DE1979667U - Magnetischer datenspeicher. - Google Patents
Magnetischer datenspeicher.Info
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- G11C11/02—Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor using magnetic elements
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Description
Aktenzeichen der Anmelderin: Docket GE 967 069; GE 867 030
Die Neuerung betrifft einen magnetischen Datenspeicher mit einem Ferritblock, der aus wenigstens zwei Ferritschichten und
einer zwischen diesen befindlichen Lage bandförmiger Koordinatenleitungen aufgebaut ist, welche in Bereichen gegenseitiger Überlappung
Speicherelemente definieren.
Es ist bereits bekannt» bei magnetischen Datenspeichern anstelle
von diskreten Speicherelementen, z. B. Ringkerne, gelochte Platten
oder Blöcke aus Ferritmaterial zu verwenden, durch die Treibleitungen gefädelt werden und in denen sich um die Löcher Magnetflusspfade
ausbilden, die als Speicherlemente dienen (z. B. Proceedings of the Eastern Joint Computer Conference,
10. - 12. Dezember 1956, Seiten 107-115,-und österreichisches
Patent 189 419). Derartige Speicheranordnungen gestatten einen Koinzidenzbetrieb, wie er bei Ringkernmatrizen üblich ist. Zwar
wird die Fädelarbeit während der Herstellung dieser Anordnungen gegenüber der Herstellung von Ringkernspeichermatrizen stark
vereinfacht« Sie nimmt aber trotzdem noch einen erheblichen Umfang ein. Weiterhin haben derartige Anordnungen den Nachteil, dass sie
wegen der von den Speicherstellen ausgehenden Streuflüsee keine sehr hohe Speicherdichte gestatten, wodurch das Ferritmaterial
der Platten oder Blöcke nur unvollkommen ausgenutzt wird.
Ee ist ausserdem bekannt, einen magnetischen Datenspeicher dadurch
herzustellen, dass zwischen zwei Ferritschichten, die aus einer aus Ferritpulver und einem geeigneten Bindemittel bestehenden
Masse geformt sind, ein Gitter orthogonal verlaufender Leitungen gebracht wird und dass der so erhaltene Block gesintert wird (Proceedings
of the Fall Joint Computer Conference, Vol. 24, 1963, Seiten 77-90). Ein solcher Speicher benötigt zwei Leitungskreuzungsstellen zur
Speicherung einer Binärziffer. Gegenüber bekannten Speichermatrizen, die nur einen Speicherkern pro Binärziffer verwenden, wird daher
in wenigstens einer Koordinatenrichtung die doppelte Anzahl Treibleitungen benötigt. Der Speicher ist wortorganisiert, und ein
Koinzidenzstrombetrieb für Einschreiben und Lesen, wie er bei Ringkernmatrizen verwendet wird, ist nicht möglich. Auch bei diesem
Speicher besteht die Gefahr, dass bei hoher Packungsdichte der Speicherzellen die von den Treibströmen hervorgerufenen Streuflüsee
die Speicheroperationen stören.
,et GE 967 069 -3-
Ein weiterer Nachteil der bekannten Ferritblock-Datenspeicher besteht darin, dass die Treibleitungen über ihre volle Länge
vom Ferritmaterial des Blockes umgeben sind. Die Induktivität
dieser Leitungen ist daher relativ gross, wodurch die Arbeitsgeschwindigkeit des Speichers beeinträchtigt wird.
Aufgabe vorliegender Neuerung ist es, einen für Koinzidenzstrombetrieb
geeigneten Ferritblock-Datenspeicher anzugeben, der eine automatisierte, von kostspieliger Fädelarbeit befreite Herstellung
gestattet und den Nachteil der Streuflussausbreitung und der hohen Leitungeinduktivität weitgehend vermeidet. Bei einem Speicher der
eingangs erläuterten Art wird dies dadurch erreicht, dass wenigstens eine der beiden Ferritschichten mit bis in die Leiterebene reichenden
Streifen aus Keramikmaterial durchsetzt ist, die parallel oder schräg (diagonal) zu den Koordinatenrichtungen verlaufen und mit
dem Ferritmaterial der gleichen und der anderen Schicht bzw. Schichten zu einem einheitlichen Block gebrannt bzw. gesintert sind.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind aus den
Ansprüchen au ersehen. Nachfolgend sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Neuerung anhand von Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Teil eines erfindungsgemtäss ausge·
bildeten Speichers,
Docket GE 967 069 -4-
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 von Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 von Fig. 1,
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Leitungsführung für
die Treibleitungen des Speichers von Fig. 1, Fig. 5 einen aus zwei Speicher ebenen der in Fig. 1 dargestellten
Art bestehenden Speicherblock in einer dem Schnitt
von Fig. 2 entsprechenden Schnittdarstellung,
Fig. 6 die Anordnung von Fig. 5 in einer dem Schnitt von Fig. 3 entsprechenden Schnittdarstellung,
Fig. 7 eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung, Fig. 8 eine andere vorteilhafte Ausführungeform des erfindungegemässen
Speichers mit Auebildung der Speiche releinente
als Transfluxor elemente und
Fig. 9 einen Schnitt nach Linie 9-9 von Fig. 8.
Fig. 9 einen Schnitt nach Linie 9-9 von Fig. 8.
In den Fig. 1-4 ist ein Datenspeicher dargestellt, der aus einer Ferritschicht 11, einer Lage Bandleitungen 12, 13 und einer Deckschicht
14 besteht, die sich aus nebeneinander angeordneten Ferritstreifen 15 und Keramikstreifen 16 zusammensetzt. Die Ferritschicht
und die Ferritstreifen 15 werden aus einer Masse von Ferritpulver und einem geeigneten Bindemittel geformt. Verfahren, nach denen
dies geschehen kann, sind beispielsweise in den Veröffentlichungen von R. Shahbender u.a. : "Laminated Ferrit Memory", Proceeding of
Docket GE 967 069 -5-
the Fall Joint Computer Conference 1963, Seiten 77 - 90, und von
E. A. Bartkus u.a .: "An Approach Towards Batch Fabricated Ferrite
Memory Planes", IBM Journal of Research and Development, April 1964, Seiten 170 - 176, beschrieben. Die Keramikstreifen 16, von denen
sich jeweils einer zwischen zwei der Ferritstreifen 15 befindet, bestehen ursprünglich ebenfalls aus einer Masse von einem nichtmagnetischen,
mineralischen Pulver und einem geeigneten Bindemittel. Es wird hierfür ©in Keramikmaterial gewählt, dessen Wärmeaus dehnung
und Sintertemperatur mit den entsprechenden Werten des Ferritmaterials der Teile 11 und 15 weitgehend übereinstimmt. Für die
Ferritmasse und die Keramikmasse wird vorzugsweise jeweils das gleiche Bindemittel verwendet, so dass beide Materialien miteinander
verträglich sind und während eines gemeinsamen Brennbzw. Sinterprosse* β es im gleichen Maße in sich verfestigt werden
und zu einem einheitlichen Block zusammenbacken.
Die Ferritstreifen 15 und die Keramikstreifen 16 können vorzugsweise
durch eine geeignete Vielfach-Extrudervorrichtung gemeinsam in die gewünschte Form gepresst werden, so dass sich eine geschlossene
Schicht 14 ergibt. Ein Beispiel für eine derartige Vielfach-Extrudervorrichtung zeigt die obengenannte Literaturstelle
von Bartkus u.a. Eine weitere Möglichkeit der Herstellung der Schicht 14 besteht darin, dass Schichten aus ungesinterten Ferritmaterial
abwechselnd mit Schichten aus ungebranntem Keramikmaterial übereinandergestapelt wird und verkittet werden und daraufhin
orthogonal zur Stapelung in Scheiben zerschnitten werden.
Docket GE 967 069 -6-
Die Bandleitungen 12 und 13 werden zwischen die Schichten 11 und 14 gebracht, nachdem diese in der vorausgehend erläuterten Weise
geformt sind. Der Verlauf dieser Leitungen ist aus den schema ti sehen
Darstellungen der Fign. 4A und 4B ersichtlich. Beide Leitungsgruppen
sind in Fig. i so zueinander angeordnet, dass sie jeweils unterhalb der Ferritstreifen 15 parallel und unterhalb der Keramikstreifen 16
orthogonal zueinander verlaufen. Zwischen beiden Leitungen sind weitere Leitungen 17 und 18 angeordnet, deren Verlauf (Fign. 4C und 4D) sich
innerhalb der jeweiligen Speicherebene mit dem Verlauf der Leitungen deckt. Wie nachfolgend noch erläutert wird, haben die Leitungen 12 und
13 die Funktion von X- und Y- Auswahileitungen, während die Leitungen
17 und 18 ale Inhibit- und Leseleitung dienen. Es versteht sich, dass
diese Leitungen durch geeignete, nicht dargestellte Isolationaschichten
voneinander elektrisch getrennt sind. Die Leitungen können auf die zuvor hergestellte und getrocknete Ferrits chi cht 11 unter Anwendung
einer bekannten Technik aufgedruckt werden. Nachdem die in den Fig. 1-3 dargestellte Struktur aus ungesinterter Ferrit- bzw. Keramikmasse
mit den zwischengefügten Bandleitungen 12, 13, 17 u. 18 hergestellt ist, wird die gesamte Anordnung zu einem einheitlichen
Block gepresst und gesintert. Hierbei erhält das Ferritmaterial eine annähernde Rechteckcharakteristik seiner Hysteresiseigenschaften.
Während des Betriebes des Speichers wird durch koinzidente Ströme auf je einer ausgewählten der Leitungen 12, 13 und 17 in dem Überlappungsbereich,
der durch den teilweise parallelen Verlauf zwischen dem ausgewählten X-Leiter 12 und dem ausgewählten Y-Leiter 13 gebildet
Docket GE 967 069 -7-
wird, ein geschlossener Magnetfluss pfad 20 (Fig. 2) erzeugt, der
ein Speicherelement darstellt. Dieser Magnetfluss pfad gelangt durch
entsprechende Dimensionierung der Treiberströme in den Sättigungs zustand. In bekannter Weise kann dies beispielsweise geschehen,
wenn die X- und Y-Leitungen 12 und 13 je die halbe Sättigungsetromstärke
führen und die Z-Leitung 17 stromlos ist. Ist nur eine der Leitungen 12 oder 13 stromführend oder tritt gemeinsam mit den
Halbströmen auf den X- und Y-Leitungen 12 und 13 ein entgegengesetzt
gerichteter Halbstrom auf der Z-Leitung 17 auf, so kann keine Änderung der Magnetisierungs richtung im Bereich des Magnetfluss pfades
20 erfolgen. Bei einer Änderung der Richtung des Magnetflusses werden in der Leseleitung 18 Lesesignale erzeugt, die einer nichtdarge·
etellten, für sich bekannten Auswertschaltung zugeführt werden. Durch
die Keramikstreifen 16 wird ein ringförmiger Magnetfluss itn Bereich der Speicherelemente sichergestellt. Hierbei stört es nicht, dass
die untere Schicht 11 aus einheitlichem Ferritmaterial besteht. Da
die Sättigung des Magnetflusspfades 20 stete durch den kleinsten
Ferritmaterialquerschnitt bestimmt wird, ist der Streufluss in der Schicht 11 in Richtung der Leitungen 13 klein. Der Einheitlichkeit
halber kann jedoch auch die untere Schicht 11 in der gleichen Weise
aus Ferrit- und Keramikstreifen zusammengesetzt sein wie die Deckschicht 14. Die Speicherelemente einer Zeile sind somit von den
Speicherelementen der anderen Zeile durch die Keramikstreifen magnetisch isoliert.
Die Streufelder, die von den Speicherelementen in Zeilenrichtung
Docket GF 967 069 -8-
auegehen, -werden dadurch reduziert, dass der Abstand zwischen
den Spaltenleitungen 13 grosser gemacht wird als die Dicke der unteren
Ferritschicht 11 und/oder der Ferristreifen 15. Der Sättigungsfluss wird somit vorn Ferritquerschnitt unterhalb des Uberlappungsbereiches
oder durch den Querschnitt der Streifen 15 bestimmt. Es genügt daher, wenn bei der Herstellung nur einer dieser beiden
Teile in der Dicke genau dimensioniert wird, sofern die Dicke des anderen Teiles mit Sicherheit grosser ist.
Ein wesentlicher Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass die Induktivität der Treibleitungen 12, 13 und 17 stark reduziert wird,
da diese Leitungen nicht mehr über ihre volle Länge im Bereich des
Ferritmate rials verlaufen. Die X-Leitungen 12 verlaufen aueinem
grossen Teil ihrer Länge parallel und unmittelbar unter den Keramik-
die streifen 16 und die Y-Leitungen 13 und 17,/orthogonal zu den
Keramikstreifen 16 verlaufen, befinden sich annähernd zur Hälfte ihrer Länge in unmittelbarer Nähe vom Keramikmaterial, sofern
die Streifen 15, 16 etwa die gleiche Breite aufweisen. Die Leitungsimpedanz
der von Keramikmaterial umgebenen Leitungsteile ist daher natürlich wesentlich kleiner als die Leitungsimpedanz der von
Ferritmaterial umgebenen Leitungsteile.
Eine Weiterbildung der in den Fig. 1-3 dargestellten Anordnungen zeigen die Fig. 5 und 6. Zwei Speicherebenen von der Art der in
Fig. 1-3 dargestellten Speicherebene sind mit ihren Decken· schichten 14 einander zugekehrt zu einem gemeinsamen Block 22
Docket GE 967 069 -9-
vereinigt. Die streifenförmig ausgebildeten Deckschichten 14 von der Anordnung von Fig. 1-3 bilden somit bei der Anordnung
gemäss Fig. 5 und 6 eine geraeinsame Mittelschicht 23,
die sich aus Ferritstreifen 24 und Keramikstreifen 25 zusammensetzt. In der gleichen Weise können weitere Speicherebenen übereinander
geschichtet werden. Hierzu können die X- und Y-Leitungen aller Ebenen in Serie geschaltet sein, und die Z-Leitung 17 kann zur
Auswahl der jeweiligen Ebene dienen.
Eine Abwandlung des Speichers von Fig. 1 bis 4 zeigt die Fig. 7. Bei dem hier dargestellten Speicher sind Ferrit- und Keramikstreifen
26, 27, die den Ferrit- und Keramikstreifen 15 und 16 von Fig. 1-3 entsprechen, schräg bzw. diagonal angeordnet, während die Treibleitungen
28, 29f die beispielsweise den X- und Y-Treibleitungen
12 und 13 von Fig. 1 bis 3 entsprechen, geradlinig verlaufen. Die
Treibleitungen haben somit in den Bereichen gegenseitiger Überlappung einen orthogonalen Verlauf. Bei gleich breiten X- und Y-Leitungen
entstehen quadratische Überlappungsbereiche. Die Breite der Ferritstreifen 26 ist so gewählt, dass sie höchstens gleich der Länge der
Diagonale eines derartigen quadratischen Überlappungsbereiches ist.
Ausserdem sind die Ferritstreifen 26 in der Weise angeordnet, dass jeder von ihnen die entlang einer Diagonale liegenden Überlappungsbereiche
der Leitungen 28, 29 überdeckt, d.h. der einem der Ferritstreifen 26 zugeordnete Übe rlappungs be reich einer Zeile ist gegenüber
dem den gleichen Ferritstreifen zugeordneten Übe rlappungs be reich der
vorausgehenden bzw. in Fig. 7 nächsthöheren Zeile um jeweils eine Spaltenteilung nach links versetzt. Der Bereich zwischen je zwei der
Docket GF 967 069 -10"
Ferritstreifen 26 ist mit einem Keramikstreifen 27 ausgefüllt. Die Ausbildung der gesamten Anordnung entspricht der in den
Fig. 2 und 3 dargestellten Anordnung. Auch wird der gesamte Block, der aus einer unteren Ferritschicht, aus der darauf befindlichen
Lage der eich kreuzenden Leitungen 28, 29 und aus der durch die Keramik- und Ferritstreifen 15, 16 gebildete^Deckschicht
besteht, zu einem einheitlichen Körper gebrannt bzw. gesintert. Im übrigen kann die Herstellung in der in Verbindung mit den
Figuren 1 bis 6 erläuterten Weise erfolgen.
Eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäesen Speichers
zeigt die Fig. 8, die einen Teil eines Transfluxorspeichers darstellt.
Der Speicher besteht wiederum aus übereinander angeordneten Schichten, zwischen denen sich ein Bandleiternetz befindet. Die
Schichten sind aus Keramikstreifen 29 und Ferritstreifen 30 geformt,
wobei die Keramikstreifen beiderseits der bandförmigen Treibleiter angeordnet sind. Die Streifen verlaufen schräg bzw. diagonal zur
Zeilen· bzw. Spaltenrichtung. Die Anordnung wird in der oben erläuterten Weise hergestellt. Das Bandleiternetz besteht aus je
zwei X»Leitungen 31 und 32 pro Zeile und je zwei Y-Leitungen 33
und 34 pro Zeile. Die Leitungen dieser Paare haben unterschiedliche Breite und sind im Abstand voneinander angeordnet. Sie verlaufen
zick-zack-förmig und durchsetzen die Ferritstreifen 30 in der aus Fig. 9 ersichtlichen Weise. Durch die unterschiedlichen Leitungsbreiten
und durch die vorgegebenen Abstände, die die beiden Leitungen einer Zeile bzw. Spalte aufweisen, ergeben sich unter Wirkung der auf
diesen Leitungen fliessenden Treiberströme Magnetflussmuster 36,
Docket GE 967 069 -Π-
die einen Speicherbetrieb ermöglichen, wie er bei den bekannten
ringförmigen Transfluxorkernen bekannt ist (Vergl. z. B. K. Steinbuch:
"Taschenbuch der Nachrichtenverarbeitung", Berlin 1962, Seite 575).
Eine zusätzliche Spaltenleitung 35 dient hierbei als Leseleitung. Wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, gehören zu einem der Ferritstreifen 30
Transfluxor-Speicherelemente mehrerer Spalten und Zeilen. Dies
hat seinen Grund im schrägen Verlauf der Ferrit- und Keramikstreifen
30, 29 in Bezug auf die Zeilen und S palten richtung der Speichermatrix, wie in Verbindung mit der Anordnung nach Fig. 7
erläutert wurde.
Docket GE 967 069 -12-
Claims (8)
1. Magnetischer Datenspeicher mit einem Ferritblock, der au»
wenigstens zwei Ferritachichten und einer zwischen diesen befindlichen Lage bandförmiger Koordinatenieitungen aufgebaut
ist, welch© in Bereichen gegenseitiger Überlappung Speicherelemente
definieren, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der beiden Ferritschichten mit bie in die Leiterebene
reichenden Streifen (16 oder 27) aus Keramikmaterial durchsetzt
ist, die parallel oder schräg (diagonal) au den Koordinatenrichtungen verlaufen und mit dem Ferritmaterial der gleichen
und der anderen Schicht bzw. Schichten zu einem einheitlichen Block gebrannt bzw. gesintert sind.
2. Datenspeicher nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet, dass die Keramikstreifen die Speicherelemente benachbarter Reihen
magnetisch voneinander isolieren und dass die Treibleitungen beider Koordinaten im Bereich des Ferritrnaterials, das sich
zwischen sswei Keraraikstreifen befindet, parallel verlaufen, so
dass durch Ströme auf den Treibleitungen im Ferritmaterial
geschlossene Magnetflusepfade entstehen, die zu beiden Seiten
-13-
durch die benachbarten Keramikstreifen begrenzt werden.
3. Datenspeicher nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibleitungen (12) der Koordinate, in deren Richtung
die Keramikstreifen (16) liegen, zwischen je zwei Leitungen (13) der anderen Koordinate wechselweise im Bereich zweier benachbarter
Keramikstreifen verlaufen.
4. Datenspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Fe rri tetreif en (26) mehreren diagonal benachbarten
Kreuaungsstellen geradlinig verlaufender Koordinatenleitungen gemeinsam ist und dass zwischen zwei dieeer Ferritstreifen
je ein den Bereich zwischen zwei Kreuzungsstellen einer jeden Matrixkoordinate ausfüllender Keramikstreifen (27) angeordnet ist.
5. Datenspeicher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die von den Keramikstreifen (16) durchsetzte Schicht als Mittelschicht zwei Leiterlagen zugeordnet ist, die mit
je einer weiteren Schicht zwei Speicherebenen bilden und dass sowohl die Mittelschicht als auch die weiteren Schichten zu einem
einheitlichen Block (22) gebrannt bzw. gesintert sind.
6. Datenspeicher nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Flussq,uerschnitt durch die Dicke
von nur einer der beiden einer Speicherebene zugeordneten Schichten (11 und 14) bestimmt wird, die zu diesem Zweck
Docket GE 967 069 -14-
entsprechend genau dimensioniert ist, und dass die Dicke der anderen Schicht einen grosaen Toleranzbereich aufweist,
in ihrem kleinsten Wert jedoch noch über der Dicke der erstgenannten
Schicht Hegt.
7. Datenspeicher nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Speicherelemente durch Ferritblöcke (30) gebildet werden, die parallel zur Speicherebene wenigstens auf
zwei Seiten in Keramikmaterial (29) eingebettet sind und mit '
diesem zu einem einheitlichen Stück gebrannt bzw. gesintert werden.
8. Datenspeicher nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet,
dass die Speicherelemente als Tranefluxorelemente ausgebildet sind, indem in jeder Koordinate zwei Bandleitungen
(31, 32 bzw. 33, 34) unterschiedlicher Breite vorgesehen sind, die wenigstens im Bereich des Ferritmaterials (30) einen vorbestimmten
seitlichen Abstand aufweisen.
Docket GE 967 Ο69
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEJ17214U DE1979667U (de) | 1967-11-18 | 1967-11-18 | Magnetischer datenspeicher. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEJ17214U DE1979667U (de) | 1967-11-18 | 1967-11-18 | Magnetischer datenspeicher. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1979667U true DE1979667U (de) | 1968-02-29 |
Family
ID=33347663
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEJ17214U Expired DE1979667U (de) | 1967-11-18 | 1967-11-18 | Magnetischer datenspeicher. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1979667U (de) |
-
1967
- 1967-11-18 DE DEJ17214U patent/DE1979667U/de not_active Expired
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