CH695104A5 - Auffangnetz insbesondere für Steinschlagverbauungen - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Auffangnetz, insbesondere für Steinschlagverbauungen, mit einem aus ineinandergreifenden Ringen oder dergleichen bestehenden Netz und dieses haltenden Tragmitteln, wobei das Netz aussenseitig an zumindest zwei gegen-überliegenden Seiten von je wenigstens einem Randseil und/oder einem Abspannseil gehalten ist. Bei einem gattungsmässigen Auffangnetz nach der Druckschrift EP-A-0 679 437 werden vorerst einzelne Ringe angefertigt, welche aus einem Draht mit mehreren Windungen bestehen. Diese Ringe werden dann von vier weiteren Ringen umgriffen, bis ein sogenanntes Ringnetz entsteht. Ein solches Netz hat sich in der Praxis sehr bewährt. Bei einem Aufprall eines Steines oder von Geröll ins Netz kann bei vorausgesetzten Abmessungen des Netzes eine begrenzte Energie absorbiert werden, ohne dass das Netz reisst und das zu stoppende Gestein durchs Netz hindurchfällt. Der vorliegenden Erfindung wurde basierend auf diesem bestehenden Auffangnetz die Aufgabe zugrunde gelegt, ein Auffangnetz nach der eingangs erwähnten Gattung derart weiterzubilden, dass mit ihm höhere Energien mit einem relativ geringen konstruktiven Aufwand aufgenommen werden können. Ferner sollen mit dieser Erfindung auch bestehende verbaute Auffangnetze nachrüstbar sein, um bei ihnen ebenfalls höhere Energien absorbieren zu können. Ferner soll beim Versagen (Reissen) der Randseile bzw. Abspannseile infolge Überlast erreicht werden, dass das Gesamtsystem trotzdem seine Schutzaufgabe erfüllt. Die Aufgabe ist erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass zusätzliche Verbindungselemente vorgesehen sind, welche das Netz an dessen Aussenseite und/oder in dessen Innerem mit dem Tragmittel verbinden, so dass mit ihm die entstehenden Energien bei einem Hineinfallen eines Steines oder Ähnlichem ins Netz absorbiert werden können. Mit dieser erfindungsgemässen Ausbildung des Auffangnetzes hat sich herausgestellt, dass mit diesen zusätzlichen Verbindungselementen gegenüber den bekannten Netzen eine höhere, bis höher als 30%, von der durch den Aufprall des Steingutes entstehenden Energie absorbiert werden kann, ohne dass das Netz reisst. Diese Verbindungselemente sind einfach herstellbar und sie können mit einem geringen Aufwand am Tragmittel einerseits und am oder im Netz andererseits befestigt werden. Sehr vorteilhaft weisen diese Verbindungselemente jeweils ein Bremsmittel auf, welches bei einer entsprechenden Zugbelastung ein definiertes Strecken des Verbindungselementes bewirkt. Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie weitere Vorteile derselben sind nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine Frontansicht eines erfindungsgemäss ausgebildeten Auffangnetzes in horizontaler Anordnung als Galerie, Fig. 2 eine teilweise Ansicht eines erfindungsgemässen ausgebildeten Auffangnetzes in vertikaler Anordnung, Fig. 3 eine teilweise Ansicht einer Variante eines Auffangnetzes, und Fig. 4 eine teilweise Frontansicht des Auffangnetzes nach Fig. 1, bei dem zusätzliche Verbindungs-elemente vorgesehen sind. Fig. 1 zeigt ein Auffangnetz 10, welches als sogenannte Galerie gebaut und demgemäss horizontal ausgelegt ist. Das Auffangnetz 10 weist ein Netz 12 auf, welches aus ineinandergreifenden Ringen 12' zusammengesetzt ist. Das Netz 12 ist hierbei an den äusseren Längsseiten an je einem Randseil 14, 15 und an den äusseren Schmalseiten an Stützen 16, 17 gehalten. Die Stützen 16, 17 sind an den an sich üblichen, annähernd vertikal sich erstreckenden Abhängen, Felswänden 11 etc. in einer Lage schräg nach aussen verankert. Es sind zwischen den äusseren Stützen 16, 17 zwei weitere Stützen 18, 19 in gleichen Abständen zueinander im Fels 11 verankert, welche parallel zu den äusseren angeordnet sind und das Netz am vorderen Ende wie auch am Fussende halten. Die Stützen 16 bis 19 sind zusätzlich an Rückhalteseilen 21 gehalten, welche zum einen am vorderen Ende der Stütze und zum anderen am Fels verankert sind. Sie erstrecken sich jeweils schräg nach hinten, wobei von einer Stütze jeweils zwei Rückhalteseile 21 nach links bzw. nach rechts hinten verlaufen, so dass diese Stützen statisch gesehen optimal am Fels 11 befestigt sind. Ferner sind noch bei den äusseren Stützen 16, 17 seitliche Abspannseile 22 vorgesehen. Auffangnetze 10 dieser Art sind in der Regel oberhalb von Eisenbahnen, Strassen etc. positioniert und es kommt ihnen die Funktion zu, Felsgesteine 23, Geröll, Holz, wie Baumstämme, Baumstrünke, Erdmaterial und/oder Ähnliches, aufzufangen, damit diese nicht auf die darunterliegenden Trassen fallen. Erfindungsgemäss sind zusätzliche Verbindungs-elemente 25 vorgesehen, welche das Netz 12 an der Aussenseite und/oder in dessen Innerem mit den Tragmitteln verbinden, so dass bei einem Hineinfallen eines Steines 23 oder Ähnlichem ins Netz 12 die entstehenden Energien absorbiert werden. Vorliegend werden als Tragmittel die Stützen 16 bis 19 verwendet. Die Verbindungselemente 25 könnten aber auch an den Rückhalteseilen 21, an separaten Ankern oder dergleichen befestigt sein. Es ist für jede Stütze 16 bis 19 jeweils am aussenseitigen Ende und am Fussende je ein Verbindungselement 25 mit identischen Dimensionen vorgesehen. Den auf der Aussenseite befindlichen Stützen 16, 17 sind je zwei, indessen den inneren Stützen 18, 19 in beide Richtungen am Kopf- und am Fussende je ein Verbindungselement 25 zugeordnet. Damit sind in jedem Abschnitt des Netzes 12 zwischen den Stützen je vier solcher Verbindungs-elemente vorhanden. Selbstverständlich könnten die Tragmittel auch noch mit mehr als vier, bspw. 8, solcher Verbindungselemente bestückt sein. Hieraus ist gewährleistet, dass an jeder Stelle des Netzes 12 diese zusätzliche Energie absorbiert werden kann und demgemäss das Auffangnetz insgesamt im Stande ist, Steine mit bedeutend höherem Gewicht und/oder höheren Energien aufzufangen als dies bei den herkömmlichen Netzen möglich war. Beim jeweiligen Verbindungselement 25 ist vorteilhaft mindestens ein Bremsmittel 27, 27' integriert, welches bei einem Hineinfallen eines Steines oder Ähnlichem die entstehenden Zug- und andere Energien ins Netz anteilsmässig absorbiert. Ein solches Bremsmittel ist in der Druckschrift US-A-5 207 302 erläutert. Es ist vorteilhaft aus einem Ring gebildet, welcher zum Beispiel aus einem gebogenen Metallrohr (Metallstab) besteht, das am einen Ende mit einem an der Stütze gehaltenen Seil, indessen mit dem anderen Ende mit einem am Netz gehaltenen Seil verbunden ist. Die nebeneinanderliegenden Endbereiche des Metallrohres sind ausserdem von einem Klemmring 28 umfasst. Ferner sind auch die Rückhalteseile 21 noch mit solchen Bremsmitteln 29 bestückt. Im gezeigten Zustand sind im mittleren Abschnitt des Netzes 12 die Verbindungselemente 25 und mit ihnen die Bremsmittel 27', in den der Stein 23 hineingefallen ist, gestreckt, d.h. deren Ringe sind entsprechend kleiner geworden. Bei einer entsprechend höheren Belastung reissen diese eine Sollbruchstelle bildenden Ringe. Ein weiterer Vorteil nach der Erfindung ergibt sich dadurch, dass diese Verbindungselemente 25 bei einem Schadensereignis problemlos durch neue ersetzt werden können, wenn diese gerissen oder zumindest die Ringe gestreckt sind. Es wird quasi in diesem Auffangnetz eine Sollbruch- oder Sollbeschädigungsstelle bei einem definierten Energieniveau erzeugt, die leicht ersetzbar ist. Dies geschieht durch ein Lösen derselben beim Tragmittel und beim Netz und durch ein entsprechendes Befestigen von neuen Verbindungselementen. Sehr vorteilhaft ist das Netz 12 an den beidseitigen Randseilen 14, 15 mittels Gleitelementen 24 verschiebbar angebracht, bei denen jedes Gleitelement 24 um einen randseitigen Ring 12' und um das Randseil 14, 15 geschlauft ist. Durch diese Anordnung entsteht im Rahmen der Erfindung ein weiterer erheblicher Vorteil, als bei einem Aufprall des Steines in das Netz die Ringbündel in Reihen 12'' wie bei einem Vorhang quer zu den Randseilen gegen die Stelle beim Aufprall hin verschoben werden und hieraus eine erhöhte Festigkeit des Netzes im Aufprallbereich entsteht. Durch die Verbindungselemente 25 wird erreicht, dass die gegen die Aufprallstelle gezogenen Ringreihen zurückgehalten werden. Wenn nun der fallende Stein ein bestimmtes Energieniveau aufweist, werden die Verbindungselemente 25 gezogen, bis in einer ersten Stufe die Bremsringe 27' gestreckt, wie dargestellt, und in einer zweiten Stufe die Verbindungselemente reissen. Damit kann ein definierbarer Anteil der gesamten erforderlichen Absorptionsenergie aufgenommen werden. Fig. 2 zeigt ein annähernd vertikal angeordnetes Auffangnetz 30 in teilweiser Ansicht, welches im Unterschied zu demjenigen nach Fig. 1 an einem Schräghang angeordnet ist und den Hang herunterstürzendes Material, wie zum Beispiel Steine 31, auffängt. Das Auffangnetz 30 ist an annähernd vertikalen, als Tragmittel vorgesehenen Stützen 34, 38 befestigt, die an Rückhalteseilen 36 gehalten sind. Ein Netz 33 besteht wiederum aus ineinander geschlauften Ringen 33', die jeweils aus mehreren Windungen eines Drahtes gebildet sind. Das Netz 33 ist oben und unten von annähernd horizontal verlaufenden Randseilen 41, 42 gehalten, wobei an den Ringen 33' vorhandene Gleitelemente 44 wiederum wie bei einem Vorhang für eine Verschiebemöglichkeit des Netzes 33 entlang diesen Randseilen 41, 42 sorgen. Erfindungsgemäss sind Verbindungselemente 45 vorgesehen, welche das Netz 33 zum einen aussenseitig an seiner Ober- 45' bzw. Unterseite und zum andern in seinem Innern 45'' mit der Stütze 34, 38 verbinden, wobei an dieser Stütze je zwei am oberen Ende und zwei am unteren Ende befestigt sind. Die beiden sich ins Innere 45'' des Netzes erstreckenden Verbindungselemente weisen eine annähernd gleiche Länge auf und das eine von ihnen ist in der oberen bzw. das andere in der unteren Hälfte des Netzes befestigt. Die Verbindungselemente 45 im Abschnitt des Netzes, in dem der Stein 31 hineingeprallt ist, sind jeweils wiederum gestreckt und dementsprechend die Bremsmittel 47 je mit seinem Ring von einem Durchmesser von bspw. 25 Zentimetern im unbelasteten Zustand auf einen kleinen Durchmesser von ein paar Zentimetern reduziert. In dieser Fig. 2 kann wiederum sehr anschaulich entnommen werden, dass durch den Aufprall des Steines in das Netz die Ringbündel des Netzes wie bei einem Vorhang reihenweise quer zu den Randseilen 41, 42 hin verschoben worden sind. Die einzelnen Ringe auf der Aussenseite des Netzes sind zu diesem Zwecke wiederum über Gleiter an dem jeweiligen Randseil 41, 42 verschiebbar gehalten. Die Verbindungselemente 45 haben im Sinne der Erfindung diesem Verschieben der Ringbündel mit einem definierten Widerstand entgegengewirkt. Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt eines Auffangnetz-Systemes 50, welches mehrere in gleicher Richtung sich erstreckende und an gleicher Stelle bei der Stütze 51 angeordnete Verbindungselemente 52, 53, 54, 56, 57 aufweist, welche wiederum mit jeweils einem Bremsmittel 55 ausgestattet sind. Die einen Verbindungselemente 52, 53, 54 greifen wiederum an der Aussenseite des Netzes 50 an, indessen die Verbindungselemente 56, 57 innen am Netz befestigt sind. Bezüglich der Bildebene sind die beiden letzteren Verbindungselemente 56, 57 vor dem das Netz tragenden Randseil 59, derweil dieses Randseil hinter der Stütze 51 talseitig angeordnet ist. Das in der Art eines Stossdämpfers wirkende Bremsmittel 55 hat an den nebeneinander liegenden Enden je einen diese umfassenden Klemmring 55'. Die von der Stütze 51 ausgehenden Verbindungselemente 52, 53, 54, 56, 57 sind jeweils mit einer unterschiedlichen Länge versehen und demgemäss am Netz 58 zum einen aussenseitig und zum andern innerhalb desselben an unterschiedlichen Stellen in definierten Abständen befestigt, so dass diese Verbindungselemente bei einem Steinfall nacheinander bzw. miteinander Energie aufnehmen, bis sie jeweils reissen. Bei einem Steinschlag wird vorerst das Netz senkrecht zu seiner Längsausdehnung gestreckt und hierbei die einzelnen quer zur Längsausdehnung verlaufenden Ringreihen nacheinander in Richtung gegen die Aufprallstelle hin gezogen. Sobald die Reihe, bei der aussen ein Verbindungselement 54 angreift, gezogen wird, bewirken die beidseitig angeordneten Verbindungselemente ein Zurückhalten der Ringreihen, bis ihre Bremsringe gestreckt und in der Folge reissen, so dass die nächsten Verbindungselemente 53 zum Einsatz kommen, da die Ringreihen weitergezogen werden. In Fig. 4 sind noch in einer Variante bei dem an sich in Fig. 1 dargestellten Auffangnetz 10 zusätzliche Verbindungselemente 25 verdeutlicht, welche am einen Ende am äusseren bzw. am inneren Ende der Stützen 18, 19 befestigt und am anderen Ende 25'' nicht an der Aussenseite, sondern im Netz befestigt sind. Von den Stützen 18, 19 gehen jeweils in beide Richtungen innen und aussen je zwei Verbindungselemente weg. Damit ergibt sich gegenüber der Ausführung nach Fig. 1 eine erhöhte Auffangkraft des Netzes, d.h. es können noch schwerere Gegenstände sicher vom Netz aufgefangen werden. Die Erfindung ist mit den obigen Ausführungsbeispielen ausreichend dargetan. Selbstverständlich könnte sie noch in anderen Varianten erläutert sein. So könnten die Verbindungselemente je nach der Anwendung nebst den unterschiedlichen Längen gemäss Fig. 3 auch mit unterschiedlichen Ma terialien und Dimensionen versehen sein, so dass mit ihnen verschiedene Absorptionsvermögen, Reissfestigkeiten oder Bremswirkungen entstehen. Im Prinzip könnten auch mehrere Verbindungselemente parallel und/oder seriell zueinander montiert sein. Das Auffangnetz gemäss Fig. 1 kann selbstverständlich auch an einem schrägen Abhang als Galerie angeordnet sein. Die Anzahl bzw. die Länge und Breite der Felder, die von den beabstandeten Stützen gebildet sind, lassen sich je nach den örtlichen Gegebenheiten beliebig anpassen. Die Randseile könnten auch durch eine Doppelseilführung realisiert sein, wobei vorzugsweise bei den Stützen die entsprechenden Bremsringe angeordnet sind. Auch die Bremsmittel könnten selbstverständlich auch anders als oben erläutert ausgebildet sein, bspw. durch an sich bekannte Reibungselemente. Im Prinzip könnten die Verbindungselemente nur im Innern des Netzes und nicht an der Aussenseite desselben befestigt sein, was nicht näher dargestellt ist. Die Verbindungselemente könnten auch an dem Tragmittel nicht nur endseitig, sondern auch an einer beliebigen Stelle angeordnet sein, wie zum Beispiel in der Stützenmitte. Im unbelasteten Zustand des Netzes sind die Verbindungselemente mit einer solchen Länge versehen, dass sie etwas durchhängen und nicht bereits voll gestreckt sind. Wenn nun ein Stein in das Netz fällt, wird hieraus ermöglicht, dass sich das Netz - wie dargestellt - noch vorhangartig verschieben kann, bevor diese Verbindungselemente gestreckt sind und sich das Netz nur noch beschränkt verschieben lässt.
Claims (10)
1. Auffangnetz, insbesondere für Steinschlagverbauungen, mit einem aus ineinandergreifenden Ringen (12', 33') bestehenden Netz (12, 33) und dieses haltenden Tragmitteln, wobei das Netz (12, 33) aussenseitig an zumindest zwei gegenüberliegenden Seiten von je wenigstens einem Randseil (14, 15, 41, 42) und/oder einem Abspannseil (22) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzliche Verbindungselemente (25, 45) vorgesehen sind, welche das Netz (12, 33) an dessen Aussenseite und/oder in dessen Innerem mit dem Tragmittel verbinden, so dass die entstehenden Energien bei einem Hineinfallen eines Steines (23, 31) ins Netz (12, 33) absorbiert werden können.
2.
Auffangnetz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem jeweiligen Verbindungselement (25, 45) mindestens ein Bremsmittel (27, 27', 47) integriert ist, welches die entstehenden Energien bei einem Hineinfallen eines Steines (23, 31) ins Netz (12, 33) anteilsmässig absorbiert.
3. Auffangnetz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bremsmittel (27, 27', 47) aus einem Ring, welcher zum Beispiel durch ein gebogenes Metallrohr gebildet ist, das am einen Ende mit einem am Tragmittel gehaltenen Seil, indessen mit dem anderen Ende mit einem am Netz (12, 33) gehaltenen Seil verbunden ist, wobei die nebeneinanderliegenden Endbereiche des Metallrohres ausserdem von einem Klemmring (28) umfasst sind.
4.
Auffangnetz nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Netz (12) aussenseitig an zumindest zwei gegenüberliegenden Seiten von je wenigstens einem Randseil (14, 15) derart gehalten ist, dass es mit seinen Ringen (12') entlang dieser Randseile (14, 15) vorhangartig verschiebbar ist.
5. Auffangnetz nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass von einem jeweiligen Tragmittel mehrere Verbindungselemente (52, 53, 54, 56, 57) ausgehen, welche unterschiedliche Längen aufweisen und demnach am Netz (58) an unterschiedlichen Stellen in vorbestimmten Abständen befestigt sind, so dass diese Verbindungselemente (52, 53, 54, 56, 57) bei einem Steinfall nacheinander bzw. miteinander Energie aufnehmen, bis sie jeweils reissen.
6.
Auffangnetz nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Netz (12) aufnehmbare Energie zu derjenigen der Verbindungselemente (25) abgestimmt ist.
7. Auffangnetz nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes Tragmittel jeweils an seinem äusseren Ende und am Fussende je wenigstens ein Verbindungselement (25) befestigt ist.
8. Auffangnetz nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (25, 45) jeweils am einen Ende am Haltemittel und am anderen Ende (25'', 45'') im Innern des Netzes an wenigstens einem Ring (12', 33') befestigt sind.
9.
Auffangnetz nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Netz (10) zwischen zwei Tragmitteln wenigstens je ein Verbindungselement (25) an den beiden Aussenseiten und jeweils wenigstens zwei im Innern des Netzes pro Tragmittel angreifen.
10. Auffangnetz nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (25, 45) paarweise, vorzugsweise symmetrisch zur Netzmitte am Netz befestigt sind.
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