DE845390C - Verfahren zur Herstellung von Gleitkanaelen in vorgespannten Stahlbetonteilen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Gleitkanaelen in vorgespannten StahlbetonteilenInfo
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- DE845390C DE845390C DEL8861A DEL0008861A DE845390C DE 845390 C DE845390 C DE 845390C DE L8861 A DEL8861 A DE L8861A DE L0008861 A DEL0008861 A DE L0008861A DE 845390 C DE845390 C DE 845390C
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- prestressed reinforced
- sliding channels
- concrete parts
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/08—Members specially adapted to be used in prestressed constructions
- E04C5/10—Ducts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
Description
- Bei Spannbeton mit nachträglichem Verbund werden die Spannglieder (Drähte oder Litzen oder Stäbe) meist in Blechhülsen eingeschlossen, um sie für das Spannen im Betonquerschnitt längs beweglich zu erhalten. Man stellt die Gleitkanäle auch mit Gummischläuchen her, die nach dem Erhärten des Betons herausgezogen werden, so daß die Spannglieder nachträglich in, die so entstandenen Röhren eingelegt werden können. Die Spann glieder sind meist gekrümmt und drücken beim Spannen in den Krümm-u.ngen infolge der Umlenkkräfte gegen die Wandung der Gleitkanäle, so daß die Gleitbewegung der Spannglieder durch Reibung behindert wird.
- Bei Verwendung der Blechröhren erzielt man einen verhältnismäßig niedrigen Reibungswert, hat aber andererseits den Nachteil, daß für den späteren Verbund nur eine niedrige Haftfestigkeit des eingepreßten Zementbreis an den glatten- Blechen entsteht, so daß der für beschränkte Vorspannung erwünschte enge Rißabstand nicht sicher gewährleistet ist. Bei den mit Gummischläuchen 'hergestellten Kanälen wird zwar die Verbindung des Zementbreis mit dem umgebenden Beton und damit der Verbund gut, auf der anderen Seite entsteht jedoch erhöhte Reibung, so daß nur mäßige Krümmungen möglich sind.
- Die Erfindung vermeidet diese Nachteile, indem, wie schon bekannt, Gummischläuche zur Herstellung der Gleitkanäle benutzt werden. Auf die Gummischläuche werden jedoch an den Umlenkstellen Ringe aus hartem Stahl oder gekrümmte Rohrstücke aufg eschoben. Danach wird der Gummischlauch so aufgepumpt, daß sein äußerer Durchmesser größer wird als der innere- Durchmesser der Stahlringe oder -rohrstücke. Außerdem ist der Gummischlauch zweckmäßig so profiliert oder mit einer Wendel unter der obersten Gummischicht so umsdhnürt, daß er nach dem Aufpumpen von der Geraden abweichende Mantellinien aufweist, so daß später im erhärtetenBetonkanalebenfalls eine profilierte Fläche entsteht. Der Gummischlauch verkleinert durch Ablassen der eingepumpten Luft oder Flüssigkeit nach dein Erhärten des Betons seinen Durchmesser so, daß er wieder herausgezogen werden kann. Die Stahlringe an den Umlenkstellen bleiben im Beton und bilden günstige Gleitflächen. Bei starken Umlenkungen kann man ,sogar doppelte Blechrohrstücke mit dazwischen eingebrachten Gleitmitteln vorselhen, um die Reibung weiter zu vermindern. Die Querprofilierung des Betons erhöht die Verbundwirkung, so daß bei entsprechend geformten oder ausreic7iend dünnen Spannstählen die Verbundwirkung so hochwertig wird, daß ein kleiner Rißabstand entsteht und somit beschränkte Vorspannung mit verhältnismäßig höherer Zugdehnung des Betons zugelassen werden kann.
- Die Zeichnung verdeutlicht den Erfindungsgedanken an zwei Ausführungsbeispielen. i ist der aufgepumpte Gummischlauch, der durch die Stahlringe 2 (Fig. i) oder Rohrstücke 3 (Fig. 2) an den Umlenkstellen eingeschnürt ist. Die gewellte Linie ,4 deutet die Profilierung des Gummischlauchs an.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Gleitkanälen für gekrümmte Spannglieder in vorgespannten Stahlbetonteile.ti mit Hilfe von Gummischläuchen, dadurch gekennzeichnet, daß an den Umlenkstellen der Spannglieder auf die Gummischläuche Metallringe oder Rohrstücke aufgeschoben werden, die später im Beton des Gleitkanals verbleiben und an den Umlenkstellen reibungsmindernd wirken.
- 2. Gummischlauch zur Herstellung von Gleitkan,älen für Spannglieder in vorgespannten Stahlbetonteilen, insbesondere im Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er im aufgepumpten Zustand quer profiliert ist, um den Verbund zwischen Eitipreßmörtel und Kanalwandung zu erhöhen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEL8861A DE845390C (de) | 1951-04-26 | 1951-04-26 | Verfahren zur Herstellung von Gleitkanaelen in vorgespannten Stahlbetonteilen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEL8861A DE845390C (de) | 1951-04-26 | 1951-04-26 | Verfahren zur Herstellung von Gleitkanaelen in vorgespannten Stahlbetonteilen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE845390C true DE845390C (de) | 1952-07-31 |
Family
ID=7257742
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEL8861A Expired DE845390C (de) | 1951-04-26 | 1951-04-26 | Verfahren zur Herstellung von Gleitkanaelen in vorgespannten Stahlbetonteilen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE845390C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1134407B (de) * | 1956-03-02 | 1962-08-09 | Polensky & Zoellner | Verfahren zum abschnittweisen freien Vorbau von Spannbetontragwerken, insbesondere Bruecken |
-
1951
- 1951-04-26 DE DEL8861A patent/DE845390C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1134407B (de) * | 1956-03-02 | 1962-08-09 | Polensky & Zoellner | Verfahren zum abschnittweisen freien Vorbau von Spannbetontragwerken, insbesondere Bruecken |
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