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DE944351C - Einrichtung zum Betaetigen der Bremsen von Kraftfahrzeugen mittels eines Kraftspeichers - Google Patents

Einrichtung zum Betaetigen der Bremsen von Kraftfahrzeugen mittels eines Kraftspeichers

Info

Publication number
DE944351C
DE944351C DE1953P0011051 DEP0011051A DE944351C DE 944351 C DE944351 C DE 944351C DE 1953P0011051 DE1953P0011051 DE 1953P0011051 DE P0011051 A DEP0011051 A DE P0011051A DE 944351 C DE944351 C DE 944351C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
energy storage
cam lever
brake pedal
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1953P0011051
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Gottlieb Peiseler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GOETZ PEISELER FA
Original Assignee
GOETZ PEISELER FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GOETZ PEISELER FA filed Critical GOETZ PEISELER FA
Priority to DE1953P0011051 priority Critical patent/DE944351C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE944351C publication Critical patent/DE944351C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/02Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with mechanical assistance or drive
    • B60T13/04Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with mechanical assistance or drive by spring or weight

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Elements And Transmission Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Betätigen der Bremsen von Kraftfahrzeugen mittels eines Kraftspeichers Bei schweren Lastkraftwagen ist es üblich, eine erforderlich große Bremskraft durch einen vom Motor des Fahrzeugs aufgeladenen Kraftspeicher zu erzielen. Solche Zusatzeinrichtungen sind umständlich und teuer. Es ist auch bekannt, die übliche, vom Fahrer unmittelbar betätigte Bremsanlage durch eine Hilfseinrichtung, die bis zur Anlage der Bremsbacken vom Fahrer aufgeladen und dann wirksam wird, etwas zu unterstützen.
  • Die Erfindung betrifft eine einfache Einrichtung, die bei leichteren Lastkraftfahrzeugen und Personenwagen eine beliebig große Bremskraft für jeden Fahrer sicherstellt, indem durch das Betätigen des Bremspedals der auf das Bremsgestänge wirkende Hebelarm des Kraftspeichers von Null bis zu einem Höchstwert gesteuert wird. Zu dem Zweck kann man das eine Ende des etwa aus vorgespannten Federn bestehenden Kraftspeichers durch Betätigen des Bremspedals mittels Lenker und Rolle auf einem mit dem Bremsgestänge in Verbindung stehenden Kurvenhebel verstellen. Eine gesteigerte Wirkung wird erzielt, wenn der Lenker des Bremspedals die auf einen besonderen Hebel wirkende Spannung des Kraftspeichers mittels Rollen auf den gegenläufigen, mit dem Bremsgestänge in Verbindung stehenden Kurvenhebel überträgt. Dabei können Kurvennebel und Kraftspeicher so ausgebildet sein, daß sie auch den Rückgang des Pedals bewirken. Man kann dafür auch eine besondere Rückzugfeder vorsehen. Der Kraftspeicher selbst kann aus vorgespannten Zug-und Druckfedern oder entsprechenden elastischen Gliedern bestehen. Um die Bremswirkung dem jeweiligen Straßenzustand anzupassen, kann man durch ein Stellzeug den Weg des Pedals und damit den des Lenkers und so die auf das Bremsgestänge zu übertragende Kraft begrenzen.
  • Um auch bei Federbruch mit einer gewissen Bremskraft rechnen zu können, ist zwischen Bremshebel und Kurvenhebel eine Verbindungslasche vorgesehen, die infolge eines Leerganges für gewöhnlich nicht zur Wirkung kommt.
  • Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt Abb. I eine Ausführungsform mit einem. Hebel und wandernder Feder, von der Seite gesehen, Abb. 2 eine Ausführungsform mit Doppelhebel und fest eingehängter Feder, von der Seite gesehen.
  • Das Pedal I bewegt mit Lenker 2 die am Bolzen 3 der Rolle 4 aufgehängten Federn 5. Dabei wälzt sich Rolle 4 auf dem bei 6 drehbar gelagerten Kurvenhebel 7, der mit einer Nase 8 beispielsweise am Hauptkolben 9 einer Öldruckbremse anliegt. Während in der gezeichneten Lage der Zug der Federn 5 durch die Achse 6 geht und folglich kein Moment auf den Kurvenhebel ausübt, wächst mit der Pedalbewegung der wirksame Hebelarm des Federzuges 5 und damit die auf den Hauptkolben 9 wirkende Kraft.
  • Werden die Federn 5 an einem zum, Kurvenhebel 7 gegenläufig gelagerten Hebel Io angehängt (Abb. 2), so wird durch die zweifache Hebelübersetzung auch die auf den Hauptkolben 9 wirkende Kraft entsprechend stark gesteigert. Es sind dann zwei nebeneinanderliegende Rollen 4 und II notwendig.
  • Bei beiden gezeichneten Ausführungsbeispielen wird ein kurzer Rollenweg genügen, um den Kolben 9 so weit zu bewegen, daß die Bremsbacken am der Bremstrommel anliegen. Der gesamte übrige Rollenweg = Pedalweg steht dann zum Erzielen und Steigern der Bremskraft zur Verfügung. Durch die Form des Kurvenhebels 7 und die Zugrichtung der Federn 5 kann man erreichen, daß unter Wirkung dieser Federn 5 das Pedal wieder in seine Ausgangsstellung zurückbewegt wird. Man' kann für diese Zurückbewegung des Pedals auch eine besondere Rückzugfeder I2 vorsehen. Wenn der durch Verschleiß u. dgl. entstehende Leerweg des öfteren ausgeglichen wird; so entspricht einer bestimmten Pedalstellung auch immer eine bestimmte Bremskraft. Will man eine solche festlegen, so kann das durch Begrenzen des Pedalweges mittels verstellbaren Anschlages I3 erfolgen.
  • Für den Fall, daß der Kraftspeicher durch Federbruch od. dgl. versagen sollte, wirkt der Bremshebel mit Bolzen I4 über Lasche I5 auf den nach oben verlängerten Kurvenhebel 7. Wenn man den Leergang noch ausgleicht, hat man behelfsmäßig die alte unmittelbare Bremsbetätigung durch die Pedalkraft.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Einrichtung zum Betätigen der Bremsen von Kraftfahrzeugen mittels eines Kraftspeichers, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftspeicher an einem auf das Bremsgestänge wirkenden Kurvenhebel mit einem Hebelarm angreift, dessen mit »Null« beginnende Größe in Abhängigkeit von der Bewegung des Bremspedals veränderlich ist, das losgelöst vom Bremsgestänge auf dieses keine Bremskraft abgibt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremspedal mittels eines frei beweglich angelenkten Lenkers (2), an dem eine Rolle (4) sitzt, das an seinem freien Ende angreifende eine Ende des Kraftspeichern (5) auf dem Kurvenhebel (7) verstellt.
  3. 3. Bremseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der.Kraftspeicher an einem gegenläufig zum Kurvenhebel beweglichen Hebel (io) angreift und zwischen den beiden Hebeln zwei Rollen (4, i i), von denen jede einem der Hebel zugeordnet ist, an dem vom Bremspedal betätigten Lenker (2) laufen, die die Spannung des Kraftspeichers auf den mit dem Bremsgestänge in Verbindung ste#henden. Kurvenhebel. (7) übertragen.
  4. 4. Bremseinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein verstellbares, den Weg des Bremspedals begrenzendes Glied (13) vorgesehen ist, um die Bremskraft nach Bedarf begrenzen zu können.
  5. 5. Bremseinrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Bremssicherung beim Ausfall des Kraftspeichers eine Lasche (15) das Bremspedal (i), an dem sie mit Leergang an einem Bolzen (14) angreift, mit dem Kurvenhebel (7) verbindet. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr.378173; französische Patentschrift Nr. 810 4z4.
DE1953P0011051 1953-12-24 1953-12-24 Einrichtung zum Betaetigen der Bremsen von Kraftfahrzeugen mittels eines Kraftspeichers Expired DE944351C (de)

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Publications (1)

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DE1953P0011051 Expired DE944351C (de) 1953-12-24 1953-12-24 Einrichtung zum Betaetigen der Bremsen von Kraftfahrzeugen mittels eines Kraftspeichers

Country Status (1)

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DE (1) DE944351C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178268B (de) * 1962-06-05 1964-09-17 Danfoss As Hebelwerk zur UEbertragung einer Schwenk-bewegung durch eine Wand eines in einer Abdichtmembran gelagerten Schwenkhebels, insbesondere fuer ein schwimmergesteuertes, elektrisches Kontaktsystem
DE1196921B (de) * 1961-11-20 1965-07-15 Mac Gregor Comarain Sa Hebelwerk zum Verstellen zweier aneinander angelenkter, in Verlaengerung voneinander ausstreckbarer und gegeneinander zusammen-faltbarer Verschlusstafeln, wie Lukendeckelfelder od. dgl.
DE1284246B (de) * 1961-06-05 1968-11-28 Dana Corp Mechanische Hilfsvorrichtung fuer Betaetigungshebel
WO2001044677A1 (de) * 1998-12-17 2001-06-21 Wabco Gmbh Zuspanneinrichtung, bremse mit einer zuspanneinrichtung

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DE378173C (de) * 1918-10-20 1923-07-06 Robert Conrad Vorrichtung zum Regeln von Motoren
FR810424A (fr) * 1935-08-24 1937-03-22 Terry Herbert & Sons Ltd Perfectionnements aux mécanismes commandés par des organes élastiques

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