DE1224519B - Skalenblattanordnung an Anzeigevorrichtungen - Google Patents
Skalenblattanordnung an AnzeigevorrichtungenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
GOId
Deutsche KL: 42 d-2/01
Nummer: 1 224 519
Aktenzeichen: M 50334IX b/42 d
Anmeldetag: 18. September 1961
Auslegetag: 8. September 1966
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Skalenblattanordnung an Anzeigevorrichtungen mit gegenüber
dem Gehäuse mittels von der Außenseite her zu betätigender Mittel verstellbar angeordneter Anzeige-.
skala.
Beispielsweise ist infolge von Druck- und Temperaturschwankungen bei derartigen Anzeigevorrichtungen
ein Justieren des Gerätes auf den Nullpunkt notwendig. Auch Änderungen im Fertigungsmaterial
oder äußere Einwirkungen, wie Stöße usw., können die Genauigkeit der Anzeigevorrichtung beeinträchtigen
und es erforderlich machen, daß das Instrument nachträglich justiert wird.
Bei einer aus der USA.-Patentschrift 1812 549 bekanntgewordenen
Skalenblattanordnung greift ein mittels einer Stellwelle drehbares Ritzel unmittelbar
am Skalenblattumf ang ein. Dabei ist mit der Stellwelle eine Klemmschraubenanordnung gekuppelt, um die
einmal eingestellte Lage zu fixieren. Es ist also außer der Stellvorrichtung noch eine besondere Klemmanordnung
erforderlich. Das erschwert die Betätigung, da zum Verstellen drei Handgriffe notwendig sind.
Diese bestehen im Lösen der Klemmvorrichtung, im Justieren mittels Stellwelle und im anschließenden
Festschrauben der Klemmvorrichtung. Die Ausführungsform nach dem oben angegebenen USA.-Patent
erfordert außerdem erhöhten baulichen Aufwand.
Es soll eine Skalenblattanordnung geschaffen werden, die mit einer einzigen Stellvorrichtung auskommt,
um die gegenseitige Lage von Skalenblatt und Zeiger sicher zu verstellen und aufrechtzuerhalten.
Die Skalenblattanordnung soll weiterhin von einfacher Zusammenbaumöglichkeit und so angeordnet sein,
daß das Zifferblatt keinen axialen Kräften ausgesetzt ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Skalenblattanordnung der eingangs als bekannt vorausgesetzten Gattung erfindungsgemäß
gelöst durch einen im Gehäuseinnern angeordneten, mit dem Skalenblatt lösbar verbundenen
Skalenblattträger, durch eine den Träger drehverstellende Stellvorrichtung als Mittel zum Einstellen
der Anzeigeskala gegenüber einem Index und ferner durch eine Bremsschuhanordnung, durch welche der
Träger in jeder eingenommenen Einstellung festgehalten wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Anordnung so getroffen, daß der Träger als eine Scheibe
aus hartfederndem Material ausgebildet ist, daß die Bremsschuhe der Bremsschuhanordnungen durch aus
der Ebene der Scheibe nach unten herausgeprägte Zungen gebildet sind, deren freie Enden eine innere
Fläche des Gehäuseunterteils berühren, und daß die Skalenblattanordnung an Anzeigevorrichtungen
Anmelder:
Manning, Maxwell & Moore, Inc.,
Stratford, Conn. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. M. Licht und Dr. R. Schmidt,
Patentanwälte, München 2, Theresienstr. 33
Als Erfinder benannt:
Joseph Eugene Gorgens, Easton, Conn.;
Edward Joseph Plavcan,
Stratford, Conn. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. ν. Amerika vom 20. März 1961 (96 870)
Trägerscheibe von dieser inneren Fläche des Gehäuseunterteils so weit abstehend angeordnet ist, daß die
Zungen, unter Biegespannung gehalten, eine Reibungskraft auf diese innere Fläche ausüben. Zweckmäßigerweise
ist ein fester, gleichachsig mit der Zeigerachse angeordneter und als Drehlager für den Träger
dienender Lagerstutzen vorgesehen.
Um insbesondere die Axialkräfte, welche von den Bremsschuhen ausgeübt werden, aufzunehmen, wird
die Anordnung so getroffen, daß der Stutzen eine Umfangsnut
und die Trägerscheibe einen etwa in der Mitte gelegenen, schlüssellochartigen Schlitz aufweisen,
dessen größere Öffnung hinsichtlich ihres Durchmessers größer bemessen ist als der Außendurchmesser
des Lagerstutzens und dessen kleinere Öffnung eine kreisförmig gekrümmte Kante aufweist, deren Radius
der am Lagerstutzen angeordneten Nut entspricht. Somit werden Axialkräfte, die von den Bremsschuhen
über die Trägerscheibe wirken, von der Nut des Lagerstutzens aufgenommen und nicht auf das Skalenblatt
weitergegeben. Die Trägerscheibe selbst ist von so einfacher Ausführungsform, daß sie als billiges Stanzteil
hergestellt werden kann.
Vorzugsweise wird der Schlitz in der Trägerscheibe so lang bemessen, daß die Scheibe nach Einführen des
Stutzens durch die größere Öffnung des Schlitzes in diesem Schlitz längs seiner Erstreckung verschiebbar
ist, bis die kreisförmige Kante in der kleineren Öffnung
des Schlitzes an der Innenwand der Nut des' Stutzens anliegt.
609 659/159
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung enthält die Verstellvorrichtung für das Skalenblatt Getriebezähne
an der Umfangskante der Trägerscheibe und ein mit diesen Getriebezähnen kämmendes Ritzel,
welches auf einer von außen her in das Innere des Instrumentengehäuses vorstehenden und durch Einwirkung
an ihrem äußeren Ende verdrehbaren Welle sitzt, und kennzeichnet sich ferner durch ein in einer
Fassung am oberen Ende des Lagerstutzens angebrachten Lager für die Zeigerachse mit einem Teil,
welcher in einer mittleren Öffnung des Skalenblattes hineinpaßt und die Getriebezähne des Skalenblattträgers
und des Ritzels durch Zentrieren der Scheibe in kämmendem Eingriff hält.
Die Erfindung wird in der folgenden Einzelbeschreibung unter Hinweis auf die Begleitzeichnungen verdeutlicht.
F i g. 1 ist ein Querschnitt und veranschaulicht ein
erfindungsmäßiges Skalenblattthermometer;
F i g. 2 ist eine Draufsicht auf das Instrument unter Fortlassung eines Teils .des Skalenblatts, um den Skalenblattträger
und das ihn betätigende Ritzel zu zeigen;
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den aus der Instrumentenkapsel
herausgenommenen Skalenblattträger und zeigt die Reibungselemente oder Federzungen und
den Schlitz, der den Lagerstutzen aufnimmt, auf dem sich der Träger dreht;
F i g. 4 ist ein Schnitt von Linie 4-4 in F i g. 3;
F i g. 5 ist ein Querschnitt durch den Lagerstutzen, auf dem sich der Skalenblattträger dreht.
In den Zeichnungen bedeutet die Nummer 20 das Gehäuseunterteil. Dieses ist ein Metallpreßling und
hat eine zylinderförmige Gehäusewand 21, die in einem Bördelrand 22 mit abwärts gerichteter Kante
22 a ausläuft. Der Bördelrand ist an seinem Umfang an verschiedenen Punkten (F i g. 2) mit Nuten 23 versehen,
durch die getrennte Vorsprünge 24 an der unteren Kante der zylinderfÖrmigen Wand 25 einer
Kappe oder eines Rahmenrings hindurchgesteckt werden können; hiernach läßt sich der Ring um einen
kleinen Winkel drehen und auf diese Weise auf dem Gehäuse verriegeln. Der Rahmenring hat einen waagerechten
Flansch, der gegen die obere Fläche einer durchsichtigen Scheibe 27 drückt; deren Rand ruht
auf einer federnden Dichtung 28, die. auf dein Bördelring
22 an der oberen Kante der Gehäusewand 21 aufliegt. ......
" Das Gehäuseunterteil 20 der Instrumentenkapsel ist an der oberen Fläche einer Sechskantmutter 29, beispielsweise
durch Silberlöten oder Schweißen, befestigt. Diese Mutter setzt sich in einen Stielteil 30
fort, der außen Gewinde trägt; hierdurch kann das Instrument an einem geeigneten Träger angebaut werden,
z. B. in einem Gewindeloch in der Wand eines Gefäßes, in welchem Temperaturänderungen stattfinden.
Die Kombination aus Mutter 29 und Stiel 30 hat eine Axialbohrung 31, die gleichachsig mit einer Mittelbohrung
32 im Gehäuseunterteil 20 des Instrumentengehäuses verläuft.
Der Stiel 30 ist für die Aufnahme des oberen Endes des Rohres 33, das beispielsweise durch Schweißen
bei 33 a am Stiel 30 befestigt ist, eingesenkt. Das untere Ende des Rohres 33 umschließt eine Bimetallspirale
34, deren unteres Ende an einer das untere Rohrende abschließenden Kappe 36 und deren oberes
Ende an der Zergerachse- 35 befestigt ist. Letztere dreht sich in einem im Rohr 35 befestigten Lager
und verläuft nach oben durch die Bohrung 31 und durch das Loch 32 in das Gehäuseinnere. Der Zeiger
36 a sitzt am oberen Ende dieser Achse 35, so daß er sich mit ihr dreht.
Ein kurzer, hohler Lagerstutzen37 (Fig. l.und 5)
ist im unteren Teil des Gehäuses koaxial mit der. Zeigerachse so angeordnet, daß sein unteres Ende im
Gehäuseunterteil 20 der Instrumentenkapsel, z. B. durch Silberlötung od. dgl., befestigt ist. Dieser Stutzen
ίο ist mit einer Mittelbohrung 38 versehen, die an ihrem
oberen Ende erweitert ist, um eine Fassung zu bilden; in dieser ist ein Teil 38 a, beispielsweise aus geeignetem
Kunststoff, befestigt, in welchem sich die Zeigerachse 35 dreht. Der Lagerstutzen 37 hat eine Umfangsnut39,
die hier im Querschnitt rechteckig dargestellt ist und deren innere Wand kreisförmig ist.
Dieser Stutzen bildet ein Lager für einen Skalenblattträger 40. In der vorliegenden Darstellung ist dieser
Träger eine Scheibe aus hartfederndem Metallblech
so und hat in seinem mittleren Teil einen länglichen
Schlitz 41, dessen eines Ende 42 ein Kreisbogen mit solchem Radius ist, daß seine Innenkante drehbar auf
der Innenwand der Nut 39 des Lagerstutzens 37 aufsitzt. Der gegenüberliegende Endteil dieses länglichen
Schlitzes 41 hat auch eine kreisförmige Krümmung, jedoch von einem solchen Durchmesser, daß er beim
Zusammensetzen der Teile über den Stutzen 37 mit freiem Spiel heruntergeschoben werden kann.
Nach vorliegender Darstellung (Fig. 3) ist der Skalenblattträger 40 mit drei Bremsschuhen 44 versehen,
die aus der Scheibe selbst nach unten so herausgeprägt sind, daß sie nach Einbau des Ganzen
Reibungsbremsen bilden, die der Bewegung des Skalenblattträgers 40 um den Stutzen 37 herum wirksam
widerstehen und sie in der justierten Lage halten.
Der Skalenblattträger 40 ist mit zwei aufwärts gebogenen Vorsprüngen 45 versehen, die in gleichen
Abständen diametral zum Mittelpunkt der Krümmung der kleineren Öffnung des Schutzes zentriert sind.
Jeder dieser Vorsprünge hat in der Mitte ein Innengewindeloch
46 zur Aufnahme einer Schraube X, die durch ein Loch in der Bodenplatte D1 des Skalenblattes
hindurchgeht und mit deren Hilfe diese Platte an dem Skalenblattträger 40 befestigt sein kann. Das
Skalenblatt enthält auch den ebenen Ring D2, der auf von der Bodenplatte!)1 herausstehenden Ösen 48 ruht
und mit Hilfe von Schrauben 48a so befestigt ist, daß. die innere Kante des Ringes in der Umdrehungsebene,
des Zeigers 36 a liegt. Die Platte D1 ist beschriftet, und der Ring trägt Skalenteile. Die Umfangskante des
Skalenblattträgers 40 ist mit Getriebezähnen 49 versehen, die mit den Zähnen eines Ritzels 50 kämmen;
dieses sitzt fest auf dem oberen Ende einer kurzen Welle 51, die sich in einem Lager 52 (F i g. 1) dreht.
Das Lager sitzt in einem Loch im Gehäuseunterteil 20 der Instrumentenkapsel fest. Das untere Ende dieser.
Welle 51, das sich außerhalb der Kapsel befindet, ist für die Aufnahme eines Schraubenschlüssels oder
Schraubenziehers passend eingerichtet, durch den die Welle gedreht werden kann; dadurch wird das Ritzel
und mit ihm das Skalenblatt gedreht. Die Nut 39 des Lagerstutzens 37 hat einen solchen Abstand über der
oberen Fläche des Gehäuseunterteils 20 der Instrumentenkapsel, daß beim Zusammensetzen der Träger-
«5 scheibe 40 mit dem Stutzen 37 die Federzungen
elastisch so ausgebogen werden, daß sie kräftig gegen die obere Fläche des Gehäuseunterteils 20 drücken,
also sich der Drehung des Ritzels widersetzen.
Eine Gummidichtscheibe liegt zwischen dem Ritzel und dem Lager 52, um Durchsickern von Flüssigkeit
hi das Gehäuse zu verhindern.
Der Lagerteil 38 α hat einen aufrechten, mit dem
Skalenblatt gleichachsig zentrierten Teil 38 b, der in das Mittelloch des Skalenblattunterteils D1 im Haftsitz
eingepaßt ist und so das Skalenblatt vor seitlicher Verschiebung bewahrt. Da das Skalenblattunterteil D1
an dem Skalenblattträger mittels der Schrauben X befestigt ist, wird eine zufällige Trennung der Zähne des
Trägers von denen des Ritzels 50 verhindert.
Wie hier veranschaulicht ist, beträgt der Rollkreisdurchmesser des Ritzels etwa ein Achtel desjenigen,
der von den Getriebezähnen 49 an der Kante der Träger 40 gebildet wird, so daß selbst eine wesentliche
Bewegung des Ritzels 50 nur eine geringe, kreisförmige Bewegung der Trägerscheibe 40 zur Folge hat.
Beim Zusammensetzen der Teile und unter der Annahme, daß der Rahmenring 25 und die durchsichtige
Scheibe 27 vom Gehäuseunterteil 20 der Kapsel weggenommen und daß der Zeiger 36« noch nicht auf der
Achse 35 angebracht worden ist, wird die Skalenblattträgerscheibe 40 relativ zum Lagerstutzen 37 so
eingelegt, daß letzterer durch das große Ende 41 des schlüssellochartigen Schlitzes in der Trägerscheibe 40
hindurchpaßt, bis die innere Kante der Trägerscheibe in der Ebene der Nut 39 am Stutzen liegt. Diese Nut
hat einen solchen Abstand über der oberen Fläche der Bodenplatte 20 der Kapsel, daß man die Trägerscheibe
nach unten drücken, also die Zungen 44 unter Spannung setzen muß, um die Scheibenkante in die
Ebene der Nut 39 zu bringen. So nach unten gedrückt wird darm die Trägerscheibe in Richtung zum Ritzel
50 hin bewegt, bis das enge Schlitzende gleichachsig mit dem Stutzen 37 liegt und bis die Kante 42 des
Schlitzes in die Innenkante der Nut 39 eingreift. Die Teile sind so bemessen, daß, wenn die Kante 42 die
Innenwand der Nut 39 berührt, die Zähne 49 an der Kante der Trägerscheibe in betriebsfertigem Eingriff
mit den Zähnen des Ritzels 50 stehen.
Es ist zu bemerken, daß das Gehäuseunterteil 20 der Instrumentenkapsel schwach kegelig verläuft und
daß dies wegen der symmetrischen Anordnung der Federzungen an der Skalenblattträgerscheibe 40 mithilft,
diese im richtig montierten Zusammenhang mit dem Lagerstutzen zu halten, auf dem sie sich dreht.
Nunmehr wird das Skalenblattunterteil D1 auf die
Skalenblattträgerscheibe mit seinem Mittenloch über den Teil 38 b gelegt und angeschraubt, und dann wird
der Ring D2 auf den Ösen 48 aufgelegt und durch die Schrauben 48 α gesichert. Der Zeiger 36 a kann nun
auf die Achse gesetzt und der Rahmenring mit der durchsichtigen Scheibe 27 aufgelegt und an der Wand
21 der Instrumentenkapsel festgezogen werden.
Wenn die Teile so zusammengesetzt sind, ist es leicht möglich, das Instrument zu eichen, entweder
gleich am Anfang oder während des Gebrauchs, indem man nur die Welle 51 dreht, auf der das Ritzel 50
sitzt. Während dieser Ritzeldrehung dreht sich die Trägerscheibe 40 um den Stutzen 37 als Achse entgegen
der Reibungskraft der Bremsschuhe 44, die auf die obere Fläche des Gehäuseunterteils 20 der Instrumentenkapsel
drücken. Die Gummidichtung unter dem Ritzel 50 wirkt auch hemmend auf die Bewegung des
Ritzels. Wenn also die Trägerscheibe justiert ist, so wird sie in der justierten Lage zusammen mit dem
Skalenblatt festgehalten, bis die Achse 51 abermals zwecks Nacheichung des Instruments gedreht wird.
Die hier beschriebene Anordnung sieht einen Skalenblattträger unabhängig vom Skalenblatt vor; auf
dem Skalenblattträger kann jedes gewöhnliche Skalenblatt aufgesetzt werden. Dies macht es möglich, das
Instrument mit einem Normalskalenblatt zu versehen, das für den jeweils gewählten Gebrauch unterteilt ist;
so wird die Notwendigkeit vermieden, am Skalenblatt selbst Getriebezähne vorzusehen, wie es bisher vorgeschlagen
wurde. Durch den einfachen Ausweg, den Skalenblattträger mit Federzungen zu versehen, die
im Gebrauch einen erheblichen Reibungsdruck gegen die Instrumentenkapsel ausüben, wird außerdem das
Skalenblatt in der eingestellten Lage ohne Zuhilfenahme von Schrauben oder Bolzen gehalten, die vor
der Justierung gelockert oder herausgenommen und nachher wieder eingesetzt werden müßten. Weiterhin
wird es durch den Gebrauch dieses einfachen, scheibenförmigen Skalenblattträgers mit seinem schlüssellochartigen
Schlitz in der Mitte und durch den Gebrauch des festen Lagerstutzens mit seiner Umfangsnut
möglich, die Teile auf einfachste Weise zusammenzusetzen und die Zahl der Einzelteile zu verringern,
um das erwünschte Ergebnis zu erreichen; nicht nur die Montagekosten, sondern auch die Einzelfertigungskosten
für die notwendigen Teile werden also bei gleicher Zielsetzung gesenkt.
Claims (6)
1. Skalenblattanordnung an Anzeigevorrichtungen mit gegenüber dem Gehäuse mittels von
der Außenseite her zu betätigender Mittel verstellbar angeordneter Anzeigeskala, gekennzeichnet
durch einen im Gehäuseinnern angeordneten, mit dem Skalenblatt (D1, D2) lösbar
verbundenen Skalenblattträger (40), durch eine den Träger (40) drehverstellende Stellvorrichtung
(49, 50) als Mittel zum Einstellen der Anzeigeskala gegenüber einem Index (36) und ferner
durch eine Bremsschuhanordnung (44), durch welche der Träger (40) in jeder eingenommenen
Einstellung festgehalten wird.
2. Skalenblattanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (40) als
eine Scheibe aus hartfederndem Material ausgebildet ist, daß die Bremsschuhe (44) der Bremsschuhanordnung
durch aus der Ebene der Scheibe (40) nach unten herausgeprägte Zungen gebildet sind, deren freie Enden eine innere
Fläche des Gehäuseunterteils (20) berühren, und daß die Trägerscheibe von dieser inneren Fläche
des Gehäuseunterteils (20) so weit abstehend angeordnet ist, daß die Zungen, unter Biegespannung
gehalten, eine Reibungskraft auf diese innere Fläche ausüben.
3. Skalenblattanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen festen, gleichachsig mit
der Zeigerachse (35) angeordneten und als Drehlager für den Träger (40) dienenden Lagerstutzen
(37).
4. Skalenblattanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen eine
Umfangsnut (39) und die Trägerscheibe (40) einen etwa in der Mitte gelegenen, schlüssellochartigen
Schlitz (41) aufweisen, dessen größere Öffnung (43) hinsichtlich ihres Durchmessers
größer bemessen ist als der Außendurchmesser des Lagerstutzens und dessen kleinere Öffnung
(42) eine kreisförmig gekrümmte Kante aufweist,
deren Radius der am Lagerstutzen (37) angeordneten Nut (39) entspricht.
5. Skalenblattanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (41) in der
Trägerscheibe (40) so lang bemessen ist, daß die Scheibe (40) nach Einführen des Stutzens (37)
durch die größere Öffnung (43) des Schlitzes (41) in diesem Schlitz längs seiner Erstreckung verschiebbar
ist, bis die kreisförmige Kante in der kleineren Öffnung des Schlitzes (41) an der Innenwand
der Nut (39) des Stutzens (37) anliegt.
6. Skalenblattanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstellvorrichtung für das Skalenblatt Getriebezähne (49) an der Umfangskante der
Trägerscheibe (40) und ein mit diesen Getriebezähnen (49) kämmendes Ritzel (50) enthält, wel-
ches auf einer von außen her in das Innere des Instrumentengehäuses (20, 27) vorstehenden und
durch Einwirkung an ihrem äußeren Ende verdrehbaren Welle (51) sitzt, und ferner gekennzeichnet
durch ein in einer Fassung am oberen. Ende des Lagerstutzens (37) angebrachtes Lager
(38 a) für die Zeigerachse (35) mit einem Teil (38 b), welcher in einer mittleren Öffnung des
Skalenblattes (D1, D2) hineinpaßt und die Getriebezähne
(49) des Skalenblattträgers (40) und des Ritzels (50) durch Zentrieren der Scheibe in
kämmendem Eingriff hält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-PatentschriftenNr. 1812549, ReNr. 19709, 855 567.
USA.-PatentschriftenNr. 1812549, ReNr. 19709, 855 567.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 659/159 8.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US1224519XA | 1961-03-20 | 1961-03-20 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1224519B true DE1224519B (de) | 1966-09-08 |
Family
ID=22402787
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEM50334A Pending DE1224519B (de) | 1961-03-20 | 1961-09-18 | Skalenblattanordnung an Anzeigevorrichtungen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1224519B (de) |
Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US19709A (en) * | 1858-03-23 | Improvement in cotton-bale ties | ||
US1812549A (en) * | 1929-09-06 | 1931-06-30 | Pioneer Instr Co Inc | Indicating instrument |
US2855567A (en) * | 1954-04-16 | 1958-10-07 | Daystrom Inc | Instrument adjuster element |
-
1961
- 1961-09-18 DE DEM50334A patent/DE1224519B/de active Pending
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