DE936262C - Eiserner Tuerstockausbau - Google Patents
Eiserner TuerstockausbauInfo
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- DE936262C DE936262C DES22510A DES0022510A DE936262C DE 936262 C DE936262 C DE 936262C DE S22510 A DES22510 A DE S22510A DE S0022510 A DES0022510 A DE S0022510A DE 936262 C DE936262 C DE 936262C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/18—Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
- E21D11/22—Clamps or other yieldable means for interconnecting adjacent arch members either rigidly, or allowing arch member parts to slide when subjected to excessive pressure
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Description
- Eiserner Türstockausbau Es ist ein eiserner Türstockausbau für Grubenstrecken bekannt, der eine zumindest an den Enden gerade ausgebildete Kappe besitzt, während die Seitenstempel aus relativ zueinander in ihrer Längsrichtung verschieblichen Bogenteilen bestehen. Für die Seitenstempel werden bei diesem bekannten Ausbau zwei relativ zueinander ver--schieblich aneinandergeklemmte Profilabschnitte benutzt. Dieser Ausbau hat den Nachteil, daß die Stempel gegen den von den Stößen her ausgeübten, quer zur Stempellängsachse gerichteten Druck verhältnismäßig empfindlich sind und daß eine ausreichende Führung im überlappungsbereich nicht vorgesehen ist. Erfindungsgemäß werden diese Nachteile durch die Vereinigung folgender Merkmale behoben.: a) Die Seitenteile bestehen aus mit Flansche versehenen Rinnenprofilen, deren gleichsinnig ineinanderliegende Enden sich mit Gurtungsfläohen aufeinander abstützen. b) Die die beiden Bogenteile kuppelnde Spannvorrichtung besteht aus mindestens zwei in wesentlichem Höhenabstand übereinanderliegenden Bügeln, die durch Längsstreben miteinander verbunden sind und welchen je ein in Streckenrichtung verlaufender Spannkeil zugeordnet ist.
- Durch die Erfindung wird ein eiserner Türstock von einfacher und billiger Bauart geschaffen, der unempfindlich selbst gegen große Drücke vom Streckenstoß ist und der an Stelle des üblichen Gleitbogenausbaus dann mit besonderem Vorteil verwendbar ist, wenn in der betreffenden Strecke ein Förderband läuft und keine Möglichkeit für einen Transport durch Förderwagen besteht. Unter solchen Verhältnissen hat der übliche Gleitbogenausbau den Nachteil, daß der Transport der vergleichsweise langen, gebogenen Segmente schwierig ist und in den schmalen Fahrwegen neben dem Förderband von Hand durchgeführt werden muß. Bei dem Ausbau nach der vorliegenden Erfindung werden nur solche Teile benötigt, die unschwer auf dem Transportband selbst befördert werden können, d. h. Teile, die entweder gerade sind oder aber bei mäßiger Länge einen großen Krümmungsradius besitzen. Für den Ausbau von Abbaustrecken in der flachen Lagerung wirkt sich die durch die gerade Kappschiene gegebene Möglichkeit, das Hangende unverletzt zu lassen, besonders vorteilhaft aus. Ferner ist es für die Wirtschaftlichkeit des Ausbaus von Bedeutung, daß für die Herstellung der Stempel kurze, für sonstigeZwecke des Streckenausbaus nicht verwendbare Abfallstücke der erwähnten Rinnenprofile verwendet werden können.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in den Fig. i und 2 an zwei Ausführungsbeispielen dargestellt; Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie III-III der Fig. 2.
- Die Stempel des Türstockes bestehen aus gebogenen Rinnenprofilen i" und ib, die sich gleichsinnig ineinanderlegen und nach Art der bekannten Belageisenprofile ausgebildet sind (Fig.3). Dabei werden vorzugsweise im Querschnitt kongruente Profile von großem Öffnungswinkel zwischen den Stegen verwendet, die sich mit den Flanschen aufeinander abstützen, d. h. mit im wesentlichen quer zu den Stegen verlaufenden Flächen (»Gurtungen«). Das Schloß wird durch zwei in größerem Höhenabstand angeordnete Bügel 2 gebildet, die durch Längsstreben 24 verbunden sind und denen je ein in Streckenrichtung zeigender Spannkeil 3 zugeordnet ist. Die Verspannung erfolgt in der im Streckenausbau üblichen Weise so, daß die Oberstempel bei Dberschreitung eines gewissen Gebirgsdrucks sich in den Unterstempel einschieben können. Die Ausführungsbeispiele der Fig. i und 2 unterscheiden sich dadurch, daß bei Fig. i eine schwach gebogene Kappe 3, und: bei Fig. 2 eine gerade Kappe 3" benutzt wird. Bei Fig. i geschieht die Verbindung zwischen Kappe und Stempel durch einen kräftigen Kappschuh 4. Bei Fig. 2 geschieht die Verbindung durch Ausklinken der Kappe, doch sind auch hier andere Verbindungen möglich. Erforderlich ist lediglich, daß Kappe und Stempeloberteil so miteinander verbunden: sind, daß eine gewisse Gelenkigkeit gewährleistet ist.
- Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch das Stempelschloß und läßt erkennen, daß die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel benutzten geflanschten Rinnenprofile kongruenten Querschnitt mit großem Öffnungswinkel zwischen den Stegen haben und sich außer mit den Stegen auch mit den Flanschen aufeinander abstützen. Selbstverständlich können in manchen Fällen für den Türstock nach der Erfindung auch solche im Querschnitt kongruenten Profile benutzt werden, die sich mit den Böden aufeinander abstützen.
- Geflanschte Rinnenprofile kongruenten Querschnitts mit Abstützung der Flansche aufeinander sind beim Streckenausbau mittels Gleitbogen bekannt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Eiserner Türstockausbau mit einer zumindest an den Enden gerade ausgebildeten Kappe und Seitenstempeln, die aus relativ zueinander in ihrer Längsrichtung verschieblichen Bogenteilen bestehen, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale: a) Die Seitenteile bestehen aus mit Flanschen versehenen Binnenprofilen, deren gleichsinnig ineinanderliegende Enden sich mit Gurtungsflächen aufeinander abstützen. b) Die die beiden Bogenteile kuppelnde Spannvorrichtung besteht aus mindestens zwei in wesentlichem Höhenabstand übereinanderliegenden Bügeln (2), die durch Längsstreben (2Q) miteinander verbunden sind und welchen je ein in Streckenrichtung verlaufender Spannkeil zugeordnet ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 646 o2o, 666 726, 693 704 726 46o; österreichische Patentsdhrift Nr. 173 314; USA.-Patentschrift Nr. 943 469; belgische Bekanntm.-Unterl. Nr. 496,668.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES22510A DE936262C (de) | 1951-03-28 | 1951-03-28 | Eiserner Tuerstockausbau |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES22510A DE936262C (de) | 1951-03-28 | 1951-03-28 | Eiserner Tuerstockausbau |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE936262C true DE936262C (de) | 1955-12-07 |
Family
ID=7476954
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DES22510A Expired DE936262C (de) | 1951-03-28 | 1951-03-28 | Eiserner Tuerstockausbau |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE936262C (de) |
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1951
- 1951-03-28 DE DES22510A patent/DE936262C/de not_active Expired
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