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AT106672B - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen zur Anzeige von in Untervermittlungsstellen auftretenden Störungen in Hauptvermittlungsstellen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen zur Anzeige von in Untervermittlungsstellen auftretenden Störungen in Hauptvermittlungsstellen.

Info

Publication number
AT106672B
AT106672B AT106672DA AT106672B AT 106672 B AT106672 B AT 106672B AT 106672D A AT106672D A AT 106672DA AT 106672 B AT106672 B AT 106672B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
fault
connection line
exchange
arrangement according
circuit arrangement
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Max Langer
Maximilian Dr Phil Mathias
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT106672B publication Critical patent/AT106672B/de

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  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description


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  Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen zur Anzeige von in   Untervermittllmgs ;   stellen auftretenden Störungen in   Hauptvermittlungsstellen.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen mit   Haupt-und Untervermittlungsstellen   und insbesondere auf die Kenntlichmachung der in den Untervermittlungsstellen auftretenden Störungen in den Hauptvermittlungsstellen. Es ist bereits bekannt, die Störungsmeldung über besondere, zwischen den   Haupt-und Untervermittlunghstellen   verlaufenden Signalleitungen auszuführen. Aus wirtschaft- lichen Gründen ist es aber   unzweckmässig, zu   den oft in grösserer Entfernung von der Hauptvermittlungs- stelle liegenden Untervermittlungsstellen besondere Leitungen zu führen, welche lediglich für die doch verhältnismässig selten vorkommenden Störungsanmeldungen benutzbar sind. 



   Ferner ist auch vorgeschlagen worden, die Sprechverbindungsleitungen für die Störungsmeldung nutzbar zu machen, indem bei Auftreten von Störungen durch Schalteinrichtungen in den   Untervermitt-   lungsstellen selbsttätig eine freie zur Hauptvermittlungsstelle führende Verbindungsleitung belegt wird und über diese die Kenntlichmachung der Störung in der Hauptvermittlungsstelle erfolgt. Bei dieser Anordnung ist die Vorsehung besonderer, eine freie Verbindungsleitung aufsuchender Schalteinrichtungen erforderlich. 



   Die Erfindung bezweckt nun, die bekannten Anordnungen wesentlich zu vereinfachen und trotzdem eine einwandfreie und sichere Störungsmeldung zur Hauptvermittlungsstelle zu bewirken.   Errei e   wird dies dadurch, dass unabhängig von der Zahl der Sprechverbindungsleitungen zwischen Haupt-un Untervermittlungsstelle immer eine bestimmte für die Zwecke der Störungsmeldung verwendet wird wobei aber bei Besetztsein der für die Störungsmeldung vorgesehenen Verbindungsleitung durch eine Sprechverbindung das Zur-Wirkung-Kommen der die Störungsmeldung herbeiführenden Sehaltvorgänge bis zum Freiwerden der Verbindungsleitung verhindert wird. 



   Bei den bekannten Anordnungen sind des weiteren die in den Untervermittlungsstellen vorgesehenen zur   Kenntliehmaehung   von Störungen dienenden   Signaleinrichtungen   dauernd eingeschaltet, um jederzeit die Abgabe der Störungssignale bewirken zu können. Diese Anordnung ist unzweckmässig, da durch die dauernde Einschaltung der   Signaleinriehtungen     (Summermasehine,   Polwechsler od. dgl.) nicht nur ein unnötiger Stromverbrauch eintritt, sondern es erfolgt auch eine verhältnismässig schnelle Abnutzung verschiedener empfindlicher Teile, besonders bei Verwendung von Polweehslern. Die Erfindung beseitigt 
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 welche bei ihrem Wirksamwerden die Art der aufgetretenen Störungen kenntlich machen, erst beim Anschalten der Beamtin an der Störungsstelle eingeschaltet werden. 



   In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. 
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 u. zw. über die Verbindungsleitung VL1 werden bei Auftreten von Störungen in der Untervermittlungsstelle UV und Freisein der Verbindungsleitung   VLJ     ! Schaltvorgänge   zur Hauptvermittlungsstelle   HV   übertragen, welche dieser die Störungen kenntlich machen. 

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   In den Fig. 3-6 sind Anordnungen für die   Störungsmeldung   von   Untervermittlungsstellen   zu   Hauptvermittlungsstellen   dargestellt, bei welchen über jede zur Hauptvermittlungsstelle führende 
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 in der Hauptvermittlungsstelle kenntlich gemacht. Ferner sind in dieser Figur   Anzeigevorrichtungen   in der Hauptvermittlungsstelle dargestellt. 



   Die Fig. 4 zeigt eine Anordnung, bei welcher zur verzögerten Einschaltung des Störungszeichens in der Hauptvermittlungsstelle der Rufschalter verwendet wird. 



   In der Fig. 5 ist eine Anordnung veranschaulicht, bei welcher ein in der Untervermittlungsstelle 
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   In der Fig. 6 ist eine Anordnung veranschaulicht, bei welcher beim Auftreten einer wichtigen
Störung in der   Untervermittlungsstelle umd   Besetztsein der für die   Störungsmeldungen   verwendeten
Sprechverbindungsleitung die bestehende Sprechverbindung getrennt und über die frei gemachte Ver-   'bindungsleitung die   Störungsmeldung vor sieht geht. 



   Es sei zunächst die Wirkungsweise der in der Fig. 1 dargestellten Anordnung betrachtet. Zu diesem Zweck wird angenommen, dass die Verbindungsleitung VL1 frei ist und dass in der Unter- vermittlungsstelle   UV   eine Störung auftritt, die beispielsweise in dem Durchbrennen der Haupt- sicherung   HSi2   besteht. Das Relais GA liegt zwischen den beiden Batterieleitungen   J und   2, welche 
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 durchbrennt, spricht das Relais GA auf folgendem Wege an : Batterie B, Hauptsicherung HSi1, Relais GA, Batterieleitung 2 und von hier über irgendeinen der in den Verbindungseinrichtungen der Unterer- 
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 stelle, Erde. 



   Durch das Zur-Wirkung-Kommen der Fallklappe   AKI   wird der Beamte der Störungsmeldestelle auf eine in der Untervermittlungsstelle   UV   aufgetretene Störung aufmerksam gemacht. Er führt hierauf den Stöpsel Pst in die   Prüfklinke   Pkl ein. Durch   Schliessung   des   Klinkenkontaktes   16 wird folgender 
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 dein Relais An eingeschaltet wird, welches bei seinem Ansprechen in irgendeiner beliebigen Weise die in der Untervermittlungsstelle vorgesehenen Signaleinrichtungen, z. B. Polwechsler oder Summermaschinen, einschaltet. Es ist somit erreicht, dass die Signaleinrichtungen nicht dauernd in Betrieb sind, sondern erst beim Anschalten des Beamten der Störungsmeldestelle zur Wirkung gebracht werden. 



   Da eine Hauptsicherung durchgebrannt war und das Relais   GA   den Kontakt 5 ga geschlossen hatte, so ist ein unterbrochener hoher Summerton uhr an die linken Wicklungen des Relais R und der
Drosselspule   D1'2   angeschaltet. Der Beamte der Störungsmeldestelle hört in seinem Kopfhörer 21 den unterbrochenen hohen Summerton und weiss infolgedessen, dass eine der Hauptsicherungen in der Unter- vermittlungsstelle durchgebrannt ist. 



   War eine der Einzelsicherungen in der Untervermittlungsstelle schadhaft geworden, beispielsweise eine nicht dargestellte Sicherung Si2, so ist ein Signalkontakt si2 geschlossen worden, über welchen das
Relais   EA.   erregt wird. Das Relais   EA schliesst   seine Kontakte 22ea und 23ea. Über den Kontakt   22ea   erfolgt wieder die Einschaltung des Relais St, während über den Kontakt 23 ea an die linken Wicklungen von R bzw. Dr2 ein dauernder hoher Summerton   hSu   angeschaltet wird. 



   Beim Hängenbleiben eines Wählers in der Untervermittlungsstelle, beispielsweise beim längeren 
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 und   25wk   schliesst, über den   KOlltakt 24wk das   Relais St einschaltet und über den Kontakt 25wk einen dauernden tiefen Summerton   tSu   an die linken Wicklungen von   R   und Dr2 anlegt. 



   Es ist noch ein weiteres Alarmrelais Al vorgesehen, welches bei irgend welchen anderen Störungen wirksam wird, über den Kontakt 26 al das Störungsrelais St einschaltet und über den Kontakt 27 al einen   unterbrochenen   tiefen Summerton   utSu   anschaltet. 

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 berührung zwischen den Federn 14 und 15 aufgehoben und dafür die Feder 14 mit der Feder 28 in Kontaktberührung gebracht, so dass die   K1inkenfeder   29 über den Klinkenkontakt 28/14 mit der Ader 13 in Verbindung steht. Durch Öffnen des Kontaktes zwischen den Klinkenfedern 14 und 15 ist die Anruf- 
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   In der Untervermittlungsstelle UV wurde in irgendeiner beliebigen Art beim Stöpseln der Ver-   bindungsklinke VKI   das Relais A erregt, welches über seinen Kontakt 30a das Auslöseverzögerungsrelais C einschaltet. Das Relais   C   öffnet seinen Kontakt 7c und verhindert dadurch eine Erregung des Relais St beim Auftreten irgend einer Störung in der Untervermittlungsstelle. 



   Kommt beispielsweise während des Besetztseins der Verbindungsleitung VL1 das Relais Wk zur Wirkung, so werden zwar die Kontakte   24 wok   und   2/5 wk geschlossen,   eine Erregung des Relais St und damit die Übertragung des die aufgetretene Störung in der Hauptvermittlungsstelle kennzeichnenden Schaltvorganges wird aber bis zur Auslösung der Verbindung, d. h. bis zum Abfall des Auslöseverzögerungsrelais C, verhindert. Die Sehaltvorgänge zur Kenntliehmachung der Störungen in den Hauptvermittlungsstellen werden also gemäss dem Ausführungsbeispiel der   F ; g. l über Sprechverbindungsleitungen   übertragen, wenn diese nicht durch eine Sprechverbindung besetzt sind.

   Bei dieser Anordnung kann es vorkommen, dass wichtige, den Betrieb der Verbindungseinrichtungen in der   Untervermittlunss : sstel   e unter Umständen gefährdende Störungen bei besetzter Verbindungsleitung dem Überwachungsperslonal in der Hauptvermittlungsstelle erst nach Freiwerden der Verbindungsleitung, also mit erheblicher Verzögerung kenntlich gemacht werden. 



   Durch das in der Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel wird es nun   ermöglicht,   wichtige, in der Untervermittlungsstelle auftretende Störungen auch bei Besetztsein der zur Störungsmeldung zu verwendenden Sprechverbindungsleitung dem   Überwachungspersonal   in der Hauptvermittlungsstelle s ofort anzuzeigen. An beiden Enden der Sprechverbindungsleitung sind Einrichtungen dauernd angeschaltet, über welche beim Auftreten bestimmter Störungen in der Untervermittlungsstelle ein diese kennzeichnender Sehaltvorgang zur Wirkung gebracht wird.   Zweckmässig   ist es, wenn zur Kenntlichmaehung einer eingetretenen Störung eine Wechselstrom quelle parallel an beide Sprechadern der Verbindungsleitung angeschaltet wird. 



   Es sei nun die Wirkungsweise der in der Fig. 2 dargestellten Anordnung näher beschrieben. 
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 stelle aufgetretene Störungen angezeigt werden, indem bei Freisein der Verbindungsleitung VL1 die Anrufklappe   AS'   in der Störungsmeldestelle   Six dutch   einen über die Spreehader 13 sowie den Kontakt   10 si   geschlossenen Stromkreis eingeschaltet wird. Bei Besetztsein der Verbindungsleitung ist die Übertragung dieser   Schaltvorgänge   verhindert, denn das nicht dargestellte Störungsrelais St ist in der aus der Fig. 1 ersichtlichen Weise am Ansprechen verhindert. 



   Um während des Besetztseins der Verbindungsleitung   FL. ? wichtige Störungen   dem Überwachungspersonal der Hauptvermittlungsstelle sofort kenntlich zu machen, sind an beiden Enden der Verbindungsleitung VL1 Einrichtungen dauernd an die Spreehadern angeschaltet. Diese Einrichtungen bestehen in der Hauptvermittlungsstelle HV, aus der Drosselspule   DRll,   deren Wicklungen 101 und 102 in Reihe mit den Kondensatoren 103 und   104   in Brücke zwischen den Adern 13 und 19 liegen. In der Mitte dieser Brücke, also zwischen den Kondensatoren   10.)   und 104 ist ein empfindliches Wechselstromrelais Stl über den   K1inkenkontakt   105 angeschaltet. 



   In der Untervermittlungsstelle UV bestehen diese dauernd angeschalteten Einrichtungen aus der Drosselspule DR12, deren Wicklungen 111 und 112 in Reihe mit den Kondensatoren   11.'3 und 114   in Brücke zu den Sprechadern 19 und 13 liegen. 



   Tritt nun während des Besetztseins der Sprechverbindungsleitung eine wichtige Störung auf, wodurch beispielsweise der Kontakt   5ga   geschlossen wird, so wird die geerdete Wechselstromquelle WQ parallel an beide   Spreehadern     1.'3 und 19 Über   die dauernd eingeschaltete Brücke angelegt und betätigt das Störungssignal Stl in der Hauptvermittlungsstelle.

   Dieser Stromkreis verläuft wie folgt : Erde, Wechselstromquelle WQ,   Übertragerwieklung 120,   Kontakt   5ga,   Verzweigungspunkt 121, Kondensatoren   113/114,   Wicklung   111/112   der Drosselspule DR12, Adern   19/13   der Verbindungsleitung VL1, Wicklungen   101/102   der Drosselspule DR11, Kondensatoren 103/104, Verzweigungs- 
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 Störungsmeldestelle das Zeichen gegeben wird, dass in der Untervermittlungsstelle UV eine wichtige den Betrieb der Verbindungseinrichtungen unter Umständen gefährdende Störung aufgetreten ist.

   Wenn 

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 die Beamtin den   Stöpsel   PSt in die Klinke PKl einführt, so wird'der Kontakt 105 geöffnet und der Hörer 21 in einen Stromkreis eingeschaltet, der vom Verzweigungspunkt 122 über die Klinkenfeder 107 
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  Da in der Untervermittlungsstelle der Kontakt 5ga geschlossen ist, so wird durch die Induktionsspule Jsp 1 ein unterbrochener hoher Summerton   MMM   übertragen und die Beamtin erkennt hieran, welche Störung in der Untervermittlungsstelle vorliegt. Der unterbrochene hohe Summerton kann beispielsweise das Kennzeichen für das Durchbrennen einer Hauptsicherung sein. Ist an Stelle des Kontaktes   5 ga   in der Untervermittlungsstelle UV der Kontakt 27 al geschlossen, so wird durch die Induktionsspule Jsp2 ein unterbrochener tiefer Summerton   tfM   übertragen und die Beamtin der Störungsmeldestelle der Hauptvermittlungsstelle erkennt hieran die Art dieser Störung. 



   Die Wicklungen 101 und 102 bzw. 111 und 112 der Drosselspulen DRll und   DR12   sind derart eingeschaltet, dass sich ihre Wirkungen bei über die Verbindungsleitung VU fliessendem   Spreehstrom   unterstützen. Eine   Schwächung   dieser Sprechströme ist demnach verhindert. Durch die   Kondensatoren- ?   und 104 bzw. 113 und 114 ist aber auch ein Gleichstromfluss über die Wicklungen der Drosselspulen verhindert. Wird die Wechselstromquelle an den Verzweigungspunkt 121 angeschaltet, so heben die Wirkungen der Wicklungen 111 und 112 bzw. 101 und 102 einander auf und es wird demnach dem Wechselstrom kein Widerstand entgegengesetzt.

   Durch die parallel an beide Sprechadern der Verbindungsleitung erfolgte Ansehaltung der Wechselstromquelle WQ wird auch eine störende Beeinflussung der Sprechverbindung vermieden. 



   Vorstehend ist erwähnt worden, dass über die   Verbindungsleitung VL, ! ausser   den wichtigen, den Betrieb der Untervermittlungsstelle gefährdenden Störungen auch weniger wichtige   Störungen   bei Freisein der Verbindungsleitung dem   Überwachungspersonal   der Hauptvermittlungsstelle kenntlich gemacht werden. Es ist selbstverständlich möglich, dass zur Kennzeichnung der wichtigsten Störungen eine Verbindungsleitung allein vorgesehen ist. In einem solchen Falle wäre an die Verbindungsleitung VL1 in der Hauptvermittlungsstelle die Anrufklappe   A.   nicht anzuschalten und in der Untervermittlungsbtelle würden die Umschaltkontakte 9st/11 st bzw. 8st/10 st fortfallen. 



   Bei den in den Fig. 3-6 dargestellten Anordnungen ist es nicht erforderlich, in der Untervermittlungsstelle verschiedene Signaleinrichtungen vorzusehen, denn durch die beim Auftreten einer Störung in der 
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   dungsleitung   und damit auch die Art der Störung in der Untervermittlungsstelle kenntlich gemacht. 



   Zweckmässig ist es, in der Hauptvermittlungsstelle verschiedenartige Anzeigevorrichtungen,   beispielsweise verschiedenfarbigeLampen, zu verwenden, so dass das Überwaehungspersonal mit Leichtigkeit die Art des aufgetretenen Fehlers erkennen kann.   



   Zwecks Beschreibung der Wirkungsweise der in den Fig. 3-6 dargestellten Anordnungen sei zunächst die Fig. 3 erläutert. In der Hauptvermittlungsstelle   HV   sind fünf verschiedene Anzeigevorrichtungen r L, b L, gb L, gr L und w L vorgesehen. Jede dieser Anzeigevorrichtungen ist einer bestimmten Verbindungsleitung zugeordnet. 



   Die Einschaltung der Anzeigevorrichtung sei im nachstehenden bei drei Verbindungsleitungen erläutert. Die Einschaltung der übrigen zwei Anzeigevorrichtungen über die vierte und fünfte Verbindungsleitung ergibt sich ohne weiteres aus der Erläuterung bei den drei dargestellten Verbindungsleitungen, so dass eine Beschreibung hiefür nicht erforderlich ist. 



   Es sei angenommen, dass über die Verbindungsleitung   VL   Schaltvorgänge wirksam werden, wenn in der Untervermittlungsstelle Einzelsicherungen durchbrennen. 



   Brennt eine Hauptsicherung durch, so wird ein über die Verbindungsleitung VL2 zu betätigendes Zeichen bL in der Hauptvermittlungsstelle zur Wirkung gebracht. 



   Das der Verbindungsleitung   VL3   zugeordnete Zeichen   gbL wird dann eingeschaltet,   wenn nach Belegung einer Verbindungsleitung der anrufende Teilnehmer innerhalb einer bestimmten Zeit keine Stromstösse zur Einschaltung der   Nummernstromstossempfänger   in der Hauptvermittlungsstelle aussendet. 



   Die Schaltvorgänge zur Einschaltung der Zeichen in der Hauptvermittlungsstelle können nur bei freier Verbindungsleitung übertragen werden. Ist die Verbindungsleitung   VH   besetzt, so ist durch den belegenden Vorwähler   TTF   das Relais 01 über seine Wicklung 1 in bekannter Weise erregt worden und hat sich über seine Wicklung II sowie seinen Arbeitskontakt   1 cl in   einen Haltestromkreis eingeschaltet. Das   Brückenrelais   AM, welches bei Durchschaltung der Sprechadern im Mikrophonspeisestromkreis anspricht, hat den Kontakt 2al geöffnet und den Kontakt 3a1 geschlossen.

   Durch Öffnen des Kontaktes 4c1 verhindert das Relais C1 die Anschaltung der Wechselstromquelle WQ an die Ader 6 der Verbindungsleitung   VH,   wenn beim Eintreten einer Störung der Kontakt 10stl geschlossen wird. 



   Brennt eine Einzelsicherung durch, so wird von dieser in irgendeiner bekannten Weise ein Kontakt geschlossen, z. B. der Kontakt sil, wodurch das Störungsrelais Stol erregt wird. Das Relais Stl schliesst seinen Kontakt 10sl1, so dass, wenn die Verbindungsleitung VL1 frei ist, oder nach Trennung einer bestehenden Verbindung frei wird, folgender Stromkreis zur Wirkung kommt :   Wechselstromquelle TVQ,   

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   Widerstand 9, Kontakte 10 st1, 11v1, 4c1, 12v2, ader 6, Kontakt 5p1, Kondensator 13, Wicklung I des Relais R1, Erde.

   Das Relais R1 spricht an und schaltet sich über seine Wicklung II und seinen Kontakt 7 r1 in einen von der Trenntaste T r 1 abhängigen Haltestromkreis ein. Über den Kontakt 14 rl wird die rote Lampe rL eingeschaltet und dadurch dem Überwachungspersonal der Hauptvermittlungsstelle das Zeichen gegeben, dass in der Untervermittlungsstelle eine Einzelsicherung durchgebrannt ist.   
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 Potential liegt. 



   Brennt die   Sicherung HSi 1 durch,   so wirddas RelaisGAauffolgendemWege erregt : Erde, Zentral- 
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Relais   (M spricht   an und schaltet sich über seinen Kontakt 18 ga in einen vom Stromkreis   17unabhängigen  
Haltestromkreis ein, der von der Batterieleitung 15 über den Widerstand 19 und den Kontakt 18ga zur
Erde verläuft. Ferner schaltet das Relais   GA   über seinen Kontakt 20ga das Störungsrelais St2 ein, welches der Verbindungsleitung VL2 zugeordnet ist.

   Ist diese Verbindungsleitung bei Eintreten der
Störung frei, so kommt folgender Stromkreis zur Wirkung : Erde, Wechselstromquelle WQ, Widerstand 21,
Kontakte 22st2, 23 vl', 24c2, 25v2', Ader 26, Kontakt 27p2 des Prüfrelais   P2 am   Gruppenwähler GW2,
Kondensator 28, Wicklung   I   des Relais   R2,   Erde. Das Relais R2 spricht an und schaltet sich über seine
Wieklung II und seinen Kontakt 29r2 in einen Haltestromkreis ein, der lediglich vom Kontakt 30 der
Trenntaste   Tr2   abhängig ist. Über den Kontakt   31 r2 schaltet   das Relais R2 die blaue Lampe bL ein, wodurch dem   Übeiwachungspersonal   in der Hauptvermittlungsstelle das Zeichen dafür gegeben wird, dass eine Hauptsieherung in der Untervermittlungsstelle   durchgebrannt   ist. 



   Es sei jetzt der Fall betrachtet, dass die Verbindungsleitung VL1 belegt wird, innerhalb einer bestimmten Zeit aber keine Nummernstromstösse vom anrufenden Teilnehmer ausgesandt werden. Dieser
Fall kann eintreten, wenn infolge einer Störung an der Teilnehmerleitung der Vorwähler   Vif     1 anläuft   und eine freie Verbindungsleitung aufsucht. Nach Belegen der Verbindungsleitung und Erregung des
Relais Al erhält der Drehmagnet Dl des der Verbindungsleitung   VL1   zugeordneten, für irgendwelche
Zwecke dienenden   Mitlaufwerkes     Mew 1   einen Stromstoss auf folgendem Wege : Erde, Kontakt 32vl, das bei Schliessung des Kontaktes   1c1   erregten Relais V1, Kontakt 33v2, Schaltarm 34, Kontakt 35,
Drehmagnet Dl, Batterie, Erde.

   Der Schaltarm 34 wird dadurch auf den Kontakt   36   eingestellt, an welchem eine Ader 37 angeschlossen ist. Diese Ader 37 ist mit gleichem Kontakt sämtlicher Mitlauf- schaltwerke an den zur Hauptvermittlungsstelle führenden Verbindungsleitungen verbunden. Über diese
Leitung wird nach Einstellung irgendeines Mitlaufschaltwerkes in die erste Arbeitsstellung, im vorliegenden
Fall also nach Einstellung des Schaltarmes 34 vom Mitlaufwerk   MSW 1,   das der Verbindungsleitung VL3 zugeordnete Störungsrelais   St3   erregt.

   Das Relais   St3   schliesst seinen Kontakt   38st3,   so dass bei Freisein der Verbindungsleitung VL3 folgender Stromkreis wirksam wird : Erde, Wechselstromquelle WQ, Wider- stand 39, Kontakt   j8st3   des Störungsrelais St3, Kontakte 40 v1", 41c3, 42v2" von nicht dargestellten, den Relais   Vl,   Cl und V2 der Verbindungsleitung VL1 entsprechenden Relais   Vl", C3, V2"und   Ader 43,
Kontakt   44p3,   Kondensator   45,   Relais R3-Wicklung I, Erde. Das Relais   R3   spricht an und schliesst seinen Kontakt 46r3, über welchen der Arbeitsmagnet ZS irgendeines Zeitschalters bekannter Bauart eingeschaltet wird.

   Der Zeitschalter ZS kann aus einem Verzögerungsrelais bestehen, welches seinen
Anker erst nach Ablauf einer bestimmten Zeit anziehen kann, es kann ein mechanisch wirkender Zeit- schalter sein. Der Zeitschalter kann ferner ein thermisches Relais sein oder auch aus einer Relaiskette bestehen, welche erst nach einer bestimmten Zeit den Kontakt   47 zs sehliesst   und hierüber eine gelbe
Lampe gbL einschaltet. 



   Wenn vor Schliessung des Kontaktes   47 zs   der anrufende Teilnehmer durch Aussendung von
Nummernstromstössen in an sich bekannter Weise die Weiterschaltung des Schaltarmes 34 des Mitlauf- schaltwerkes   MSW 1   herbeiführt, wird der Stromkreis für das Relais   ? 3 unterbrochen, welches   abfällt und am   Kontakt 38st3   den Stromkreis für das Relais R3 öffnet, so dass auch dieses Relais abfällt und am 
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 bzw. 49r5 die den aufgetretenen Störungen eigentümlichen Lampen ein, u. zw. über den Kontakt 48r4 die grüne Lampe grL und über den Kontakt 49r5 die weisse Lampe   wL.   



   Es sei noch erwähnt, dass ein und dasselbe Störungsrelais auch beim Eintreten verschiedener Störungen beeinflusst werden kann. Da bei einer derartigen Anordnung dem   Überwachungspersonal   der   Hauptvermittlungsstelle   nicht eindeutig die Art der Störung angezeigt wird, ist es zweckmässig fü 

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   diejenigen Störungen   ein gemeinsames Störungszeichen vorzusehen, welche für die Abwicklung des Betriebes in der Untervermittlungsstelle als gleichwertig zu betrachten sind. Derartige gleichwertige 
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   Bei dem eben beschriebenen   Ausführungsbeispiel   würde demnach das der Verbindungsleitung VL1 zugeordneteStörungsrelaisSt1nichtnurbeimDurchbrenneneinerEinzelsicherungerregtwerden, sondern auch über den Kontakt eines in Reihe mit einem Arbeitsmagneten liegenden Relais, welches nur dann seinen Anker anziehen kann, wenn der Stromkreis über seine Wicklung und den Arbeitsmagneten eine längere Zeit geschlossen ist. Die Zeit vom Augenblick der   Stromkreisschliessung   bis zum Ankeranzug, also die Anzugsverzögerung muss derart bemessen sein, dass vor der Kontaktschliessung alle festen Kontakte des Wählers durch die Sehaltarme bestrichen werden können.

   Kann das Relais zur Wirkung kommen, so liegt eine Störung am Wähler vor und das   Überwachungspersonal   erhält nach Erregen des Relais Stl durch Aufleuchten der Lampe rL hievon Kenntnis. 



   In der Fig. 4 ist eine Anordnung dargestellt, bei welcher die Vorsehung eines besonderen Zeitschalters in der Hauptvermittlungsstelle zwecks verzögerter Einschaltung eines Störungssignals vermieden wird. Es wird der in der Hauptvermittlungsstelle zur Einschaltung der Rufrelais an den verschiedenen Leitungswählern oder Leitungswählergruppen erforderliche Rufschalter verwendet. Dieser Rufschalter RS läuft daueind um und beeinflusst über seine einzelnen Kontakte die Läuterelais, von denen eines L1 am Leitungswähler LW1 angedeutet ist, an denjenigen Leitungswählern, welche auf eine freie   An'schlussleitung   eingestellt sind und demnach sich in Rufstellung befinden. 



   Wenn in der Untervermittlungsstelle UV irgendeine Verbindungsleitung belegt wird, wird das der dargestellten   Ve'bindungsleitung 7L23 zugeordnete   Störungsrelais   St23,   von welchem lediglich der   Kontakt 60 angezeigt ist,   in derselben Weise erregt wie das Störungsrelais   St3 der Verbindungsleitung VL3   in der Fig. 3. Es kommt folgender Gleichstrom-Stromkreis bei Freisein der Verbindungsleitung VL23 zur Wirkung : Erde,   Wideistand61, Kontakte 60st23, 62v23, 63c23,   Ader   M,   Kontakt   65p23,   Relais R23, Batterie, Erde. Das Relais R23 spricht an und   schliesst   seine Kontakte   66r23'und 67r28. Hiedurch   werden die Relais R231 und R232 an die Kontakte 68 und 69 des Rufschalters RS angeschaltet.

   Befindet sich der Schaltarm 70 des Rufschalters in der dargestellten Lage und bewegt er sich in der Pfeilrichtung   über die Kontakte, so gelangt er bei seinem Umlauf zuerst auf den Kontakt 69, über welchen das Relais R231   erregt wird. Das Relais R231 schaltet sich über seinen Kontakt 71r231 in einen Haltestromkreis ein, der über den Kontakt ? der Taste   Tr23   verläuft. Wenn der Schaltarm 70 eine weitere halbe Umdrehung ausgeführt hat, erreicht er den Kontakt 68 und erregt hierüber das Relais   R232,   welches sich über seinen Kontakt   73r232 ebenfaJIs   in einen Haltestromkreis einschaltet.

   Da beide Relais angesprochen haben, so sind zwei weitere Haltestiomkreise geschlossen, welche von   dem Kontakt 66r28   und 67r23 unabhängig 
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 kontakt 72, während der Haltestromkreis für das Relais R232 über die Kontakte   761'232, 77r231   sowie den Tastenkontakt 72 geführt ist. 



   Durch das Ansprechen beider Relais wurde ferner über die Kontakte   78r231   und   79r232   die gelbe   Lampe gbL2 eingeschaltet, welche dem Überwachungspersonal das Vorliegen einer Störung in der Unter-   vermittlungsstelleanzeigt. 



   Aus vorstehendem ist zu ersehen, dass die Relais R231 und R232 in gleichen Abstnden an Kontakte des Rufschalters RS angeschaltet sind. Je nach der Stellung des   Sohaltarmes   70 wird entweder das   Relais R231 oder das Relais R232   zuerst erregt. Es wird hiedurch erreicht, dass eine ungefähr gleichmässige Verzögerung in der Einschaltung des Störungssignals gbL2 eintritt. Wenn der anrufende Teilnehmer vor Erregung beider Relais R231 und R232 Nummernstromstösse aussendet, und demnach infolge Weitersehaltung des der belegten Verbindungsleitung zugeordneten   Mitlaufschaltwerkes   der Stromkreis für das 
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 vom Rufschalter RS abgeschaltet. Sollte bereits ein Relais (z.

   B.   R231) erregt   worden sein, so wird auch der Haltestromkreis dieses Relais unterbrochen (am Kontakt 67r23), so dass auch dieses Relais abfällt. Die Einschaltung des eine unnötige Belegung anzeigenden Signals gbL2 wird demnach verhindert, wenn der anrufende Teilnehmer durch Aussendung von Nummernstromstössen die weitere Herstellung der durch Belegung einer Verbindungsleitung eingeleiteten Verbindung herbeiführt. 



   In der Fig. 5 ist eine Anordnung dargestellt, bei welcher die Einschaltung eines   Störungszeiehens   durch einen in der Untervermittlungsstelle angeordneten Zeitschalter   verzögert   wird. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird hiefür ein Zeitschalter verwendet, welcher nach Ablauf einer gewissen Zeit die von einer anrufenden Anschlussleitung belegte Verbindungsleitung frei gibt, wenn die anrufende Stelle innerhalb dieser Zeit keine Nummernstromstösse ausgesandt hat. Gleichzeitig mit der Freigabe der Verbindungsleitung wird der diese Verbindungsleitung belegt haltende zweite Vorwähler auf eine   inteine   Verbindungseinrichtung in der Untervermittlungsstelle weitergeschaltet. 



   Wenn infolge eines Anrufes der erste Vorwähler IVW21 sich auf einen zweiten Vorwähler, z. B. 
 EMI6.4 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 
 EMI7.1 
 
 EMI7.2 
 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 das abfällt und am Kontakt 126ur31 den Stromkreis des Relais   UR. 32 unterblÍcht.   Am Kontakt   116 all     weil d   das Relais An des Zeitschalters ?ZS3 ausgeschaltet. Dieses fällt ab, so dass, wenn der   Zeitschalter ZS 3   seine Ruhelage erreicht und infolgedessen der Kontakt   720/c geöffnet   wird, ein erneutes Anlaufen des
Zeitschalters unmöglich ist. 



   Der Zeitschalter   Z83, welcher   zur Freigabe   der belegten Verbindungsleitung VL. 31 dient, wird,   wie bereits vorstehend kurz angegeben ist, auch zur Einschaltung eines   Störungszeichens   in der Haupt- vermittlungsstelle benutzt. Zu diesem Zweck wirkt das Relais UR32 mittels seines Kontaktes   150ut32   auf ein Störungsrelais   St33   der Verbindungsleitung VL33 ein, über welche zwecks Einschaltung eines
Störungszeichens ein Schaltvorgang zu übertragen ist. wenn eine Verbindungsleitung zur Hauptver- mittlungsstelle unnötigerweise eine längere Zeit belegt wird. Ist die Verbindungsleitung VL33 frei, so kommt folgender Stromkreis zur Wirkung : Erde, Batterie, Kontakte 161st33, 162c33, Kontakt 164p33, Wicklung I des Relais   R33,   Erde.

   Das Relais R33 schaltet sich über seinen Kontakt 165r33 und seine Wicklung   II   an einen von der Taste Tr33 abhängigen Haltestromkreis ein und bringt über seinen
Kontakt 166r33 die Störungsmeldelampe gbL zum Leuchten. 



   In der Fig. 6 ist nun eine Anordnung veranschaulicht, bei welcher eine besonders wichtige Störung auch dann sofort dem Überwachungspersonal in der Hauptvermittlungsstelle gemeldet wird, wenn die zu benutzende Verbindungsleitung durch eine Sprechverbindung besetzt ist. 



   Nach Belegen der Verbindungsleitung VL41 durch einen nach Anruf seitens einer Teilnehmerleitung in bekannterweise in Gang   gesetzten Vorwähler,   sind die Relais   T41 am Vorwähler VW 41   und 041 an der Verbindungsleitung   VL41   erregt. Das Relais   T41   hat die Sprechadern an den Kontakten 400t41 und   401 t41 durchgeschaltet,   so dass der Teilnehmer seinen Mikrophonspeisestrom über die beiden
Wicklungen   I   und II des Brückenrelais A41 erhält.

   Das Relais C41 hat bei seinem Ansprechen den
Kontakt 402c41 geschlossen, so dass nach Erregung des Relais A41 und   Schliessung   des Kontaktes   403 a41   folgender Stromkreis entsteht : Erde, Kontakt 402c41, Wicklung II des Relais C41, Kontakt   403a41,   Relais V41, Batterie, Erde. Das Relais   V 47 öffnet   seinen Kontakt   404v41   und schaltet dadurch die
Wicklung I des Relais C41 aus. Das Relais   041   bleibt aber über seine Wicklung II erregt, während das
Relais T41 über den parallel zur Wicklung   I   von C41 liegende Widerstand 405 erregt gehalten wird. 



   Die Einstellung des am ankommenden Ende der Verbindungsleitung in der Hauptvermittlungsstelle liegenden Gruppenwähler   l. GW,   sowie der weiteren diesem Wähler nachgeordneten Wähler erfolgt in irgend einer bekannten Weise. 



   Nach Einstellung des Gruppenwählers   LOW   ist das Relais P41 erregt und hat über seinen
Kontakt 406p41 sowie den Kopfkontakt 407k seine Wicklung   I,   welche über den   Kontakt 408 c42 ange-   schaltet ist, kurzgeschlossen. 



   Es sind ferner die Kontakte   409 p 47 und 470 p 47   geöffnet sowie die Kontakte   477 p 47 und 472 p 47   geschlossen. Das Relais R41, welches zum Empfangen der   Störungsmeldungen   dient, ist demnach abge- 
 EMI8.1 
 



     Wenn während   des Besetztseins der Verbindungsleitung VL41 in der Untervermittlungsstelle eine wichtige Störung auftritt, durch welche wesentliche Teile der Verbindungseinrichtungen ausser Wirkung gesetzt werden, so wird das Relais St41 erregt. Wenn diese wichtige Störung z. B. in dem Durchbrennen einer Hauptsicherung besteht, so wird das Relais   ? 47 durch   ein Relais   SA   eingeschaltet, von welchem lediglich der Kontakt 415ga dargestellt ist. Das Relais   G. A kann   z. B. in derselben Weise erregt werden, wie aus der Fig. 1 sowie der hiezugehörenden Beschreibung ersichtlich ist. 



   Das Relais St41 öffnet bei seinem Ansprechen die Kontakte 416st41 sowie 417 st41 und schliesst seinen Kontakt 418st41. Durch Schliessen des Kontaktes 418st41 wird eine Wechselstromquelle an die Ader   419   angeschaltet, so dass das Relais B41 am ankommenden Ende der Verbindungsleitung erregt wird, welches am Kontakt 420b41 das Relais A42 an die Ader   421   anlegt und am Kontakt 422 b 41 einen Kurzschluss des Relais C42 vorbereitet. 



   Durch das Öffnen des Kontaktes 416st41 wird der Stromkreis über das Relais   T41   an dem die Verbindungsleitung   VL41   belegt haltenden Vorwähler unterbrochen, so dass dieses Relais abfällt und die 
 EMI8.2 
   und 424a41.   Über den Kontakt   423a41 wird   jetzt das   Relais A. 42 wie folgt erregt   : Erde, Kontakte 423   423a41,   425c41, Ader 421, Kontakt 420b41, Relais A42, Batterie, Erde. Das Relais A42 schliesst seinen Kontakt 426a42, so dass demnach das Relais 042 durch die über die Kontakte   426a42   und   422b41   angeschaltete Erde kurzgeschlossen ist.

   Das Relais C42 fällt ab und schliesst am Kontakt 427c42 die Wicklung   I   des Relais   P41   kurz.   Das Relais F47 fällt ab, öffnet   die Kontakte 411p41 sowie 412p41 und schliesst die Kontakte 409p41 und   410p41.   



   Über den Kontakt 410p41 ist jetzt das Relais R41 an die Ader 419 angeschaltet. Es wird durch den über den Kontakt418st41 angeschalteten Wechselstrom erregt und schaltet über seinen   Kontakt 4281'41   die Signallampe bL41 ein. Hiedurch wird das Überwachungspersonal der Hauptvermittlungsstelle von der wichtigen Störung in der Untervermittlungsstelle in Kenntnis gesetzt. 

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 EMI9.1 
 die Relais C42 und   P41 sicher   abgefallen sind. 



   Die Belegung der Verbindungsleitung VL41 ist bis zur Behebung der Störung verhindert, da der   Kontakt 416 st41 offen und somit das PrÜfrelais eines suchenden Wählers die zu seiner Erregung erforderliche  
Erde nicht findet. 



   Die eben beschriebene Anoldnung der sofortigen Meldung wichtiger Störungen kann sowohl bei der Anordnung nach der Fig. 1, bei welcher über ein und dieselbe Verbindungsleitung sämtliche Störungen   dem Uberwachungspersonal   der Hauptvermittlungsstelle kenntlich gemacht werden, als auch bei der
Anordnung nach der Fig. 3 angewendet werden. In letzterem Falle wird, wenn das Durchbrennen einer
Hauptsicherung sofort zu melden ist, die Verbindungsleitung VL2 (Fig. 3) in der aus der Fig. 4 ersieht- lichen Weise geschaltet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen zur Anzeige von in Untervermittlungsstellen auftretenden Störungen in Hauptvermittlungsstellen, dadurch gekennzeichnet, dass die das Auftreten 
 EMI9.2 
 (durch Kontakt 7c).

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass das der Verbindungs- leitung zugeordnete, die Auslösung von Sprechverbindungen veranlassende Relais (C) auch das Zur- Wirkung-Kommen der die Störungsmeldungen herbeiführenden Schaltglieder (St) beherrscht.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Hauptvermittlungs- stelle ein die Störungen in der Untervermittlungsstelle anzeigendes Schaltmittel (AKl) während der Belegung der Verbindungsleiturg (VL1) über eine Verbindungseinrichtung (VKL) in der Hauptver- mittlungsstelle (HV) abgeschaltet ist (durch Öffnen des Kontaktes 7/7J).
    4. Schaltungsanordnurg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Unterver- mittlungsstelle angeordneten Signaleinrichtungen (Summermaschine, Polwechsler od. dgl.), welche bei ihrem Wirksamwerden die Art der aufgetretenen Störung kenntlich machen, erst beim Einschalten der Beamtin in der Störungsmeldestelle (StM) eingeschaltet werden.
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die zur Störung- meldung zu verwendende Sprechverbindungsleitung (VL1) an beiden Enden Einrichtungen (Di-11, Dr12) dauernd angeschaltet sind, über welche bei Auftreten bestimmter Störungen in der Untervermittlungs- stelle (UV) ein diese kennzeichnender Schaltvorgang (Anschalten der Wechselstromquelle WQ) zur Wirkung gebracht wird, um wichtige Störungen auch bei besetzter Spreehverbindungsleitung kenntlieh zu machen.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kenntlichmaehung einer aufgetretenen Störung eine Wechselstromquelle (WQ) in der Untervermittlungsstelle parallel an beide Sprechadern (13, 19) der Verbindungsleitung (VL1) angeschaltet wird.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Enden der Sprechverbindungsleitung in Brücke zu den Sprechadern Wicklungen einer Drosselspule (101, 102DR11 bzw. 111, 112 von DR12) derart eingeschaltet sind, dass ihre Wirkungen bei über die hintereinandergeschalteten Sprechadern fliessendem Wechselstrom (Rufstrom, Sprechstrom) einander unterstützen, während die Wirkungen der Wicklungen bei über die parallel geschalteten Sprechadern fliessenden Wechsel- strom (zur Störungsmeldung) einander aufheben.
    8. Schaltungsanordung nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, dass hintereinander mit EMI9.3 zugeordnet ist, um über jede Verbindungsleitung nur Schaltvorgänge zu übertragen, welche die Anzeige einer bestimmten oder weniger gleichwertiger Störungen herbeiführen.
    10. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass beim Auftreten bestimmter Störungen (z. B. Durchbrennen von Hauptsicherungen) und Besetztsein der zur Störungsmeldung zu verwendenden Sprechverbindungsleitung (VL41, Fig. 6) durch in der Untervermittlungsstelle (r) zur Wirkung kommende Schalteinrichtungen (Kontakte 416st41 und 417st41) die bestehende <Desc/Clms Page number 10> Sprechverbindung getrennt und nach Freigabe der Sprechverbindungsleitung (VL41) der die Anzeige der aufgetretenen Störung herbeiführende Sehaltvorgang in der Hauptvermittlungsstelle wirksam wird.
    11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass den für die Störungsmeldung verwendeten Verbindungsleitungen (veil-5) in der Hauptvermittlungsstelle Einrichtungen (rL, bL, gbL usw.) zugeordnet sind, welche durch die über die Verbindungsleitungen zur Wirkung kommenden Schaltvorgänge eingeschaltet werden und ausser der benutzten Verbindungsleitung auch die Art des aufgetretenen Fehlers (bL = Verbindungsleitung 2, Hauptsieherung durchgebrannt) kenntlich machen. 12.
    Sehaltungsanordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anzeige EMI10.1 durch eine Störung in der Untervermittlungsstelle eingeleiteten Schaltvorganges (Erregen von R23) vorbereitet, aber erst durch den Rufschalter nacheinander geschlossen werden, und das die Störung kenntlich machende Zeichen (gbL2) nur nach der Erregung sämtlicher Relais (R2. 1 ! und R232) eingeschaltet wird.
    16. Sehaltungsanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Relais (R231 und R2B2) ill gleichell oder ungefähr gleichen Abständen an Kontakte des Rufschalters angeschlossen sind.
    17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass beim Zur-Wirkung- Kommen eines Störungssehaltvorganges über die Verbindungsleitung das bei der jeweiligen Stellung des Rufschalters (RS) zuerst erreichbare Relais (R231) erregt wird und sich in einen vom Rufschalter unab- hängigen Haltestromkreis (über 71r231) einschaltet, um immer eine annähernd gleichmässige Verzögerung in der Einschaltung der Störungszeichen zu erhalten.
    18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in der Untervermittlungs- stelle eine Zeitschalteinrichtung (Zss' vorgesehen ist, welche beim Auftreten bestimmter Störungen den die Einschaltung eines Störungszeichens (gbL) in der Hauptvermittlungsstelle veranlassenden Schaltvorgang (Erregen von St33) erst nach Ablauf einer bestimmten Zeit wirksam werden lässt.
    19. Schaltungsanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitschalter (ZS. mit mehreren Relais (UR31, UR32 der Verbindungsleitung VL31 usw.) zusammen wirkt, bei jedem Umlauf ein Relais einschaltet und nach Erregung sämtlicher Relais der die Störung anzeigende Schalt- vorgang über die für die Störungsmeldung zu benutzende Verbindungsleitung (VL wirksam wird.
    20. Schaltungsanordnung nach Anspruch 19, für Anlagen, bei welchen eine belegte, zur Haupt- vermittlungsstelle führende Verbindungsleitung freigegeben wird, wenn nicht innerhalb einer bestimmten Zeit Nummernstromstösse ausgesandt worden sind, dadurch gekennzeichnet, dass d'eselbe Zeitschalt- einrichtung (Zss), welche die Freigabe der Verbindungsleitung ('7L3 veranlasst, auch das Zur-Wirkung- Kommen des die Störung in der Hauptvermittlungsstelle anzeigenden Zeichens (gbL) veranlasst.
    21. Schaltungsanordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Zeit- schalteinrichtung beherrschten, die Freigabe der Verbi8ndungsleitung herbeiführenden Schaltmittel (UR32) auch das Störungsrelais (St33) derjenigen Verbindungsleitung (VL33) beeinflussen, über welche das der eingetretenen Störung entsprechende Zeichen (gbL) in der Hauptvermittlungsstelle einzuschalten ist.
    22. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das in der Hauptvermittlungsstelle angeordnete, zur Einschaltung eines Störungszeiehens dienende Schaltmittel ssJJ durch Anschaltung von Wechselstrom in der Untervermittlungsstelle zur Wirkung gebracht wird.
    23. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das in der Hauptvermittlungsstelle angeordnete, zur Einschaltung eines Störungszeichens dienende Schaltmittel (R 23) dadurch erregt wird, dass in der Untervermittlungsstelle ein Gleichstrom-Stromkreis über die Sprech- verbindungsleitung geschlossen wird.
    24. Sehaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass beim Auftreten einer Störung durch eine Schalteinrichtung (Kontakt 416st41, Schaltmittel (St41) des auf die Verbindungs- leitung (VL41) eingestellten Wählers (VW) derart beeinflusst werden, dass durch sie die Freigabe der Verbindungsleitung eingeleitet wird.
    25. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine weitere Schalteinrichtung f/s die Freigabe der am ankommenden Ende der Sprechverbindungs- leitung (VL41) in der Hauptvermittlungsstelle angeordneten Verbindungseinrichtungen (I. GW) vor- <Desc/Clms Page number 11> bereitet wird, welche nach Abschaltung des am abgehenden Ende der Verbindungsleitung auf diese eingestellten Wählers erfolgt. (Durch Erregen von A, 42 über Kontakt 423a41.) 26. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei Auslösung der am ankommenden Ende der Sprechverbindungsleitung (VL41) in der Hauptvermittlungsstelle angeordneten Verbindungseinrichtungen (I. GW) die Empfangseinrichtung für die Störungsmeldung (R41) an die Verbindungsleitung angeschaltet wird.
    27. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Belegung der zur Meldung einer wichtigen Störung benutzten Sprechverbindungsleitung (VL41) bis zur Beseitigung der Störung verhindert ist (durch Öffnen des Kontaktes 416st41). EMI11.1
AT106672D 1924-12-10 1925-10-12 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen zur Anzeige von in Untervermittlungsstellen auftretenden Störungen in Hauptvermittlungsstellen. AT106672B (de)

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