiche ausgebildet sind, die den von einem Strom auf einer oder beiden Leitungen erzeugten Magnetfiuß in einen die Kreuzungsstelle über die anderen beiden Eckbereiche diagonal umfassenden Flußpfad lenken. Ein derartiger Speicher hat den Vorteil, daß er in der gleichen Weise betrieben werden kann wie ein herkömmlicher Ringkernspeicher.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind aus den Unteransprüchen ersichtlich. Nachfolgend sind verschiedene Ausführungsbeispiele der i t?rfindung an Hand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigt F i g. 1 eine Ferritschicht, wie sie in einer Speicheranordnung gemäß der Erfindung vcr%%en(fet wird, f' i g. 2 einen 'feil einer Speicheranordnung ;@enr;il.t der Erfindung, 1' i g. 3A bis 3I) verschiedene Sclinittdtirstelluii,,cn der in 1' i g. _' gezeigten Anordnung, entsprechend den dort angegebenen, die gleiche Bezeichnung tragenden Schnittlinien, 1' i u. -1 eine Speiclierm@itri,# gemäß f?rfinilung, f' i e. 5 eine herkömmliche 1tin#-,keriiiu:itri,; in sc@iernatischcr Darstellung, h' i g. 6 ein einzelnes Speicherelement der Anordnung nach l' i g. 4 in stark vergrößerter Darstellung ztn- F?rlüuterung der I)üncnsionierung,ver_ hältnisse, F i :,. 7 eine andere Ausführungsform einer Ferritschicht >tiiii Aufbau einer Speicheranordnung geniiil3 der Erfindung, F i g. 8 einen "feil einer Speicheranordninig, die unter Verwendung einer Ferritschicht gemäß F i g. 7 aufgebaut ist, F i g. 9A bis ()t' Schnittdarstellungen der Anordnung gemäß F i g. X, entsprechend den dort angegebenen Schnittlinien, F i g. 10 und 11 weitere vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Speicheranordnung, F i g. 12 einen Diagonalsch.nitt durch eine Transfluxorspeicherzelle, die unter Verwendung der erfindungsgemäßen Prinzipien aufgebaut ist, F i g. 13A und 1313 weitere Schnittdarstellungen der Speicherzelle gemäß F i g. 13, F i g. 14 einen bekannten Translluxorkern, Fig.15A und 15B eine weitere Ausführungsform eines Transfluxorspeichers gernäß der Erfindung, F i g. 16 eine Festwertspeiclierinittrix, die nach den Prinzipien vorliegender Erfindung ausgebildet ist, F i g. 17A und 17 B Detailansichten zur Erläuterung der Speicherung binärer Informationen in der Matrix gemäß F i g. 16, F i g. 18 eine weitere Ausführungsforen einer erfindungsgemäßen Festwertspeicherrnatrix, F i g. 19A und 19 B Darstellungen der Speicherung binärer Informationen in der Matrix von F i g. 18 und F i g. 20 einen Teilschnitt eines mehrere separate Speicherebenen umfussenden Ferritblockes.
  • In den F i g. 1 bis 4 ist ein Datenspeicher gezeigt, der aus zwei Ferritschichten 1 (F i g. 1) hergestellt wird, die nach einem bekannten Verfahren unter Verwendung einer Eins Ferritpulver und einem geeigneten Bindemittel bestehenden Masse geformt werden. Methoden, die sich zur Herstellung derartiger Ferritschichten eignen, sind beispielsweise in den Veröffentlichungen von R. S h a h b e n d e r u. a.: »L,iininrtted Ferrite Meinory«, Proccedings of tlie Fall Joint Computer Conference 1963, S.77 bis 90, und von E. A. B a r t k u s u. a.: »An Approach Towards Batch Fabricated Ferrite Meinory Planes«, IBM Journal of Research and Development, April 1964, S. 170 bis 176, beschrieben. Die Ferritschichten l werden nach ihrer Trocknung in einer schachbrettartigen Weise mit quadratischen löchern 2 vorsehen. Auf einer der beiden Schichten wird während oder nach ihrer Herstellung ein Gitter aus orthogonal verlaufenden Bandleitungen 3, 4 angebracht. Die beiden Schichten werden daraufhin in Sandwichform zusammengepreßt, so da13 sich die Bandleitungen zwischen den Schichten befinden, und rii einem einheitlichen Block S gesintert (F i g. 3A). Die Band-Icitungen 3, 4 und die Löcher 2 sind so atilcinander abgestimmt, daß die Leitungen entlang den Lochkanten verlaufen (F i g. 2 und 3B, 3C). Llierzu sind die spalten- und zeilenweise auf Lücke bzw. gegeneinander versetzt angeordneten Löcher 2 in ihrer Grüße derart bemessen, daß der Abstand zwischen zwei Löchern so groß ist wie die Seitenlänge eines Loches plus der doppelten Breite der Bandleitungen 3 bzw. 4. Ein ,jedes der Löcher 2 ist somit von zwei benachbarten Spaltenleitungen 2 und zwei benachbarten Zeilenleitunen 3 umgeben, deren einander zugekehrte Kanten'- mit den Lochkanten Übereinstimmen. Gegenüber den vier Ecken eines ,jeden l.oclies 2 befindest sich je ein Loch der benachbarten !.eile und Spalte (F i g. 4). Der Abstand zwischen den benachbarten Ecken von zwei derartigen Löchern ist lediglich so groß wie die diagonale Ausdehnung des Uberlappungsbereiches der beiden Bandleitungen 3, 4 die an den einander zugekehrten Kanten dieser Löcher verlaufen. Llierdurch sind die zwischen den Löchern verbliebenen quadratischen Felder 8 der Schichten 1 nur durch zwei schmale Stege 6, 7 aus Ferritmaterial beiderseits der Leitungen 3 und 4 miteinander verbunden (F i g. 3 D). Diese Stege bilden zusammen mit den Eckbereichen der von ihnen verhtindcnen Felder 8 den geschlossenen Flußpfld eines Spcichereleinentes, der schräg zu den Bandleitungcil 3, 4 verläuft. Die Schrägstellung des Flußpfades gegenüber der Richtung der Bandleitungen 3, 4 wechselt von Speicherelement zu Speicherelement und beträgt bei untereinander gleich breiten Bandleitungen 45 . In F i g. 4 sind die auf diese Weise erhaltenen Spcichereleinente 9 strichliniert angedeutet. Wie ein Vergleich mit F i g. 5 zeigt, in der eine bekannte Ringkernspeicherinatrix schematisch dargestellt ist. sind die Speicherelemente 9 von I' i g. 4 in der gleichen Weise angeordnet, wie die Ringkerne 10 in der Matrix von F i g. 5. Da die Speicherelemente 9 einen geschlossenen Flußpfad aufweisen, und da das Material, aus welchem die zur Herstellung verwendeten Ferritschichten 1 bestehen, eine nahezu rechteckfürnlige 1-lysteresektirve besitzt, kann die Anordnung nach dein Koinzidenzstrolnprinzip in der Weise betrieben werden, wie es für Ringkernmatrizen der in F i g. 5 dargestellten Art bekannt ist.
  • Uin der Anordnung eine größere mechanische Festigkeit zu geben, können die Löcher 2 vor dein Sintern mit Keramikmaterial ausgefüllt werden, das finit (lein Ferritniaterial zusammen zu einem einheitlichen Block gesintert wird.
  • Bekanntlich werden die Speichereigenschaften eines in einem Material finit rechteckiger flystereseschleife verlaufenden Flußpfades durch den Bereich des kleinsten Flußquerschnittes bestimmt. Dies bedeutet, daß nur eine der beiden Ferritschichten 1 in ihrer Dicke genau dimensioniert sein muß, während für die andere lediglich die Bedingung besteht, daß sie nicht dünner ist als die erstgenannte Schicht. Eine weitere Möglichkeit, den Flußqtierschiiitt genau zu bestimmen, besteht darin, daß die quadratischen Bereiche 8 mit einer magnetisch isolierenden Schicht versehen werden, die lediglich die zum Flußpfad der benachbarten Speicherelemente gehörenden Eckbereiche frei läßt. In F i g. 4 ist eine derartige ill,lgnetische Isolierschicht durch den gerasterten Bereich 11 dargestellt. Sie kann beispielsweise durch eine vor dein Sinterprozeß zwischen die beiden Ferritschichtcn 1 gebrachte niclltnl<lgnetischc Schicht ausreichender Dicke oder durch eine nichtmagnetische Metallschicht guter clcktrischer Leitfähigkeit gebildet werden, die auf Grund von Wirhelstrc»neffektcii als magnetische Abschirmung \\irkt. Die Grüße der von der Isolierschicht 11 frei gcl:isscneii Eckbereiche 12 bestimmt somit den kleinsten Querschnitt des Flußpfades der Speicherelemente 9'.
  • Um eine ffysteresissclileifc ausreichender Rcchteckigkeit zu erhalten, ist es erforderlich, daß worin er die Breite der Bandleitungen 3, 4 und die Tiefe der zum I lußpfad der Speicherelemente gehörenden Eckbereiche 12 ist (F i g. 6 und 3I)) und worin außerdem vorausgesetzt wird, daß die Dicke a der Stege 6, 7 und die Dicke der Leitungen 3, 4 klein ist gegenüber w. Es ergibt sich somit: und d = k 2 <_ 0,67 w .
  • Die Dicke a der Magnetschichten 1 ain Ort der Stege 6, 7 wird durch die Bedingung bestimmt, daß die Querschnittsfläche der Stege quer zur Flußrichtung gemessen nicht größer ist als die Fläche der Eckbereiche 12 (F i g. 6). Hierauf folgt: oder C1 < 0,157 ' iV .
  • Die minimale Seitenlänge /i der Löcher 2 ergibt sich durch 1i >_ 2(1 - 1,4 - 1e, .
  • In den F i g. 7 bis c) ist eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Speicheranordnung dargestellt, die sich voll der in Verbindung mit den F i g. 1 bis 4 beschriebenen lediglich dadurch unterscheidet, daß die Löcher 2 durch magnetische Isolierschichten 14 ersetzt sind, die vor der Sinterung in eine der beiden Ferritschichten 1 eingebettet werden, aus denen die Anordnung hergestellt wird. Die nicht mit Isolierschichten bedeckten Stellen der beiden Ferritschichten 1 werden bei der nachfolgenden Sinterung fest miteinander verbunden. Die Isolierschichten 14 können aus einer nichtmagnetischen Schicht ausreichender Dicke oder aus einer elektrisch gut leitenden Metallschicht bestehen. Die Form und Anordnung der Isolierschichten 14 gleicht der Form und Anordnung der Löcher 2 in der Anordnung nach den F i g. 1 bis 4. Wie die F i g. 8 und 9 zeigen, verlaufen die zwischen den Ferritschichten 1 befindlichen Bandleitungen 3 und 4 entlang den Kanten der Isolierschichten 14, so daß sich an jeder Kreuzungsstelle der Bandleitungen ein in sich geschlossener Magnetflußpfad ausbildet, der wegen der Wirkung der magnetischen Isolierschichten 14 nur durch die der Kreuzungsstelle in diagonaler Richtung benachharten Ferritbereiche 8 verlaufen kann. Wenn als magnetische Isolierschichten 14 elektrisch gilt leitende Schichten verwendet werden, so sind die Leitungen 3, 4 mit einer nicht gezeigten Isolierschicht zu umgeben, die eine elektrische Verbindung zu den Schichten 14 verhindert. Ein jeder der in sich geschlossenen Flußpfade bildet ein Speicherelement 15, das einem Ringkern, 10 der herkömmlichen Ringkerninatrix von F i g. 5 entspricht. Für die Bemessung der Flußpfade sind die in Verbindung mit den F i g. 6 und 31) erläuterten Bedingungen maßgebend.
  • In den vorausgehend beschriebenen Ausführungsbeispielen werden quadratische Löcher oder Isolierschichten zur Kanalisierung des Magnetflusses in einen Pf id verwendet, der in sich geschlossen ist und der in seiner Lage in der Matrixanordnung dein Flußpfad in den Ringkernen einer bekannten Magnetkernmatrix entspricht. Das gleiche Ziel kann erreicht werden, wenn statt dessen runde Löcher bzw. Isolierschichten verwendet werden. Eine derartige Anordnung zeigt die F i g. 10. Ein Block 18, der in einer in Verbindung mit den F i g. 1 bis 4 beschriebenen Weise aus zwei Ferritschichten 1 hergestellt ist und zwischen diesen Schichten ein Gitter aus ortlioaonal verlaufenden Bandleitungen aufweist, besitzt eine Anzahl runder Löcher 19, die entsprechend den weißen (oder schwarzen) Feldern eines Schachbrettes verteilt sind. Der Durchmesser der Löcher 19 und die Breite der Bandleitungen, von denen mir zwei durch schraffierte Bereiche 20, 21 dargestellt sind, ist so bemessen, daß die Löcher zweier benachbarter Zeilen oder Spalten teilweise in die zwischen diesen verlaufende Bandleitung hineinragen bzw. ein Kreissegment aus den Bandleitungen herausschneiden, wie es beispielsweise bei 22 für die Leitung 20 dargestellt ist. Durch eine derartige Anordnung wird erreicht, daß der LJberlappungsbereich 23 der Leitungen 20, 21 an zwei einander gegenüberliegenden Seiten durch die beiden benachbarten Löcher 1911, 19h begrenzt wird. Ein durch Ströme auf den Leitungen 2(1, 21 im Ferritniaterial des Blockes 18 erzeugter Magnetllußpfad wird daher durch die Bereiche 24, 25 kanalisiert, die den Uberlappungsbereich 23 tin den anderen zwei sich diagonal gegenüberliegenden Seiten begrenzen. Ein derartiger in sich geschlossener Flußpfitd bildet ein Speicherelement, das in F i g. 10 schematisch bei 26 dargestellt ist und das den Speicher-clenienten 9 von F i g. 4 entspricht. An den Kreuzungsstellen des im Block 18 eingeschlossenen Leiternetzes werden gleichartige Speicherelemente gebildet. An Stelle der Löcher 19 können in der Anordnung mich F i g. 10 auch magnetisch isolierende Schichten der vorausgehend angegebenen Art Verwendung finden.
  • Die 1= i g. 1 1 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der inaznetischc Isolationsbereiche zur Kanalisierung des die Speicherelemente bildenden Magnetflusses ver"cndet werden und bei der die bandfornnLen Koordniatenleltungen 30. 31 zur Bildung der Isolationsbereiche dienen. Die BandleitunLen 30. 31 weisen zu diesem J%#eck Zickzack- bzw. V4'ellenform auf. In F i g. 14 ist eine Matrix mit vier Bandleitungen für jede hoordinatenrichtung wieder-egeben. I)ic Bandleitungen 30. 31 befinden sich zwischen zwei gleichmäßigen. ungelochten Ferritschichten. von denen jedoch die obere 111r besseren Darstellung halber weggelassen wurde. Aus der schraffierten Darstellung von zwei Bandleitun -en 30, 31 ist ersichtlich, daß bis auf quadratische Bereiche 32 und vernachlifssigbare kleine Bereiche 33 die gesamte Matrixtlifche vorn Leitcrinaterial der Bandleitungen bedeckt ist. Dies nird dadurch erreicht. daß die zickzack- bzw. wellenförmigen Bandleitungen benachbarter Zeilen bzw. Spalten jeweils um den Abstand einer halben Zickzack- bzw. Wellenteilung gegeneinander versetzt sind. Die Bereiche 32 sind schachbrettartig verteilt. Durch die Wirkung der in den Bandleitungen entstehenden Wirbelströme wird der an den Kreuzungsstellen zweier Bandleitungen 30, 31 erzeugte .Magnctfluß durch die Eckbereiche 34 der diesen Kreuzungspunkten diagonal benachbarten Bereiche 32 geleitet. 1:s entstehen auf diese Weise Speicherelemente 35, die den Speicherelementen 9 von F i g. 4 entsprechen. Die kleinen Bereiche 33, die zwischen einander zugekehrten Wellelibergen der Bandleitungen zur Verhinderung eines Querschlusses notwendig sind, gestatten -zwar einen .kleinen Nebenfußpfad. Da dessen Querschnitt wegen der kleinen Fläche der Bereiche 33 sehr klein ist und der Abstand x viel größer als der entsprechende Abstand 1° ist, kann dieser nur bei Halbauswahlzellen auftretende Nebenffußpf ad vernachlässigt werden. Für das durch das Auftreten koinzidenter Ströme auf den Koordinatenleitungen 30, 31 jeweils ausgewählte Speicherelement wird ein Nebenfluß durch die Bereiche 33 dieser Elemente völlig ausgelöscht, da die Polarität der Ströme auf den Leitungen 30, 31 in bezug auf diese Bereiche 33 gegensätzlich ist.
  • Nach den vorausgehend dargelegten Prinzipein der Erfindung sind nicht nur Speicheranordnungen realisierbar, deren Speicherelemente den bekannten, eine einzige Öffnung aufweisenden Ringkernen entsprechen. Nach den gleichen Prinzipien können auch Speicherelemente hergestellt werden, die den bekannten Mehrlochkernen oder Transüuxoren in Aufbau und Funktion gleichen. Eine derartige Möglichkeit ist in den F i g. 1? und 13 näher ausgeführt. Die dort gezeigte Einrichtung besteht aus einem Ferritblock, der aus drei Ferritschichten der in F i g. 7 dargestellten Art hergestellt ist. Zwischen je zwei der Ferritschichten ist ein Satz orthogonal verlaufender Bandleiter 41, 42 und 43, 44 angeordnet. Die F i g. 13A und 1313 zeigen ein Transiluxorspelcherelelnent in Gestalt zweier Teilschnitte durch die Ebene der Bandleitersätze, während die F i g. 1? einen Schnitt zeigt. der diagonal durch die dein dargestellten Transfuxorspeicherelement zugeordnete Kreuzungsstelle der beiden Bandleiters<ftze verläuft. in den Ebenen der beiden Bandleitersätze sind in der in Verbindung mit F i g. 7 beschriebenen Weise elektrisch leitende Schichten 45, 46 als magnetische Abschirmungen zur Kanalisierung der Magnetflusses angeordnet. Diese Schichten entsprechen den Schichten 14 von 1= i g. 7. Des Weiteren sind in den gleichen Ebenen elektrisch leitende Schichten 47, 48 angeordnet, die ebenfalls als magnetische Abschirmungen «irken und zur Begrenzung des Flußquersclinittcs dienen, analog den magnetisch isolierenden Bereichen 11 von 1= i g. 4. Es entstehen auf diese Weise zwei in sich geschlossene FIußpfide 54, 55 definierten Querschnittes, von denen der eine die Kreuzungsstelle des oberen Leiterpaares 41"42 und der andere die Kreuzungsstelle des unteren Leiterpaares 43, 44 diagonal umfißt. Aus F i g. 1? ist ersichtlich, daß die dargestellte Speicherzelle drei Stege 49, 50, 51 besitzt, die einen Teil der Flußpfade 54, 55 bilden. Diese Stege entsprechen den Stegen 49', 50', 51' eines bekannten in F i g. 14 dargestellten Transfiuxorker-' nes. Um annähernd die gleichen Bedingungen wie hei diesem Kern zu erzielen, «ird der Steg 51 ema so dick ausgebildet, wie die Stimme der Dicke der Stege 49 und 50 beträgt. Ebenso ist die Querschnittsfiächc: der einander diagonal gegenüberliegenden, einen Teil (fier Flußpfade 54, 55 bildenden Uberlappungsbereiche 52, 53 so bemessen, (laß die dein dickeren Steg 51 zugeordneten Uberlappungsbereiclie 53 eine doppelt so große Fläche aufweisen wie die Uberlappungsbereiche 52. Dies wird durch Verwendung unterschiedlicher Leiterbreiten erreicht. Im Beispiel sind die (lern dickeren Steg 51 zugeordneten Bandleitungen 43, 44 schmaler ausgebildet als die Bandleitungen 41, 42. Um nun auch für die unterschiedlichen Weglängen der Flußpfade 54, 55 eine Anniiherung an die Längen der entsprechenden I'Iiilipf<ide 54', 55' im bekannten ringf"örinigen Transfluxorkern zu erreichen, werden die Stege 49, 50, 51 aus Ferritmaterial unterschiedlicher Koerzitivkraft hergestellt. Die Koerzitivkraftwerte haben folgende Beziehung zueinander: -Hc'so < 11('"g <` He', . Zur Herstellung des Blockes 40 wird daher eine erste mittlere f'erritschicht mit niedrigem Il(--Wert, eine zweite Ferritschicht gleicher Dicke mit höherem llc-Wert und eine dritte Ferritschicht doppelter Dicke finit sehr großem Hc-Wert verwendet. Es können so annähernd die gleichen Bedingungen erzielt werden, die in einem Ringkerntransluxor bekannter Hauart vorhanden sind. Hierdurch ist es möglich, die in den I= i g. 12 und 13 dargestellte Speicherzelle in den für Transfiuxoren bekannten Betriebsarten zu betreiben, deren leervorstechende Merkmale die hohe Operationsgeschwindigkeit und die ierstörungsfreie Wertentnahme sind.
  • Eine weitere Möglichkeit, einen Transfluxorspeicher (lcinäß den Prinzipien vorliegender Erfindung herzustellen; ist in den I# i g. 15A und 15 B angegeben. Die 1' i g. 15A zeigt eine Vier-Elemente-Matrix und die f' i g. 15 B einen Schnitt A-A der Anordnung von F i g. 15A. Die Transfluxorspeicherelemente sind mit 56 bezeichnet. Sie werden durch zwei diagonal benachbarte Kreuzungsstellen der Bandleiter 41, 42 und 43, 44 gebildet, die zwischen zwei Ferritschichten 57, 58 angeordnet sind. Von diesen Leitungen isoliert befindet sich außerdem noch eine elektrisch leitende Schicht 59 -zwischen den Ferritschichten, die in der beschriebenen Weise als magnetische Abschirmung wirkt. Diese Abschirmschicht hat die in I' i g. 15A gerastert angegebene Form. Wie aus dieser I'igur ersichtlich ist, sind die sich jeweils in den Diagonalen gleicher Richtung gegenüberliegenden Lckbereiche der beiden ein Speicherelement 56 bildenden Kreuzungsstellen von der Abschirmschicht 59 ausgefüllt. Es entsteht so ein geschlossener Flußpfad in Richtung der anderen Diagonale, der wahlweise entsprechend der vorausgehenden Verbindung finit den F i g. 12 und 13 beschriebenen Transfluxorspeicher-Betriebsart eine Kreuzungsstelle allein oder beide Kreuzungsstellen gemeinsam umfassen kann. Die von der Abschirmschicht für den Flußdurchtritt frei gelassenen öberlappungsbereiche A'. B' und C weisen ein Flächenverhältnis von 2:1 :1 auf. Die Anordnung nach den F' i g. 15A und 15 B hat gegenüber der Anordnung nach den F i g. 12 und 13A, 13 B den Vorzug, daß nur zwei Magnetschichten benötigt werden und daß diese Magnetschichten gleiche Hc-Werte besitzen können.
  • Mit den folgenden Ausführungsbeispielen wird gezeigt, daß die Erfindung auch bei Festwertspeichern verwendbar ist. Festwertspeicher dienen in Datenverarbeitungsmaschinen für Speicherung von Informationen, die sieh nach Fertigstellung der Maschine nicht mehr lindern und daher während des Betriebes der Maschine nur zu lesen, nicht aber neu einzuschreiben oder zu ändern sind. Derartige Speicher sind zumeist wortorganisiert; durch den Wort-Treibimpuls wird eine Anzahl Bits parallel ausgelesen. Die F i g. 16 zeigt einen Matrixblock 60 zur Speicherung von drei dreistelligen Wörtern. Dieser Block ist in der beschriebenen Weise aus zwei Ferritschichteil mit einem zwischengelegten Gitter orthogonal verlaufender Bandleitungen hergestellt. Die Ferritschichten weisen in diesem Falle keine rechteckige Hystercsesisschleife auf. Die zeilenweise verlaufenden Bandleitungen 61 dienen als Wort-Treibleitungen, während die spaltenweise verlaufenden Bandleitungen 62 'als Bit-Leseleitungen verwendet werden. In der Ebene der Bandleitungen 61, 62 sind durch gerasterte schraffierte Felder gekennzeichnete magnetische Abschirmschichten 63 angeordnet, die wie die Schichten 14 oder 45, 46 von F i g. 7 oder 13 dazu dienen, den Magnetflußpfad im Block 60 in eine Richtung zu dirigieren, die die gewünschte Verkettung zwischen zwei sich kreuzenden Leitungen 61, 62 ergibt. Beispielsweise reicht am Kreuzungspunkt der Wort-Treibleitung 61, und der Bit-Leseleitung 61, die Abschirinschicht 63 im rechten oberen und im linken unteren Quadranten bis an die Kanten der Leitungen heran, während sie in den beiden übrigen Quadranten je einen dreieckförmigen Bereich 64 zur Flußverkettung frei läßt. An der Kreuzungsstelle zwischen der Wort-Treibleitung 61, und der Bit-Leseleitung 622 erfolgt eine Flußverkettung in der gleichen Richtung, wogegen äm Ort der Kreuzungsstelle der Wort-Treibleitung 61, und der Bit-Leseleitung 623 der obere linke und der untere rechte Quadrant für eine Flußverkettung gesperrt sind, so daß die Verkettung durch die übrigen beiden Quadranten, also in um 90 verdrehter Richtung erfolgt. Bei Auftreten eines Wort-Treibimpulses auf Leitung 61, werden auf den Leitungen 62,, 622, 62, Ausgangssignale erzeugt, deren Polarität von der Richtung der eine Flußverkettung gestattenden Flußpfade bestimmt wird. Im dargestellten Beispiel ist festgelegt worden, daß ein in sich geschlossener Magnetlußpfad, der durch den oberen linken und den unteren rechten Quadranten einer Kreuzungsstelle verläuft, eine binäre Eins darstellt und- daß ein Magiietltißpfid, der durch den oberen rechten und den unteren linken Quadranten einer Kreuzungsstelle verläuft, eine binäre Null darstellt.
  • Die Analogie dieser Flußpfade zu entsprechend gefädelten Ringkernen bekannter Bauart zeigen die 1' i g. 17A und 17 B.
  • In den F i g. 18 und 19 ist eine Abwandlung der Anordnung nach dett F i g. 16 und 17_ dargestellt. Der Unterschied zu dem vorausgehend beschriebenen Beispiel besteht darin, daß die Flußverkettung zwischen den Treib- und Leseleitungen so gewählt ist, daß die Lesesignale für die Binärwerte Null und Eins nicht eitle gegensätzliche Polarität aufweisen, sondern der eine Binärwert durch, das Auftreten eines Impulses und der andere durch das Fehlen eines Impulses angezeigt wird. Der Binärwert Eins soll durch eineu Leseimpuls und der Binärwert Null durch dies Fehlen eines solchen Impulses dargestellt werden. Deinentsprechend gestattet die Abschirmschicht 63 nur an denjenigen Kreuzungsstellen der Treib- und Leseleitungen 61, 62 eine Flußverkettung, denen der Binärwert Eins zugeordnet ist. Dies sind in F i g. 18 beispielsweise die Kreuzungsstellen der Wort-Treibleitung 61I und der Bit-Leseleitung 62Z, 623. Um jedoch unabhängig von dem Inhalt der gespeicherten Information eine annähernd einheitliche Leitungsimpedanz für alle Wort-Treibleitungen 62 und damit auch eine einheitliche Lesesignalamplitude auf den Bit-Leseleitungen 62 zu gewährleisten, werden den übrigen Kreuzungsstellen (Speicherstellen der Binärwerte Null) geschlossene Flußpfade zugeordnet, die lediglich die Wort-Treibleitungen 61 umfassen, ohne dabei eine Verkettung mit den Bit-Leseleitungen zu bewirken. Dies wird erreicht, indem die Abschirmschicht 63 nur die beiden linken Quadranten einer derartigen Kreuzungsstelle sperrt und in den beiden rechten Quadranten dreieckförmige Bereiche 66 zur Ausbildung eines Flußpfades freilegt. Dies ist beispielsweise an den Kreuzungsstellen der Wort-Treibleitung 611 und der Bit-Leseleitung 621 und 624 ersichtlich.
  • Die F i g. 19A und 19B zeigen eine Analogie der in F i g. 17 zur Speicherung der Binärwerte verwendeten Flußpfadkonfiguration zu entsprechend gefädelten Ringkernen bekannter Bauart. Es ist zu bemerken, daß die Leitungen 61, 62 einerseits und die Abschirmschicht 63 durch geeignete Isolierschichten elektrisch voneinander getrennt sind. Dies gilt auch für die Anordnung nach den F i g. 16 und 17.
  • Der bei einer Abfrageoperation in den Anordnungen nach den F i g. 16 und 18 auftretende Magnetfluß wird durch die Größe der dreieckförmigen Bereiche 64 und 66 bestimmt, sofern die Dicke der Ferritschichten, aus denen die Anordnungen aufgebaut sind, nicht so klein ist, daß der Flußquerschnitt in den Bereichen oberhalb und unterhalb der Speicherelemente kleiner ist als in den Bereichen 64 bzw. 66. Oberhalb dieses Mindestmaßes ist die Dicke der Ferritschichten nicht . kritisch. Es ist daher möglich, durch entsprechende Aufeinanderschichtung mehrerer Ferritschichten und entsprechender Lagen Treib- und Leseleitungen einen Block herzustellen, in dem mehrere Matrixebenen vereinigt sind. Die F i g. 20 zeigt einen zwei separate Matrixebenen-69, 70 umfassenden Ausschnitt eines derartigen Blockes 68. Der Block 68 besteht aus Ferritschichten 71, 72 und 73. Zwischen je zwei dieser Fei#cttschichten ist eine Lage Matrixleitungen 61, 62 mit zier zugeordneten Abschirmschicht 63 angeordnet. Mit m + 1 Ferritschichten kann so ein Speicherblock hergestellt werden, der m separate Speicherebenen enthält.

Claims (14)

  1. Patentansprüche: 1. Magnetischer Datenspeicher mit einem Ferritblock, der aus wenigstens zwei Ferritschichten und einer zwischen diesen befindlichen Lage sich kreuzender, bandförmiger Leitungen aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet,daßvon den vier Eckbereichen, die um den Kreuzpunkt zweier Leitungen liegen, zwei sich diagonal gegenüberliegende als nicht magnetisierbare Bereiche (2 oder 14) ausgebildet sind, die den von einem Strom auf einer oder beiden Leitungen erzeugten Magnetfluß in einen die Kreuzungsstelle über die anderen beiden Ecken diagonal umfassenden Flußpfad lenken.
  2. 2. Datenspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht magnetisierbaren Bereiche (2 oder 14) schachbrettartig verteilt sind und daß jeder von ihnen den vier um ihn liegenden Kreuzungsstellen gemeinsam ist.
  3. 3. Datenspeicher nach Anspruch I und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht magnetisierbaren Bereiche (19) eine Kreisform haben und daß diese Bereiche mit den sich kreuzenden Bandleitungen kreissegmentartige Ausschnitte (22) bilden.
  4. 4. Datenspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtmagnetischen Bereiche durch in den Ferritschichten angeordnete Löcher (2) gebildet werden.
  5. 5. Datenspeicher nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht magnetisierbaren Bereiche (2) durch Keramikmaterial gebildet werden, das mit dem Ferritmaterial zu einem einheitlichen Block gesintert wird.
  6. 6. Datenspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht magnetisierbaren Bereiche durch magnetisch isolierende Schichten (14,46 oder 63) gebildet werden, die zusammen mit den Bandleitungen in den Ferritblock eingebettet sind.
  7. 7. Datenspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem von den vier einander zugewandten Ecken vier benachbarter Kreuzungsstellen begrenzten Feld (8) magnetisierbaren Materials eine zusätzliche magnetisch isolierende Schicht (11) angeordnet ist, die nur Eckbereiche (12) definierter Größe für die Flußpfade dieser Kreuzungsstellen frei läßt. B.
  8. Datenspeicher nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetisch isolierenden Schichten elektrisch gut leitende Schichten sind, die von den Bandleitungen elektrisch isoliert angeordnet sind und auf Grund von Wirbel"stromeffekten als magnetische Abschirmungen wirken.
  9. 9. Datenspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandleitungen einen wellenförmigen Verlauf aufweisen und benachbarte Bandleitungen um eine halbe Wellenteilung versetzt angeordnet sind und daß die einander zugewandten Wellenberge benachbarter Zeilenleitungen und benachbarter Spaltenleitungen durch Wirbelstromabschirmung gemeinsam die nicht magnetisierbaren Bereiche von vier benachbarten Kreuzungsstellen bilden, während die Wellentäler der gleichen Leitungen gemeinsam die Flußpfade dieser Kreuzungsstellen aufnehmende magnetisierbare Bereiche (32) begrenzen (F i g. 11).
  10. 10. Datenspeicher nach einem der Ansprüche I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Kreuzungsstellen mit den zugehörigen, flußlenkenden nicht magnetisierbaren Bereichen (45, 46) in verschiedenen Ebenen angeordnet und entsprechend dem Transfluxorprinzip magnetisch miteinander gekoppelt sind.
  11. 11. Datenspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei diagonal benachbarten Kreuzungsstellen sich in der gleichen Richtung gegenüberliegende, magnetflußlenkende, nicht magnetisierbare Eckbereiche (59) zugeordnet sind, die einen die Kreuzungsstellen einzeln oder gemeinsam umfassenden Flußpfad definieren, und daß die Leiterbreiten beider Kreuzungsstellen so gewählt werden, daß diese entsprechend dem Transfluxorprinzip magnetisch miteinander gekoppelt sind.
  12. 12. Datenspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht magnetisierbaren Bereiche (63) zur festen Speicherung binärer Information so geformt sind, daß eine Flußverkettung zwischen einer Wortabfrage-Treibleitung (61) und einer Bit-Leseleitung (62) wahlweise in einer von zwei Richtungen erhalten wird.
  13. 13. Datenspeicher nach einem der Ansprüche I bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht magnetisierbaren Bereiche (63) zur festen Speicherung binärer Information so geformt sind, daß für den einen Binärwert eine Flußverkettung zwischen einer Wortabfrage-Treibleitung (61) und einer Bit-Leseleitung (62) in vorgegebener Richtung und für den anderen Binärwert ein nur die Wortabfrage-Treibleitung umfassender Flußpfad (66) erhalten wird.
  14. 14. Datenspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Ebenen (69, 70) sich kreuzender Leitungen mit den zugehörigen nicht magnetisierbaren Bereichen (63) in einem Block (68) aus Ferritmaterial eingebettet sind und daß jeweils eine zwei Ebenen abteilende Ferritschicht zur Aufnahme der Flußpfade der Speicherelemente beider Ebenen dient.
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