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DE1074670B - Schaltungsanordnung zum Einstellen eines Wählregisters mittels kurzzeitiger Impulse für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Einstellen eines Wählregisters mittels kurzzeitiger Impulse für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1074670B
DE1074670B DENDAT1074670D DE1074670DA DE1074670B DE 1074670 B DE1074670 B DE 1074670B DE NDAT1074670 D DENDAT1074670 D DE NDAT1074670D DE 1074670D A DE1074670D A DE 1074670DA DE 1074670 B DE1074670 B DE 1074670B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
dialing
counting
cathode
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1074670D
Other languages
English (en)
Inventor
London Bloomfield James Warman
Original Assignee
Siemens Edison Swan Limited, London
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE1074670B publication Critical patent/DE1074670B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)
  • Lasers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Einstellen eines Wählregisters mittels kurzzeitiger Impulse für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen. Wählregister von Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen dienen bekanntlich zur Aufnahme und Speicherung der Wählziffern, welche einer Vermittlungseinrichtung (Amt) zur Herstellung einer Sprechverbindung über eine Teilnehmerverbindungsleitung übermittelt werden. Bei derartigen bekannten Wählregistern werden gasgefüllte, elektrische Kaltkathodenröhren verwendet, welche im allgemeinen mindestens zwei Hauptelektroden und eine sogenannte Zündelektrode aufweisen.
Es ist bekannt, daß die Zündelektrode der Kaltkathodenröhren, nachdem eine solche Kaltkathodenröhre gezündet worden ist, für die weitere Steuerung derselben unwirksam wird, so daß die Kaltkathodenröhre durch andere Mittel als die Zündelektrode gelöscht werden muß.
Eine bekannte Maßnahme, um die Entladung in a° einer Kaltkathodenröhre selbsttätig zur Löschung zu bringen, ist die sogenannte »Pulsations-Anoden«- Technik, bei welcher mit einer pulsierenden Gleichspannung gearbeitet wird, die periodisch auf einen unter der Brennspannung liegenden Wert verringert wird. Dabei werden von einer Impulsquelle nach den Anoden der zu steuernden Kaltkathodenröhren Taktpulse übermittelt, deren Amplitude so gewählt ist, daß nur auf die Übermittlung eines geeigneten Potentials nach der Zündelektrode hin, welches zeitgleich mit einem Taktpuls auftritt, das Rohr in den Leitzustand gebracht werden kann. Solange das Potential übermittelt wird, leitet die Kaltkathodenröhre nur während der Übermittlung eines jeden Taktpulses. Diese Taktpulse, welche durch eine Impulsquelle, beispielsweise eine Hilf sröhre, geliefert werden, können Gleichstromimpulse oder Wechselstromimpulse von niedriger Frequenz, beispielsweise zwischen 50 und 500 Hertz, sein.
In der Regel werden bei Selbstanschluß-Fernmeldeanlagen die die Wählziffern bestimmenden Wählimpulse über eine Verbindungsleitung nach einer Zähl- und Markierungsschaltung übertragen. Aufeinanderfolgende Wählimpulszüge werden durch eine Wählpause mit zeitlichem Abstand voneinander übermittelt, wobei das Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Wählimpulszügen größer als ein Zeitintervall zwischen den aufeinanderfolgenden Wählimpulsen jedes Wählimpulszuges ist. Dadurch kann das Ende jedes Wählimpulszuges durch die Zähl- und Markierungsschaltung bestimmt werden. Eine längere Unterbrechung des Rufzustandes bringt die Freigabe der Zähl- und Markierungsschaltung zuwege.
Schaltungs anordnung
zum Einstellen eines Wählregisters
mittels kurzzeitiger Impulse
für Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechanlagen
Anmelder:
Siemens Edison Swan Limited, London
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Schubert, Patentanwalt,
Siegen, Oranienstr. 14
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 25. November 1955
Bloomüeld James Warman, London,
ist als Erfinder genannt worden
Die Zähl- und Markierungsschaltung ist so eingerichtet, daß sie sowohl auf den Rufzustand als auch auf die Unterbrechungen des Rufzustandes anspricht. Außerdem wird die Zähl- und Markierungsschaltung so ausgebildet, daß sie zwischen der relativ kurzen Zeitdauer des Bestehens des vorerwähnten Rufzustandes, welcher zwischen aufeinanderfolgenden Wählimpulsen eines Wählimpulszuges auftritt, und einer verlängerten Periode des Bestehens des vorerwähnten Rufzustandes eine Unterscheidung trifft, welche beispielsweise während einer Wählpause auftritt. Weiterhin wird es durch die Zähl- und Markierungsschaltung ermöglicht, daß sie zwischen der relativ kurzen Unterbrechung des besagten Ruf zustandes, welche einen Wählimpuls bildet, und einer verlängerten Unterbrechung unterscheidet, welche kennzeichnet, daß das Gerät am Empfangspunkt freigegeben werden soll. Eine derartige Zähl- und Markierungsschaltung dient natürlich als Hilfsmittel, durch welches der Impulskreis die Wählregister steuert.
Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, daß in Fällen, in denen eine Zähl- und Markierschaltung ein elektronisches Wählregister steuern, soll, die Anordnung so getroffen wird, daß die Zähl- und Markierschaltung drei Ausgangssignaladern aufweist, welche an die gesteuerte Einrichtung angeschlossen werden und welche sich zusammensetzen aus einer Wählziffer-
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übertragungsleitung, einer Freigabeleitung und einer Wählzifferverteilungsleitung, über welche die Zähl- und Markierungsschaltung die Wählregister dadurch steuert, daß sie (I.) einen einzelnen Impuls von kurzer Zeitdauer auf der Wählzifferübertragungsleitung in Ansprecherwiderung auf jede bedeutsame Unterbrechung des Rufzustandes des Impulskreises hervorruft und daß sie (II.) einen einzelnen Impuls von kurzer Zeitdauer auf der Freigabeleitung in Ansprecherwiderung auf eine verlängerte Unterbrechung des vorerwähnten Rufzustandes hervorruft, welche kennzeichnet, daß die gesteuerte Einrichtung freigegeben werden soll, und daß sie (III.) einen einzelnen Impuls von kurzer Zeitdauer auf der Wählzifferverteilungsleitung in Ansprecherwiderung auf eine verlängerte Periode des Bestehens des besagten Rufzustandes hervorruft, welche beispielsweise während einer Wählpause auftritt. Die Zeitdauer eines jeden der vorerwähnten kurz dauernden Impulse kann weniger als 10 Millisekunden betragen. Diejenigen Impulse, welche auf der Wählzifferübertragungsleitung hervorgerufen werden, bilden die sich wiederholenden Wählimpulse. Ein derartiger Impuls, welcher auf der Freigabeleitung hervorgerufen wird, bildet ein Freigabesignal, welches dazu dient, die Freigäbe der Wählregister zuwege zu bringen. Ein Impuls, welcher auf der Wählzifferverteilungsleitung hervorgerufen wird, bildet ein Signal, welches kennzeichnet, daß das Ende einer empfangenen Reihe von Wählimpulsen erreicht worden ist, und welches z. B. zum stufenweisen Fortschalten eines Verteilers dient, welchen die Wählregister aufweisen.
Im Falle einer Zähl- und Markierungsschaltung der bezeichneten Art, bei welcher die Anordnung in der vorerwähnten Weise getroffen ist und welche bisher verwendet wurde, werden die Auftrittszeiten der Impulse von kurzer Zeitdauer auf den drei Verbindungsleitungen einer Zähl- und Markierungsschaltung nur durch die Auftrittszeiten der Unterbrechungen oder des Auftretens des Rufzustandes des in Betracht kornmenden Impulskreises bestimmt, und sie stehen in keiner Beziehung zu den Auftrittszeiten irgendwelcher Taktpulse, welche am Empfangsende dieses Impulskreises hervorgerufen werden können. Die Schwierigkeiten, welche auf Grund dieser Tatsache auftreten, haben bisher dazu geneigt, die Verwendung der »Pulsations-Anoden«-Technik einzuschränken bzw. zu begrenzen.
Hauptzweck der Erfindung ist es, eine breitere Verwendung der vorerwähnten »Pulsations-Anoden«- Technik bei Schaltungsanordnungen zum Einstellen eines Wählregisters mittels kurzzeitiger Impulse für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zu ermöglichen. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß zum Zählen der Wählimpulse einer Wählziffer und zum Feststellen der am Ende einer Wählziffer anschließenden Wählpause eine durch den Beginn und das Ende eines Wählimpulses nacheinander in ihren beiden Lagen gesteuerte bistabile Kippschaltung abwechselnd eine von zwei durch eine Phase eines Taktpulses gesteuerte Zählketten aus ihrer Ausgangsstellung freigibt, von denen die eine innerhalb jedes Wählimpulses über eine durch die andere Phase des Taktpulses gesteuerte Koinzidenzschaltung einen kurzen Wählimpuls über eine Verbindungsleitung auf das Wählregister weitergibt, während die andere Zählkette nach einer, längeren Zeit, als der Pause zwischen zwei Wählimpulsen entspricht, über eine zweite, ebenfalls durch die andere Phase des Taktpulses gesteuerte Koinzidenzschaltung einen kurzen Ziffernschlußimpuls über eine weitere Verbindungsleitung auf das Wählregister weitergibt.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann dabei die den Wählimpuls weitergebende Zählkette eine langer als einen Wählimpuls dauernde Schleifenunterbrechung über eine weitere, ebenfalls durch die andere Phase des Taktpulses gesteuerte Koinzidenzschaltung als kurzen Auslöseimpuls über eine weitere Verbindungsleitung auf das Wählregister weitergeben.
Die Erfindung soll nunmehr an Hand der sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnung ausführlicher beschrieben werden, und zwar zeigen die
Fig. 1 und IA, zusammengelegt, ein Schaltdiagramm des Register-Steuerkreises, während
Fig. 2 ein Schaltdiagramm wiedergibt, welches diejenigen Schaltelemente bzw. Steuerkreiselemente des Relaissatzes darstellt, welche sich auf die Steuerung des Register-Umrechnergerätes durch das Medium des Register-Steuerkreises beziehen.
Die Fig. 1 und 1A sind so nebeneinanderzulegen, daß Fig. IA auf der rechten Seite von Fig. 1 zu liegen kommt und die Leitungen W 4, W 5, W 6 in Fig. IA mit den jeweils entsprechenden Leitungen in Fig. 1 ausgerichtet sein sollen.
Der Relaissatz, wie er in Fig. 2 gezeigt ist, ähnelt den Steuerkreisen, welche im Zusammenhang mit elektromagnetischen Schaltanlagen bekannt sind. Er enthält ein Impulsempfangsrelais A, ein Hochgeschwindigkeits-Impulswiederholungsrelais AA, ein abfallverzögertes Freigabe-Steuerrelais B, ein abfallverzögertes Hilfsrelais BA, zwei ankommende Leitungen LA und LB, zwei abgehende Leitungen C und D und zwei Leitungskondensatoren C 20 und C 21. Der Relaissatz wird belegt, wenn die ankommenden Leitungen LA und LB in bekannter Weise über eine rufende Teilnehmerschleife miteinander verbunden werden. Die abgehenden Leitungen C und D sind an die Zähl- und Markierungsschaltung angeschaltet, welche dem Relaissatz zugeordnet ist. Die Leitung C schafft einen Verbindungsweg, über welchen ein Einstellsignal übermittelt wird, um dadurch die Zähl- und Steuerschaltung in Empfangsbereitschaft für Impulse zu bringen, während die Leitung D einen Verbindungsweg schafft, über welchen Impulse nach der Zähl- und Markierungsschaltung übermittelt werden.
Die Leitung D wird normalerweise durch die Verbindung über den Widerstand R 51 auf einem Potential von -50VoIt gehalten. Wenn die ankommenden Leitungen LA und LB zur Schleife verbunden werden, spricht das Relais A an, und der Kontakt α 1 betätigt das Relais B. Der Kontakt b 1 betätigt das Relais BA, der Kontakt b 2 bereitet einen Erregungs- oder Betätigungskreis für das Relais AA vor, und der Kontakt b 3 bringt das Einstellsignal über Leitung C zuwege. Das Einstellsignalpotential, welches anfänglich -250VoIt beträgt (über die Widerstände R 50 und R49 angelegt), erhöht sich in Richtung des Erdpotentials während eines Zeitbetrages, welcher durch die Zeitkonstante der Widerstands-Kapazitäts-Kombination festgelegt ist, die durch den Kondensator C19 und den Widerstand R 49 gebildet wird. Wenn sich der Kontakt hai schließt, wird das Einstellsignal dauernd an Erdpotential gelegt. Das Potential des Einstellsignals ist in der vorbeschriebenen Weise bemessen, um sicherzustellen, daß dann, wenn es an das Erdpotential gelegt worden ist, keine Störoder Ausgleichsvorgänge eingebracht werden können, welche das Einregeln oder Einstellen der verschiede-
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nen elektrischen gasgefüllten Kaltkathodenröhren in Frequenz der Taktpulse kann beispielsweise 50 Imder Zähl- und Markierungsschaltung zu stören ver- pulse pro Sekunde betragen. Die Taktpulse PA von mögen, wie dies geschehen könnte, wenn das Einstell- der ersten Lieferquelle her können ein Stromschrittsignal plötzlich von -250VoIt auf Erdpotential Pause-Verhältnis von 2:1 haben, während die Taktwechseln würde. 5 pulse PB von der zweiten Lieferquelle her ein Strom-Auf den Empfang des ersten Ziffernschlußimpulses schritt-Pause-Verhältnis, von 1:2 haben können, wobei eines Impulszuges hin wird das Relais A abgeworfen, die Stromschrittperiode jeder Lieferquelle mit der und das Relais AA spricht an, wobei auf Grund der Pausenperiode der anderen koinzidiert. Die Zähl- und Schleppkontaktwirkung des Kontaktes aal das Erd- Markierungsschaltung ist an Anodenspannungsquellen potential kurzzeitig der Impulsleitung Ό übermittelt io angeschlossen, welche für den Betrieb der gasgefüllten wird, was zur Folge hat, daß ein Erdimpuls von elektrischen Kaltkathodenröhren geeignet sind, wobei kurzer Dauer über diese übermittelt wird. Am Ende Anschlüsse oder Klemmen, welche mit +HTl, des ersten Ziffernschlußimpulses spricht das Relais A -\-HT2 und +HT3 bezeichnet sind, so angeschlossen wieder an, das Relais AA wird freigegeben, wobei sind, daß sie jeweils auf drei verschiedenen positiven wiederum auf Grund der Schleppkontaktwirkung des 15 Spannungen, bezogen auf Erdpotential, gehalten wer-Kontaktes αά I1 und zwar diesmal während der Wieder- den, während der mit -HT bezeichnete Anschluß so einstellung oder Rückstellung des Kontaktes in seine angeschaltet ist, daß er eine negative Spannung in Normalstellung, ein weiterer Erdimpuls über die bezug auf Er;dpotential hat. Der vorionisierende Impulsleitung D übermittelt wird. In gleicher Weise Steuerkreis der Röhre VZ wird über einen Widerwerden bei jedem aufeinanderfolgenden Ziffernschluß- 20 stand R19 vervollständigt bzw. geschlossen,
impuls, welcher über die ankommenden Leitungen LA Wenn Zähl- und Markierungsschaltung in Betrieb und LB empfangen wird, zwei Erdimpulse von kurzer genommen wird, wird das Einstellsignal, welches von Dauer — der eine bei Beginn eines empfangenen dem Relaissatz auf den Leitungen C, die mit der Ziffernschlußimpulses, der andere am Ende dieses Leitung C des Relaissatzes verbunden sind, empfangen Impulses — über die Impulsleitung D nach der Zähl- 25 wird, nach der Kathode 11 einer jeden Zählkette Vl und Markierungsschaltung übermittelt. und V7 übermittelt, um die Glühentladung in jeder Die in den Fig. 1 und IA veranschaulichte Zähl- dieser Röhren zu veranlassen, auf die Kathode 11 und Markierungsschaltung enthält zwei gasgefüllte übertragen zu werden, außerdem wird sie der Kathode elektrische Multikathoden-Entladungsröhren bzw. der Dreielektrodenröhre F 4 in der bistabilen Kipp-Zählketten Vl und V 7, eine bistabile Kippschaltung, 30 schaltung übermittelt, um diese Röhre der bistabilen welche aus zwei gasgefüllten elektrischen Dreielek- Kippschaltung F 4 und V 5 zu zünden.
troden-Kaltkathodenröhren F 4 und V5 und den dazu- Die durch die Zähl- und Markierungsschaltung vom gehörigen Steuerkreisen besteht, eine gasgefüllte elek- Relaissatz her über die Leitung D empfangenen Imtrische selbstlöschende Dreielektroden-Kaltkathoden- pulse werden über den Kondensator C 8 und den röhre V 6, eine gasgefüllte elektrische selbstlöschende 35 Widerstand R 27 nach dem Trigger (Zündelektrode) vorionisier,te Viererelektroden-Kaltkathodenröhre V 3 der Röhre V 6 übermittelt. Am Trigger dieser Röhre und drei gasgefüllte elektrische Dreielektroden-Kalt- besteht außerdem ein feststehendes Vorspannungskathodenröhren bzw. Koinzidenzschaltungen V 2 und potential, welches über die Widerstände R 27 und R 28 V8 und V9, bei welchen die »Pulsations-Anoden«- von dem Potential her erhalten wird, welches an der Technik zur Anwendung kommt und welche im nach- 40 Verbindungsstelle bzw. der Abzweigstelle der Widerfolgenden als Signalübertragungsröhren bezeichnet stände R29 und R30 vorhanden ist. Dieser sogenannte werden. Die Kathoden einer jeden Signalübertragungs- Impuls-Plus-Vorspannungs-Zustand am Trigger der röhre ist mit einer abgehenden Signalleitung verbun- Röhre V6 veranlaßt diese Röhre, auf die Übermittden; die Leitung Wl, welche an die Kathode der lung eines jeden Impulses nach ihrem Trigger hin zu Röhre bzw. Koinzidenzschaltung V2 angeschaltet ist, 45 zünden. Die Röhre V6 hat einen Selbstlöschkreis, liefert einen Verbindungsweg nach dem Wählregister, welcher einen dazugehörigen Widerstand R 25 und über welchen Wählimpulszüge übermittelt werden; die Kondensator C12 aufweist, wobei dieser Steuerkreis Leitung WZ, welche an die Kathode der Röhre bzw. so angeordnet ist, daß sich der Kondensator C12 über Koinzidenzschaltung V 8 angeschaltet ist, liefert einen die Röhre entlädt, wenn die Röhre zündet, und da-Verbindungsweg, über welchen ein Wählsignal nach 50 durch einen Teil des Entladungs-, Beibehaltungs-■einem Verteilerkreis innerhalb des Wählregisters über- bzw. Aufrechterhaltungsstromes für die Röhre liefert, mittelt wird, welcher festlegt, welche Wählziffer- und daß, nachdem der Kondensator C12 sich entladen speichereinrichtung einen Imzulszug, der eine beson- hat, die Röhre mit ihrer kontinuierlichen Leitfähigkeit dere Wählziffer darstellt, übermittelt erhalten soll; von dem Strom abhängig ist, welcher von ihrem und die Leitung W2, welche mit der Kathode der 55 Anodenzufuhranschluß HT1 über den Widerstand Röhre bzw. Koinzidenzschaltung V9 verbunden ist, R25 fließt; jedoch ist, weil der Widerstand R25 einen schafft einen Verbindungsweg nach dem Wählregister hohen Widerstandswert hat, der durch diesen Widerfür einen Rückstell-, Freigabe- oder Auslöseimpuls. stand hindurchgeleitete Strom nicht ausreichend, um Die Zähl- und Markierungsschaltung wird von zwei die Leitfähigkeit der Röhre aufrechtzuerhalten, und lokalen bzw. örtlichen Lieferquellen her mit nieder- 60 infolgedessen wird die Röhre gelöscht, und der Konfrequenten Antriebsimpulsen gespeist oder beauf- densator C12 wird daraufhin über den Widerstand schlagt, wobei positive Taktpulse, welche mit PA be- i?25 (von der mit dem Anschluß HTl verbundenen zeichnet sind (und welche nach den so bezeichneten Lieferquelle her) wieder aufgeladen um für das Anschlüssen übermittelt werden), von einer ersten nächste Zünden der Röhre bereit zu sein.
Lieferquelle her nach den Zählketten Vl und V7 65 Der positive Impuls, welcher am Kathodenwiderübermittelt werden, während positive Taktpulse, stand i?26 entwickelt wird, wenn die Röhre V 6 welche mit PB bezeichnet sind (und welche nach den zündet, wird nach der einen Seite eines jeden der so bezeichneten Anschlüssen übermittelt werden), von Kondensatoren C5, C6 und C7 übermittelt, wobei die der zweiten Lieferquelle her nach den Koinzidenz- Übermittlung nach dem Kondensator C 5 über einen schaltungen V2, VS und V9 übermittelt werden. Die 70 Gleichrichter MR3 vor sich geht, während der ent-
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stehende Impuls die Röhre V 3 über den Kondensator CS zündet, weil der Trigger (Zündelektrode), nach welchem der Impuls übermittelt wird, bereits über den Widerstand R18 von der an den Anschluß HTl angelegten Lieferquelle her vorgespannt ist. Wenn die Röhre V 3 zündet, veranlaßt der sich daraus ergebende Abfall ihres Anodenpotentials, auf Grund der Entladung des Kondensators C 9 und auf Grund des Vorhandenseins des Anodenwiderstandes R16, daß ein negativer Impuls über den Kondensator C9 nach der Kathode 1 einer jeden der Zählketten Vl und V 7 übermittelt wird, um ihre Glühentladungen an die jeweiligen Kathoden 1 zu bringen. Der Kondensator C 9 und der Widerstand R16 enthalten einen Selbstlöschkreis für die Röhre V3, der eine ähnliche Form hat wie der bereits im Zusammenhang mit der Röhre V 6 beschriebene.
Der erste positive Impuls von der Kathode der Röhre V 6 her, welcher sich aus dem Beginnen eines im Relaissatz empfangenen Ziffernschluß impulses ergibt, bewirkt, wenn er den Kondensatoren C 6 und C 7 übermittelt wird, eine Umschaltung der bistabilen Kippschaltung. Die Trigger (Zündelektroden) der bistabilen Kippschaltung V 4 und V 5 werden auf einem feststehenden Vorspannungspotential gehalten, welches von dem an der Abzweigstelle der Widerstände i?29 und R3Q bestehenden Potential her erhalten wird (jeweils über die Widerstände R22 und i?23), so daß bei Übermittlung des Impulses nach dem Trigger der Röhre V5 über den Kondensator C 7 diese Röhre zündet, wodurch das Anodenpotential der Röhre Vi gesenkt wird, so daß diese letztere Röhre gelöscht wird. Die Widerstände Rl und i?41 sind als Ableitwiderstände vorgesehen, um jede Ladung, die am Trigger entweder der bistabilen Kippschaltung F 4 oder V5 verbleibt, wenn die Röhre gelöscht ist, unwirksam zu machen. Wenn die Röhre V 5 zündet, wird der sich daraus ergebende Potentialanstieg an ihrer Kathode über den Gleichrichter MR 7 und die Leitung WS nach der Kathode 2 der Zählkette V7 übermittelt, um zu verhindern, daß die Glühentladung dieser Röhre unter Einfluß des Antriebskreises der Röhre von einer Kathode zur anderen Kathode fortbewegt wird. Weil der Kathode 2 der Zählkette Vl kein derartiges Hemmpotential übermittelt wird, wird die Glühentladung in dieser letzteren Röhre zu diesem Zeitpunkt einen vollständigen Schritt weiterbewegt, d. h. bei jedem Pyi-Taktpuls von der einen Kathode nach der nächsten Kathode.
Die Antriebskreise der Zählkette sind in einer Weise angeordnet, welche nunmehr mit Bezug auf den Antriebskreis der Zählkette Vl beschrieben werden soll. Ein positiver (PA-) Taktpuls wird nach zwei Spannungsteilerketten übermittelt. Die eine Spannungsteilerkette, welche aus zwei gleichwertigen Widerständen R9 und R8 besteht, übermittelt die Hälfte der Impulsamplitude nach den ersten Leitvorrichtungen der Zählkette Vl. Die zweiten Leitvorrichtungen der Zählkette Vl werden von einem Integriernetzwerk her gespeist, welches aus dem Widerstand R10 und dem Kondensator C 2 besteht und welches bewirkt, daß die Vorder- und Hinterkante der Impulse jeweils einen verzögerten exponentialen Abfall und Anstieg haben. Somit werden bei Beendigung des fM-Taktpulses die ersten Leitvorrichtungen sofort zur stärksten negativen Elektrode, und diese empfängt die Glühentladung. Das Potential an den zweiten Leitvorrichtungen fällt mit einer Geschwindigkeit ab, welche durch die Widerstands-Kapazitäts-Kombination festgelegt wird, die durch den Kondensator C 2 und den Widerstand R10 gebildet wird, und zwar auf einen Wert, der stärker negativ ist als der der ersten Leitvorrichtung, so daß die Glühentladung wieder weitergebracht wird. Nach dem Ende des P^i-Taktimpulses kehren die ersten Leitvorrichtungen schnell zu ihrer Vorspannung zurück, und kurz danach ändert sich die Spannung an den zweiten Leitvorrichtungen in ähnlicher Weise. Die Glühentladung wird dann auf die folgende Kathode übertragen, wobei ein Vorwärtsschritt beendet wird. Die Leitvorrichtungen kehren zu einer Vorspannung von + 36 Volt zurück, und ein Klemmgleichrichter MR1 verhindert, daß dieser Wert auf Grund der Wirkung des Kopplungskondensators C1 überschritten wird.
Wenn die Glühentladung in der Zählkette V1 auf die Kathode 3 übertragen wird, wird der am Widerstand R13 entwickelte Impuls über den Kondensator C 3 und den Widerstand i?4 nach dem vorgenannten Trigger (Zündelektrode) der Koinzidenzschaltung V 2 übermittelt, wobei die Koinzidensschaltung V 2 zum Zünden veranlaßt wird, weil zu diesem Zeitpunkt ein P-B-Taktpuls an ihrer Anode vorhanden ist. Der sich daraus ergebende Impuls an der Kathode der Koinzidenzschaltung V2 wird, bedingt durch das Vorhandensein des Kathodenwiderstandes R2, über die Leitung Wl nach einem Wählziffer-Speichergerät innerhalb des Wählregisters übertragen. Der Widerstand R3, welcher zwischen den Trigger und die Kathode der Koinzidenzschaltung V 2 geschaltet ist, schafft einen Streuweg für die im Trigger verbleibende Ladung, wenn die Röhre gelöscht ist, während der Kondensator C 4, welcher mit dem Triggerwiderstand R 4 parallel geschaltet ist, gestattet, daß ein steil ansteigender Impuls anfänglich dem Trigger übermittelt wird, um ein schnelles Zünden der Röhre zu bewirken. Der über die Leitung Wl übermittelte Impuls koinzidiert mit einem P5-Taktpuls und hat demgemäß eine genaue Zeitbestimmung, um die erforderliche Koinzidenz mit einem positiven Anodenimpuls (ebenfalls ein P5-Taktpuls) aufzubringen, welcher den Kaltkathoden-Entladungsröhren im Wählregister übermittelt wird.
Die Glühentladung in der Zählkette V1 wird in der beschriebenen Art und Weise die Kathoden dieser Röhre entlang weiter fortbewegt, bis ein zweiter Impuls an der Leitung D, welcher das Ende des durch den Relaissatz empfangenen Ziffernschluß impulses festlegt, wieder die Röhre V 6 zum Zünden veranlaßt und einen weiteren Ausgangsimpuls an ihrer Kathode erzeugt. Dieser Ausgangsimpuls an der Kathode der Röhre V 6 wird über einen Kondensator C 6 nach dem Trigger (Zündelektrode) der Röhre V 4 übermittelt, um eine weitere Umschaltung der bistabilen Kippschaltung zu bewirken, wodurch veranlaßt wird, daß das Hemmpotential an der Kathode 2 der Zählkette V 7 entfernt und ein ähnliches Hemmpotential über den Gleichrichter MR 4 nach der Kathode 2 der Zählkette Vl übermittelt wird. Der besagte Ausgangsimpuls an der Kathode der Röhre V 6 wird ebenfalls über den Kondensator C 5 übermittelt, um die Röhre V 3 wieder zu zünden und dadurch die Wiederherstellung der Glühentladung in Zählkette Vl an der Kathode 1 zu bewirken. Zu diesem Zeitpunkt wird die Glühentladung in der Zählkette V 7 um einen vollständigen Schritt fortbewegt, d. h. bei jedem P^4-Taktpuls von der einen Kathode nach der nächsten Kathode.
Die Anordnung der Zähl- und Markierungsschaltung ist derart getroffen, daß dann, wenn der zweite Impuls, der, wie im vorangehenden beschrieben,
an der Leitung D vom Relaissatz her empfangen wird, von einem weiteren Impuls an dieser Leitung gefolgt wird, welcher vom gleichen Impulszug wie der besagte zweite Impuls abgeleitet ist, der besagte weitere Impuls, bevor für die Glühentladung in der Zählkette V 7 Zeit vorhanden ist, bis zur Kathode 10 weiterzuschreiten, das Zünden der Röhren V 6 und V 3 und das Umschalten der bistabilen Kippschaltung in den Zustand in die Wege leitet, in welchem die Röhre V5 leitend und V4. gelöscht ist. Bei einem solchen Zünden der Röhren V 6 und V 3 und beim Umschalten der bistabilen Kippschaltung wird die Glühentladung in der Zählkette V7 an die Kathode 1 gebracht, das Hemmpotential an Kathode 2 der Zählkette V1 entfernt und das Hemmpotential über den Gleichrichter MR 7 und die Leitung W 5 nach der Kathode 2 der Zählkette V 7 übermittelt, wie es aus der vorangehenden Beschreibung ersichtlich wird. Die Glühentladung in der Zählkette Vl wird daraufhin zu diesem Zeitpunkt bei jedem ZM-Taktpuls um einen 20-vollständigen Schritt weitergeführt, wobei ein Impuls durch diese Koinzidenzschaltung V2 über die Leitung Wl übermittelt wird, wenn die Glühentladung auf die Kathode 3 übertragen wird. Dieses Voranschreiten ■-—■ der Glühentladung in der Zählkette V1 wird so lange fortgesetzt, bis ein noch weiterer Impuls an der~ Leitung D, welcher das Ende des durch den Relaissatz empfangenen dazugehörigen Ziffernschlußimpulses festlegt, wieder die Röhre V 6 zum Zünden veranlaßt, usw
Wenn der Impuls, welcher das Ende des letzten Ziffernschlußimpulses eines durch den Relaissatz empfangenen Impulszuges bestimmt, an der Leitung Ό empfangen wird, leitet dieser Impuls in der vorherbeschriebenen Art und Weise das Zünden der Röhren
V 6 und V 3 und das Umschalten der bistabilen Kippschaltung in denjenigen Zustand in die Wege, in welchem F 4 leitend und V5 gelöscht ist. Auf das Zünden der Röhren V6 und VZ hin und auf das Umschalten der bistabilen Kippschaltung hin wird die Glühentladung in der Zählkette Fl an die Kathode 1 gebracht, das Hemmpotential an der Kathode 2 der Zählkette V7 wird entfernt, und das Hemmpotential wird über den Gleichrichter MR4 nach der Kathode 2 der; Zählkette Vl übermittelt, wie es bereits aus der vorangehenden Beschreibung ersichtlich ist. Die Glühentladung in der Zählkette V7 wird daraufhin zu diesem Zeitpunkt bei jedem /M-Taktimpuls um einen vollständigen Schritt weiterbewegt.
In dem jetzt erläuterten Fall ist (weil der Impuls an der Leitung D der letzte Impuls an diesen Leitungen, bezogen auf den in Betracht gezogenen Impulszug ist) für die Glühentladung in der Zählkette
V 7 Zeit genug vorhanden, bis zur Kathode 10 fortzuschreiten, bevor irgendein weiterer Impuls an der Leitung D in Erscheinung tritt. Wenn die Glühentladung in der Zählkette V 7 auf die Kathode 10 übertragen wird, wird der am Widerstand R 37 entwickelte Impuls über den Kondensator C15 und Widerstand R39 nach dem vorgespannten Trigger (Zündelektrode) der Koinzidenzschaltung V 8 übermittelt, wobei die Koinzidenzschaltung V 8 zum Zünden veranlaßt wird, weil zu diesem Zeitpunkt ein P./9-Taktpuls an ihrer Anode vorhanden ist. Der sich daraus ergebende Impuls an der Kathode der Koinzidenzschaltung V8 wird auf Grund des Vorhandenseins des Kathodenwiderstandes i?40 über die Leitung WZ nach einem Verteilerkreis innerhalb des Wählregisters übermittelt, um dessen erwünschte Betätigung in die Wege zu leiten. Wenn weitere Wählziffern noch im Wählregister empfangen und re-> gistriert werden müssen, bewirkt eine derartige Betätigung des Verteilerkreises die wirksame Verbindung der Leitung Wl mit einem anderen Wählziffernspeichergerät innerhalb des Wählregisterumrechners, und zwar in Vorbereitung für die Registrierung der nachfolgenden Wählziffern. Der Widerstand i?42, welcher zwischen den Trigger und die Kathode der Koinzidenzschaltung V 8 geschaltet ist, und der Kondensator C16, welcher mit dem Triggerwiderstand RZ9 parallel geschaltet ist, entsprechen jeweils dem Widerstand RZ und dem Kondensator C4, welche der Röhre zugeordnet sind. Der über die Leitung WZ übermittelte Impuls koinzidiert mit einem .PU-Taktimpuls und ist demgemäß in genauer Zeitbestimmung, um die erforderliche Koinzidenz mit einem positiven Anodenimpuls (ebenfalls ein ■ PB-Taktimpuls) zu erreichen, welcher den Kaltkathodenröhren im Wählregister zugeführt wird.
Wenn das den Impuls empfangende Relais -,· im Relaissatz (Fig. 2) in Ansprecherwiderung auf--feine kontinuierliche Öffnung-der Rufschleife, welche den Abfallzustand bildet, freigegeben wird, spricht die Zähl- und Markierungsschaltung anfänglich auf den sich ergebenden Impuls an der Leitung D auf die gleiche Weise an, wie er auf den ersten an der Leitung D empfangenen Impuls, bezogen auf einen im Relaissatz empfangenen Ziffernschluß, anspricht. Somit leitet der besagte entstehende Impuls an der Leitung D das Zünden der Röhren V 6 und VZ und das Umschalten der Kippschaltung in den Zustand in die Wege, in welchem VS leitend und Vi. gelöscht ist. Auf das Zünden der Röhren V 6 und VZ und auf das Umschalten der bistabilen Kippschaltung hin wird die Glühentladung in der Zählkette V 7 an die Kathode 1 gebracht, das Hemmpotential an der Kathode 2 der Zählkette Vl wird entfernt, und das Hemmpotential wird über den Gleichrichter MR 7 nach der Kathode 2 der Zählkette V 7 übermittelt, wie es der vorangehenden Beschreibung zu entnehmen ist. Die Glühentladung in der Zählkette Vl wird daraufhin fortgesetzt, und zwar bei der Geschwindigkeit von einem vollständigen Schritt pro P^-Taktpuls, bis sie die Endkathode erreicht. Dies geschieht deshalb, weil bei dem jetzt in Betracht gezogenen Fall kein weiterer Impuls an der Leitung D zur rechten Zeit empfangen wird, um die Beendigung des Fortschreitens der Glühentladung in der Zählkette Vl, bevor die Kathoden 10, 11 und 12 erreicht sind, zu bewirken. Wenn die Glühentladung in der Zählkette Vl auf die Kathode 10 übertragen ist, wird der am Widerstand i?47 entwickelte Impuls über den Kondensator C17 und den Widerstand i?43 nach dem vorgespannten Trigger (Zündelektrode) der Koinzidenzschaltung V 9 übermittelt, wobei V9 zum Zünden veranlaßt wird, weil ein P-S-Taktpuls zu dieser Zeit an ihrer Anode vorhanden ist. Der sich ergebende Impuls an der Kathode der Koinzidenzschaltung V9 wird, bedingt durch das Vorhandensein des Kathodenwiderstandes R 46, über die Leitung W2 übermittelt, um dadurch das Freigeben des zugehörigen Gerätes innerhalb des Wählregisters in die Wege zu leiten. Der Widerstand R44, welcher zwischen den Trigger und die Kathode der Koinzidenzschaltung V9 geschaltet ist, und der Kondensator C18, welcher mit dem Triggerwiderstand R43 parallel geschaltet ist, entsprechen jeweils dem Widerstand i?3 und dem Kondensator C 4, welche der Koinzidenzschaltung V2 zugeordnet sind. Der über die Leitung W2 übermittelte Impuls koinzidiert mit einem Pf?-Taktpuls und ist demzufolge
■ - ■.. -> 909 728/126
genau zeitbestimmt, um die" erforderliche Koinzidenz mit einem positiven Anodenimpuls (ebenfalls ein .ßP-Taktpuls) aufzuweisen, welcher den Kältkathodenröhren im Wählregister übermittelt wird.

Claims (5)

5 Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zum Einstellen eines Wählregisters mittels kurzzeitiger Impulse für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlage^ dadurch gekennzeichnet, daß zum Zählen der Wählimpulse einer Wählziffer und zum Feststellen der am Ende einer Wählziffer anschließenden Wählpause eine durch den Beginn und das Ende eines Wählimpulses nacheinander in ihre beiden Lagen gesteuerte bistabile Kippschaltung (V <ί, V S) abwechselnd eine von zwei durch eine Phase eines Taktpülses (PA) gesteuerten Zählketten (Vl, V 7) aus ihrer Ausgangsstellung freigibt, von denen die eine (Vl) innerhalb jedes Wählimpulses über eine durch die andere Phase des Taktpulses (PB) gesteuerte Koinzidenzschaltung (V2) einen kurzen
Wählimpuls über eine Verbindungsleitung (Wl) auf das Wählregister weitergibt, während die andere Zählkette (V 7) nach einer längeren Zeit, als der Pause zwischen zwei Wählimpulsen entspricht, über eine zweite, ebenfalls durch die andere Phase des Taktpulses (PB) gesteuerte Koinzidenzschaltung (V 8) einen kurzen Ziffernschlußimpuls über eine weitere Verbindungsleitung (W 3) auf das Wählregister weitergibt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Wählimpuls weitergebende Zählkette (Vl) eine langer als ein Wählimpuls dauernde Schleifenunterbrechung über eine weitere, ebenfalls durch die andere Phase des Taktpulses (PB) gesteuerte Koinzidenzschaltung (V 9) als kurzen Auslöseimpuls über eine weitere Verbindungsleitung (W2) auf das Wählregister weitergibt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»Philip's Technische Rundschau«, 15. Jahrgang, Heft 11, Mai 1954, S. 321 bis 336.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 728/126 1.60
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