[go: up one dir, main page]

CH222595A - Spritzgussvorrichtung für härtbare Massen. - Google Patents

Spritzgussvorrichtung für härtbare Massen.

Info

Publication number
CH222595A
CH222595A CH222595DA CH222595A CH 222595 A CH222595 A CH 222595A CH 222595D A CH222595D A CH 222595DA CH 222595 A CH222595 A CH 222595A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
spray
spray container
cross
cylinder
section
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Hessen
Erich Hahn
Original Assignee
Aug Nowack Ag
Richard Hessen
Erich Hahn
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aug Nowack Ag, Richard Hessen, Erich Hahn filed Critical Aug Nowack Ag
Publication of CH222595A publication Critical patent/CH222595A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/46Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould
    • B29C45/53Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould using injection ram or piston

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


  
 



     Spritzgufivolliehtung    für härtbare   Massen.   



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine   Spritzgussvorrichtung    für härtbare Massen, insbesondere für härtbares Kunstharz enthaltende Massen, mit getrenntem Spritzbehälter und Formteil.



   Es ist bekannt, härtbare Pressmassen aus einem Spritzbehälter vermittels eines   Pre°-    stempels unter hohem Druck durch enge Düsen   bezw.    erhitzte Kanäle in eine erhitzte Form zu spritzen. In dem Spritzbehälter gelangt nur die für einen Spritzvorgang, das heisst die zur Füllung der Form erforderliche Menge Pressmasse. Der   Spritzbehälter    ist ein Bestandteil der Spritzform und mit dieser fest verbunden und muss nach jedem Spritzvorgang geöffnet, gereinigt und neu beschickt werden. Die Pressmasse muss so lange im Spritzbehälter und in den Spritzkanälen verbleiben, bis sie die erforderliche Plastizität erlangt hat; dies benötigt geraume Zeit.



   Diese Mängel lassen sich mit einer Vorrichtung mit getrenntem Spritzbehälter und Formteil dadurch beseitigen, dass der Spritzbehälter so bemessen ist, dass sein Inhalt für mehrere Spritzungen ausreicht. Der Spritzbehälter kann mit einer Verjüngung nach dem   Austrittende    zu versehen sein.



   Die beiliegende Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Spritzgussvorrichtung ge  mäss    der Erfindung dar.



   Diese Vorrichtung besitzt einen Spritzbehälter 1 und einen Pressstempel 2. Der Behälter kann in seinem zylindrischen Teil einen kreisförmigen, elliptischen oder andern Querschnitt besitzen. Am unteren Ende verjüngt sich der Behälter stufenweise; dadurch werden beim Passieren des untern Teils 3 die Pressmasseteilchen relativ zueinander bewegt und die Masse plastisch gemacht und homogenisiert.



   Die   Verjüngungen    bewirken, dass ein Teil des vom Pressstempel 2 auf die Masse ausgeübten Druckes direkt vom Behälter 1 auf den Formteil 6 übertragen wird und diese  beiden Teile fest miteinander in Eingriff hält.



  Der Formkanal 4 ist ebenfalls verjüngt. Das Querschnittsverhältnis   n:h    wird zweckmässig   , rösser    gehalten als das Querschnittsverhältnis   i : c,    wobei a den Querschnitt des Presszylinzers,   b    den Querschnitt der Austrittsöffnung des Spritzbehälters, der gleich ist mit dem Querschnitt der Eintrittsöffnung des Spitzkanals, und c den Querschnitt der Austritts öffnung des Spritzkanals in den Formhohlraum 5 bedeuten.



   Bei Anwendung der Vorrichtung wird der   Presszylindergleichmässigoberhalb    der Schmelztemperatur, jedoch unterhalb derjenigen Temperatur, bei der die Masse während der Dauer des   Aufenthaltes    im Zylinder wesentlich härtet, beheizt. Die Beheizung kann auch so eingerichtet sein, dass die Temperatur in Spritzrichtung zunimmt. Ferner kann auch der obere Teil des Zylinders gekühlt sein, während der untere, verjüngte Teil, welcher etwa die für eine Spritzung erforderliche Menge enthält, höher beheizt sein kann. Es ist zweckmässig, den Stempel kalt zu halten   bezw.    auf geeignete Weise zu kühlen. Der   untere,    verjüngte Teil des Spritzbehälters dient zur unmittelbaren Vorbereitung der   Preis    masse zum Spritzen.

   Hier erhält die Pressmasse die erforderliche gleichmässige Durchwärmung und die gewünschte Plastizität und Dichte; sie nimmt die Eigenschaften einer hochviskosen Flüssigkeit an, so dass der Spritzkanal nur noch die weitere Durchwärmung   zuf    Härtungstemperatur übernimmt, wobei iie zur Erreichung dieser Temperatur notwendige Wärmemenge erheblich geringer und   iie    Zeit kürzer ist als bei den bekannten   Spritzvorrichtungen,    bei denen die Temperaturspanne viel grösser und daher die Erwärmungs  eeit    länger ist.



   Aus diesen Gründen lässt sich die Pressmasse aus dem Spritzbehälter mit wesentlich   :geringerem    Druck und in einem Bruchteil der bei bekannten Vorrichtungen benötigten Zeit verspritzen, wobei die Eigenschaften des verspritzten, geformten und gehärteten Materials infolge ihrer Homogenität besser sind.



   Die Beschickung des Spritzbehälters kann von Hand oder automatisch erfolgen. Nachdem der Formraum 5 ausgefüllt ist, bleibt der Pressstempel stehen. Die Form 6 wird hierauf vom Zylinder getrennt, eine neue Form an den   Spritzbehälter    herangebracht und der Pressstempel weiter in den Zylinder hineingepresst. Der Spritzbehälter kann aber auch nach jeder Spritzung auf geeignete Weise (z. B. mittels Feder oder hydraulisch) vorgeholt und automatisch durch eine nicht dargestellte Beschickungsöffnung nachbeschickt werden.



      PATENTANSPRUCII :       Spntzgussvorrichtung    für härtbare Massen, insbesondere für härtbares Kunstharz enthaltende Massen mit getrenntem Spritzbehälter und Formteil, dadurch gekennzeichnet, dass der Spritzbehälter so bemessen ist, dass sein Inhalt für mehrere Spritzungen ausreicht.



      UNTERANSPROCHE:   
1. Spritzgussvorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch   Mittel    zur automatischen Beschickung des Spritzbehälters.  



   2. Spritzgussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der   Spritzbehälter    mit einer stufenweisen Verjüngung nach dem Austrittsende zu versehen ist, so dass ein Teil des vom Pressstempel auf die Masse ausgeübten Druckes direkt vom Spritzbehälter auf den Formteil übertragen wird und diese beiden Teile fest miteinander in Eingriff hält. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. beiden Teile fest miteinander in Eingriff hält.
    Der Formkanal 4 ist ebenfalls verjüngt. Das Querschnittsverhältnis n:h wird zweckmässig , rösser gehalten als das Querschnittsverhältnis i : c, wobei a den Querschnitt des Presszylinzers, b den Querschnitt der Austrittsöffnung des Spritzbehälters, der gleich ist mit dem Querschnitt der Eintrittsöffnung des Spitzkanals, und c den Querschnitt der Austritts öffnung des Spritzkanals in den Formhohlraum 5 bedeuten.
    Bei Anwendung der Vorrichtung wird der Presszylindergleichmässigoberhalb der Schmelztemperatur, jedoch unterhalb derjenigen Temperatur, bei der die Masse während der Dauer des Aufenthaltes im Zylinder wesentlich härtet, beheizt. Die Beheizung kann auch so eingerichtet sein, dass die Temperatur in Spritzrichtung zunimmt. Ferner kann auch der obere Teil des Zylinders gekühlt sein, während der untere, verjüngte Teil, welcher etwa die für eine Spritzung erforderliche Menge enthält, höher beheizt sein kann. Es ist zweckmässig, den Stempel kalt zu halten bezw. auf geeignete Weise zu kühlen. Der untere, verjüngte Teil des Spritzbehälters dient zur unmittelbaren Vorbereitung der Preis masse zum Spritzen.
    Hier erhält die Pressmasse die erforderliche gleichmässige Durchwärmung und die gewünschte Plastizität und Dichte; sie nimmt die Eigenschaften einer hochviskosen Flüssigkeit an, so dass der Spritzkanal nur noch die weitere Durchwärmung zuf Härtungstemperatur übernimmt, wobei iie zur Erreichung dieser Temperatur notwendige Wärmemenge erheblich geringer und iie Zeit kürzer ist als bei den bekannten Spritzvorrichtungen, bei denen die Temperaturspanne viel grösser und daher die Erwärmungs eeit länger ist.
    Aus diesen Gründen lässt sich die Pressmasse aus dem Spritzbehälter mit wesentlich :geringerem Druck und in einem Bruchteil der bei bekannten Vorrichtungen benötigten Zeit verspritzen, wobei die Eigenschaften des verspritzten, geformten und gehärteten Materials infolge ihrer Homogenität besser sind.
    Die Beschickung des Spritzbehälters kann von Hand oder automatisch erfolgen. Nachdem der Formraum 5 ausgefüllt ist, bleibt der Pressstempel stehen. Die Form 6 wird hierauf vom Zylinder getrennt, eine neue Form an den Spritzbehälter herangebracht und der Pressstempel weiter in den Zylinder hineingepresst. Der Spritzbehälter kann aber auch nach jeder Spritzung auf geeignete Weise (z. B. mittels Feder oder hydraulisch) vorgeholt und automatisch durch eine nicht dargestellte Beschickungsöffnung nachbeschickt werden.
    PATENTANSPRUCII : Spntzgussvorrichtung für härtbare Massen, insbesondere für härtbares Kunstharz enthaltende Massen mit getrenntem Spritzbehälter und Formteil, dadurch gekennzeichnet, dass der Spritzbehälter so bemessen ist, dass sein Inhalt für mehrere Spritzungen ausreicht.
    UNTERANSPROCHE: 1. Spritzgussvorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Mittel zur automatischen Beschickung des Spritzbehälters.
    2. Spritzgussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spritzbehälter mit einer stufenweisen Verjüngung nach dem Austrittsende zu versehen ist, so dass ein Teil des vom Pressstempel auf die Masse ausgeübten Druckes direkt vom Spritzbehälter auf den Formteil übertragen wird und diese beiden Teile fest miteinander in Eingriff hält.
CH222595D 1940-05-06 1941-05-05 Spritzgussvorrichtung für härtbare Massen. CH222595A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE222595X 1940-05-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH222595A true CH222595A (de) 1942-07-31

Family

ID=5846120

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH222595D CH222595A (de) 1940-05-06 1941-05-05 Spritzgussvorrichtung für härtbare Massen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH222595A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2131371A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Praezisionsgiessformen
DE2710779C2 (de) Einspritzvorrichtung zum Spritzgießen von thermoplastischen Kunststoffen oder Kautschukmischungen
CH222595A (de) Spritzgussvorrichtung für härtbare Massen.
EP0287001B1 (de) Vorrichtung zum Spritzgiessen
DE60213641T2 (de) Form und verfahren zum transferspritzen von kunstharz ("r.t.m.")
DE557268C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Pressstuecken aus Kunstharz
DE839714C (de) Spritzgußmaschine für plastische, insbesondere warmhärtbare Kunststoffe
DE3138148C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Gießen von Zuckerwarenlösung
DE3545002A1 (de) Verfahren zum spritzen von kunststoffteilen aus duroplasten
DE731723C (de) Spritzgussmaschine fuer waermeformbare Stoffe
DE618707C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Pressstuecken aus Kunstharz
DE879901C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Zahnprothesen
DE867749C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schlagpressen von Gegenstaenden aus vorzugsweise thermoplastischem Kunststoff
DE810174C (de) Verfahren zum Herstellen von Formstoffschichten fuer Giessereiformen und Kerne
DE1459365A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Toepferwaren
DE809357C (de) Spritzgusspresse
AT205656B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Gegenständen aus Kunststoff, insbesondere von Zahnprothesen
DE2029719A1 (en) Synth resin component mixer
DE2162329A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum vernetzenden Hochdruckformpressen von flüssigen Hochpolymeren
DE1207604B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Druckgiessen mit Giessharzen
DE3122566C2 (de)
DE2137430A1 (de) Verteilersystem fuer das anspritzen von grossen oder zahlreichen spritzgussteilen bei spritzgussmaschinen
DE972643C (de) Verfahren zum Herstellen pressfaehiger Massen
DE2422976A1 (de) Spritzgussform
DE1926901U (de) Vorrichtung zur verarbeitung von gummi und kunststoff.