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CH695104A5 - Auffangnetz insbesondere für Steinschlagverbauungen - Google Patents

Auffangnetz insbesondere für Steinschlagverbauungen Download PDF

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CH695104A5
CH695104A5 CH01055/01A CH10552001A CH695104A5 CH 695104 A5 CH695104 A5 CH 695104A5 CH 01055/01 A CH01055/01 A CH 01055/01A CH 10552001 A CH10552001 A CH 10552001A CH 695104 A5 CH695104 A5 CH 695104A5
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CH
Switzerland
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safety net
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Application number
CH01055/01A
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Inventor
Marcel Sennhauser
Original Assignee
Fatzer Ag
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F7/00Devices affording protection against snow, sand drifts, side-wind effects, snowslides, avalanches or falling rocks; Anti-dazzle arrangements ; Sight-screens for roads, e.g. to mask accident site
    • E01F7/04Devices affording protection against snowslides, avalanches or falling rocks, e.g. avalanche preventing structures, galleries
    • E01F7/045Devices specially adapted for protecting against falling rocks, e.g. galleries, nets, rock traps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


  



   Die Erfindung betrifft ein Auffangnetz, insbesondere für Steinschlagverbauungen,  mit einem aus ineinandergreifenden Ringen oder dergleichen bestehenden  Netz und dieses haltenden Tragmitteln, wobei das Netz aussenseitig  an zumindest zwei gegen-überliegenden Seiten von je wenigstens einem  Randseil und/oder einem Abspannseil gehalten ist. 



   Bei einem gattungsmässigen Auffangnetz nach der Druckschrift EP-A-0  679 437 werden vorerst einzelne Ringe angefertigt, welche aus einem  Draht mit mehreren Windungen bestehen. Diese Ringe werden dann von  vier weiteren Ringen umgriffen, bis ein sogenanntes Ringnetz entsteht.                                                         



     Ein solches Netz hat sich in der Praxis sehr bewährt. Bei einem  Aufprall eines Steines oder von Geröll ins Netz kann bei vorausgesetzten  Abmessungen des Netzes eine begrenzte Energie absorbiert werden,  ohne dass das Netz reisst und das zu stoppende Gestein durchs Netz  hindurchfällt. 



   Der vorliegenden Erfindung wurde basierend auf diesem bestehenden  Auffangnetz die Aufgabe zugrunde gelegt, ein Auffangnetz nach der  eingangs erwähnten Gattung derart weiterzubilden, dass mit ihm höhere  Energien mit einem relativ geringen konstruktiven Aufwand aufgenommen  werden können. Ferner sollen mit dieser Erfindung auch bestehende  verbaute Auffangnetze nachrüstbar sein, um bei ihnen ebenfalls höhere  Energien absorbieren zu können. Ferner soll beim Versagen (Reissen)  der Randseile bzw. Abspannseile infolge Überlast erreicht werden,  dass das Gesamtsystem trotzdem seine Schutzaufgabe erfüllt. 



   Die Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass zusätzliche  Verbindungselemente vorgesehen sind, welche das Netz an dessen Aussenseite  und/oder in dessen Innerem mit dem Tragmittel verbinden, so dass  mit ihm die entstehenden Energien bei einem Hineinfallen eines Steines  oder Ähnlichem ins Netz absorbiert werden können. 



   Mit dieser erfindungsgemässen Ausbildung des Auffangnetzes hat sich  herausgestellt, dass mit diesen zusätzlichen Verbindungselementen  gegenüber den bekannten Netzen eine höhere, bis höher als 30%, von  der durch den Aufprall des Steingutes entstehenden Energie absorbiert  werden kann, ohne dass das Netz reisst. Diese Verbindungselemente  sind einfach herstellbar und sie können mit einem geringen Aufwand  am Tragmittel einerseits und am oder im Netz andererseits befestigt  werden. 



     Sehr vorteilhaft weisen diese Verbindungselemente jeweils ein  Bremsmittel auf, welches bei einer entsprechenden Zugbelastung ein  definiertes Strecken des Verbindungselementes bewirkt. 



   Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie weitere Vorteile derselben  sind nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:      Fig. 1 eine Frontansicht eines erfindungsgemäss ausgebildeten  Auffangnetzes in horizontaler Anordnung als Galerie,     Fig. 2  eine teilweise Ansicht eines erfindungsgemässen ausgebildeten Auffangnetzes  in vertikaler Anordnung,     Fig. 3 eine teilweise Ansicht einer  Variante eines Auffangnetzes, und     Fig. 4 eine teilweise Frontansicht  des Auffangnetzes nach Fig. 1, bei dem zusätzliche Verbindungs-elemente  vorgesehen sind.  



   Fig. 1 zeigt ein Auffangnetz 10, welches als sogenannte Galerie gebaut  und demgemäss horizontal ausgelegt ist. Das Auffangnetz 10 weist  ein Netz 12 auf, welches aus ineinandergreifenden Ringen 12' zusammengesetzt  ist. Das Netz 12 ist hierbei an den äusseren Längsseiten an je einem  Randseil 14, 15 und an den äusseren Schmalseiten an Stützen 16, 17  gehalten. Die Stützen 16, 17 sind an den an sich üblichen, annähernd  vertikal sich erstreckenden Abhängen, Felswänden 11 etc. in einer  Lage schräg nach aussen verankert. Es sind zwischen den äusseren  Stützen 16, 17 zwei weitere Stützen 18, 19 in gleichen Abständen  zueinander im Fels 11 verankert, welche parallel zu den äusseren  angeordnet sind und das Netz am vorderen Ende wie auch am Fussende  halten.

   Die Stützen 16 bis 19 sind zusätzlich an Rückhalteseilen  21 gehalten, welche zum einen am vorderen Ende der Stütze und zum  anderen am Fels verankert sind. Sie erstrecken sich jeweils schräg  nach hinten, wobei von einer Stütze jeweils zwei Rückhalteseile 21  nach links bzw. nach rechts hinten verlaufen, so dass diese Stützen  statisch gesehen optimal am Fels    11 befestigt sind. Ferner sind  noch bei den äusseren Stützen 16, 17 seitliche Abspannseile 22 vorgesehen.                                                     



   Auffangnetze 10 dieser Art sind in der Regel oberhalb von Eisenbahnen,  Strassen etc. positioniert und es kommt ihnen die Funktion zu, Felsgesteine  23, Geröll, Holz, wie Baumstämme, Baumstrünke, Erdmaterial und/oder  Ähnliches, aufzufangen, damit diese nicht auf die darunterliegenden  Trassen fallen. 



   Erfindungsgemäss sind zusätzliche Verbindungs-elemente 25 vorgesehen,  welche das Netz 12 an der Aussenseite und/oder in dessen Innerem  mit den Tragmitteln verbinden, so dass bei einem Hineinfallen eines  Steines 23 oder Ähnlichem ins Netz 12 die entstehenden Energien absorbiert  werden. Vorliegend werden als Tragmittel die Stützen 16 bis 19 verwendet.  Die Verbindungselemente 25 könnten aber auch an den Rückhalteseilen  21, an separaten Ankern oder dergleichen befestigt sein. 



   Es ist für jede Stütze 16 bis 19 jeweils am aussenseitigen Ende und  am Fussende je ein Verbindungselement 25 mit identischen Dimensionen  vorgesehen. Den auf der Aussenseite befindlichen Stützen 16, 17 sind  je zwei, indessen den inneren Stützen 18, 19 in beide Richtungen  am Kopf- und am Fussende je ein Verbindungselement 25 zugeordnet.  Damit sind in jedem Abschnitt des Netzes 12 zwischen den Stützen  je vier solcher Verbindungs-elemente vorhanden. Selbstverständlich  könnten die Tragmittel auch noch mit mehr als vier, bspw. 8, solcher  Verbindungselemente bestückt sein. 



   Hieraus ist gewährleistet, dass an jeder Stelle des Netzes 12 diese  zusätzliche Energie absorbiert werden kann und demgemäss das Auffangnetz  insgesamt im Stande ist, Steine mit bedeutend höherem Gewicht     und/oder höheren Energien aufzufangen als dies bei den herkömmlichen  Netzen möglich war. 



   Beim jeweiligen Verbindungselement 25 ist vorteilhaft mindestens  ein Bremsmittel 27, 27' integriert, welches bei einem Hineinfallen  eines Steines oder Ähnlichem die entstehenden Zug- und andere Energien  ins Netz anteilsmässig absorbiert. Ein solches Bremsmittel ist in  der Druckschrift US-A-5 207 302 erläutert. Es ist vorteilhaft aus  einem Ring gebildet, welcher zum Beispiel aus einem gebogenen Metallrohr  (Metallstab) besteht, das am einen Ende mit einem an der Stütze gehaltenen  Seil, indessen mit dem anderen Ende mit einem am Netz gehaltenen  Seil verbunden ist. Die nebeneinanderliegenden Endbereiche des Metallrohres  sind ausserdem von einem Klemmring 28 umfasst. Ferner sind auch die  Rückhalteseile 21 noch mit solchen Bremsmitteln 29 bestückt. 



   Im gezeigten Zustand sind im mittleren Abschnitt des Netzes 12 die  Verbindungselemente 25 und mit ihnen die Bremsmittel 27', in den  der Stein 23 hineingefallen ist, gestreckt, d.h. deren Ringe sind  entsprechend kleiner geworden. Bei einer entsprechend höheren Belastung  reissen diese eine Sollbruchstelle bildenden Ringe. 



   Ein weiterer Vorteil nach der Erfindung ergibt sich dadurch, dass  diese Verbindungselemente 25 bei einem Schadensereignis problemlos  durch neue ersetzt werden können, wenn diese gerissen oder zumindest  die Ringe gestreckt sind. Es wird quasi in diesem Auffangnetz eine  Sollbruch- oder Sollbeschädigungsstelle bei einem definierten Energieniveau  erzeugt, die leicht ersetzbar ist. Dies geschieht durch ein Lösen  derselben beim Tragmittel und beim Netz und durch ein entsprechendes  Befestigen von neuen Verbindungselementen. 



   Sehr vorteilhaft ist das Netz 12 an den beidseitigen Randseilen 14,  15 mittels Gleitelementen  24  verschiebbar angebracht, bei denen  jedes    Gleitelement 24 um einen randseitigen Ring 12' und um das  Randseil 14, 15 geschlauft ist. 



   Durch diese Anordnung entsteht im Rahmen der Erfindung ein weiterer  erheblicher Vorteil, als bei einem Aufprall des Steines in das Netz  die Ringbündel in Reihen 12'' wie bei einem Vorhang quer zu den Randseilen  gegen die Stelle beim Aufprall hin verschoben werden und hieraus  eine erhöhte Festigkeit des Netzes im Aufprallbereich entsteht. 



   Durch die Verbindungselemente 25 wird erreicht, dass die gegen die  Aufprallstelle gezogenen Ringreihen zurückgehalten werden. Wenn nun  der fallende Stein ein bestimmtes Energieniveau aufweist, werden  die Verbindungselemente 25 gezogen, bis in einer ersten Stufe die  Bremsringe 27' gestreckt, wie dargestellt, und in einer zweiten Stufe  die Verbindungselemente reissen. Damit kann ein definierbarer Anteil  der gesamten erforderlichen Absorptionsenergie aufgenommen werden.                                                             



   Fig. 2 zeigt ein annähernd vertikal angeordnetes Auffangnetz 30 in  teilweiser Ansicht, welches im Unterschied zu demjenigen nach Fig.  1 an einem Schräghang angeordnet ist und den Hang herunterstürzendes  Material, wie zum Beispiel Steine 31, auffängt. Das Auffangnetz 30  ist an annähernd vertikalen, als Tragmittel vorgesehenen Stützen  34, 38 befestigt, die an Rückhalteseilen 36 gehalten sind. Ein Netz  33 besteht wiederum aus ineinander geschlauften Ringen 33', die jeweils  aus mehreren Windungen eines Drahtes gebildet sind. Das Netz 33 ist  oben und unten von annähernd horizontal verlaufenden Randseilen 41,  42 gehalten, wobei an den Ringen 33' vorhandene Gleitelemente 44  wiederum wie bei einem Vorhang für eine Verschiebemöglichkeit des  Netzes 33 entlang diesen Randseilen 41, 42 sorgen. 



   Erfindungsgemäss sind Verbindungselemente 45 vorgesehen, welche das  Netz 33 zum einen aussenseitig an seiner Ober- 45' bzw. Unterseite  und zum andern in seinem Innern 45'' mit der Stütze 34, 38 verbinden,  wobei an dieser Stütze je zwei am oberen Ende und zwei am unteren    Ende befestigt sind. Die beiden sich ins Innere 45'' des Netzes  erstreckenden Verbindungselemente weisen eine annähernd gleiche Länge  auf und das eine von ihnen ist in der oberen bzw. das andere in der  unteren Hälfte des Netzes befestigt. Die Verbindungselemente 45 im  Abschnitt des Netzes, in dem der Stein 31 hineingeprallt ist, sind  jeweils wiederum gestreckt und dementsprechend die Bremsmittel 47  je mit seinem Ring von einem Durchmesser von bspw. 25 Zentimetern  im unbelasteten Zustand auf einen kleinen Durchmesser von ein paar  Zentimetern reduziert. 



   In dieser Fig. 2 kann wiederum sehr anschaulich entnommen werden,  dass durch den Aufprall des Steines in das Netz die Ringbündel des  Netzes wie bei einem Vorhang reihenweise quer zu den Randseilen 41,  42 hin verschoben worden sind. Die einzelnen Ringe auf der Aussenseite  des Netzes sind zu diesem Zwecke wiederum über Gleiter an dem jeweiligen  Randseil 41, 42 verschiebbar gehalten. Die Verbindungselemente 45  haben im Sinne der Erfindung diesem Verschieben der Ringbündel mit  einem definierten Widerstand entgegengewirkt. 



   Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt eines Auffangnetz-Systemes 50, welches  mehrere in gleicher Richtung sich erstreckende und an gleicher Stelle  bei der Stütze 51 angeordnete Verbindungselemente 52, 53, 54, 56,  57 aufweist, welche wiederum mit jeweils einem Bremsmittel 55 ausgestattet  sind. Die einen Verbindungselemente 52, 53, 54 greifen wiederum an  der Aussenseite des Netzes 50 an, indessen die Verbindungselemente  56, 57 innen am Netz befestigt sind. Bezüglich der Bildebene sind  die beiden letzteren Verbindungselemente 56, 57 vor dem das Netz  tragenden Randseil 59, derweil dieses Randseil hinter der Stütze  51 talseitig angeordnet ist. Das in der Art eines Stossdämpfers wirkende  Bremsmittel 55 hat an den nebeneinander liegenden Enden je einen  diese umfassenden Klemmring 55'.

   Die von der Stütze 51 ausgehenden  Verbindungselemente 52, 53, 54, 56, 57 sind jeweils mit einer unterschiedlichen  Länge    versehen und demgemäss am Netz 58 zum einen aussenseitig  und zum andern innerhalb desselben an unterschiedlichen Stellen in  definierten Abständen befestigt, so dass diese Verbindungselemente  bei einem Steinfall nacheinander bzw. miteinander Energie aufnehmen,  bis sie jeweils reissen. 



   Bei einem Steinschlag wird vorerst das Netz senkrecht zu seiner Längsausdehnung  gestreckt und hierbei die einzelnen quer zur Längsausdehnung verlaufenden  Ringreihen nacheinander in Richtung gegen die Aufprallstelle hin  gezogen. Sobald die Reihe, bei der aussen ein Verbindungselement  54 angreift, gezogen wird, bewirken die beidseitig angeordneten Verbindungselemente  ein Zurückhalten der Ringreihen, bis ihre Bremsringe gestreckt und  in der Folge reissen, so dass die nächsten Verbindungselemente 53  zum Einsatz kommen, da die Ringreihen weitergezogen werden. 



   In Fig. 4 sind noch in einer Variante bei dem an sich in Fig. 1 dargestellten  Auffangnetz 10 zusätzliche Verbindungselemente 25 verdeutlicht, welche  am einen Ende am äusseren bzw. am inneren Ende der Stützen 18, 19  befestigt und am anderen Ende 25'' nicht an der Aussenseite, sondern  im Netz befestigt sind. Von den Stützen 18, 19 gehen jeweils in beide  Richtungen innen und aussen je zwei Verbindungselemente weg. Damit  ergibt sich gegenüber der Ausführung nach Fig. 1 eine erhöhte Auffangkraft  des Netzes, d.h. es können noch schwerere Gegenstände sicher vom  Netz aufgefangen werden. 



   Die Erfindung ist mit den obigen Ausführungsbeispielen ausreichend  dargetan. Selbstverständlich könnte sie noch in anderen Varianten  erläutert sein. 



   So könnten die Verbindungselemente je nach der Anwendung nebst den  unterschiedlichen Längen gemäss Fig. 3 auch mit unterschiedlichen  Ma   terialien und Dimensionen versehen sein, so dass mit ihnen verschiedene  Absorptionsvermögen, Reissfestigkeiten oder Bremswirkungen entstehen.  Im Prinzip könnten auch mehrere Verbindungselemente parallel und/oder  seriell zueinander montiert sein. 



   Das Auffangnetz gemäss Fig. 1 kann selbstverständlich auch an einem  schrägen Abhang als Galerie angeordnet sein. Die Anzahl bzw. die  Länge und Breite der Felder, die von den beabstandeten Stützen gebildet  sind, lassen sich je nach den örtlichen Gegebenheiten beliebig anpassen.                                                       



   Die Randseile könnten auch durch eine Doppelseilführung realisiert  sein, wobei vorzugsweise bei den Stützen die entsprechenden Bremsringe  angeordnet sind. 



   Auch die Bremsmittel könnten selbstverständlich auch anders als oben  erläutert ausgebildet sein, bspw. durch an sich bekannte Reibungselemente.                                                     



   Im Prinzip könnten die Verbindungselemente nur im Innern des Netzes  und nicht an der Aussenseite desselben befestigt sein, was nicht  näher dargestellt ist. Die Verbindungselemente könnten auch an dem  Tragmittel nicht nur endseitig, sondern auch an einer beliebigen  Stelle angeordnet sein, wie zum Beispiel in der Stützenmitte. 



   Im unbelasteten Zustand des Netzes sind die Verbindungselemente mit  einer solchen Länge versehen, dass sie etwas durchhängen und nicht  bereits voll gestreckt sind. Wenn nun ein Stein in das Netz fällt,  wird hieraus ermöglicht, dass sich das Netz - wie dargestellt - noch  vorhangartig verschieben kann, bevor diese Verbindungselemente gestreckt  sind und sich das Netz nur noch beschränkt verschieben lässt.

Claims (10)

1. Auffangnetz, insbesondere für Steinschlagverbauungen, mit einem aus ineinandergreifenden Ringen (12', 33') bestehenden Netz (12, 33) und dieses haltenden Tragmitteln, wobei das Netz (12, 33) aussenseitig an zumindest zwei gegenüberliegenden Seiten von je wenigstens einem Randseil (14, 15, 41, 42) und/oder einem Abspannseil (22) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzliche Verbindungselemente (25, 45) vorgesehen sind, welche das Netz (12, 33) an dessen Aussenseite und/oder in dessen Innerem mit dem Tragmittel verbinden, so dass die entstehenden Energien bei einem Hineinfallen eines Steines (23, 31) ins Netz (12, 33) absorbiert werden können.
2.
Auffangnetz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem jeweiligen Verbindungselement (25, 45) mindestens ein Bremsmittel (27, 27', 47) integriert ist, welches die entstehenden Energien bei einem Hineinfallen eines Steines (23, 31) ins Netz (12, 33) anteilsmässig absorbiert.
3. Auffangnetz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremsmittel (27, 27', 47) aus einem Ring, welcher zum Beispiel durch ein gebogenes Metallrohr gebildet ist, das am einen Ende mit einem am Tragmittel gehaltenen Seil, indessen mit dem anderen Ende mit einem am Netz (12, 33) gehaltenen Seil verbunden ist, wobei die nebeneinanderliegenden Endbereiche des Metallrohres ausserdem von einem Klemmring (28) umfasst sind.
4.
Auffangnetz nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Netz (12) aussenseitig an zumindest zwei gegenüberliegenden Seiten von je wenigstens einem Randseil (14, 15) derart gehalten ist, dass es mit seinen Ringen (12') entlang dieser Randseile (14, 15) vorhangartig verschiebbar ist.
5. Auffangnetz nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass von einem jeweiligen Tragmittel mehrere Verbindungselemente (52, 53, 54, 56, 57) ausgehen, welche unterschiedliche Längen aufweisen und demnach am Netz (58) an unterschiedlichen Stellen in vorbestimmten Abständen befestigt sind, so dass diese Verbindungselemente (52, 53, 54, 56, 57) bei einem Steinfall nacheinander bzw. miteinander Energie aufnehmen, bis sie jeweils reissen.
6.
Auffangnetz nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Netz (12) aufnehmbare Energie zu derjenigen der Verbindungselemente (25) abgestimmt ist.
7. Auffangnetz nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Tragmittel jeweils an seinem äusseren Ende und am Fussende je wenigstens ein Verbindungselement (25) befestigt ist.
8. Auffangnetz nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (25, 45) jeweils am einen Ende am Haltemittel und am anderen Ende (25'', 45'') im Innern des Netzes an wenigstens einem Ring (12', 33') befestigt sind.
9.
Auffangnetz nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Netz (10) zwischen zwei Tragmitteln wenigstens je ein Verbindungselement (25) an den beiden Aussenseiten und jeweils wenigstens zwei im Innern des Netzes pro Tragmittel angreifen.
10. Auffangnetz nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (25, 45) paarweise, vorzugsweise symmetrisch zur Netzmitte am Netz befestigt sind.
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