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DE1224953B - Musikautomat - Google Patents

Musikautomat

Info

Publication number
DE1224953B
DE1224953B DEH51235A DEH0051235A DE1224953B DE 1224953 B DE1224953 B DE 1224953B DE H51235 A DEH51235 A DE H51235A DE H0051235 A DEH0051235 A DE H0051235A DE 1224953 B DE1224953 B DE 1224953B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
turntable
magazine
records
record
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH51235A
Other languages
English (en)
Inventor
Katsujiro Harada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1224953B publication Critical patent/DE1224953B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/22Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from random access magazine of disc records
    • G11B17/28Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from random access magazine of disc records the magazine having a cylindrical shape with horizontal axis

Landscapes

  • Automatic Disk Changers (AREA)

Description

  • Musikautomat Die Erfindung bezieht sich auf Musikautomaten zum wahlweisen Abspielen von in einem Magazin in einer waagerechten Reihe aufrecht stehend auf einem feststehenden Führungsteil angeordneten Schallplatten mit über eine Drucktaste schaltbarer Entnahmeeinrichtung einer ausgewählten Schallplatte, anschließender Abgabe an den Plattenteller zum Abspielen und automatischer Rückführung der abgespielten Platte zum Magazin.
  • Derartige Musikautomaten sind wegen ihres sehr komplizierten Aufbaues noch immer sehr teuer, da sie beispielsweise Speicheranordnungen mit Relaisbestückung aufweisen, welche Symbole der gewünschten Schallplatten in ihren Mechanismen festhalten müssen. Infolge der Kompliziertheit des Mechanismus ist er auch störanfällig und eine bei einer Störung erforderliche Reparatur recht schwierig, woraus sich verschiedene weitere Nachteile ergeben.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile der bisher bekannten Musikautomaten zu beheben und einen Musikautomaten zu schaffen, welcher die Nachteile der bekannten Einrichtungen vermeidet. Erfindungsgemäß ist ein Musikautomat der eingangs beschriebenen Art dadurch gekennzeichnet, daß die in einer geraden Reihe nebeneinander direkt hinter der durchsichtigen Frontscheibe auf einer geraden Führungsschiene angeordneten Schallplatten mit Hilfe von in die Platten eingesetzten, beiderseits vorspringenden scheibenartigen Distanzscheiben gegeneinander abgestützt sind und diese Distanzscheiben auf dem Umfang die Titel der Schallplatten tragen, daß unmittelbar vor und unter dieser Plattenreihe auf der Außenseite des Gerätes eine der Anzahl und dem gegenseitigen Abstand,der Platten entsprechende Drucktastenreihe vorgesehen ist und jede einzelne Platte auf bekannte Weise durch Druck auf die unter ihr liegende Drucktaste rein mechanisch mit Hilfe eines Hebels aus der Führungsschiene herausdrückbar und auf einer geneigten Bahn abwärts rollend einer mechanisch durch Druck auf eine von zwei der abzuspielenden Plattenseiten entsprechenden Drucktasten betätigbaren Aufgreif- und Wendeeinrichtung zuführbar ist, daß im Anschluß an diese Wendeeinrichtung eine abwärts zum unterhalb des Magazins liegenden Plattenteller führende Führungsbahn angeordnet ist, auf welcher die mit der abzuspielenden Seite nach unten weisende Platte auf die der genuteten Mittelbohrung des Plattenhalters entsprechende Keilwelle der Plattentellers hinabgleitet, daß ferner eine vom unterhalb der auf dem Plattenteller liegenden Platte angeordnete Tonarm mechanisch betätigte Abhebeeinrichtung vorgesehen ist, durch welche die Platte nach dem Abspielen vom Plattenteller abhebbar und auf einer abwärts laufenden Führungsbahn einer Rückführeinrichtung zuführbar ist, mittels welcher die Platte mit nach oben weisender Nut in der Mittelbohrung ihres Halters an das Ende der im Magazin stehenden Plattenreihe rückführbar ist, und daß eine Einrichtung die Schallplatte an das Ende der in der in Reihe stehenden Schallplatten des Magazins heranschiebt.
  • Der Mechanismus zum Herausschieben einer aus der Plattenreihe ausgewählten Platte weist an der Frontseite des Automaten eine der Plattenzahl entsprechende Drucktastenreihe auf, wobei durch Niederdrücken der entsprechenden Taste die Platte Über die Führung auf den Plattenteller rutscht, dort automatisch abgespielt wird und anschließend der Plattenreihe wieder zugeführt wird.
  • Auf diese Weise ergibt sich durch die erfindungsgemäße Ausbildung eine Musikbox, welche äußerst einfach aufgebaut und daher auch im Arbeitsablauf sehr unkompliziert ist, so daß nur wenige Fehlerquellen vorhanden sind und die Betriebs- und Reparaturkosten niedrig liegen.
  • Die erfindungsgemäße Musikbox kann ebenso wie bisher bekannte Musikboxen jede beliebige Anzahl von Schallplatten hintereinander automatisch abspielen, wobei lediglich ein Schalter zu betätigen ist. Im Gegensatz zu den bisher üblichen Ausführungen ist es jedoch bei der erfindungsgemäßen Ausbildung nicht erforderlich, jedesmal eine Münze in den Automaten zu stecken. Gleichzeitig. kehrt die Einrichtung, wenn alle Schallplatten abgespielt wurden, automatisch in Ausgangsstellung zurück. Gewöhnlich ist für die Auswahl von Schallplatten im Durchschnitt 1 Minute erforderlich. Die erfindungsgemäße Musikbox ist dagegen nach 3 bis 4 Sekunden spielbereit. Infolge der Einfachheit des Mechanismus außerdem der Kundendienst nur wenig Zeit in Anspruch. Die erfindungsgemäße Musikbox bietet daher gegenüber den bisher bekannten Geräten eine ganze Reihe Vorteile.
  • Die erlmdungsgemäße Musikbox besitzt eine automatische Abspielvorrichtung, wobei jede Seite einer gewöhnlich auf beiden Seiten bespielten Schallplatte wahlweise und automatisch abspielbar ist und die abgespielte Platte völlig automatisch der Ausgangsreihe von Schallplatten wieder zugeführt werden kann. Nach einer weiteren Besonderheit der Erfindung ist bei-der automatischen Abspielvorrichtung die Zeitspanne zwischen dem Niederdrücken eines Knopfes und dem Abspielen einer Schallplatte durch völlig mechanische Ausführung der Plattenwahl verkürzbar. Gleichzeitig erfolgt, wenn erforderlich, automatisch und folgerichtig das Abspielen und Zurückführen, so daß ein schadenfreies, fortlaufendes Abspielen möglich ist.
  • Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Er--findung im einzelnen erläutert. Es zeigt F i g. 1 die Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Musikbox mit teilweise ausgeschnittenen und fortgelassenen Teilen, F i g. 2 eine Seitenansicht der F i g. 1, F i g. 3 eine in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Musikbox verwendete Schallplatte, F i g. 4 die gleiche Platte von der Seite gesehen, F i g. 5 eine schematische Darstellung des Einführmechanismus für eine Platte, F i g. 6 ein Detaildieser Einrichtung, F i g. 7 -bis - 9 Einzelteile der seitlichen Aufgreifein-.hchtung, Fi g. 10 eine Draufsicht auf den Plattenteller, wobei die Verbindung, zwischen dem Teller, dem Schwinghebel und dem Nadelträger sichtbar ist, F i g. 11 eine Seitenansicht dieses Nadelträgers, F i g. 12 die Verbindung zwischen dem Plattenteller und dem Schwingarm, F i g. 13 und- 14 eine Dra Üfsicht bzw. eine Seitenansicht des Teiles von F i g. 10, F i g. 15 und 16 dasselbe Aggregat von links bzw. von rechts gesehen, F i g. 17 einen Teilschnitt durch die Rückführeinrichtung für die Schallplatte, F i g. 18 die schematische Darstellung einer Hebeeinrichtung, Fig.19 die zus2mrnengebaute Hebeeinrichtung von der Seite gesehen, - - F i g. 20 und 21 Vorderansichten dieser Hebeeinrichtung.
  • In allen Figuren sind. gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Die in den F i g. 1 und 2 im. ganzen dargestellte Musikbox besitzt. einen Außenkasten 1, eine durchsichtige Abdeckplatte 2, Schallplatten 3, einen Schaltknopf 4,- einen Schaltknopf 5 für die seitliche Aufgreifanordnung 6, eine Abspieleinrichtung 7 für eine Schallplatte 3, einen Einführmechanismus 8 für die Schallplatte 3, eine. Hebeeinrichtung9 und - einen Lautsprecher 10. Die. Schallplatte 3 ist in herkömmlicher Weise auf beiden Seiten bespielt und besitzt, wie iü den F i g. 3 und 4 dargestellt, an jeder Seite einen zentralen Halter 11. Dieser Halter weist eine Mittelbohrung 14 auf, mit welcher die Schallplatte auf der senkrechten Welle 13 des Plattentellers 12 aufgesteckt werden kann, wobei sie durch eine Nut 15 über einen entsprechenden Keil auf dieser Welle 13 greift und dadurch verkeilt wird. Außerdem wird die Unterkante der Schallplatte 3 waagerecht leicht bewegbar durch ein Führungsteil 16 gehalten, welches zwischen dem Einführmechanismus 8 und der seitlichen Aufgreifeinrichtung 6 angeordnet ist. Dieser Einführmechanismus 8 ist mit dem vorderen Druckknopf 4 im Außengehäuse 1 gegenüber der Außenkante einer jeden Platte 3 kombiniert, während die seitliche Aufgreifeinrichtung 6 mit einem Führungsrahmen 18 für die Platten 3 verbunden ist, der mit dem Plattenteller 12 durch eine entsprechende Führungsmulde 17 in Verbindung steht. Die Hebeeinrichtung 9 wird über eine endlose Kette .21, die über obere und untere Kettenräder 19 und 20 läuft, angetrieben. Die Trageklaue 2-2, welche an dieser endlosen Kette sitzt, greift während der Rückführung der Schallplatte 3 in die Nut 15 eines Halters 11 und hält dadurch den Halter in der richtigen Lage.
  • Auf einer am Außenkasten 1 in einer entsprechenden Halterung sitzenden Welle 24 ist ein Druckhebel 23 drehbar Aelagert, -wie dies im einzelnen in F i g. 5 dargestellt ist. Dieser Hebel 23 hängt normalerweise an einer Kupplung 26, welche durch eine Feder 25 gespannt ist, so daß er irn wesentlichen vertikal steht. Wenn jedoch der Druckknopf 4 von der Kupplung 26 durch Niederdrücken von einer geneigten Fläche 27 (F i g. 6) gelöst wird, wird der Hebel 23 durch die Federkraft einer Feder 28 im Uhrzeigersinn herumgezogen, und ein Gummiteil29 welches am oberen Ende des Druckhebels 23 si t, kommt mit dem Außenrand der Schallplatte 3 in Berührung, wodurch diese vom Führungsteil 16 in F i g. 1 nach rechts gedrückt wird.
  • Andererseits muß der eingedrückte Hebel 23 in die gestrichelt dargestellte (F i & 5) Normallage zurückgebracht werden, bevor die abgespielte Platte in ihre Paraffellage zurückgebracht wird. Zu diesem Zweck weist jeder Hebel 23 ein Gewicht 30 auf, dessen unteres Ende spitz ist während an -jedem Ende der Welle 24 ein oberer Arm 31 befestigt ist. Entlang einer Querstange 32, die mit dem vorderen Ende dieses oberen Armes 31 verbunden ist, sind Ausnehmungen 33 in der Anzahl der Gewichte vorgesehen, welche den gleichen Abstand voneinander haben wie die vorderen Enden der Gewichte 30. Wenn der obere Arm 31 angehoben wird, um die Querstange 32- anzuheben, -dann greift das untere Ende eines jeden Gewichtes 30 in diese Ausnehmung 33, wodurch der Hebel 23 aufgerichtet wird, mit der Kupplung 26 in Eingriff kommt und dadurch in seine Normallage zurückkehrt. Um den oberen Arm 31 anzuheben, ist gegenüber dem oberen Arm ein unterer Arm 34 vorgesehen, dessen Außenende mit einem Zugseil 35 verbunden ist, welches seinerseits mit der später zu beschreibenden Rückführeinrichtung entsprechend verbunden- ist.
  • Die in F i g. 2 dargestellte seitliche Aufgreifeinrichtung 6 ist im einzelnen in den F i g. 7 bis 9 dargestellt und weist sägeartig ausgebildete Leitschienen 38 und 39 mit einer senkrechten Kante 36 und schrägen Kanten 37 auf, wobei diese schrägen Kanten 37 in entgegengesetzter Richtung laufen. Die beiden Schienen 38, 39 stehen rechtwinklig zueinander, und ihre im Schnittwinkel liegende Achse 40 ist an einem Gelenkhebel 42 angelenkt. Dieser steht über einem Zapfen 41 mit einer weiteren, schraubenartig rechtwinklig verdrehten Gelenkstange 43 in Verbindung, welche ihrerseits über einen Gelenkzapfen 45 an einen Kniehebel 44 mit einem Schaltknopf 5 angelenkt ist. Durch seitliche Verschiebung dieses Knopfes 5 sind infolgedessen die Leitschienen 38, 39 mit ihren Sägezähnen nach rechts oder links verschiebbar. Auf diese Weise wird die Schallplatte 3 je nach der verwendeten Leitschiene schräg gelegt und kann über die Führungsbahn 17 den Führungsrahmen 18 auf der Abspieleinrichtung 7 erreichen (F i g. 2), wobei gleichzeitig durch Niederdrücken des Knopfes 4 der Stromkreis für den Motor geschlossen wird, so daß dieser den Plattenteller 12 in Drehung versetzt, sobald die Schallplatte die Abspieleinrichtung erreicht.
  • Die unterhalb des Plattenmagazins angeordnete Abspieleinrichtung 7 ist im allgemeinen in F i g. 10 bis 12 dargestellt. An der Unterseite einer Schallplatte 3 ist ein Schwenkarm 48 vorgesehen, welcher eine Patrone 47 mit einer Nadel 46 an der Oberseite besitzt und durch diese Nadel 46 in den Rillen an der Unterseite der Platte geführt wird. Dieser Schwenkarm 48 sitzt mit einem Rahmenteil 51 schwenkbar auf einem vertikalen Pfosten 50, welcher unten an einer Platte 49 derart angeordnet ist, daß der Schwenkarm 48 um einen Querzapfen 52 geschwenkt werden kann. Eine an beiden Enden geschlossene Mulde 53 ist parallel zur Längsrichtung des Schwenkarmes an einer Seite neben dem Innenteil des Schwenkarines angeordnet, und eine Kugel 54 von entsprechendem Gewicht kann in dieser Mulde in der Längsrichtung rollen. Wenn daher der Schwenkarm 48 auf der einen Seite des Pfostens 50 äusgeschwenkt ist, dient eine entsprechend elastische Feder 55 zum Ausgleich des Gewichtes, um den durch die Nadel 46 auf die Platte 3 ausgeübten Druck automatisch durch Veränderung der Lage der Kugel 54 zu steuern.
  • Bevor durch die in Berührung mit der Platte 3 kommende Nadel 46 die Platte abgespielt wird, wird die Nadel automatisch gesäubert, zu welchem Zweck eine automatische Einrichtung vorgesehen ist. Wie in F i g. 10 dargestellt ist, ist auf einer Platte 56 ein Halter 57 (F i g. 11) gegenüber dem Pfosten 50 des Schwenkarmes 48 vorgesehen, und ein Bürstenträger 59 mit nach unten weisender Bürste 58 ist schwenkbar auf diesem Halter angeordnet, wobei ein Mitnehmer 61 mit einem Gummiteil 60 auf der oberen Fläche des vorderen Endes dieses Bürstenträgers mit geringem Spiel angeordnet ist und teilweise mit dem Träger über eine entsprechende Feder 62 und eine Schraube 63 zusammengepreßt ist. Neben dem inneren Teil des Mitnehmers ist ein Zapfen 64 nach unten weisend angeordnet, welcher lösbar in ein im Bürstenarm 59 ausgebildetes Loch 65 eingesetzt ist, wodurch der Mitnehmer 61 eine Seitenbewegung zusammen mit dem Bürstenträger ausführen kann, während er eine Auf- und Niederbewegung durchführt, die in der #Gegenrichtung des Innenteiles des Bürstenträgers verläuft. Ein Ansatz 66 ist unterhalb des Innenendes desselben ausgebildet, dessen untere Fläche mit einer am Halter 57 unter Spannung befestigter Feder 67 in Berührung gelangt, wodurch das Außenende des Bürstenträgers 59 unter Ausnutzung der schrägen Kontaktfläche leicht nach außen geschwenkt wird. Wenn bei dieser Nadelreinigungseinrichtung die vorderen Enden des Bürstenträgers 59 und des Mitnehmers 61, wie in F i g. 10 dargestellt, innerhalb des Außenrandes der Platte 3 etwas gegeneinander versetzt sind, wird der Mitnehmer um den Halter 57 gedreht, wenn das Gummiteil 68 mit der Unterfläche der Platte in Berührung kommt, so daß, wenn diese Platte in Pfeilrichtung verdreht wird, d. h. entgegen dem Uhrzeigersinn, der Bürstenträger 59 zusammen mit dem Mitnehmer 61 verdreht wird, so daß die Nadel 46 durch die am Vorderende sitzende Bürste 58 gereinigt wird.
  • Während die Platte 3 in Pfeilrichtung weitergedreht wird, wird der Bürstenmechanismus in die gestrichelt dargestellte Lage etwas von der Platte fortgerückt. Sobald der Mitnehmer 61 und der Bürstenträger 59 von der Platte 3 freikommen, wird der Schwenkarm 48 angehoben, während die Kugel 54 zum Innenende der Mulde 53 verschoben wird, und die Nadel 46 kommt sauber mit der Platte 3 in Berührung, um automatisch die Wiedergabe durchzuführen. Um den Mitnehmer 61 und den Bürstenträger 59 für die Nadelreinigung in die Ausgangslage der Platte 3 nach Abspielen derselben zurückzuführen, ist ein Kniehebel 68 unter der Seitenfläche der Stütze 57 auf einem Zapfen 69 gelagert, so daß, wenn das eine Ende 70 des Hebels 68 durch das Seil 71 angehoben wird, der Bürstenträger 58 und der Mitnehmer 61 durch das vordere Ende des anderen Hebelarmes 62 vorwärts gedrückt werden, um in die Ausgangslage zurückzukehren. Sobald das Seil 71 locker gelassen wird, kehrt der Kniehebel 68 in seine Ausgangslage zurück. Hierbei dient das Seil 71 auch zur Rückführung des Schwenkarines 48 zusätzlich zur Rückführung der Bürste 58 in die Ausgangslage.
  • Wenn die Platte 3 abgespielt ist, d. h. der Schwenkarm 48 mit seiner Nadel in die innerste Rille der Platte eingreift, wird dieser Arm 48 durch einen an der Seite der Hülse 47 hervorragenden Haken heruntergedrückt. Dieser Haken 74 wird in einer Führungsrille 75 (F i g. 12), die an der Seite des Plattentellers ausgebildet ist, geführt, wodurch bei der Ab- wärtsbewegung des Armes 48 dieser das eine Ende 78 eines Hebels 77, der auf einem Zapfen 76 schwenkbar gelagert ist, angehoben wird, so daß die auf dem Plattenteller liegende Schallplatte am vorderen Ende abgelöst wird. Die Platte 3 wird dann durch den Halter 57, während sie gedreht wird, schräg nach außen weggeschoben. Die ausgeworfene oder fortgeschobene Platte wird dann in die Rückführanordnung A der Hebeeinrichtung 9 eingeführt, die in F i g. 19 bis 21 im einzelnen dargestellt ist. Die Platte gelangt in diesen Mechanismus über die Führungsbahn 79 (F i g. 17 bis 19).
  • Eine praktische Ausführung der Abspielvorrichtung 7 ist in den F i g. 13 bis 16 dargestellt, wobei gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen wurden.
  • In der Hebeeinrichtung 9, wie sie in den F i g. 17 bis 21 dargestellt ist, schließt die der Rückführungsanordnung A übermittelte Platte 3 durch ihr Gewicht den Schalter 81 für den Motor 80, wodurch die Kette 21 in Pfeilrichtung (F i g. 17) angetrieben wird, d. h. entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn. Die an der Kette 21 sitzende Klaue 22 greift in die Mittelbohrung 14 im Halter 11 der Platte 3 und hebt dieselbe an. Da die Platte 3 -angehoben wird, während sie verdreht wird, ist die Reibung der einen Seitenfläche stärker als die der anderen Fläche, wobei die vordere Fläche der Platte 3 durch die Klaue 22 der Kette 21, welche in die Nut 15 der Mittelbohrung 14 eingreift, parallel zur Kette liegt.
  • Die durch die Führungsschiene 79 in die Rückführungseinrichtung A geführte Platte 3 wird durch die Bewegung der Kette 21, wie in F i g. 18 dargestellt ist, in die höchste Position angehoben und dort festgehalten, während die Klaue die Rückführungseinrichtung A betätigt und das Seil 35 (F i g. 5) und 72 (F i g. 11) anzieht, während sie von der Platte 3 gelöst wird und nach unten läuft, wodurch der Druckhebel 23 und die Bürste 58 zurückgeführt werden. Alsdann betätigt die Klaue 22 die Rückführungseinrichtung B, um die Platte 3 in die Plattenreihe zu schieben, und schaltet über den Rückführmechanismus C den Schalter 81 des Motors 80 aus, wodurch die Bewegung der Kette 21 angehalten wird.
  • Selbstverständlich läßt sich auch die erfindungsgemäße Musikbox durch Münzeinwurf einschalten, so daß sie eine Einnahmequelle, beispielsweise in Gaststätten, bildet. Man kann jedoch -auch ohne Drücken des Schaltknopfes längere Zeit eine oder auch beide Plattenseiten fortlaufend abspielen. Schließlich lassen sich an Stelle des vorgesehenen Unterdrückrohres Transistoren verwenden, um den Strom lediglich nach Einwurf einer Münze einzuschalten, so daß schädliche Wärmestrahlungen vermieden werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Musikautomat zum wahlweisen Abspielen von in einem Magazin in einer waagerechten Reihe aufrecht stehend auf einem feststehenden -Führungsteil angeordneten Schallplatten mit über eine.Drucktaste schaltbarer Entnahmeeinrichtung einer ausgewählten Schallplatte, anschließender Abgabe an den Plattenteller zum Abspielen und automatisch,er Rückführung der abgespielten Platte- zum Magazin, dadurch gekennz e i c h n e t, daß die in einer geraden Reihe nebeneinander direkt hinter der durchsichtigen Frontscheihe (2) auf einer geraden Führungsschiene (16) angeordneten Schallplatten (3) mit Hilfe von in die Platten - eingesetzten, beiderseits Yorspringenden scheibenartigen Distanzscheiben (11, 11) gegeneinander abgestützt sind und diese Distanzscheiberi auf dem Umfang die Titel der -Schallplatten tragen, jaß unmittelbar vor und -unter dieser Plattenreihe auf der Außenseite des Gerätes eine der Anzahl und dem gegenseitigen Abstand der Platten entsprechende Drucktastenreihe-(4) vorgesehen ist und jede einzelne Platte -auf bekannte Weise durch Druck auf die unter ihr liegende Drucktaste (4) reinmechanisch mit Hilfe eines Hebels (29) aus der Führungsschiene (16) herausdrückbar und auf einer geneigten Bahn abwärts rollend einer mechanisch durch Druck auf -jeme von zwei der abzuspielenden Plattenseite entsprechenden Drucktasten (5) betätigbaren Aufgreif- und Wendeeinrichtun - (6) zuführbar -9 .ist, daß im Anschluß an diese Wendeeinrichtung (6) eine abwärts zum unterhalb des Magazins lie-Clenden Plattenteller (12) führende Führungsbahn (17) angeordnet ist, auf welcher die mit der abzuspielenden Seite nach unten weisende Platte auf die der genuteten Mittelbohrung (14, 15) des Plattenhalters (11, 11) entsprechende Keilwelle (13) des Plattentellers (12) hinabgleitet, daß ferner eine vom unterhalb der auf dem Plattenteller liegenden Platte angeordneten Tonarm (48) -niechanisch betätigte Abhebeeinrichtung (77, 78) vorgesehen ist, durch welche die Platte (3) nach dem Abspielen vom Plattenteller (12) abliebbar und auf einer abwärts laufenden Führungsbahn (79) einer Rückführeinrichtung (A) zuführbar ist, .mittels welcher die Platte mit nach oben weisender Nut (15) inder Mittelbohrung (14) ihres Halters (11, 11) an das Ende der im Magazin stehenden Plattenreihe rückführbar ist, und daß eine Einrichtung die Schallplatte an das Ende der'in der in Reihe stehenden Schallplatten des Magazins heranschiebt.
  2. 2. Musikbox nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die hinter dem Magazin (16) befindliche, durch eine Drucktaste (5) direkt mechanisch betätigbare Aufgreif- und Wendevorrichtung (6) für die aus dem Magazin herausgedrückten Platten aus zwei entgegengesetzt gezähnten Leitschienen (38,39) besteht, welche an einen Gelenkhebel (42) angelenkt sind, der seinerseits über eine schraubenartig verdrehte Gelenkstange (43) an einen Kniehebel (44) mit dem Schaltknopf (5) angelenkt ist, so daß bei seitlicher Verschiebung dieses Schaltknopfes die Leitschienen (38, 39) nach rechts oder links verschiebbar und die in der Zahnung (36, 37) stehende Platte (3) nach rechts oder links umwendbar ist. 3. Musikbox nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abheben einer abgespielten Platte (3) vom Plattenteller (12) der Plattenteller eine schräglaufende Führungsnut ,(75) aufweist, in welche ein am Außenende des Tonarmes (48) befindlicher Ansatz (74) eingreift, wodurch der Tonarm in seiner Endlage nach unten. drückbar und gleichzeitig ein unter der Platte (3) angeordneter Hebel (77, 78) anhebbar ist, so daß die Schallplatte (3) vom Plattenteller (12) abliebbar und in die zur Hebeeinrichtung (A) abwärts führende Gleitbahn (79) kippbar ist. 4. Musikbox nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebe- oder Rückführungseinrichtung (A) für die abgespielten Schallplatten -(3) zum Mag ,azin (16) einen durch .die vom Plattenteller (12) auf der Gleitbahn (79) herabrutschenden Platte (3) einschaltbaren Elektromotor (80) zum Antrieb einer endlosen Kette (21) aufweist und daß an dieser Kette (21) eine Mitnehmerklaue (22) sitzt, welche in eine Nut (15) in der Mittelbohrung (14) des Plattenhalters -(11) eingreift, wodurch -die Platte (3) bis zur Höhe des Plattermagazins (16) anhebbar ist, daß femer eine -von der weiterlaufenden Klaue (22) auslösbare Hebelanordnung (B) zum Einschieben der Platte (3) in das_ Magazin vorgesehen ist und schließlich eine von der Klaue (22) anschließend betätigbare - Schaltanord.nung_(C) zum Stillsetzen des Motors (80) vorgesehen ist. 5. Schallplatte _für die Musikbox nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie an jeder Seite einen Halter (11) mit einer Mittelbohrung (14) zum Aufsetzen auf die Welle (13f des Plattentellers (12) und einer in dieser Mittelbohrung vorgesehenen Keilnut (15) für den Eingriff der Klaue (22) der Transportkette (21) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1093 577; belgische Patentschrift Nr. 526 324; schweizerische Patentschrift Nr. 325 514.
DEH51235A 1962-12-25 1963-12-24 Musikautomat Pending DE1224953B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE526324A (de) *
CH325514A (de) * 1953-02-10 1957-11-15 K Acker Norbert Plattenwähler

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