CH222595A - Spritzgussvorrichtung für härtbare Massen. - Google Patents
Spritzgussvorrichtung für härtbare Massen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/17—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
- B29C45/46—Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould
- B29C45/53—Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould using injection ram or piston
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Description
Spritzgufivolliehtung für härtbare Massen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Spritzgussvorrichtung für härtbare Massen, insbesondere für härtbares Kunstharz enthaltende Massen, mit getrenntem Spritzbehälter und Formteil. Es ist bekannt, härtbare Pressmassen aus einem Spritzbehälter vermittels eines Pre°- stempels unter hohem Druck durch enge Düsen bezw. erhitzte Kanäle in eine erhitzte Form zu spritzen. In dem Spritzbehälter gelangt nur die für einen Spritzvorgang, das heisst die zur Füllung der Form erforderliche Menge Pressmasse. Der Spritzbehälter ist ein Bestandteil der Spritzform und mit dieser fest verbunden und muss nach jedem Spritzvorgang geöffnet, gereinigt und neu beschickt werden. Die Pressmasse muss so lange im Spritzbehälter und in den Spritzkanälen verbleiben, bis sie die erforderliche Plastizität erlangt hat; dies benötigt geraume Zeit. Diese Mängel lassen sich mit einer Vorrichtung mit getrenntem Spritzbehälter und Formteil dadurch beseitigen, dass der Spritzbehälter so bemessen ist, dass sein Inhalt für mehrere Spritzungen ausreicht. Der Spritzbehälter kann mit einer Verjüngung nach dem Austrittende zu versehen sein. Die beiliegende Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Spritzgussvorrichtung ge mäss der Erfindung dar. Diese Vorrichtung besitzt einen Spritzbehälter 1 und einen Pressstempel 2. Der Behälter kann in seinem zylindrischen Teil einen kreisförmigen, elliptischen oder andern Querschnitt besitzen. Am unteren Ende verjüngt sich der Behälter stufenweise; dadurch werden beim Passieren des untern Teils 3 die Pressmasseteilchen relativ zueinander bewegt und die Masse plastisch gemacht und homogenisiert. Die Verjüngungen bewirken, dass ein Teil des vom Pressstempel 2 auf die Masse ausgeübten Druckes direkt vom Behälter 1 auf den Formteil 6 übertragen wird und diese beiden Teile fest miteinander in Eingriff hält. Der Formkanal 4 ist ebenfalls verjüngt. Das Querschnittsverhältnis n:h wird zweckmässig , rösser gehalten als das Querschnittsverhältnis i : c, wobei a den Querschnitt des Presszylinzers, b den Querschnitt der Austrittsöffnung des Spritzbehälters, der gleich ist mit dem Querschnitt der Eintrittsöffnung des Spitzkanals, und c den Querschnitt der Austritts öffnung des Spritzkanals in den Formhohlraum 5 bedeuten. Bei Anwendung der Vorrichtung wird der Presszylindergleichmässigoberhalb der Schmelztemperatur, jedoch unterhalb derjenigen Temperatur, bei der die Masse während der Dauer des Aufenthaltes im Zylinder wesentlich härtet, beheizt. Die Beheizung kann auch so eingerichtet sein, dass die Temperatur in Spritzrichtung zunimmt. Ferner kann auch der obere Teil des Zylinders gekühlt sein, während der untere, verjüngte Teil, welcher etwa die für eine Spritzung erforderliche Menge enthält, höher beheizt sein kann. Es ist zweckmässig, den Stempel kalt zu halten bezw. auf geeignete Weise zu kühlen. Der untere, verjüngte Teil des Spritzbehälters dient zur unmittelbaren Vorbereitung der Preis masse zum Spritzen. Hier erhält die Pressmasse die erforderliche gleichmässige Durchwärmung und die gewünschte Plastizität und Dichte; sie nimmt die Eigenschaften einer hochviskosen Flüssigkeit an, so dass der Spritzkanal nur noch die weitere Durchwärmung zuf Härtungstemperatur übernimmt, wobei iie zur Erreichung dieser Temperatur notwendige Wärmemenge erheblich geringer und iie Zeit kürzer ist als bei den bekannten Spritzvorrichtungen, bei denen die Temperaturspanne viel grösser und daher die Erwärmungs eeit länger ist. Aus diesen Gründen lässt sich die Pressmasse aus dem Spritzbehälter mit wesentlich :geringerem Druck und in einem Bruchteil der bei bekannten Vorrichtungen benötigten Zeit verspritzen, wobei die Eigenschaften des verspritzten, geformten und gehärteten Materials infolge ihrer Homogenität besser sind. Die Beschickung des Spritzbehälters kann von Hand oder automatisch erfolgen. Nachdem der Formraum 5 ausgefüllt ist, bleibt der Pressstempel stehen. Die Form 6 wird hierauf vom Zylinder getrennt, eine neue Form an den Spritzbehälter herangebracht und der Pressstempel weiter in den Zylinder hineingepresst. Der Spritzbehälter kann aber auch nach jeder Spritzung auf geeignete Weise (z. B. mittels Feder oder hydraulisch) vorgeholt und automatisch durch eine nicht dargestellte Beschickungsöffnung nachbeschickt werden. PATENTANSPRUCII : Spntzgussvorrichtung für härtbare Massen, insbesondere für härtbares Kunstharz enthaltende Massen mit getrenntem Spritzbehälter und Formteil, dadurch gekennzeichnet, dass der Spritzbehälter so bemessen ist, dass sein Inhalt für mehrere Spritzungen ausreicht. UNTERANSPROCHE: 1. Spritzgussvorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Mittel zur automatischen Beschickung des Spritzbehälters. 2. Spritzgussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spritzbehälter mit einer stufenweisen Verjüngung nach dem Austrittsende zu versehen ist, so dass ein Teil des vom Pressstempel auf die Masse ausgeübten Druckes direkt vom Spritzbehälter auf den Formteil übertragen wird und diese beiden Teile fest miteinander in Eingriff hält. **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. beiden Teile fest miteinander in Eingriff hält.Der Formkanal 4 ist ebenfalls verjüngt. Das Querschnittsverhältnis n:h wird zweckmässig , rösser gehalten als das Querschnittsverhältnis i : c, wobei a den Querschnitt des Presszylinzers, b den Querschnitt der Austrittsöffnung des Spritzbehälters, der gleich ist mit dem Querschnitt der Eintrittsöffnung des Spitzkanals, und c den Querschnitt der Austritts öffnung des Spritzkanals in den Formhohlraum 5 bedeuten.Bei Anwendung der Vorrichtung wird der Presszylindergleichmässigoberhalb der Schmelztemperatur, jedoch unterhalb derjenigen Temperatur, bei der die Masse während der Dauer des Aufenthaltes im Zylinder wesentlich härtet, beheizt. Die Beheizung kann auch so eingerichtet sein, dass die Temperatur in Spritzrichtung zunimmt. Ferner kann auch der obere Teil des Zylinders gekühlt sein, während der untere, verjüngte Teil, welcher etwa die für eine Spritzung erforderliche Menge enthält, höher beheizt sein kann. Es ist zweckmässig, den Stempel kalt zu halten bezw. auf geeignete Weise zu kühlen. Der untere, verjüngte Teil des Spritzbehälters dient zur unmittelbaren Vorbereitung der Preis masse zum Spritzen.Hier erhält die Pressmasse die erforderliche gleichmässige Durchwärmung und die gewünschte Plastizität und Dichte; sie nimmt die Eigenschaften einer hochviskosen Flüssigkeit an, so dass der Spritzkanal nur noch die weitere Durchwärmung zuf Härtungstemperatur übernimmt, wobei iie zur Erreichung dieser Temperatur notwendige Wärmemenge erheblich geringer und iie Zeit kürzer ist als bei den bekannten Spritzvorrichtungen, bei denen die Temperaturspanne viel grösser und daher die Erwärmungs eeit länger ist.Aus diesen Gründen lässt sich die Pressmasse aus dem Spritzbehälter mit wesentlich :geringerem Druck und in einem Bruchteil der bei bekannten Vorrichtungen benötigten Zeit verspritzen, wobei die Eigenschaften des verspritzten, geformten und gehärteten Materials infolge ihrer Homogenität besser sind.Die Beschickung des Spritzbehälters kann von Hand oder automatisch erfolgen. Nachdem der Formraum 5 ausgefüllt ist, bleibt der Pressstempel stehen. Die Form 6 wird hierauf vom Zylinder getrennt, eine neue Form an den Spritzbehälter herangebracht und der Pressstempel weiter in den Zylinder hineingepresst. Der Spritzbehälter kann aber auch nach jeder Spritzung auf geeignete Weise (z. B. mittels Feder oder hydraulisch) vorgeholt und automatisch durch eine nicht dargestellte Beschickungsöffnung nachbeschickt werden.PATENTANSPRUCII : Spntzgussvorrichtung für härtbare Massen, insbesondere für härtbares Kunstharz enthaltende Massen mit getrenntem Spritzbehälter und Formteil, dadurch gekennzeichnet, dass der Spritzbehälter so bemessen ist, dass sein Inhalt für mehrere Spritzungen ausreicht.UNTERANSPROCHE: 1. Spritzgussvorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Mittel zur automatischen Beschickung des Spritzbehälters.2. Spritzgussvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spritzbehälter mit einer stufenweisen Verjüngung nach dem Austrittsende zu versehen ist, so dass ein Teil des vom Pressstempel auf die Masse ausgeübten Druckes direkt vom Spritzbehälter auf den Formteil übertragen wird und diese beiden Teile fest miteinander in Eingriff hält.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE222595X | 1940-05-06 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH222595A true CH222595A (de) | 1942-07-31 |
Family
ID=5846120
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH222595D CH222595A (de) | 1940-05-06 | 1941-05-05 | Spritzgussvorrichtung für härtbare Massen. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH222595A (de) |
-
1941
- 1941-05-05 CH CH222595D patent/CH222595A/de unknown
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