Zur Strukturierung von funktionalen Schichten organischer Elektrolumineszenzvorrichtungen einsetzbare Verbindungen
Die vorliegende Erfindung betrifft Verbindungen für die Verwendung in elektronischen Vorrichtungen, insbesondere in organischen Elektrolumi- neszenzvorrichtungen, sowie elektronische Vorrichtungen, insbesondere organische Elektrolumineszenzvorrichtungen, enthaltend diese Verbindungen.
Organische elektronische Vorrichtungen, beispielsweise organische Elektrolumineszenzvorrichtungen umfassen im Allgemeinen mehrere Schichten organischer Materialien, die zwischen leitenden Dünnfilm- elektroden angeordnet sind. Wenn eine Spannung an Elektroden angelegt wird, werden Löcher und Elektronen jeweils von einer Anode und einer Kathode injiziert. Löcher und Elektronen können sich dann zu einem gebundenen Zustand verbinden, der als Exziton bezeichnet wird. Exzitonen können insbesondere in einer emittierenden Schicht unter Abstrahlung von Photonen zerfallen.
In neueren Vorrichtungen wird versucht, die jeweiligen Schichten möglichst dünn auszugestalten, um die Transparenz der Schichten oder andere gewünschte Eigenschaften, beispielsweise die Quanteneffizienz, zu verbessern. Eine Verringerung der Dicke einer Schicht geht jedoch mit einer Erhöhung ihres Schichtwiderstands einher.
Eine Elektrode mit einem hohen Schichtwiderstand ist für die Verwendung in organischen Elektrolumineszenzvorrichtungen im Allgemeinen unerwünscht, da sie bei Verwendung eines Geräts einen großen Abfall des Stromwiderstands ( IR) erzeugt, was sich nachteilig auf die Leistung und Effizienz von organischen Elektrolumineszenzvorrichtungen auswirkt. Der IR-Abfall kann bis zu einem gewissen Grad durch Erhöhen des Stromversorgungspegels kompensiert werden. Wenn jedoch der Stromversorgungspegel für ein Pixel erhöht wird, werden auch die an andere Komponenten gelieferten Spannungen erhöht, um den ordnungsgemäßen Betrieb der Vorrichtung aufrechtzuerhalten, und sind daher ungünstig.
Um die Stromversorgungsspezifikationen für OLED-Geräte mit höchster Emission zu reduzieren, wurde die Bildung von Sammelleitstrukturen oder Hilfselektroden auf den Geräten als Lösungen vorgeschlagen.
Beispielsweise kann eine solche Hilfselektrode durch Abscheiden einer leitenden Beschichtung erfolgen, die mit einer Elektrode elektrisch leitend verbunden ist. Eine solche Hilfselektrode kann dazu dienen, Strom effektiver zu verschiedenen Bereichen der Vorrichtung zu leiten, so dass der Schichtwiderstand und ein damit verbundener IR-Abfall der Elektrode verringert wird.
Da eine Hilfselektrode typischerweise auf einem OLED-Stapel vorgesehen ist, der eine Anode, eine oder mehrere organische Schichten und eine Kathode enthält, wird die Strukturierung der Hilfselektrode traditionell unter Verwendung einer Schattenmaske mit Maskenöffnungen erreicht, durch die eine leitende Beschichtung selektiv abgeschieden wird zum Beispiel durch ein physikalisches Aufdampfverfahren (PVD). Diese Vorgehens- weise ist jedoch sehr fehleranfällig, wobei die verwendeten Masken aufwendig gereinigt oder nach Gebrauch entsorgt werden müssen. Daher werden derartige Verfahren kommerziell nicht eingesetzt.
Eine weitere Vorgehensweise zur Strukturierung wird in WO 2019/150327 A1 dargelegt, wobei gemäß dieser Anmeldung relativ wenige Verbindungen effektiv zur Verhinderung einer Metallabscheidung geeignet sind und diese Verbindungen einen sehr komplexen Aufbau aufweisen. Darüber hinaus stellt die Druckschrift keine klare Lehre über zweckmäßige Verbindungen bereit, da einige strukturell sehr ähnliche Verbindungen stark unterschiedliche Ergebnisse zeigen.
Generell gibt es bei der Elektrolumineszenzvorrichtungen immer noch Verbesserungsbedarf.
Generell besteht bei diesen Verbindungen, die insbesondere für die Strukturierung von funktionalen Schichten eingesetzt werden können, noch Verbesserungsbedarf. So sollten diese Verbindungen insbesondere zur Herstellung von verbesserten Hilfselektroden oder ähnlichen
Strukturen eingesetzt werden können. Hierbei sollten andere Eigenschaften der organischen elektronischen Vorrichtungen insbe- sondere deren Lebensdauer, deren Farbreinheit, aber auch deren Effizienz und deren Betriebsspannung nicht negativ beeinflusst werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Bereitstellung von Verbindungen, welche sich für den Einsatz in einer organischen elektronischen Vorrichtung, insbesondere in einer organischen Elektrolumineszenzvorrichtung eignen, und welche bei Verwendung in dieser Vorrichtung zu guten Device-Eigenschaften führen, sowie die Bereitstellung der entsprechenden elektronischen Vorrichtung.
Insbesondere ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung Verbindungen zur Verfügung zu stellen, mit denen leicht, zuverlässig und kostengünstig Schichten elektronischer Vorrichtungen strukturiert werden können. Hierbei sollten insbesondere Strukturen, die den Widerstand der elektronischen Vorrichtung beziehungsweise deren Schichten vermindern, mithilfe der vorliegenden Verbindungen erzeugt werden können.
Weiterhin ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung Verbindungen zur Verfügung zu stellen, die zu hoher Lebensdauer, guter Effizienz und geringer Betriebsspannung führen.
Weiterhin sollten die Verbindungen eine ausgezeichnete Verarbeitbarkeit aufweisen, wobei die Verbindungen insbesondere eine gute Löslichkeit zeigen sollten.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung kann darin gesehen werden, Verbindungen bereitzustellen, welche sich für den Einsatz in einer phosphoreszierenden oder fluoreszierenden Elektrolumineszenz- vorrichtungen eignen, insbesondere in einer Absetzverhinderungsschicht.
Eine weitere Aufgabe kann darin gesehen werden, elektronische Vorrichtungen mit einer ausgezeichneten Leistungsfähigkeit möglichst kostengünstig und in konstanter Qualität bereitzustellen.
Weiterhin sollten die elektronischen Vorrichtungen für viele Zwecke eingesetzt oder angepasst werden können. Insbesondere sollte die Leistungsfähigkeit der elektronischen Vorrichtungen über einen breiten Temperaturbereich erhalten bleiben.
Überraschend wurde gefunden, dass bestimmte, unten näher beschrie- bene Verbindungen diese Aufgabe lösen, sich sehr gut für die Verwendung in organischen elektronischen Vorrichtungen, vorzugsweise Elektrolumineszenzvorrichtungen eignen und zu organischen elektronischen Vorrichtungen, vorzugsweise organischen Elektrolumines- zenzvorrichtungen führen, die insbesondere in Bezug auf die Lebensdauer, der Farbreinheit, der Effizienz und der Betriebsspannung sehr gute Eigenschaften vorweisen. Diese Verbindungen sowie elek- tronische Vorrichtungen, insbesondere organische Elektrolumineszenz- vorrichtungen, welche derartige Verbindungen enthalten, sind daher der Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher eine Verwendung einer Verbindung zur Strukturierung von mindestens einer funktionalen Schicht einer organischen elektronischen Vorrichtung, wobei die Verbindung mindestens einen fluorierten Alkylrest mit mindestens zwei Kohlenstoffatomen umfasst.
Funktionale Schichten einer elektronischen Vorrichtung sind dem Fachmann bekannt, wobei diese zuvor und nachfolgend beschrieben sind, so dass hierauf verwiesen wird.
Der Begriff „Strukturierung“ bezeichnet hierin die Erzeugung einer Struktur in oder auf einer funktionalen Schicht. Hierbei können diese Strukturen beispielsweise zur Erzeugung von elektrisch leitenden Einheiten dienen, insbesondere von Hilfselektroden, die eine Reduzierung des Widerstandes der elektronischen Vorrichtung und/oder der Betriebsspannung bewirken, wobei dies zuvor und nachfolgend beschrieben ist, so dass hierauf verwiesen wird.
ln einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass der fluorierte Alkylrest mindestens 2 und besonders bevorzugt mindestens 3 Fluoratome umfasst.
Vorzugsweise umfasst der fluorierte Alkylrest höchstens 20, vorzugsweise höchstens 16, besonders bevorzugt höchstens 12 und speziell bevorzugt höchstens 10 Kohlenstoffatome.
Ferner kann vorgesehen sein, dass der fluorierte Alkylrest ein Zahlenverhältnis von Fluoratomen zu Kohlenstoffatomen von mindestens 0,5, vorzugsweise von mindestens 0,75 und besonders bevorzugt von mindestens 1 aufweist.
In einer weiteren Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der fluorierte Alkylrest ein Zahlenverhältnis von Wasserstoffatomen zu Fluoratomen höchstens 1 , vorzugsweise höchstens 0,75 und besonders bevorzugt höchstens 0,5 beträgt, wobei der fluorierte Alkylrest besonders bevorzugt höchstens 10, vorzugsweise höchstens 6, besonders bevorzugt höchstens 4 und speziell bevorzugt keine Wasserstoffatome umfasst.
Weiterhin kann vorgesehen sein, dass der fluorierte Alkylrest vorzugsweise 2 bis 20, besonders bevorzugt 3 bis 10 Kohlenstoffatome umfasst.
Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass der fluorierte Alkylrest eine cyclische Gruppe umfasst oder darstellt, wobei vorzugsweise ein Teil der Kohlenstoffatome Bindungen zu mindestens zwei Wasserstoffatomen aufweisen und ein Teil der Kohlenstoffatome Bindungen zu mindestens zwei Fluoratomen aufweisen. Bevorzugt ist der fluorierte Alkylrest linear oder verzweigt, besonders bevorzugt linear, wobei vorzugsweise ein Teil der Kohlenstoffatome Bindungen zu mindestens zwei Wasserstoffatomen aufweisen und ein Teil der Kohlenstoffatome Bindungen zu mindestens zwei Fluoratomen aufweisen.
In einer bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der fluorierte Alkylrest einen Blockaufbau aufweist, wobei ein Teil der
Kohlenstoffatome Bindungen zu mindestens zwei Wasserstoffatome aufweisen und ein Teil der Kohlenstoffatome Bindungen zu mindestens zwei Fluoratomen aufweisen. Der Begriff „Blockaufbau“ ist in der Fachwelt bekannt und beinhaltet, dass der fluorierte Alkylrest blockartige Strukturen aufweist, wobei auch eine einzelne CH2-, CHF- oder CF2-Gruppe als Block angesehen werden kann.
In einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass der fluorierte Alkylrest einen Aufbau der Formeln FA-1 bis FA-16 aufweist,
- - - - Aa-Bb-E - - - - Aa-Bb-Aa-E
(FA-1 ) (FA-2)
- - - - Aa-Bb-Aa-Bb-E - - - - Aa-Bb-Aa-Bb-Aa-E
(FA-3) (FA-4)
- - - - Bb-Aa-E - - - - B -b-Aa-Bb-E
(FA-5) (FA-6)
- - - - Bb-Aa-Bb-Aa-E - - - - Bb-Aa-Bb-Aa-Bb-E
(FA-7) (FA-8)
- - - - Aa-Bb - - - - - - - - Aa-Bb-Aa - - - -
(FA-9) (FA-10)
- - - - Aa-Bb-Aa-Bb - - - - - - - - Aa-Bb-Aa-Bb-Aa - - - -
(FA-1 1 ) (FA-12)
- - - - Bb-Aa - - - - - - - - Bb-Aa-Bb - - - -
(FA-13) (FA-14)
- - - - Bb-Aa- Bb-Aa - - - - - - - - Bb-Aa- Bb-Aa-Bb - - - -
(FA-15) (FA-16) wobei die gestrichelte Linie die Anbindungsstelle des fluorierten Alkylrests darstellt und weiterhin gilt:
A ist eine Gruppe der Formel -(CxH2x)-, -(CxHxDx)-, -(CxD2x)-, wobei x eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 6, vorzugsweise 1 bis 4, besonders bevorzugt 1 oder 2 ist, wobei A besonders bevorzugt ausgewählt ist aus -(CH2)-, -(CHD)- oder -(CD2)-, -(CH2CH2)-, -(CHD- CHD)- oder -(CD2CD2)-und speziell bevorzugt -(CH2)- oder -(CH2CH2)-;
B ist eine Gruppe der Formel -(CyF2y)-, -(CyFyHy)-, -(CyFyDy)-, wobei y eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 6, vorzugsweise 1 bis 4, besonders bevorzugt 1 , 2 oder 3 ist, wobei B besonders bevorzugt ausgewählt ist aus -(CF2CF2CF2)-, -(CFH-CFH-CFH)-, -(CFD-CFD- CFD)-, -(CF2CF2)-, -(CFH-CFH)-, -(CFD-CFD)-, -(CF2)-, -( CFH)- oder -(CFD)-,und speziell bevorzugt -(CF2CF2CF2)-, -(CF2CF2)-, oder -(CF2)- ist;
E ist ausgewählt aus H, D oder F, vorzugsweise F; a ist eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 6, vorzugsweise 1 bis 4, besonders bevorzugt 1 oder 2; b ist eine ganze Zahl im Bereich von 1 bis 6, vorzugsweise 1 bis 4, besonders bevorzugt 1 oder 2; wobei die Strukturen der Formeln (FA-9) bis (FA-16) einen Ring bilden können, vorzugsweise aber linear oder verzweigt, besonders bevorzugt linear vorliegen und an zwei Stellen mit weiteren Gruppen der Verbindung verbunden sind, wobei die Strukturen der Formeln (FA-1 ) bis (FA-8) bevorzugt und die Strukturen der Formeln (FA-1 ) bis (FA-4) besonders bevorzugt sind.
Die vorliegende Erfindung sieht vorzugsweise die Verwendung einer Verbindung umfassend mindestens ein Strukturierungselement der Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-Ill) vor
wobei die Gruppe FA für einen fluorierten Alkylrest mit mindestens zwei Kohlenstoffatomen steht, der mit einem oder mehreren Resten R substituiert sein kann, vorzugsweise aber unsubstituiert ist, die gestrichelte Bindung die Anbindungsstelle darstellt, und weiterhin gilt:
X ist CR, N oder C, falls an X eine Gruppe bindet, vorzugsweise CR oder C;
R ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden H, D, OH, F, CI, Br, I, CN, NO2, N(Ar’)2, N(R1)2, C(=O)N(Ar’)2, C(=O)N(R1)2, C(Ar’)3, C(R1)3, Si(Ar’)3, Si(R1)3, B(Ar’)2, B(R1)2, C(=O)Ar’, C(=O)R1, P(=O)(Ar’)2, P(=O)(R1)2, P(Ar’)2, P(R1)2, S(=O)Ar’, S(=O)R1, S(=O)2Ar’, S(=O)2R1, OSO2Ar’, OSO2R1, eine geradkettige Alkyl-, Alkoxy- oder Thioalkoxygruppe mit 1 bis 40 C-Atomen oder eine Alkenyl- oder Alkinylgruppe mit 2 bis 40 C-Atomen oder eine ver- zweigte oder cyclische Alkyl-, Alkoxy- oder Thioalkoxygruppe mit 3 bis 20 C-Atomen, wobei die Alkyl-, Alkoxy-, Thioalkoxy-, Alkenyl- oder Alkinylgruppe jeweils mit einem oder mehreren Resten R1 substituiert sein kann, wobei eine oder mehrere nicht benachbarte CH2-Gruppen durch R1C=CR1, CΞC, Si(R1 )2, C=O, C=S, C=Se, C=NR1, -C(=O)O-, -C(=O)NR1-, NR1, P(=O)(R1), -O-, -S-, SO oder SO2 ersetzt sein können, oder ein aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, das jeweils durch einen oder mehrere Reste R1
substituiert sein kann, oder eine Aryloxy- oder Heteroaryloxygruppe mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, die durch einen oder mehrere Reste R1 substituiert sein kann; dabei können zwei Reste R auch miteinander oder einer weiteren Gruppe ein Ringsystem bilden;
Ar’ ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden ein aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, das mit einem oder mehreren Resten R1 substituiert sein kann, dabei können zwei Reste Ar’, welche an dasselbe C- Atom, Si-Atom, N-Atom, P-Atom oder B-Atom binden, auch durch eine Einfachbindung oder eine Brücke, ausgewählt aus B(R1), C(R1)2, Si(R1)2, C=O, C=NR1, C=C(R1)2, O, S, S=O, SO2, N(R1), P(R1) und P(=O)R1, miteinander verbrückt sein;
R1 ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden H, D, F, CI, Br, I, CN, NO2, N(Ar”)2, N(R2)2, C(=O)Ar”, C(=O)R2, P(=O)(Ar”)2, P(Ar”)2, B(Ar”)2, B(R2)2, C(Ar”)3, C(R2)3, Si(Ar”)3, Si(R2)3, eine geradkettige Alkyl-, Alkoxy- oder Thioalkoxygruppe mit 1 bis 40 C-Atomen oder eine verzweigte oder cyclische Alkyl-, Alkoxy- oder Thioalkoxygruppe mit 3 bis 40 C-Atomen oder eine Alkenylgruppe mit 2 bis 40 C-Atomen, die jeweils mit einem oder mehreren Resten R2 substituiert sein kann, wobei eine oder mehrere nicht benachbarte CH2-Gruppen durch -R2C=CR2-, -CΞC-, Si(R2)2, C=O, C=S, C=Se, C=NR2, -C(=O)O-, -C(=O)NR2-, NR2, P(=O)(R2), -O-, -S-, SO oder SO2 ersetzt sein können und wobei ein oder mehrere H-Atome durch D, F, CI, Br, I, CN oder NO2 ersetzt sein können, oder ein aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, das jeweils durch einen oder mehrere Reste R2 substituiert sein kann, oder eine Aryloxy- oder Heteroaryloxygruppe mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, die durch einen oder mehrere Reste R2 substituiert sein kann, oder eine Aralkyl- oder Heteroaralkylgruppe mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, die mit einem oder mehreren Resten R2 substituiert sein kann, oder eine Kombination dieser Systeme; dabei können zwei oder mehrere, vorzugsweise benachbarte Reste R1
miteinander ein Ringsystem bilden, dabei können einer oder mehrere Reste R1 mit einem weiteren Teil der Verbindung ein Ringsystem bilden;
Ar” ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden ein aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem mit 5 bis 30 aromatischen Ringatomen, das mit einem oder mehreren Resten R2 substituiert sein kann, dabei können zwei Reste Ar”, welche an dasselbe C- Atom, Si-Atom, N-Atom, P-Atom oder B-Atom binden, auch durch eine Einfachbindung oder eine Brücke, ausgewählt aus B(R2), C(R2)2, Si(R2)2, C=O, C=NR2, C=C(R2)2, O, S, S=O, SO2, N(R2), P(R2) und P(=O)R2, miteinander verbrückt sein;
R2 ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus H, D, F, CN, einem aliphatischen Kohlen- wasserstoffrest mit 1 bis 20 C-Atomen oder einem aromatischen oder heteroaromatischen Ringsystem mit 5 bis 30 aromatischen Ringatomen, in dem ein oder mehrere H-Atome durch D, F, CI, Br, I oder CN ersetzt sein können und das durch ein oder mehrere Alkyl- gruppen mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen substituiert sein kann, dabei können zwei oder mehrere, vorzugsweise benachbarte Substituenten R2 miteinander ein Ringsystem bilden.
Hierbei sind Strukturen der Formel (SE-I) und (SE-II) bevorzugt und Strukturen der Formel (SE-I) besonders bevorzugt.
Ferner kann vorgesehen sein, dass das Strukturierungselement gemäß Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-I 11) genau 1 , 2, 3 oder 4 Gruppen FA umfasst, wobei eine oder mehrere der Gruppen FA gegebenenfalls durch einen oder mehrere der Substituenten R gegeben ist.
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das Strukturierungselement gemäß Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-Ill) mindestens 1 , vorzugsweise mindestens 2 und besonders bevorzugt mindestens 3 Fluoratome umfasst.
Eine Arylgruppe im Sinne dieser Erfindung enthält 6 bis 40 C-Atome; eine Heteroarylgruppe im Sinne dieser Erfindung enthält 2 bis 40 C-Atome und mindestens ein Heteroatom, mit der Maßgabe, dass die Summe aus C-Atomen und Heteroatomen mindestens 5 ergibt. Die Heteroatome sind bevorzugt ausgewählt aus N, 0 und/oder S. Dabei wird unter einer Aryl- gruppe bzw. Heteroarylgruppe entweder ein einfacher aromatischer Cyclus, also Benzol, bzw. ein einfacher heteroaromatischer Cyclus, beispielsweise Pyridin, Pyrimidin, Thiophen, etc., oder eine kondensierte (anellierte) Aryl- oder Heteroarylgruppe, beispielsweise Naphthalin, Anthracen, Phenanthren, Chinolin, Isochinolin, etc., verstanden. Mitein- ander durch Einfachbindung verknüpfte Aromaten, wie zum Beispiel Biphenyl, werden dagegen nicht als Aryl- oder Heteroarylgruppe, sondern als aromatisches Ringsystem bezeichnet.
Eine elektronenarme Heteroarylgruppe im Sinne der vorliegenden Erfin- dung ist eine Heteroarylgruppe, die mindestens einen heteroaromatischen Sechsring mit mindestens einem Stickstoffatom aufweist. An diesen Sechsring können noch weitere aromatische oder heteroaromatische Fünfringe oder Sechsringe ankondensiert sein. Beispiele für elektronen- arme Heteroarylgruppen sind Pyridin, Pyrimidin, Pyrazin, Pyridazin, Triazin, Chinolin, Chinazolin oder Chinoxalin.
Ein aromatisches Ringsystem im Sinne dieser Erfindung enthält 6 bis 60 C-Atome im Ringsystem. Ein heteroaromatisches Ringsystem im Sinne dieser Erfindung enthält 2 bis 60 C-Atome und mindestens ein Heteroatom im Ringsystem, mit der Maßgabe, dass die Summe aus C-Atomen und Heteroatomen mindestens 5 ergibt. Die Heteroatome sind bevorzugt aus- gewählt aus N, O und/oder S. Unter einem aromatischen oder hetero- aromatischen Ringsystem im Sinne dieser Erfindung soll ein System ver- standen werden, das nicht notwendigerweise nur Aryl- oder Heteroaryl- gruppen enthält, sondern in dem auch mehrere Aryl- oder Heteroaryl- gruppen durch eine nicht-aromatische Einheit, wie z. B. ein C-, N- oder O- Atom, verbunden sein können. So sollen beispielsweise auch Systeme wie Fluoren, 9,9‘-Spirobifluoren, 9,9-Diarylfluoren, Triarylamin, Diarylether, Stilben, etc. als aromatische Ringsysteme im Sinne dieser Erfindung ver- standen werden, und ebenso Systeme, in denen zwei oder mehrere Aryl-
gruppen beispielsweise durch eine kurze Alkylgruppe verbunden sind. Bevorzugt ist das aromatische Ringsystem gewählt aus Fluoren, 9,9‘- Spirobifluoren, 9,9-Diarylamin oder Gruppen, in denen zwei oder mehr Aryl- und/oder Heteroarylgruppen durch Einfachbindungen miteinander verknüpft sind.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung werden unter einem aliphatischen Kohlenwasserstoffrest bzw. einer Alkylgruppe bzw. einer Alkenyl- oder Alkinylgruppe, die 1 bis 20 C-Atome enthalten kann, und in der auch einzelne H-Atome oder CH2-Gruppen durch die oben genannten Gruppen substituiert sein können, bevorzugt die Reste Methyl, Ethyl, n-Propyl, i- Propyl, n-Butyl, i-Butyl, s-Butyl, t-Butyl, 2-Methylbutyl, n-Pentyl, s-Pentyl, neo-Pentyl, Cyclopentyl, n-Hexyl, neo-Hexyl, Cyclohexyl, n-Heptyl, Cyclo- heptyl, n-Octyl, Cyclooctyl, 2-Ethylhexyl, Trifluormethyl, Pentafluorethyl, 2,2,2-Trifluorethyl, Ethenyl, Propenyl, Butenyl, Pentenyl, Cyclopentenyl, Hexenyl, Cyclohexenyl, Heptenyl, Cycloheptenyl, Octenyl, Cyclooctenyl, Ethinyl, Propinyl, Butinyl, Pentinyl, Hexinyl, Heptinyl oder Octinyl ver- standen. Unter einer Alkoxygruppe mit 1 bis 40 C-Atomen werden bevor- zugt Methoxy, Trifluormethoxy, Ethoxy, n-Propoxy, i-Propoxy, n-Butoxy, i-Butoxy, s-Butoxy, t-Butoxy, n-Pentoxy, s-Pentoxy, 2-Methylbutoxy, n- Hexoxy, Cyclohexyloxy, n-Heptoxy, Cycloheptyloxy, n-Octyloxy, Cyclo- octyloxy, 2-Ethylhexyloxy, Pentafluorethoxy und 2,2,2-Trifluorethoxy ver- standen. Unter einer Thioalkylgruppe mit 1 bis 40 C-Atomen werden ins- besondere Methylthio, Ethylthio, n-Propylthio, i-Propylthio, n-Butylthio,
1-Butylthio, s-Butylthio, t-Butylthio, n-Pentylthio, s-Pentylthio, n-Hexylthio, Cyclohexylthio, n-Heptylthio, Cycloheptylthio, n-Octylthio, Cyclooctylthio,
2-Ethylhexylthio, Trifluormethylthio, Pentafluorethylthio, 2,2,2-Trifluorethyl- thio, Ethenylthio, Propenylthio, Butenylthio, Pentenylthio, Cyclopentenyl- thio, Hexenylthio, Cyclohexenylthio, Heptenylthio, Cycloheptenylthio, Octenylthio, Cyclooctenylthio, Ethinylthio, Propinylthio, Butinylthio, Pentinylthio, Hexinylthio, Heptinylthio oder Octinylthio verstanden. Allge- mein können Alkyl-, Alkoxy- oder Thioalkylgruppen gemäß der vorliegen- den Erfindung geradkettig, verzweigt oder cyclisch sein, wobei eine oder mehrere nicht-benachbarte CH2-Gruppen durch die oben genannten Gruppen ersetzt sein können; weiterhin können auch ein oder mehrere H-
Atome durch D, F, CI, Br, I, CN oder NO2, bevorzugt F, CI oder CN, weiter bevorzugt F oder CN, besonders bevorzugt CN ersetzt sein.
Unter einem aromatischen oder heteroaromatischen Ringsystem mit 5 bis 60 bzw. 5 bis 40 aromatischen Ringatomen, welches noch jeweils mit den oben genannten Resten substituiert sein kann und welches über beliebige Positionen am Aromaten bzw. Heteroaromaten verknüpft sein kann, wer- den insbesondere Gruppen verstanden, die abgeleitet sind von Benzol, Naphthalin, Anthracen, Benzanthracen, Phenanthren, Pyren, Chrysen, Perylen, Fluoranthen, Naphthacen, Pentacen, Benzpyren, Biphenyl, Biphenylen, Terphenyl, Triphenylen, Fluoren, Spirobifluoren, Dihydro- phenanthren, Dihydropyren, Tetrahydropyren, cis- oder trans-lndeno- fluoren, cis- oder trans-lndenocarbazol, cis- oder trans-lndolocarbazol, Truxen, Isotruxen, Spirotruxen, Spiroisotruxen, Furan, Benzofuran, Iso- benzofuran, Dibenzofuran, Thiophen, Benzothiophen, Isobenzothiophen, Dibenzothiophen, Pyrrol, Indol, Isoindol, Carbazol, Pyridin, Chinolin, Iso- chinolin, Acridin, Phenanthridin, Benzo-5,6-chinolin, Benzo-6,7-chinolin, Benzo-7,8-chinolin, Phenothiazin, Phenoxazin, Pyrazol, Indazol, Imidazol, Benzimidazol, Naphthimidazol, Phenanthrimidazol, Pyridimidazol, Pyrazin- imidazol, Chinoxalinimidazol, Oxazol, Benzoxazol, Naphthoxazol, Anthroxazol, Phenanthroxazol, Isoxazol, 1 ,2-Thiazol, 1 ,3-Thiazol, Benzo- thiazol, Pyridazin, Hexaazatriphenylen, Benzopyridazin, Pyrimidin, Benz- pyrimidin, Chinoxalin, 1 ,5-Diazaanthracen, 2,7-Diazapyren, 2,3-Diaza- pyren, 1 ,6-Diazapyren, 1 ,8-Diazapyren, 4,5-Diazapyren, 4,5,9, 10-Tetra- azaperylen, Pyrazin, Phenazin, Phenoxazin, Phenothiazin, Fluorubin, Naphthyridin, Azacarbazol, Benzocarbolin, Phenanthrolin, 1 ,2,3-Triazol, 1 ,2,4-Triazol, Benzotriazol, 1 ,2,3-Oxadiazol, 1 ,2,4-Oxadiazol, 1 ,2,5-Oxa- diazol, 1 ,3,4-Oxadiazol, 1 ,2,3-Thiadiazol, 1 ,2,4-Thiadiazol, 1 ,2,5-Thiadi- azol, 1 ,3,4-Thiadiazol, 1 ,3,5-Triazin, 1 ,2,4-Triazin, 1 ,2,3-Triazin, Tetrazol, 1 ,2,4,5-Tetrazin, 1 ,2,3,4-Tetrazin, 1 ,2,3,5-Tetrazin, Purin, Pteridin, Indolizin und Benzothiadiazol oder Gruppen, die abgeleitet sind von Kombinationen dieser Systeme.
Unter der Formulierung, dass zwei oder mehr Reste miteinander einen Ring bilden können, soll im Rahmen der vorliegenden Beschreibung unter anderem verstanden werden, dass die beiden Reste miteinander durch
eine chemische Bindung unter formaler Abspaltung von zwei Wasserstoff- atomen verknüpft sind. Dies wird durch das folgende Schema verdeutlicht.
Weiterhin soll unter der oben genannten Formulierung aber auch ver- standen werden, dass für den Fall, dass einer der beiden Reste Wasser- stoff darstellt, der zweite Rest unter Bildung eines Rings an die Position, an die das Wasserstoffatom gebunden war, bindet. Dies soll durch das folgende Schema verdeutlicht werden:
Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass die Gruppe FA in einem Strukturierungselement gemäß Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-Ill) mindestens 1 , vorzugsweise mindestens 2 und besonders bevorzugt mindestens 3 Fluoratome umfasst. Ferner kann vorgesehen sein, dass mindestens eine Gruppe X, vorzugsweise mindestens zwei der Gruppen X in einem Strukturierungselement gemäß Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-Ill) mindestens 1 , vorzugsweise mindestens 2 und besonders bevorzugt mindestens 3 Fluoratome umfasst, wobei besonders bevorzugt mindestens eine Gruppe X, vorzugsweise mindestens zwei der Gruppen X einen Rest der Formel CF darstellt.
In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Gruppe FA des Strukturierungselements gemäß Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-Ill) mindestens einer der zuvor dargelegten Strukturen der Formeln (FA-1 ) bis (FA-16) umfasst, vorzugsweise entspricht.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Strukturierungselement der Formel (SE-I), (SE- II) und/oder (SE-Ill) durch eine Formel (SE-1 ) bis (SE-21 ) darstellbar ist,
wobei das Symbol X, die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-I 11) genannte Bedeutung aufweist, die gestrichelte Bindung Anbindungsstelle bedeutet und weiterhin gilt:
E ist ausgewählt aus H, D oder F, vorzugsweise H oder F;
Y1 ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden eine Bindung, O, S, NR3 oder C(=O), bevorzugt eine Bindung, 0, S, NR3, besonders bevorzugt eine Bindung, 0 oder S, speziell bevorzugt eine Bindung;
R3 ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden H, D, F, CI, Br, I, CN, NO2, N(Ar”)2, N(R2)2, C(=O)Ar”, C(=O)R2, P(=O)(Ar”)2, P(Ar”)2, B(Ar”)2, B(R2)2, C(Ar”)3, C(R2)3, Si(Ar”)3, Si(R2)3, eine geradkettige Alkyl-, Alkoxy- oder Thioalkoxygruppe mit 1 bis 40 C-Atomen oder eine verzweigte oder cyclische Alkyl-, Alkoxy- oder Thioalkoxygruppe mit 3 bis 40 C-Atomen oder eine Alkenylgruppe mit 2 bis 40 C- Atomen, die jeweils mit einem oder mehreren Resten R2 substituiert sein kann, wobei eine oder mehrere nicht benachbarte CH2-Gruppen durch -R2C=CR2-, -CΞC-, Si(R2)2, C=O, C=S, C=Se, C=NR2, -C(=O)O-, -C(=O)NR2-, NR2, P(=O)(R2), -0-, -S-, SO oder SO2 ersetzt sein können und wobei ein oder mehrere H-Atome durch D, F, CI, Br, I, CN oder NO2 ersetzt sein können, oder ein aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, das jeweils durch einen oder mehrere Reste R2 substituiert sein kann, oder eine Aryloxy- oder Heteroaryloxygruppe
mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, die durch einen oder mehrere Reste R2 substituiert sein kann, oder eine Aralkyl- oder Heteroaralkylgruppe mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, die mit einem oder mehreren Resten R2 substituiert sein kann, oder eine Kombination dieser Systeme; dabei kann der Rest R3 mit einem benachbarten Rest R oder R1 ein Ringsystem bilden, wobei die Reste R2 und Ar“die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-Ill) genannten Bedeutungen aufweisen; der Index a ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden 1 , 2, 3, 4, 5 oder 6, vorzugsweise 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 1 oder 2; der Index b ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden 1 , 2, 3, 4, 5 oder 6, vorzugsweise 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 1 oder 2; der Index c ist 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 oder 10, bevorzugt 2, 3, 4, 5 oder 6, besonders bevorzugt 2, 3, oder 4, ganz besonders bevorzugt 2 oder 3; der Index x ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden 1 , 2, 3, 4, 5 oder 6, vorzugsweise 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 1 oder 2; der Index y ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden 1 , 2, 3, 4, 5 oder 6, vorzugsweise 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 1 oder 2.
Vorzugsweise stehen in Formel (SE-I), (SE-II), (SE-Ill) und/oder (SE-1 ) bis (SE-21 ) nicht mehr als zwei vorzugsweise höchstens eine der Gruppen X für N, besonders bevorzugt stehen alle Gruppen X für CR oder für C.
Vorzugsweise kann weiterhin vorgesehen sein, dass das Strukturierungselement der Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-Ill) durch eine Formel (SE-1a) bis (SE-21 a) darstellbar ist
wobei das Symbol R, die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-I 11) genannte Bedeutung aufweist, die Symbole Y
1 und E und die Indices a, b, c, x und y die zuvor, insbesondere für Formeln (SE-1 ) bis (SE-21 ) genannten Bedeutungen aufweisen, die gestrichelte Bindung Anbindungsstelle andeutet und für die weiteren Symbole gilt: m ist 0, 1 , 2, 3 oder 4, vorzugsweise 0, 1 oder 2, besonders bevorzugt 0 oder 1 ; s ist 0, 1 , 2, 3, 4, 5 oder 6, vorzugsweise 0, 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 0, 1 oder 2; v ist 0, 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8, vorzugsweise 0, 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 0, 1 oder 2.
Vorzugsweise bilden zwei Reste R zusammen mit der heteroaromatischen oder aromatischen Gruppen, an die diese Reste R binden, kein kondensiertes aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem, wobei dies mögliche Substituenten R1, R2 einschließt, durch die die Reste R substituiert sein können. Dies gilt insbesondere für die Strukturen der Formeln (SE-I), (SE-II), (SE-Ill), (SE-1 ) bis (SE-21 ) und (SE-1a) bis (SE- 21 a) sowie die weiteren bevorzugten Ausgestaltungen dieser Strukturen und Verbindungen, die zuvor und nachfolgend beschrieben sind.
Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass die Summe der Indices a und x höchstens 10, bevorzugt höchstens 7 und besonders bevorzugt höchstens 5 ist und die der Indices b und y höchstens 10, bevorzugt höchstens 7 und besonders bevorzugt höchstens 5 ist. Diese Bevorzugung gilt insbesondere für Strukturen der Formeln (SE-1a) bis (SE-21a) sowie die weiteren bevorzugten Ausgestaltungen dieser Strukturen und Verbindungen, die zuvor und nachfolgend beschrieben sind.
In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass mindestens zwei, vorzugsweise mindestens drei der Reste R und/oder R1 für F oder einen fluorierten Alkylrest mit 1 bis 20 C-Atomen stehen. Diese Bevorzugung gilt insbesondere für Strukturen der Formeln (SE-I), (SE-II), (SE-Ill), (SE-1 ) bis (SE-21 ) und (SE-1 a) bis (SE-21 a) sowie die weiteren bevorzugten Ausgestaltungen dieser Strukturen und Verbindungen, die zuvor und nachfolgend beschrieben sind.
Eine bevorzugt zur erfindungsgemäßen Verwendung einsetzbare Verbindung umfasst vorzugsweise mindestens ein aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem mit mindestens zwei, vorzugsweise mit mindestens drei kondensierten aromatischen oder heteroaromatischen Ringen.
In einer bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass das aromatische oder heteroaromatische Ringsystem mit zwei, vorzugsweise mit drei kondensierten aromatischen oder heteroaromatischen Ringen ausgewählt ist aus den Gruppen der Formeln (Ar-1 ) bis (Ar-18)
wobei X' N oder CR
a, vorzugsweise CR
a ist, L
1 eine Bindung oder ein aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem mit 5 bis 40, bevorzugt 5 bis 30 aromatischen Ringatomen darstellt, welches durch einen oder mehrere Reste R
1 substituiert sein kann, wobei die gestrichelte Bindung die Anbindungsposition markiert und weiterhin gilt:
Ra ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden H, D, OH, F, CI, Br, I, CN, NO2, N(Ar’)2, N(R1)2, C(=O)N(Ar’)2, C(=O)N(R1)2, C(Ar’)3, C(R1)3, Si(Ar’)3, Si(R1)3, B(Ar’)2, B(R1)2, C(=O)Ar’, C(=O)R1, P(=O)(Ar’)2, P(=O)(R1)2, P(Ar’)2, P(R1)2, S(=O)Ar’, S(=O)R1, S(=O)2Ar’, S(=O)2R1, OSO2Ar’, OSO2R1, eine geradkettige Alkyl-, Alkoxy- oder Thio- alkoxygruppe mit 1 bis 40 C-Atomen oder eine Alkenyl- oder Alkinylgruppe mit 2 bis 40 C-Atomen oder eine verzweigte oder cyclische Alkyl-, Alkoxy- oder Thioalkoxygruppe mit 3 bis 20 C- Atomen, wobei die Alkyl-, Alkoxy-, Thioalkoxy-, Alkenyl- oder Alkinylgruppe jeweils mit einem oder mehreren Resten R1 substituiert sein kann, wobei eine oder mehrere nicht benachbarte CH2-Gruppen durch R1C=CR1, CΞC, Si(R1)2, C=O, C=S, C=Se, C=NR1, -C(=O)O- -C(=O)NR1-, NR1, P(=O)(R1), -O-, -S-, SO oder SO2 ersetzt sein können, oder ein aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, das jeweils durch einen oder mehrere Reste R1 substituiert sein kann, oder eine Aryloxy- oder Heteroaryloxygruppe mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, die durch einen oder mehrere Reste R1 substituiert sein kann; dabei können zwei Reste Ra auch miteinander oder einer weiteren Gruppe, beispielsweise mit einem oder mehreren der Reste R oder R1 ein Ringsystem bilden, wobei die Symbole R1 und Ar' die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-Ill) genannten Bedeutungen aufweisen.
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass in Formeln (Ar-1 ) bis (Ar-18) nicht mehr als nicht mehr als vier, vorzugsweise nicht mehr als zwei und besonders bevorzugt höchstens eine der Gruppen X' für N stehen, besonders bevorzugt alle Gruppen X' für CR
a stehen.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass das aromatische oder heteroaromatische Ringsystem mit zwei, vorzugsweise mit drei kondensierten aromatischen oder heteroaromatischen Ringen ausgewählt ist aus den Gruppen der Formeln (Ar‘-1) bis (Ar‘-18)
wobei L
1 eine Bindung oder ein aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem mit 5 bis 40, bevorzugt 5 bis 30 aromatischen Ringatomen darstellt, welches durch einen oder mehrere Reste R
1 substituiert sein kann, wobei R
1 die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-Ill) genannte Bedeutung aufweist, R
a die zuvor, insbesondere für Formeln (Ar-1 ) bis (Ar-18) dargelegte Bedeutung hat, die gestrichelte Bindung die Anbindungsposition markiert und für die Indices gilt: p ist 0 oder 1 ; e ist 0, 1 oder 2, vorzugsweise 0 oder 1 ; j ist bei jedem Auftreten unabhängig 0, 1 , 2 oder 3, vorzugsweise 0, 1 oder 2, besonders bevorzugt vorzugsweise 0 oder 1 ; h ist bei jedem Auftreten unabhängig 0, 1 , 2, 3 oder 4, vorzugsweise 0, 1 oder 2, besonders bevorzugt vorzugsweise 0 oder 1 ; g ist eine ganze Zahl im Bereich von 0 bis 7, vorzugsweise 0, 1 , 2, 3, 4, 5 oder 6, besonders bevorzugt 0, 1 , 2, 3 oder 4, speziell bevorzugt 0, 1 oder 2.
Ferner kann vorgesehen sein, dass die Summe der Indices p, e, j, h und g in den Strukturen der Formel (Ar‘-1 ) bis (Ar‘-18) jeweils höchstens 3, vorzugsweise höchstens 2 und besonders bevorzugt höchstens 1 beträgt.
Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Verbindung mindestens einen Rest umfasst, der ausgewählt ist aus der Gruppe der Phenyle, Fluorene, Indenofluorene, Spirobifluorene, Carbazole, Indenocarbazole, Indolocarbazole, Spirocarbazole, Pyrimidine, Triazine, Chinazoline, Chinoxaline, Pyridine, Chinoline, iso-Chinoline, Lactame, Triarylamine, Dibenzofurane, Dibenzothiene, Imidazole, Benzimidazole, Benzoxazole, Benzthiazole, 5-Aryl-phenanthridin-6-one, 9, 10-Dehydrophenanthrene, Fluoranthene, Naphthaline, Phenanthrene, Triphenylene, Anthracene, Benzanthracene, Fluoradene, Pyrene, Perylene, Chrysene, Borazine, Boroxine, Borole, Borazole, Azaborole, Ketone, Phosphinoxide, Arylsilane, Siloxane und deren Kombinationen, wobei vorzugsweise mindestens einer der Reste Ra und/oder R ausgewählt ist aus der zuvor genannten Gruppe.
Ferner kann vorgesehen sein, dass die Verbindung mindestens einen Rest umfasst, der ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Phenyl, ortho-, meta- oder para-Biphenyl, Terphenyl, insbesondere verzweigtes Terphenyl, Quaterphenyl, insbesondere verzweigtes Quaterphenyl, 1-, 2- 3- oder 4-Fluorenyl, 9,9‘-Diaryl-Fluorenyl 1-, 2-, 3- oder 4-Spirobifluorenyl, Pyridyl, Pyrimidinyl, 1-, 2-, 3- oder 4-Dibenzofuranyl, 1-, 2-, 3- oder 4- Dibenzothienyl, Pyrenyl, Triazinyl, Imidazolyl, Benzimidazolyl, Benzoxazolyl, Benzthiazolyl, 1-, 2-, 3-, 4- oder 9-Carbazolyl, 1 - oder 2- Napthyl, Anthracenyl, vorzugsweise 9-Anthracenyl, Trans- und cis- Indenofluorenyl, Indenocarbazolyl, Indolocarbazolyl, Spirocarbazolyl, 5- Aryl-Phenanthridin-6-on-yl, 9, 10-Dehydrophenanthrenyl, Fluoranthenyl, Tolyl, Mesityl, Phenoxytolulyl, Anisolyl, Triarylaminyl, Bis-triarylaminyl, Tris-triarylaminyl, Hexamethylindanyl, Tetralinyl, Monocycloalkyl, Biscycloalkyl, Tricycloalkyl, Alkyl, wie z.B. tert-Butyl, Methyl, Propyl, Alkoxyl, Alkylsulfanyl, Alkylaryl, Triarylsilyl, Trialkylsilyl, Xanthenyl, 10-Aryl- Phenoxazinyl, Phenanthrenyl und/oder Triphenylenyl, die jeweils durch einen oder mehrere Reste substituiert sein können, bevorzugt aber unsubstituiert sind, wobei Phenyl, Spirobifluoren-, Fluoren-, Dibenzofuran- Dibenzothiophen-, Anthracen-, Phenanthren-, Triphenylen- Gruppen
besonders bevorzugt sind, wobei vorzugsweise mindestens einer der Reste Ra und/oder R ausgewählt ist aus der zuvor genannten Gruppe.
Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass die Verbindung eine oder mehrere vernetzbare Gruppen enthält.
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Verbindung ein Molekulargewicht von kleiner oder gleich 5000 g/mol, bevorzugt kleiner oder gleich 4000 g/mol, insbesondere bevorzugt kleiner oder gleich 3000 g/mol, speziell bevorzugt kleiner oder gleich 2000 g/mol und ganz besonders bevorzugt kleiner oder gleich 1200 g/mol aufweist.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Verbindung vorzugsweise eine Glasübergangstemperatur von mindestens 100°C, besonders bevorzugt von mindestens 120°C, ganz besonders bevorzugt von mindestens 150°C und insbesondere bevorzugt von mindestens 180°C auf, bestimmt nach DIN 51005.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind neue Verbindungen, die mit denen funktionale Schichten strukturiert werden können und sich hervorragend zur Herstellung von verbesserten elektronischen Vorrichtungen eignen.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind daher Verbindung umfassend mindestens eine Struktur der Formel (I), vorzugsweise eine Verbindung gemäß Formel (I),
wobei die Gruppe FA‘ für einen fluorierten Alkylrest mit mindestens zwei Kohlenstoffatomen steht, der mit einem oder mehreren Resten R substituiert sein kann, vorzugsweise aber unsubstituiert ist, wobei das
Symbol R die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE- IH) genannte Bedeutung aufweist, und für die weiteren Symbole gilt:
X1 ist CRb, N oder C, falls an X1 die Gruppe L2 bindet, vorzugsweise CRb oder C;
X2 ist CRc, N oder C, falls an X2 die Gruppe L2 bindet, vorzugsweise CRc oder C;
L2 eine Verknüpfungsgruppe, vorzugsweise eine Bindung oder ein aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem mit 5 bis 40, bevorzugt 5 bis 30 aromatischen Ringatomen darstellt, welches durch einen oder mehrere Reste R1 substituiert sein kann, wobei das Symbol R1 die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-Ill) genannte Bedeutung aufweist;
Rb ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden H, D, OH, F, CI, Br, I, CN, NO2, N(Ar’)2, N(R1)2, C(=O)N(Ar’)2, C(=O)N(R1)2, C(Ar’)3, C(R1)3, Si(Ar’)3, Si(R1)3, B(Ar’)2, B(R1)2, C(=O)Ar’, C(=O)R1, P(=O)(Ar’)2, P(=O)(R1)2, P(Ar’)2, P(R1)2, S(=O)Ar’, S(=O)R1, S(=O)2Ar’, S(=O)2R1, OSO2Ar’, OSO2R1, eine geradkettige Alkyl-, Alkoxy- oder Thio- alkoxygruppe mit 1 bis 40 C-Atomen oder eine Alkenyl- oder Alkinylgruppe mit 2 bis 40 C-Atomen oder eine verzweigte oder cyclische Alkyl-, Alkoxy- oder Thioalkoxygruppe mit 3 bis 20 C- Atomen, wobei die Alkyl-, Alkoxy-, Thioalkoxy-, Alkenyl- oder Alkinylgruppe jeweils mit einem oder mehreren Resten R1 substituiert sein kann, wobei eine oder mehrere nicht benachbarte CH2-Gruppen durch R1C=CR1, CΞC, Si(R1)2, C=O, C=S, C=Se, C=NR1, -C(=O)O- -C(=O)NR1-, NR1, P(=O)(R1), -O-, -S-, SO oder SO2 ersetzt sein können, oder ein aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, das jeweils durch einen oder mehrere Reste R1 substituiert sein kann, oder eine Aryloxy- oder Heteroaryloxygruppe mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, die durch einen oder mehrere Reste R1 substituiert sein kann; dabei können zwei Reste Rb auch miteinander oder einer weiteren Gruppe, beispielsweise mit einem oder mehreren der Reste Rc ein Ringsystem
bilden, wobei die Symbole R1 und Ar' die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-Ill) dargelegte Bedeutung aufweisen;
Rc ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden H, D, OH, F, CI, Br, I, CN, NO2, N(Ar’)2, N(R1)2, C(=O)N(Ar’)2, C(=O)N(R1)2, C(Ar’)3, C(R1)3, Si(Ar’)3, Si(R1)3, B(Ar’)2, B(R1)2, C(=O)Ar’, C(=O)R1, P(=O)(Ar’)2, P(=O)(R1)2, P(Ar’)2, P(R1)2, S(=O)Ar’, S(=O)R1, S(=O)2Ar’, S(=O)2R1, OSO2Ar’, OSO2R1, eine geradkettige Alkyl-, Alkoxy- oder Thio- alkoxygruppe mit 1 bis 40 C-Atomen oder eine Alkenyl- oder Alkinylgruppe mit 2 bis 40 C-Atomen oder eine verzweigte oder cyclische Alkyl-, Alkoxy- oder Thioalkoxygruppe mit 3 bis 20 C- Atomen, wobei die Alkyl-, Alkoxy-, Thioalkoxy-, Alkenyl- oder Alkinylgruppe jeweils mit einem oder mehreren Resten R1 substituiert sein kann, wobei eine oder mehrere nicht benachbarte CH2-Gruppen durch R1C=CR1, CΞC, Si(R1)2, C=O, C=S, C=Se, C=NR1, -C(=O)O- -C(=O)NR1-, NR1, P(=O)(R1), -O-, -S-, SO oder SO2 ersetzt sein können, oder ein aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, das jeweils durch einen oder mehrere Reste R1 substituiert sein kann, oder eine Aryloxy- oder Heteroaryloxygruppe mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, die durch einen oder mehrere Reste R1 substituiert sein kann; dabei können zwei Reste Rc auch miteinander oder einer weiteren Gruppe, beispielsweise mit einem oder mehreren der Reste Rb ein Ringsystem bilden, wobei die Symbole R1 und Ar' die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-Ill) dargelegte Bedeutung aufweisen.
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen mindestens eine Struktur der Formeln (l-1 ) bis (I-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Ver- bindungen der Formeln (l-1 ) bis (I-7),
wobei die Symbole L
2, X
1 und X
2 die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen und für die weiteren Symbole gilt:
E ist ausgewählt aus H, D oder F, vorzugsweise H oder F;
Y2 ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden eine Bindung, 0, S, NR4 oder C(=O), bevorzugt eine Bindung, 0, S, NR4, besonders bevorzugt eine Bindung, 0 oder S, speziell bevorzugt eine Bindung;
R
4 ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden H, D, F, CI, Br, I, CN, NO
2, N(Ar”)
2, N(R
2)
2, C(=O)Ar”, C(=O)R
2, P(=O)(Ar”)
2, P(Ar”)
2, B(Ar”)
2, B(R
2)
2, C(Ar”)
3, C(R
2)
3, Si(Ar”)
3, Si(R
2)
3, eine geradkettige Alkyl-, Alkoxy- oder Thioalkoxygruppe mit 1 bis 40 C-Atomen oder eine verzweigte oder cyclische Alkyl-, Alkoxy- oder Thioalkoxygruppe mit 3 bis 40 C-Atomen oder eine Alkenylgruppe mit 2 bis 40 C- Atomen, die jeweils mit einem oder mehreren Resten R
2 substituiert sein kann, wobei eine oder mehrere nicht benachbarte CH
2-Gruppen durch -R
2C=CR
2-, -CΞC-, Si(R
2)
2, C=O, C=S, C=Se, C=NR
2, -C(=O)O-, -C(=O)NR
2-, NR
2, P(=O)(R
2), -0-, -S-, SO oder SO
2 ersetzt sein können und wobei ein oder mehrere H-Atome durch D, F, CI, Br, I, CN oder NO
2 ersetzt sein können, oder ein aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, das jeweils durch einen oder mehrere Reste R
2 substituiert sein kann, oder eine Aryloxy- oder Heteroaryloxygruppe mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, die durch einen oder mehrere Reste R
2 substituiert sein kann, oder eine Aralkyl- oder Heteroaralkylgruppe mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, die mit einem oder mehreren Resten R
2 substituiert sein kann, oder eine Kombination dieser Systeme; dabei kann der Rest R
4 mit einem weiteren Teil der Verbindung ein Ringsystem bilden, wobei das Symbol R
2 die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-Ill) dargelegte Bedeutung aufweist; a ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden 1 , 2, 3, 4, 5 oder 6, vorzugsweise 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 1 oder 2; b ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden 1 , 2, 3, 4, 5 oder 6, vorzugsweise 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 1 oder 2; c ist 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 oder 10, bevorzugt 2, 3, 4, 5 oder 6, besonders bevorzugt 2, 3, oder 4, ganz besonders bevorzugt 2 oder 3;
x ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden 1 , 2, 3, 4, 5 oder 6, vorzugsweise 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 1 oder 2; y ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden 1 , 2, 3, 4, 5 oder 6, vorzugsweise 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 1 oder 2. ln einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Struktur der Formeln (la-1 ) bis (la-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Verbindungen der Formeln ((la-1 ) bis (la-7),

wobei die Symbole L
2, X
1 und X
2 die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, das Symbol Y
2 und der Index c die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen und weiterhin gilt: d ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 oder 10, bevorzugt 1 , 2, 3, 4, 5 oder 6, besonders bevorzugt 1 , 2, 3, oder 4, ganz besonders bevorzugt 1 oder 2; e ist bei jedem Auftreten gleich oder verschieden 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 oder 10, bevorzugt 1 , 2, 3, 4, 5 oder 6, besonders bevorzugt 1 , 2, 3, oder 4, ganz besonders bevorzugt 1 oder 2.
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Struktur der Formeln (lb-1 ) bis (lb-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Verbindungen der Formeln (lb-1 ) bis (lb-7),
wobei die Symbole L
2, R
b und R
c die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, die Symbole Y
2 und E und die Indices a, b, c, x und y die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen, der Index s 0, 1 , 2, 3, 4, 5, 6 oder 7 ist, vorzugsweise 0, 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 0, 1 oder 2; und der Index m 0, 1 , 2, 3 oder 4 ist, vorzugsweise 0, 1 oder 2, besonders bevorzugt 0 oder 1 .
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Struktur der Formeln (lc-1 ) bis (lc-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Verbindungen der Formeln (lc-1 ) bis (lc-7),
wobei die Symbole L
2, R
b und R
c die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, das Symbol Y
2 und der Index c die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen, die Indices d und e die zuvor, insbesondere für Formeln (la-1 ) bis (la-7) genannten Bedeutungen aufweisen, der Index s 0, 1 , 2, 3, 4, 5, 6 oder 7 ist, vorzugsweise 0, 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 0, 1 oder
2; und der Index m 0, 1 , 2, 3 oder 4 ist, vorzugsweise 0, 1 oder 2, besonders bevorzugt 0 oder 1 .
Ein bevorzugter Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist des Weiteren eine Verbindung umfassend mindestens eine Struktur der Formel (II), vorzugsweise eine Verbindung gemäß Formel (II),
wobei die Gruppe FA‘ für einen fluorierten Alkylrest mit mindestens zwei Kohlenstoffatomen steht, der mit einem oder mehreren Resten R substituiert sein kann, vorzugsweise aber unsubstituiert ist, wobei Symbol R die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-Ill) genannte Bedeutung aufweist, und die Symbole L
2, X
1 und X
2 die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen.
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen mindestens eine Struktur der Formeln (ll-1 ) bis (II-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Ver- bindungen der Formeln (ll-1 ) bis (II-7),
wobei die Symbole L
2, X
1 und X
2 die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, die Symbole Y
2 und E und die Indices a, b, c, x und y die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen.
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Struktur der Formeln (lla-1 ) bis (lla-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Verbindungen der Formeln (lla-1 ) bis (lla-7),
wobei die Symbole L
2, X
1 und X
2 die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, das Symbol Y
2 und der Index c die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen, die Indices d und e die zuvor, insbesondere für Formeln (la-1 ) bis (la-7) genannten Bedeutungen aufweisen.
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Struktur der Formeln (llb-1 ) bis (llb-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Verbindungen der Formeln (llb-1 ) bis (llb-7),
wobei die Symbole L
2, R
b und R
c die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, die Symbole Y
2 und E und die Indices a, b, c, x und y die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen, der Index v 0, 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 oder 9 ist, vorzugsweise 0, 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 0, 1 oder 2; und der Index m 0, 1 , 2, 3 oder 4 ist, vorzugsweise 0, 1 oder 2, besonders bevorzugt 0 oder 1 .
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Struktur der Formeln (llc-1 ) bis (llc-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Verbindungen der Formeln (llc-1 ) bis (llc-7),
wobei die Symbole L
2, R
b und R
c die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, das Symbol Y
2 und der Index c die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen, die Indices d und e die zuvor, insbesondere für Formeln (la-1 )
bis (la-7) genannten Bedeutungen aufweisen, der Index v 0, 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 oder 9 ist, vorzugsweise 0, 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 0, 1 oder 2; und der Index m 0, 1 , 2, 3 oder 4 ist, vorzugsweise 0, 1 oder 2, besonders bevorzugt 0 oder 1 .
Ein bevorzugter Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist des Weiteren eine Verbindung umfassend mindestens eine Struktur der Formel (III), vorzugsweise eine Verbindung gemäß Formel (III),
wobei die Gruppe FA‘ für einen fluorierten Alkylrest mit mindestens zwei Kohlenstoffatomen steht, der mit einem oder mehreren Resten R substituiert sein kann, vorzugsweise aber unsubstituiert ist, wobei das Symbol R die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE- IH) genannte Bedeutung aufweist, und die Symbole L
2, X
1 und X
2 die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen.
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen mindestens eine Struktur der Formeln (lll-1 ) bis (III-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Ver- bindungen der Formeln (lll-1 ) bis (III-7),
wobei die Symbole L
2, X
1 und X
2 die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, die Symbole Y
2 und E und die Indices a, b, c, x und y die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen.
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Struktur der Formeln (llla-1 ) bis (llla-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Verbindungen der Formeln (llla-1 ) bis (llla-7),
wobei die Symbole L
2, X
1 und X
2 die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, das Symbol Y
2 und der Index c die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen, die Indices d und e die zuvor, insbesondere für Formeln (la-1 ) bis (la-7) genannten Bedeutungen aufweisen.
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Struktur der Formeln (lllb-1 ) bis (lllb-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Verbindungen der Formeln (lllb-1 ) bis (lllb-7),
wobei die Symbole L
2, R
b und R
c die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, die Symbole Y
2 und E und die Indices
a, b, c, x und y die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen, der Index v 0, 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 oder 9 ist, vorzugsweise 0, 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 0, 1 oder 2; und der Index m 0, 1 , 2, 3 oder 4 ist, vorzugsweise 0, 1 oder 2, besonders bevorzugt 0 oder 1 .
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Struktur der Formeln (lllc-1 ) bis (lllc-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Verbindungen der Formeln (lllc-1 ) bis (lllc-7),
wobei die Symbole L
2, R
b und R
c die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, das Symbol Y
2 und der Index c die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen, die Indices d und e die zuvor, insbesondere für Formeln (la-1 ) bis (la-7) genannten Bedeutungen aufweisen, der Index v 0, 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 oder 9 ist, vorzugsweise 0, 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 0, 1 oder 2; und der Index m 0, 1 , 2, 3 oder 4 ist, vorzugsweise 0, 1 oder 2, besonders bevorzugt 0 oder 1 .
Ein bevorzugter Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist weiterhin eine Verbindung umfassend mindestens eine Struktur der Formel (IV), vorzugsweise eine Verbindung gemäß Formel (IV),
wobei der die Gruppe FA‘ für einen fluorierten Alkylrest mit mindestens zwei Kohlenstoffatomen steht, der mit einem oder mehreren Resten R substituiert sein kann, vorzugsweise aber unsubstituiert ist, wobei das Symbol R die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-
III) genannte Bedeutung aufweist, und die Symbole L
2, X
1 und X
2 die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen.
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen mindestens eine Struktur der Formeln (IV-1 ) bis (IV-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Ver- bindungen der Formeln (IV-1 ) bis (IV-7),
wobei die Symbole L
2, X
1 und X
2 die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, die Symbole Y
2 und E und die Indices a, b, c, x und y die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen.
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Struktur der Formeln (IVa-1 ) bis (IVa-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Verbindungen der Formeln (IVa-1 ) bis (IVa-7),
wobei die Symbole L
2, X
1 und X
2 die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, das Symbol Y
2 und der Index c die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen, die Indices d und e die zuvor, insbesondere für Formeln (la-1 ) bis (la-7) genannten Bedeutungen aufweisen.
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Struktur der Formeln (IVb-1 ) bis (IVb-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Verbindungen der Formeln (IVb-1 ) bis (IVb-7),
wobei die Symbole L
2, R
b und R
c die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, die Symbole Y
2 und E und die Indices a, b, c, x und y die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen, der Index w 0, 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 oder 11 ist, vorzugsweise 0, 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 0, 1 oder 2; und der Index m 0, 1 , 2, 3 oder 4 ist, vorzugsweise 0, 1 oder 2, besonders bevorzugt 0 oder 1 .
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Struktur der Formeln (IVc-1 ) bis (IVc-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Verbindungen der Formeln (IVc-1 ) bis (IVc-7),
wobei die Symbole L
2, R
b und R
c die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, das Symbol Y
2 und der Index c die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen, die Indices d und e die zuvor, insbesondere für Formeln (la-1 )
bis (la-7) genannten Bedeutungen aufweisen, der Index w 0, 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 oder 11 ist, vorzugsweise 0, 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 0, 1 oder 2; und der Index m 0, 1 , 2, 3 oder 4 ist, vorzugsweise 0, 1 oder 2, besonders bevorzugt 0 oder 1 .
Ein bevorzugter Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ferner eine Verbindung umfassend mindestens eine Struktur der Formel (V), vorzugsweise eine Verbindung gemäß Formel (V),
wobei die Gruppe FA‘ für einen fluorierten Alkylrest mit mindestens zwei Kohlenstoffatomen steht, der mit einem oder mehreren Resten R substituiert sein kann, vorzugsweise aber unsubstituiert ist, wobei das Symbol R die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE- IH) genannte Bedeutung aufweist, und die Symbole L
2, X
1 und X
2 die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen.
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen mindestens eine Struktur der Formeln (V-1 ) bis (V-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Ver- bindungen der Formeln (V-1 ) bis (V-7),
wobei die Symbole L
2, X
1 und X
2 die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, die Symbole Y
2 und E und die Indices a, b, c, x und y die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen.
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Struktur der Formeln (Va-1 ) bis (Va-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Verbindungen der Formeln (Va-1 ) bis (Va-7),
wobei die Symbole L
2, X
1 und X
2 die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, das Symbol Y
2 und der Index c die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen, die Indices d und e die zuvor, insbesondere für Formeln (la-1 ) bis (la-7) genannten Bedeutungen aufweisen.
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Struktur der Formeln (Vb-1 ) bis (Vb-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Verbindungen der Formeln (Vb-1 ) bis (Vb-7),
wobei die Symbole L
2, R
b und R
c die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, die Symbole Y
2 und E und die Indices a, b, c, x und y die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen, der Index v 0, 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 oder 9 ist, vorzugsweise 0, 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 0, 1 oder 2; und der Index m 0, 1 , 2, 3 oder 4 ist, vorzugsweise 0, 1 oder 2, besonders bevorzugt 0 oder 1 .
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Struktur der Formeln (Vc-1 ) bis (Vc-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Verbindungen der Formeln (Vc-1 ) bis (Vc-7),
wobei die Symbole L
2, R
b und R
c die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, das Symbol Y
2 und der Index c die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen, die Indices d und e die zuvor, insbesondere für Formeln (la-1 ) bis (la-7) genannten Bedeutungen aufweisen, der Index v 0, 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 oder 9 ist, vorzugsweise 0, 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 0, 1 oder 2; und der Index m 0, 1 , 2, 3 oder 4 ist, vorzugsweise 0, 1 oder 2, besonders bevorzugt 0 oder 1 .
Ein bevorzugter Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist darüber hinaus eine Verbindung umfassend mindestens eine Struktur der Formel (VI), vorzugsweise eine Verbindung gemäß Formel (VI),
wobei die Gruppe FA‘ für einen fluorierten Alkylrest mit mindestens zwei Kohlenstoffatomen steht, der mit einem oder mehreren Resten R substituiert sein kann, vorzugsweise aber unsubstituiert ist, wobei das
Symbol R die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE- III) genannte Bedeutung aufweist, und die Symbole L
2, X
1 und X
2 die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen.
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen mindestens eine Struktur der Formeln (VI-1 ) bis (VI-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Ver- bindungen der Formeln (VI-1 ) bis (VI-7),
wobei die Symbole L
2, X
1 und X
2 die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, die Symbole Y
2 und E und die Indices a, b, c, x und y die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen.
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Struktur der Formeln (Vla-1 ) bis (Vla-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Verbindungen der Formeln (Vla-1 ) bis (Vla-7),
wobei die Symbole L
2, X
1 und X
2 die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, das Symbol Y
2 und der Index c die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen, die Indices d und e die zuvor, insbesondere für Formeln (la-1 ) bis (la-7) genannten Bedeutungen aufweisen.
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Struktur der Formeln (Vlb-1 ) bis (Vlb-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Verbindungen der Formeln (Vlb-1 ) bis (Vlb-7),
wobei die Symbole L
2, R
b und R
c die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, die Symbole Y
2 und E und die Indices a, b, c, x und y die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen, der Index w 0, 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 oder 11 ist, vorzugsweise 0, 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 0, 1 oder 2; und der Index m 0, 1 , 2, 3 oder 4 ist, vorzugsweise 0, 1 oder 2, besonders bevorzugt 0 oder 1 .
In einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Struktur der Formeln (Vlc-1 ) bis (Vlc-7) umfassen, wobei die erfindungsgemäßen Verbindungen besonders bevorzugt ausgewählt sein können aus den Verbindungen der Formeln (Vlc-1 ) bis (Vlc-7),
wobei die Symbole L
2, R
b und R
c die zuvor, insbesondere für Formel (I) genannten Bedeutungen aufweisen, das Symbol Y
2 und der Index c die zuvor, insbesondere für Formeln (l-1 ) bis (I-7) genannten Bedeutungen aufweisen, die Indices d und e die zuvor, insbesondere für Formeln (la-1 ) bis (la-7) genannten Bedeutungen aufweisen, der Index w 0, 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 oder 11 ist, vorzugsweise 0, 1 , 2, 3, oder 4, besonders bevorzugt 0, 1 oder 2; und der Index m 0, 1 , 2, 3 oder 4 ist, vorzugsweise 0, 1 oder 2, besonders bevorzugt 0 oder 1 .
Vorzugsweise bilden zwei Reste Rb zusammen mit der heteroaromatischen oder aromatischen Gruppen, an die diese Reste Rb
binden, kein kondensiertes aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem, wobei dies mögliche Substituenten R1, R2 einschließt, durch die die Reste Rb substituiert sein können. Dies gilt insbesondere für die Strukturen der Formeln (I), (l-1 ) bis (I-7), (la-1 ) bis (la-7), (lb-1 ) bis (lb-7), (lc-1 ) bis (lc-7), (II), (ll-1 ) bis (II-7), (lla-1 ) bis (lla-7), (llb-1 ) bis (llb-7), (llc- 1 ) bis (llc-7), (III), (lll-1 ) bis (III-7), (llla-1 ) bis (llla-7), (lllb-1 ) bis (lllb-7), (lllc-1 ) bis (lllc-7), (IV), (IV-1 ) bis (IV-7), (IVa-1 ) bis (IVa-7), (IVb-1 ) bis (IVb-7), (IVc-1 ) bis (IVc-7), (V), (V-1 ) bis (V-7), (Va-1 ) bis (Va-7), (Vb-1 ) bis (Vb-7), (Vc-1 ) bis (Vc-7), (VI), (VI-1 ) bis (VI-7), (Vla-1 ) bis (Vla-7), (Vlb-1 ) bis (Vlb-7) und (Vlc-1 ) bis (Vlc-7) sowie die weiteren bevorzugten Ausgestaltungen dieser Strukturen und Verbindungen, die zuvor und nachfolgend beschrieben sind.
Ferner kann, unter anderem in Formeln (I), (II), (III), (IV), (V) und/oder (VI) vorgesehen sein, dass das Zahlenverhältnis von Fluoratomen zu Kohlenstoffatomen in der Gruppe FA‘ mindestens 0,5, vorzugsweise mindestens 0,75 und besonders bevorzugt mindestens 1 beträgt.
Vorzugsweise kann, unter anderem in Formeln (I), (II), (III), (IV), (V) und/oder (VI) vorgesehen sein, dass das Zahlenverhältnis von Wasserstoffatomen zu Fluoratomen in der Gruppe FA‘ höchstens 1 , vorzugsweise höchstens 0,75 und besonders bevorzugt höchstens 0,5 beträgt, wobei die Gruppe FA‘ besonders bevorzugt höchstens 10, vorzugsweise höchstens 6, besonders bevorzugt höchstens 4 und speziell bevorzugt keine Wasserstoffatome umfasst.
Darüber hinaus kann, unter anderem in Formeln (I), (II), (III), (IV), (V) und/oder (VI) vorgesehen sein, dass die Gruppe FA‘ höchstens 20, vorzugsweise höchstens 16, besonders bevorzugt höchstens 12 und speziell bevorzugt höchstens 10 Kohlenstoffatome umfasst.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung kann, beispielsweise in Formeln (l-1 ) bis (I-7), (lb-1 ) bis (lb-7), (ll-1 ) bis (II-7), (llb-1 ) bis (llb-7), (lll-1 ) bis (III-7), (lllb-1 ) bis (lllb-7), (IV-1 ) bis (IV-7), (IVb-1 ) bis (IVb-7), (V-1 ) bis (V-7), (Vb-1 ) bis (Vb-7), (VI-1 ) bis (VI-7) und (Vlb-1 ) bis (Vlb-7) vorgesehen sein, dass das Verhältnis der Indices a und
b (a/b) im Bereich von 4:1 bis 1:8, vorzugsweise 2:1 bis 1:4 und besonders bevorzugt 1:1 bis 1:3 liegt.
Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass die Summe der Indices a und x höchstens 10, bevorzugt höchstens 7 und besonders bevorzugt höchstens 5 ist und die der Indices b und y höchstens 10, bevorzugt höchstens 7 und besonders bevorzugt höchstens 5 ist. Diese Bevorzugung gilt insbesondere für Strukturen der Formeln (l-1 ) bis (I-7), (lb-1 ) bis (lb-7), (II- 1) bis (II-7), (llb-1) bis (llb-7), (lll-1) bis (III-7), (lllb-1) bis (lllb-7), (IV-1) bis (IV-7), (IVb-1) bis (IVb-7), (V-1) bis (V-7), (Vb-1) bis (Vb-7), (VI-1) bis (VI- 7) und (Vlb-1) bis (Vlb-7) sowie die weiteren bevorzugten Ausgestaltungen dieser Strukturen und Verbindungen, die zuvor und nachfolgend beschrieben sind.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung kann, beispielsweise in Formeln (la-1) bis (la-7), (lc-1) bis (lc-7), (lla-1) bis (lla-7), (llc-1) bis (llc-7), (llla-1) bis (llla-7), (lllc-1) bis (lllc-7), (IVa-1) bis (IVa-7), (IVc-1) bis (IVc-7), (Va-1) bis (Va-7), (Vc-1) bis (Vc-7), (Vla-1) bis (Vla-7) und (Vlc-1) bis (Vlc-7) vorgesehen sein, dass das Verhältnis der Indices d und e (d/e) im Bereich von 4:1 bis 1:8, vorzugsweise 2:1 bis 1:4 und besonders bevorzugt 1:1 bis 1:3 liegt.
Vorzugsweise kann, beispielsweise in Formeln (I), (l-1) bis (I-7), (la-1) bis (la-7), (lb-1) bis (lb-7), (lc-1) bis (lc-7), (II), (ll-1) bis (II-7), (lla-1) bis (lla-7), (llb-1) bis (llb-7), (llc-1) bis (llc-7), (III), (lll-1) bis (III-7), (llla-1) bis (llla-7), (lllb-1) bis (lllb-7), (lllc-1) bis (lllc-7), (IV), (IV-1) bis (IV-7), (IVa-1) bis (IVa- 7), (IVb-1) bis (IVb-7), (IVc-1) bis (IVc-7), (V), (V-1) bis (V-7), (Va-1) bis (Va-7), (Vb-1) bis (Vb-7), (Vc-1) bis (Vc-7), (VI), (VI-1) bis (VI-7), (Vla-1) bis (Vla-7), (Vlb-1) bis (Vlb-7) und (Vlc-1) bis (Vlc-7) vorgesehen sein, dass diese Strukturen einen fluorierten Alkylresten mit 1 bis 20 C-Atome ein Zahlenverhältnis von Fluoratomen zu Kohlenstoffatomen von mindestens 0,5, vorzugsweise mindestens 0,75 und besonders bevorzugt mindestens 1 aufweisen.
Ferner kann, beispielsweise in Formeln (I), (l-1) bis (I-7), (la-1) bis (la-7), (lb-1) bis (lb-7), (lc-1) bis (lc-7), (II), (ll-1) bis (II-7), (lla-1) bis (lla-7), (llb-1)
bis (llb-7), (llc-1 ) bis (llc-7), (III), (lll-1 ) bis (III-7), (llla-1 ) bis (llla-7), (lllb-1 ) bis (lllb-7), (lllc-1 ) bis (lllc-7), (IV), (IV-1 ) bis (IV-7), (IVa-1 ) bis (IVa-7), (IVb-1 ) bis (IVb-7), (IVc-1 ) bis (IVc-7), (V), (V-1 ) bis (V-7), (Va-1 ) bis (Va- 7), (Vb-1 ) bis (Vb-7), (Vc-1 ) bis (Vc-7), (VI), (VI-1 ) bis (VI-7), (Vla-1 ) bis (Vla-7), (Vlb-1 ) bis (Vlb-7) und (Vlc-1 ) bis (Vlc-7) vorgesehen sein, dass mindestens einer vorzugsweise mindestens zwei der Substituenten Rb ausgewählt ist/sind aus F oder einem fluorierten Alkylrest mit 1 bis 20 C- Atomen.
Falls ein Rest, beispielsweise ein Rest R, Ra, Rb, Rc, R1, R2, R3 und/oder R4 einen fluorierten Alkylrest mit 1 bis 20 C-Atomen aufweist oder darstellt, so kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass der fluorierte Alkylrest mit 1 bis 20 C-Atome ein Zahlenverhältnis von Wasserstoffatomen zu Fluoratomen von höchstens 1 , vorzugsweise höchstens 0,75 und besonders bevorzugt höchstens 0,5 beträgt, wobei der fluorierte Alkylrest mit 1 bis 20 C-Atome besonders bevorzugt höchstens 10, vorzugsweise höchstens 6, besonders bevorzugt höchstens 4 aufweist und speziell bevorzugt keine Wasserstoffatome umfasst.
Eine erfindungsgemäße einsetzbare Verbindung kann eine Verbindungsgruppe aufweisen, wobei diese beispielsweise in Strukturen (Ar-1 ) bis (Ar-18) und/oder (Ar‘-1 ) bis (Ar‘-18) als Rest L1 näher dargelegt ist. Ferner umfassen die Strukturen der Formeln (I), (l-1 ) bis (I-7), (la-1 ) bis (la-7), (lb-1 ) bis (lb-7), (lc-1 ) bis (lc-7), (II), (ll-1 ) bis (II-7), (lla-1 ) bis (lla-7), (llb-1 ) bis (llb-7), (llc-1 ) bis (llc-7), (III), (lll-1 ) bis (III-7), (llla-1 ) bis (llla-7), (lllb-1 ) bis (lllb-7), (lllc-1 ) bis (lllc-7), (IV), (IV-1 ) bis (IV-7), (IVa-1 ) bis (IVa- 7), (IVb-1 ) bis (IVb-7), (IVc-1 ) bis (IVc-7), (V), (V-1 ) bis (V-7), (Va-1 ) bis (Va-7), (Vb-1 ) bis (Vb-7), (Vc-1 ) bis (Vc-7), (VI), (VI-1 ) bis (VI-7), (Vla-1 ) bis (Vla-7), (Vlb-1 ) bis (Vlb-7) und (Vlc-1 ) bis (Vlc-7) Verbindungsgruppen L2.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung steht L1, L2 für eine Bindung oder für ein aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem mit 5 bis 14 aromatischen oder heteroaromatischen Ringatomen, vorzugsweise ein aromatisches Ringsystem mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen, welches durch einen oder mehrere Reste R1
substituiert sein kann, bevorzugt aber unsubstituiert ist, wobei R1 die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-Ill) genannte Bedeutung aufweisen kann. Besonders bevorzugt steht L1, L2 für ein aromatisches Ringsystem mit 6 bis 10 aromatischen Ringatomen oder ein heteroaromatisches Ringsystem mit 6 bis 13 heteroaromatischen Ringatomen, das jeweils durch einen oder mehrere Reste R2 substituiert sein kann, bevorzugt aber unsubstituiert ist, wobei R2 die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-Ill) genannte Bedeutung aufweisen kann.
Weiterhin bevorzugt steht das unter anderem in Formeln (Ar-1 ) bis (Ar-18) und/oder (Ar‘-1 ) bis (Ar‘-18) dargelegte Symbol L1 oder das Symbol L2, welches unter anderem in Formeln (I), (l-1 ) bis (I-7), (la-1 ) bis (la-7), (lb-1 ) bis (lb-7), (lc-1 ) bis (lc-7), (II), (ll-1 ) bis (II-7), (lla-1 ) bis (lla-7), (llb-1) bis (llb-7), (llc-1 ) bis (llc-7), (III), (lll-1 ) bis (III-7), (llla-1) bis (llla-7), (lllb-1 ) bis (lllb-7), (lllc-1) bis (lllc-7), (IV), (IV-1 ) bis (IV-7), (IVa-1) bis (IVa-7), (IVb-1 ) bis (IVb-7), (IVc-1) bis (IVc-7), (V), (V-1) bis (V-7), (Va-1) bis (Va-7), (Vb-1) bis (Vb-7), (Vc-1) bis (Vc-7), (VI), (VI-1 ) bis (VI-7), (Vla-1) bis (Vla-7), (Vlb- 1 ) bis (Vlb-7) und (Vlc-1 ) bis (Vlc-7) dargelegt ist, gleich oder verschieden bei jedem Auftreten für eine Bindung oder einen Aryl- oder Heteroarylrest mit 5 bis 24 Ringatomen, vorzugsweise 6 bis 13 Ringatomen, besonders bevorzugt 6 bis 10 Ringatomen, so dass eine aromatische oder heteroaromatische Gruppe eines aromatischen oder heteroaromatische Ringsystems direkt, d.h. über ein Atom der aromatischen oder heteroaromatische Gruppe, an das jeweilige Atom der weiteren Gruppe gebunden ist.
Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Gruppe L1 beziehungsweise L2 ein aromatisches Ringsystem mit höchstens zwei kondensierten aromatischen und/oder heteroaromatischen 6-Ringen, vorzugsweise kein kondensiertes aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem umfasst. Demgemäß sind Naphthylstrukturen gegenüber Anthracen- strukturen bevorzugt. Weiterhin sind Fluorenyl-, Spirobifluorenyl-, Dibenzo- furanyl- und/oder Dibenzothienyl-Strukturen gegenüber Naphthylstrukturen bevorzugt.
Besonders bevorzugt sind Strukturen, die keine Kondensation aufweisen, wie beispielsweise Phenyl-, Biphenyl-, Terphenyl- und/oder Quaterphenyl- Strukturen.
Beispiele für geeignete aromatische oder heteroaromatische Ringsysteme L1, L2 sind ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus ortho-, meta- oder para-Phenylen, ortho-, meta- oder para-Biphenylen, Terphenylen, insbesondere verzweigtes Terphenylen, Quaterphenylen, insbesondere verzweigtes Quaterphenylen, Fluorenylen, Spirobifluorenylen, Dibenzo- furanylen, Dibenzothienylen und Carbazolylen, die jeweils durch einen oder mehrere Reste R1 substituiert sein können, bevorzugt aber unsubstituiert sind.
Ferner kann vorgesehen sein, dass die Gruppe L1 beziehungsweise L2 höchstens 1 Stickstoffatom, bevorzugt höchstens 2 Heteroatome, insbesondere bevorzugt höchstens ein Heteroatom und besonders bevorzugt kein Heteroatom aufweist.
In einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Verbindung mindestens eine verbindende Gruppe umfasst, die ausgewählt ist aus den Formeln (L
1-1 ) bis (L
1-74), oder der Rest L
1 in Formeln (Ar-1 ) bis (Ar-18) und/oder (Ar‘-1) bis (Ar‘-18) eine Bindung darstellt oder für eine Gruppe steht, die ausgewählt ist aus den Formeln (L
1-1 ) bis (L
1-74), oder der Rest L
2 in Formeln (I), (l-1 ) bis (I-7), (la-1 ) bis (la-7), (lb-1 ) bis (lb-7), (lc-1 ) bis (lc-7), (II), (ll-1 ) bis (II-7), (lla-1 ) bis (lla-7), (llb-1 ) bis (llb-7), (llc-1 ) bis (llc-7), (III), (lll-1 ) bis (III-7), (llla-1 ) bis (llla-7), (lllb-1 ) bis (lllb-7), (lllc-1 ) bis (lllc-7), (IV), (IV-1 ) bis (IV-7), (IVa-1 ) bis (IVa- 7), (IVb-1 ) bis (IVb-7), (IVc-1 ) bis (IVc-7), (V), (V-1 ) bis (V-7), (Va-1 ) bis (Va-7), (Vb-1 ) bis (Vb-7), (Vc-1 ) bis (Vc-7), (VI), (VI-1 ) bis (VI-7), (Vla-1 ) bis (Vla-7), (Vlb-1 ) bis (Vlb-7) und (Vlc-1 ) bis (Vlc-7) eine Bindung darstellt oder für eine Gruppe steht, die ausgewählt ist aus den Formeln (L
1-1) bis (L
1-74),
wobei die gestrichelten Bindungen jeweils die Anbindungspositionen markieren, der Index k 0 oder 1 ist, der Index I 0, 1 oder 2 ist, der Index j bei jedem Auftreten unabhängig 0, 1 , 2 oder 3 ist; der Index h bei jedem Auftreten unabhängig 0, 1 , 2, 3 oder 4 ist, der Index g 0, 1 , 2, 3, 4 oder 5 ist; das Symbol Y‘ O, S, BR
1 oder NR
1, vorzugsweise 0 oder NR
1 ist; und das Symbol R
1 die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-Ill) genannte Bedeutung aufweist.
Die Summe der Indices k, I, g, h und j in den Strukturen der Formel (L1-1 ) bis (L1-74) beträgt bevorzugt jeweils höchstens 3, vorzugsweise höchstens 2 und besonders bevorzugt höchstens 1 .
Bevorzugte Verbindungen mit einer Gruppe der Formeln (Ar-1 ) bis (Ar-18) und/oder (Ar‘-1 ) bis (Ar‘-18) umfassen eine Gruppe L1, die ausgewählt ist aus einer Bindung oder einer der Formeln (L1-1 ) bis (L1-46) und/oder (L1- 57) bis (L1-74), bevorzugt der Formel (L1-1 ) bis (L1-32) und/oder (L1-57) bis (L1-74), speziell bevorzugt der Formel (L1-1 ) bis (L1-10) und/oder (L1- 57) bis (L1-68). Mit Vorteil kann die Summe der Indices k, I, g, h und j in den Strukturen der Formeln (L1-1 ) bis (L1-46) und/oder (L1-57) bis (L1-74), bevorzugt der Formel (L1-1 ) bis (L1-32) und/oder (L1-57) bis (L1-74), speziell bevorzugt der Formel (L1-1 ) bis (L1-10) und/oder (L1-57) bis (L1- 68) jeweils höchstens 3, vorzugsweise höchstens 2 und besonders bevorzugt höchstens 1 betragen.
Bevorzugte Verbindungen mit einer Struktur der Formeln (I), (l-1 ) bis (I-7), (la-1 ) bis (la-7), (lb-1 ) bis (lb-7), (lc-1 ) bis (lc-7), (II), (ll-1 ) bis (II-7), (lla-1 ) bis (lla-7), (llb-1 ) bis (llb-7), (llc-1 ) bis (llc-7), (III), (lll-1 ) bis (III-7), (llla-1 ) bis (llla-7), (lllb-1 ) bis (lllb-7), (lllc-1 ) bis (lllc-7), (IV), (IV-1 ) bis (IV-7), (IVa-1 ) bis (IVa-7), (IVb-1 ) bis (IVb-7), (IVc-1 ) bis (IVc-7), (V), (V-1 ) bis (V- 7), (Va-1 ) bis (Va-7), (Vb-1 ) bis (Vb-7), (Vc-1 ) bis (Vc-7), (VI), (VI-1 ) bis (VI-7), (Vla-1 ) bis (Vla-7), (Vlb-1 ) bis (Vlb-7) und (Vlc-1 ) bis (Vlc-7) umfassen eine Gruppe L2, die ausgewählt ist aus einer Bindung oder einer der Formeln (L1-1 ) bis (L1-46) und/oder (L1-57) bis (L1-74), bevorzugt der Formel (L1-1 ) bis (L1-32) und/oder (L1-57) bis (L1-74), speziell bevorzugt der Formel (L1-1 ) bis (L1-10) und/oder (L1-57) bis (L1-68). Mit Vorteil kann die Summe der Indices k, I, g, h und j in den Strukturen der Formeln (L1-1 ) bis (L1-46) und/oder (L1-57) bis (L1-74), bevorzugt der Formel (L1-1 ) bis (L1-32) und/oder (L1-57) bis (L1-74), speziell bevorzugt der Formel (L1-1 ) bis (L1-10) und/oder (L1-57) bis (L1-68) jeweils höchstens 3, vorzugsweise höchstens 2 und besonders bevorzugt höchstens 1 betragen.
Wenn zwei Reste, die insbesondere ausgewählt sein können aus R, Ra, Rb, Rc, R1, R2, R3 und/oder R4, miteinander ein Ringsystem bilden, so kann dieses mono- oder polycyclisch, aliphatisch, heteroaliphatisch, aromatisch oder heteroaromatisch sein. Dabei können die Reste, die miteinander ein Ringsystem bilden, benachbart sein, d.h. dass diese Reste an dasselbe Kohlenstoffatom oder an Kohlenstoffatome, die direkt aneinander gebunden sind, gebunden sind, oder sie können weiter
voneinander entfernt sein. Weiterhin können die mit den Substituenten R, Ra, Rb, Rc, R1, R2, R3 und/oder R4 versehenen Ringsysteme auch über eine Bindung miteinander verbunden sein, so dass hierdurch ein Ringschluss bewirkt werden kann. In diesem Fall ist jede der entsprechenden Bindungsstellen vorzugsweise mit einem Substituenten R, Ra, Rb, Rc, R1, R2, R3 und/oder R4 versehen.
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Substituenten R, Ra, Rb, Rc, R1, R2, R3 und/oder R4 der zuvor und nachfolgend dargelegten Strukturen kein kondensiertes aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem, vorzugsweise kein kondensiertes Ringsystem bilden. Dies schließt die Bildung eines kondensierten Ringsystems mit möglichen Substituenten R1 und R2 ein, die an die Reste Ra, Rb, Rc und/oder R beziehungsweise an R1 gebunden sein können.
Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass mindestens einer der Reste R, Ra, Rb und/oder Rc ausgewählt ist aus der Gruppe der Phenyle, Fluorene, Indenofluorene, Spirobifluorene, Carbazole, Indenocarbazole, Indolocarbazole, Spirocarbazole, Pyrimidine, Triazine, Chinazoline, Chinoxaline, Pyridine, Chinoline, iso-Chinoline, Lactame, Triarylamine, Dibenzofurane, Dibenzothiene, Imidazole, Benzimidazole, Benzoxazole, Benzthiazole, 5-Aryl-phenanthridin-6-one, 9, 10-Dehydrophenanthrene, Fluoranthene, Naphthaline, Phenanthrene, Anthracene, Benzanthracene, Fluoradene, Pyrene, Perylene, Chrysene, Borazine, Boroxine, Borole, Borazole, Azaborole, Ketone, Phosphinoxide, Arylsilane, Siloxane und deren Kombinationen.
Ferner kann vorgesehen sein, dass mindestens einer der Reste R, Ra, Rb und/oder Rc ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Phenyl, ortho-, meta- oder para-Biphenyl, Terphenyl, insbesondere verzweigtes Terphenyl, Quaterphenyl, insbesondere verzweigtes Quaterphenyl, 1 -, 2- 3- oder 4-Fluorenyl, 9,9‘-Diaryl-Fluorenyl 1 -, 2-, 3- oder 4-Spirobifluorenyl, Pyridyl, Pyrimidinyl, 1 -, 2-, 3- oder 4-Dibenzofuranyl, 1 -, 2-, 3- oder 4- Dibenzothienyl, Pyrenyl, Triazinyl, Imidazolyl, Benzimidazolyl, Benzoxazolyl, Benzthiazolyl, 1 -, 2-, 3-, 4- oder 9-Carbazolyl, 1 - oder 2- Napthyl, Anthracenyl, vorzugsweise 9-Anthracenyl, Trans- und cis-
Indenofluorenyl, Indenocarbazolyl, Indolocarbazolyl, Spirocarbazolyl, 5- Aryl-Phenanthridin-6-on-yl, 9, 10-Dehydrophenanthrenyl, Fluoranthenyl, Tolyl, Mesityl, Phenoxytolulyl, Anisolyl, Triarylaminyl, Bis-triarylaminyl, Tris-triarylaminyl, Hexamethylindanyl, Tetralinyl, Monocycloalkyl, Biscycloalkyl, Tricycloalkyl, Alkyl, wie z.B. tert-Butyl, Methyl, Propyl, Alkoxyl, Alkylsulfanyl, Alkylaryl, Triarylsilyl, Trialkylsilyl, Xanthenyl, 10-Aryl- Phenoxazinyl, Phenanthrenyl und/oder Triphenylenyl, die jeweils durch einen oder mehrere Reste substituiert sein können, bevorzugt aber unsubstituiert sind, wobei Phenyl, Spirobifluoren-, Fluoren-, Dibenzofuran- Dibenzothiophen-, Anthracen-, Phenanthren-, Triphenylen- Gruppen besonders bevorzugt sind.
Bevorzugte aromatische bzw. heteroaromatische Ringsysteme R, Ra, Rb, Rc, Ar' und/oder Ar sind ausgewählt aus Phenyl, Biphenyl, insbesondere ortho-, meta- oder para-Biphenyl, Terphenyl, insbesondere ortho-, meta- para- oder verzweigtem Terphenyl, Quaterphenyl, insbesondere ortho-, meta-, para- oder verzweigtem Quaterphenyl, Fluoren, welches über die 1-, 2-, 3- oder 4-Position verknüpft sein kann, Spirobifluoren, welches über die 1-, 2-, 3- oder 4-Position verknüpft sein kann, Naphthalin, insbesondere 1 - oder 2-verknüpftem Naphthalin, Indol, Benzofuran, Benzothiophen, Carbazol, welches über die 1-, 2-, 3-, 4- oder 9-Position verknüpft sein kann, Dibenzofuran, welches über die 1-, 2-, 3- oder 4- Position verknüpft sein kann, Dibenzothiophen, welches über die 1-, 2-, 3- oder 4-Position verknüpft sein kann, Indenocarbazol, Indolocarbazol, Pyridin, Pyrimidin, Pyrazin, Pyridazin, Triazin, Chinolin, Isochinolin, Chinazolin, Chinoxalin, Phenanthren oder Triphenylen, welche jeweils mit einem oder mehreren Resten R1 oder R substituiert sein können.
Im Folgenden werden bevorzugte Substituenten R, Ra, Rb und Rc beschrieben.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist R, Ra, Rb, Rc gleich oder verschieden bei jedem Auftreten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus H, D, F, CN, NO2, Si(R1)3, B(OR1)2, eine geradkettige Alkylgruppe mit 1 bis 20 C-Atomen oder eine verzweigte oder cyclische Alkylgruppe mit 3 bis 20 C-Atomen, wobei die Alkylgruppe jeweils mit
einem oder mehreren Resten R1 substituiert sein kann, oder ein aroma- tisches oder heteroaromatisches Ringsystem mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, bevorzugt mit 5 bis 40 aromatischen Ringatomen, das jeweils durch einen oder mehrere Reste R1 substituiert sein kann.
In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist Substituent R, Ra, Rb, Rc gleich oder verschieden bei jedem Auftreten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus H, D, F, eine geradkettige Alkylgruppe mit 1 bis 20 C-Atomen oder eine verzweigte oder cyclische Alkylgruppe mit 3 bis 20 C-Atomen, wobei die Alkylgruppe jeweils mit einem oder mehreren Resten R1 substituiert sein kann, oder ein aroma- tisches oder heteroaromatisches Ringsystem mit 5 bis 60 aromatischen Ringatomen, bevorzugt mit 5 bis 40 aromatischen Ringatomen, das jeweils durch einen oder mehrere Reste R1 substituiert sein kann.
Ferner kann vorgesehen sein, dass mindestens ein Substituent Substituent R, Ra, Rb, Rc gleich oder verschieden bei jedem Auftreten ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus H, D, einem aromatischen oder heteroaromatischen Ringsystem mit 6 bis 30 aromatischen Ringatomen, welches mit einem oder mehreren Resten R1 substituiert sein kann, oder einer Gruppe N(Ar‘)2. In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Substituent R, Ra, Rb, Rc gleich oder verschieden bei jedem Auftreten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus H, D, einem aromatischen oder heteroaromatischen Ringsystem mit 6 bis 30 aromatischen Ringatomen, welches mit einem oder mehreren Resten R1 substituiert sein kann, oder einer Gruppe N(Ar‘)2. Besonders bevorzugt ist Substituent R, Ra, Rb, Rc gleich oder verschieden bei jedem Auftreten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus H oder einem aromatischen oder heteroaromatischen Ringsystem mit 6 bis 24 aromatischen Ringatomen, bevorzugt mit 6 bis 18 aromatischen Ringatomen, besonders bevorzugt mit 6 bis 13 aromatischen Ringatomen, das jeweils mit einem oder mehreren Resten R1 substituiert sein kann.
Bevorzugte aromatische bzw. heteroaromatische Ringsysteme der Substituent R, Ra, Rb, Rc, R1, R3, R4 beziehungsweise Ar oder Ar' sind ausgewählt aus Phenyl, Biphenyl, insbesondere ortho-, meta- oder para-
Biphenyl, Terphenyl, insbesondere ortho-, meta-, para- oder verzweigtem Terphenyl, Quaterphenyl, insbesondere ortho-, meta-, para- oder ver- zweigtem Quaterphenyl, Fluoren, welches über die 1 -, 2-, 3- oder 4- Position verknüpft sein kann, Spirobifluoren, welches über die 1 -, 2-, 3- oder 4-Position verknüpft sein kann, Naphthalin, insbesondere 1 - oder 2- verknüpftem Naphthalin, Indol, Benzofuran, Benzothiophen, Carbazol, welches über die 1 -, 2-, 3- oder 4-Position verknüpft sein kann, Dibenzo- furan, welches über die 1 -, 2-, 3- oder 4-Position verknüpft sein kann, Dibenzothiophen, welches über die 1 -, 2-, 3- oder 4-Position verknüpft sein kann, Indenocarbazol, Indolocarbazol, Pyridin, Pyrimidin, Pyrazin, Pyridazin, Triazin, Chinolin, Isochinolin, Chinazolin, Chinoxalin, Phenanthren oder Triphenylen, welche jeweils mit einem oder mehreren Resten R1 beziehungsweise R2 substituiert sein können. Besonders bevorzugt sind die nachfolgend aufgeführten Strukturen R1-1 bis R1-43, wobei Strukturen der Formeln R1-1 , R1-3, R1-4, R1-10, R1-11 , R1-12, R1- 13, R1-14, R1-16, R1-17, R1-18, R1-19, R1-20, R1-21 und/oder R1 -22 besonders bevorzugt sind. Hinsichtlich der Strukturen R1-1 bis R1-43 ist festzuhalten, dass diese mit einem Substituenten R2 dargestellt sind. Im Falle der Ringsysteme R, Ra, Rb, Rc sind diese Substituenten R2 durch R1 zu ersetzen.
Wenn die zuvor dargelegten Gruppen durch Substituenten R1, R3, R4 substituiert sind, dann sind diese Substituenten R1, R3, R4 bevorzugt gewählt aus der Gruppe bestehend aus H, D, F, CN, N(Ar“)2, C(=O) Ar“, P(=O)( Ar“)2, einer geradkettigen Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 10 C- Atomen oder einer verzweigten oder cyclischen Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 3 bis 10 C-Atomen oder einer Alkenylgruppe mit 2 bis 10 C-Atomen, die jeweils mit einem oder mehreren Resten R2 substituiert sein kann, wobei eine oder mehrere nicht-benachbarte CH2-Gruppen durch O ersetzt sein können und wobei ein oder mehrere H-Atome durch D oder F ersetzt sein können, einem aromatischen oder heteroaromatischen Ringsystem mit 5 bis 24 aromatischen Ringatomen, das jeweils mit einem oder mehreren Resten R2 substituiert sein kann, bevorzugt aber unsubstituiert ist, oder einer Aralkyl- oder Heteroaralkylgruppe mit 5 bis 25 aromatischen Ringatomen, die mit einem oder mehreren Resten R2 substituiert sein kann; dabei können optional zwei Substituenten R1, R3, R4, die
vorzugsweise an benachbarte Kohlenstoffatome gebunden sind, ein monocyclisches oder polycyclisches, aliphatisches, aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem bilden, das mit einem oder mehreren Resten R2 substituiert sein kann, wobei die Gruppen R2 und Ar“ die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE-Ill) genannte Bedeutungen aufweisen.
Besonders bevorzugt sind diese Substituenten R1, R3, R4 ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus H, D, F, CN, N(Ar“)2, einer geradkettigen Alkyl- gruppe mit 1 bis 8 C-Atomen, bevorzugt mit 1 , 2, 3 oder 4 C-Atomen, oder einer verzweigten oder cyclischen Alkylgruppe mit 3 bis 8 C-Atomen, bevorzugt mit 3 oder 4 C-Atomen, oder einer Alkenylgruppe mit 2 bis 8 C- Atomen, bevorzugt mit 2, 3 oder 4 C-Atomen, die jeweils mit einem oder mehreren Resten R2 substituiert sein kann, bevorzugt aber unsubstituiert ist, oder einem aromatischen oder heteroaromatischen Ringsystem mit 5 bis 24 aromatischen Ringatomen, bevorzugt mit 6 bis 18 aromatischen Ringatomen, besonders bevorzugt mit 6 bis 13 aromatischen Ringatomen, das jeweils mit einem oder mehreren nicht-aromatischen Resten R1, R3, R4 substituiert sein kann, bevorzugt aber unsubstituiert ist; dabei können optional zwei Substituenten R1, R3, R4, vorzugsweise die an benachbarte Kohlenstoffatome gebunden sind, ein monocyclisches oder poly- cyclisches, aliphatisches Ringsystem bilden, das mit einem oder mehreren Resten R2 substituiert sein kann, bevorzugt aber unsubstituiert ist, wobei Ar“ die zuvor dargelegte Bedeutung aufweisen kann.
Ganz besonders bevorzugt sind die Substituenten R1, R3, R4 ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus H oder einem aromatischen oder hetero- aromatischen Ringsystem mit 6 bis 18 aromatischen Ringatomen, bevorzugt mit 6 bis 13 aromatischen Ringatomen, das jeweils mit einem oder mehreren nicht-aromatischen Resten R2 substituiert sein kann, bevorzugt aber unsubstituiert ist. Beispiele für geeignete Substituenten R1 sind ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Phenyl, ortho-, meta- oder para-Biphenyl, Terphenyl, insbesondere verzweigtes Terphenyl, Quaterphenyl, insbesondere verzweigtes Quaterphenyl, 1 -, 2-, 3- oder 4- Fluorenyl, 1 -, 2-, 3- oder 4-Spirobifluorenyl, Pyridyl, Pyrimidinyl, 1 -, 2-, 3- oder 4-Dibenzofuranyl, 1 -, 2-, 3- oder 4-Dibenzothienyl, 1 -, 2-, 3- oder 4-
Carbazolyl und Indenocarbazolyl, die jeweils durch einen oder mehrere Reste R2 substituiert sein können, bevorzugt aber unsubstituiert sind.
Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Substituenten R1, R3, R4 eines Ringsystems mit weiteren Ringatomen des Ringsystems kein kondensiertes aromatisches oder heteroaromatisches Ringsystem, vorzugsweise kein kondensiertes Ringsystem bilden. Dies schließt die Bildung eines kondensierten Ringsystems mit möglichen Substituenten R2 ein, die an die Reste R1, R3, R4 gebunden sein können.
Ferner kann vorgesehen sein, dass in einer Struktur gemäß Formel (SE-I), (SE-II), (SE-I 11), (SE-1 ) bis (SE-21 ) und/oder (SE-1 a) bis (SE-21 a) mindestens ein Rest R
1 oder Ar“ für eine Gruppe steht, die ausgewählt ist aus den Formeln (R
1-1 ) bis (R
1-43), beziehungsweise in einer Struktur gemäß Formel (Ar-1 ) bis (Ar-18) und/oder (Ar‘-1 ) bis (Ar‘-18) mindestens ein R
1 für eine Gruppe steht, die ausgewählt ist aus den Formeln (R
1-1 ) bis (R
1- 43), beziehungsweise in einer Struktur gemäß Formeln (I), (l-1 ) bis (I-7), (la-1 ) bis (la-7), (lb-1 ) bis (lb-7), (lc-1 ) bis (lc-7), (II), (ll-1 ) bis (II- 7), (lla-1 ) bis (lla-7), (llb-1 ) bis (llb-7), (llc-1 ) bis (llc-7), (III), (lll-1 ) bis (III- 7), (llla-1 ) bis (llla-7), (lllb-1 ) bis (lllb-7), (lllc-1 ) bis (lllc-7), (IV), (IV-1 ) bis (IV-7), (IVa-1 ) bis (IVa-7), (IVb-1 ) bis (IVb-7), (IVc-1 ) bis (IVc-7), (V), (V-1 ) bis (V-7), (Va-1 ) bis (Va-7), (Vb-1 ) bis (Vb-7), (Vc-1 ) bis (Vc-7), (VI), (VI-1 ) bis (VI-7), (Vla-1 ) bis (Vla-7), (Vlb-1 ) bis (Vlb-7) und (Vlc-1 ) bis (Vlc-7) mindestens ein R
1 für eine Gruppe steht, die ausgewählt ist aus den Formeln (R
1-1 ) bis (R
1- 43),
wobei für die verwendeten Symbole gilt:
Y ist O, S oder NR2, vorzugsweise O oder S; k ist bei jedem Auftreten unabhängig 0 oder 1 ; i ist bei jedem Auftreten unabhängig 0, 1 oder 2; j ist bei jedem Auftreten unabhängig 0, 1 , 2 oder 3; h ist bei jedem Auftreten unabhängig 0, 1 , 2, 3 oder 4; g ist bei jedem Auftreten unabhängig 0, 1 , 2, 3, 4 oder 5;
R2 weist die zuvor, insbesondere für Formel (SE-I), (SE-II) und/oder (SE- IH) genannte Bedeutung auf und die gestrichelte Bindung markiert die Anbindungsposition.
Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass die Summe der Indices k, i, j, h und g in den Strukturen der Formel (R1-1 ) bis (R1-43) jeweils höchstens 3, vorzugsweise höchstens 2 und besonders bevorzugt höchstens 1 beträgt.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist R1, R3, R4 gleich oder verschieden bei jedem Auftreten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus H, D, F, CN, einer geradkettigen Alkylgruppe mit 1 bis 10 C-Atomen oder einer verzweigten oder cyclischen Alkylgruppe mit 3 bis 10 C-Atomen, wobei die Alkylgruppe jeweils mit einem oder mehreren Resten R2 substituiert sein kann, oder einem aromatischen oder hetero- aromatischen Ringsystem mit 6 bis 24 aromatischen Ringatomen, das jeweils durch einen oder mehrere Reste R2 substituiert sein kann. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist R1, R3, R4 gleich oder verschieden bei jedem Auftreten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus H, einer geradkettigen Alkylgruppe mit 1 bis 6 C-Atomen, insbesondere mit 1 , 2, 3 oder 4 C-Atomen, oder einer verzweigten oder cyclischen Alkylgruppe mit 3 bis 6 C-Atomen, wobei die Alkylgruppe mit einem oder mehreren Resten R2 substituiert sein kann, bevorzugt aber unsubstituiert ist, oder einem aromatischen oder heteroaromatischen Ringsystem mit 6 bis 13 aromatischen Ringatomen, das jeweils durch einen oder mehrere Reste R2 substituiert sein kann, bevorzugt aber unsubstituiert ist.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist R2 gleich oder verschieden bei jedem Auftreten H, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 C- Atomen oder eine Arylgruppe mit 6 bis 10 C-Atomen, welche mit einer Alkylgruppe mit 1 bis 4 C-Atomen substituiert sein kann, bevorzugt aber unsubstituiert ist.
Dabei haben in erfindungsgemäßen Verbindungen, die durch Vakuum- verdampfung verarbeitet werden, die Alkylgruppen bevorzugt nicht mehr als fünf C-Atome, besonders bevorzugt nicht mehr als 4 C-Atome, ganz
besonders bevorzugt nicht mehr als 1 C-Atom. Für Verbindungen, die aus Lösung verarbeitet werden, eignen sich auch Verbindungen, die mit Alkyl- gruppen, insbesondere verzweigten Alkylgruppen, mit bis zu 10 C-Atomen substituiert sind oder die mit Oligoarylengruppen, beispielsweise ortho-, meta-, para- oder verzweigten Terphenyl- oder Quaterphenylgruppen, substituiert sind.
Bevorzugte erfindungsgemäß einsetzbare Verbindungen und/oder erfindungsgemäße Verbindungen weisen vorzugsweise eine Sublimationstemperatur auf, die bevorzugt in einem Bereich 150 bis 400°C, besonders bevorzugt im Bereich von 180 bis 360°C und speziell bevorzugt im Bereich von 220 bis 340°C liegt, gemessen gemäß DIN 51006 aufweist. Die Sublimationstemperatur ergibt sich hierbei aus der Vakuum-TGA Messung, bei der gezielt ein Material sublimiert oder verdampft wird. Die Messung kann mit einem TG 209 F1 Libra Gerät der Firma Netzsch mit folgenden Messbedingungen durchgeführt werden: Probeneinwaage: 1 mg Tiegel: offener Aluminiumtiegel Heizrate: 5 K/min Temperaturbereich: 105-550°C
Atmosphäre: Vakuum 10-2 mbar (geregelt)
Evakuierungszeit vor Beginn der Messung: ca. 30 Minuten. Als Sublimationstemperatur wird die Temperatur verwendet bei der 5% Gewichtsverlust eintritt.
Ferner kann vorgesehen sein, dass die Verbindung mindestens zwei, vorzugsweise mindestens drei, vier oder mehr, besonders bevorzugt genau zwei oder genau drei Strukturierungselemente gemäß der zuvor definierten Formel (SE-I), (SE-II), (SE-Ill) und/oder mindestens zwei, vorzugsweise mindestens drei, vier oder mehr, besonders bevorzugt genau zwei oder genau drei Strukturen gemäß der zuvor definierten Formeln (I), (l-1 ) bis (I-7), (la-1 ) bis (la-7), (lb-1 ) bis (lb-7), (lc-1 ) bis (lc-7),
(II), (ll-1 ) bis (II-7), (lla-1 ) bis (lla-7), (llb-1 ) bis (llb-7), (llc-1 ) bis (llc-7),
(III), (lll-1 ) bis (III-7), (llla-1 ) bis (llla-7), (lllb-1) bis (lllb-7), (lllc-1 ) bis (lllc- 7), (IV), (IV-1 ) bis (IV-7), (IVa-1 ) bis (IVa-7), (IVb-1 ) bis (IVb-7), (IVc-1 ) bis (IVc-7), (V), (V-1 ) bis (V-7), (Va-1 ) bis (Va-7), (Vb-1 ) bis (Vb-7), (Vc-1 ) bis
(Vc-7), (VI), (VI-1) bis (VI-7), (Vla-1) bis (Vla-7), (Vlb-1) bis (Vlb-7) und (Vlc-1 ) bis (Vlc-7) umfasst.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung ist eine erfindungsgemäße Verbindung durch mindestens eine der Strukturen gemäß Formeln (I), (l-1) bis (I-7), (la-1) bis (la-7), (lb-1) bis (lb-7), (lc-1) bis (lc-7), (II), (ll-1) bis (II- 7), (lla-1) bis (lla-7), (llb-1) bis (llb-7), (llc-1) bis (llc-7), (III), (lll-1) bis (III- 7), (llla-1) bis (llla-7), (lllb-1) bis (lllb-7), (lllc-1) bis (lllc-7), (IV), (IV-1) bis (IV-7), (IVa-1) bis (IVa-7), (IVb-1) bis (IVb-7), (IVc-1) bis (IVc-7), (V), (V-1) bis (V-7), (Va-1) bis (Va-7), (Vb-1) bis (Vb-7), (Vc-1) bis (Vc-7), (VI), (VI-1) bis (VI-7), (Vla-1) bis (Vla-7), (Vlb-1) bis (Vlb-7) und/oder (Vlc-1) bis (Vlc- 20 darstellbar. Vorzugsweise weisen erfindungsgemäße Verbindungen, bevorzugt umfassend Strukturen gemäß Formeln (I), (l-1) bis (I-7), (la-1) bis (la-7), (lb-1) bis (lb-7), (lc-1) bis (lc-7), (II), (ll-1) bis (II-7), (lla-1) bis (lla-7), (llb-1) bis (llb-7), (llc-1) bis (llc-7), (III), (lll-1) bis (III-7), (llla-1) bis (llla-7), (lllb-1) bis (lllb-7), (lllc-1) bis (lllc-7), (IV), (IV-1) bis (IV-7), (IVa-1) bis (IVa-7), (IVb-1) bis (IVb-7), (IVc-1) bis (IVc-7), (V), (V-1) bis (V-7), (Va- 1) bis (Va-7), (Vb-1) bis (Vb-7), (Vc-1) bis (Vc-7), (VI), (VI-1) bis (VI-7), (Vla-1) bis (Vla-7), (Vlb-1) bis (Vlb-7) und/oder (Vlc-1) bis (Vlc-20 ein Molekulargewicht von kleiner oder gleich 5000 g/mol, bevorzugt kleiner oder gleich 4000 g/mol, insbesondere bevorzugt kleiner oder gleich 3000 g/mol, speziell bevorzugt kleiner oder gleich 2000 g/mol und ganz besonders bevorzugt kleiner oder gleich 1200 g/mol auf.
Weiterhin zeichnen sich bevorzugte erfindungsgemäße Verbindungen dadurch aus, dass diese sublimierbar sind. Diese Verbindungen weisen im Allgemeinen eine Molmasse von weniger als ca. 1200 g/mol auf.
Die oben genannten bevorzugten Ausführungsformen können beliebig innerhalb der in Anspruch 1 definierten Einschränkungen miteinander kombiniert werden. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung treten die oben genannten Bevorzugungen gleichzeitig auf.
Bevorzugte Ausführungsformen von erfindungsgemäßen Verbindungen werden in den Beispielen näher ausgeführt, wobei diese Verbindungen
allein oder in Kombination mit weiteren für alle erfindungsgemäßen Verwendungszwecke eingesetzt werden können.
Unter der Voraussetzung, dass die erfindungswesentlichen Bedingungen eingehalten werden, sind die oben genannten bevorzugten Ausführungsformen beliebig miteinander kombinierbar. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung gelten die oben genannten bevorzugten Ausführungsformen gleichzeitig.
Die erfindungsgemäß verwendbaren Verbindungen und die neuen, erfindungsgemäßen Verbindungen sind prinzipiell durch verschiedene Verfahren darstellbar. Es haben sich jedoch die im Folgenden beschriebenen Verfahren als besonders geeignet herausgestellt.
Daher ist ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ein Ver- fahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen, bei dem in einer Kupplungsreaktion eine Verbindung, umfassend mindestens einen fluorierten Alkylrest mit mindestens zwei Kohlenstoffatomen, mit einer Verbindung, umfassend mindestens eine aromatische oder heteroaromatische Gruppe, verbunden wird.
Geeignete Verbindungen, umfassend mindestens einen fluorierten Alkylrest mit mindestens zwei Kohlenstoffatomen können vielfach kommerziell erhalten werden, wobei die in den Beispielen dargelegten Ausgangsverbindungen durch bekannte Verfahren erhältlich sind, so dass hierauf verwiesen wird.
Diese Verbindungen können durch bekannte Kupplungsreaktionen mit weiteren Verbindungen umgesetzt werden, wobei die notwendigen Bedingungen hierfür dem Fachmann bekannt sind und ausführliche Angaben in den Beispielen den Fachmann zur Durchführung dieser Umsetzungen unterstützen.
Besonders geeignete und bevorzugte Kupplungsreaktionen, die alle zu C- C-Verknüpfungen und/oder C-N-Verknüpfungen führen, sind solche gemäß BUCHWALD, SUZUKI, YAMAMOTO, STILLE, HECK, NEGISHI,
SONOGASHIRA und HIYAMA. Diese Reaktionen sind weithin bekannt, wobei die Beispiele dem Fachmann weitere Hinweise bereitstellen.
Die Grundlagen der zuvor dargelegten Herstellungsverfahren sind im Prinzip aus der Literatur für ähnliche Verbindungen bekannt und können vom Fachmann leicht zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen angepasst werden. Weitere Informationen können den Beispielen entnommen werden.
Besonders geeignete Verbindungen können mit folgenden Aryl-Bromiden, via CAS-Nummer aufgeführt, mit den Boronestern S: S1 , S2, S3, S4, S5, S6, S7, S8, S9, S10, S11 , S12, S13, S14, S15, S16, S17, S18, S9, S20, S21 , S22, S23, S24 erhalten werden, wobei die Boronester S: S1 , S2, S3, S4, S5, S6, S7, S8, S9, S10, S11 , S12, S13, S14, S15, S16, S17, S18, S9, S20, S21 , S22, S23, S24 in den Beispielen näher dargelegt sind. Die erfindungsgemäßen Verbindungen werden in Ausbeuten von ca. 50 - 90 % dargestellt, wobei die Regiochemie der C-C-Kupplung eindeutig durch die Position der Kupplungspartner Aryl-Bromid und Aryl-Boronsäure festgelegt ist. Handelt es sich bei den Aryl-Bromiden uns Di-, Tri, Tetra, etc. Bromide wird die Stöchiometrie entsprechend so angepasst, dass alle Br-Funktionen unter C-C-Kupplung abreagieren:
Der Ausdruck ,,[1314563-82-0]-S1 bisS24“ steht für 24 verschiedene Produkte, die jeweils durch Umsetzung der Verbindung CAS-No. 1314563-82-0 mit den in dem Beispielteil genannten Boronestern S1 bis S24 erhalten werden. Entsprechendes gilt für die weiteren in obiger Tabelle genannten Produkte.
Durch diese Verfahren, gegebenenfalls gefolgt von Aufreinigung, wie z. B. Umkristallisation oder Sublimation, lassen sich die erfindungsgemäßen Verbindungen in hoher Reinheit, bevorzugt mehr als 99 % (bestimmt mittels 1H-NMR und/oder HPLC) erhalten.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen beziehungsweise die erfindungsgemäß verwendbaren Verbindungen können auch mit einem Polymer gemischt werden. Ebenso ist es möglich, diese Verbindungen kovalent in ein Polymer einzubauen. Dies ist insbesondere möglich mit Verbindungen, welche mit reaktiven Abgangsgruppen, wie Brom, lod, Chlor, Boronsäure oder Boronsäureester, oder mit reaktiven, polymerisier- baren Gruppen, wie Olefinen oder Oxetanen, substituiert sind. Diese
können als Monomere zur Erzeugung entsprechender Oligomere, Dendrimere oder Polymere Verwendung finden. Die Oligomerisation bzw. Polymerisation erfolgt dabei bevorzugt über die Halogenfunktionalität bzw. die Boronsäurefunktionalität bzw. über die polymerisierbare Gruppe. Es ist weiterhin möglich, die Polymere über derartige Gruppen zu vernetzen. Die erfindungsgemäßen Verbindungen und Polymere können als vernetzte oder unvernetzte Schicht eingesetzt werden.
Weiterer Gegenstand der Erfindung sind daher Oligomere, Polymere oder Dendrimere enthaltend eine oder mehrere der oben aufgeführten Strukturen der Formeln (I), (II), (III), (IV), (V), (VI) und bevorzugten Ausführungsformen dieser Formeln oder erfindungsgemäße Verbindungen, wobei ein oder mehrere Bindungen der erfindungsgemäßen Verbindungen oder der Strukturen der Formeln (I), (II), (III), (IV), (V), (VI) und bevorzugten Ausführungsformen dieser Formel zum Polymer, Oligomer oder Dendrimer vorhanden sind. Je nach Verknüpfung der Strukturen der Formeln (I), (II), (III), (IV), (V), (VI) und bevorzugten Ausführungsformen dieser Formel bzw. der Verbindungen bilden diese daher eine Seitenkette des Oligomers oder Polymers oder sind in der Hauptkette verknüpft. Die Polymere, Oligomere oder Dendrimere können konjugiert, teilkonjugiert oder nicht-konjugiert sein. Die Oligomere oder Polymere können linear, verzweigt oder dendritisch sein. Für die Wiederholeinheiten der erfindungsgemäßen Verbindungen in Oligomeren, Dendrimeren und Polymeren gelten dieselben Bevor- zugungen, wie oben beschrieben.
Zur Herstellung der Oligomere oder Polymere werden die erfindungs- gemäßen Monomere homopolymerisiert oder mit weiteren Monomeren copolymerisiert. Bevorzugt sind Copolymere, wobei die Einheiten gemäß Formeln (I), (II), (III), (IV), (V), (VI) bzw. die zuvor und nachfolgend ausgeführten bevorzugten Ausführungsformen zu 0.01 bis 99.9 mol%, bevorzugt 5 bis 90 mol%, besonders bevorzugt 20 bis 80 mol% vorhanden sind. Geeignete und bevorzugte Comonomere, welche das Polymergrund- gerüst bilden, sind gewählt aus Fluorenen (z.B. gemäß EP 842208 oder WO 2000/022026), Spirobifluorenen (z.B. gemäß EP 707020, EP 894107 oder WO 2006/061181 ), Para-phenylenen (z.B. gemäß WO 92/18552),
Carbazolen (z.B. gemäß WO 2004/070772 oder WO 2004/113468), Thiophenen (z.B. gemäß EP 1028136), Dihydrophenanthrenen (z.B. gemäß WO 2005/014689), cis- und trans-lndenofluorenen (z.B. gemäß WO 2004/041901 oder WO 2004/113412), Ketonen (z.B. gemäß WO 2005/040302), Phenanthrenen (z.B. gemäß WO 2005/104264 oder WO 2007/017066) oder auch mehreren dieser Einheiten. Die Polymere, Oligo- mere und Dendrimere können noch weitere Einheiten enthalten, beispiels- weise Lochtransporteinheiten, insbesondere solche basierend auf Triaryl- aminen, und/oder Elektronentransporteinheiten.
Von besonderem Interesse sind des Weiteren erfindungsgemäße Verbindungen, die sich durch eine hohe Glasübergangstemperatur auszeichnen. In diesem Zusammenhang sind insbesondere erfindungsgemäße Verbindungen bevorzugt, umfassend Strukturen gemäß den Formeln (I), (II), (III), (IV), (V), (VI) bzw. die zuvor und nachfolgend ausgeführten bevorzugten Ausführungsformen bevorzugt, die eine Glasübergangstemperatur von mindestens 70°C, besonders bevorzugt von mindestens 110°C, ganz besonders bevorzugt von mindestens 125°C und insbesondere bevorzugt von mindestens 150°C aufweisen, bestimmt nach DIN 51005 (Version 2005-08).
Für die Verarbeitung der erfindungsgemäßen Verbindungen aus flüssiger Phase, beispielsweise durch Spin-Coating oder durch Druckverfahren, sind Formulierungen der erfindungsgemäßen Verbindungen erforderlich. Diese Formulierungen können beispielsweise Lösungen, Dispersionen oder Emulsionen sein. Es kann bevorzugt sein, hierfür Mischungen aus zwei oder mehr Lösemitteln zu verwenden. Geeignete und bevorzugte Lösemittel sind beispielsweise Toluol, Anisol, o-, m- oder p-Xylol, Methyl- benzoat, Mesitylen, Tetralin, Veratrol, THF, Methyl-THF, THP, Chlor- benzol, Dioxan, Phenoxytoluol, insbesondere 3-Phenoxytoluol, (-)- Fenchon, 1 ,2,3,5-Tetramethylbenzol, 1 ,2,4,5-Tetramethylbenzol, 1 -Methyl- naphthalin, 2-Methylbenzothiazol, 2-Phenoxyethanol, 2-Pyrrolidinon, 3- Methylanisol, 4-Methylanisol, 3,4-Dimethylanisol, 3,5-Dimethylanisol, Acetophenon, α-Terpineol, Benzothiazol, Butylbenzoat, Cumol, Cyclo- hexanol, Cyclohexanon, Cyclohexylbenzol, Decalin, Dodecylbenzol, Ethyl- benzoat, Indan, NMP, p-Cymol, Phenetol, 1 ,4-Diisopropylbenzol, Di-
benzylether, Diethylenglycolbutylmethylether, T riethylenglycolbutylmethyl- ether, Diethylenglycoldibutylether, Triethylenglycoldimethylether, Di- ethylenglycolmonobutylether, Tripropylenglycoldimethylether, Tetra- ethylenglycoldimethylether, 2-lsopropylnaphthalin, Pentylbenzol, Hexyl- benzol, Heptylbenzol, Octylbenzol, 1 ,1 -Bis(3,4-dimethylphenyl)ethan, 2- Methylbiphenyl, 3-Methylbiphenyl, 1 -Methylnaphthalin, 1 -Ethylnaphthalin, Ethyloctanoat, Sebacinsäure-diethylester, Octyloctanoat, Heptylbenzol, Menthyl-isovalerat, Cyclohexylhexanoat oder Mischungen dieser Löse- mittel.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher eine Formulierung bzw. eine Zusammensetzung, enthaltend mindestens eine erfindungsgemäße Verbindung und mindestens eine weitere Verbindung. Die weitere Verbindung kann beispielsweise ein Lösemittel sein, insbeson- dere eines der oben genannten Lösemittel oder eine Mischung dieser Lösemittel. Falls die weitere Verbindung ein Lösungsmittel umfasst, so wird diese Mischung hierin als Formulierung bezeichnet. Die weitere Verbindung kann aber auch mindestens eine weitere organische oder anorganische Verbindung sein, die ebenfalls in der elektronischen Vorrichtung eingesetzt wird, beispielsweise ein Emitter und/oder ein Matrixmaterial, wobei sich diese Verbindungen von den erfindungsgemäßen Verbindungen unterscheiden. Geeignete Emitter und Matrixmaterialien sind hinten im Zusammenhang mit der organischen Elektrolumineszenzvorrichtung aufgeführt. Die weitere Verbindung kann auch polymer sein.
Nochmals ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher eine Zusammensetzung enthaltend eine erfindungsgemäße Verbindung und wenigstens ein weiteres organisch funktionelles Material. Funktionelle Materialen sind generell die organischen oder anorganischen Materialien, welche zwischen Anode und Kathode eingebracht sind. Vorzugsweise ist das organisch funktionelle Material ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus fluoreszierenden Emittern, phosphoreszierenden Emittern, Emittern, die TADF (thermally activated delayed fluorescence) zeigen, Host- Materialien, Elektronentransportmaterialien, Elektroneninjektions- materialien, Lochleitermaterialien, Lochinjektionsmaterialien,
Elektronenblockiermaterialien, Lochblockiermaterialien, Wide-Band-Gap- Materialien und n-Dotanden.
Ein nochmals weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine elektronische Vorrichtung enthaltend mindestens eine erfindungsgemäße Verbindung. Eine elektronische Vorrichtung im Sinne der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, welche mindestens eine Schicht enthält, die mindestens eine organische Verbindung enthält. Das Bauteil kann dabei auch anorganische Materialien enthalten oder auch Schichten, welche vollständig aus anorganischen Materialien aufgebaut sind.
Die elektronische Vorrichtung ist bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Besonders bevorzugt ist elektronische Vorrichtung ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus organischen Elektrolumines- zenzvorrichtungen (OLEDs, sOLED, PLEDs, LECs, etc.), vorzugsweise organische lichtemittierenden Dioden (OLEDs), organische licht- emittierenden Dioden auf Basis von kleinen Molekülen (sOLEDs), orga- nische lichtemittierenden Dioden auf Basis von Polymeren (PLEDs), licht- emittierenden elektrochemischen Zellen (LECs), organischen Laserdioden (O-Laser), „organic plasmon emitting devices“ (D. M. Koller et al., Nature Photonics 2008, 1-4); organischen integrierten Schaltungen (O-ICs), organischen Feld-Effekt-Transistoren (O-FETs), organischen Dünnfilm- transistoren (O-TFTs), organischen lichtemittierenden Transistoren (O-LETs), organischen Solarzellen (O-SCs), organischen optischen Detektoren, organischen Photorezeptoren, organischen Feld-Quench- Devices (O-FQDs) und organischen elektrischen Sensoren, bevorzugt organischen Elektrolumineszenzvorrichtungen (OLEDs, sOLED, PLEDs, LECs, etc.), besonders bevorzugt organische lichtemittierenden Dioden (OLEDs), organische lichtemittierenden Dioden auf Basis von kleiner Moleküle (sOLEDs), organische lichtemittierenden Dioden auf Basis von Polymeren (PLEDs), insbesondere phosphoreszierenden OLEDs.
Eine bevorzugten Ausführungsform einer elektronischen Vorrichtung umfasst mindestens eine, vorzugsweise genau eine Absetzverhinderungsschicht. Eine Absetzverhinderungsschicht bewirkt, dass sich auf diese Schicht nachfolgend aufgebrachte Schichten schlecht,
vorzugsweise gar nicht bilden beziehungsweise absetzen. Eine Absetzverhinderungsschicht ist demgemäß vorzugsweise nicht durchgängig beziehungsweise geschlossen, sondern weist bevorzugt eine Struktur auf. Durch diese Struktur können nachfolgend aufgebrachte Substanzen, beispielsweise Metalle in Kontakt mit zuvor aufgebrachten Schichten treten. Eine Absetzverhinderungsschicht dient beispielsweise zur Herstellung von zuvor und nachfolgend näher ausgeführten Hilfselektroden, die eine Verminderung des Widerstands einer elektronischen Vorrichtung bewirken.
Die Absetzverhinderungsschicht kann beispielsweise über eine Schattenmaske mit Maskenöffnungen erzeugt werden. Vorteilhaft ist hierbei insbesondere, dass die so eingesetzte Maske leicht gereinigt und wiederverwendet werden kann. Hierzu geeignete Lösemittel sind zuvor dargelegt, so dass hierauf verwiesen wird, wobei NMP bevorzugt eingesetzt werden kann. Gegebenenfalls kann das Lösemittel bei erhöhter Temperatur eingesetzt werden.
Eine bevorzugte elektronische Vorrichtung enthält mindestens eine Verbindung deren Verwendung zuvor definiert ist, eine Verbindung umfassend mindestens eine Struktur gemäß den Formeln (I), (l-1 ) bis (I-7), (la-1 ) bis (la-7), (lb-1 ) bis (lb-7), (lc-1 ) bis (lc-7), (II), (ll-1 ) bis (II-7), (lla-1 ) bis (lla-7), (llb-1 ) bis (llb-7), (llc-1 ) bis (llc-7), (III), (lll-1 ) bis (III-7), (llla-1 ) bis (llla-7), (lllb-1 ) bis (lllb-7), (lllc-1 ) bis (lllc-7), (IV), (IV-1 ) bis (IV-7), (IVa-1 ) bis (IVa-7), (IVb-1 ) bis (IVb-7), (IVc-1 ) bis (IVc-7), (V), (V-1 ) bis (V- 7), (Va-1 ) bis (Va-7), (Vb-1 ) bis (Vb-7), (Vc-1 ) bis (Vc-7), (VI), (VI-1 ) bis (VI-7), (Vla-1 ) bis (Vla-7), (Vlb-1 ) bis (Vlb-7) und (Vlc-1 ) bis (Vlc-7), beziehungsweise ein Oligomer, Polymer oder Dendrimer basierend auf diesen Verbindungen oder eine Zusammensetzung umfassend mindestens eine dieser Verbindungen, wobei die elektronische Vorrichtung eine Absetzverhinderungsschicht umfasst, wobei die Verbindung deren Verwendung zuvor definiert ist, die Verbindung umfassend mindestens eine Struktur gemäß den Formeln (I), (l-1 ) bis (I-7), (la-1 ) bis (la-7), (lb-1 ) bis (lb-7), (lc-1 ) bis (lc-7), (II), (ll-1 ) bis (II-7), (lla-1 ) bis (lla-7), (llb-1 ) bis (llb-7), (llc-1 ) bis (llc-7), (III), (lll-1 ) bis (III-7), (llla-1 ) bis (llla-7), (lllb-1 ) bis (lllb-7), (lllc-1 ) bis (lllc-7), (IV), (IV-1 ) bis (IV-7),
(IVa-1) bis (IVa-7), (IVb-1) bis (IVb-7), (IVc-1) bis (IVc-7), (V), (V-1) bis (V- 7), (Va-1) bis (Va-7), (Vb-1) bis (Vb-7), (Vc-1) bis (Vc-7), (VI), (VI-1) bis (VI-7), (Vla-1) bis (Vla-7), (Vlb-1) bis (Vlb-7) und (Vlc-1) bis (Vlc-7), beziehungsweise ein Oligomer, Polymer oder Dendrimer basierend auf diesen Verbindungen oder eine Zusammensetzung umfassend mindestens eine dieser Verbindungen in dieser Absetzverhinderungsschicht enthalten ist.
Vorzugsweise besteht die Absetzverhinderungsschicht aus einer oder mehreren der Verbindungen deren Verwendung zuvor definiert ist, aus einer oder mehreren der Verbindungen umfassend mindestens eine Struktur gemäß den Formeln (I), (l-1 ) bis (I-7), (la-1 ) bis ( la-7) , (lb-1 ) bis (lb-7), (lc-1) bis (lc-7), (II), (ll-1) bis (II-7), (lla-1) bis (lla-7), (llb-1) bis (llb- 7), (llc-1) bis (llc-7), (III), (lll-1) bis (III-7), (llla-1) bis (llla-7), (lllb-1) bis (lllb-7), (lllc-1) bis (lllc-7), (IV), (IV-1) bis (IV-7), (IVa-1) bis (IVa-7), (IVb-1) bis (IVb-7), (IVc-1) bis (IVc-7), (V), (V-1) bis (V-7), (Va-1) bis (Va-7), (Vb-1) bis (Vb-7), (Vc-1) bis (Vc-7), (VI), (VI-1) bis (VI-7), (Vla-1) bis (Vla-7), (Vlb- 1) bis (Vlb-7) und (Vlc-1) bis (Vlc-7), beziehungsweise einem oder mehreren der Oligomere, Polymere oder Dendrimere basierend auf diesen Verbindungen oder eine Zusammensetzung umfassend mindestens eine dieser Verbindungen.
Besonders bevorzugt besteht die Absetzverhinderungsschicht vorzugs- weise aus einer oder mehreren der Verbindungen deren Verwendung zuvor definiert ist oder aus einer oder mehreren der Verbindungen umfassend mindestens eine Struktur gemäß den Formeln (I), (l-1) bis (I-7), (la-1) bis (la-7), (lb-1) bis (lb-7), (lc-1) bis (lc-7), (II), (ll-1) bis (II-7), (lla-1) bis (lla-7), (llb-1) bis (llb-7), (llc-1) bis (llc-7), (III), (lll-1) bis (III-7), (llla-1) bis (llla-7), (lllb-1) bis (lllb-7), (lllc-1) bis (lllc-7), (IV), (IV-1) bis (IV-7), (IVa-1) bis (IVa-7), (IVb-1) bis (IVb-7), (IVc-1) bis (IVc-7), (V), (V-1) bis (V- 7), (Va-1) bis (Va-7), (Vb-1) bis (Vb-7), (Vc-1) bis (Vc-7), (VI), (VI-1) bis (VI-7), (Vla-1) bis (Vla-7), (Vlb-1) bis (Vlb-7) und (Vlc-1) bis (Vlc-7).
In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Absetzverhinderungsschicht mit einer Abscheidungsrate erhalten werden, die bevorzugt in einem Bereich von 0,1 bis 100 Angström/Sekunde (A/s),
besonders bevorzugt im Bereich von 1 bis 50 A/s und speziell bevorzugt im Bereich von 2 bis 20 A/s liegt. Die Messung erfolgt typischerweise mit einem getoolten (kalibrierten) Schwingquarz.
Eine elektronische Vorrichtung umfasst Kathode, Anode und mindestens eine funktionale Schicht. Eine erfindungsgemäße elektronische Vorrichtung enthält neben diesen Schichten vorzugsweise eine Absetzverhinderungsschicht, wie diese zuvor und nachfolgend näher beschrieben ist. Diese Absetzverhinderungsschicht dient insbesondere zur Erzeugung einer elektrisch leitenden Struktur, vorzugsweise einer Hilfselektrode. Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass die Absetzverhinderungsschicht zur Erzeugung einer Hilfskathode dient. In einer bevorzugten Ausgestaltung kann die Absetzverhinderungsschicht zwischen Emmisionsschicht und Kathode vorgesehen sein.
Als elektrisch leitende Substanzen, welche beispielsweise zur Erzeugung von elektrisch leitenden Einheiten dienen, insbesondere von Hilfselektroden, können grundsätzlich sämtliche Materialien eingesetzt werden, die zur Herstellung einer Anode oder Kathode eingesetzt werden. Vorzugsweise werden diese Materialien durch Verdampfungsverfahren aufgebracht, so dass bevorzugt Metalle, Metalllegierungen oder Halbmetalle eingesetzt werden. Bevorzugte Metalle, Metalllegierungen oder Halbmetalle zeichnen sich durch eine gute Verdampfbarkeit und eine hohe Leitfähigkeit aus. Hierbei sind unter anderem Alkalimetalle, insbesondere Li, Na, K; Erdalkalimetalle, insbesondere Be, Mg, Ca, Sr, Ba; Metalle der 3. Hauptgruppe, insbesondere AI, Ga, In; Metalle oder Halbmetalle der 4. Hauptgruppe, insbesondere Si, Ge, Sn; Bi; Übergangsmetalle, bevorzugt Cu, Ag, Au, Zn; Lanthanide, bevorzugt Yb. Diese Metalle können einzeln oder als Legierung von 2, 3, 4 oder mehr Komponenten eingesetzt werden. Diese Legierungen können unter anderem durch Co-Verdampfen oder Verdampfen der Mischung am eutektischen Punkt erhalten werden, so dass diese Legierungen unmittelbar als struktuierte Schicht bei der Herstellung der elektronischen Vorrichtung erhalten wird.
Bevorzugte Materialien, insbesondere Metalle oder Metalllegierungen, die zur Herstellung von bevorzugten Kathoden eingesetzt werden können, zeichnen sich durch eine Austrittsarbeit aus, die vorzugsweise im Bereich von 1 ,7 bis 5,5 eV, besonders bevorzugt im Bereich von 2,0 bis 5,0 eV, speziell bevorzugt im Bereich von 2,5 bis 4,5 eV.
In einer bevorzugten Ausführungsform kann die elektrisch leitende Struktur, vorzugsweise die Hilfselektrode mit einer Abscheidungsrate erhalten werden, die bevorzugt in einem Bereich von 0,1 bis 100 Angström/Sekunde (A/s), besonders bevorzugt im Bereich von 1 bis 50 A/s und speziell bevorzugt im Bereich von 2 bis 20 A/s liegt. Die Messung erfolgt typischerweise mit einem getoolten (kalibrierten) Schwingquarz.
Die organische Elektrolumineszenzvorrichtung enthält Kathode, Anode und mindestens eine emittierende Schicht. Außer diesen Schichten kann sie noch weitere Schichten enthalten, beispielsweise jeweils eine oder mehrere Lochinjektionsschichten, Lochtransportschichten, Lochblockier- schichten, Elektronentransportschichten, Elektroneninjektionsschichten, Exzitonenblockierschichten, Elektronenblockierschichten und/oder Ladungserzeugungsschichten (Charge-Generation Layers). Ebenso können zwischen zwei emittierende Schichten Interlayer eingebracht sein, welche beispielsweise eine exzitonenblockierende Funktion aufweisen. Es sei aber darauf hingewiesen, dass nicht notwendigerweise jede dieser Schichten vorhanden sein muss. Dabei kann die organische Elektro- lumineszenzvorrichtung eine emittierende Schicht enthalten, oder sie kann mehrere emittierende Schichten enthalten. Wenn mehrere Emissions- schichten vorhanden sind, weisen diese bevorzugt insgesamt mehrere Emissionsmaxima zwischen 380 nm und 750 nm auf, so dass insgesamt weiße Emission resultiert, d.h. in den emittierenden Schichten werden verschiedene emittierende Verbindungen verwendet, die fluoreszieren oder phosphoreszieren können. Insbesondere bevorzugt sind Systeme mit drei emittierenden Schichten, wobei die drei Schichten blaue, grüne und orange oder rote Emission zeigen. Es kann sich bei der erfindungsge- mäßen organischen Elektrolumineszenzvorrichtung auch um eine Tandem- Elektrolumineszenzvorrichtung handeln, insbesondere für weiß emittierende OLEDs.
Eine bevorzugte Mischung aus einem Emitter und einem Matrixmaterial enthält zwischen 99 und 1 Vol.-%, vorzugsweise zwischen 98 und 10 Vol. - %, besonders bevorzugt zwischen 97 und 60 Vol.-%, insbesondere zwischen 95 und 80 Vol.-% an Matrixmaterial bezogen auf die Gesamt- mischung aus Emitter und Matrixmaterial. Entsprechend enthält die Mischung zwischen 1 und 99 Vol.-%, vorzugsweise zwischen 2 und 90 Vol.-%, besonders bevorzugt zwischen 3 und 40 Vol.-%, insbesondere zwischen 5 und 20 Vol.-% des Emitters bezogen auf die Gesamtmischung aus Emitter und Matrixmaterial.
Geeignete Matrixmaterialien sind aromatische Ketone, aromatische Phosphinoxide oder aromatische Sulfoxide oder Sulfone, z.B. gemäß WO 2004/013080, WO 2004/093207, WO 2006/005627 oder WO 2010/006680, Triarylamine, Carbazolderivate, z.B. CBP (N,N-Bis- carbazolylbiphenyl) oder die in WO 2005/039246, US 2005/0069729, JP 2004/288381 , EP 1205527, WO 2008/086851 oder WO 2013/041176, Indolocarbazolderivate, z.B. gemäß WO 2007/063754 oder WO 2008/056746, Indenocarbazolderivate, z.B. gemäß WO 2010/136109, WO 2011/000455, WO 2013/041176 oder WO 2013/056776, Azacarbazol- derivate, z.B. gemäß EP 1617710, EP 1617711 , EP 1731584, JP 2005/347160, bipolare Matrixmaterialien, z.B. gemäß WO 2007/137725, Silane, z.B. gemäß WO 2005/111172, Azaborole oder Boronester, z.B. gemäß WO 2006/117052, Triazinderivate, z.B. gemäß WO 2007/063754, WO 2008/056746, WO 2010/015306, WO 2011/057706, WO 2011/060859 oder WO 2011/060877, Zinkkomplexe, z.B. gemäß EP 652273 oder WO 2009/062578, Diazasilol- bzw. Tetraazasilol-Derivate, z.B. gemäß WO 2010/054729, Diazaphosphol-Derivate, z.B. gemäß WO 2010/054730, verbrückte Carbazol-Derivate, z.B. gemäß WO 2011/042107, WO 2011/060867, WO 2011/088877 und WO 2012/143080, Triphenylen- derivate, z.B. gemäß WO 2012/048781 , Dibenzofuranderivate, z.B. gemäß WO 2015/169412, WO 2016/015810, WO 2016/023608, WO 2017/148564 oder WO 2017/148565 oder Biscarbazole, z.B. gemäß JP 3139321 B2.
Weiterhin kann als Co-Host eine Verbindung verwendet werden, die nicht oder nicht in wesentlichem Umfang am Ladungstransport teilnimmt, wie beispielsweise in WO 2010/108579 beschrieben. Insbesondere eignen sich als Co-Matrix-Material Verbindungen, welche eine große Bandlücke aufweisen und selber nicht oder zumindest nicht in wesentlichem Maße am Ladungstransport der emittierenden Schicht teilnehmen. Es handelt sich bei solchen Materialien bevorzugt um reine Kohlenwasserstoffe. Beispiele für solche Materialien finden sich beispielsweise in der WO 2009/124627 oder in der WO 2010/006680.
In einer bevorzugten Ausgestaltung wird ein Emitter vorzugsweise in Kombination mit einem oder mehreren phosphoreszierenden Materialien (Triplettemitter) und/oder einer Verbindung eingesetzt, die ein TADF- Hostmaterial (thermally activated delayed fluorescence) darstellt. Hierbei wird vorzugsweise ein Hyperfluoreszenz- und/oder Hyperphosphoreszenz- System gebildet.
In WO 2015/091716 A1 und in WO 2016/193243 A1 werden OLEDs offenbart, die in der Emissionsschicht sowohl eine phosphoreszierende Verbindung als auch einen fluoreszierenden Emitter enthalten, wobei die Energie von der phosphoreszierenden Verbindung auf den fluoreszierenden Emitter übertragen wird (Hyperphosphoreszenz). Die phosphoreszierende Verbindung verhält sich in diesem Zusammenhang demnach wie ein Host-Material. Wie der Fachmann weiß, haben Hostmaterialien höhere Singulett und Triplett-Energien im Vergleich zu dem Emittern, damit die Energie des Host-Materials auch möglichst optimal auf den Emitter übertragen werden. Die im Stand der Technik offenbarten Systeme weisen genau solch eine Energierelation auf.
Unter Phosphoreszenz im Sinne dieser Erfindung wird die Lumineszenz aus einem angeregten Zustand mit höherer Spinmultiplizität verstanden, also einem Spinzustand > 1 , insbesondere aus einem angeregten Triplett- zustand. Im Sinne dieser Anmeldung sollen alle lumineszierenden Komplexe mit Übergangsmetallen oder Lanthaniden, insbesondere alle Iridium-, Platin- und Kupferkomplexe als phosphoreszierende Verbin- dungen angesehen werden.
Als phosphoreszierende Verbindungen (= Triplettemitter) eignen sich insbesondere Verbindungen, die bei geeigneter Anregung Licht, vorzugs- weise im sichtbaren Bereich, emittieren und außerdem mindestens ein Atom der Ordnungszahl größer 20, bevorzugt größer 38 und kleiner 84, besonders bevorzugt größer 56 und kleiner 80 enthalten, insbesondere ein Metall mit dieser Ordnungszahl. Bevorzugt werden als Phosphores- zenzemitter Verbindungen, die Kupfer, Molybdän, Wolfram, Rhenium, Ruthenium, Osmium, Rhodium, Iridium, Palladium, Platin, Silber, Gold oder Europium enthalten, verwendet, insbesondere Verbindungen, die Iridium oder Platin enthalten.
Beispiele der oben beschriebenen Emitter können den Anmeldungen WO 00/70655, WO 2001/41512, WO 2002/02714, WO 2002/15645, EP 1191613, EP 1191612, EP 1191614, WO 05/033244, WO 05/019373, US 2005/0258742, WO 2009/146770, WO 2010/015307, WO 2010/031485, WO 2010/054731 , WO 2010/054728, WO 2010/086089, WO 2010/099852, WO 2010/102709, WO 2011/032626, WO 2011/066898, WO 2011/157339, WO 2012/007086, WO 2014/008982, WO 2014/023377, WO 2014/094961 , WO 2014/094960, WO 2015/036074, WO 2015/104045, WO 2015/117718, WO 2016/015815, WO 2016/124304, WO 2017/032439, WO 2018/011186, WO 2018/001990, WO 2018/019687, WO 2018/019688, WO 2018/041769, WO 2018/054798, WO 2018/069196, WO 2018/069197, WO 2018/069273, WO 2018/178001 , WO 2018/177981 , WO 2019/020538, WO 2019/115423, WO 2019/158453 und WO 2019/179909 entnommen werden. Generell eignen sich alle phosphoreszierenden Komplexe, wie sie gemäß dem Stand der Technik für phosphoreszierende Elektrolumineszenzvorrichtungen verwendet werden und wie sie dem Fachmann auf dem Gebiet der organischen Elektrolumineszenz bekannt sind, und der Fachmann kann ohne erfinderisches Zutun weitere phosphoreszierende Komplexe verwenden.
Der als thermisch aktivierte verzögerte Fluoreszenz (TADF = „thermally activated delayed fluorescence“) bezeichnete Vorgang wird beispielsweise von B. H. Uoyama et al., Nature 2012, Vol. 492, 234 beschrieben. Um
diesen Prozess zu ermöglichen, ist im Emitter ein vergleichsweise kleiner Singulett-Triplett-Abstand ΔE(S1 - T1) von zum Beispiel weniger als etwa 2000 cm-1 nötig. Um den an sich spin-verbotenen Übergang T1 → S1 zu öffnen, kann neben dem Emitter eine weitere Verbindung in der Matrix vorgesehen werden, die eine starke Spin-Bahn-Kopplung aufweist, sodass über die räumliche Nähe und die damit mögliche Wechselwirkung zwischen den Molekülen ein Inter-System-Crossing ermöglicht wird, oder die Spin-Bahn-Kopplung wird über ein im Emitter enthaltenes Metallatom erzeugt.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung enthält die erfindungs- gemäße organische Elektrolumineszenzvorrichtung keine separate Loch- injektionsschicht und/oder Lochtransportschicht und/oder Lochblockier- schicht und/oder Elektronentransportschicht, d. h. die emittierende Schicht grenzt direkt an die Lochinjektionschicht oder die Anode an, und/oder die emittierende Schicht grenzt direkt an die Elektronentransportschicht oder die Elektroneninjektionsschicht oder die Kathode an, wie zum Beispiel in WO 2005/053051 beschrieben. Weiterhin ist es möglich, einen Metall- komplex, der gleich oder ähnlich dem Metallkomplex in der emittierenden Schicht ist, direkt angrenzend an die emittierende Schicht als Lochtrans- port- bzw. Lochinjektionsmatenal zu verwenden, wie z. B. in WO 2009/030981 beschrieben. Zu beachten ist hierbei, dass die Absetzverhinderungsschicht vorzugsweise nicht durchgängig ist, so dass die Elektroden direkt über aufgebrachtes Metall mit den weiteren Schichten in Kontakt steht.
In den weiteren Schichten der erfindungsgemäßen organischen Elektro- lumineszenzvorrichtung können alle Materialien verwendet werden, wie sie üblicherweise gemäß dem Stand der Technik eingesetzt werden. Der Fachmann kann daher ohne erfinderisches Zutun alle für organische Elektrolumineszenzvorrichtungen bekannten Materialien in Kombination mit den erfindungsgemäß verwendbaren beziehungsweise den erfindungsgemäßen Verbindungen bzw. den oben ausgeführten bevorzugten Ausführungsformen einsetzen.
Weiterhin bevorzugt ist eine organische Elektrolumineszenzvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Schichten mit einem Sublimationsverfahren beschichtet werden. Dabei werden die Materialien in Vakuum-Sublimationsanlagen bei einem Anfangsdruck kleiner 10-5 mbar, bevorzugt kleiner 10-6 mbar aufgedampft. Es ist aber auch möglich, dass der Anfangsdruck noch geringer ist, beispielsweise kleiner 10-7 mbar.
Bevorzugt ist ebenfalls eine organische Elektrolumineszenzvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Schichten mit dem OVPD (Organic Vapour Phase Deposition) Verfahren oder mit Hilfe einer Trägergassublimation beschichtet werden. Dabei werden die Materialien bei einem Druck zwischen 10’5 mbar und 1 bar aufgebracht. Ein Spezialfall dieses Verfahrens ist das OVJP (Organic Vapour Jet Printing) Verfahren, bei dem die Materialien direkt durch eine Düse aufgebracht und so strukturiert werden.
Weiterhin bevorzugt ist eine organische Elektrolumineszenzvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Schichten aus Lösung, wie z. B. durch Spincoating, oder mit einem beliebigen Druckverfahren, wie z. B. Siebdruck, Flexodruck, Offsetdruck, LITI (Light Induced Thermal Imaging, Thermotransferdruck), Ink-Jet Druck (Tintenstrahldruck) oder Nozzle Printing, hergestellt werden. Hierfür sind lösliche Verbindungen nötig, welche beispielsweise durch geeignete Substitution erhalten werden.
Formulierungen zum Aufträgen einer Verbindung gemäß Formel (I), (II), (III), (IV), (V), (VI) oder deren oder deren zuvor dargelegten bevorzugten Ausführungsformen sind neu Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher eine Formulierungen, enthaltend mindestens ein Lösungsmittel und eine Verbindung gemäß Formel (I) oder deren zuvor dargelegten bevorzugten Ausführungsformen.
Weiterhin sind Hybridverfahren möglich, bei denen beispielsweise eine oder mehrere Schichten aus Lösung aufgebracht werden und eine oder mehrere weitere Schichten aufgedampft werden.
Diese Verfahren sind dem Fachmann generell bekannt und können von ihm ohne erfinderisches Zutun auf organische Elektrolumineszenz- vorrichtungen enthaltend die erfindungsgemäßen Verbindungen angewandt werden.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen und die erfindungsgemäßen orga- nischen Elektrolumineszenzvorrichtungen zeichnen sich gegenüber dem Stand der Technik insbesondere durch eine verbesserte Lebensdauer aus. Dabei bleiben die weiteren elektronischen Eigenschaften der Elektrolumineszenzvorrichtungen, wie Effizienz oder Betriebsspannung, mindestens gleich gut. In einer weiteren Varianten zeichnen sich die erfindungsgemäßen Verbindungen und die erfindungsgemäßen orga- nischen Elektrolumineszenzvorrichtungen gegenüber dem Stand der Technik insbesondere durch eine verbesserte Effizienz und/oder Betriebs- spannung und höhere Lebensdauer aus.
Die erfindungsgemäßen elektronischen Vorrichtungen, insbesondere organische Elektrolumineszenzvorrichtungen, zeichnen sich durch einen oder mehrere der folgenden überraschenden Vorteile gegenüber dem Stand der Technik aus:
1. Die erfindungsgemäß verwendbare Verbindungen beziehungsweise Verbindungen gemäß Formel (I), (II), (III), (IV), (V), (VI) bzw. die zuvor und nachfolgend ausgeführten bevorzugten Ausführungs- formen können mit sehr unterschiedlichen Verdampfungs- geschwindigkeiten über Gasabscheidungsverfahren aufgebracht werden. Hierdurch können bevorzugte elektronische Vorrichtungen sehr einfach, sicher und kostengünstig hergestellt werden.
2. Die erfindungsgemäß verwendbare Verbindungen beziehungsweise Verbindungen gemäß Formel (I), (II), (III), (IV), (V), (VI) bzw. die zuvor und nachfolgend ausgeführten bevorzugten Ausführungs- formen können auf sehr unterschiedliche Schichten über Gasabscheidungsverfahren aufgebracht werden und zeigen hierbei ein ausgezeichnetes Strukturierungsvermögen für unterschiedliche Metall/Metalllegierungen. Hierdurch können bevorzugte elektronische
Vorrichtungen mit sehr unterschiedlichem Aufbau sehr einfach, sicher und kostengünstig hergestellt werden. 3. Die erfindungsgemäß verwendbare Verbindungen beziehungsweise Verbindungen gemäß Formel (I), (II), (III), (IV), (V), (VI) bzw. die zuvor und nachfolgend ausgeführten bevorzugten Ausführungs- formen zeichnen sich durch eine ausgezeichnete Löslichkeit in vielen Lösungsmitteln auf. Dadurch können die zur Strukturierung bevorzugt einzusetzenden Schattenmasken leicht und kostengünstig gereinigt werden. In diesem Zusammenhang ist festzuhalten, dass die bisher zur Strukturierung eingesetzten Schattenmasken individuell für jede elektronische Vorrichtung hergestellt werden müssen und dementsprechend teuer sind. Falls diese Masken eingesetzt werden, um verdampftes Metall zu struktuieren, werden diese Masken nach kurzer Zeit unbrauchbar, da abgeschiedenes Metall zu einer Verkleinerung beziehungsweise zu einem Verschluss der in der Maske vorgesehenen Öffnungen führt. Dieses auf der Maske abgeschiedene Metall kann nicht von der Maske entfernt werden. Im Gegensatz hierzu können die auf einer Maske niedergeschlagenen Anteile an erfindungsgemäß verwendbaren Verbindungen beziehungsweise Verbindungen gemäß Formel (I), (II), (III), (IV), (V), (VI) bzw. die zuvor und nachfolgend ausgeführten bevorzugten Ausführungsformen, aufgrund der hohen Löslichkeit in Lösungsmitteln, schnell, sicher und kostengünstig in geringen Mengen an Lösungsmitteln gelöst und so von der Maske entfernt werden. Hierdurch ist eine Reinigung und Wiederverwendung dieser Masken auf besonders einfache Weise möglich. 4. Mit erfindungsgemäß verwendbaren Verbindungen beziehungsweise Verbindungen gemäß Formel (I), (II), (III), (IV), (V), (VI) bzw. die zuvor und nachfolgend ausgeführten bevorzugten Ausführungs- formen kann in elektronischen Vorrichtungen, insbesondere organische Elektrolumineszenzvorrichtungen die Bildung von optischen Verlustkanäle vermieden werden. Hierdurch zeichnen sich diese Vorrichtungen durch eine hohe PL- und damit hohe EL-
Effizienz von Emittern bzw. eine ausgezeichnete Energieübertragung der Matrices auf Dotanden aus. 5. Erfindungsgemäß verwendbaren Verbindungen beziehungsweise Verbindungen gemäß Formel (I), (II), (III), (IV), (V), (VI) bzw. die zuvor und nachfolgend ausgeführten bevorzugten Ausführungs- formen weisen eine ausgezeichnete Glasfilmbildung auf. 6. Elektronische Vorrichtungen, insbesondere organische Elektrolumineszenzvorrichtungen enthaltend erfindungsgemäß verwendbare Verbindungen beziehungsweise Verbindungen gemäß Formel (I), (II), (III), (IV), (V), (VI) bzw. die zuvor und nachfolgend ausgeführten bevorzugten Ausführungsformen können sehr schmal Emissionsbanden mit geringen FWHM-Werten (Full Width Half Maximum) aufweisen und ermöglichen eine besonder Farb-reine Emission, erkennbar an den kleinen CIE-y-Werten. Hierbei ist festzuhalten, dass eine mittels der erfindungsgemäß verwendbaren Verbindungen beziehungsweise Verbindungen gemäß Formel (I), (II), (III), (IV), (V), (VI) bzw. die zuvor und nachfolgend ausgeführten bevorzugten Ausführungsformen keine negative Einflüsse auf die Emissionsbanden haben. 7. Elektronische Vorrichtungen, insbesondere organische Elektrolumineszenzvorrichtungen enthaltend erfindungsgemäß verwendbare Verbindungen beziehungsweise Verbindungen gemäß Formel (I), (II), (III), (IV), (V), (VI) bzw. die zuvor und nachfolgend ausgeführten bevorzugten Ausführungsformen, insbesondere zur Strukturierung von mindestens einer funktionalen Schicht weisen eine sehr gute Lebensdauer auf. Hierbei ist festzuhalten, dass eine mittels der erfindungsgemäß verwendbaren Verbindungen beziehungsweise Verbindungen gemäß Formel (I), (II), (III), (IV), (V), (VI) bzw. die zuvor und nachfolgend ausgeführten bevorzugten Ausführungsformen keine negative Einflüsse auf die Lebensdauer haben. Dementsprechend können erfindungsgemäße Vorrichtungen einen geringen Roll-off, d.h. einen geringen Abfall der
Leistungseffizienz der Vorrichtung bei hohen Leuchtdichten aufweisen.
8. Elektronische Vorrichtungen, insbesondere organische Elektrolumineszenzvorrichtungen enthaltend erfindungsgemäß verwendbare Verbindungen beziehungsweise Verbindungen gemäß Formel (I), (II), (III), (IV), (V), (VI) bzw. die zuvor und nachfolgend ausgeführten bevorzugten Ausführungsformen zur Strukturierung von mindestens einer funktionalen Schicht können eine hervorragende Effizienz aufweisen. Hierbei ist festzuhalten, dass eine mittels der erfindungsgemäß verwendbaren Verbindungen beziehungsweise Verbindungen gemäß Formel (I), (II), (III), (IV), (V), (VI) bzw. die zuvor und nachfolgend ausgeführten bevorzugten Ausführungsformen keine negative Einflüsse auf die Effizienz haben. Ferner tragen die erfindungsgemäß verwendbare Verbindungen beziehungsweise Verbindungen gemäß Formel (I) bzw. die zuvor und nachfolgend ausgeführten bevorzugten Ausführungsformen mittelbar über die Erzeugung einer elektrisch leitenden Struktur zu einer geringe Betriebsspannung in elektronischen Vorrichtungen bei.
9. Die erfindungsgemäß verwendbare Verbindungen beziehungsweise Verbindungen gemäß Formel (I), (II), (III), (IV), (V), (VI) bzw. die zuvor und nachfolgend ausgeführten bevorzugten Ausführungs- formen zeigen eine sehr hohe Stabilität und Lebensdauer.
Diese oben genannten Vorteile gehen nicht mit einer unmäßig hohen Verschlechterung der weiteren elektronischen Eigenschaften einher.
Es sei darauf hingewiesen, dass Variationen der in der vorliegenden Erfindung beschriebenen Ausführungsformen unter den Umfang dieser Erfindung fallen. Jedes in der vorliegenden Erfindung offenbarte Merkmal kann, sofern dies nicht explizit ausgeschlossen wird, durch alternative Merkmale, die demselben, einem äquivalenten oder einem ähnlichen Zweck dienen, ausgetauscht werden. Somit ist jedes in der vorliegenden Erfindung offenbartes Merkmal, sofern nichts anderes gesagt wurde, als
Beispiel einer generischen Reihe oder als äquivalentes oder ähnliches Merkmal zu betrachten.
Alle Merkmale der vorliegenden Erfindung können in jeder Art miteinander kombiniert werden, es sei denn dass sich bestimmte Merkmale und/oder Schritte sich gegenseitig ausschließen. Dies gilt insbesondere für bevor- zugte Merkmale der vorliegenden Erfindung. Gleichermaßen können Merkmale nicht wesentlicher Kombinationen separat verwendet werden (und nicht in Kombination).
Es sei ferner darauf hingewiesen, dass viele der Merkmale, und insbe- sondere die der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfin- dung selbst erfinderisch und nicht lediglich als Teil der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zu betrachten sind. Für diese Merkmale kann ein unabhängiger Schutz zusätzlich oder alternativ zu jeder gegenwärtig beanspruchten Erfindung begehrt werden.
Die mit der vorliegenden Erfindung offengelegte Lehre zum technischen Handeln kann abstrahiert und mit anderen Beispielen kombiniert werden.
Die Erfindung wird durch die nachfolgenden Beispiele näher erläutert, ohne sie dadurch einschränken zu wollen. Der Fachmann kann aus den Schilderungen die Erfindung im gesamten offenbarten Bereich ausführen und ohne erfinderisches Zutun weitere erfindungsgemäße Verbindungen herstellen und diese in elektronischen Vorrichtungen verwenden bzw. das erfindungsgemäße Verfahren anwenden.
Ausführungsbeispiele:
Die nachfolgenden Synthesen werden, sofern nicht anders angegeben, unter einer Schutzgasatmosphäre in getrockneten Lösungsmitteln durch- geführt. Die Lösungsmittel und Reagenzien können z. B. von Sigma- ALDRICH bzw. ABCR bezogen werden. Die jeweiligen Angaben in eckigen Klammern bzw. die zu einzelnen Verbindungen angegebenen Nummern beziehen sich auf die CAS-Nummern der literaturbekannten Verbindungen. Bei Verbindungen die mehrere enantiomere, diastereomere oder tautomere Formen aufweisen können wird eine Form stellvertretend gezeigt.
Synthese der Verbindungen
Ein Gemisch aus 32.2 g (100 mmol) 4,4,5,5-Tetramethyl-2-[4-(1 ,1 ,2,2,2- pentafluoroethyl)phenyl]-1 ,3,2-dioxaborolane [2088974-50-7] (Boronester S1 ), 33.3 g (100 mmol) 4-Brom-1 , 1 '-binaphthalin [49610-33-5], 31.8 g (300 mmol) Natriumcarbonat [497-19-8] , 1.48 g (2 mmol) Bis(tricyclohexylphosphin)palladium(ll)chlorid [29934-17-6], 5 Tropfen Hydrazin Hydrat [7803-57-8], 300 ml Toluol, 100 ml /so-Propanol und 300 ml Wasser wird 16 h bei 80°C gerührt. Nach Erkalten saugt man von Feststoff ab, wäscht mit zweimal mit je 200 ml Wasser und zweimal mit je 100 ml Methanol nach und trocknet im Vakuum. Man nimmt den Feststoff in 300 ml Dichlormethan auf, filtriert über ein mit DCM vorgeschlämmtes Kieselgel-Bett, versetzt das Filtrat mit 200 ml Methanol und engt in Vakuum auf ein Volumen von ca. 100 ml ein. Das auskristallisierte Produkt wird abgesaugt und im Vakuum getrocknet. Die Reinigung erfolgt via
dreimalige Heißextraktions-kristallisation aus Acetonitril bzw. durch Chromatographie an Kieselgel und anschießende fraktionierte Sublimation. Ausbeute: 30.6 g (68 mmol) 68 %; Reinheit: > 99.5 % n. HPLC.
Analoc können folgende Verbindungen hergestellt werden:
Strukturierung von Metallschichten:
In den folgenden Beispielen werden die Ergebnisse zur Strukturierung von Metallen und Metallmischungen (Legierungen) dargestellt.
Dazu werden zunächst geeignete Bauteile - wie unten beschrieben - hergestellt und dann einer Transmissionsdifferenz- messung unterzogen. In den Bereichen, in denen die erfindungsgemäßen Verbindungen eine Metallabscheidung verhindert haben, also eine Strukturierung erfolgt ist, ist die Transmission hoch (> 90 %).
Gereinigte Substrate (Quarzglasplättchen, 40 x 40 mm, Reinigung in Miele Laborspülmaschine, Reiniger Merck Extran), werden 25 Minuten mit UV-Ozon vorbehandelt (UV-Ozon Generator PR-100, Firma UVP). Darauf wird vollflächig im Hochvakuum (~ 10-5 - ~10-7 mbar) eine Schicht des Elektronenleiters ETM1 2-(4-(9, 10-di (naphthalene-2-yl)anthracene-2-yl)phenyl)-lphenyl-1 H-benzo- [D]imidazol [561064-11 -7], Dicke 30 nm, aufgedampft. Alternativ können andere Elektronenleiter bzw. Gemische von
Elektronenleitern, die durch Co-Verdampfung aufgebracht werden, sowie andere organische Funktionsmaterialien verwendet werden
(s. Tabelle). Die Schichtdicken werden dabei über einen referenzierten (getooloten) Schwingquarz verfolgt, wie das nach dem SdT im OLED Devicebau üblich ist.
Über eine Schattenmaske werden zwei Viertel, nämlich der Bereich 1 = Transmissionsreferenz 1 und der Bereich 2 der Substratfläche abgeschattet. Auf den nicht abgeschatteten Bereichen 3 = Transmissionsreferenz 2 und Bereich 4 werden jeweils Schichten der erfindungsgemäßen Verbindungen (Dicke s. Tabelle) aufgedampft. Nun wird Bereich 1 und 3 abgeschattet und 2 und 4 freigegeben und ein Metall bzw. eine Metallmischung (Legierung), Abscheidungsrate und Dicke s. Tabelle, aufgedampft. Die Metallmischungen werden durch Co-Verdampfen aus zwei separaten Quellen erzeugt.
Die Charakterisierung der Metallabscheidung erfolgt mittels einer relativen Transmissionsmessung mit Licht der Wellenlänge 500- 550 nm. Die Transmission des Bereichs 1 = Transmissions- referenz 1 dient der Korrektur der Transmission des Bereichs 2, also des Glases und der ETM1 Schicht und wird zu Transmission = 100 % gesetzt. Die Transmission des Bereichs 3 = Transmis- sionsreferenz 2 dient der Korrektur der Transmission des Bereichs 4, also des Glases, der ETM1 und der Schicht der erfindungs- gemäßen Verbindung und wird zu Transmission = 100 % gesetzt. Dann wird die Transmission in den Bereichen 2 und 4 vermessen und jeweils relativ zu den Referenzen 1 und 3 gesetzt.
In Bereichen, in denen sich eine Metallschicht abgeschieden hat, wird die Transmission sehr klein bzw. gleich Null sein, in Bereichen, in denen sich sehr wenig bzw. keine Metallschicht abgeschieden hat, wird die Transmission > 90 % oder mehr betragen.
Tabelle 1 :
Die Verbindungen [1616514-34-1 ]-S6, [2351281 -21 -3]-S12, [1062556-32-4]-S2, [400607-04-7]-S7, [845457-53-6]-S8, [1182175-15-0]-S 12, [944801 -21 -2]-S3, [1273319-86-0]-S13, [15810-15-8]-S14, [1732-26-9]-S16, [1714-29-0]-S19, [109465-97- 6]-S15 werden durch Umsetzung der Verbindungen mit den CAS- Nummern [1616514-34-1], [2351281-21-3], [1062556-32-4], [400607-04-7], [845457-53-6], [1182175-15-0], [944801-21-2], [1273319-86-0], [15810-15-8], [1732-26-9], [1714-29-0], [109465- 97-6], etc. mit den zuvor dargelegten Synthonen S2, S3, S6, S7, S8, S12, S13, S14, S15, S16, S19 etc. analog der zuvor dargelegten Vorschrift zur Herstellung der Verbindungen 1 bis 24 in Ausbeuten von ca. 50 - 90 % erhalten, wobei die Regiochemie der C-C-Kupplung eindeutig durch die Position der Kupplungspartner Aryl-Bromid und Aryl-Boronsäure festgelegt ist.
Handelt es sich bei den Aryl-Bromiden uns Di-, Tri, Tetra, etc. Bromide wird die Stöchiometrie entsprechend so angepasst, dass alle Br-Funktionen unter C-C Kupplung abreagieren.
Der Ausdruck „[1616514-34-1 ]-S6“ steht für das Produkt, welches die durch Umsetzung der Verbindung CAS-No. 1616514-34-1 mit dem zuvor genannten Boronestern S6 erhalten wird.
Entsprechendes gilt für die weiteren in obiger Tabelle genannten Produkte.
Tabelle 2: Strukturformeln der verwendeten Materialien