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DE1084871B - Spritzgussvorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen - Google Patents

Spritzgussvorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen

Info

Publication number
DE1084871B
DE1084871B DEE17058A DEE0017058A DE1084871B DE 1084871 B DE1084871 B DE 1084871B DE E17058 A DEE17058 A DE E17058A DE E0017058 A DEE0017058 A DE E0017058A DE 1084871 B DE1084871 B DE 1084871B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
injection molding
molding device
production
spray nozzle
dental prostheses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE17058A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Eiselt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HELMUT EISELT
Original Assignee
HELMUT EISELT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HELMUT EISELT filed Critical HELMUT EISELT
Priority to DEE17058A priority Critical patent/DE1084871B/de
Publication of DE1084871B publication Critical patent/DE1084871B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/20Methods or devices for soldering, casting, moulding or melting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/72Heating or cooling
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/20Methods or devices for soldering, casting, moulding or melting
    • A61C13/206Injection moulding

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Spritzgußvorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen Die Erfindung betrifft eine Spritzgußvorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen aus Kunststoff, insbesondere aus einem Polykondensat des acht Amidgruppen aufweisenden co-Capryllactams. Spritzgußvorrichtungen für Kunststoffe sind zwar bereits bekannt geworden.
  • Sie weisen aber Mängel und Nachteile auf, die durch die Spritzgußvorrichtung gemäß der Erfindung beseitigt werden, indem hier ein vorn konisch verjüngter Torpedostempel eines durch eine Heizvorrichtung beheizten Torpedoteiles in einem Vorplastifizierungsraum hineinragt und der äußere Düsenrand der Spritzdüse auf einer konischen Ausnehmung der Angußplatte einer Küvette nur mit einer ringförmigen Kante aufliegt.
  • Hierdurch wird einerseits bewirkt, daß die Spritzgußmasse nicht nach hinten am Kolben vorzeitig auslaufen kann, bevor der Kunststoff im beheizten Torpedoteil den erforderlichen Druck hat, und andererseits wird ein vorzeitiges Erstarren der Masse vermieden wegen der geringen Berührungsfläche der Spritzdüse mit der Angußplatte.
  • Durch die Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise erläutert So zeigt Abb. 1 einen Zylinder im Schnitt und Abb. 2 eine Vorderansicht der Spritzgußvorrichtung nach Entfernung der Verkleidung.
  • Die einzelnen Teile der Spritzgußvorrichtung sind wie folgt bezeichnet: mit 1 der Kolben, mit 2 der Kolbenraum, mit 3 der Zylinder, mit 4 der Vorplastifizierungsraum, mit 5 der Torpedostempel, mit 6 der Torpedo, mit7 die vordere Torpedospitze, mit 8 die Spritzdüse, mit 9 der VoTwärmheizkörper, mit 10 der Torpedoheizkörper, mit 11 die Angußplatte und gleichzeitig obere Einspannplatte, mit 12 die konische Ausnehmung in der Angußplatte 11, mit 13 die untere Einspannplatte, mit 14 der Bolzen, mit 15 die Flügelmutter, mit 16 der Zentrierbolzen, mit 17 die Küvette, mit 18 das Gehäuse, mit 19 der Handhebel, mit 20 die Zahnstange, mit 21 der Führungsbolzen, mit 22 die Führungs- und Druckplatte, mit 23 der Rückzugbolzen, mit 24 die Druckfeder, mit 25 der Zylinderträger, mit 26 die Klemmschraube, mit 27 die Einfüllöffnung, mit 28 die Halterung und mit 29 die Bodenplatte.
  • Der Zylinder 3 ist auswechselbar, so daß für jede mögliche Farbe der Granulate ein eigner Zylinder verwendet werden kann. Die Herstellung von Zahnprothesen mittels der Spritzgußvorrichtung gemäß der Erfindung gestaltet sich wie folgt.
  • Das als Granulat wahlweiser Farbe vorliegende Polykondensat des w-Capryllactams wird in einen durch zwei Heizkörper 9 und 10 geheizten Zylinder 3 gebracht und dort unter Druck geschmolzen, und zwar vorzugsweise bei einer Temperatur, die etwa 15 bis 200 C unter dem Schmelzpunkt (1950 C) des Erzeugnisses liegt. Bei Erreichung dieser Temperatur erfolgt die Stromabschaltung selbsttätig durch eine zwischengeschaltete Uhr bekannter Bauart.
  • Die geeignete Spritztemperatur wird zweckmäßig an der Spritzdüse 8 bzw. dem Düsenende durch Beobachtung eines dort austretenden, aus dem Schmelzgut bestehenden Kegels festgestellt. Sobald dieser Kegel sich leicht entfernen läßt oder von selbst abfällt, ist die richtige Spritztemperatur erreicht.
  • Die in einer Einspannvorrichtung 11, 13, 14 und 15 befindliche Küvette 17 wird unter die Spritzdüse 8 hzw. deren Ende auf einen an einer Bodenplatte 29 angebrachten Zentrierbolzen 16 gesetzt, und durch Druck auf einen Handhebel 19 wird zunächst der Zylinder 3 mit der Spritzdüse 8 auf eine Angußplatte 11 geschoben bzw. das Spritzdüsenende auf eine konische Ausnehmung 12 derAngußplatte 11 gesetzt.
  • Durch weiteren Druck auf den Handhebel 19 erfolgt nun der eigentliche Spritzvorgang, nachdem ein etwa vorhandener Strang zähflüssigen Erzeugnisses in einen Hohlraum, der durch das Aufsetzen des Spritzdüsenendes auf die konische Ausnehmung 12 der Angußplatte 11 gebildet wird, gedrückt worden ist.
  • An diesem verhärteten Strang vorbei wird nun das nachfließende Schmelzgut des Erzeugnisses in einen Hohlraum der Küvette 17 gepreßt.
  • Sobald dieser Hohlraum gefüllt ist, was sich durch verstärkten Widerstand am Handhebel 19 bemerkbar macht, wird der Druck auf den Handhebel 19 weiter erhöht, um das in dem Hohlraum der Küvette 17 befindliche Schmelzgut bis zur Erstarrung zu verdichten und damit seine Schrumpfung zu vermeiden.
  • Dieser Druck wird etwa 25 Sekunden aufrechterhalten. Nach Ablauf dieser Zeit wird der Handhebel 19 nach oben gedrückt, und der am Spritzdüsenende aus dem erstarrten Schmelzgut des Erzeugnisses gebildete Kegel verbleibt bis zum nächsten Spritzvorgang am Spritzdüsenende. Die Küvette 17 bleibt bis zum völligen Erkalten des Schmelzgutes geschlossen.
  • PATENTANSPRUCR: Spritzgußvorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen mit einem heizbaren Zylinder, einem Kolben und einer Spritzdüse, dadurch gekennzeid- net, daß ein vorn konisch verjüngter Torpedostempel (5) des durch die Heizvorrichtung (10) beheizten Torpedoteils (6) in den Vorplastifizierungsrau.m (4) hineinragt und daß der äußereDüsenrand der Spritzdüse (8) auf einer konischen Ausnehmung (12) der Angußplatte (11) der Küvette (17) nur mit einer ringförmigen Kante aufliegt.

Claims (1)

  1. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 835 945; französische Patentschrift Nr. 1 099673.
DEE17058A 1959-01-24 1959-01-24 Spritzgussvorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen Pending DE1084871B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE17058A DE1084871B (de) 1959-01-24 1959-01-24 Spritzgussvorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE17058A DE1084871B (de) 1959-01-24 1959-01-24 Spritzgussvorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1084871B true DE1084871B (de) 1960-07-07

Family

ID=7069418

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE17058A Pending DE1084871B (de) 1959-01-24 1959-01-24 Spritzgussvorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1084871B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE835945C (de) * 1950-10-29 1952-04-07 Ver Deutsche Metallwerke Ag Verfahren und Vorrichtung zum Verarbeiten von Kunststoffen unter Druck, vorzugsweise durch Spritzen
FR1099673A (fr) * 1954-04-20 1955-09-08 Presse à pots interchangeables pour l'injection à haute pression de matières plastiques utilisées en prothèse dentaire

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE835945C (de) * 1950-10-29 1952-04-07 Ver Deutsche Metallwerke Ag Verfahren und Vorrichtung zum Verarbeiten von Kunststoffen unter Druck, vorzugsweise durch Spritzen
FR1099673A (fr) * 1954-04-20 1955-09-08 Presse à pots interchangeables pour l'injection à haute pression de matières plastiques utilisées en prothèse dentaire

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