DE966519C - Grubenstempel - Google Patents
GrubenstempelInfo
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- DE966519C DE966519C DEP35793A DEP0035793A DE966519C DE 966519 C DE966519 C DE 966519C DE P35793 A DEP35793 A DE P35793A DE P0035793 A DEP0035793 A DE P0035793A DE 966519 C DE966519 C DE 966519C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/14—Telescopic props
- E21D15/28—Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
- E21D15/38—Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping with longitudinally-divided upper or lower prop parts, e.g. interfitting laminations
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Description
-
[0001] Grubenstempel Die Erfindung bezieht sich auf einen mehrteiligen Grubenstempel, der zur reibungsschlüssigen Verspannung von Innen- und Außenstempel miteinander mit mehreren lamellenförmig angeordneten Reibflächen versehen ist. -
[0002] Es ist bekannt, den Einsinkwiderstand von nachgiebigen Grubenstempeln dadurch zu erhöhen, daß der Oberstempel in zwei oder mehreren Richtungen geklemmt wird. Ferner ist bekannt, den Einsinkwiderstand durch Ausnutzung der Nutenwirkung und durch Verwendung von Reibungsbeilagen zu erhöhen. Auch ist es bekannt, die Reibflächenanzahl des Stempels durch Einsatz von Blechstreifen, die von dem einsinkenden Oberstempel um einen oder mehrere Bolzen herumgezogen werden, zu vergrößern. Weiterhin wurde vorgeschlagen, ein am Kopf zusammengefaßtes Lamellenpaket als Oberstempel zu benutzen. -
[0003] Nach einem weiteren Vorschlag hat man den Versuch gemacht, bei einem zweiteiligen eisernen Grubenstempel den Oberstempel funktionell in zwei Körper aufzuteilen, die nur am unteren Ende des Oberstempels fest miteinander verbunden sind und von denen der eine auf Druck und der andere auf Zug beansprucht wird, wobei an dem auf Zug beanspruchten Körper die Flächen angeordnet sind, gegen die die Teile zur Anlage kommen, welche die Festlegung des Oberstempels im Unterstempel bewirken. -
[0004] Jedoch konnte auch dieser Vorschlag den Erfordernissen der Praxis in Untertagebetrieben im Bergbau nicht Rechnung tragen, da der so aufgeschlüsselte Oberstempel in kürzester Zeit durch Kohleklein verlegt wird und die eingedrungenen Kohlenteile auf Grund der fegten Verbindung am Einsteckende des Oberstempels nach unten nicht durchfallen können, so daß in kürzester Zeit zwischen den aufgeteilten Oberstempelbändern eine Brikettierung des Kohlekleins erfolgt und dadurch die Funktion des Grubenstempels in Frage gestellt ist. -
[0005] Die Erfindung bezweckt nun, eine sofortige hohe Lastaufnahme des Stempels in jeder Stellung des Oberstempels dadurch zu erreichen, daß zwei Lamellenpakete, von denen das eine am Innenstempel und das andere am Außenstempel angeordnet ist, kammartig ineinandergreifen. -
[0006] Da der Stempeleinsinkwiderstand bei Reibungsstempeln gleich dem Produkt aus der Schloßspannkraft und dem ,-Wert der Reibungsflächen ist, bedeutet eine Vervielfachung der Reibungsflächen eine entsprechende Vervielfachung des Oberstempeleinsinkwiderstandes. Bei der erfindungsgemäßen Ausführung beträgt die Anzahl der Reibflächenpaare des Stempels 2n, wenn u die Anzahl der Lamellen eines Paketes angibt. -
[0007] Die geforderte Steifigkeit des Stempels bleibt erfindungsgemäß gewahrt, und zwar im Gegensatz zu solchen Grubenstempeln, deren Innenstempel in mehrere Körper in Längsrichtung unterteilt ist und deren Biege- und Knickfestigkeit auf diese Weise herabgesetzt ist. -
[0008] Die Schloßspannkraft wirkt erfindungsgemäß über zwei Spannbacken, die sich parallel zu den Lamellen erstrecken und das Außenstempellamellenpaket übergreifen. Bei solchen Grubenstempeln, deren Innenstempel ein Binnenprofil mit nach außen gegeneinander geneigten Binnenseiten aufweist, ist als Spannelement ein keilförmig profiliertes Druckstück vorgesehen. -
[0009] Die Keilflächen dieses Druckstückes greifen an den den Innenstempelprofilseiten zugekehrten Lamellenrändern an, und der Querschnitt der nur am Binnenboden befestigten Innenstempellamellen ist dem Binnenprofil angepaßt. -
[0010] Auf diese Weise wird der Stempeleinsinkwiderstand durch die Ausnutzung der Nutenreibung noch mehr erhöht. -
[0011] Mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb. i einen Teilquerschnitt durch eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die Lamellenpakete von zwei Spannbacken übergriffen sind, Abb.2 eine Ansicht des Gesamtstempels nach Abb. i , Abb.3 einen Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform der Erfindung, bei der die Lamellen derart angeordnet sind, daß die Nutenwirkung ausgenutzt werden kann. -
[0012] In allen Abbildungen ist der kastenförmig ausgebildete Außenstempel mit i und der Innenstempel mit I-Profil mit 2 bezeichnet. Das Schloß wird durch zwei Spannelemente 3 und q. gebildet, die durch eine Spannvorrichtung, z. B. eine Spannschraube 5 und einen Hebel g gegeneinandergepreßt werden. Der Hebel g stützt sich am Schloß ab. Zwischen den Spannelementen 3 und q. sind zwei kammartig ineinandergreifende Lamellenpakete 6 und 7 angeordnet, von denen das Paket 6 am Innenstempel und das Paket 7 am Außenstempel befestigt ist. Zur Befestigung der Lamellen 7 dient eine Schraube oder ein Niet 7'. Vorteilhaft ist es, zwischen den einzelnen Lamellen Abstandsbleche in der Stärke der Gegenlamellen anzuordnen. Die Lamellen 6 sind mittels einer Schraube 8 zwischen den Innenstempelflanschen in Stempellängsrichtung unbeweglich angebracht. Am Unterstempel i befindet sich eine Aufläge io, auf der sich das Schloß abstützt. -
[0013] Gemäß der Ausführungsform nach Abb. 3 sind die Lamellenpakete 6 dem Innenstempelprofil angepaßt und nur an dessen Steg befestigt. Die Lamellen sind am Außenstempel befestigt und greifen kammartig in das Lamellenpaket 6 ein. Als Spannelement ist ein keilförmig profiliertes Druckstück 13 vorgesehen, dessen Keilflächen an den den Innenstempelprofilseiten zugekehrten Rändern der Lamellen angreifen. Unter zusätzlicher Ausnutzung der an sich bekannten Nutenreibung wird auf diese Weise eine noch weitergehende Erhöhung des Oberstempeleinsinkwiderstandes erreicht. Die Druckstücke 13 werden durch Keile i i betätigt. Um das ganze Schloß ist ein Schloßrahmen 12 gelegt. Wie sich aus der Abb. 3 ergibt, sind Lamellenpakete 6, 7 und Spannelemente 3, 4 bzw. 13 spiegelsymmetrisch zu beiden Seiten des Innenstempelprofilsteges angeordnet. -
[0014] Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, die Lamellenpakete etwa im rechten Winkel zum Profilboden anzuordnen, weil dann die Befestigung - z. B. der Lamellen 6 mittels der Bolzen 8 an den Rinnenseitenwänden (Abb. i) oder der Gegenlamellen 7 am Außenstempel (Abb. 3) - in besonders einfacher Form erfolgen kann.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrteiliger Grubenstempel, der zur reibungsschlüssigen Verspannung von Innen- und Außenstempel miteinander mit mehreren lamellen.förmig angeordneten Reibflächen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Lamellenpakete (6, 7), von denen das eine (6) am Innenstempel (2) und das andere (7) am Außenstempel (io) angeordnet ist, kammartig ineinandergrei.fen.
- 2. Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Spannelement zwei Spannbacken (3, q.) vorgesehen sind, die sich parallel zu den Lamellen erstrecken und das Außenstempellamellenpaket übergreifen.
- 3. Grubenstempel nach Anspruch i, dessen Innenstempel ein Binnenprofil mit nach außen gegeneinander geneigten Binnenseiten aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der nur am Binnenboden befestigten Innenstempellamellen (6) dem Binnenprofil angepaßt ist und daß als Spannelement ein keilförmig profiliertes Druckstück (i3) vorgesehen ist, dessen Keilflächen an den den Innenstempelprofilleisten zugekehrten Lamellenrändern angreifen.
- 4. Grubenstempel nach einem der Ansprüche r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen bei Rinnenprofil-Innenstempeln etwa im rechten Winkel zum Profilboden angeordnet sind.
- 5. Grubenstempel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Lainellenpakete (6, 7) und Spannelemente (3, .4 bzw. 13) bei I-Profil-Innenstempeln spiegelsymmetrisch zu beiden Seiten des Innenstempelprofilsteges angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 902 123, 8,42 18,4; britische Patentschriften Nr. 3-1,5 442, 476 225.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DEP35793A DE966519C (de) | 1949-03-05 | 1949-03-05 | Grubenstempel |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE966519C true DE966519C (de) | 1957-08-14 |
Family
ID=7374396
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DEP35793A Expired DE966519C (de) | 1949-03-05 | 1949-03-05 | Grubenstempel |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE966519C (de) |
Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
GB345442A (en) * | 1930-02-22 | 1931-03-26 | Joseph Parker | Improvements in telescoping metal pit props |
GB476225A (en) * | 1936-06-03 | 1937-12-03 | Evelyn Edwin Griffiths | Improvements in supporting posts or struts specially applicable to pit props |
DE842184C (de) * | 1948-10-02 | 1952-06-23 | Hermann Schwarz Kommanditgesel | Eiserner Grubenstempel |
DE902123C (de) * | 1948-10-02 | 1954-01-18 | Eisen & Stahlind Ag | Grubenstempel |
-
1949
- 1949-03-05 DE DEP35793A patent/DE966519C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
GB345442A (en) * | 1930-02-22 | 1931-03-26 | Joseph Parker | Improvements in telescoping metal pit props |
GB476225A (en) * | 1936-06-03 | 1937-12-03 | Evelyn Edwin Griffiths | Improvements in supporting posts or struts specially applicable to pit props |
DE842184C (de) * | 1948-10-02 | 1952-06-23 | Hermann Schwarz Kommanditgesel | Eiserner Grubenstempel |
DE902123C (de) * | 1948-10-02 | 1954-01-18 | Eisen & Stahlind Ag | Grubenstempel |
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