DE9015095U1 - Ladeeinheit - Google Patents
LadeeinheitInfo
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
STRBHIi SCHÜBEL-HOFF GEOEMNG
Westerwälder Eisenwerk
Gerhard GmbH
DEG-30 745
Gerhard GmbH
DEG-30 745
Ladeeinheit
Die Erfindung betrifft Ladeeinheiten nach dem Oberbgriff des Anspruchs 1, wie beispielsweise Tank- und andere Container,
sowie Fiats oder Paletten, auf denen das zu transportierende Gut befestigt wird. Solche Ladeeinheiten sind meist
an den unteren vier Ecken mit Beschlagen nach der ISO-Norm 1161 zur Befestigung an Arretierungselementen von Fahrzeug-Ladeflächen
versehen.
Als Beispiel ist in Fig. 1 schematisch die Draufsicht eines typischen Eisenbahnwagens W gezeigt, der mit im Abstand
von abwechselnd 2787 mm und 280 mm angebrachten Arretierungselementen zur Aufnahme von 10', 20', 30' und 40' ISO-Ladeeinheiten
versehen ist. An den mit B bezeichneten Befestigungselementen kann ein 35' langer nicht nach ISO genormter Container
fixiert werden. Die Arretierungselemente A und B sind auf zwei in Bewegungsrichtung verlaufenden Achsen angeordnet, die
einen gegenseitigen Abstand von 2259 mm haben. Sie bestehen aus Dornen- oder aus Drehschlössern mit hammerförmigem Riegel,
die in in Längsrichtung des Fahrzeugs orientierte Langlöcher der Container-Eckbeschläge eingreifen.
Für den Gütertransport kleiner und mittlerer Mengen werden Container und Paletten verwendet, die beispielsweise Seitenlängen
von 800 mm, 1000 mm, 1200 mm oder 2200 mm aufweisen. Sie lassen sich oft nicht direkt auf Straßenfahrzeugen befestigen.
Zum See- oder Schienentransport werden sie meist auf einer Plattform ("Fiat") fixiert, die ihrerseits zu den in Fig. 1
dargestellten Arretierungselementen A und B passende Eckbeschläge aufweist. Quadratische Mittelcontainer, deren Seitenlänge
entsprechend der im Straßenverkehr zulässigen Fahrzeugbreite 2500 mm beträgt, werden beispielsweise von Gaidzik et
al. in "Eisenbahntechnische Rundschau" Nr. 39, Heft 5, Mai 1990, S. 277 bis 281, vorgeschlagen.
Die als Adapter zu ISO-Tragfahrzeugen dienenden Plattformen bedeuten jedoch für ein Transportunternehmen eine zusätzliehe
Investition. Außerdem reduzieren sie durch ihr Eigengewicht die zur Verfügung stehende Nutzlast. Dadurch wird der
Einsatz von Ladeeinheiten, die nicht den im Zusammenhang mit Fig. 1 genannten ISO-Größen entsprechen, in vielen Fällen
unwirtschaftlich.
Zur Lösung dieses Problems wird in DE 35 01 969 C2 ein Container beschrieben, bei dem zwei Riegelplatten aus dem Rahmen
herausziehbar sind, so daß sie sich jeweils an einem Arretierungselement des Tragfahrzeugs fixieren lassen. Der beschriebene
Eckbeschlag stellt jedoch nicht bei allen auftretenden Belastungen (Horizontal- und Vertikalbeschleunigungen
im Straßentransport und Rangierstößen im Schienenverkehr) ein sicheres Verbindungselement dar. Insbesondere besteht bei dieser
Arretierungsart die Gefahr eines Kippens des Containers. Außerdem erlaubt er nicht immer eine volle Ausnutzung der
Ladefläche eines Tragwagens mit Containern, die nicht der ISO-Norm entsprechen. In vielen Fällen ist ferner beim Verladen
dieser Container mit einem Gabelstabier der Rangieraufwand zur notwendigen Positionierung unverhältnismäßig zeitraubend.
Genormte ISO-Eckbeschläge sind für Container-Gesamtlasten von bis über 30 Tonnen ausgelegt und für kleine und mittlere
Ladeeinheiten daher weit überdimensioniert und unnötig schwer.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Ladeeinheit, insbesondere kleiner oder mittlerer Größe
anzugeben, die sich an Arretierungselementen, wie sie auf üblichen Fahrzeug-Ladeflächen in genormten Abständen angebracht
sind, so fixieren läßt, daß die zur Verfügung stehende Ladefläche optimal genutzt wird und ein schnelles Be- und
Entladen möglich ist. Die Befestigung soll bei minimalem Eigengewicht alle im Straßenund Schienenverkehr auftretenden
Kräfte sicher aufnehmen können.
Die Lösung dieser Aufgabe ist mit der in Anspruch 1 gekennzeichneten
Erfindung angegeben. Demnach ist der Eckbeschlag mit einer horizontalen, drehbaren Platte versehen, in
der ein Langloch zum Eingriff eines bei Tragwagen oder Paletten üblichen Dorns oder Drehschlosses angebracht ist. Ein solcher
Eckbeschlag ermöglicht es, die Ladeeinheit wahlweise in verschiedenen, um beispielsweise 90 Grad gegeneinander gedrehten
Positionen auf dem Träger zu befestigen. Dadurch wird mehr Flexibilität beim Be- und Entladen von Tragwagen erreicht. Je
nach dem Format der Ladeeinheiten kann einerseits die vorhandene Ladefläche besser genutzt oder andererseits eine Einheit
verladen werden, ohne daß vom Kranführer oder Gabelstaplerfahrer auf eine seitenrichtige Positionierung geachtet werden
muß. Bei Containern, die nur von einer oder zwei Seiten gefüllt und geleert werden können, wird die Möglichkeit gewonnen,
sie so zu positionieren, daß ein Be- und Entladen der transportierten Güter möglich ist, ohne daß der Container von
dem Tragwagen heruntergenommen werden muß.
Die Anordnung nach Anspruch 2 ermöglicht eine besonders einfache Bedienung der drehbaren Platte.
Die Anordnung der Gabelstaplerbahnen nach Anspruch 3, die jeweils zur gegenüberliegenden Seite der Ladeeinheit durchgehend
ausgeführt sind und sich kreuzen, ermöglicht ein Befahren der Ladeeinheit mit einem Gabelstapler von allen vier Seiten.
Ein quadratischer Grundriß nach Anspruch 4 hat gegenüber einem rechteckigen den Vorteil, daß die Einheiten so verladen
werden können, wie sie auf dem Stapelplatz stehen. Vom Verladepersonal
muß nicht auf eine seitenrichtige Anordnung geachtet werden.
Die gemäß Anspruch 6 vorgesehene Vielzahl von Langlöchern entlang zweier gegenüberliegender Seiten ermöglicht eine besonders
gute Ausnutzung der vorhandenen Ladefläche, da die Ladeeinheit an einem Arretierungselement in mehreren dicht beieinanderliegenden
Positionen fixierbar ist. Bei gleichzeitiger Fixierung an zwei benachbarten Arretierungselementen wird
außerdem die Sicherheit erhöht.
Die in den Ansprüchen 5 und 7 angegebenen Maße sind bei Tragwagen und Plattformen nach der ISO-Norm besonders vorteilhaft.
Die Seitenlänge von 2433 mm ermöglicht das Verbinden zweier Ladeeinheiten, die im Abstand von 106 mm voneinander
stehen, mittels eines Riegels, der zwei im Abstand von 280 mm
vorgesehene Befestigungselemente aufweist, die in die Langlöcher der Eckbeschläge der beiden Container eingreifen. Der
Zwischenraum von 106 mm zwischen den beiden Ladeeinheiten ermöglicht
die Fixierung des Riegels an einem Dorn oder Drehschloß eines Tragwagens.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigt
Fig. 1 die schon erwähnte schematische Darstellung eines Eisenbahn-Tragwagens in Draufsicht,
Fig. 2 und 3 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Eckbeschlags in Draufsicht und im Schnitt,
Fig. 4 die Bodengruppe einer erfindungsgemäßen Ladeeinheit,
und
Fig. 5 und 6 die Anordnung von Ladeeinheiten auf einem Tragwagen.
Der in Fig. 2 und 3 dargestellte Eckbeschlag 10 weist eine Grundplatte 11 auf, die mit einem kreisscheibenförmigen
Loch 12 versehen ist. Der Durchmesser des Kreislochs 12 ist etwas größer gewählt als die Länge eines Arretierungselements
des Tragwagens, d. h. eines Dorns oder eines hammerförmigen Kopfes 20 eines Drehschlosses. Konzentrisch zu dem Loch 12 befindet
sich in der Grundplatte 11 eine ringförmige Ausnehmung 15 mit etwas größerem Durchmesser, die den Sitz einer Oberplatte 13 bildet. Die Oberplatte 13 ist rund und dadurch in
der Ausnehmung 15 drehbar gelagert. In ihr ist ein Langloch angebracht, das in seiner Länge und Breite wiederum einem
Arretierungselement 20 entspricht.
Die Abmessungen der Dorne auf Eisenbahnwaggons betragen 100 mm &khgr; 50 mm und die von Drehschlössern auf Straßenfahrzeugen
100 mm &khgr; 57 mm. Zur Verwendung mit diesen Arretierungselementen sollte das Langloch 14 unter Berücksichtigung des
notwendigen Spiels und von Toleranzen eine Länge von ca. 106 mm und eine Breite von ca. 63 mm aufweisen.
Zur einfachen Bedienung und zur sichtbaren Kennzeichnung der Stellung des Langlochs 14 ist an der Oberplatte 13 ein Hebel
17 angebracht. Zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes Verdrehen der Oberplatte 13 und gegen Herausfallen nach oben sind
Schrauben 16 oder Deckplatten (nicht dargestellt) vorgesehen.
Sie sind so ausgeführt, daß der Schraubenkopf die Oberplatte 13 gleitend oder arretierend in ihren Sitz 15 drückt. Dabei
ist sie entweder durch die mit der Anpreßkraft verbundene Reibung durch Verdrehen geschützt oder, sofern die Schrauben
als Senkkopfschrauben ausgebildet sind, dadurch, daß der Schraubenkopf in Aussparungen 18 der Oberplatte 13 eingreift.
Die Fig. 3 zeigt den in Fig. 2 in Draufsicht abgebildeten Eckbeschlag 10 im Schnitt. Der in der Schnittzeichnung
abgebildete hammerförmige Kopf 20 eines Drehschlosses ist in der Draufsicht aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt.
Bei der in Fig. 4 schematisch dargestellten Bodengruppe einer quadratischen Ladeeinheit sind von allen vier Seiten
Bahnen 2 zur Aufnahme von Gabelstaplerzinken vorgesehen. Sie sind jeweils zur gegenüberliegenden Seite durchgehend ausgebildet
und kreuzen sich im Mittelbereich der Ladeeinheit, so daß sie an allen vier Seiten von einem Gabelstapler angefahren
werden kann.
Zusätzlich zu den Langlöchern der Eckbeschläge 10 sind zwei gegenüberliegende Seiten mit einer Vielzahl von Langlöchern
3 versehen, die in einem Mittenabstand von 140 mm angebracht sind. Dadurch ergibt sich bei ausreichender Stabilität
der Stege zwischen den Langlöchern eine Teilung, die es ermöglicht, die Ladeeinheit auf 140 mm genau zu positionieren. Ein
Abstand von 280 mm zum übernächsten Langloch 3 gewährleistet die Kompatibilität mit jeweils 4 ISO-Arretierungselementen auf
Straßenund Eisenbahntragwagen.
Die zusätzlichen Langlöcher 3 können in einer in Fig. 4 nicht dargestellten Leiste angegebracht sein, die unter den
Gablerstaplerbahnen 2 verläuft und dort nicht unterbrochen sein muß. Damit ist eine kontinuierliche Lochreihe vom Eckbeschlag
10 bis zur Mitte einer Seite der Ladeeinheit möglich. Dann läßt sich die Ladeeinheit 1 an einem auf dem Tragwagen
einander gegenüberliegenden Paar von Arretierungselementen A entlang ihrer ganzen Länge in den genannten Schritten von
140 mm positionieren, wozu gegebenenfalls eine Drehung der Ladeeinheit um 180 Grad notwendig ist. Eine Leiste mit zusätzlichen
Langlöchern 3, die zwei Eckbeschläge 10 einer Seite
verbindet, ist dazu nicht notwendig. Bei einer quadratischen, ISO-kompatiblen Ladeeinheit beträgt der Mittenabstand der Eckbeschläge
2259 mm. Dieser Wert ist nicht durch 140 mm teilbar. Bei einer durchgehenden Leiste für zusätzliche Langlöcher 3
wäre daher von einer durchgehenden 140 mm-Teilung abzuweichen.
In Fig. 5 ist - nicht maßstabsgetreu - dargestellt, wie quadratische Ladeeinheiten mittels der Arretierungselemente A
auf dem Tragwagen W der Fig. 1 befestigt werden können. Die Ladeeinheiten 1 sind mit Eckbeschlägen 10 und an zwei gegenüberliegenden
Seiten im Abstand von 280 mm dazu mit jeweils mindestens einem zusätzlichen Langloch 3 ausgestattet. Der Abstand
zweier Eckbeschläge 10 an jeder Seite einer quadratischen Ladeeinheit 1 beträgt entsprechend der ISO-Normung für
den Abstand zweier Arretierungselemente A quer zur Fahrtrichtung 2259 mm. Als Seitenlänge der Ladeeinheit 1 wurde 2433 mm
gewählt, was die untere Toleranzgrenze der Breite von ISO-Containern darstellt. (Die ISO-Normalbreite beträgt 2438 mm.)
Dadurch ergibt sich ein Zwischenraum von 106 mm zwischen zwei Ladeeinheiten 1, die wie dargestellt an einem Paar von im
Abstand von 280 mm vorhandenen Arretierungselementen A fixiert sind. Bei Arretierungselementen A im Abstand von 2787 mm für
10' ISO-Container beträgt der Zwischenraum zwischen zwei
Ladeeinheiten 74 mm.
Die angegebenen Zwischenräume sind groß genug, um jede beliebige Ladeeinheit 1 problemlos mittels eines Gabelstaplers
oder eines Krans von dem Tragwagen herunternehmen oder wieder auf ihn aufsetzen zu können. Andererseits stehen die Ladeeinheiten
dicht genug, um sich gegenseitig am Kippen zu hindern. Dies ist besonders wichtig, wenn sie nur an zwei auf einer
quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Achse befindlichen Eckbeschlägen 10 befestigt sind.
Die Seitenlänge einer Ladeeinheit 1 von 2433 mm hat den
besonderen Vorteil, daß zwei nebeneinanderstehende Ladeeinheiten, deren Eckbeschläge 10 sich im Abstand von 280 mm voneinander
befinden, einen Zwischenraum von 106 mm frei lassen. Dies ermöglicht es, die beiden Ladeeinheiten 1, wie in Fig. 6
gezeigt, mit einem Riegel 20 zu verbinden, der im Abstand von 280 mm mit Befestigungselementen 21 zum Eingriff in die Eckbe-
schlage 10 versehen ist. Der genannte Zwischenraum ist dabei
für ein Arretierungselement A ausreichend bemessen, mit dessen Hilfe der Riegel, der dort ein Langloch aufweist, fixiert
wird. Auf diese Weise lassen sich zwei Ladeeinheiten 1 an einem einzigen Arretierungselement A befestigen.
Obwohl schon ein einziger, mit einer drehbaren Oberplatte 13 versehener Eckbeschlag 10 zu einem erheblichen Gewinn an
Flexibilität beim Beladen von Tragwagen W mit Ladeeinheiten 1 führt, kann es vorteilhaft sein, zwei, drei oder alle vier
Eckbeschläge mit drehbaren Oberplatten 13 auszustatten.
In den Figuren 3 und 4 sind quadratische Ladeeinheiten 1 dargestellt. Die Erfindung kann jedoch auch vorteilhafterweise
bei rechteckigen Einheiten angewandt werden, die beispielsweise eine Grundfläche von 2433 mm &khgr; 1200 mm haben können und
paarweise in Längsrichtung auf einem Tragwagen W stehen. Bei solchen kleinen Ladeeinheiten ist die Befestigung an jeweils
nur einem Arretierungselement ausreichend. Zum Schutz gegen ein Verdrehen oder Verrutschen können die Einheiten paarweise
durch Riegel, die ähnlich dem in Fig. 6 gezeigten Riegel 20 ausgebildet sind, verbunden sein.
Zusammenfassung
Die Ladeeinheit 1 ist mit einem Eckbeschlag zur Befestigung auf einem Straßen- oder Bahntragwagen W oder auf einem
Fiat versehen. Der Eckbeschlag 10 weist ein Langloch 14 zum Eingriff von Dornen oder der hammerförmigen Riegel 20 von
Drehschlössern auf, die üblicherweise als Arretierungselemente A und B für ISO-Container auf den genannten Trägern W
angebracht sind. Die Arretierungselemente A und B sind üblicherweise so angeordnet, daß das Langloch in Fahrtrichtung
orientiert sein muß.
Um die Ladeeinheit in verschiedenen Orientierungen auf dem Tragfahrzeug oder dem Fiat befestigen zu können, ist das
Langloch 14 in einer horizontalen, um eine vertikale Achse drehbaren Platte 13 angebracht.
Claims (7)
1. Ladeeinheit (1) mit einem Eckbeschlag (10), der ein Langloch (14) zur Befestigung auf einem mit Dornen oder Drehschlössern
(20) versehenen Träger (W) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Langloch (14) in einer horizontalen, um eine vertikale Achse drehbaren Platte (13)
angebracht ist.
2. Ladeeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (13) mit einem Hebel (17) zur manuellen Drehung der
Platte (13) und zur Anzeige ihrer Winkelstellung versehen ist.
3. Ladeeinheit nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Kanäle (2) zur Aufnahme von Gabelstaplerzinken an allen vier
Seiten.
4. Ladeeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen quadratischen Grundriß.
5. Ladeeinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenlänge 2433 bis 2438 mm beträgt und die Langlöcher
zweier Eckbeschläge jeweils in einem Mittenabstand von 2259 mm voneinander angeordnet sind.
6. Ladeeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge-
kennzeichnet, daß an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils vorzugsweise
von einer Ecke bis zur Mitte der Seite - eine Vielzahl von Langlöchern (3) vorgesehen ist.
7. Ladeeinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Langlöcher (3, 14) in einem Mittenabstand von 140
mm oder 280 mm voneinander angeordnet sind.
Priority Applications (5)
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