AT390643B - Anordnung zur deponiegasabsaugung - Google Patents
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Description
Nr. 390 643
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Deponiegasabsaugung mit zumindest einer von Filtermaterial umgebenen Gassonde.
Bisher wurden Gasbrunnen an Altlasten durch Rammen eines Vortriebrohres mit verlorenem Rohrfuß durchgeführt, wobei nach Durchführung des Rammvorganges und Setzen einer Gassonde mit umgebenden Kiesfilter das Rammrohr wieder gezogen wurde, siehe z. B. die DE-PS 209 495. Durch die Aggressivität der Deponiewässer und die Verschiedenartigkeit der Gaszusammensetzung kam es zu Verockerungen im Filtermaterial und Korrosion in den Sonden. Solche Gasbrunnen mußten zumeist stillgelegt oder ausgegraben werden, wobei das Ausgraben beträchtliche Schwierigkeiten bereitete.
Zum Einsatz bei der Wasserförderung ist aus der DD-PS 203 766 ein Rammfilter bekannt, das ein Außenrohr aufweist, an dessen Innenwand ein Filtersack über ein Zentralrohr angedrückt wird. Ein wesentlicher Nachteil dieser bekannten Konstruktion liegt im geringen Volumen an Filtermaterial.
Es bestand die Aufgabe der Erstellung einer Anordnung zur Deponiegasabsaugung, die im Service- oder Emeuerungsfall leicht ausbaubar ist und gutes Förderverhalten zeigt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Anordnung zur Deponiegasabsaugung mit zumindest einer von Filtermaterial umgebenen Gassonde vor allem dadurch gekennzeichnet, daß das Filtermaterial, z. B. Filterkies, Kunststoffüllungen, Filterkerzen od. dgl., als Schüttung zwischen der aus einem perforierten, insbesondere geschlitzten, Entgasungsrohr gebildete Gassonde und einem bekannten, bleibend im Boden bzw. in einer Deponie eingesetzten, insbesondere großkalibrig perforierten Mantel- bzw. Rammrohr, eingesetzt ist, das die Gassonde vorzugsweise zentrisch umgibt, und daß das Entgasungsrohr am vorderen Ende mit einer Trag- bzw. Abstützeinrichtung für das Filtermaterial versehen ist.
Dabei ist vorteilhaft das Volumen an Filtermaterial größer als das Innenvolumen des Entgasungsrohres.
Vorteilhaft kann weiterhin vorgesehen sein, daß die Trag- bzw. Abstützeinrichtung von einer Fußplatte gebildet ist, deren Durchmesser im wesentlichen der lichten Weite des Mantel- bzw. Rammrohres entspricht und die die untere Begrenzung des für das Filtermaterial vorgesehenen Raumes zwischen Entgasungsrohr und dem Mantel- bzw. Rammrohres bildet
Das Mantel- bzw. Rammrohr kann vertikal oder schräg im Boden eingesetzt sein; günstig ist es, wenn auf das obere, außenliegende Ende des Mantel bzw. Rammrohres eine Abdeckung dichtend aufgesetzt ist, die das Entgasungsrohr dicht umschließt
Die Abdeckung kann einen Anschluß für eine Ausblaseinrichtung und/oder einen Anschluß zur Zufuhr von Inertgas tragen, wobei gegebenenfalls in den Anschlüssen Absperreinrichtungen und/oder Meßeinrichtungen vorgesehen sind.
Vorteilhaft besteht das Entgasungsrohr aus miteinander verschraubbaren Teilstücken.
Vorteilhaft ist es, wenn mehrere erfindungsgemäße Anordnungen zusammengeschlossen werden bzw. mit derzeit üblichen Gassonden verbunden werden, wozu erfindungsgemäß vorgesehen ist, daß insbesondere im oberen Endbereich des Mantel- bzw. Rammrohres zumindest ein, vorzugsweise mehrere, insbesondere radial abgehender, Anschluß bzw. Rohrstutzen für Rohrleitungen abgeht (abgehen), der bzw. die mit weiteren Mantel- bzw. Rammrohren erfindungsgemäß oder herkömmlich ausgebildeter Anordnung zur Deponiegasabsaugung oder weiteren Gassonden verbunden sind. Dabei verlaufen günstig die weiteren, insbesondere geneigt in den Boden eingesetzten Mantel- bzw. Rammrohre oder Gassonden radial zum zentralen Mantel- bzw. Rammrohr.
Nach einem weiteren vorteilhaften Kennzeichen der Erfindung sind in den Rohrleitungen zwischen dem(n) weiteren Mantel- bzw. Rammrohre(n) und dem zentralen Mantel- bzw. Rammrohr Filtereinrichtungen z. B. Dieiphasenabscheider, Filterseparatoren, Koalesziereinsätze od. dgl., eingebaut.
Weiterhin ist vorteilhaft die Trag- bzw. Abstützeinrichtung von einem am Entgasungsrohr befestigten Tragkorb gebildet, der in das Mantel- bzw. Rammrohr einführbar ist.
Das verlorene Mantel- bzw. Rammrohr mit genügend großem Durchmesser besitzt über seine Mantelfläche genügend große Eintrittsöffnungen, die auch durch Korrosion in ihrer Durchtrittsfläche kaum verändert werden können und bildet ein Futterrohr gegenüber dem anstehenden und durch Setzungsvorgänge anpressenden Deponiematerial. Überdies erlauben das im Boden verbleibende Mantel- bzw. Rammrohr und die Anbringung der Trag- bzw. Abstützeinrichtung am Entgasungsrohr ein Herausziehen des Entgasungsrohres gemeinsam mit dem eingebrachten Filtermaterial, sodaß Verockerungen und Verschmutzungen, wie sie bei den derzeitigen Systemen auftreten, rasch und zielführend ohne Aufgabe bzw. Stillegung des Gasbrunnens beseitigt werden können. Nach der Reinigung bzw. Instandsetzung können instandgesetzte bzw. neue Sonden bzw. neues Filtermaterial in das im Boden verbleibende Mantel- bzw. Rammiohr eingebaut werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 einen schematischen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Anordnung und Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf eine Abdeckung einer erfindungsgemäßen Anordnung.
Fig. 1 zeigt im schematischen Schnitt eine erfindungsgemäße Anordnung zur Deponiegasabsaugung. In den Boden (2) ist mittels einer entsprechenden Ramm- bzw. Vortriebseinrichtung ein Mantel- bzw. Rammrohr (3) eingesetzt. Nach dem Einsetzen des Rammrohres (3) wird in dieses insbesondere zentral ein Entgasungsrohr (1) eingesetzt, das an seinem vorderen Ende eine Fußplatte (4) trägt bzw. mit dieser z. B. durch Schrauben oder Schweißen verbunden ist. Der Durchmesser der Fußplatte (4) ist dem Durchmesser des Rammrohres (3) angepaßt. Nach dem Einbringen des Entgasungsrohres (1) mit der Fußplatte (4) wird der Zwischenraum -2-
Nr. 390 643 zwischen dem Rammrohr (3) und dem Entgasungsrohr (1) mit Filtermaterial (5) gefüllt Das Rammrohr (3) besitzt an seiner Außenfläche großkalibrige Durchtrittsöffnungen (15) und das Entgasungsrohr (1) besitzt an seiner Mantelfläche relativ kleinerere, geschlitzte Durchtrittsöffnungen (17). Das abgesaugte Gas (mit Pfeilen (16) angedeutet) gelangt durch die Durchtrittsöffnungen (15) durch das Filtermaterial (5) und die Durchtrittsöffnungen (17) in das Entgasungsrohr (1), das an seinem oberen Ende an eine Absaugleitung (8) angeschlossen ist.
Der aus dem Boden bzw. der Deponie (2) ragenden Teil des Rammrohres (3) besitzt eine Abdeckung (6), durch welche das Entgasungsrohr dicht geführt ist. Die Abdeckung (6) kann z. B. mit Schrauben und Dichtungen mit dem Rammrohr (3) verbunden sein.
Die Abdeckung (6) trägt einen Anschluß (7) für eine alternative bzw. zusätzliche Absaugung sowie einen Zufuhranschluß (9) für Inertgas, das vor Instandhaltungs- und Servicearbeiten eingespeist wird. Mit Hilfe der Absaugung durch den Anschluß (7) und nach Absperren des Absaugrohres (8) kann eine Stickstoffbeaufschlagung durch den Anschluß (9) erfolgen, wodurch gefahrlos und explosionssicher die Brunneneinheit bzw. das Entgasungsrohr (1) samt Filtermaterial (5) ausgebaut und gewartet werden können. Die Anschlüsse (7) und (9) sind mit Absperreinrichtungen (11) bzw. Meßeinrichtungen (12) versehen.
Der Anschluß (7) für die zusätzliche Absaugung (7) mündet in den Innenraum des Rammrohres (3) und kann eintretendes Gas bzw. über radiale Anschlüsse (10) zugeführtes Gase absaugen. Die Anschlüsse (10) sind im oberen Bereich des Rammrohres (3) vorgesehen und über Rohrleitungen (13) mit Absperreinrichtungen (17) mit weiteren erfindungsgemäß ausgebildeten Rammrohren d. h. mit einer Gassonde mit Fußplatte und Filtermaterial versehen oder mit herkömmlichen Gassonden (3*) verbunden. Die weiteren Rammrohre bzw. die Gassonden (3’) sind insbesondere geneigt angeordnet und verlaufen in radialer Richtung zum Rammrohr (3). Die weiteren Rammrohre bzw. Gassonden (3') werden ähnlich gesetzt bzw. eingebaut, wie das Rammrohr (3). Die Anzahl der das Rammrohr (3) umgebenden weiteren Rammrohre bzw. Gassonden (3) richtet sich nach den Anforderungen der Praxis.
In die Rohrleitungen (13) zwischen den weiteren Rammrohren bzw. Gassonden (3') und den Anschlußstutzen (10) des Rammrohres (3) sind Filter (14) eingebaut, z. B. Dreiphasenabscheider, Filterseparatoren, Koaleszer od. dgl., um eine Separierung von Wasser, flüssigem Kohlenwasserstoff und Gasanteilen zu ermöglichen. Durch die Zwischenschaltung von kleineren Dreiphasenabscheidem (14) in die entsprechenden Rohrleitungen (13) besteht bereits an Ort und Stelle die Möglichkeit einer Gasvorbereitung; durch Ventile bzw. Absperreinrichtungen in die einzelnen Sonden und Brunnen hinsichtlich der Rohrleitungen (13) können die notwendigen Abförderungsdrücke flexibel eingeregelt werden. Ferner können in die Rohrleitungen (13) auch Rückschlagventile und/oder Druckregler für den reibungslosen Förderverlauf eingesetzt werden.
In Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Abdeckung (6) dargestellt, in der auch die vom Rammrohr (3) abgehenden Anschlüsse (10) für weitere Rammrohre bzw. Gassonden (3') ersichtlich sind. Die weiteren Gassonden können wie die zentrale Sonde oder auch in herkömmlicher Bauart ausgebildet sein.
Zu bemerken ist, daß die erfindungsgemäße Anordnung auch bei der Errichtung neuer Deponien einsetzbar ist, wobei allerdings die Rammvorgänge zum Einrammen der Rammrohre (3) bzw. (3') entfallen.
Erfindungsgemäß wird die Möglichkeit eröffnet, anstelle der bisher in derartigen Fällen verwendeten Oberflächendraingassammlung einen wirksamen Vorstoß auch in tiefere gasproduzierende Schichten ohne Aufgrabung durchführen zu können. Damit wird eine bessere Gaserfassung erreicht. Zusätzliche Sonden können an die Hauptsonde, insbesondere an das gleiche Absaugsystem angeschlossen werden, womit ein höherer Saugdruck erreichbar ist, als bei den bisherigen Gasdrains. Die erfindungsgemäße Anordnung kann verschieden tief liegende Gashorizonte in einer Deponie berücksichtigen, sodaß der Erfassungsgrad erhöht wird, und aufgrund des Ramm- bzw. Bohrvortriebes das Öffnen von Künetten im Deponiebereich vermieden wird.
Die in Gasfließrichtung nach oben gerichtete Neigung der zusätzlichen Rammrohre bzw. Gassonden (3') vermeidet das Mitführen von Wasser und bewirkt eine wirksame Entwässerung der Gase in den Deponiekörper.
Die Trag- bzw. Abstützeinrichtung für das Filtermaterial kann z. B. auch von einem Sieb, Streben od. dgl. gebildet werden. Insbesondere wenn nicht körnige sondern faserige, flächige Filter bzw. Fillerkerzen verwendet werden, können radiale Tragstäbe ausreichen.
In Fig. 3 ist eine Alternative zur Fig. 1 dargestellt, bei der das Entgasungsrohr (1) eine Fußplatte (4) und einen Fangkorb (4'), z. B. in Form eines Gitterzylinders, für das Filtermaterial (5) trägt, der in das Rammrohr (3) einsetzbar ist und im wesentlichen einen an den Innendurchmesser des Rammrohres (3) angepaßten Außendurchmesser besitzt. -3-
Claims (11)
- Nr. 390 643 PATENTANSPRÜCHE 1. Anordnung zur Deponiegasabsaugung mit zumindest einer von Filtermaterial umgebenen Gassonde, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtermaterial (5), z. B. Filterkies, Kunststofffüllungen, Filterkerzen od. dgl., als Schüttung zwischen der aus einem perforierten, insbesondere geschlitzten, Entgasungsrohr (1) gebildete Gassonde und einem bekannten, bleibend im Boden bzw. in einer Deponie (2) eingesetzten, insbesondere großkalibrig perforierten Mantel- bzw. Rammrohr (3), eingesetzt ist, das die Gassonde vorzugsweise zentrisch umgibt, und daß das Entgasungsrohr (1) am vorderen Ende mit einer Trag- bzw. Abstützeinrichtung (4) für das Filtermaterial (5) versehen ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen an Filtermaterial (5) größer ist als das Innenvolumen des Entgasungsrohres (1).
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trag- bzw. Abstützeinrichtung von einer Fußplatte (4) gebildet ist, deren Durchmesser im wesentlichen der lichten Weite des Mantel- bzw. Rammrohres (3) entspricht und die die untere Begrenzung des für das Filtermaterial (5) vorgesehenen Raumes zwischen Entgasungsrohr (1) und dem Mantel- bzw. Rammrohres (3) bildet.
- 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantel- bzw. Rammrohr (3) vertikal oder schräg im Boden (2) eingesetzt ist.
- 5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf das obere, außenliegende Ende des Mantel- bzw. Rammrohres (3) eine Abdeckung (6) dichtend aufgesetzt ist, die das Entgasungsiohr (1) dicht umschließt.
- 6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (6) einen Anschluß (7) für eine Ausblaseinrichtung und/oder einen Anschluß (9) zur Zufuhr von Inertgas trägt, wobei gegebenenfalls in den Anschlüssen (7, 9) Absperreinrichtungen (11) und/oder Meßeinrichtungen (12) vorgesehen sind.
- 7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Entgasungsrohr (1) aus miteinander verschraubten Teilstücken besteht
- 8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere im oberen Endbereich des Mantel- bzw. Rammrohres (3) zumindest ein, vorzugsweise mehrere, insbesondere radial abgehender, Anschluß (Anschlüsse) bzw. Rohrstutzen (10) für Rohrleitungen (13) abgeht (abgehen), der bzw. die mit weiteren Mantel- bzw. Rammrohren (3') erfindungsgemäß oder herkömmlich ausgebildeter Anordnung zur Deponiegasabsaugung oder weiteren Gassonden verbunden sind.
- 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren, insbesondere geneigt in den Boden (2) eingesetzten Mantel- bzw. Rammrohre (3*) oder Gassonden radial zum zentralen Mantel- bzw. Rammrohr (3) verlaufen.
- 10. Anordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß in den Rohrleitungen (13) zwischen dem(n) weiteren Mantel- bzw. Rammrohre(n) (3') und dem zentralen Mantel- bzw. Rammrohr (3) Filtereinrichtungen (14) z. B. Dreiphasenabscheider, Filterseparatoren, Koaleszer od. dgl., eingebaut sind.
- 11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Trag- bzw. Abstützeinrichtung von einem am Entgasungsrohr (1) befestigten Tragkorb (4') gebildet ist, der in das Mantel-bzw. Rammrohr (3) einführbar ist. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -4-
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Cited By (1)
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EP0543358A1 (de) * | 1991-11-22 | 1993-05-26 | IEG Industrie-Engineering GmbH | Anordnung zum Reinigen von verunreinigtem Grundwasser |
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US4368785A (en) * | 1980-07-31 | 1983-01-18 | Gondek John T | Well point and method of driving same |
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DD209495A1 (de) * | 1982-09-15 | 1984-05-09 | Otto Broesdorf | Vorrichtung zum bohren und ausfuettern von bohrloechern |
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1988
- 1988-02-29 AT AT0051688A patent/AT390643B/de not_active IP Right Cessation
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