DD203766A1 - Rammfilter - Google Patents
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- DD203766A1 DD203766A1 DD23751782A DD23751782A DD203766A1 DD 203766 A1 DD203766 A1 DD 203766A1 DD 23751782 A DD23751782 A DD 23751782A DD 23751782 A DD23751782 A DD 23751782A DD 203766 A1 DD203766 A1 DD 203766A1
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Rammfilter zum Einsatz bei Wasserfoerderung, insbesondere aus sandigen Boeden. Das Ziel der Erfindung ist, den Herstellungsaufwand zu senken und eine hoehere Funktionsfaehigkeit zu erreichen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Aufbau eines Rammfilters zu finden, durch den bisher erforderliche Arbeitsgaenge entfallen, beim Eintreiben des Rammfilters in den Boden Beschaedigungen ausgeschlossen sind sowie eine problemlose Nachruestung gegeben ist. Geloest wird die Aufgabe dadurch, dasz die Auszenkontur des Rammfilters aus einem gelochten Stahlfiltergrundrohr gebildet ist, in das ein Filtersack eingebracht ist, der sich durch ein gelochtes Filterrohr gegen das Stahlfiltergrundrohr abstuetzt, wobei das Filterrohr in Verbindung mit dem Filtersack und dem Stahlfiltergrundrohr an der Oberseite des Rammfilters mit Abdichtungen versehen ist.
Description
-Ί-
237517 ί
Titel der Erfindung:
Kammfilter
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft einen Sammfilter zum Einsatz bei Wasserförderung, insbesondere aus sandigen Böden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen: Es sind Kammfilter, bestehend aus einer Filterbaugruppe und einer Stahlrammspitze bekannt, die in den Boden bis zu wasserhaltigen Schichten getrieben werden. Auf den Kammfilter werden Saugrohre aufgesetzt, um somit den Einsatz von Pumpen für Bewässerung, Beregnung u.a. Einsatzfälle zu ermöglichen. Das erspart den aufwendigen Bau von Brunnen bzw. versteiften Bohrlöchern.
Auf einem stabilen Stahlfiltergrundrohr von ca. 3 - 3 mm Stärke, welches mit einer großen Lochfläche versehen ist, wobei die Löcher rnnd und länglich in Abmessungen von ca. 6 - 12 mm vorgesehen sind, wird zur Abweisung des Sandes und anderer Schmutzteilchen Feinmessinggaze um das Stahlfiltergrundrohr gelegt und über die Messinggaze wird zum Schutz dieser Gaze beim Eintreiben in den Boden ein dünnwandiges Messingblech* mit kleiner Lochstruktur, deren Löcher ca. 3 - 4 mm Durchmesser besi umwickelt und gemeinsam mit der Gaze auf dem Stahlfiltergrundrohr allseitig verlötet.
Das Stahlfiltergrundrohr ist entsprechend der Filtergröße mit einer passenden Stahlspitze verschweißt, um das Eindringen in den Boden zu ermöglichen und die Kräfte gering zu halten. Die Anschlußseite zur Rohrleitung wird mit entsprechendem Gewinde ausgeführt.
Diesem allseits bekannten und verwendeten Aufbau haftet der Nachteil an, daß hochwertige Materialien wie Messinggaze und
Mess ing lochblech zur Anwendung kommen und das""cies weiteren "ein sehr hoher Arbeitsaufwand für das allseitige Verlöten der Messinggaze und des MessingIochbleches auf dem Stahlfiltergrund-.rohr notwendig ist. Ein weiterer Hachteil besteht darin, daß es beim Eintreiben des Rammfilters in ungünstige Bodenstruktur trotz sachgemäßer Yerlötung der Messinggaze und des Messinglochbleches zum Aufreißen derselben kommt, wodurch der Filter unbrauchbar wird.
Ziel der Erfindung:
Das Ziel der Erfindung besteht darin, den Eerstellungsaufwand zu senken und eine höhere Punktionsfähigkeit zu erreichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Aufbau eines Rammfilters zu finden, durch-den bisher erforderliche Arbeitsgänge entfallen, beim Eintreiben, des Rammfilters in den Boden Beschädigungen des Rammfilters ausgeschlossen sind sowie eine' problemlose Nachrüstung gegeben ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Außenkontur des Rammfilters aus einem gelochten Stahlfiltergrundrohr besteht, in das ein Filtersack eingebracht ist, der sich durch, ein vorzugsweise aus Plastwerkstoff bestehendes gelochtes Filterrohr gegen das Stahlfiltergrundrohr abstützt, wobei das Filterrohr in Verbindung mit dem Filtersack und dem Stahlfiltergrundrohr 'an der Oberseite des Rammfilters mit geeigneten Abdichtungen versehen ist,
Ausführungsbeispiel:
Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert In den zugehörigen Zeichnungen zeigen Fig. 1: einen Rammfilter herkömmlicher Bauart Fig. 2: einen Rammfilter mit dem erfindungsgemäßen Aufbau. Aus Fig. 1 ist der Aufbau der bekannten Rammfilter gut ersichtlich. Danach wird auf ein Stahlfiltergrundrohr 1 ein Filtersack 2 aufgezogen, zu deren Schutz beim Eintreiben des Rammfilters in den Boden ein dünnwandiges, gelochtes Messingblech 3 gelegt ist. Das Lochblech 3 wird gemeinsam mit dem Filtersack auf dem Stahlfiltergruiidrohr 1 allseitig verlötet. Die Fig. 2 zeigt den erfindungsgemäßen Aufbau des Rammfilters. . Dadurch, daß das Stahlfiltergrundrohr 1 die Außenkontur des Rasmfilters bildet, ist eine Beschädigung beim Eintreiben in den Boden ausgeschlossen.
Der Filtersack 2, der in das Stahlfilterrohr 1 eingeschoben ist und mittels eines vorzugsweise aus Plastwerkstoff bestehenden gelochten Filterrohres 4- gegen das Stahlfiltergrundrohr 1 gepreßt wird, ist gegenüber schädigenden Einflüssen, z.B. Deformation, nicht ausgesetzt. Zum anderen ist bei Verschmutzung des Filtersackes 2 durch Herausziehen des Filterrohres 4 und des Filtersackes 2 eine Nachrüstung völlig problemlos vorzunehmen. An der Oberseite des Rammfilters erfolgt eine Abdichtung des Filterrohres 4 in Verbindung mit dem Filtersack 2 zum Stahlfiltergrundrohr 1 durch geeignete Abdichtringe.
Claims (2)
- !rfindungsanspruchRammfilter zum Einsatz bei Wasserförderung, insbesondere aus sandigen Böden, gekennzeichnet dadurch, daß die Außenkontur des Rammfilters aus einem gelochten Stahlfiltergrundrohr (1) gebildet ist, in das ein Filtersack (2) eingebracht ist, der sich durch ein vorzugsweise aus Plastwerkstoff bestehendes, gelochtes Filterrohr (4) gegen das Stahlfiltergrundrohr (1) abstützt, wobei das Filterrohr (4) in Verbindung mit dem Filtersack (2) und dem Stahlfiltergrundrohr (1) an der Oberseite des Rammfilters mit Abdichtringen versehen ist.- Hierzu
- 2 Seiten Zeichnungen -
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DD23751782A DD203766A1 (de) | 1982-02-19 | 1982-02-19 | Rammfilter |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DD23751782A DD203766A1 (de) | 1982-02-19 | 1982-02-19 | Rammfilter |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DD203766A1 true DD203766A1 (de) | 1983-11-02 |
Family
ID=5536784
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DD23751782A DD203766A1 (de) | 1982-02-19 | 1982-02-19 | Rammfilter |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DD (1) | DD203766A1 (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
AT390643B (de) * | 1988-02-29 | 1990-06-11 | Oemv Ag | Anordnung zur deponiegasabsaugung |
DE4409673C1 (de) * | 1994-03-15 | 1995-09-07 | Knut Pajonk | Rammschutzverrohrung für Filterrohre zur Entnahme von Grundwasserproben und Verfahren zum Niederbringen derartiger Filterrohre |
-
1982
- 1982-02-19 DD DD23751782A patent/DD203766A1/de unknown
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
AT390643B (de) * | 1988-02-29 | 1990-06-11 | Oemv Ag | Anordnung zur deponiegasabsaugung |
DE4409673C1 (de) * | 1994-03-15 | 1995-09-07 | Knut Pajonk | Rammschutzverrohrung für Filterrohre zur Entnahme von Grundwasserproben und Verfahren zum Niederbringen derartiger Filterrohre |
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