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DE1044224B - Pendelfreie elektrische Leitmaschinenwelle - Google Patents

Pendelfreie elektrische Leitmaschinenwelle

Info

Publication number
DE1044224B
DE1044224B DEL14075A DEL0014075A DE1044224B DE 1044224 B DE1044224 B DE 1044224B DE L14075 A DEL14075 A DE L14075A DE L0014075 A DEL0014075 A DE L0014075A DE 1044224 B DE1044224 B DE 1044224B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pendulum
machine shaft
master machine
master
free electrical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL14075A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Heinz Jordan
Dipl-Ing Walter Schmitt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL14075A priority Critical patent/DE1044224B/de
Publication of DE1044224B publication Critical patent/DE1044224B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description

  • Pendelfreie elektrische Leitmaschinenwelle Es ist bekannt, daß es bisher sehr schwierig war, eine elektrische Leitmaschinenwelle, die aus einem Leitgenerator und einem oder mehreren Leitmotoren besteht, so einwandfrei auszulegen, daß keine selbsterregten Pendelungen auftreten. Grundsätzlich besteht eine solche Leitmaschinenwelle aus Maschinen in der Bauform von Drehstrom-Asynchronmotoren. Die Ständerwicklungen dieser Maschinen sind an ein gemeinsames Netz angeschlossen. Die meist mehrphasigen Läuferwicklungen dieser Maschinen sind untereinander unter Zwischenschaltung entsprechender Widerstände verbunden. Der Läufer der einen Maschine, der Leitmaschine, führt eine vorgegebene Bewegung aus, wobei es sich um eine bestimmte Drehzahl oder auch um die Zurücklegung eines bestimmten Winkels bei einer Stellungsübertragung handeln kann. Die übrigen Maschinen bilden diese Bewegung nach, indem sie anderen mit ihnen gekuppelten Arbeitsmaschinen dieselbe Bewegung aufzwingen.
  • Bei solchen Leitmaschinen ist es sehr leicht möglich, daß selbsterregte Pendelungen auftreten. Bei der Unterdrückung solcher Pendelungen war man bisher auf die mehr oder minder zufälligen mechanischen Dämpfungen in den Lagern der Wellenmotoren, in den Bewegungswiderständen usw. angewiesen. Man hat auch versucht, diese Pendelungen durch Einschaltung von ohmschen Widerständen in den Ständer- bzw. Läuferkreis zu unterdrücken. Befriedigende Lösungen haben sich dabei bis heute noch nicht ergeben, weil die Zahl der Variationsmöglichkeiten sehr hoch ist und weil man bisher noch nicht angeben konnte, wie groß bei einer bestimmten Maschine die ohmschen Widerstände im Ständer- oder Läuferkreis sein müssen, damit ein pendelfreier Betrieb gewährleistet ist. Wenn es hin und wieder gelang, selbsterregte Pendelungen zu unterdrücken, so war dies eine Zufallssache, und die Wiederholbarkeit war keinesfalls gegeben, weil selbst bei einer Leitmaschinenwelle mit gleichen Motortypen andere Arbeitsbedingungen, Dämpfungswiderstände od. dgl. vorliegen, die einen vollständigen Ausgleich erschweren.
  • Die Erfindung betrifft eine pendelfreie elektrische Leitmaschinenwelle, bestehend aus einem Leitgenerator und einem oder mehreren Leitmotoren. Erfindungsgemäß ist die Anordnung so getroffen, daß der primäre ohmsche Phasenwiderstand- R1 einschließlich eines etwa vorgeschalteten Dämpfungswiderstandes, die primäre Drehfeldinduktivität L1, der sekundäre ohmsche Phasenwiderstand R2 und die sekundäre Drehfeldinduktivität L2 unter gleichzeitiger Berücksichtigung von Schlupf, Streukoeffizient und Läuferverdrehungswinkel nach einer vorgegebenen Bedingungsgleichung so abgestimmt sind, daß ein pendelfreier Betrieb gewährleistet ist. Zweckmäßig werden in einer Stabilitätskarte Grenzkurven für den Betriebsschlupf s mit dem Läuferverdrehungswinkel p @9 als Parameter eingetragen, die den stabilen und instabilen Bereich trennen. Die Karte wird so ausgelegt, daß auf der Abszissenachse das Verhältnis aufgetragen ist. Darin ist R2 der ohmsche Phasenwiderstand des Läufers einer Wellenmaschine einschließlich der vorzuschaltenden Dämpfungswiderstände, w die Netzkreisfrequenz und L2 die Drehfeld-Hauptinduktivität für den Läuferkreis. Als Ordinate ist das Verhältnis gewählt, wobei R1 der resultierende ohmsche Phasenwiderstand des Ständers einschließlich der vorzuschaltenden Dämpfungswiderstände ist und L1 die Drehfeldnutzinduktivität des Ständerkreises der Wellenmotoren bedeutet. Die Gleichung der Grenzkurven (Bedingungsgleichung) lautet p {ß2 S) a3. S2. (@ -O) (ß2 + ß2) + a2 @0 S2 -I- 2(1 -o) S2 . (1 ) @ S (1 S) ' Slri 2N (1 0 -f- a (1 - O') S 2 2 ( + S) COS - O . 970 62 S3 p' fP0 S (1 - S) Sln 2 S2 2 Darin bedeutet s den Schlupf der Wellenmotoren, 8 den totalen Streukoeffizienten und cpa den die Belastung des betreffenden Wellenmotors kennzeichnenden Läuferverdrehungswinkel gegenüber dem Leitgenerator in elektrischen Graden. Für einen bestimmten, durch ß gekennzeichneten Widerstand des Läuferkreises einer Wellenmaschine einschließlich der Zuleitungen ist unterhalb der Grenzkurve für den betreffenden Verdrehungswinkel kein stabiler Betrieb möglich, oberhalb der Grenzkurve aber doch. In Fig. 1 sind die Grenzkurven für s = 1,8 = 0,08, in Fig. 2 für s = 2,8 = 0;08 dargestellt, und zwar jedesmal für verschiedene Werte von P @o. Es gibt also zu jedem Wert ß einen ganz bestimmten Wert a, von dem ab ein stabiler Betrieb erreichbar ist. Diese Stabilitätskarten müssen für einen bestimmten Antrieb für jeden Betriebsschlupf s gesondert gezeichnet werden, und zwar mit P @o als Parameter.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Pendelfreie elektrische Leitmaschinenwelle, bestehend aus einem Leitgenerator und einem oder mehreren Leitmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß der primäre ohmsche Phasenwiderstand R, einschließlich eines etwa vorgeschalteten Dämpfungswiderstandes, die primäre Drehfeldinduktivität L1, der sekundäre ohmsche Phasenwiderstand R2 und die sekundäre Drehfeldinduktivität L2 unter gleichzeitiger Berücksichtigung von Schlupf, Streukoeffizient und Läuferverdrehungswinkel nach einer vorgegebenen Bedingungsgleichung so abgestimmt sind, daß ein pendelfreier Betrieb gewährleistet ist.
  2. 2. Pendelfreie elektrische Leitmaschinenwelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Stabilitätskarte Grenzkurven für den Betriebsschlupf s mit dem Läuferverdrehungswinkel P po als Parameter eingetragen sind, die den stabilen und instabilen Bereich trennen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 636 693, 93 912.
DEL14075A 1952-12-03 1952-12-03 Pendelfreie elektrische Leitmaschinenwelle Pending DE1044224B (de)

Priority Applications (1)

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DEL14075A DE1044224B (de) 1952-12-03 1952-12-03 Pendelfreie elektrische Leitmaschinenwelle

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1044224B true DE1044224B (de) 1958-11-20

Family

ID=7259705

Family Applications (1)

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DEL14075A Pending DE1044224B (de) 1952-12-03 1952-12-03 Pendelfreie elektrische Leitmaschinenwelle

Country Status (1)

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DE (1) DE1044224B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE93912C (de) *
DE636693C (de) * 1929-06-13 1936-10-12 Aeg Mehrmotorenantrieb fuer Arbeitsmaschinen, deren Geschwindigkeiten in einem festen Abhaengigkeitsverhaeltnis zueinander stehen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE93912C (de) *
DE636693C (de) * 1929-06-13 1936-10-12 Aeg Mehrmotorenantrieb fuer Arbeitsmaschinen, deren Geschwindigkeiten in einem festen Abhaengigkeitsverhaeltnis zueinander stehen

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