DE878697C - Dampfsterilisationsbehaelter - Google Patents
DampfsterilisationsbehaelterInfo
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- DE878697C DE878697C DEST3281A DEST003281A DE878697C DE 878697 C DE878697 C DE 878697C DE ST3281 A DEST3281 A DE ST3281A DE ST003281 A DEST003281 A DE ST003281A DE 878697 C DE878697 C DE 878697C
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- steam sterilization
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61L—METHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
- A61L2/00—Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
- A61L2/02—Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor using physical phenomena
- A61L2/04—Heat
- A61L2/06—Hot gas
- A61L2/07—Steam
Landscapes
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- Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)
- Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)
Description
-
- Die Dampfsterilisation von medizinischen Geräten, Verbandstoffen u. dgl. erfolgt in üblicher Weise in Behältern, die im Deckel mit für den Eintritt des Dampfes bestimmten Öffnungen od. dgl. versehen sind und gegenüberliegend einen Dampfablaßstutzen tragen, der zum Einsetzen in einen Stutzen eines umfassenden Gehäuses bestimmt ist. Das Gehäuse ist mit verschließbarem Deckel zum Einbringen des oder der Behälter ausgerüstet und besitzt, eine Dampfzuleitung. Der eintretende Dampf ist somit gezwungen, durch den eingesetzten Behälter auszutreten, in den er über dessen Deckelöffnung eintritt und aus dem er durch den Stutzen austritt.
- Es zeigt sich nun, daß der Dampf nicht immer unbedingt den Weg durch den das Sterilisationsgut - beinhaltenden Behälter nimmt, sondern zufolge von Undichtigkeiten zwischen den beiden Stutzen den Weg durch das umfassende Gehäuse nimmt, ohne Sterilisationswirkung auf den Behälterinhalt auszuüben. Häufig kommt dies davon her, daß der konische Stutzen des Behälters und die konische Bohrung des Gehäuses nicht genügend abdichten, meist hervorgerufen durch nicht lagerichtigen Einsatz des Behälters.
- Die Erfindung will dem dadurch Rechnung tragen, daß der Dampfablaßstutzen des Behälters kugelförmig ausgebildet ist. Zum Schutz der Kugel ist diese durch einen Kranz umfa)Rt, und um den Dampfablaß auf genügende Dichtigkeit prüfen zu können, ist die Kugelbohrung mit Innengewinde versehen.
- Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sterilisationsbehälters im Schnitt.
- Das Gehäuse I, in das der Sterilisationsbehälter 2 eingesetzt ist, ist stirnseitig mit einer Tür oder einem Deckel versehen und trägt oben ein Dampfzufuhrrohr 3. Unten mündet in das Gehäuse I ein Dampfablaßstutzen 4, dessen freies Ende hohlkonisch ausgebildet ist und das zur Aufnahme eines Kugelstutzens 5 bestimmt ist, der sich unten am Behälter 2 befindet. Der Behälter 2 ist mit einem Siebboden 6 und darunterliegendem Filter 7 ausgerüstet. Der Boden des Behälters 2 trägt den Kugelstutzen 5, der mit Gewindebohrung 9 versehen ist. Der Kugelstutzen 5 liegt abdichtend in der Konusbohrung des Gehäusestutzens 4.
- Der durch das Rohr 3 eintretende Dampf muß den Weg in den Deckel IO des Behälters 2 nehmen, um durch die Bohrungg des Kugelstutzens 5 in den Stutzen 4 auszutreten. Die Ausbildung des Stutzens 5 als Kugel sorgt dafür, daß eine genügende Abdichtung zwischen den beiden Stutzen 4 und 5 gegen Dampf vorliegt, wenn der Behälter.2 nicht die genau vorgeschriebene Lage einnimmt.
- Würde Undichtigkeit vorliegen, so würde der Dampf den Weg durch den Behälter 2 nicht nehmen, sondern unmittelbar in den Stutzen 4 austreten.
- Um nun die Kugel vor Verletzungen zu sichern, ist diese von einem Kranz in umfaßt, zwischen den und die Kugel 5 sich der Stutzen 4 erstreckt.
- Will man prüfen, ob zwischen den Stutzen 4 und 5 genügend Abdichtung vorliegt, so ist es ohne weiteres möglich, in die Gewindebohrung 9 eine abdichtende Schraube einzusetzen. Liegt Abdichtung zwischen den Stutzen 4 und 5 vor, so darf beim Eintreten des Dampfes durch das Rohr 3 Dampf aus dem Gehäuse I durch den Stutzen ß nicht austreten.
- PATENTANSPPTt}CISE: I. Zum Einsetzen in ein umfassendes Gehäuse bestimmter Dampfsterilisationsbehälter mit einem zum Eingriff in einen Dampfablaß des Gehäuses bestimmten Dampfablaßstutzen, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe kugelförmig ausgebildet ist.
Claims (1)
- 2. Behälter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Kugelstutzen durch einen Kranz umfaßt ist.3. Behälter nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung des Kugelstutzens mit Innengewinde versehen ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEST3281A DE878697C (de) | 1951-04-20 | 1951-04-20 | Dampfsterilisationsbehaelter |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEST3281A DE878697C (de) | 1951-04-20 | 1951-04-20 | Dampfsterilisationsbehaelter |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE878697C true DE878697C (de) | 1953-06-05 |
Family
ID=7453132
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEST3281A Expired DE878697C (de) | 1951-04-20 | 1951-04-20 | Dampfsterilisationsbehaelter |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE878697C (de) |
-
1951
- 1951-04-20 DE DEST3281A patent/DE878697C/de not_active Expired
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